Discussion:
Bluemchenkaffee
(zu alt für eine Antwort)
Christina Kunze
2005-02-28 16:08:21 UTC
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Wenn Kaffee sehr dünn ist, dann kenne ich dafür nicht nur den Ausdruck
"Blümchenkaffee", sondern auch "Plö/ärre".
Ich kann gerade nicht entscheiden, ob in dem Wort ein ä oder ein ö stehen
muß, deshalb vermute ich, daß ich es aus Sachsen kenne.
Ist das Sächsisch oder auch sonst gebräuchlich?
Sagt Ihr etwas anderes zu sehr dünnem Kaffee?

Ich sammle gern die Varianten und schreibe daraus einen ARtikel für die FAQ.

chr
Thomas Koenig
2005-02-28 16:19:47 UTC
Permalink
Post by Christina Kunze
Wenn Kaffee sehr dünn ist, dann kenne ich dafür nicht nur den Ausdruck
"Blümchenkaffee", sondern auch "Plö/ärre".
Ist das Sächsisch oder auch sonst gebräuchlich?
OWL: "Ploerre" (allerdings auch fuer (zu) duennen Tee)
Mathias Koerber
2005-03-01 01:30:32 UTC
Permalink
Post by Thomas Koenig
Post by Christina Kunze
Wenn Kaffee sehr dünn ist, dann kenne ich dafür nicht nur den Ausdruck
"Blümchenkaffee", sondern auch "Plö/ärre".
Ist das Sächsisch oder auch sonst gebräuchlich?
OWL: "Ploerre" (allerdings auch fuer (zu) duennen Tee)
was ich (Butenhamburger) mental immer mit 'pleurer' (fr. regnen)
verbunden habe (ie, der Kaffe ist das reinste Regenwasser).

Das norddeutsche verballhornt ja einige frz. Ausdrücke, siehe 'Tschuess'
Juergen Grosse
2005-03-01 07:31:36 UTC
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Mathias Koerber schrieb:

...
Post by Mathias Koerber
Post by Thomas Koenig
OWL: "Ploerre" (allerdings auch fuer (zu) duennen Tee)
was ich (Butenhamburger) mental immer mit 'pleurer' (fr. regnen)
verbunden habe (ie, der Kaffe ist das reinste Regenwasser).
Man kann natürlich sagen 'le ciel pleure' ('der Himmel weint'), aber
üblicher für 'regnen' ist 'pleuvoir'.
Post by Mathias Koerber
Das norddeutsche verballhornt ja einige frz. Ausdrücke, siehe 'Tschuess'
Das Duden-Universalwörterbuch führt 'Plörre' auf nd. 'plören' ('weinen')
zurück, da läge in der Tat die Annahme frz. Herkunft recht nahe, ich
fürchte aber, dass das Wort wie z. B. auch die 'Fisematenten' viel zu
alt ist, um ut de Franzosentid to sien.


Tschüs, Jürgen
Bertel Lund Hansen
2005-03-01 09:37:18 UTC
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Dirk Schneider
2005-03-01 16:04:56 UTC
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Post by Mathias Koerber
Das norddeutsche verballhornt ja einige frz. Ausdrücke, siehe 'Tschuess'
Ach, das auch? Wo kommt das denn her?



Gruß Dirk.
--
Dieser Beitrag ist EDV-erstellt und ohne Unterschrift gültig
Michael Dahms
2005-03-01 16:37:28 UTC
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Post by Dirk Schneider
Post by Mathias Koerber
Das norddeutsche verballhornt ja einige frz. Ausdrücke, siehe 'Tschuess'
Ach, das auch? Wo kommt das denn her?
Gesucht ist ein französischer Abschiedsgruß.

Michael Dahms
Dirk Schneider
2005-03-02 18:23:42 UTC
Permalink
Post by Michael Dahms
Post by Dirk Schneider
Post by Mathias Koerber
Das norddeutsche verballhornt ja einige frz. Ausdrücke, siehe 'Tschuess'
Ach, das auch? Wo kommt das denn her?
Gesucht ist ein französischer Abschiedsgruß.
Salut? Au Revoir wird's wohl nicht sein.

Übrigens, hier im Siegerland sagt man (ich nicht) in der Mundart zur
Begrüßung "Schur". Das soll auch vom frz. Bonjour kommen. Kann das
zufällig jemand bestätigen?

Gruß Dirk.
--
Steht ` oder ´ als Apostroph, gibt's typografisch eine Katastroph'
Holger Kunadt
2005-03-02 18:43:22 UTC
Permalink
Post by Dirk Schneider
Post by Dirk Schneider
Das norddeutsche verballhornt ja einige frz. Ausdrücke, siehe 'Tschuess'
Ach, das auch? Wo kommt das denn her?
Gesucht ist ein französischer Abschiedsgruß.
Salut? Au Revoir wird's wohl nicht sein.
Vielleicht hilft es, zu wissen, daß es regional auch "Tschö" gesprochen
wird.

