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Gendern bei Tieren
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Detlef Meißner
2024-05-20 07:47:30 UTC
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Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?

Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Stefan Schmitz
2024-05-20 08:31:52 UTC
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Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Das täte sie vielleicht nicht, wenn ihre Patienten ohne menschliche
Begleitung kämen, selbst Termine vereinbarten und selbst bezahlten.

Eine Frau, die nicht als Patient bezeichnet werden will, will das sicher
auch nicht bei ihrer Tochter oder ihrer Hündin.
Friedrich Karl Siebert
2024-05-20 08:32:05 UTC
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Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Detlef
Die Sprachverblödung ist offenbar nicht aufzuhalten, da arbeitet man
beim HR besonders dran.
--
mit freundlichem Gruß
F.K.
Detlef Meißner
2024-05-20 09:26:08 UTC
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Post by Friedrich Karl Siebert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Die Sprachverblödung ist offenbar nicht aufzuhalten, da arbeitet man
beim HR besonders dran.
Der HR gibt sich ja immer schon besonders fortschrittlich und
zukunftsweisend.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Markus Ermert
2024-05-20 08:38:33 UTC
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Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
wolfgang s
2024-05-20 09:10:51 UTC
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Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Gendern besteht nicht darin dass abundzumal ein Femininum vorkommt,
sondern das generische Maskulinum zu meiden und dafür
Ersatzformulierungen - so hier die Doppeltnennung - zu verwenden, um -
so wird beteuert - die weiblichen Bezeichneten nicht nur abwertend
mitzumeinen, sondern ihre Gefühle nicht zu verletzen.

Glaubst du, dass sich eine kranke Löwin verletzt fühlen würde, wenn man
sie im Radio mit dem generischen Maskulinum bezeichnete? Hören Löwinnen
überhaupt viel Radio?
--
Currently listening:


http://www.wschwanke.de/ usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Detlef Meißner
2024-05-20 09:38:00 UTC
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Post by wolfgang s
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Gendern besteht nicht darin dass abundzumal ein Femininum vorkommt,
sondern das generische Maskulinum zu meiden und dafür
Ersatzformulierungen - so hier die Doppeltnennung - zu verwenden, um -
so wird beteuert - die weiblichen Bezeichneten nicht nur abwertend
mitzumeinen, sondern ihre Gefühle nicht zu verletzen.
Aber, aber, den Woken gehts es doch nicht allein um ihre eigenen
Gefühle, sondern sie (be)schützen auch die von anderen. In diesem Falle
sind sie Tierschützer.
Post by wolfgang s
Glaubst du, dass sich eine kranke Löwin verletzt fühlen würde, wenn man
sie im Radio mit dem generischen Maskulinum bezeichnete?
Die Woken können die Frage beantworten.
Post by wolfgang s
Hören Löwinnen
überhaupt viel Radio?
Aber, aber, allein eine falsche Bezeichnung verletzt sie bereits, auch
wenn sie sie nicht hören können.

Aber glücklicherweise gibt es noch die Tierärztin, die dem Moderator,
der sich mit seinem Satz wohl gerade etwas zu verhaspeln schien, ins
Wort fiel und sagte: "Unsere Patienten ..."

Möglicherweise liegt das auch daran, dass Gendern nicht alltagstauglich
ist, ähnlich wie Höflichkeit.
Ich stelle mir das jetzt mal am OP-Tisch vor.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Markus Ermert
2024-05-20 15:16:47 UTC
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Post by wolfgang s
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Gendern besteht nicht darin dass abundzumal ein Femininum vorkommt,
sondern das generische Maskulinum zu meiden und dafür
Ersatzformulierungen - so hier die Doppeltnennung - zu verwenden, um -
so wird beteuert - die weiblichen Bezeichneten nicht nur abwertend
mitzumeinen, sondern ihre Gefühle nicht zu verletzen.
Ja, Deine Wahrnehmung der Motive von Genderern ist bekannt.
Post by wolfgang s
Glaubst du, dass sich eine kranke Löwin verletzt fühlen würde, wenn man
sie im Radio mit dem generischen Maskulinum bezeichnete? Hören Löwinnen
überhaupt viel Radio?
Man liest immer mal wieder von gezielt eingesetzter Beschallung zum Wohle
gefangener Tiere. Speziell Löwinnen weiß ich jetzt net.
Detlef Meißner
2024-05-20 15:22:45 UTC
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Post by Markus Ermert
Post by wolfgang s
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Gendern besteht nicht darin dass abundzumal ein Femininum vorkommt,
sondern das generische Maskulinum zu meiden und dafür
Ersatzformulierungen - so hier die Doppeltnennung - zu verwenden, um -
so wird beteuert - die weiblichen Bezeichneten nicht nur abwertend
mitzumeinen, sondern ihre Gefühle nicht zu verletzen.
Ja, Deine Wahrnehmung der Motive von Genderern ist bekannt.
Wieso seine?
Die Motive lassen sich doch überall im Netz immer wieder aufs neue
nachlesen.
Oder sollte es so sein, dass das keine echten Motive sind?
Post by Markus Ermert
Post by wolfgang s
Glaubst du, dass sich eine kranke Löwin verletzt fühlen würde, wenn man
sie im Radio mit dem generischen Maskulinum bezeichnete? Hören Löwinnen
überhaupt viel Radio?
Man liest immer mal wieder von gezielt eingesetzter Beschallung zum Wohle
gefangener Tiere. Speziell Löwinnen weiß ich jetzt net.
Im Zoo weniger üblich.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Detlef Meißner
2024-05-20 09:12:57 UTC
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Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Spricht etwas dafür?

Es spricht auch nichts dagegen, dich 5 x am Tage nach Osten zu neigen.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Manfred Hoß
2024-05-20 09:27:09 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Spricht etwas dafür?
Es spricht auch nichts dagegen, dich 5 x am Tage nach Osten zu neigen.
Das möchte ich sehen, wie du 5-mal am Tag Markus nach Osten neigst.

SCNR
Manfred.
Detlef Meißner
2024-05-20 09:44:18 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Spricht etwas dafür?
Es spricht auch nichts dagegen, dich 5 x am Tage nach Osten zu neigen.
Das möchte ich sehen, wie du 5-mal am Tag Markus nach Osten neigst.
Ich auch. :-)

Aber was spricht dagegen?

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Stefan Schmitz
2024-05-20 09:45:32 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Spricht etwas dafür?
Auch bei Tieren ist es üblich, die movierte Form für ein bekanntermaßen
weibliches Tier zu verwenden.

Das hat allerdings nichts damit zu tun, das generische Maskulinum für
die Gesamtheit der tierischen Patienten zu vermeiden. Aber wer bei
Menschen die Doppelform nutzt, wird das selbstverständlich auch bei
Tieren tun. Aus Gewohnheit, nicht nach sorgfältiger Abwägung im Einzelfall.
Detlef Meißner
2024-05-20 09:50:40 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Spricht etwas dafür?
Auch bei Tieren ist es üblich, die movierte Form für ein bekanntermaßen
weibliches Tier zu verwenden.
Das hat allerdings nichts damit zu tun, das generische Maskulinum für
die Gesamtheit der tierischen Patienten zu vermeiden. Aber wer bei
Menschen die Doppelform nutzt, wird das selbstverständlich auch bei
Tieren tun. Aus Gewohnheit, nicht nach sorgfältiger Abwägung im Einzelfall.
Achso, Sorgfalt ist obsolet. Hatte ich schon lange befürchtet, aber gut,
dass du mich bestätigt hast.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Stefan Schmitz
2024-05-20 10:36:14 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Spricht etwas dafür?
Auch bei Tieren ist es üblich, die movierte Form für ein bekanntermaßen
weibliches Tier zu verwenden.
Das hat allerdings nichts damit zu tun, das generische Maskulinum für
die Gesamtheit der tierischen Patienten zu vermeiden. Aber wer bei
Menschen die Doppelform nutzt, wird das selbstverständlich auch bei
Tieren tun. Aus Gewohnheit, nicht nach sorgfältiger Abwägung im Einzelfall.
Achso, Sorgfalt ist obsolet. Hatte ich schon lange befürchtet, aber gut,
dass du mich bestätigt hast.
Zeig mir jemanden, der jedes gesprochene Wort vorher gründlich überlegt.

Und die Doppelform ist bei Tieren nicht falscher als bei Menschen. Hätte
die Tierärztin eine Praxis, würde sie vielleicht auch ihre Patienten
gendern, und zwar wegen deren Frauchen. Wer selbst nicht Patient genannt
werden will, will das auch bei seiner Tochter oder seiner Hündin nicht.
Detlef Meißner
2024-05-20 10:44:34 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Spricht etwas dafür?
Auch bei Tieren ist es üblich, die movierte Form für ein bekanntermaßen
weibliches Tier zu verwenden.
Das hat allerdings nichts damit zu tun, das generische Maskulinum für
die Gesamtheit der tierischen Patienten zu vermeiden. Aber wer bei
Menschen die Doppelform nutzt, wird das selbstverständlich auch bei
Tieren tun. Aus Gewohnheit, nicht nach sorgfältiger Abwägung im Einzelfall.
Achso, Sorgfalt ist obsolet. Hatte ich schon lange befürchtet, aber gut,
dass du mich bestätigt hast.
Zeig mir jemanden, der jedes gesprochene Wort vorher gründlich überlegt.
Und die Doppelform ist bei Tieren nicht falscher als bei Menschen. Hätte
die Tierärztin eine Praxis, würde sie vielleicht auch ihre Patienten
gendern, und zwar wegen deren Frauchen.
So etwas dachte ich mir.

Frauchen besucht diese Tierarztpraxis nur, weil dort gegendert wird.
Da fühlt man sich gut aufgehoben und verstanden.

LOL
Post by Stefan Schmitz
Wer selbst nicht Patient genannt
werden will, will das auch bei seiner Tochter oder seiner Hündin nicht.
Und - wurde die Hündin gefragt oder entscheidet Frauchen selbstfraulich
darüber?
Ich vermute, Hündin wird auch vegan ernährt.

Apropos "Frauchen". Ist das nicht diskriminierend?

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Stephan Seitz
2024-05-20 18:44:57 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Zeig mir jemanden, der jedes gesprochene Wort vorher gründlich überlegt.
Und ich dachte, das wäre der Job von Journalisten.

Stephan
--
| Stephan Seitz E-Mail: stse+***@rootsland.net |
| If your life was a horse, you'd have to shoot it. |
Ulf_Kutzner
2024-05-20 11:51:24 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Spricht etwas dafür?
Auch bei Tieren ist es üblich, die movierte Form für ein bekanntermaßen
weibliches Tier zu verwenden.
Das hat allerdings nichts damit zu tun, das generische Maskulinum für
die Gesamtheit der tierischen Patienten zu vermeiden. Aber wer bei
Menschen die Doppelform nutzt, wird das selbstverständlich auch bei
Tieren tun. Aus Gewohnheit, nicht nach sorgfältiger Abwägung im Einzelfall.
Wann aber kommt die Hündinnensteuer?
Detlef Meißner
2024-05-20 12:12:24 UTC
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Post by Ulf_Kutzner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Spricht etwas dafür?
Auch bei Tieren ist es üblich, die movierte Form für ein bekanntermaßen
weibliches Tier zu verwenden.
Das hat allerdings nichts damit zu tun, das generische Maskulinum für
die Gesamtheit der tierischen Patienten zu vermeiden. Aber wer bei
Menschen die Doppelform nutzt, wird das selbstverständlich auch bei
Tieren tun. Aus Gewohnheit, nicht nach sorgfältiger Abwägung im Einzelfall.
Wann aber kommt die Hündinnensteuer?
Die will kein Genderer haben.

Apropos: Geht zukünftig ein kastrierter Rüde als Hündin durch?

