Discussion:
rittern
(zu alt für eine Antwort)
Oliver Voß
2008-05-07 16:44:49 UTC
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"Sun rittert mit JavaFX um Rich-Internet-Markt" - so lautet eine
Überschrift bei Pro-Linux <http://www.pro-linux.de/news/2008/12657.html>.
"rittern" als Verb ist mir ganz was neues. In dem zum o.a. Artikel
geschriebenen Kommentaren ist allerdings die Rede davon, daß dieser
Ausdruck in Österreich durchaus geläufig ist. Stimmt das, oder handelt es
sich hier tatsächlich um eine fantasievolle Neuschöpfung?

Gruß,

Oliver
--
Ham Radio Station DL1YOV: http://www.mydarc.de/dl1yov
Wolfram Heinrich
2008-05-07 16:59:55 UTC
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Post by Oliver Voß
"Sun rittert mit JavaFX um Rich-Internet-Markt" - so lautet eine
Überschrift bei Pro-Linux <http://www.pro-linux.de/news/2008/12657.html>.
"rittern" als Verb ist mir ganz was neues.
Ach? Ich kannte das Wort hier aus der Newsgroup. Rittern heißt hier soviel
wie "Er geht nicht auf seinen Vorposter ein, sondern erzählt ein Erlebnis,
das seinem Großonkel von dessen Großvater erzählt worden ist.

Was heißt "rittern" im Zusammenhang mit "Rich-Internet-Markt" (was immer
das sein mag - bitte nicht beantworten, ich will es nicht wissen).

Ciao
Wolfram
--
Ich heiße Erwin Schmidt / Und bring euch Kuchen mit / Den Kuchen freß ich
selber, / Was denkt ihr euch, ihr Kälber?
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2008-05-07 17:06:34 UTC
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Post by Wolfram Heinrich
Ach? Ich kannte das Wort hier aus der Newsgroup.
Kein Wunder bei der Menge an Halb- und Ganzrittern hier :-)
Post by Wolfram Heinrich
Was heißt "rittern" im Zusammenhang mit "Rich-Internet-Markt" (was
immer das sein mag - bitte nicht beantworten, ich will es nicht
wissen).
"Rittern" ist im wesentlichen ident mit "duellieren", "kaempfen um",
wuerde ich jetzt einmal sagen, bezieht sich aber auf nicht-koerperliche
Duelle.

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich

Stefan - die eleganteste Bejahung der Ewigkeit!
(Sloganizer)
Ralf Heinrich Arning
2008-05-07 20:00:16 UTC
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Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Wolfram Heinrich
Ach? Ich kannte das Wort hier aus der Newsgroup.
Kein Wunder bei der Menge an Halb- und Ganzrittern hier :-)
Post by Wolfram Heinrich
Was heißt "rittern" im Zusammenhang mit "Rich-Internet-Markt" (was
immer das sein mag - bitte nicht beantworten, ich will es nicht
wissen).
"Rittern" ist im wesentlichen ident mit "duellieren", "kaempfen um",
wuerde ich jetzt einmal sagen, bezieht sich aber auf nicht-koerperliche
Duelle.
Duellieren ist aber jetzt verboten!
Message-ID:
<93e2fbca-4b02-4a0e-884b-***@34g2000hsf.googlegroups.com>

Ralf
Wolfram Heinrich
2008-05-08 07:07:36 UTC
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Post by Ralf Heinrich Arning
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Wolfram Heinrich
Ach? Ich kannte das Wort hier aus der Newsgroup.
Kein Wunder bei der Menge an Halb- und Ganzrittern hier :-)
Post by Wolfram Heinrich
Was heißt "rittern" im Zusammenhang mit "Rich-Internet-Markt" (was
immer das sein mag - bitte nicht beantworten, ich will es nicht
wissen).
"Rittern" ist im wesentlichen ident mit "duellieren", "kaempfen um",
wuerde ich jetzt einmal sagen, bezieht sich aber auf nicht-koerperliche
Duelle.
Duellieren ist aber jetzt verboten!
Oh, verdammt! Warum sagt man mir das erst jetzt?

Ciao
Wolfram
--
Kühner als das Unbekannte zu erforschen kann es sein, das Bekannte zu
bezweifeln.
KASPAR
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Andreas Höfeld
2008-05-08 10:54:18 UTC
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Post by Wolfram Heinrich
Post by Ralf Heinrich Arning
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Wolfram Heinrich
Ach? Ich kannte das Wort hier aus der Newsgroup.
Kein Wunder bei der Menge an Halb- und Ganzrittern hier :-)
Post by Wolfram Heinrich
Was heißt "rittern" im Zusammenhang mit "Rich-Internet-Markt" (was
immer das sein mag - bitte nicht beantworten, ich will es nicht
wissen).
"Rittern" ist im wesentlichen ident mit "duellieren", "kaempfen um",
wuerde ich jetzt einmal sagen, bezieht sich aber auf nicht-koerperliche
Duelle.
Duellieren ist aber jetzt verboten!
Oh, verdammt! Warum sagt man mir das erst jetzt?
Das glaubst du jetzt aber nicht?

Andreas
Wolfram Heinrich
2008-05-08 11:06:28 UTC
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Post by Andreas Höfeld
Post by Wolfram Heinrich
Post by Ralf Heinrich Arning
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Wolfram Heinrich
Ach? Ich kannte das Wort hier aus der Newsgroup.
Kein Wunder bei der Menge an Halb- und Ganzrittern hier :-)
Post by Wolfram Heinrich
Was heißt "rittern" im Zusammenhang mit "Rich-Internet-Markt" (was
immer das sein mag - bitte nicht beantworten, ich will es nicht
wissen).
"Rittern" ist im wesentlichen ident mit "duellieren", "kaempfen um",
wuerde ich jetzt einmal sagen, bezieht sich aber auf nicht-koerperliche
Duelle.
Duellieren ist aber jetzt verboten!
Oh, verdammt! Warum sagt man mir das erst jetzt?
Das glaubst du jetzt aber nicht?
Heut nimmer, morgen schon.