Qno
--
Konsequenz ist, auch einen Holzweg zu Ende zu gehen.
Dirk Schneider
2005-03-03 19:52:34 UTC
Permalink
Post by Holger Kunadt
Post by Dirk Schneider
Salut? Au Revoir wird's wohl nicht sein.
Vielleicht hilft es, zu wissen, daß es regional auch "Tschö" gesprochen
wird.
Ah, jetzt wollte ich gerade nochmal Würmer aus der Nase ziehen, weil ich
etwas auf dem Schlauch stand, da fiel mir "adieu" ein. Ist das gemeint?
Ich kam wahrscheinlich nicht drauf, weil mir das aus der französischen
Konversation gar nicht bekannt ist. Verwendet man das überhaupt (noch)?

Gruß Dirk.
--
Ich weiß nicht, was soll ich bedeuten?
Markus Ermert
2005-03-06 09:40:00 UTC
Permalink
Post by Dirk Schneider
Übrigens, hier im Siegerland sagt man (ich nicht) in der Mundart zur
Begrüßung "Schur".
Oder auch "Beschur".
Post by Dirk Schneider
Das soll auch vom frz. Bonjour kommen. Kann das
zufällig jemand bestätigen?
Ja.

Vgl. Lagombes, Schossi, Märrsi

--
Kai-Uwe Thiessenhusen
2005-02-28 16:18:25 UTC
Permalink
Post by Christina Kunze
Wenn Kaffee sehr dünn ist, dann kenne ich dafür nicht nur den Ausdruck
"Blümchenkaffee", sondern auch "Plö/ärre".
Ich kann gerade nicht entscheiden, ob in dem Wort ein ä oder ein ö stehen
muß, deshalb vermute ich, daß ich es aus Sachsen kenne.
MUSEN mit ü (mehr ausm Norden).

Wobei es nicht nur Kaffee, sondern generell ein eher ungenießbares Getränk
bezeichnet.

Google bevorzugt klar ö (8000 und nen paar), ä und ü jeweils etwa
über 1000, wobei bei ä meist die Ableitung von plärren gemeint ist.

-kut
Matthias Opatz
2005-02-28 16:58:34 UTC
Permalink
Post by Christina Kunze
Ich kann gerade nicht entscheiden, ob in dem Wort ein ä oder ein ö stehen
muß, deshalb vermute ich, daß ich es aus Sachsen kenne.
Im Duden steht Plörre.
Post by Christina Kunze
Ist das Sächsisch oder auch sonst gebräuchlich?
Weiß nicht, gebräuchlich ist es hier.
Post by Christina Kunze
Sagt Ihr etwas anderes zu sehr dünnem Kaffee?
Auch: Plembe (Sachsen).

Matthias
--
Semiramis ließ 20'000 schwarze Ochsen kaufen und aus ihnen Elephanten
schneiden. Prof. Galletti
*** Wer zum Kuckuck ist Prof. Galletti? => http://www.galletti.de ***
-- Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen ---
Astrid Schleicher
2005-02-28 17:05:33 UTC
Permalink
Post by Matthias Opatz
Post by Christina Kunze
Sagt Ihr etwas anderes zu sehr dünnem Kaffee?
Auch: Plembe (Sachsen).
Der Duden kennt das:

1. (landsch. abwertend) dünnes, gehaltloses, fades Getränk:
die P. nennst du Kaffee?

Plempe wäre in meinem Sprachgebrauch aber eher das Gegenteil, Kaffee
mit Satz drin, etwas deutlich Schlammiges:

http://www.ruhrgebietssprache.de/lexikon/plempe.html

Matsch; "wat ne Plempe" - 1) negative Bewertung einer sehr
unappetitlich aussehenden Mahlzeit; 2) Umschreibung von Sand oder Erde
in gewässertem Zustand; Matsche ("Unser Ulligen plumscht wieder aum
Bauplatz in die Plempe rum.")

Liebe Grüße
Astrid
f***@yahoo.com
2005-02-28 17:24:47 UTC
Permalink
Plempe waere in meinem Sprachgebrauch aber eher das Gegenteil,
Kaffee mit Satz drin, etwas deutlich Schlammiges
Der Satz heisst bei mir Floehe, Kaffee mit Floehen drin.