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Stefan Schmitz
2024-05-20 12:28:17 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Ulf_Kutzner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Spricht etwas dafür?
Auch bei Tieren ist es üblich, die movierte Form für ein bekanntermaßen
weibliches Tier zu verwenden.
Das hat allerdings nichts damit zu tun, das generische Maskulinum für
die Gesamtheit der tierischen Patienten zu vermeiden. Aber wer bei
Menschen die Doppelform nutzt, wird das selbstverständlich auch bei
Tieren tun. Aus Gewohnheit, nicht nach sorgfältiger Abwägung im Einzelfall.
Wann aber kommt die Hündinnensteuer?
Extrasteuer für weibliche Hunde?
Oder eher Hünd*innensteuer bzw. Hunde-und-Hündinnen-Steuer?
Post by Detlef Meißner
Die will kein Genderer haben.
Apropos: Geht zukünftig ein kastrierter Rüde als Hündin durch?
Als divers.
Detlef Meißner
2024-05-20 12:46:30 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Ulf_Kutzner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Spricht etwas dafür?
Auch bei Tieren ist es üblich, die movierte Form für ein bekanntermaßen
weibliches Tier zu verwenden.
Das hat allerdings nichts damit zu tun, das generische Maskulinum für
die Gesamtheit der tierischen Patienten zu vermeiden. Aber wer bei
Menschen die Doppelform nutzt, wird das selbstverständlich auch bei
Tieren tun. Aus Gewohnheit, nicht nach sorgfältiger Abwägung im Einzelfall.
Wann aber kommt die Hündinnensteuer?
Extrasteuer für weibliche Hunde?
Ja. Oder umgekehrt, die für weiblich gelesene Hunde wird abgeschafft.
Post by Stefan Schmitz
Oder eher Hünd*innensteuer bzw. Hunde-und-Hündinnen-Steuer?
Post by Detlef Meißner
Die will kein Genderer haben.
Apropos: Geht zukünftig ein kastrierter Rüde als Hündin durch?
Als divers.
Und wie ist das dann mit der Steuer? So ein richtiger Hund ist das ja
dann nicht mehr.
Ich finde, da ist man in der Vergangenheit viel zu wenig
wach gewesen.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Stefan Schmitz
2024-05-20 13:34:14 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Ulf_Kutzner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Spricht etwas dafür?
Auch bei Tieren ist es üblich, die movierte Form für ein bekanntermaßen
weibliches Tier zu verwenden.
Das hat allerdings nichts damit zu tun, das generische Maskulinum für
die Gesamtheit der tierischen Patienten zu vermeiden. Aber wer bei
Menschen die Doppelform nutzt, wird das selbstverständlich auch bei
Tieren tun. Aus Gewohnheit, nicht nach sorgfältiger Abwägung im Einzelfall.
Wann aber kommt die Hündinnensteuer?
Extrasteuer für weibliche Hunde?
Ja. Oder umgekehrt, die für weiblich gelesene Hunde wird abgeschafft.
Post by Stefan Schmitz
Oder eher Hünd*innensteuer bzw. Hunde-und-Hündinnen-Steuer?
Post by Detlef Meißner
Die will kein Genderer haben.
Apropos: Geht zukünftig ein kastrierter Rüde als Hündin durch?
Als divers.
Und wie ist das dann mit der Steuer? So ein richtiger Hund ist das ja
dann nicht mehr.
Sind zeugungsunfähige Männer auch keine richtigen Menschen mehr?
Post by Detlef Meißner
Ich finde, da ist man in der Vergangenheit viel zu wenig
wach gewesen.
Bei Hunden herrscht echte Gendergerechtigkeit.
Detlef Meißner
2024-05-20 13:45:01 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Ulf_Kutzner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Spricht etwas dafür?
Auch bei Tieren ist es üblich, die movierte Form für ein bekanntermaßen
weibliches Tier zu verwenden.
Das hat allerdings nichts damit zu tun, das generische Maskulinum für
die Gesamtheit der tierischen Patienten zu vermeiden. Aber wer bei
Menschen die Doppelform nutzt, wird das selbstverständlich auch bei
Tieren tun. Aus Gewohnheit, nicht nach sorgfältiger Abwägung im Einzelfall.
Wann aber kommt die Hündinnensteuer?
Extrasteuer für weibliche Hunde?
Ja. Oder umgekehrt, die für weiblich gelesene Hunde wird abgeschafft.
Post by Stefan Schmitz
Oder eher Hünd*innensteuer bzw. Hunde-und-Hündinnen-Steuer?
Post by Detlef Meißner
Die will kein Genderer haben.
Apropos: Geht zukünftig ein kastrierter Rüde als Hündin durch?
Als divers.
Und wie ist das dann mit der Steuer? So ein richtiger Hund ist das ja
dann nicht mehr.
Sind zeugungsunfähige Männer auch keine richtigen Menschen mehr?
Kommt auf die Definition an.
Ochsen sind auch keine Bullen.
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Ich finde, da ist man in der Vergangenheit viel zu wenig
wach gewesen.
Bei Hunden herrscht echte Gendergerechtigkeit.
Du plädierst für Kastration beim Menschen?

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Ulrich D i e z
2024-05-20 13:51:18 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Bei Hunden herrscht echte Gendergerechtigkeit.
Du plädierst für Kastration beim Menschen?
Wenn es freiwillig ist....? ;->

(Ausgangspunkt für diesen Teil der Überlegung waren zwar Hunde, aber
wohl nicht speziell kastrierte Hunde,...)

Mit freundlichem Gruß

Ulrich
Detlef Meißner
2024-05-20 14:01:13 UTC
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Post by Ulrich D i e z
Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Bei Hunden herrscht echte Gendergerechtigkeit.
Du plädierst für Kastration beim Menschen?
Wenn es freiwillig ist....? ;->
Und wurde der Hund gefragt?

Ich sollte mich vielleicht mehr für deren Interessen einsetzen!
Post by Ulrich D i e z
(Ausgangspunkt für diesen Teil der Überlegung waren zwar Hunde, aber
wohl nicht speziell kastrierte Hunde,...)
Wer weiß?
Manche Feministinnen wollen das auch auf (toxische) Männer ausgedehnt
wissen.
Du siehst, an allen Ecken lauert auf uns die Gefahr.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Ulrich D i e z
2024-05-20 13:48:36 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Ulf_Kutzner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Spricht etwas dafür?
Auch bei Tieren ist es üblich, die movierte Form für ein bekanntermaßen
weibliches Tier zu verwenden.
Das hat allerdings nichts damit zu tun, das generische Maskulinum für
die Gesamtheit der tierischen Patienten zu vermeiden. Aber wer bei
Menschen die Doppelform nutzt, wird das selbstverständlich auch bei
Tieren tun. Aus Gewohnheit, nicht nach sorgfältiger Abwägung im Einzelfall.
Wann aber kommt die Hündinnensteuer?
Extrasteuer für weibliche Hunde?
Ja. Oder umgekehrt, die für weiblich gelesene Hunde wird abgeschafft.
Post by Stefan Schmitz
Oder eher Hünd*innensteuer bzw. Hunde-und-Hündinnen-Steuer?
Post by Detlef Meißner
Die will kein Genderer haben.
Apropos: Geht zukünftig ein kastrierter Rüde als Hündin durch?
Als divers.
Und wie ist das dann mit der Steuer? So ein richtiger Hund ist das ja
dann nicht mehr.
Sind zeugungsunfähige Männer auch keine richtigen Menschen mehr?
Warum "mehr"? Sind solche Männer, die nie zeugungsfähig waren, von der
Frage ausgenommen? I(ch kenne ein paar Frauen, wenn sie am Lästern sind
und zu Hochform auflaufen, dann könnte man meinen, dass sie Männer
generell nicht für Menschen halten...)
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Ich finde, da ist man in der Vergangenheit viel zu wenig
wach gewesen.
Bei Hunden herrscht echte Gendergerechtigkeit.
Bei Hunden oder unter Hunden? Es soll Hundehalter/innen geben, die ihren
Tieren eine Geschlechterrolle aufzwingen, was man daran sieht, was sie
die Hundefriseurin/den Hundefriseur veranstalten lassen.

Aber Hunde sind bekanntlich die besseren Menschen. ;-)

Was zu der Frage führt, von was für einem Gerechtigkeitsbegriff diese
Geschöpfe selbst ausgehen.
Oder soll das andeuten, dass Gerechtigkeit nur entstehen kann, wenn man
in seinen Denk- und Perzeptions- und Apperzeptions- und
Begriffsbildungsprozessen und Reaktionen nicht von einem
Gerechtigkeitsbegriff ausgeht?
(Ich habe ja schon lange den Verdacht, dass viel von dem Elend der
Menschheit davon kommt, dass die Menschen mit ihren großen Ideen
überfordert sind. ;-> )

Mit freundlichem Gruß

Ulrich
Detlef Meißner
2024-05-20 14:08:42 UTC
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Post by Ulrich D i e z
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Ulf_Kutzner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Spricht etwas dafür?
Auch bei Tieren ist es üblich, die movierte Form für ein bekanntermaßen
weibliches Tier zu verwenden.
Das hat allerdings nichts damit zu tun, das generische Maskulinum für
die Gesamtheit der tierischen Patienten zu vermeiden. Aber wer bei
Menschen die Doppelform nutzt, wird das selbstverständlich auch bei
Tieren tun. Aus Gewohnheit, nicht nach sorgfältiger Abwägung im Einzelfall.
Wann aber kommt die Hündinnensteuer?
Extrasteuer für weibliche Hunde?
Ja. Oder umgekehrt, die für weiblich gelesene Hunde wird abgeschafft.
Post by Stefan Schmitz
Oder eher Hünd*innensteuer bzw. Hunde-und-Hündinnen-Steuer?
Post by Detlef Meißner
Die will kein Genderer haben.
Apropos: Geht zukünftig ein kastrierter Rüde als Hündin durch?
Als divers.
Und wie ist das dann mit der Steuer? So ein richtiger Hund ist das ja
dann nicht mehr.
Sind zeugungsunfähige Männer auch keine richtigen Menschen mehr?
Warum "mehr"? Sind solche Männer, die nie zeugungsfähig waren, von der
Frage ausgenommen? I(ch kenne ein paar Frauen, wenn sie am Lästern sind
und zu Hochform auflaufen, dann könnte man meinen, dass sie Männer
generell nicht für Menschen halten...)
Aber, aber, das kann doch nur eins misogyne Unterstellung sein!
Post by Ulrich D i e z
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Ich finde, da ist man in der Vergangenheit viel zu wenig
wach gewesen.
Bei Hunden herrscht echte Gendergerechtigkeit.
Bei Hunden oder unter Hunden? Es soll Hundehalter/innen geben, die ihren
Tieren eine Geschlechterrolle aufzwingen, was man daran sieht, was sie
die Hundefriseurin/den Hundefriseur veranstalten lassen.
Das rosa Schleifchen darf nicht fehlen!
Post by Ulrich D i e z
Aber Hunde sind bekanntlich die besseren Menschen. ;-)
Was zu der Frage führt, von was für einem Gerechtigkeitsbegriff diese
Geschöpfe selbst ausgehen.
Oder soll das andeuten, dass Gerechtigkeit nur entstehen kann, wenn man
in seinen Denk- und Perzeptions- und Apperzeptions- und
Begriffsbildungsprozessen und Reaktionen nicht von einem
Gerechtigkeitsbegriff ausgeht?
(Ich habe ja schon lange den Verdacht, dass viel von dem Elend der
Menschheit davon kommt, dass die Menschen mit ihren großen Ideen
überfordert sind. ;-> )
Das Fordern nach Gerechtigkeit scheint sie grundsätzlich zu überfordern.
Vielleicht sollte man da erst einmal ganz kleine Brötchen backen und bei
sich selbst anfangen.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Ulrich D i e z
2024-05-21 09:27:18 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Ulrich D i e z
Warum "mehr"? Sind solche Männer, die nie zeugungsfähig waren, von der
Frage ausgenommen? I(ch kenne ein paar Frauen, wenn sie am Lästern sind
und zu Hochform auflaufen, dann könnte man meinen, dass sie Männer
generell nicht für Menschen halten...)
Aber, aber, das kann doch nur eins misogyne Unterstellung sein!
Warum? Ich habe nichts gegen diese Damen. Sie sind meiner Wahrnehmung
nach keine echten Männerhasserinnen, und auch nicht immer in Hochform.
Wenn sie zu Hochform auflaufen, dann dient das nicht dem Kultivieren von
Hass, sondern der Psychohygiene, was man unter anderem daran sieht, dass
sie es nicht übelnehmen wenn man es mit Humor nimmt.


Mit freundlichem Gruß

Ulrich
Detlef Meißner
2024-05-21 12:26:42 UTC
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Post by Ulrich D i e z
Post by Detlef Meißner
Post by Ulrich D i e z
Warum "mehr"? Sind solche Männer, die nie zeugungsfähig waren, von der
Frage ausgenommen? I(ch kenne ein paar Frauen, wenn sie am Lästern sind
und zu Hochform auflaufen, dann könnte man meinen, dass sie Männer
generell nicht für Menschen halten...)
Aber, aber, das kann doch nur eins misogyne Unterstellung sein!
Warum? Ich habe nichts gegen diese Damen. Sie sind meiner Wahrnehmung
nach keine echten Männerhasserinnen, und auch nicht immer in Hochform.
Wenn sie zu Hochform auflaufen, dann dient das nicht dem Kultivieren von
Hass, sondern der Psychohygiene, was man unter anderem daran sieht, dass
sie es nicht übelnehmen wenn man es mit Humor nimmt.
Ich wollte nur sagen, dass es gar nicht sein kann, dass sich Frauen so
benehmen. Das ist nur eine bösartige Unterstellung.
Wohingegen ähnliches Verhalten von Männern ein Beweis ihrer Toxizität ist.