Ciao
Wolfram
--
Vaterland nennt sich der Staat immer dann, wenn er sich anschickt, auf
Menschenmord auszugehen.
FRIEDRICH DÜRRENMATT
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
René
2008-05-07 17:10:16 UTC
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Post by Oliver Voß
"Sun rittert mit JavaFX um Rich-Internet-Markt" - so lautet eine
Überschrift bei Pro-Linux <http://www.pro-linux.de/news/2008/12657.html>.
"rittern" als Verb ist mir ganz was neues.
Sollte hierzugrupp eigentlich bekannt sein. Rittern tut man, wenn man
eine Überschrift zum Thema Computer sieht, und daraufhin erzählt, daß
man einstens nichts böses denkend auf der Veranda zu Hause in Ost-Texas
saß, als plötzlich Bernhard Schneider vorbeikam und sich Zigaretten
schnorrte.
Er war nämlich mit einer Reifenpanne liegen geblieben und ließ sich
eben diesen Reifen in der Werkstatt eines Bekannten flicken. Auf einem
Schneider Computer CPC464 hat übrigens die Tante einer Ex-Gespielin,
die Baroness v. Fickmichdoch, einstens ihre Memoiren geschrieben. Die
sind dann aber nie im Druck erschienen, weil der Schützenverein
Taufkirchen (bekanntlich eine Tarnorganisation des BND) unter der Hand
die Rechte erwarb.
--
Nothing says I'm top of the freaking food chain like turducken, w00t!
Wolfram Heinrich
2008-05-07 18:16:42 UTC
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Post by René
Post by Oliver Voß
"Sun rittert mit JavaFX um Rich-Internet-Markt" - so lautet eine
Überschrift bei Pro-Linux <http://www.pro-linux.de/news/2008/12657.html>.
"rittern" als Verb ist mir ganz was neues.
Sollte hierzugrupp eigentlich bekannt sein. Rittern tut man, wenn man
eine Überschrift zum Thema Computer sieht, und daraufhin erzählt, daß
man einstens nichts böses denkend auf der Veranda zu Hause in Ost-Texas
saß, als plötzlich Bernhard Schneider vorbeikam und sich Zigaretten
schnorrte.
Er war nämlich mit einer Reifenpanne liegen geblieben und ließ sich
eben diesen Reifen in der Werkstatt eines Bekannten flicken. Auf einem
Schneider Computer CPC464 hat übrigens die Tante einer Ex-Gespielin,
die Baroness v. Fickmichdoch, einstens ihre Memoiren geschrieben. Die
sind dann aber nie im Druck erschienen, weil der Schützenverein
Taufkirchen (bekanntlich eine Tarnorganisation des BND) unter der Hand
die Rechte erwarb.
Besser kann man das Wort "rittern" nicht erklären.

Ciao
Wolfram
--
Nymphoman kann nur eine Frau sein, zwangs-läufig.
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Gunhild Simon
2008-05-07 18:33:03 UTC
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Post by Wolfram Heinrich
Post by René
Post by Oliver Voß
"Sun rittert mit JavaFX um Rich-Internet-Markt" - so lautet eine
Überschrift bei Pro-Linux <http://www.pro-linux.de/news/2008/12657.html>.
"rittern" als Verb ist mir ganz was neues.
Sollte hierzugrupp eigentlich bekannt sein. Rittern tut man, wenn man
eine Überschrift zum Thema Computer sieht, und daraufhin erzählt, daß
man einstens nichts böses denkend auf der Veranda zu Hause in Ost-Texas
saß, als plötzlich Bernhard Schneider vorbeikam und sich Zigaretten
schnorrte.
Er war nämlich mit einer Reifenpanne liegen geblieben und ließ sich
eben diesen Reifen in der Werkstatt eines Bekannten flicken. Auf einem
Schneider Computer CPC464 hat übrigens die Tante einer Ex-Gespielin,
die Baroness v. Fickmichdoch, einstens ihre Memoiren geschrieben. Die
sind dann aber nie im Druck erschienen, weil der Schützenverein
Taufkirchen (bekanntlich eine Tarnorganisation des BND) unter der Hand
die Rechte erwarb.
Besser kann man das Wort "rittern" nicht erklären.
Ciao
Wolfram
--
Nymphoman kann nur eine Frau sein, zwangs-läufig.www.theodor-rieh.de,www.theodor-rieh.de/heinrich,www.brueckenbauer.it- Zitierten Text ausblenden -
- Zitierten Text anzeigen -
Uwe Schickedanz
2008-05-07 18:40:58 UTC
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On Wed, 7 May 2008 20:16:42 +0200, Wolfram Heinrich
Post by Wolfram Heinrich
Post by René
Post by Oliver Voß
"Sun rittert mit JavaFX um Rich-Internet-Markt" - so lautet eine
Überschrift bei Pro-Linux <http://www.pro-linux.de/news/2008/12657.html>.
"rittern" als Verb ist mir ganz was neues.
Sollte hierzugrupp eigentlich bekannt sein. Rittern tut man, wenn man
eine Überschrift zum Thema Computer sieht, und daraufhin erzählt, daß
man einstens nichts böses denkend auf der Veranda zu Hause in Ost-Texas
saß, als plötzlich Bernhard Schneider vorbeikam und sich Zigaretten
schnorrte.
Er war nämlich mit einer Reifenpanne liegen geblieben und ließ sich
eben diesen Reifen in der Werkstatt eines Bekannten flicken. Auf einem
Schneider Computer CPC464 hat übrigens die Tante einer Ex-Gespielin,
die Baroness v. Fickmichdoch, einstens ihre Memoiren geschrieben. Die
sind dann aber nie im Druck erschienen, weil der Schützenverein
Taufkirchen (bekanntlich eine Tarnorganisation des BND) unter der Hand
die Rechte erwarb.
Besser kann man das Wort "rittern" nicht erklären.
Ich möchte hiermit mein Copyraight für diesen Begriff anmelden.
<***@4ax.com>

;)

Gruß Uwe
--
Wie spricht man denn das Leerzeichen mit Akut aus? "Hmp!" oder so?
vG

=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Gunhild Simon
2008-05-07 18:44:48 UTC
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Post by Wolfram Heinrich
Post by René
Post by Oliver Voß
"Sun rittert mit JavaFX um Rich-Internet-Markt" - so lautet eine
Überschrift bei Pro-Linux <http://www.pro-linux.de/news/2008/12657.html>.
"rittern" als Verb ist mir ganz was neues.
Sollte hierzugrupp eigentlich bekannt sein. Rittern tut man, wenn man
eine Überschrift zum Thema Computer sieht, und daraufhin erzählt, daß
man einstens nichts böses denkend auf der Veranda zu Hause in Ost-Texas
saß, als plötzlich Bernhard Schneider vorbeikam und sich Zigaretten
schnorrte.
Er war nämlich mit einer Reifenpanne liegen geblieben und ließ sich
eben diesen Reifen in der Werkstatt eines Bekannten flicken. Auf einem
Schneider Computer CPC464 hat übrigens die Tante einer Ex-Gespielin,
die Baroness v. Fickmichdoch, einstens ihre Memoiren geschrieben. Die
sind dann aber nie im Druck erschienen, weil der Schützenverein
Taufkirchen (bekanntlich eine Tarnorganisation des BND) unter der Hand
die Rechte erwarb.
Besser kann man das Wort "rittern" nicht erklären.
Ciao
Wolfram
--
Nymphoman kann nur eine Frau sein, zwangs-läufig.www.theodor-rieh.de,www.theodor-rieh.de/heinrich,www.brueckenbauer.it- Zitierten Text ausblenden -
- Zitierten Text anzeigen -
Das musste mal erklärt werden.

Ich hingegen habe unter "Rittern" etwas ganz anderes verstanden -
etwas nahezu Unnachahmliches. Denn wer wäre in der Lage, diesen
Sprachstil zu imitieren? Ich jedenfalls habe an den Beiträgen, die in
preussisch gedrechseltem Stil erscheinen, meine helle, wenn auch nicht
immer von tiefstem Verständnis durchdrungene, Freude. Und - das weiß
ich zufällig, ich bin in guter Gesellschaft.

Gruß,
Gunhild
Diedrich Ehlerding
2008-05-07 19:54:09 UTC
Permalink
Post by Wolfram Heinrich
Besser kann man das Wort "rittern" nicht erklären.
Eine Kleinigkeit hättbe ich noch zu ergänzen: Bernhard Schneider hat
auch an der Uni Gwd. studiert.