Plempe ist eigentlich scherzhaft fuer Saebel, daher man in Sachsen wohl
heute noch die Polizei Plempe ("Blembe") nennt, da frueher
saebeltragend.
Matsch; "wat ne Plempe" - 1) negative Bewertung einer sehr
unappetitlich aussehenden Mahlzeit; 2) Umschreibung von Sand
oder Erde in gewaessertem Zustand; Matsche
In Berlin Pampe (Kindersprache: Eierpampe); aus Mecklenburg
und Pommern kenne ich dafuer Gatsche (Eiergatsche), ein Wort,
das es, wenn mir recht ist, in die Sprache der Oel-Raffinierer
geschafft, wo es einen nichtaufgetrennten Paraffin-Sumpf
bezeichnet - FR
Matthias Opatz
2005-02-28 17:36:01 UTC
Permalink
Post by f***@yahoo.com
Plempe ist eigentlich scherzhaft fuer
einen stumpfen?
Post by f***@yahoo.com
Saebel, daher man in Sachsen wohl
heute noch die Polizei Plempe ("Blembe") nennt, da frueher
saebeltragend.
Kenn' ich nicht. Nicht das das eine genuschelte Polente ist.

Matthias
--
Semiramis ließ 20'000 schwarze Ochsen kaufen und aus ihnen Elephanten
schneiden. Prof. Galletti
*** Wer zum Kuckuck ist Prof. Galletti? => http://www.galletti.de ***
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Matthias Opatz
2005-02-28 17:41:27 UTC
Permalink
Post by f***@yahoo.com
Plempe ist eigentlich scherzhaft fuer
einen stumpfen?
Post by f***@yahoo.com
Saebel, daher man in Sachsen wohl
heute noch die Polizei Plempe ("Blembe") nennt, da frueher
saebeltragend.
Kenn' ich nicht. Nicht, dass das eine genuschelte Polente ist.

Matthias
--
Semiramis ließ 20'000 schwarze Ochsen kaufen und aus ihnen Elephanten
schneiden. Prof. Galletti
*** Wer zum Kuckuck ist Prof. Galletti? => http://www.galletti.de ***
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Astrid Schleicher
2005-02-28 17:57:08 UTC
Permalink
Post by f***@yahoo.com
Post by Astrid Schleicher
Matsch; "wat ne Plempe" - 1) negative Bewertung einer sehr
unappetitlich aussehenden Mahlzeit; 2) Umschreibung von Sand
oder Erde in gewaessertem Zustand; Matsche
In Berlin Pampe (Kindersprache: Eierpampe);
Pampe ist dicker als Plempe, die kann man (vorübergehend) anhäufen,
Plempe verläuft.

Liebe Grüße
Astrid
Horst Ruth
2005-02-28 19:33:21 UTC
Permalink
Post by f***@yahoo.com
Plempe ist eigentlich scherzhaft fuer Saebel, daher man in Sachsen wohl
heute noch die Polizei Plempe ("Blembe") nennt, da frueher
saebeltragend.
Blämbä kenne ich als spöttische Bezeichnung für Vereinsauszeichnungen.

(Oberrhein/Schwarzwald)


Gruß
HR
--
sunt nova grata tria: medicus, meretrix, melodia
Matthias Opatz
2005-02-28 17:27:53 UTC
Permalink
Post by Astrid Schleicher
Post by Matthias Opatz
Post by Christina Kunze
Sagt Ihr etwas anderes zu sehr dünnem Kaffee?
Auch: Plembe (Sachsen).
Was?
Post by Astrid Schleicher
die P. nennst du Kaffee?
Welcher Eintrag ist das? Plörre, Plürre, Plärre, Plembe, Plempe?

Im Duden-Universalwörterbuch steht:
| *Plör|re*, die; -, -n <Pl. selten> [niederd. auch: Plör, wohl zu:
| plören = weinen, eigtl. = verschütten, verw. mit pladdern]
| (nordd. abwertend): /dünnes, wässriges, gehaltloses, fades Getränk/,
| /besonders dünner Kaffee/.
<http://mr-check.xipolis.net/Mrcheck.php?SB=pl%F6rre&CID=duden>

Nach diese Quelle also ursprünglich norddeutsch.
Post by Astrid Schleicher
Plempe wäre in meinem Sprachgebrauch aber eher das Gegenteil, Kaffee
http://www.ruhrgebietssprache.de/lexikon/plempe.html
Bergmanns "Kleines Sächsisches Wörterbuch" vermerkt:

| 1*Plembe* f. >unschmackhaftes, übles Getränk; dünner Kaffee;
| dünne Suppe< /was haste denne heite for ne Plempe gekocht/.
| 2*Plembe* f >alte Messerklinge, stumpfes Messer<, Südmärk., EEGeb.
Osterländ.; Lautf. /Blembe, Blimme, Blemme/

Matthias
--
Semiramis ließ 20'000 schwarze Ochsen kaufen und aus ihnen Elephanten
schneiden. Prof. Galletti
*** Wer zum Kuckuck ist Prof. Galletti? => http://www.galletti.de ***
-- Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen ---
Astrid Schleicher
2005-02-28 17:51:59 UTC
Permalink
Post by Matthias Opatz
Welcher Eintrag ist das? Plörre, Plürre, Plärre, Plembe, Plempe?
Sorry, da hatte ich etwas viel gelöscht vom Eintrag. Hier das
Vollzitat:

Ple.m|pe, die; -, -n [zu plempern; 1: eigtl. = durch
Hinundherschütteln nicht mehr gut schmeckendes Getränk; 2: eigtl. =
lose hin und her Baumelndes]:
1. (landsch. abwertend) dünnes, gehaltloses, fades Getränk:
die P. nennst du Kaffee?
2. (scherzh., spött. veraltet) Seitengewehr, Säbel.

Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch

Liebe Grüße
Astrid
Rüdiger Silberer
2005-02-28 21:49:18 UTC
Permalink
Post by Astrid Schleicher
Post by Matthias Opatz
Welcher Eintrag ist das? Plörre, Plürre, Plärre, Plembe, Plempe?
Sorry, da hatte ich etwas viel gelöscht vom Eintrag. Hier das
Ple.m|pe, die; -, -n [zu plempern; 1: eigtl. = durch
Hinundherschütteln nicht mehr gut schmeckendes Getränk; 2: eigtl. =
die P. nennst du Kaffee?
2. (scherzh., spött. veraltet) Seitengewehr, Säbel.
Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch
Bei uns heißt das Blembel.
--
ade, Rüdiger

Rechtschreibreform? Ein großes Unheil.
Eine nationale Katastrophe. - Marcel Reich-Ranicki -
Kai-Uwe Thiessenhusen
2005-02-28 21:55:31 UTC
Permalink
Post by Matthias Opatz
| plören = weinen, eigtl. = verschütten, verw. mit pladdern]
| (nordd. abwertend): /dünnes, wässriges, gehaltloses, fades Getränk/,
| /besonders dünner Kaffee/.
<http://mr-check.xipolis.net/Mrcheck.php?SB=pl%F6rre&CID=duden>
Nach diese Quelle also ursprünglich norddeutsch.
Das Plattdeutsch-Hochdeutsche Wörterbuch (mecklenburgisch) von Frau
Herrmann-Winter kennt

Plürr, Plürre,
auch Plürk und Pluft, f,
dünnes Getränk, speziell dünner Kaffee,
"wat hest wedder för ne Plüürr kaakt?" -
Syn.: Lorch

Wobei sich hinterm letzten Wort das verbirgt, was der Berliner Lorke nennt.

-kut
Dirk Schneider
2005-02-28 17:47:46 UTC
Permalink
Post by Christina Kunze
Sagt Ihr etwas anderes zu sehr dünnem Kaffee?
Ich:

- Abwaschwasser
- Bodensehkaffee
- Plörre (eher seltener)


Gruß Dirk.
--
Ich weiß nicht, was soll ich bedeuten?
Thoralf Braunert
2005-02-28 18:00:50 UTC
Permalink
Post by Christina Kunze
Sagt Ihr etwas anderes zu sehr dünnem Kaffee?
Bodensehkaffee.
--
Grüße aus der Hauptmannstadt Köpenick
Thoralf
Georg J. Daxer
2005-03-01 03:11:12 UTC
Permalink
Post by Christina Kunze
Sagt Ihr etwas anderes zu sehr dünnem Kaffee?
Also ich (Österreich, Salzburg) nenne dünnen Kaffee, genauson wie alle
anderen Getränke, die, aufgrund ihres schlechten Mischungsverhältnisses,
nicht das halten, was sie versprechen, oder was man von ihnen erwartet,
"Zechenwasserl".

Die genaue Etymologie dieses Ausdrucks will ich gar nicht wissen.

lg
G.
Peter Wannemacher
2005-03-06 13:41:59 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Christina Kunze
Wenn Kaffee sehr dünn ist, dann kenne ich dafür nicht nur den Ausdruck
"Blümchenkaffee", sondern auch "Plö/ärre" ...
Ich kann gerade nicht entscheiden, ob in dem Wort ein ä oder ein ö stehen
muß, deshalb vermute ich, daß ich es aus Sachsen kenne.
Ist das Sächsisch oder auch sonst gebräuchlich?
Sagt Ihr etwas anderes zu sehr dünnem Kaffee?
Ich sammle gern die Varianten und schreibe daraus einen ARtikel für die FAQ.
dann lohnen sich ein paar Blicke in "Pustekuchen!" von Christoph
Gutknecht, beck'sche Reihe, Stichwörter: Blümchenkaffee, Kaffee,
Bohnenkaffee und insbesondere Muckefuck.

Zum letzten Stichwort bringt Gutknecht eine sehr fundierte Darstellung
und widerspricht anderen Veröffentlichungen zur Herkunft dieses Begriffes.