Vielleicht sollten die Frauen, die aktuell mit Männern Probleme haben,
auch mal ablästern. Das käme ihrer Psychohygiene zupass.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Markus Ermert
2024-05-20 15:16:47 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Spricht etwas dafür?
Ja, die Grammatik.
Post by Detlef Meißner
Es spricht auch nichts dagegen, dich 5 x am Tage nach Osten zu neigen.
Religionsfreiheit gehört zu den Grundrechten, ebenso wie die Freiheit, sich
so auszudrücken, wie es einem am liebsten ist.

Warum aber sollte sich jemand hier oder in der Heimat der Löwen nach Osten
neigen? Falls Du Muslime meinst: Die tun das nicht.
Detlef Meißner
2024-05-20 15:26:06 UTC
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Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Spricht etwas dafür?
Ja, die Grammatik.
Post by Detlef Meißner
Es spricht auch nichts dagegen, dich 5 x am Tage nach Osten zu neigen.
Religionsfreiheit gehört zu den Grundrechten,
Wie kommst du jetzt auf Religion?
Post by Markus Ermert
ebenso wie die Freiheit, sich
so auszudrücken, wie es einem am liebsten ist.
Das gilt für den privaten Bereich. Ausdrücken in der Öffentlichkeit wird
nicht so gern gesehen.
Post by Markus Ermert
Warum aber sollte sich jemand hier oder in der Heimat der Löwen nach Osten
neigen? Falls Du Muslime meinst: Die tun das nicht.
Aber vielleicht die Löwen.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Markus Ermert
2024-05-20 15:32:46 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Religionsfreiheit gehört zu den Grundrechten,
Wie kommst du jetzt auf Religion?
Post by Markus Ermert
ebenso wie die Freiheit, sich
so auszudrücken, wie es einem am liebsten ist.
Das gilt für den privaten Bereich. Ausdrücken in der Öffentlichkeit wird
nicht so gern gesehen.
Dieses Grundrecht schließt grundsätzlich Äußerungen ein, die in der
Öffentlichkeit nicht so gern gesehen werden. Unzulässigkeit setzt mehr und
anderes voraus als Nichtsogerngesehenwerden. Jedenfalls solange die AfD
nicht an der Macht ist.
Detlef Meißner
2024-05-20 17:16:21 UTC
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Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Religionsfreiheit gehört zu den Grundrechten,
Wie kommst du jetzt auf Religion?
Post by Markus Ermert
ebenso wie die Freiheit, sich
so auszudrücken, wie es einem am liebsten ist.
Das gilt für den privaten Bereich. Ausdrücken in der Öffentlichkeit wird
nicht so gern gesehen.
Dieses Grundrecht schließt grundsätzlich Äußerungen ein, die in der
Öffentlichkeit nicht so gern gesehen werden. Unzulässigkeit setzt mehr und
anderes voraus als Nichtsogerngesehenwerden.
Trifft aber nur für das Individuum zu.
Post by Markus Ermert
Jedenfalls solange die AfD
nicht an der Macht ist.
Nun ja, auch ohne AfD sind manche Äußerungen nicht so gern gesehen. Soll
ich dir ein paar Beispiele aufzählen?

Da ist das, A-Wort, das B-Wort, das C-Wort ...

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Diedrich Ehlerding
2024-05-20 19:04:39 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Religionsfreiheit gehört zu den Grundrechten,
Wie kommst du jetzt auf Religion?
Wieso fragst du? Genderei ist doch auch nicht rationbal begründet,
sondern nur durch Offenbarung den Gendergläubigen zuteil geworden.
Gendern ist eine Religion, und zwar eine fundamentalistische.
--
gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4
fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
Detlef Meißner
2024-05-20 19:19:22 UTC
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Post by Diedrich Ehlerding
Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Religionsfreiheit gehört zu den Grundrechten,
Wie kommst du jetzt auf Religion?
Wieso fragst du?
Weil ich mich nicht auf Religion bezogen habe.
Post by Diedrich Ehlerding
Genderei ist doch auch nicht rationbal begründet,
sondern nur durch Offenbarung den Gendergläubigen zuteil geworden.
Gendern ist eine Religion, und zwar eine fundamentalistische.
Gibt es für die Offenbarung irgendeinen speziellen Ort oder eine Person?
Und niedergeschrieben wurde sie sicherlich auch bereits.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Diedrich Ehlerding
2024-05-20 19:08:52 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Religionsfreiheit gehört zu den Grundrechten,
Wie kommst du jetzt auf Religion?
Wieso fragst du? Genderei ist doch auch nicht rational begründet,
sondern nur durch Offenbarung den Gendergläubigen zuteil geworden.
Gendern ist eine Religion, und zwar eine fundamentalistische.
--
gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4
fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
Marc Olschok
2024-05-20 22:23:16 UTC
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Post by Markus Ermert
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Spricht etwas dagegen, eine kranke Löwin als Patientin zu bezeichnen?
Nein. Im Singular hat man es ja mit einem Geschlecht zu tun.
Auch bei einer Gruppe, die nur aus weiblichen Tieren besteht,
wäre es angebracht, von Löwinnen zu sprechen.
Bei einer Gruppe die Tiere beiderlei Geschlechts beinhaltet, wirkt
die Doppelnennung künstlich, weil hierfür (wie auch in anderen Sprachen)
die grammatisch maskuline Form in ihrer generischen Bedeutung ausreicht.

v.G.
--
M.O.
wolfgang s
2024-05-21 04:32:12 UTC
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Post by Marc Olschok
Bei einer Gruppe die Tiere beiderlei Geschlechts beinhaltet, wirkt
die Doppelnennung künstlich, weil hierfür (wie auch in anderen Sprachen)
die grammatisch maskuline Form in ihrer generischen Bedeutung ausreicht.
Bei manchen Tierarten die grammatisch feminine Form in ihrer
generischen Bedeutung.
--
Currently listening: http://youtu.be/4dYyDd_pTng

http://www.wschwanke.de/ usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Markus Ermert
2024-05-21 05:12:13 UTC
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Post by wolfgang s
Post by Marc Olschok
Bei einer Gruppe die Tiere beiderlei Geschlechts beinhaltet, wirkt
die Doppelnennung künstlich, weil hierfür (wie auch in anderen Sprachen)
die grammatisch maskuline Form in ihrer generischen Bedeutung ausreicht.
Nicht immer. "Hans dachte, dass Löwinnen und Löwen Mähnen haben."
Post by wolfgang s
Bei manchen Tierarten die grammatisch feminine Form in ihrer
generischen Bedeutung.
Und bei manchen die neutrale.
Detlef Meißner
2024-05-21 07:08:44 UTC
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Post by Markus Ermert
Post by Marc Olschok
Bei einer Gruppe die Tiere beiderlei Geschlechts beinhaltet, wirkt
die Doppelnennung künstlich, weil hierfür (wie auch in anderen Sprachen)
die grammatisch maskuline Form in ihrer generischen Bedeutung ausreicht.
Nicht immer. "Hans dachte, dass Löwinnen und Löwen Mähnen haben."
Das sagt kein Mensch.
Der Satz ist konstruiert.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Stefan Schmitz
2024-05-21 07:38:01 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Post by Marc Olschok
Bei einer Gruppe die Tiere beiderlei Geschlechts beinhaltet, wirkt
die Doppelnennung künstlich, weil hierfür (wie auch in anderen Sprachen)
die grammatisch maskuline Form in ihrer generischen Bedeutung ausreicht.
Nicht immer. "Hans dachte, dass Löwinnen und Löwen Mähnen haben."
Das sagt kein Mensch.
Der Satz ist konstruiert.
Man würde wohl eher sagen:
"Hans dachte, dass auch Löwinnen Mähnen haben."
"Hans dachte, dass alle Löwen Mähnen haben."

Auf mich wirkt die Doppelnennung nicht nur künstlich, sondern falsch.
Sie unterstellt, dass Löwinnen keine Löwen seien.
Detlef Meißner
2024-05-21 12:29:36 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Markus Ermert
Post by Marc Olschok
Bei einer Gruppe die Tiere beiderlei Geschlechts beinhaltet, wirkt
die Doppelnennung künstlich, weil hierfür (wie auch in anderen Sprachen)
die grammatisch maskuline Form in ihrer generischen Bedeutung ausreicht.
Nicht immer. "Hans dachte, dass Löwinnen und Löwen Mähnen haben."
Das sagt kein Mensch.
Der Satz ist konstruiert.
"Hans dachte, dass auch Löwinnen Mähnen haben."
"Hans dachte, dass alle Löwen Mähnen haben."
Eben.
Post by Stefan Schmitz
Auf mich wirkt die Doppelnennung nicht nur künstlich, sondern falsch.
Sie unterstellt, dass Löwinnen keine Löwen seien.
Eben.

Entweder man gendert, oder man drückt sich klar aus. Beides zusammen
geht nicht, auch wenn manche gern das Gegenteil behaupten.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Stefan Schmitz
2024-05-21 17:21:45 UTC
Antworten
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Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Auf mich wirkt die Doppelnennung nicht nur künstlich, sondern falsch.
Sie unterstellt, dass Löwinnen keine Löwen seien.
Eben.
Entweder man gendert, oder man drückt sich klar aus. Beides zusammen
geht nicht, auch wenn manche gern das Gegenteil behaupten.
Doch, das geht. Unklar ist beim Gendersternchen nichts. Trotzdem oder
gerade deswegen erzeugt es die meiste Abneigung bei Gendergegnern.
Detlef Meißner
2024-05-21 17:49:32 UTC
Antworten
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Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Auf mich wirkt die Doppelnennung nicht nur künstlich, sondern falsch.
Sie unterstellt, dass Löwinnen keine Löwen seien.
Eben.
Entweder man gendert, oder man drückt sich klar aus. Beides zusammen
geht nicht, auch wenn manche gern das Gegenteil behaupten.
Doch, das geht. Unklar ist beim Gendersternchen nichts. Trotzdem oder
gerade deswegen erzeugt es die meiste Abneigung bei Gendergegnern.
Ach, du hast dazu eine belastbare Umfrage gemacht?

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Manfred Hoß
2024-05-21 19:00:02 UTC
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Post by Marc Olschok
Bei einer Gruppe die Tiere beiderlei Geschlechts beinhaltet, wirkt
die Doppelnennung künstlich, weil hierfür (wie auch in anderen Sprachen)
die grammatisch maskuline Form in ihrer generischen Bedeutung ausreicht.
Markus hat ein ausgedachtes Beispiel mit Löwen und Löwinnen gebracht. Hier
sind ein paar echte Fundstücke, allesamt aus der Digitalen Bibliothek:

[Joel 1,] 6: Denn es zieht herauf in mein Land ein mächtiges Volk und ohne
Zahl; das hat Zähne wie Löwen und Backenzähne wie Löwinnen.
[Luther-Bibel 1912: Der Prophet Joel. Die Luther-Bibel, S. 8294 (vgl. Jo 1,
5-6)]

Rubens zeichnete eine Anzahl Löwen und Löwinnen, teilweise nach der Natur.
[Kindlers Meisterzeichnungen aller Epochen: Peter Paul Rubens. Kindlers
Meisterzeichnungen aller Epochen, S. 1454 (vgl. KM Bd. II, S. 573)]

In diesem Augenblicke verließen die beiden Löwinnen das Dickicht und
stürzten sich auf den Körper des Löwen. Auf ihr fürchterliches Brüllen
erschienen zwei andere Löwen, von denen einer ein alter männlicher mit
gelben Tatzen war, gefolgt von einer dritten Löwin, um die Ecke des
Hohlweges. In erschrecklicher Wuth sträubten sich ihre schwarzen Mähnen
riesenhaft. Sie sprangen auf mit unglaublich durchdringendem Gebrüll.
[Romane: Abenteuer von drei Russen und drei Engländern in Südafrika. Jules
Verne: Werke, S. 6179 (vgl. JV-15, S. 115)]

So wisse denn, daß ich selbst ein verzauberter Prinz bin, und daß alle
Löwen und Löwinnen, die du in dem Palast sahest, meine verzauberte
Dienerschaft sind.
[Österreich: Ignaz und Josef Zingerle: Kinder- und Hausmärchen aus Tirol.
Europäische Märchen und Sagen, S. 18761 (vgl. AT-Tirol, S. 218-219)]