Diedrich
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
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Andreas Höfeld
2008-05-08 10:56:01 UTC
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Post by Diedrich Ehlerding
Post by Wolfram Heinrich
Besser kann man das Wort "rittern" nicht erklären.
Eine Kleinigkeit hättbe ich noch zu ergänzen: Bernhard Schneider hat
auch an der Uni Gwd. studiert.
Ob da von Rittern noch eine Erklaerung kommt? -AH
Florian Ritter
2008-05-08 12:45:39 UTC
Permalink
Post by Andreas Höfeld
Post by Diedrich Ehlerding
Post by Wolfram Heinrich
Besser kann man das Wort "rittern" nicht erklären.
Eine Kleinigkeit hättbe ich noch zu ergänzen: Bernhard Schneider hat
auch an der Uni Gwd. studiert.
Unsinn, dann muesste ich ihn ja kennen.
Post by Andreas Höfeld
Ob da von Rittern noch eine Erklaerung kommt? -AH
"AH" - das wollen wir mal lassen, damit ist schon der "Stern" uebel
reingefallen.

Ein Wohlmeinender
Andreas Höfeld
2008-05-08 13:31:55 UTC
Permalink
Post by Florian Ritter
Post by Andreas Höfeld
Post by Diedrich Ehlerding
Post by Wolfram Heinrich
Besser kann man das Wort "rittern" nicht erklären.
Eine Kleinigkeit hättbe ich noch zu ergänzen: Bernhard Schneider hat
auch an der Uni Gwd. studiert.
Unsinn, dann muesste ich ihn ja kennen.
Post by Andreas Höfeld
Ob da von Rittern noch eine Erklaerung kommt? -AH
"AH" - das wollen wir mal lassen, damit ist schon der "Stern" uebel
reingefallen.
Ich würde meine Tagebücher nie an den Stern verkaufen.
Sollte da mal was erscheinen: Alles Schwindel!

Andreas
Florian Ritter
2008-05-08 13:50:38 UTC
Permalink
Ich w?rde meine Tageb?cher nie an den Stern verkaufen.
Obwohl, die soll'n ja jut zahl'n, hoert man so - FR
Wolfram Heinrich
2008-05-08 14:09:36 UTC
Permalink
Post by Andreas Höfeld
Post by Florian Ritter
"AH" - das wollen wir mal lassen, damit ist schon der "Stern" uebel
reingefallen.
Ich würde meine Tagebücher nie an den Stern verkaufen.
Sollte da mal was erscheinen: Alles Schwindel!
Gut, daß du es sagst. In der Negev hams ja jetzt die Tagebücher Mose
gefunden.

Ciao
Wolfram
--
Remember the good old days, when sex was dirty and the air was clean.
UNBEKANNTER MEISTER
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Helmut P. Einfalt
2008-05-08 17:37:46 UTC
Permalink
Post by Wolfram Heinrich
Post by Andreas Höfeld
Post by Florian Ritter
"AH" - das wollen wir mal lassen, damit ist schon der "Stern" uebel
reingefallen.
Ich würde meine Tagebücher nie an den Stern verkaufen.
Sollte da mal was erscheinen: Alles Schwindel!
Gut, daß du es sagst. In der Negev hams ja jetzt die Tagebücher Mose
gefunden.
Genau, da steht auf jedem der fünf Bände "TageBuch Mose [TM]" drauf.

Helmut
--
Nach dera Zei'n kimmt nix mehr
Wolfram Heinrich
2008-05-08 18:12:49 UTC
Permalink
Post by Helmut P. Einfalt
Post by Wolfram Heinrich
Post by Andreas Höfeld
Post by Florian Ritter
"AH" - das wollen wir mal lassen, damit ist schon der "Stern" uebel
reingefallen.
Ich würde meine Tagebücher nie an den Stern verkaufen.
Sollte da mal was erscheinen: Alles Schwindel!
Gut, daß du es sagst. In der Negev hams ja jetzt die Tagebücher Mose
gefunden.
Genau, da steht auf jedem der fünf Bände "TageBuch Mose [TM]" drauf.
Was du meinst ist die von Gott redigierte Fassung. Ich meinte die privaten
Tagebücher Mose. Wo er die Geschichte mit dem Goldenen Kalb noch am selben
Abend erzählt, man sieht noch deutlich, wie ihm die Hände gezittert haben
vor Wut.

Ciao
Wolfram
--
Nicht jeder, der auf St. Helena stirbt, ist vorher Napoleon gewesen.
STANISLAW JERZY LEC
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Diedrich Ehlerding
2008-05-08 19:18:55 UTC
Permalink
Post by Wolfram Heinrich
Was du meinst ist die von Gott redigierte Fassung. Ich meinte die
privaten Tagebücher Mose. Wo er die Geschichte mit dem Goldenen Kalb
noch am selben Abend erzählt, man sieht noch deutlich, wie ihm die
Hände gezittert haben vor Wut
..., dass es ihm nicht gelungen ist, all das schöne Gold für den von ihm
geplanten Tempel einzuheimsen.

Diedrich
--
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fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
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Gunhild Simon
2008-05-08 20:04:55 UTC
Permalink
Post by Diedrich Ehlerding
Post by Wolfram Heinrich
Was du meinst ist die von Gott redigierte Fassung. Ich meinte die
privaten Tagebücher Mose. Wo er die Geschichte mit dem Goldenen Kalb
noch am selben Abend erzählt, man sieht noch deutlich, wie ihm die
Hände gezittert haben vor Wut
..., dass es ihm nicht gelungen ist, all das schöne Gold für den von ihm
geplanten Tempel  einzuheimsen.
Die Geschichte vom Goldenen Kalb war am letzten Sonntag die
alttestamentarische Lesung.

Da habe ich mich doch eher gefagt, wie das versklavte israelitische
Volk aus Ägytenland auf der Flucht durch die Wüste und bei dem Stress
der Verfolgung und dem Tsunami im Roten Meer soviel Gold für ihre
Frauen hatten anschaffen und mitnehmen können, dass es sogar für eine
umtanzbare Gussfigur reichte.

Und überhaupt: Warum fiel es vom Glauben ab, kaum dass es mal
führerlos war?
Desgleichen habe ich mich gefragt, wieso Mose sein Volk dann ganze 40
Tage hatte verlassen können, zumal auf einen unwirtlichen Berg ohne
Nahrung. Er war schließlich schon so alt und gebrechlich, dass er die
Ankunft im Gelobten Land der Urväter nicht mehr erlebte. Joshua trat,
wenn ich mich recht entsinne, seine Nachfolge an.

Gruß,
Gunhild
Helmut P. Einfalt
2008-05-09 04:17:37 UTC
Permalink
Post by Gunhild Simon
Die Geschichte vom Goldenen Kalb war am letzten Sonntag die
alttestamentarische Lesung.
Da habe ich mich doch eher gefagt...
Sixtas, und ihr Evangelischen *glaubts* den Unsinn auch noch!
Unsere katholischen Kirchenväter waren schon vor Zeiten gescheit genug,
all das nur auf Lateinisch zuzulassen -- da hat's wenigstens keiner
verstanden und sich keine unnützen Gedanken gemacht!