Zu Blümchenkaffee nennnt er als älteste Quelle eine sächsische Komödie
von 1729, die aber wiederum damals schon den "Blümgen-Coffèe" in Leipzig
als bekannt voraussetzt.

Nicht bei Gutknecht stehen mir geläufige sächsische "Verschärfungen" vom
Blümchenkaffee:

Der Schwerterkaffee: Die Brühe ist so dünn, daß man die Schwerter auf
der Unterseite der Tasse erkennen konnte (welche an der Tassenunterseite
die Herkunft der Tasse aus Meißen dokumentieren).

Und der Doppelschwerterkaffee. Herstellung ist einfach: man bindet eine
Kaffeebohne an einen Faden, hängt sie über dem kochenden Wasser auf und
läßt den Schatten der Bohne ins Wasser fallen. Soll ebenfalls eine
sächsische Spezialität sein.

Gruß

Peter Wannemacher
Uwe Schickedanz
2005-03-06 14:40:33 UTC
Permalink
Post by Peter Wannemacher
Und der Doppelschwerterkaffee. Herstellung ist einfach: man bindet eine
Kaffeebohne an einen Faden, hängt sie über dem kochenden Wasser auf und
läßt den Schatten der Bohne ins Wasser fallen. Soll ebenfalls eine
sächsische Spezialität sein.
Davon gibt es auch noch eine magenschonende Variante, bei der zum
Filtern Mondlicht benutzt wird. ;)

Doch allem Geunke zum Trotz wird der Kaffee in Sachsen eher stark
genossen.

Gruß Uwe
--
Wenn irgendetwas »Reform« heißt in Deutschland, sind
übelwollende Spießgesellen am Werk, um eine Sache, die
zuvor einigermaßen erträglich war, rücksichtslos
zugrundezurichten. Thomas Blum, "Jungle World", 21.7.2004
Holger Kunadt
2005-03-07 06:07:43 UTC
Permalink
Post by Uwe Schickedanz
Doch allem Geunke zum Trotz wird der Kaffee in Sachsen eher stark
genossen.
Relativ stark, relativ.
Ich erinnere mich, daß meine Großeltern in den Siebzigern einmal Besuch
aus Italien hatten und wir alle recht verwundert waren, daß die Gäste
sich schon einmal die halbe Tasse mit Würfelzucker füllten, noch bevor
meine Großmutter den Kaffee kredenzte, was einige Verwunderung
unsererseits hervorrief.
Anderntags verschwanden die Gäste dann erst einmal im nächsten hiesigen
Intershop, um mit einer Espressomaschine wiederzukommen und uns in der
Folge zu präsentieren, wie man in Italien Kaffee kocht. Danach war uns
auch der enorme Zuckerbedarf verständlich.

Qno
--
Konsequenz ist, auch einen Holzweg zu Ende zu gehen.
Uwe Schickedanz
2005-03-07 13:49:41 UTC
Permalink
Post by Holger Kunadt
Relativ stark, relativ.
[Illustration]

Alles ist relativ. Als Espresso bei uns noch nicht Mode war, hieß
derart starker Kaffee Mokka, mit der Steigerung Doppelmokka. Ich
lernte irgendwann, daß der Ungar, wenn er von Mokka spricht, einen
Doppelmokka meint und ungarischer Doppelmokka beim normalen
Mitteleuropäer einen sofortigen Herzkasper auslöst. ;)

Man müßte das mal gegen den vorgenannten Espresso testen. So eine
Tasse Fernfahrerespresso an einer italienischen Autobahnraststätte
lässt nämlich auch die Augenlider hörbar an den Brauen anschlagen.

Gruß Uwe
--
Wenn irgendetwas »Reform« heißt in Deutschland, sind
übelwollende Spießgesellen am Werk, um eine Sache, die
zuvor einigermaßen erträglich war, rücksichtslos
zugrundezurichten. Thomas Blum, "Jungle World", 21.7.2004
Markus Ermert
2005-03-07 15:30:00 UTC
Permalink
Post by Uwe Schickedanz
Alles ist relativ. Als Espresso bei uns noch nicht Mode war, hieß
derart starker Kaffee Mokka, mit der Steigerung Doppelmokka.
Eher nicht.

Mokka: Mit Kaffeepulver vermischtes Wasser wird aufgekocht.
Espresso: Wasserdampf wird durch ein mit Kaffeepulver gefülltes Sieb
gepresst.


--
Michael Pronay
2005-03-07 16:58:30 UTC
Permalink
Post by Markus Ermert
Post by Uwe Schickedanz
Alles ist relativ. Als Espresso bei uns noch nicht Mode war,
hieß derart starker Kaffee Mokka, mit der Steigerung
Doppelmokka.
Eher nicht.
Mokka: Mit Kaffeepulver vermischtes Wasser wird aufgekocht.
Nicht nur. Auch die bekannten doppelkonischen Alukannen, die
landläufig (aber falsch) "Espressomaschinen" heißen, produzieren
Mokka.
Post by Markus Ermert
Espresso: Wasserdampf wird durch ein mit Kaffeepulver gefülltes
Sieb gepresst.
Das wäre beim Mokka 2 auch der Fall. Das Unterscheidungskriterium
ist der Dampfdruck: etwas über 1 bar bei Mokka 2, 9 bar bei
Espresso.