Die Tragödie des folgenden Tages vollzog sich mit der Hinschlachtung von
hundert Löwen, ebenso vielen Löwinnen, zweihundert Leoparden und
dreihundert Bären.
[Edward Gibbon: Verfall und Untergang des römischen Imperiums: Edward
Gibbon: Verfall und Untergang des römischen Imperiums, S. 951 (vgl. Gibbon
Bd. 1, S. 432)]

Gruß
Manfred.
Detlef Meißner
2024-05-21 19:08:30 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by Marc Olschok
Bei einer Gruppe die Tiere beiderlei Geschlechts beinhaltet, wirkt
die Doppelnennung künstlich, weil hierfür (wie auch in anderen Sprachen)
die grammatisch maskuline Form in ihrer generischen Bedeutung ausreicht.
Markus hat ein ausgedachtes Beispiel mit Löwen und Löwinnen gebracht. Hier
[Joel 1,] 6: Denn es zieht herauf in mein Land ein mächtiges Volk und ohne
Zahl; das hat Zähne wie Löwen und Backenzähne wie Löwinnen.
[Luther-Bibel 1912: Der Prophet Joel. Die Luther-Bibel, S. 8294 (vgl. Jo 1,
5-6)]
Rubens zeichnete eine Anzahl Löwen und Löwinnen, teilweise nach der Natur.
[Kindlers Meisterzeichnungen aller Epochen: Peter Paul Rubens. Kindlers
Meisterzeichnungen aller Epochen, S. 1454 (vgl. KM Bd. II, S. 573)]
In diesem Augenblicke verließen die beiden Löwinnen das Dickicht und
stürzten sich auf den Körper des Löwen. Auf ihr fürchterliches Brüllen
erschienen zwei andere Löwen, von denen einer ein alter männlicher mit
gelben Tatzen war, gefolgt von einer dritten Löwin, um die Ecke des
Hohlweges. In erschrecklicher Wuth sträubten sich ihre schwarzen Mähnen
riesenhaft. Sie sprangen auf mit unglaublich durchdringendem Gebrüll.
[Romane: Abenteuer von drei Russen und drei Engländern in Südafrika. Jules
Verne: Werke, S. 6179 (vgl. JV-15, S. 115)]
So wisse denn, daß ich selbst ein verzauberter Prinz bin, und daß alle
Löwen und Löwinnen, die du in dem Palast sahest, meine verzauberte
Dienerschaft sind.
[Österreich: Ignaz und Josef Zingerle: Kinder- und Hausmärchen aus Tirol.
Europäische Märchen und Sagen, S. 18761 (vgl. AT-Tirol, S. 218-219)]
Die Tragödie des folgenden Tages vollzog sich mit der Hinschlachtung von
hundert Löwen, ebenso vielen Löwinnen, zweihundert Leoparden und
dreihundert Bären.
[Edward Gibbon: Verfall und Untergang des römischen Imperiums: Edward
Gibbon: Verfall und Untergang des römischen Imperiums, S. 951 (vgl. Gibbon
Bd. 1, S. 432)]
Du siehst aber einen Unterschied?
Und vielleicht wäre auch der Kontext, in dem diese Formulierungen
verwendet werden, interessant.

Es ist ja nicht so, dass *grundsätzlich* "Löwinnen" nicht verwendet werden.

Wie ist es eigentlich bei Daniel in der Löwengrube? Männlicher oder
weiblicher Löwe?

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Manfred Hoß
2024-05-21 19:34:53 UTC
Antworten
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Post by Detlef Meißner
Post by Manfred Hoß
Post by Marc Olschok
Bei einer Gruppe die Tiere beiderlei Geschlechts beinhaltet, wirkt
die Doppelnennung künstlich, weil hierfür (wie auch in anderen Sprachen)
die grammatisch maskuline Form in ihrer generischen Bedeutung ausreicht.
Markus hat ein ausgedachtes Beispiel mit Löwen und Löwinnen gebracht. Hier
[Joel 1,] 6: Denn es zieht herauf in mein Land ein mächtiges Volk und ohne
Zahl; das hat Zähne wie Löwen und Backenzähne wie Löwinnen.
[Luther-Bibel 1912: Der Prophet Joel. Die Luther-Bibel, S. 8294 (vgl. Jo 1,
5-6)]
Rubens zeichnete eine Anzahl Löwen und Löwinnen, teilweise nach der Natur.
[Kindlers Meisterzeichnungen aller Epochen: Peter Paul Rubens. Kindlers
Meisterzeichnungen aller Epochen, S. 1454 (vgl. KM Bd. II, S. 573)]
In diesem Augenblicke verließen die beiden Löwinnen das Dickicht und
stürzten sich auf den Körper des Löwen. Auf ihr fürchterliches Brüllen
erschienen zwei andere Löwen, von denen einer ein alter männlicher mit
gelben Tatzen war, gefolgt von einer dritten Löwin, um die Ecke des
Hohlweges. In erschrecklicher Wuth sträubten sich ihre schwarzen Mähnen
riesenhaft. Sie sprangen auf mit unglaublich durchdringendem Gebrüll.
[Romane: Abenteuer von drei Russen und drei Engländern in Südafrika. Jules
Verne: Werke, S. 6179 (vgl. JV-15, S. 115)]
So wisse denn, daß ich selbst ein verzauberter Prinz bin, und daß alle
Löwen und Löwinnen, die du in dem Palast sahest, meine verzauberte
Dienerschaft sind.
[Österreich: Ignaz und Josef Zingerle: Kinder- und Hausmärchen aus Tirol.
Europäische Märchen und Sagen, S. 18761 (vgl. AT-Tirol, S. 218-219)]
Die Tragödie des folgenden Tages vollzog sich mit der Hinschlachtung von
hundert Löwen, ebenso vielen Löwinnen, zweihundert Leoparden und
dreihundert Bären.
[Edward Gibbon: Verfall und Untergang des römischen Imperiums: Edward
Gibbon: Verfall und Untergang des römischen Imperiums, S. 951 (vgl. Gibbon
Bd. 1, S. 432)]
Du siehst aber einen Unterschied?
Unterschied zwischen was?

Gruß
Manfred.
Detlef Meißner
2024-05-21 19:40:45 UTC
Antworten
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Post by Manfred Hoß
Post by Detlef Meißner
Post by Manfred Hoß
Post by Marc Olschok
Bei einer Gruppe die Tiere beiderlei Geschlechts beinhaltet, wirkt
die Doppelnennung künstlich, weil hierfür (wie auch in anderen Sprachen)
die grammatisch maskuline Form in ihrer generischen Bedeutung ausreicht.
Markus hat ein ausgedachtes Beispiel mit Löwen und Löwinnen gebracht. Hier
[Joel 1,] 6: Denn es zieht herauf in mein Land ein mächtiges Volk und ohne
Zahl; das hat Zähne wie Löwen und Backenzähne wie Löwinnen.
[Luther-Bibel 1912: Der Prophet Joel. Die Luther-Bibel, S. 8294 (vgl. Jo 1,
5-6)]
Rubens zeichnete eine Anzahl Löwen und Löwinnen, teilweise nach der Natur.
[Kindlers Meisterzeichnungen aller Epochen: Peter Paul Rubens. Kindlers
Meisterzeichnungen aller Epochen, S. 1454 (vgl. KM Bd. II, S. 573)]
In diesem Augenblicke verließen die beiden Löwinnen das Dickicht und
stürzten sich auf den Körper des Löwen. Auf ihr fürchterliches Brüllen
erschienen zwei andere Löwen, von denen einer ein alter männlicher mit
gelben Tatzen war, gefolgt von einer dritten Löwin, um die Ecke des
Hohlweges. In erschrecklicher Wuth sträubten sich ihre schwarzen Mähnen
riesenhaft. Sie sprangen auf mit unglaublich durchdringendem Gebrüll.
[Romane: Abenteuer von drei Russen und drei Engländern in Südafrika. Jules
Verne: Werke, S. 6179 (vgl. JV-15, S. 115)]
So wisse denn, daß ich selbst ein verzauberter Prinz bin, und daß alle
Löwen und Löwinnen, die du in dem Palast sahest, meine verzauberte
Dienerschaft sind.
[Österreich: Ignaz und Josef Zingerle: Kinder- und Hausmärchen aus Tirol.
Europäische Märchen und Sagen, S. 18761 (vgl. AT-Tirol, S. 218-219)]
Die Tragödie des folgenden Tages vollzog sich mit der Hinschlachtung von
hundert Löwen, ebenso vielen Löwinnen, zweihundert Leoparden und
dreihundert Bären.
[Edward Gibbon: Verfall und Untergang des römischen Imperiums: Edward
Gibbon: Verfall und Untergang des römischen Imperiums, S. 951 (vgl. Gibbon
Bd. 1, S. 432)]
Du siehst aber einen Unterschied?
Unterschied zwischen was?
Ach, lassen wir's!

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
wolfgang s
2024-05-22 15:52:32 UTC
Antworten
Permalink
Post by Manfred Hoß
Post by Marc Olschok
Bei einer Gruppe die Tiere beiderlei Geschlechts beinhaltet, wirkt
die Doppelnennung künstlich, weil hierfür (wie auch in anderen
Sprachen) die grammatisch maskuline Form in ihrer generischen
Bedeutung ausreicht.
Markus hat ein ausgedachtes Beispiel mit Löwen und Löwinnen gebracht.
Nix ausgedacht. "Löwinnen und Löwen" ist ganz normales Genderspeak wie
es einem in freier Wildbahn täglich dutzendfach begegnet.
Post by Manfred Hoß
Hier sind ein paar echte Fundstücke, allesamt aus der Digitalen
[Joel 1,] 6: Denn es zieht herauf in mein Land ein mächtiges Volk und
ohne Zahl; das hat Zähne wie Löwen und Backenzähne wie Löwinnen.
[Luther-Bibel 1912: Der Prophet Joel. Die Luther-Bibel, S. 8294 (vgl.
Jo 1, 5-6)]
Das ist kein Genderspeak, deine übrigen Zitate auch nicht.

Was willst du uns eigentlich mitteilen?

Ist Genderspeak ein radikal neues Deutsch, das erfunden wurde um die
jahrtausendelange Frauenunterdrückung des herkömmlichen Deutsch endlich
zu beenden? Oder ist Genderspeak überhaupt nicht neu, sondern gab es
schon immer und es gibt nichts zu sehen, beachten Sie nicht den Mann
hinter dem Vorhang? Beides gleichzeitig kann nicht zutreffen.

Klär erstmal deinen eigenen Standpunkt. Oder ist dir der selbst nicht
klar und du bist darüber verwirrt? Oder willst du die Leser verwirren?
--
Currently listening: http://youtu.be/4dYyDd_pTng

http://www.wschwanke.de/ usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Manfred Hoß
2024-05-22 17:09:10 UTC
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Post by wolfgang s
Post by Manfred Hoß
Post by Marc Olschok
Bei einer Gruppe die Tiere beiderlei Geschlechts beinhaltet, wirkt
die Doppelnennung künstlich, weil hierfür (wie auch in anderen
Sprachen) die grammatisch maskuline Form in ihrer generischen
Bedeutung ausreicht.
Markus hat ein ausgedachtes Beispiel mit Löwen und Löwinnen gebracht.
Nix ausgedacht. "Löwinnen und Löwen" ist ganz normales Genderspeak wie
es einem in freier Wildbahn täglich dutzendfach begegnet.
Dutzendfach und das täglich? Mit wem unterhältst du dich Tag für Tag?
Post by wolfgang s
Post by Manfred Hoß
Hier sind ein paar echte Fundstücke, allesamt aus der Digitalen
[Joel 1,] 6: Denn es zieht herauf in mein Land ein mächtiges Volk und
ohne Zahl; das hat Zähne wie Löwen und Backenzähne wie Löwinnen.
[Luther-Bibel 1912: Der Prophet Joel. Die Luther-Bibel, S. 8294 (vgl.
Jo 1, 5-6)]
Das ist kein Genderspeak, deine übrigen Zitate auch nicht.
Genderspeak? Darum geht es mir nicht. Marc meinte, die Doppelnennung beider
Geschlechter bei Tieren wirke künstlich. Ich habe lediglich echte Texte
gebracht, bei denen das vorkommt. Jetzt darf jeder für sich entscheiden, ob
in jedem Fall die Doppelnennung künstlich ist oder nicht. Marc ist zudem
der Ansicht, die grammatisch maskuline Form würde ausreichen. Stimmst du
ihm zu? Ist es bei all den genannten Fundstellen ohne weiteres möglich,
durchweg von Löwen (generisches Maskulinum) zu sprechen?