Helmut
--
Anatra tantum pro centa
sin stenva brensta!
Wolfram Heinrich
2008-05-09 06:28:27 UTC
Permalink
Post by Gunhild Simon
Post by Diedrich Ehlerding
Post by Wolfram Heinrich
Was du meinst ist die von Gott redigierte Fassung. Ich meinte die
privaten Tagebücher Mose. Wo er die Geschichte mit dem Goldenen Kalb
noch am selben Abend erzählt, man sieht noch deutlich, wie ihm die
Hände gezittert haben vor Wut
..., dass es ihm nicht gelungen ist, all das schöne Gold für den von ihm
geplanten Tempel  einzuheimsen.
Die Geschichte vom Goldenen Kalb war am letzten Sonntag die
alttestamentarische Lesung.
Da habe ich mich doch eher gefagt, wie das versklavte israelitische
Volk aus Ägytenland auf der Flucht durch die Wüste und bei dem Stress
der Verfolgung und dem Tsunami im Roten Meer soviel Gold für ihre
Frauen hatten anschaffen und mitnehmen können, dass es sogar für eine
umtanzbare Gussfigur reichte.
Umtanzbar wäre auch Goldenes Kalb von der Größe einer
Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Figur.
Post by Gunhild Simon
Und überhaupt: Warum fiel es vom Glauben ab, kaum dass es mal
führerlos war?
Weil der Ägypter Moses den Glauben an diesen Gott gerade eben erst für sie
erfunden hatte?
Post by Gunhild Simon
Desgleichen habe ich mich gefragt, wieso Mose sein Volk dann ganze 40
Tage hatte verlassen können, zumal auf einen unwirtlichen Berg ohne
Nahrung. Er war schließlich schon so alt und gebrechlich, dass er die
Ankunft im Gelobten Land der Urväter nicht mehr erlebte.
Sagte nicht einst der Engel zu Abraham, vor Gott sei kein Ding unmöglich?

Ciao
Wolfram
--
Relativitätstheoriepraxis
Seid energisch und massiert euch!
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Andreas Höfeld
2008-05-10 10:48:15 UTC
Permalink
Post by Gunhild Simon
Post by Diedrich Ehlerding
Post by Wolfram Heinrich
Was du meinst ist die von Gott redigierte Fassung. Ich meinte die
privaten Tagebücher Mose. Wo er die Geschichte mit dem Goldenen Kalb
noch am selben Abend erzählt, man sieht noch deutlich, wie ihm die
Hände gezittert haben vor Wut
..., dass es ihm nicht gelungen ist, all das schöne Gold für den von ihm
geplanten Tempel einzuheimsen.
Die Geschichte vom Goldenen Kalb war am letzten Sonntag die
alttestamentarische Lesung.
Ich sage eher "alttestamentliche". "Alttestamentarisch" klingt für mich
so nach "archaisch" :-)
Post by Gunhild Simon
Da habe ich mich doch eher gefagt, wie das versklavte israelitische
Volk aus Ägytenland auf der Flucht durch die Wüste und bei dem Stress
der Verfolgung und dem Tsunami im Roten Meer soviel Gold für ihre
Frauen hatten anschaffen und mitnehmen können, dass es sogar für eine
umtanzbare Gussfigur reichte.
Im jetzigen biblischen Zusammenhang erklärt sich das aus 2. Mose 11, 1f.
und 12, 33-36. Vers 36 wird auch in dem Spiritual "Go down Moses"
aufgenommen: "Let them go out with Egypt's spoil." (spoil = Beute)
Post by Gunhild Simon
Und überhaupt: Warum fiel es vom Glauben ab, kaum dass es mal
führerlos war?
Desgleichen habe ich mich gefragt, wieso Mose sein Volk dann ganze 40
Tage hatte verlassen können, zumal auf einen unwirtlichen Berg ohne
Nahrung. Er war schließlich schon so alt und gebrechlich, dass er die
Ankunft im Gelobten Land der Urväter nicht mehr erlebte. Joshua trat,
wenn ich mich recht entsinne, seine Nachfolge an.
Alt und gebrechlich war Mose erst, als Israel nach der Geschichte noch
40 Jahre durch die Wüste irrte, als Strafe für ihr ewiges Gemeckere und
Gemaule: 4. Mose 14, 26-33. So sieht es die jetzige Darstellung.
Die ganze Exodusgeschichte ist in Israel mehrfach neu erzählt worden.
Dabei ist immer eigene Lebens- und Gegenwartsdeutung eingeflossen. Man
hat damals nicht erzählt, um "Geschichtswissen" zu vermitteln, sondern
um sich selbst, die eigene Gegenwart, den eigenen Glauben zu beschreiben
und zu verstehen. Die Mosebücher, wie wir sie heute kennen, sind ein
Gewebe, in dem die verschiedenen Stadien dieses Überlieferungsprozesses
zusammengesetzt und zum Teil ineinander verwoben sind. Einen ersten
Einstieg in den Stand der Forschung bietet z. B. Jörg Sieger auf seiner
HP: http://www.joerg-sieger.de/einleit.htm , dort unter "Spezielle
Einleitung, Pentateuch". Die Seite hat Frames, deshalb sind die
Unterseiten schlecht zu referenzieren.