M.
Markus Ermert
2005-03-07 16:32:00 UTC
Permalink
Post by Michael Pronay
Post by Markus Ermert
Espresso: Wasserdampf wird durch ein mit Kaffeepulver gefülltes
Sieb gepresst.
Das wäre beim Mokka 2 auch der Fall. Das Unterscheidungskriterium
ist der Dampfdruck: etwas über 1 bar bei Mokka 2, 9 bar bei
Espresso.
Originell. Ist das strenge Wiener Kaffeetaxonomie?·

Die Italiener selbst sehen das übrigens anders, z.B.
http://www.alessi.it/catalogo/oggetto/Pelicano/caffettiera%20espresso/
939·

--
Michael Pronay
2005-03-08 07:46:19 UTC
Permalink
Post by Markus Ermert
Post by Michael Pronay
Das wäre beim Mokka 2 auch der Fall. Das
Unterscheidungskriterium ist der Dampfdruck: etwas über 1 bar
bei Mokka 2, 9 bar bei Espresso.
Originell. Ist das strenge Wiener Kaffeetaxonomie?·
Nein ...
Post by Markus Ermert
Die Italiener selbst sehen das übrigens anders, z.B.
http://www.alessi.it/catalogo/oggetto/Pelicano/caffettiera%20espr
esso/ 939·
... auch das stimmt in dieser Allgemeinheit nicht.

Meine Weisheit stammt von Professore Dottore Ernesto Illy, dem
Seniorchef der gleichnamigen in Triest domizilierten Rösterei:

<http://www.illy.com/Illy_Du/Company/Visie.htm>

M.
Christian Jesserer
2005-03-08 10:07:26 UTC
Permalink
Post by Michael Pronay
Post by Markus Ermert
Mokka: Mit Kaffeepulver vermischtes Wasser wird aufgekocht.
Nicht nur. Auch die bekannten doppelkonischen Alukannen, die
landläufig (aber falsch) "Espressomaschinen" heißen, produzieren
Mokka.
Und sie heißen sogar so. Zumindest fast.

<http://atene.provincia.parma.it/scuole/smlesign/www/curio02.html>

Grüße
Christian
Uwe Schickedanz
2005-03-07 17:09:39 UTC
Permalink
Post by Markus Ermert
Post by Uwe Schickedanz
Alles ist relativ. Als Espresso bei uns noch nicht Mode war, hieß
derart starker Kaffee Mokka, mit der Steigerung Doppelmokka.
Eher nicht.
Wieso nicht?
Post by Markus Ermert
Mokka: Mit Kaffeepulver vermischtes Wasser wird aufgekocht.
Espresso: Wasserdampf wird durch ein mit Kaffeepulver gefülltes Sieb
gepresst.
Und was hat die unterschiedliche Zubereitungsmethode mit der Stärke
des Türkentranks zu tun?

Gruß Uwe
--
Wenn irgendetwas »Reform« heißt in Deutschland, sind
übelwollende Spießgesellen am Werk, um eine Sache, die
zuvor einigermaßen erträglich war, rücksichtslos
zugrundezurichten. Thomas Blum, "Jungle World", 21.7.2004
Markus Ermert
2005-03-07 16:43:00 UTC
Permalink
Post by Uwe Schickedanz
Post by Markus Ermert
Post by Uwe Schickedanz
Alles ist relativ. Als Espresso bei uns noch nicht Mode war, hieß
derart starker Kaffee Mokka, mit der Steigerung Doppelmokka.
Eher nicht.
Wieso nicht?
Weil Mokka und Espresso IMO Zubereitungsmethoden bezeichnen.
Post by Uwe Schickedanz
Post by Markus Ermert
Mokka: Mit Kaffeepulver vermischtes Wasser wird aufgekocht.
Espresso: Wasserdampf wird durch ein mit Kaffeepulver gefülltes Sieb
gepresst.
Und was hat die unterschiedliche Zubereitungsmethode mit der Stärke
des Türkentranks zu tun?
Nichts.

Sehr starker Filterkaffee heißt ebenso wenig Mokka oder Espresso.

Die Türken (und die deren Zubereitungsmethode übernehmenden Ungarn)
kennen traditionell nicht die Espresso-Methode.