Gruß
Manfred.
Christina Kunze
2024-05-22 18:59:47 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by wolfgang s
Nix ausgedacht. "Löwinnen und Löwen" ist ganz normales Genderspeak wie
es einem in freier Wildbahn täglich dutzendfach begegnet.
Dutzendfach und das täglich? Mit wem unterhältst du dich Tag für Tag?
Vielleicht befindet sich die Wildbahn in einem Safaripark.

chr
wolfgang s
2024-05-22 19:44:09 UTC
Antworten
Permalink
Post by Manfred Hoß
Post by wolfgang s
Nix ausgedacht. "Löwinnen und Löwen" ist ganz normales Genderspeak wie
es einem in freier Wildbahn täglich dutzendfach begegnet.
Dutzendfach und das täglich? Mit wem unterhältst du dich Tag für Tag?
Im normalen Leben gendert kein Mensch. Aber in den Medien kommt das
ständig vor, dutzendfach am Tag ist weit untertrieben.
Post by Manfred Hoß
Genderspeak? Darum geht es mir nicht.
Ach doch. Gender steht im Betreff, alle Poster im Thread haben sich
darauf bezogen, und du hast schon öfters Gender-Verharmlosung mit
Verwirr- Argumenten betrieben. Dass es ausgerechnet heute anders sein
sollte ist nicht sehr wahrscheinlich.
Post by Manfred Hoß
Marc meinte, die Doppelnennung beider Geschlechter bei Tieren
wirke künstlich.
Hat er Recht. "In der Höhle der Löwinnen und Löwen" ist affig.

https://founders-magazin.de/2023/08/07/in-der-hoehle-der-loewinnen-und-
loewen/
Post by Manfred Hoß
Marc meinte, die Doppelnennung
beider Geschlechter bei Tieren wirke künstlich. Ich habe lediglich
echte Texte gebracht, bei denen das vorkommt.
Es könnte sein, dass du ihn falsch interpretierst.
Post by Manfred Hoß
Marc ist zudem der Ansicht, die grammatisch maskuline Form würde
ausreichen. Stimmst du ihm zu?
Nein. Bei Enten, Ameisen, Mäusen, Giraffen, Bienen reicht die
grammatisch feminine Form, bei Eichhörnchen, Opossums, Känguruhs und
Rotkehlchen die neutrale.
Post by Manfred Hoß
Ist es bei all den genannten Fundstellen
ohne weiteres möglich, durchweg von Löwen (generisches Maskulinum) zu
sprechen?
Deine Zitate sind keine generischen Verwendungen, sie verfehlen deshalb
das Thema und stiften Verwirrung. Ich glaube dir nicht dass dir das
nicht klar ist.

Auch im Nicht-Gender-Deutsch gibt es ja feminine Bezeichnungen, und
ihre Verwendung ist manchmal geboten, manchmal auch die Doppeltnennung.
Niemand behauptet etwas anderes, sicher auch Marc nicht.
--
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http://www.wschwanke.de/ usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Manfred Hoß
2024-05-22 20:05:55 UTC
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Post by wolfgang s
Post by Manfred Hoß
Post by wolfgang s
Nix ausgedacht. "Löwinnen und Löwen" ist ganz normales Genderspeak wie
es einem in freier Wildbahn täglich dutzendfach begegnet.
Dutzendfach und das täglich? Mit wem unterhältst du dich Tag für Tag?
Im normalen Leben gendert kein Mensch. Aber in den Medien kommt das
ständig vor, dutzendfach am Tag ist weit untertrieben.
Du bekommst Gendersprache dutzendfach am Tag mit und hast dich noch nicht
daran gewöhnt?

Gruß
Manfred.
Detlef Meißner
2024-05-22 20:29:04 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by wolfgang s
Post by Manfred Hoß
Post by wolfgang s
Nix ausgedacht. "Löwinnen und Löwen" ist ganz normales Genderspeak wie
es einem in freier Wildbahn täglich dutzendfach begegnet.
Dutzendfach und das täglich? Mit wem unterhältst du dich Tag für Tag?
Im normalen Leben gendert kein Mensch. Aber in den Medien kommt das
ständig vor, dutzendfach am Tag ist weit untertrieben.
Du bekommst Gendersprache dutzendfach am Tag mit und hast dich noch nicht
daran gewöhnt?
Manche behaupten auch, Kinder/Frauen gewöhnen sich dran, wenn sie
täglich mehrmals verprügelt werden.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2024-05-23 06:54:19 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by wolfgang s
Post by Manfred Hoß
Post by wolfgang s
Nix ausgedacht. "Löwinnen und Löwen" ist ganz normales
Genderspeak wie es einem in freier Wildbahn täglich dutzendfach
begegnet.
Dutzendfach und das täglich? Mit wem unterhältst du dich Tag für Tag?
Im normalen Leben gendert kein Mensch.
Du (wolfgang) scheinst einen sehr eng gefassten Begriff von Mensch
zu haben. In meinem Umfeld gendern unter 30 praktisch alle mit
völliger Selbstverständlichkeit, ohne auch nur darüber nachzudenken.
Je älter, desto weniger, aus naheliegenden Gründen.
Post by Manfred Hoß
Post by wolfgang s
Aber in den Medien kommt das ständig vor, dutzendfach am Tag ist
weit untertrieben.
Du bekommst Gendersprache dutzendfach am Tag mit und hast dich
noch nicht daran gewöhnt?
Ich fürchte, wolfgang ist zu alt, um sich noch an irgendetwas zu
gewöhnen.

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan - niemand seht antiquierter sei es denn behämmerter.
(Sloganizer)
Detlef Meißner
2024-05-23 07:02:26 UTC
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Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Ich fürchte, wolfgang ist zu alt, um sich noch an irgendetwas zu
gewöhnen.
Gerade im Alter muss man sich an so manches gewöhnen.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
wolfgang s
2024-05-23 07:08:07 UTC
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Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
In meinem Umfeld gendern unter 30 praktisch alle mit
völliger Selbstverständlichkeit, ohne auch nur darüber nachzudenken.
Du Armer. Hier wollte eine westdeutsche Kollegin vorschlagen Texte auf
der Website zu Gendern. Damit kam sie nicht durch. Die Firma ist teils
ostdeutsch teils international aufgestellt, Arbeitssprache ist deshalb
überwiegend Englisch.
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Je älter, desto weniger, aus naheliegenden Gründen.
Die Verteilung von Genderisten korelliert nicht mit Alter, sondern mit
politischer Einstellung und Weltfremdheit.
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Manfred Hoß
Post by wolfgang s
Aber in den Medien kommt das ständig vor, dutzendfach am Tag ist
weit untertrieben.
Du bekommst Gendersprache dutzendfach am Tag mit und hast dich
noch nicht daran gewöhnt?
Wenn ihr jeden Tag auf Hundekot ausrutscht, wie lange braucht ihr bis
ihr euch daran gewöhnt habt?
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Ich fürchte, wolfgang ist zu alt, um sich noch an irgendetwas zu
gewöhnen.
Ich hatte 4 Jahrzehnte Zeit mich dran zu gewöhnen, länger als du. Aber
da mir die Politik der Genderisten missfällt, mag ich auch die Sprache
ihrer Ideologie nicht und werde mein Denken als
weltoffen-modern-liberal denkender Mensch nicht auf deren reaktionäres
Spießertum einschränken, egal wieviel Zeit noch vergeht.
--
Currently listening: http://youtu.be/4dYyDd_pTng

http://www.wschwanke.de/ usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Detlef Meißner
2024-05-23 07:12:29 UTC
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Post by wolfgang s
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
In meinem Umfeld gendern unter 30 praktisch alle mit
völliger Selbstverständlichkeit, ohne auch nur darüber nachzudenken.
Du Armer. Hier wollte eine westdeutsche Kollegin vorschlagen Texte auf
der Website zu Gendern. Damit kam sie nicht durch. Die Firma ist teils
ostdeutsch teils international aufgestellt, Arbeitssprache ist deshalb
überwiegend Englisch.
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Je älter, desto weniger, aus naheliegenden Gründen.
Die Verteilung von Genderisten korelliert nicht mit Alter, sondern mit
politischer Einstellung und Weltfremdheit.
Sehe ich auch so. Es gibt Blasen, in denen durchweg gegendert wird. Da
gehört das einfach dazu, ist ein Ausdruck einer gewissen Weltanschauung.

"Normale" Menschen gendern im Alltag nicht.
Post by wolfgang s
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Manfred Hoß
Post by wolfgang s
Aber in den Medien kommt das ständig vor, dutzendfach am Tag ist
weit untertrieben.
Du bekommst Gendersprache dutzendfach am Tag mit und hast dich
noch nicht daran gewöhnt?
Wenn ihr jeden Tag auf Hundekot ausrutscht, wie lange braucht ihr bis
ihr euch daran gewöhnt habt?
Bei entsprechender Einstellung geht das ganz schnell. :-)

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Stefan Schmitz
2024-05-23 08:49:12 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by wolfgang s
Post by Manfred Hoß
Post by wolfgang s
Aber in den Medien kommt das ständig vor, dutzendfach am Tag ist
weit untertrieben.
Du bekommst Gendersprache dutzendfach am Tag mit und hast dich
noch nicht daran gewöhnt?
Wenn ihr jeden Tag auf Hundekot ausrutscht, wie lange braucht ihr bis
ihr euch daran gewöhnt habt?
Bei entsprechender Einstellung geht das ganz schnell. :-)
Wer die Einstellung nicht hat, versucht normalerweise, Hundekot zu
vermeiden. Jemand, der täglich flucht, dass er schon wieder darauf
ausgerutscht ist, ist einfach nur lächerlich.
Und um gendernde Medien zu vermeiden, braucht man weniger Aufmerksamkeit
als bei Hundehaufen im Park.
Detlef Meißner
2024-05-23 08:52:37 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by wolfgang s
Post by Manfred Hoß
Post by wolfgang s
Aber in den Medien kommt das ständig vor, dutzendfach am Tag ist
weit untertrieben.
Du bekommst Gendersprache dutzendfach am Tag mit und hast dich
noch nicht daran gewöhnt?
Wenn ihr jeden Tag auf Hundekot ausrutscht, wie lange braucht ihr bis
ihr euch daran gewöhnt habt?
Bei entsprechender Einstellung geht das ganz schnell. :-)
Wer die Einstellung nicht hat, versucht normalerweise, Hundekot zu
vermeiden. Jemand, der täglich flucht, dass er schon wieder darauf
ausgerutscht ist, ist einfach nur lächerlich.
Und um gendernde Medien zu vermeiden, braucht man weniger Aufmerksamkeit
als bei Hundehaufen im Park.
Ich nicht. Also gilt "man" nicht.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Stefan Schmitz
2024-05-23 09:10:04 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by wolfgang s
Post by Manfred Hoß
Post by wolfgang s
Aber in den Medien kommt das ständig vor, dutzendfach am Tag ist
weit untertrieben.
Du bekommst Gendersprache dutzendfach am Tag mit und hast dich
noch nicht daran gewöhnt?
Wenn ihr jeden Tag auf Hundekot ausrutscht, wie lange braucht ihr bis
ihr euch daran gewöhnt habt?
Bei entsprechender Einstellung geht das ganz schnell. :-)
Wer die Einstellung nicht hat, versucht normalerweise, Hundekot zu
vermeiden. Jemand, der täglich flucht, dass er schon wieder darauf
ausgerutscht ist, ist einfach nur lächerlich.
Und um gendernde Medien zu vermeiden, braucht man weniger Aufmerksamkeit
als bei Hundehaufen im Park.
Ich nicht. Also gilt "man" nicht.
Darfst du nicht bestimmen, welche Medien du konsumierst?
Detlef Meißner
2024-05-23 10:11:39 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by wolfgang s
Post by Manfred Hoß
Post by wolfgang s
Aber in den Medien kommt das ständig vor, dutzendfach am Tag ist
weit untertrieben.
Du bekommst Gendersprache dutzendfach am Tag mit und hast dich
noch nicht daran gewöhnt?
Wenn ihr jeden Tag auf Hundekot ausrutscht, wie lange braucht ihr bis
ihr euch daran gewöhnt habt?
Bei entsprechender Einstellung geht das ganz schnell. :-)
Wer die Einstellung nicht hat, versucht normalerweise, Hundekot zu
vermeiden. Jemand, der täglich flucht, dass er schon wieder darauf
ausgerutscht ist, ist einfach nur lächerlich.
Und um gendernde Medien zu vermeiden, braucht man weniger Aufmerksamkeit
als bei Hundehaufen im Park.
Ich nicht. Also gilt "man" nicht.
Darfst du nicht bestimmen, welche Medien du konsumierst?
Wird vorher angekündigt, ob gegendert wird?