Andreas
Florian Ritter
2008-05-10 10:59:09 UTC
Permalink
Die Moseb?cher, wie wir sie heute kennen, sind ein
Gewebe, in dem die verschiedenen Stadien dieses ?berlieferungsprozesses
zusammengesetzt und zum Teil ineinander verwoben sind. Einen ersten
Einstieg in den Stand der Forschung bietet z. B. J?rg Sieger auf seiner
HP: http://www.joerg-sieger.de/einleit.htm , dort unter "Spezielle
Einleitung, Pentateuch".
Die verschiedenen Teile in unterschiedlichen Farben gedruckt
anzuzeigen, gibt's doch wohl auch die "Regenbogenbibel" - FR
Tassilo Halbritter
2008-05-10 12:28:33 UTC
Permalink
Post by Gunhild Simon
Post by Wolfram Heinrich
Was du meinst ist die von Gott redigierte Fassung. Ich meinte die
privaten Tageb=FCcher Mose. Wo er die Geschichte mit dem Goldenen Kal=
b
Post by Gunhild Simon
Post by Wolfram Heinrich
noch am selben Abend erz=E4hlt, man sieht noch deutlich, wie ihm die
H=E4nde gezittert haben vor Wut
..., dass es ihm nicht gelungen ist, all das sch=F6ne Gold f=FCr den v=
on ihm
Post by Gunhild Simon
geplanten Tempel einzuheimsen.
=20
Die Geschichte vom Goldenen Kalb war am letzten Sonntag die
alttestamentarische Lesung.
=20
Ich sage eher "alttestamentliche". "Alttestamentarisch" klingt f=FCr mich=
=20
so nach "archaisch" :-)
=20
Post by Gunhild Simon
Da habe ich mich doch eher gefagt, wie das versklavte israelitische
Volk aus =C4gytenland auf der Flucht durch die W=FCste und bei dem Stre=
ss
Post by Gunhild Simon
der Verfolgung und dem Tsunami im Roten Meer soviel Gold f=FCr ihre
Frauen hatten anschaffen und mitnehmen k=F6nnen, dass es sogar f=FCr ei=
ne
Post by Gunhild Simon
umtanzbare Gussfigur reichte.
=20
Im jetzigen biblischen Zusammenhang erkl=E4rt sich das aus 2. Mose 11, 1f=
.=20
und 12, 33-36. Vers 36 wird auch in dem Spiritual "Go down Moses"=20
aufgenommen: "Let them go out with Egypt's spoil." (spoil =3D Beute)
=20
Post by Gunhild Simon
Und =FCberhaupt: Warum fiel es vom Glauben ab, kaum dass es mal
f=FChrerlos war?
Desgleichen habe ich mich gefragt, wieso Mose sein Volk dann ganze 40
Tage hatte verlassen k=F6nnen, zumal auf einen unwirtlichen Berg ohne
Nahrung. Er war schlie=DFlich schon so alt und gebrechlich, dass er die
Ankunft im Gelobten Land der Urv=E4ter nicht mehr erlebte. Joshua trat,
wenn ich mich recht entsinne, seine Nachfolge an.
=20
Alt und gebrechlich war Mose erst, als Israel nach der Geschichte noch=20
40 Jahre durch die W=FCste irrte, als Strafe f=FCr ihr ewiges Gemeckere u=
nd=20
Gemaule: 4. Mose 14, 26-33. So sieht es die jetzige Darstellung.
Die ganze Exodusgeschichte ist in Israel mehrfach neu erz=E4hlt worden.=
=20
Dabei ist immer eigene Lebens- und Gegenwartsdeutung eingeflossen. Man=20
hat damals nicht erz=E4hlt, um "Geschichtswissen" zu vermitteln, sondern=
=20
um sich selbst, die eigene Gegenwart, den eigenen Glauben zu beschreiben=
=20
und zu verstehen. Die Moseb=FCcher, wie wir sie heute kennen, sind ein=20
Gewebe, in dem die verschiedenen Stadien dieses =DCberlieferungsprozesses=
=20
zusammengesetzt und zum Teil ineinander verwoben sind. Einen ersten=20
Einstieg in den Stand der Forschung bietet z. B. J=F6rg Sieger auf seiner=
=20
HP: http://www.joerg-sieger.de/einleit.htm , dort unter "Spezielle=20
Einleitung, Pentateuch". Die Seite hat Frames, deshalb sind die=20
Unterseiten schlecht zu referenzieren.
=20
Vom Animismus =FCber den Polytheismus zum Monotheismus, so soll die=20
Entwicklung der Religionen verlaufen sein. Heute wird eine Einteilung=20
in Stammes-, Volks- und Weltreligionen bevorzugt. Strenger Mono-
theismus findet sich heute nur in der j=FCdischen Religion und abgemil-
dert im Islam. Das heutige sogenannte Christentum (besser: Paulinis-
mus) mit seinem Dreigottglauben und Maria als Mutterg=F6ttin hat noch=20
unz=E4hlige Nebeng=F6tter (Heilige, Nothelfer, Engel und Lokalgottheiten=20
in den Wallfahrtsorten) und ist somit eine synkretistisch-polytheisti-
sche Religion.

Wann und wo entstand die erste monotheistische Religion?
Darauf gibt es eine klare Antwort: im =E4gyptischen Reich unter Pharao=20
Echnaton (Amenophis IV.), 1364 - 1347. Er brachte betr=E4chtliche Un-
ruhe unter die Amon-Tempelpriester durch seine alleinige Verehrung=20
des Sonnengottes (Aton). Seine Lehre wurde nach seinem Tod ausge-
l=F6scht und sein Sohn, der Pharao Tut-ench-aton, ist uns nur als=20
Tut-ench-amon gel=E4ufig.

Die am Beginn des 20. Jahrhunderts aufgekommenen Theorie eines Ur-
Monotheismus (angeblich bei manchen Naturv=F6lkern zu finden) konnte=20
nicht best=E4tigt werden.

Wann entstand der Monotheismus in Pal=E4stina?
=DCber Pal=E4stina lassen sich die ersten zuverl=E4ssigen Daten (in au=DFer=
-
biblischen Quellen) ab etwa =99 900 finden. Die beiden hebr=E4ischen=20
Staaten, Juda im S=FCden und Israel im Norden, werden fa=DFbar. Die sagen-
haften K=F6nige Salomon, Saul und David sind nicht belegt. Ebensowenig=20
gibt es f=FCr Abraham, Moses, den Auszug aus =C4gypten oder den 40 j=E4hri-
gen Aufenthalt in der W=FCste arch=E4ologische Beweise (s.Lit.). Aus dem=20
8. Jhdt. stammen die =E4ltesten Teile der Bibel (Buch Amos zB). Die aus-
schlie=DFliche Verehrung Jahwes als Staatsgott und die Redaktion der=20
'B=FCcher' im Hinblick auf diesen Monotheismus ab =99 622, ausgef=FChrt=20
durch den Priester Hilkija f=FCr K=F6nig Joschija, unterdr=FCckte den tradi=
-
tionellen hebr=E4ischen Polytheismus.

Lit.: Israel Finkelstein/Neil Asher Silberman, Keine Posaunen vor=20
Jericho, 2002
--=20
_____ _ _ mailto: halbritter at acornusers.org
|__ __|| | | | Grundregeln d. Werbung: Verkaufen Sie die Leute nicht
| | | |_| | f=FCr bl=F6d, aber vergessen Sie nie, da=DF sie es sind!=
=20
| | | _ | In der Werbung will niemand Ihr Gl=FCck, denn gl=FCckli-
|_|a |_| |_|a che Menschen konsumieren nicht! (Sasse/Beigbeder)
Tassilo Halbritter
2008-05-08 13:49:59 UTC
Permalink
Post by Florian Ritter
=20
Post by Andreas Höfeld
Besser kann man das Wort "rittern" nicht erkl=E4ren.
Eine Kleinigkeit h=E4ttbe ich noch zu erg=E4nzen: Bernhard Schneider =
hat
Post by Florian Ritter
Post by Andreas Höfeld
auch an der Uni Gwd. studiert.
=20
Unsinn, dann muesste ich ihn ja kennen.
=20
Post by Andreas Höfeld
Ob da von Rittern noch eine Erklaerung kommt? -AH
=20
"AH" - das wollen wir mal lassen, damit ist schon der "Stern" uebel
reingefallen.
=20
Ein Wohlmeinender
=20
War das nicht FH auf den (fast echten) Tageb=FCchern?

--=20
_____ _ _ mailto: halbritter at acornusers.org
|__ __|| | | | Grundregeln d. Werbung: Verkaufen Sie die Leute nicht
| | | |_| | f=FCr bl=F6d, aber vergessen Sie nie, da=DF sie es sind!=
=20
| | | _ | In der Werbung will niemand Ihr Gl=FCck, denn gl=FCckli-
|_|a |_| |_|a che Menschen konsumieren nicht! (Sasse/Beigbeder)
Wolfram Heinrich
2008-05-08 14:06:18 UTC
Permalink
Post by Florian Ritter
Post by Andreas Höfeld
Ob da von Rittern noch eine Erklaerung kommt? -AH
"AH" - das wollen wir mal lassen, damit ist schon der "Stern" uebel
reingefallen.
Ein Wohlmeinender
War das nicht FH auf den (fast echten) Tagebüchern?
Ja.
So plump kann keine Fälschung sein,
Daß einer nicht fällt doch herein.
Es is a Wahnsinn.