--
Uwe Schickedanz
2005-03-07 18:54:51 UTC
Permalink
Post by Markus Ermert
Post by Uwe Schickedanz
Und was hat die unterschiedliche Zubereitungsmethode mit der Stärke
des Türkentranks zu tun?
Nichts.
Und warum erzählst Du das dann alles, wenns doch darum ging, welcher
stärker ist?
Ich hab doch Holger auch nicht erklärt, daß Filterkaffee sich in der
Zubereitung vom Espresso unterscheidet.

Gruß Uwe
--
Wenn irgendetwas »Reform« heißt in Deutschland, sind
übelwollende Spießgesellen am Werk, um eine Sache, die
zuvor einigermaßen erträglich war, rücksichtslos
zugrundezurichten. Thomas Blum, "Jungle World", 21.7.2004
Markus Ermert
2005-03-07 19:42:00 UTC
Permalink
Post by Uwe Schickedanz
Post by Markus Ermert
Post by Uwe Schickedanz
Und was hat die unterschiedliche Zubereitungsmethode mit der Stärke
des Türkentranks zu tun?
Nichts.
Und warum erzählst Du das dann alles, wenns doch darum ging, welcher
stärker ist?
Weil Du, bezugnehmend auf eine Anekdote mit Espresso trinkenden
Italienern, schriebst, dass derart starker Kaffee in der Vor-Espresso-
Ära Mokka geheißen ward. Gemeint hattest Du wohl, dass der dereinst
stärkestvorstellbare Kaffee Mokka in der von Dir genannten Konzentration
war.


--
Uwe Schickedanz
2005-03-07 22:20:02 UTC
Permalink
Post by Markus Ermert
Weil Du, bezugnehmend auf eine Anekdote mit Espresso trinkenden
Italienern, schriebst, dass derart starker Kaffee in der Vor-Espresso-
Ära Mokka geheißen ward. Gemeint hattest Du wohl, dass der dereinst
stärkestvorstellbare Kaffee Mokka in der von Dir genannten Konzentration
war.
"Als Espresso bei uns noch nicht Mode war, hieß derart starker Kaffee
Mokka..."
Wie Du daraus ableiten konntest, daß ich Mokka für nach Espressoart
zubereiteten Kaffee halte, ist mir schleierhaft. Eigentlich gibt es
keine andere Deutung als "Ein koffeinhaltiges Heißgetränk, ebenso
stark wie der beschriebene Espresso".

Gruß Uwe
--
Wenn irgendetwas »Reform« heißt in Deutschland, sind
übelwollende Spießgesellen am Werk, um eine Sache, die
zuvor einigermaßen erträglich war, rücksichtslos
zugrundezurichten. Thomas Blum, "Jungle World", 21.7.2004
klaus schmirler
2005-03-07 22:21:20 UTC
Permalink
Post by Markus Ermert
Mokka: Mit Kaffeepulver vermischtes Wasser wird aufgekocht.
Ach, in Sachsen ist Mokka ein Pulver- (=Instant-)kaffee?

(Nein, ich habs kapiert, aber erst nach den Folgepostings. Ich
Teetrinker hätte hier unbedingt von "Mehl" gesprochen.)

klaus
Martin Rost
2005-03-08 08:36:53 UTC
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Post by Markus Ermert
Espresso: Wasserdampf wird durch ein mit Kaffeepulver gefülltes Sieb
gepresst.
Ich meine, das ist heißes Wasser, und kein Dampf. Den besten Geschack
soll das Gebräu bei einer Zubereitungstemperatur von 91,xy Grad
haben. Auch der Druck darf nicht zu hoch und nicht zu niedrig sein.

M.
--
Martin Rost
Gerald Fix
2005-03-06 15:36:15 UTC
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On Sun, 06 Mar 2005 14:41:59 +0100, Peter Wannemacher
Post by Peter Wannemacher
Zum letzten Stichwort bringt Gutknecht eine sehr fundierte Darstellung
und widerspricht anderen Veröffentlichungen zur Herkunft dieses Begriffes.
(Muckefuck)
Und woher kommt es nun nach Gutknecht?
--
Viele Grüße
Gerald Fix
Peter Wannemacher
2005-03-07 16:24:54 UTC
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Hallo,
Post by Gerald Fix
On Sun, 06 Mar 2005 14:41:59 +0100, Peter Wannemacher
Post by Peter Wannemacher
Zum letzten Stichwort bringt Gutknecht eine sehr fundierte Darstellung
und widerspricht anderen Veröffentlichungen zur Herkunft dieses Begriffes.
(Muckefuck)
Und woher kommt es nun nach Gutknecht?
der ganze Artikel wäre hier zu lang. Letztlich weist Gutknecht nach, daß
die häufig zu lesende Ableitung "mocca faux" = falscher Mokka nicht
zutrifft. Richtig dagegen die Zusammensetzung aus rhein. "Mucken"
(braune Stauberde, verwestes Holz) und rhein. "fuck" (faul),
gleichbedeutend mit Muckenfuck.