Und ja, wenn's mir zuviel wird, schalte ich ab/um bzw. lese nicht weiter.
Nur blöd, wenn ich für den Text bezahlt habe.
Aber beim nächsten Mal ... :-)

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Stefan Schmitz
2024-05-23 11:09:43 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by wolfgang s
Post by Manfred Hoß
Post by wolfgang s
Aber in den Medien kommt das ständig vor, dutzendfach am Tag ist
weit untertrieben.
Du bekommst Gendersprache dutzendfach am Tag mit und hast dich
noch nicht daran gewöhnt?
Wenn ihr jeden Tag auf Hundekot ausrutscht, wie lange braucht ihr bis
ihr euch daran gewöhnt habt?
Bei entsprechender Einstellung geht das ganz schnell. :-)
Wer die Einstellung nicht hat, versucht normalerweise, Hundekot zu
vermeiden. Jemand, der täglich flucht, dass er schon wieder darauf
ausgerutscht ist, ist einfach nur lächerlich.
Und um gendernde Medien zu vermeiden, braucht man weniger Aufmerksamkeit
als bei Hundehaufen im Park.
Ich nicht. Also gilt "man" nicht.
Darfst du nicht bestimmen, welche Medien du konsumierst?
Wird vorher angekündigt, ob gegendert wird?
Es gibt normalerweise eine einheitliche Politik des Mediums, die man
nachlesen kann. Du weißt also vorher, wo du mit gegenderten Texten zu
rechnen hast.
Post by Detlef Meißner
Und ja, wenn's mir zuviel wird, schalte ich ab/um bzw. lese nicht weiter.
Nur blöd, wenn ich für den Text bezahlt habe.
Aber beim nächsten Mal ... :-)
Ist doch ganz einfach. Wer Gendern so schrecklich findet, beschränkt
sich halt auf solche Medien, die das nie tun.

Aber es ist natürlich viel schöner, sich täglich dutzendfach über
aufgezwungenes Gendern aufzuregen.
Detlef Meißner
2024-05-23 11:16:26 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by wolfgang s
Post by Manfred Hoß
Post by wolfgang s
Aber in den Medien kommt das ständig vor, dutzendfach am Tag ist
weit untertrieben.
Du bekommst Gendersprache dutzendfach am Tag mit und hast dich
noch nicht daran gewöhnt?
Wenn ihr jeden Tag auf Hundekot ausrutscht, wie lange braucht ihr bis
ihr euch daran gewöhnt habt?
Bei entsprechender Einstellung geht das ganz schnell. :-)
Wer die Einstellung nicht hat, versucht normalerweise, Hundekot zu
vermeiden. Jemand, der täglich flucht, dass er schon wieder darauf
ausgerutscht ist, ist einfach nur lächerlich.
Und um gendernde Medien zu vermeiden, braucht man weniger Aufmerksamkeit
als bei Hundehaufen im Park.
Ich nicht. Also gilt "man" nicht.
Darfst du nicht bestimmen, welche Medien du konsumierst?
Wird vorher angekündigt, ob gegendert wird?
Es gibt normalerweise eine einheitliche Politik des Mediums, die man
nachlesen kann. Du weißt also vorher, wo du mit gegenderten Texten zu
rechnen hast.
Nicht unbedingt. Je nach Verfasser wird das doch unterschiedlich gehandhabt.
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Und ja, wenn's mir zuviel wird, schalte ich ab/um bzw. lese nicht weiter.
Nur blöd, wenn ich für den Text bezahlt habe.
Aber beim nächsten Mal ... :-)
Ist doch ganz einfach. Wer Gendern so schrecklich findet, beschränkt
sich halt auf solche Medien, die das nie tun.
Das weißt du ja vorher nicht.

Wenn ich fernsehe oder Radio höre, dann taucht da ganz plötzlich so ein
Sprecher/Moderator auf ...
Post by Stefan Schmitz
Aber es ist natürlich viel schöner, sich täglich dutzendfach über
aufgezwungenes Gendern aufzuregen.
Wer tut das?
Ich glaube, es gibt da eine Gruppe, die sich extrem aufregt, und das
sind nicht die Nichtgenderer.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
wolfgang s
2024-05-23 11:17:19 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Ist doch ganz einfach. Wer Gendern so schrecklich findet, beschränkt
sich halt auf solche Medien, die das nie tun.
Das Geld ist auch weg, wenn wir ignorieren was die damit treiben.

Also entweder die hören auf, die Gebühren per Zwangsvollstreckung ohne
Gerichtsurteil einzutreiben,

Oder sie hören auf grottigen Pseudojournalismus abzuliefern - wovon
Gendern nur eine Facette ist.

Noch besser beides.
--
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wolfgang s
2024-05-23 11:11:10 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Darfst du nicht bestimmen, welche Medien du konsumierst?
Wir dürfen nicht bestimmen, welche Medien wir bezahlen. Da liegt die
Häsin im Pfeffer. Solange wir das bezahlen müssen, haben wir als
Bevölkerung ein Recht denen reinzureden, zB auch vorschreiben dass
nicht gegendert wird. No taxation without representation.
Rundfunkgebühren abschaffen oder freiwillig machen, dann könnense
machen wattse wollen, und die Beschwerden werden sofort aufhören.
--
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http://www.wschwanke.de/ usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Markus Ermert
2024-05-23 06:32:09 UTC
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Post by wolfgang s
Post by Manfred Hoß
Post by wolfgang s
Nix ausgedacht. "Löwinnen und Löwen" ist ganz normales Genderspeak wie
es einem in freier Wildbahn täglich dutzendfach begegnet.
Dutzendfach und das täglich? Mit wem unterhältst du dich Tag für Tag?
Im normalen Leben gendert kein Mensch. Aber in den Medien kommt das
ständig vor, dutzendfach am Tag ist weit untertrieben.
Übersehe ich da Ironie oder stellst nun gar jede zweifache
Geschlechtsnennung unter den Verdacht unzulässiger Genderei?

"Die Sauen und Ebern von Bauer Mommsen."
"Elefanten und Elefantinnen kümmern sich gleichermaßen um dem Nachwuchs."
"Sehr geehrte Damen und Herren."
"Er hat 100 Küken, Hennen und Hähne."
"Die Heldinnen und Helden der Geschichte."

Alles jetzt verboten wegen vorsätzlich redundanten Genderunwesens?

Übrigens ist die Tatsache, dass, sobald die Berücksichtigung des weiblichen
Geschlechts sachlich und quantitativ relevant ist, bei Nutz- und größeren
Landsäugetieren oft eine eigene statt eine movierte Form verwendet wird,
ein weiterer Beleg gegen den Irrglauben, generische Maskulina seinen rein
sprachimmanent einfach so entstanden.

Trifft ja nicht nur bei Neutra (Schwein, Huhn, Pferd, Schaf, Rind) zu,
sondern auch bei Hund, Katze, Ziege, Ente, Gans, Hirsch.

Weird und deplatziert oder gar lustig wirkt Gendern bei Tieren, wenn (wie
in den meisten Tierfällen) das Geschlecht normalerweise irrelevant und/oder
nicht erkennbar ist, sowie bei kleinen und Nicht-Säugetieren. Je
offensichtlicher und für den Menschen relevanter die
Geschlechtsunterschiede (und damit je relevanter eine Verwechslung oder
Gleichsetzung der damit verbundenen Rollen), desto normaler ist auch das
Gendern.
Helmut Richter
2024-05-23 06:53:55 UTC
Antworten
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Post by Markus Ermert
Weird und deplatziert oder gar lustig wirkt Gendern bei Tieren, wenn (wie
in den meisten Tierfällen) das Geschlecht normalerweise irrelevant und/oder
nicht erkennbar ist, sowie bei kleinen und Nicht-Säugetieren. Je
offensichtlicher und für den Menschen relevanter die
Geschlechtsunterschiede (und damit je relevanter eine Verwechslung oder
Gleichsetzung der damit verbundenen Rollen), desto normaler ist auch das
Gendern.
Genau so weird und deplaziert finde ich es auch bei Menschen, wenn die
Geschlechtsunterschiede im Kontext nicht relevant sind. Wen interessiert
es im Normalfall, ob ein Lehrer ein Mann oder eine Frau ist, so dass man
die generische Form vermeiden muss?

Insoweit sind die Unterschiede zwischen dem Sprachgebrauch von Menschen
und Tieren gar nicht so groß. Unterschiedlich ist vor allem das feminine
Genus. Den Fall, dass ein Wort je nach Kontext generisch und
weiblich-spezifisch sein kann, wie Katze, Maus und Ziege, gibts bei
Menschen nicht.
--
Helmut Richter
wolfgang s
2024-05-23 06:54:58 UTC
Antworten
Permalink
Post by Markus Ermert
Übersehe ich da Ironie oder stellst nun gar jede zweifache
Geschlechtsnennung unter den Verdacht unzulässiger Genderei?
Das hab ich nicht gesagt oder impliziert. Ob Gendern vorliegt, hängt
von der Absicht des Sprechers/Schreibers ab. Die kann man in den
allermeisten Fällen an Form oder Kontext ableiten, ist ne Sache von
Erfahrung und Intuition.
Post by Markus Ermert
Alles jetzt verboten wegen vorsätzlich redundanten Genderunwesens?
Ein Gender-Verbot ist aus mehreren Gründen schwierig, einer davon dass
Gendern juristisch eindeutig zu definieren wäre. Ich möchte das
außerdem nicht, ganz sicher nicht wenn Privatpersonen betroffen sind
wie zB Schüler und Studenten.

Was ich aber verlange ist die Rücknahme der Gendergebote in Behörden
und ÖR-Sendern, und nur noch nichtgendernde Journalisten einstellen.
Post by Markus Ermert
Übrigens ist die Tatsache, dass, sobald die Berücksichtigung des
weiblichen Geschlechts sachlich und quantitativ relevant ist, bei Nutz-
und größeren Landsäugetieren oft eine eigene statt eine movierte Form
verwendet wird,
Du willst uns Jägersprache als frühe Form des Genderns verkaufen? :)
Post by Markus Ermert
ein weiterer Beleg gegen den Irrglauben, generische
Maskulina seinen rein sprachimmanent einfach so entstanden.
Ein Blödsinn.
Post by Markus Ermert
Je offensichtlicher und für den Menschen relevanter die
Geschlechtsunterschiede (und damit je relevanter eine Verwechslung oder
Gleichsetzung der damit verbundenen Rollen), desto normaler ist auch
das Gendern.
Du hast gerade wieder eine Umdefinition versucht. Gendern ist nicht
irgendeine Doppelnennung, sondern feministisch motivierte Abweichung
vom Standarddeutschen. Deswegen hab ich mich auch über deine Erwähnung
von Jägerfachsprache lustig gemacht. Normal ist politisch motivierte
Sprachverdrehung in keinem Fall.
--
Currently listening: http://youtu.be/4dYyDd_pTng

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Stefan Schmitz
2024-05-23 09:08:42 UTC
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Post by Markus Ermert
"Die Sauen und Ebern von Bauer Mommsen."
Völlig korrekte Dichotomie.
Post by Markus Ermert
"Elefanten und Elefantinnen kümmern sich gleichermaßen um dem Nachwuchs."
Blödsinn. Elefantinnen sind Elefanten.
Wenn, dann "männliche und weibliche Elefanten".
Post by Markus Ermert
"Sehr geehrte Damen und Herren."
"Er hat 100 Küken, Hennen und Hähne."
Beides in Ordnung.
Post by Markus Ermert
"Die Heldinnen und Helden der Geschichte."
Auch Heldinnen sind Helden. Ob mit "Helden" auch Frauen gemeint sind,
sieht man an den genannten Namen.
Post by Markus Ermert
Alles jetzt verboten wegen vorsätzlich redundanten Genderunwesens?
Wegen unlogischer Aufblähung der Sprache sollte man es lassen.
Post by Markus Ermert
Übrigens ist die Tatsache, dass, sobald die Berücksichtigung des weiblichen
Geschlechts sachlich und quantitativ relevant ist, bei Nutz- und größeren
Landsäugetieren oft eine eigene statt eine movierte Form verwendet wird,
ein weiterer Beleg gegen den Irrglauben, generische Maskulina seinen rein
sprachimmanent einfach so entstanden.
Wenn man unbedingt Doppelnennungen will, sollte man auch wirklich
geschlechtsspezifische Begriffe verwenden.
Detlef Meißner
2024-05-23 10:15:54 UTC
Antworten
Permalink
Post by Stefan Schmitz
Post by Markus Ermert
"Die Sauen und Ebern von Bauer Mommsen."
^^^^^
Muss das nicht "Eber" heißen?
Post by Stefan Schmitz
Völlig korrekte Dichotomie.
Post by Markus Ermert
"Elefanten und Elefantinnen kümmern sich gleichermaßen um dem Nachwuchs."
Blödsinn. Elefantinnen sind Elefanten.
Wenn, dann "männliche und weibliche Elefanten".
Post by Markus Ermert
"Sehr geehrte Damen und Herren."
"Er hat 100 Küken, Hennen und Hähne."
Beides in Ordnung.
Aber missverständliche Reihenfolge.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Helmut Richter
2024-05-23 06:39:36 UTC
Antworten
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Post by Manfred Hoß
Post by wolfgang s
Post by Manfred Hoß
Hier sind ein paar echte Fundstücke, allesamt aus der Digitalen
[Joel 1,] 6: Denn es zieht herauf in mein Land ein mächtiges Volk und
ohne Zahl; das hat Zähne wie Löwen und Backenzähne wie Löwinnen.
[Luther-Bibel 1912: Der Prophet Joel. Die Luther-Bibel, S. 8294 (vgl.
Jo 1, 5-6)]
Das ist kein Genderspeak, deine übrigen Zitate auch nicht.
Genderspeak? Darum geht es mir nicht. Marc meinte, die Doppelnennung beider
Geschlechter bei Tieren wirke künstlich.
Das ist kein Genderspeak, sondern ein Parallelismus: für einen Begriff
werden Synonyme oder Beinahe-Synonyme verwendet und die Phrase damit
wiederholt. Wären Löwen neben Löwinnen Genderspeak, dann wären auch Zähne
neben Backenzähnen ein Odontologismus.