Ciao
Wolfram
--
Des Sängers Fluch
Ob man Hip oder Hop oder anders singt, / So wie man singt, so ist es recht.
/ Man singt sowieso nie so, / Wie man es gerne möcht.
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Timo von Burg
2008-05-08 14:27:05 UTC
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Post by Wolfram Heinrich
Post by Florian Ritter
Post by Andreas Höfeld
Ob da von Rittern noch eine Erklaerung kommt? -AH
"AH" - das wollen wir mal lassen, damit ist schon der "Stern" uebel
reingefallen.
Ein Wohlmeinender
War das nicht FH auf den (fast echten) Tagebüchern?
Ja.
Und noch dazu in den dazumal so geheissenen "Schwabacher 'Judenlettern'"
gesetzt, WIMRE aus Nachkriegsplastikspritzguss, was, wie ich grad sehe,
ein nicht unulkiges Wort ist.
Post by Wolfram Heinrich
So plump kann keine Fälschung sein,
Daß einer nicht fällt doch herein.
Es is a Wahnsinn.
Der Wahnsinn grenzt an keine Grenze.
--
Timo
Wolfram Heinrich
2008-05-08 21:54:12 UTC
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Post by Timo von Burg
Post by Wolfram Heinrich
Post by Florian Ritter
Post by Andreas Höfeld
Ob da von Rittern noch eine Erklaerung kommt? -AH
"AH" - das wollen wir mal lassen, damit ist schon der "Stern" uebel
reingefallen.
Ein Wohlmeinender
War das nicht FH auf den (fast echten) Tagebüchern?
Ja.
Und noch dazu in den dazumal so geheissenen "Schwabacher 'Judenlettern'"
gesetzt,
Das ist nicht wahr. Sag, daß das nicht wahr ist...
Post by Timo von Burg
WIMRE aus Nachkriegsplastikspritzguss, was, wie ich grad sehe,
ein nicht unulkiges Wort ist.
Ha, nicht unulkig. Es ist geradezu eine Infamie, daß dieses Wort seinerzeit
nicht zum "Wort des Jahres" wurde.
Post by Timo von Burg
Post by Wolfram Heinrich
So plump kann keine Fälschung sein,
Daß einer nicht fällt doch herein.
Es is a Wahnsinn.
Der Wahnsinn grenzt an keine Grenze.
Kosmisch halt.

Ciao
Wolfram
--
Als Kortzfleysch einmal Wasser ließ,
Der Wind ihm dieses sackwärts blies.
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Helmut P. Einfalt
2008-05-09 04:29:14 UTC
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Post by Wolfram Heinrich
Post by Timo von Burg
Post by Florian Ritter
Post by Andreas Höfeld
Ob da von Rittern noch eine Erklaerung kommt? -AH
"AH" - das wollen wir mal lassen, damit ist schon der "Stern"
uebel reingefallen.
Ein Wohlmeinender
War das nicht FH auf den (fast echten) Tagebüchern?
Ja.
Und noch dazu in den dazumal so geheissenen "Schwabacher
'Judenlettern'" gesetzt,
Das ist nicht wahr. Sag, daß das nicht wahr ist...
Das ist nicht wahr.

Hätt' der Kujau eine Schwabacher genommen (oder eine Fraktur oder eine
schöne Textura), hätt er gar keinem ein F für ein A vormachen können.

Es war irgendeine aus der großen Gruppe der "Old English"-Schriften,
also eine gründerzeitliche romantische
Aus-Textura-und-Fraktur-wild-zusammengemischt-Variante, bei der das F
ein paar zusätzliche Schnörkel hatte, die den oberen Balken und den
kleinen Querbalken verbanden, sodass das für das Auge
Nicht-Schriftkundiger tatsächlich wie ein verwordackeltes(*) A hat
aussehen können.
Blöd nur, dass den tagebuchgeilen Trotteln nicht aufgefallen ist, dass
der Schattenstrich (für ein A) auf der falschen Seite war. *Mir* hat das
anfänglich keiner glauben wollen...

Helmut
--
* Kennt wer ein hochdeutsches Wort für
"verwordackelt, verwerdaggelt"?
Wolfram Heinrich
2008-05-09 06:45:09 UTC
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Post by Wolfram Heinrich
Post by Wolfram Heinrich
Post by Timo von Burg
Post by Florian Ritter
Post by Andreas Höfeld
Ob da von Rittern noch eine Erklaerung kommt? -AH
"AH" - das wollen wir mal lassen, damit ist schon der "Stern"
uebel reingefallen.
Ein Wohlmeinender
War das nicht FH auf den (fast echten) Tagebüchern?
Ja.
Und noch dazu in den dazumal so geheissenen "Schwabacher
'Judenlettern'" gesetzt,
Das ist nicht wahr. Sag, daß das nicht wahr ist...
Das ist nicht wahr.
Hätt' der Kujau eine Schwabacher genommen (oder eine Fraktur oder eine
schöne Textura), hätt er gar keinem ein F für ein A vormachen können.
Mir war es aufgefallen, aber als Laie in Schriftkunde nimmst du natürlich
nicht ernsthaft an, daß das wirklich ein Patzer war, da ist die Theorie des
eigenen Irrtums zunächst plausibler.

Ciao
Wolfram
--
Ich bin dümmer als die dümmste Durchschnittssau,
Dümmer noch als Erwins Frau.
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Timo von Burg
2008-05-09 09:13:34 UTC
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Post by Wolfram Heinrich
Post by Wolfram Heinrich
Post by Timo von Burg
Und noch dazu in den dazumal so geheissenen "Schwabacher
'Judenlettern'" gesetzt,
Das ist nicht wahr. Sag, daß das nicht wahr ist...
Das ist nicht wahr.
Natürlich ist es keine echte Schwabacher. Die Nazis subsummierten unter
diesem Begriff alle runden gebrochenen Schriften, die wiederum
bekanntlich Anfang 1941 für den offiziellen Gebrauch verboten wurden.
Post by Wolfram Heinrich
Hätt' der Kujau eine Schwabacher genommen (oder eine Fraktur oder eine
schöne Textura), hätt er gar keinem ein F für ein A vormachen können.
Glaubwürdiger und noch weniger fehleranfällig wäre eine Capitalis
Monumentalis gewesen.
Post by Wolfram Heinrich
Es war irgendeine aus der großen Gruppe der "Old English"-Schriften,
also eine gründerzeitliche romantische
Aus-Textura-und-Fraktur-wild-zusammengemischt-Variante, bei der das F
ein paar zusätzliche Schnörkel hatte, die den oberen Balken und den
kleinen Querbalken verbanden, sodass das für das Auge
Nicht-Schriftkundiger tatsächlich wie ein verwordackeltes(*) A hat
aussehen können.
Blöd nur, dass den tagebuchgeilen Trotteln nicht aufgefallen ist, dass
der Schattenstrich (für ein A) auf der falschen Seite war. *Mir* hat das
anfänglich keiner glauben wollen...
Aufgefallen ist es wohl schon, aber das Wunschdenken war stärker.
--
Timo
Manfred Hoß
2008-05-08 16:31:01 UTC
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Post by Wolfram Heinrich
War das nicht FH auf den (fast echten) Tagebüchern?
Ja.
So plump kann keine Fälschung sein,
Daß einer nicht fällt doch herein.
Es is a Wahnsinn.
Dann veröffentliche ich doch noch Adams Memoiren mit dem Titel "Ich, meine
500 Frauen und die verzweifelte Suche nach dem richtigen Kinderarzt".