Gruß

Peter Wannemacher
Gerald Fix
2005-03-07 16:29:00 UTC
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On Mon, 07 Mar 2005 17:24:54 +0100, Peter Wannemacher
Post by Peter Wannemacher
Post by Gerald Fix
(Muckefuck)
Und woher kommt es nun nach Gutknecht?
der ganze Artikel wäre hier zu lang. Letztlich weist Gutknecht nach, daß
die häufig zu lesende Ableitung "mocca faux" = falscher Mokka nicht
zutrifft. Richtig dagegen die Zusammensetzung aus rhein. "Mucken"
(braune Stauberde, verwestes Holz) und rhein. "fuck" (faul),
gleichbedeutend mit Muckenfuck.
Dazu hätte ein Blick in jedes gängige etymologische Wörterbuch genügt.
"Mocca faux" ist eine altbekannte Volksetymologie.
--
Viele Grüße
Gerald Fix
Peter Wannemacher
2005-03-09 14:20:52 UTC
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Hallo,
Post by Gerald Fix
Post by Peter Wannemacher
der ganze Artikel wäre hier zu lang. Letztlich weist Gutknecht nach, daß
die häufig zu lesende Ableitung "mocca faux" = falscher Mokka nicht
zutrifft. Richtig dagegen die Zusammensetzung aus rhein. "Mucken"
(braune Stauberde, verwestes Holz) und rhein. "fuck" (faul),
gleichbedeutend mit Muckenfuck.
Dazu hätte ein Blick in jedes gängige etymologische Wörterbuch genügt.
"Mocca faux" ist eine altbekannte Volksetymologie.
ach ja?

Pfeifer jedenfalls ist da ziemlich kurz angebunden und sagt nur, daß
sich die Ableitung aus "moka faux" nicht stützen läßt.

Und der letzte DDR-Duden (5. Auflage, 1989) äußert nur "Herkunft
umstritten".

Mir kame es mehr darauf an, eine Quelle zu nennen, die sich
nachvollziehbar mit Pro und Contra auseinandersetzt und zum richtigen
Ergebnis kommt.

Gruß

Peter Wannemacher
Gerald Fix
2005-03-09 15:29:27 UTC
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On Wed, 09 Mar 2005 15:20:52 +0100, Peter Wannemacher
Post by Peter Wannemacher
Post by Gerald Fix
Dazu hätte ein Blick in jedes gängige etymologische Wörterbuch genügt.
"Mocca faux" ist eine altbekannte Volksetymologie.
ach ja?
Pfeifer jedenfalls ist da ziemlich kurz angebunden und sagt nur, daß
sich die Ableitung aus "moka faux" nicht stützen läßt.
Mein Pfeifer sagt: "aus gleichbed. rhein. Muckenfuck, einer
Zusammensetzung aus Mucken 'brauner Holzmulm' und fuck 'faul'." Hast
du einen anderen?
Post by Peter Wannemacher
Mir kame es mehr darauf an, eine Quelle zu nennen, die sich
nachvollziehbar mit Pro und Contra auseinandersetzt und zum richtigen
Ergebnis kommt.
Dagegen spricht ja nichts. Ich bezog mich lediglich darauf, dass
Gutknecht anderen Veröffentlichungen zur Herkunft dieses Begriffes
widerspreche.
--
Viele Grüße
Gerald Fix
Peter Wannemacher
2005-03-09 18:35:10 UTC
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Hallo,
Post by Gerald Fix
On Wed, 09 Mar 2005 15:20:52 +0100, Peter Wannemacher
Post by Peter Wannemacher
Pfeifer jedenfalls ist da ziemlich kurz angebunden und sagt nur, daß
sich die Ableitung aus "moka faux" nicht stützen läßt.
Mein Pfeifer sagt: "aus gleichbed. rhein. Muckenfuck, einer
Zusammensetzung aus Mucken 'brauner Holzmulm' und fuck 'faul'." Hast
du einen anderen?
dann lies doch mal weiter.

Ich bezog mich nur auf die falsche Ableitung.
Post by Gerald Fix
Post by Peter Wannemacher
Mir kame es mehr darauf an, eine Quelle zu nennen, die sich
nachvollziehbar mit Pro und Contra auseinandersetzt und zum richtigen
Ergebnis kommt.
Dagegen spricht ja nichts. Ich bezog mich lediglich darauf, dass
Gutknecht anderen Veröffentlichungen zur Herkunft dieses Begriffes
widerspreche.
Ja, und zwar reichlich. Ich zitiere nur mal zwei Sätze: "Hier plappert
offensichtlich ein ,Forscher' dem anderen denselben Unsinn nach. Seriös
recherchiert hat hingegen der Duden (Bd. 7, Herkunftswörterbuch) ..."

Gruß

Peter Wannemacher

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