Eingefleischte Nicht-Genderer könnten auf den Parallelismus der Inklusion
hinweisen: genau so wie die Löwinnen einen Teil der Löwen ausmachen, so
auch die Backenzähne einen Teil der Zähne. Ich würde aber auf *dieses*
Detail kein Gewicht legen, denn Parallelismen gibts in der hebräischen
Bibel massenhaft, aber welche mit wiederholter interner Sprachlogik kömmen
mir nicht bekannt vor.

Wäre ein Gegensatz der Geschlechter gemeint, könnte natürlich ein Löwe
einer Löwin entgegengestellt werden, da sich dann die
geschlechterspezifische Bedutung des maskulinen Wortes aus dem
Zusammenhang ergibt. Ich denke aber, das ist hier nicht gemeint.

Schaun wir dazu einmal in den Urtext. Anders als in Luthers
Übersetzung haben die sinnähnlichen Wörter gerade *keine* gemeinsame
Wurzel; das ist eine normale Eigenschaft von Parallelismen.

arje = Löwe
laviˀ = Löwin
šen = Zahn
mëtallˁa = Backenzahn

'arje' (mit Nebenform 'ari') und 'laviˀ' sind beide maskulin,
letzteres hat auch eine feminine Form 'laviˀa', die aber hier nicht im
Text steht. 'arje' hat keine. Also ist Löwin im Gegensatz zum Löwen
davor wohl eher mäßig genau.

'mëtallˁa' habe ich in der he:WP und in den gängigen Wörterbüchern
nicht gefunden. Kleins etymologisches Wörterbuch kennt es, übersetzt
auf Englisch mit 'incisor', was eher einen Schneide- oder Nagezahn
bedeutet, und berichtet eine Vermutung der Verwandtschaft zu 'tolaˁ'
(Wurm) – vielleicht als „Zerkleinernde, Nagende“.
--
Helmut Richter
wolfgang s
2024-05-23 08:11:32 UTC
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lavi? = Löwin
Bedeutet Daliah Lavis Nachname übersetzt "Löwin"? Unabhängig davon,
könnte das Wort eine Entlehnung aus einer indogermanischen Sprache
sein? Übrigens, weiß man ob die semitischen Zahlwörter für sechs und
sieben aus einer indogermanischen Sprache entlehnt sind?
--
Currently listening: http://youtu.be/4dYyDd_pTng

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Detlef Meißner
2024-05-23 08:36:09 UTC
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Post by wolfgang s
lavi? = Löwin
Bedeutet Daliah Lavis Nachname übersetzt "Löwin"?
Ich habe gelernt, dass das "Löwe" heißt.

Es gibt diverse Schreibweisen dieses (Familien-)Namens, u.a. "Levi".
https://de.wikipedia.org/wiki/Levi_Strauss

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Helmut Richter
2024-05-23 09:02:35 UTC
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Post by wolfgang s
lavi? = Löwin
Bedeutet Daliah Lavis Nachname übersetzt "Löwin"?
Die Schreibweise לביא ist dieselbe wie 'laviˀ' ohne Movierungsendung,
heißt also Löwe. Durch das Alef (hier als ˀ geschrieben) als letzten
Buchstaben ist das Wort recht spezifisch, so dass ich die Frage bejahen
würde.

Ohne das Alef wäre es ein anderes Wort, z.B. 'libbi' (mein Herz) von 'lev'
(Herz). Der biblische Name Levi und die daraus abgeleiteten Wörter (Levit,
Leviticus) und häufigen Familiennamen (Levi, Levin, Lewin) schreiben sich
ganz anders, nämlich mit Waw statt Bet in der Mitte.
Post by wolfgang s
Unabhängig davon,
könnte das Wort eine Entlehnung aus einer indogermanischen Sprache
sein?
Der schon zitierte Klein hält die umgekehrte Richtung für möglich::

‎‫לבי‎א‬ m.n. (pl. ‫לביאים‬, also ‫לבאים‬) lion. [Related to Ugar. lbu, Akka.
labbu, labbatu ( = lion), Arab. labu’a \ lab'a* ( =lioness). Gk. leon,
whence L. leo ( = lion) is possibly a Sem. loan word; see ‘lion’ in my
CEDEL.]‎
Post by wolfgang s
Übrigens, weiß man ob die semitischen Zahlwörter für sechs und
sieben aus einer indogermanischen Sprache entlehnt sind?
Das habe ich hier auch schon gefragt und von Christian W. die Antwort
bekommen, es sei unwahrscheinlich, weil die nächstliegenden idg Sprachen
dort ein h- statt s- haben, z.B. grc hexa hepta und pers ähnlich.
Die Ähnlichkeit ist trotzdem verblüffend.
--
Helmut Richter
Helmut Richter
2024-05-23 11:29:53 UTC
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Post by Helmut Richter
arje = Löwe
laviˀ = Löwin
šen = Zahn
mëtallˁa = Backenzahn
'arje' (mit Nebenform 'ari') und 'laviˀ' sind beide maskulin,
letzteres hat auch eine feminine Form 'laviˀa', die aber hier nicht im
Text steht. 'arje' hat keine. Also ist Löwin im Gegensatz zum Löwen
davor wohl eher mäßig genau.
Die feminine Form 'laviˀa' mit dem dazugehörigen Plural auf -ot statt -im
wird von Klein als Hapax legomenon aus Ez.19:2 bezeichnet. Kein Wunder,
dass man sie im Gegensatz zur maskulinen im Langenscheidt-Wörterbuch nicht
findet. Die maskuline Form wird dadurch generischer.
--
Helmut Richter
Ulrich D i e z
2024-05-20 13:21:33 UTC
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Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Detlef
Müssen die Tierärztinnen und Tierärzte die Tierhalterinnen und
Tierhalter mitbetreuen?

Es soll zB werdende Väter geben, die den Ausspruch tun: "Wir sind
schwanger". Vielleicht gibt es analog dazu auch Hundehalter/innen, die,
wenn der Hund an Hüftgelenksdysplasie leidet, die Situation beschreiben
mit "Uns tut die Hüfte weh." Die sind dann so involviert, dass sie sich
auch als Patient/inn/en sehen wenn das Tier zum Tierarzt muss.

Mit freundlichem Gruß

Ulrich
Ulrich D i e z
2024-05-20 13:30:03 UTC
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Post by Ulrich D i e z
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Detlef
Müssen die Tierärztinnen und Tierärzte die Tierhalterinnen und
Tierhalter mitbetreuen?
Es soll zB werdende Väter geben, die den Ausspruch tun: "Wir sind
... männlich gelesene werdende Elternteile...
Post by Ulrich D i e z
schwanger". Vielleicht gibt es analog dazu auch Hundehalter/innen, die,
.. Hündinnen- und/oder Hundehalter/innen...
Post by Ulrich D i e z
wenn der Hund an Hüftgelenksdysplasie leidet, die Situation beschreiben
... wenn die Hündin/der Hund...
Post by Ulrich D i e z
mit "Uns tut die Hüfte weh." Die sind dann so involviert, dass sie sich
auch als Patient/inn/en sehen wenn das Tier zum Tierarzt muss.
... zur Tierärztin/zum Tierarzt...

Ich sehe schon, ich muss noch viel üben...

Mit freundlichem Gruß

Ulrich
Detlef Meißner
2024-05-20 13:50:26 UTC
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Post by Ulrich D i e z
Post by Ulrich D i e z
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Detlef
Müssen die Tierärztinnen und Tierärzte die Tierhalterinnen und
Tierhalter mitbetreuen?
Es soll zB werdende Väter geben, die den Ausspruch tun: "Wir sind
... männlich gelesene werdende Elternteile...
Post by Ulrich D i e z
schwanger". Vielleicht gibt es analog dazu auch Hundehalter/innen, die,
.. Hündinnen- und/oder Hundehalter/innen...
Post by Ulrich D i e z
wenn der Hund an Hüftgelenksdysplasie leidet, die Situation beschreiben
... wenn die Hündin/der Hund...
Post by Ulrich D i e z
mit "Uns tut die Hüfte weh." Die sind dann so involviert, dass sie sich
auch als Patient/inn/en sehen wenn das Tier zum Tierarzt muss.
... zur Tierärztin/zum Tierarzt...
Ich sehe schon, ich muss noch viel üben...
Das schaffst du hier schon. Es kann nur besser werden!

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Ulrich D i e z
2024-05-20 13:56:42 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Ulrich D i e z
Ich sehe schon, ich muss noch viel üben...
Das schaffst du hier schon. Es kann nur besser werden!
Danke für die aufmunternde Zuversicht. ;-)

Mit freundlichem Gruß

Ulrich
Detlef Meißner
2024-05-20 13:49:08 UTC
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Post by Ulrich D i e z
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Müssen die Tierärztinnen und Tierärzte die Tierhalterinnen und
Tierhalter mitbetreuen?
Bei manchen Tierhalterinnen wäre das sicherlich von Vorteil.

Die Tierärztin des Frankfurter Zoos hat mit dieser Zusatzbetreuung
wahrscheinlich nichts zu tun.
Post by Ulrich D i e z
Es soll zB werdende Väter geben, die den Ausspruch tun: "Wir sind
schwanger".
"Wir sind Papst". "Wir sind Weltmeister."
Post by Ulrich D i e z
Vielleicht gibt es analog dazu auch Hundehalter/innen, die,
wenn der Hund an Hüftgelenksdysplasie leidet, die Situation beschreiben
mit "Uns tut die Hüfte weh." Die sind dann so involviert, dass sie sich
auch als Patient/inn/en sehen wenn das Tier zum Tierarzt muss.
Bekommen sie dann auch Medikamente?

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Ulrich D i e z
2024-05-20 13:53:39 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Ulrich D i e z
Vielleicht gibt es analog dazu auch Hundehalter/innen, die,
wenn der Hund an Hüftgelenksdysplasie leidet, die Situation beschreiben
mit "Uns tut die Hüfte weh." Die sind dann so involviert, dass sie sich
auch als Patient/inn/en sehen wenn das Tier zum Tierarzt muss.
Bekommen sie dann auch Medikamente?
So eine Art Solidaritätsplacebo?

Mit freundlichem Gruß

Ulrich
Detlef Meißner
2024-05-20 14:11:18 UTC
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Post by Ulrich D i e z
Post by Detlef Meißner
Post by Ulrich D i e z
Vielleicht gibt es analog dazu auch Hundehalter/innen, die,
wenn der Hund an Hüftgelenksdysplasie leidet, die Situation beschreiben
mit "Uns tut die Hüfte weh." Die sind dann so involviert, dass sie sich
auch als Patient/inn/en sehen wenn das Tier zum Tierarzt muss.
Bekommen sie dann auch Medikamente?
So eine Art Solidaritätsplacebo?
Ja, oder wenn's besser wirken soll, eine Spritze.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Ulrich D i e z
2024-05-21 09:32:50 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Ulrich D i e z
Post by Detlef Meißner
Post by Ulrich D i e z
Vielleicht gibt es analog dazu auch Hundehalter/innen, die,
wenn der Hund an Hüftgelenksdysplasie leidet, die Situation beschreiben
mit "Uns tut die Hüfte weh." Die sind dann so involviert, dass sie sich
auch als Patient/inn/en sehen wenn das Tier zum Tierarzt muss.
Bekommen sie dann auch Medikamente?
So eine Art Solidaritätsplacebo?
Ja, oder wenn's besser wirken soll, eine Spritze.
Du meinst eine Spritze mit einem Verum statt eines Placebos? Die Wirkung
nennen wir dann - analog zum Placeboeffekt - "Verumeffekt"?