Gruß
Manfred.
Wolfram Heinrich
2008-05-08 18:16:13 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by Wolfram Heinrich
War das nicht FH auf den (fast echten) Tagebüchern?
Ja.
So plump kann keine Fälschung sein,
Daß einer nicht fällt doch herein.
Es is a Wahnsinn.
Dann veröffentliche ich doch noch Adams Memoiren mit dem Titel "Ich, meine
500 Frauen und die verzweifelte Suche nach dem richtigen Kinderarzt".
Bevor du anfängst zu schreiben, google erst, ob diese Memoiren nicht schon
längst in einem hoch angesehenen amerikanischen Verlagshaus erschienen
sind.

Wenn du dir die hanebüchene Story um das Buch Mormon anschaust, wundert
dich überhaubenz gar nichts mehr.

Ciao
Wolfram
--
Wenn du etwas liebst, laß es frei.
Kommt es zurück, gehört es dir.
Kommt es nicht zurück, hat es dir nie gehört.
UNBEKANNTER MEISTER
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Wolfram Heinrich
2008-05-08 18:19:06 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by Wolfram Heinrich
War das nicht FH auf den (fast echten) Tagebüchern?
Ja.
So plump kann keine Fälschung sein,
Daß einer nicht fällt doch herein.
Es is a Wahnsinn.
Dann veröffentliche ich doch noch Adams Memoiren mit dem Titel "Ich, meine
500 Frauen und die verzweifelte Suche nach dem richtigen Kinderarzt".
Und während das Buch in den Druck geht, kann deine Frau inzwischen den
Folgeband schreiben: "Ich, Eva - Was Adam verschwieg"

Ciao
Wolfram
--
English is so ligth
I say you what! What say I you?
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Andreas Höfeld
2008-05-10 11:40:19 UTC
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Post by Wolfram Heinrich
Post by Manfred Hoß
Post by Wolfram Heinrich
War das nicht FH auf den (fast echten) Tagebüchern?
Ja.
So plump kann keine Fälschung sein,
Daß einer nicht fällt doch herein.
Es is a Wahnsinn.
Dann veröffentliche ich doch noch Adams Memoiren mit dem Titel "Ich, meine
500 Frauen und die verzweifelte Suche nach dem richtigen Kinderarzt".
Und während das Buch in den Druck geht, kann deine Frau inzwischen den
Folgeband schreiben: "Ich, Eva - Was Adam verschwieg"
Guckstu hier:
http://www.amazon.de/Die-Tageb%C3%BCcher-von-Adam-Eva/dp/3451296888
Der Fälscher war Mark Twain.

Andreas
Wolfram Heinrich
2008-05-10 12:50:04 UTC
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Post by Andreas Höfeld
Post by Wolfram Heinrich
Post by Manfred Hoß
Post by Wolfram Heinrich
So plump kann keine Fälschung sein,
Daß einer nicht fällt doch herein.
Es is a Wahnsinn.
Dann veröffentliche ich doch noch Adams Memoiren mit dem Titel "Ich, meine
500 Frauen und die verzweifelte Suche nach dem richtigen Kinderarzt".
Und während das Buch in den Druck geht, kann deine Frau inzwischen den
Folgeband schreiben: "Ich, Eva - Was Adam verschwieg"
http://www.amazon.de/Die-Tageb%C3%BCcher-von-Adam-Eva/dp/3451296888
Der Fälscher war Mark Twain.
Dieser Mark Twain aber auch. Der hat vor nix keinen Respekt nicht.

Ciao
Wolfram
--
Betroffen rülpst der Kormoran,
Hängt man ihm einen Vollrausch an.
ROBERT GERNHARDT
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Andreas Höfeld
2008-05-10 16:32:52 UTC
Permalink
Post by Wolfram Heinrich
Post by Andreas Höfeld
Post by Wolfram Heinrich
Post by Manfred Hoß
Post by Wolfram Heinrich
So plump kann keine Fälschung sein,
Daß einer nicht fällt doch herein.
Es is a Wahnsinn.
Dann veröffentliche ich doch noch Adams Memoiren mit dem Titel "Ich, meine
500 Frauen und die verzweifelte Suche nach dem richtigen Kinderarzt".
Und während das Buch in den Druck geht, kann deine Frau inzwischen den
Folgeband schreiben: "Ich, Eva - Was Adam verschwieg"
http://www.amazon.de/Die-Tageb%C3%BCcher-von-Adam-Eva/dp/3451296888
Der Fälscher war Mark Twain.
Dieser Mark Twain aber auch. Der hat vor nix keinen Respekt nicht.
Vor allem schnell ist der. Kaum daß das Thema hier diskutiert wird.

Andreas
Manfred Hoß
2008-05-10 17:11:08 UTC
Permalink
Post by Andreas Höfeld
Post by Wolfram Heinrich
Post by Andreas Höfeld
Post by Wolfram Heinrich
Post by Manfred Hoß
Post by Wolfram Heinrich
So plump kann keine Fälschung sein,
Daß einer nicht fällt doch herein.
Es is a Wahnsinn.
Dann veröffentliche ich doch noch Adams Memoiren mit dem Titel "Ich, meine
500 Frauen und die verzweifelte Suche nach dem richtigen Kinderarzt".
Und während das Buch in den Druck geht, kann deine Frau inzwischen den
Folgeband schreiben: "Ich, Eva - Was Adam verschwieg"
http://www.amazon.de/Die-Tageb%C3%BCcher-von-Adam-Eva/dp/3451296888
Der Fälscher war Mark Twain.
Dieser Mark Twain aber auch. Der hat vor nix keinen Respekt nicht.
Vor allem schnell ist der. Kaum daß das Thema hier diskutiert wird.
Ich finde es auch unerhört, dass er mir meine Ideen klaut. Weiß jemand, wo
dieser Mark Twain wohnt? Ich möchte ihn gerne mal auf sein Plagiat
ansprechen.

Gruß
Manfred.
Wolfram Heinrich
2008-05-10 19:26:57 UTC
Permalink
Post by Manfred Hoß
Post by Andreas Höfeld
Post by Wolfram Heinrich
Post by Andreas Höfeld
Post by Wolfram Heinrich
Post by Manfred Hoß
Post by Wolfram Heinrich
So plump kann keine Fälschung sein,
Daß einer nicht fällt doch herein.
Es is a Wahnsinn.
Dann veröffentliche ich doch noch Adams Memoiren mit dem Titel "Ich, meine
500 Frauen und die verzweifelte Suche nach dem richtigen Kinderarzt".
Und während das Buch in den Druck geht, kann deine Frau inzwischen den
Folgeband schreiben: "Ich, Eva - Was Adam verschwieg"
http://www.amazon.de/Die-Tageb%C3%BCcher-von-Adam-Eva/dp/3451296888
Der Fälscher war Mark Twain.
Dieser Mark Twain aber auch. Der hat vor nix keinen Respekt nicht.
Vor allem schnell ist der. Kaum daß das Thema hier diskutiert wird.
Ich finde es auch unerhört, dass er mir meine Ideen klaut. Weiß jemand, wo
dieser Mark Twain wohnt? Ich möchte ihn gerne mal auf sein Plagiat
ansprechen.
Frag mal die Mrs. Sippi. Ich glaub, bei der hat er mal gewohnt.