Mit freundlichem Gruß

Ulrich
Peter J. Holzer
2024-05-20 17:15:32 UTC
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Post by Ulrich D i e z
Müssen die Tierärztinnen und Tierärzte die Tierhalterinnen und
Tierhalter mitbetreuen?
Klar. Das sind schließlich die zahlenden Kunden.

hp
Helmut Richter
2024-05-21 07:16:14 UTC
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Post by Ulrich D i e z
Es soll zB werdende Väter geben, die den Ausspruch tun: "Wir sind
schwanger".
Als ich – lang ists her – wurde mir schon „Wir bekommen ein Kind“ als
männlich-anmaßend übergenommen mit „allenfalls deine Frau“. Eingesehen
habe ich das schon damals nicht.
--
Helmut Richter
Stefan Schmitz
2024-05-21 07:45:58 UTC
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Post by Helmut Richter
Post by Ulrich D i e z
Es soll zB werdende Väter geben, die den Ausspruch tun: "Wir sind
schwanger".
Als ich – lang ists her – wurde mir schon „Wir bekommen ein Kind“ als
männlich-anmaßend übergenommen mit „allenfalls deine Frau“. Eingesehen
habe ich das schon damals nicht.
Dieser Einwand funktioniert nur, wenn man "ein Kind bekommen" mit
"gebären" gleichsetzt. (Hat man das damals allgemein so verstanden? Vom
Wortlaut ist nur gefordert, dass man nachher ein Kind hat und vorher
nicht.)
Oder wenn klar ist, dass das Kind nie Kontakt mit dem Vater haben wird.
Ulf_Kutzner
2024-05-21 08:38:11 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Helmut Richter
Post by Ulrich D i e z
Es soll zB werdende Väter geben, die den Ausspruch tun: "Wir sind
schwanger".
Als ich – lang ists her – wurde mir schon „Wir bekommen ein Kind“ als
männlich-anmaßend übergenommen mit „allenfalls deine Frau“. Eingesehen
habe ich das schon damals nicht.
Dieser Einwand funktioniert nur, wenn man "ein Kind bekommen" mit
"gebären" gleichsetzt. (Hat man das damals allgemein so verstanden?
Teils auch perfektivisch für 'schwanger sein'.
'Sie gebiert' dann, wenngleich noch immer substituierbar,
ab Einsetzen der Wehen.
Post by Stefan Schmitz
Vom
Wortlaut ist nur gefordert, dass man nachher ein Kind hat und vorher
nicht.)
Du meinst Adoption?
Ulrich D i e z
2024-05-21 10:02:16 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Helmut Richter
Post by Ulrich D i e z
Es soll zB werdende Väter geben, die den Ausspruch tun: "Wir sind
schwanger".
Als ich – lang ists her – wurde mir schon „Wir bekommen ein Kind“ als
männlich-anmaßend übergenommen mit „allenfalls deine Frau“. Eingesehen
habe ich das schon damals nicht.
Dieser Einwand funktioniert nur, wenn man "ein Kind bekommen" mit
"gebären" gleichsetzt. (Hat man das damals allgemein so verstanden? Vom
Wortlaut ist nur gefordert, dass man nachher ein Kind hat und vorher
nicht.)
Mit dem Wortlaut "ein Kind bekommen" ist meistens gebären gemeint.

Und was genau bedeutet es, ein Kind zu _haben_?

ZB in dem Satz "Er hat selbst keine Kinder, sondern er hat die Kinder,
die seine Frau mit ihrem ersten Mann hatte, der im Krieg gefallen ist,
an Kindes Statt angenommen."

Ein Kind zu _haben_ wird häufig mit biologischer Elternschaft gleichgesetzt.

Wenn man Elternschaft aufdröselt in Aufgabengebiete, zB in biologische
Elternschaft, soziale Elternschaft, juristische Elternschaft und
finanzielle Elternschaft, stellt sich die Frage, bei -äh- der Übernahme
welcher dieser Aufgaben es adäquat ist, davon zu sprechen,
die-/derjenige, die/der diese Aufgaben übernahm/übernimmt, ohne das
betreffende Kind selbst geboren zu haben, habe das betreffende Kind
_bekommen_.

Mit freundlichem Gruß

Ulrich
Ulrich D i e z
2024-05-21 10:08:03 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Helmut Richter
Post by Ulrich D i e z
Es soll zB werdende Väter geben, die den Ausspruch tun: "Wir sind
schwanger".
Als ich – lang ists her – wurde mir schon „Wir bekommen ein Kind“ als
männlich-anmaßend übergenommen mit „allenfalls deine Frau“. Eingesehen
habe ich das schon damals nicht.
Dieser Einwand funktioniert nur, wenn man "ein Kind bekommen" mit
"gebären" gleichsetzt. (Hat man das damals allgemein so verstanden? Vom
Wortlaut ist nur gefordert, dass man nachher ein Kind hat und vorher
nicht.)
Mit dem Wortlaut "ein Kind bekommen" ist meistens gebären gemeint.

Und was genau bedeutet es, ein Kind zu _haben_?

ZB in dem Satz "Er hat selbst keine Kinder, sondern er hat die Kinder,
die seine Frau mit ihrem ersten Mann hatte, der im Krieg gefallen ist,
an Kindes Statt angenommen."

Ein Kind zu _haben_ wird häufig mit biologischer Elternschaft gleichgesetzt.

Wenn man Elternschaft aufdröselt in Aufgabengebiete, zB in biologische
Elternschaft, soziale Elternschaft, juristische Elternschaft und
finanzielle Elternschaft, stellt sich die Frage, bei -äh- der Übernahme
welcher dieser Aufgaben es adäquat ist, davon zu sprechen,
die-/derjenige, die/der diese Aufgaben übernahm/übernimmt, ohne das
betreffende Kind selbst geboren zu haben, habe das betreffende Kind
_bekommen_.
Post by Stefan Schmitz
Oder wenn klar ist, dass das Kind nie Kontakt mit dem Vater haben wird.
Mit freundlichem Gruß

Ulrich
Markus Ermert
2024-05-21 10:25:33 UTC
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Post by Ulrich D i e z
Mit dem Wortlaut "ein Kind bekommen" ist meistens gebären gemeint.
Und was genau bedeutet es, ein Kind zu _haben_?
Da gibt es ja den alten englischen Englischlehrer-Witz:

"Do you have children?"
"Yes, every alternate year."
Ulrich D i e z
2024-05-21 09:36:49 UTC
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Post by Helmut Richter
Post by Ulrich D i e z
Es soll zB werdende Väter geben, die den Ausspruch tun: "Wir sind
schwanger".
Als ich – lang ists her – wurde mir schon „Wir bekommen ein Kind“ als
männlich-anmaßend übergenommen mit „allenfalls deine Frau“. Eingesehen
habe ich das schon damals nicht.
Wie wird man denn Elter (Mutter oder Vater), außer, indem man ein Kind
bekommt, was ja nicht bedeuten muss, dass man selbst es gebiert?


Eine inzwischen verschiedene Nachbarin von mir hatte am 20. April
Geburtstag. Die Leute im Dorf erzählten, am Tag ihrer Geburt sei ihr
Vater in die Dorfwirtschaft gerannt und habe in seiner freudigen
Euphorie gerufen: "Ich habe dem Führer eine Tochter geboren!"


Mit freundlichem Gruß

Ulrich
Detlef Meißner
2024-05-21 12:30:43 UTC
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Post by Helmut Richter
Post by Ulrich D i e z
Es soll zB werdende Väter geben, die den Ausspruch tun: "Wir sind
schwanger".
Als ich – lang ists her – wurde mir schon „Wir bekommen ein Kind“ als
männlich-anmaßend übergenommen mit „allenfalls deine Frau“. Eingesehen
habe ich das schon damals nicht.
Und du hast dich nicht beschwert, dass du nicht mitgemeint und
ausgeschlossen wurdest?

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Marc Olschok
2024-05-20 22:15:15 UTC
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Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Wenn uns Beamtendeutsch nicht in den Wahnsinn getrieben hat,
werden wir auch Rundfunkdeutsch überstehen.

Bereits vor einiger Zeit vernahm ich in einer DLF-Sendung
"Schimpansen und Schimpansinnen".

v.G.
--
M.O.
Detlef Meißner
2024-05-21 07:10:52 UTC
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Post by Marc Olschok
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Wenn uns Beamtendeutsch nicht in den Wahnsinn getrieben hat,
werden wir auch Rundfunkdeutsch überstehen.
Nun, mit Beamtendeutsch wird man in der Regel nicht so oft konfrontiert.
Post by Marc Olschok
Bereits vor einiger Zeit vernahm ich in einer DLF-Sendung
"Schimpansen und Schimpansinnen".
Eben. Rundfunk, Fernsehen, Zeitungen, Onlinetexte ...

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Uwe Schickedanz
2024-05-21 13:09:50 UTC
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Permalink
Post by Marc Olschok
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Wenn uns Beamtendeutsch nicht in den Wahnsinn getrieben hat,
werden wir auch Rundfunkdeutsch überstehen.
Bereits vor einiger Zeit vernahm ich in einer DLF-Sendung
"Schimpansen und Schimpansinnen".
Das geht natürlich überhaupt nicht, schließlich müssen die weiblichen
Tiere zuerst genannt werden.

Gruß Uwe
--
Wollt ihr Freiheit oder Demokratie? Das ist Amerika!
("Are you ready to choose freedom over democracy? Because that's America!")
Joseph Biden
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Detlef Meißner
2024-05-21 13:21:26 UTC
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Post by Uwe Schickedanz
Post by Marc Olschok
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Wenn uns Beamtendeutsch nicht in den Wahnsinn getrieben hat,
werden wir auch Rundfunkdeutsch überstehen.
Bereits vor einiger Zeit vernahm ich in einer DLF-Sendung
"Schimpansen und Schimpansinnen".
Das geht natürlich überhaupt nicht, schließlich müssen die weiblichen
Tiere zuerst genannt werden.
Ich variiere, je nach Bedeutung.

Bei "Bekloppte" kommen die Innen zuerst

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Frank Hucklenbroich
2024-05-21 15:15:10 UTC
Antworten
Permalink
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Ich besuchte letzte Woche die Büros eines potentiellen Kunden, und wurde
von einer Dame und einer kleinen braunen Hündin begrüßt, mit dem Kommentar
"Ich hoffe, Sie haben kein Problem mit meiner kleinen Assistentin". Ricarda
hieß das Tierchen, und bevor jetzt Nachfragen getriggert werden - sie war
nicht dick.

Grüße,

Frank
Detlef Meißner
2024-05-21 15:21:32 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Beschweren sich auch (weibliche) Tiere darüber, wenn man nicht gendert?
Gerade im Rundfunk ein Gespräch mit der Tierärztin des Frankfurter Zoos
gehört. Der Moderator sprach von ihren Patienten und Patientinnen.
Ich besuchte letzte Woche die Büros eines potentiellen Kunden, und wurde
von einer Dame und einer kleinen braunen Hündin begrüßt, mit dem Kommentar
"Ich hoffe, Sie haben kein Problem mit meiner kleinen Assistentin". Ricarda
hieß das Tierchen, und bevor jetzt Nachfragen getriggert werden - sie war
nicht dick.
Da ich in meinem Leben bereits mehrere Ricardas kennengelernt habe,
assoziiere ich mit dem Namen glücklicherweise weder dick noch lang - es
sei denn, man weist mich in die entsprechende Richtung.

Detlef
--
Für objektiv wird man gehalten, wenn man den Leuten recht
gibt. (Crignis)
Andreas Karrer
2024-05-21 16:57:59 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
"Ich hoffe, Sie haben kein Problem mit meiner kleinen Assistentin". Ricarda
hieß das Tierchen, und bevor jetzt Nachfragen getriggert werden - sie war
nicht dick.
Huch? Die war schlank, und auf dem Bild in der Mitte hier wohl auch
ziemlich lang: Loading Image...


scnr,
- Andi
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