Ciao
Wolfram
--
It takes a fool to remain sane.
SCHLAGERTEXT 2001
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Volker Gringmuth
2008-05-11 05:07:04 UTC
Permalink
Post by Wolfram Heinrich
Post by Manfred Hoß
Post by Andreas Höfeld
Post by Wolfram Heinrich
Post by Andreas Höfeld
Post by Wolfram Heinrich
Post by Manfred Hoß
Post by Wolfram Heinrich
So plump kann keine Fälschung sein,
Daß einer nicht fällt doch herein.
Es is a Wahnsinn.
Dann veröffentliche ich doch noch Adams Memoiren mit dem
Titel "Ich, meine 500 Frauen und die verzweifelte Suche nach
dem richtigen Kinderarzt".
Und während das Buch in den Druck geht, kann deine Frau
inzwischen den Folgeband schreiben: "Ich, Eva - Was Adam
verschwieg"
http://www.amazon.de/Die-Tageb%C3%BCcher-von-Adam-Eva/dp/345129
6888 Der Fälscher war Mark Twain.
Dieser Mark Twain aber auch. Der hat vor nix keinen Respekt
nicht.
Vor allem schnell ist der. Kaum daß das Thema hier diskutiert wird.
Ich finde es auch unerhört, dass er mir meine Ideen klaut. Weiß
jemand, wo dieser Mark Twain wohnt? Ich möchte ihn gerne mal auf
sein Plagiat ansprechen.
Frag mal die Mrs. Sippi. Ich glaub, bei der hat er mal gewohnt.
s/bei/auf/


vG
--
Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.

<http://einklich.net>
Wolfram Heinrich
2008-05-11 08:24:02 UTC
Permalink
Post by Volker Gringmuth
Post by Wolfram Heinrich
Post by Manfred Hoß
Ich finde es auch unerhört, dass er mir meine Ideen klaut. Weiß
jemand, wo dieser Mark Twain wohnt? Ich möchte ihn gerne mal auf
sein Plagiat ansprechen.
Frag mal die Mrs. Sippi. Ich glaub, bei der hat er mal gewohnt.
s/bei/auf/
Ich hatte einige Sekunden lang überlegt, ob ich "auf" schreiben sollte
("Leben auf dem Mississippi"), hab's dann aber doch gelassen, um dem
Zotentum keinen Vorschub zu leisten.

Ciao
Wolfram
P. S.: Ich verbitte mir Witzeleien über "Vorschub"
--
Wer an allem schuld ist, muß doch ursprünglich alles in der Hand gehabt
haben, und was ist das anderes als gesteigerter Größenwahn? Vieles, was
sich als Schuld tarnt, ist nichts anderes als das Hirngespinst des
Machtbesessenen, die dünkelhafte, in groteskem Widerspruch zur Realität
stehende Annahme, alles beeinflussen zu können.
CELIA FREMLIN
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Volker Gringmuth
2008-05-11 10:42:08 UTC
Permalink
Post by Wolfram Heinrich
Ich hatte einige Sekunden lang überlegt, ob ich "auf" schreiben
sollte ("Leben auf dem Mississippi")
Aha, auch noch schwul, wie?
Post by Wolfram Heinrich
hab's dann aber doch gelassen, um dem Zotentum keinen Vorschub zu
leisten.
Ein ebenso weises wie erfolgloses Ansinnen.


vG
--
Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.

<http://einklich.net>
Wolfram Heinrich
2008-05-11 11:09:35 UTC
Permalink
Post by Volker Gringmuth
Post by Wolfram Heinrich
hab's dann aber doch gelassen, um dem Zotentum keinen Vorschub zu
leisten.
Ein ebenso weises wie erfolgloses Ansinnen.
Obst nach hier schaust oder doten
Überall siehst du bloß Zoten.

Aber der Franz hat gsagt, besser ein Lendenscherz, sagt er, als gar kein
Witz.

Ciao
Wolfram
--
Ein für seinen zersetzenden Humor bekannter Abteilungsleiter einer
weitgehend unbekannten Firma hat einmal in Weinlaune behauptet, ein
Leitender Angestellter sei zum Beispiel Eberhard von Brauchitsch auf dem
elektrischen Stuhl. Klar, daß dem Mann unverzüglich gekündigt werden mußte.
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Andreas Höfeld
2008-05-11 11:30:25 UTC
Permalink
Post by Volker Gringmuth
Post by Wolfram Heinrich
Ich hatte einige Sekunden lang überlegt, ob ich "auf" schreiben
sollte ("Leben auf dem Mississippi")
Aha, auch noch schwul, wie?
Post by Wolfram Heinrich
hab's dann aber doch gelassen, um dem Zotentum keinen Vorschub zu
leisten.
Ein ebenso weises wie erfolgloses Ansinnen.
Da gibt's doch bestimmt irgendein Usenet-Law, etwa:
"Wann immer sich jemand eine dumme Bemerkung verkneift, gibt es
mindestens eine weitere Person, die genau das nicht tut."

Oder?

Andreas
Manfred Hoß
2008-05-11 13:57:14 UTC
Permalink
Post by Andreas Höfeld
"Wann immer sich jemand eine dumme Bemerkung verkneift, gibt es
mindestens eine weitere Person, die genau das nicht tut."
Ich habe heute auf einem sakralen Gefäß den Namen der Stifterin gelesen.
Nach ihrem Namen wurde der Geburtsname der Frau erwähnt, nur stand davor
"gebohren", also "[Name] gebohren [Mädchenname]". Ich habe mir die dumme
Bemerkung verkniffen.

Gruß
Manfred.
Wolfram Heinrich
2008-05-10 19:26:58 UTC
Permalink
Post by Andreas Höfeld
Post by Wolfram Heinrich
Post by Andreas Höfeld
Post by Wolfram Heinrich
Post by Manfred Hoß
Post by Wolfram Heinrich
So plump kann keine Fälschung sein,
Daß einer nicht fällt doch herein.
Es is a Wahnsinn.
Dann veröffentliche ich doch noch Adams Memoiren mit dem Titel "Ich, meine
500 Frauen und die verzweifelte Suche nach dem richtigen Kinderarzt".
Und während das Buch in den Druck geht, kann deine Frau inzwischen den
Folgeband schreiben: "Ich, Eva - Was Adam verschwieg"
http://www.amazon.de/Die-Tageb%C3%BCcher-von-Adam-Eva/dp/3451296888
Der Fälscher war Mark Twain.
Dieser Mark Twain aber auch. Der hat vor nix keinen Respekt nicht.
Vor allem schnell ist der. Kaum daß das Thema hier diskutiert wird.
H. G. Konsalik ist ein Schleicher im Vergleicher.

Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, dem Alise seine Uhr ist zwar größer und goldener als
seine, aber seine, sagt er, geht schneller.
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Ralf Kusmierz
2008-05-12 01:52:32 UTC
Permalink
X-No-Archive: Yes
Post by Florian Ritter
Post by Andreas Höfeld
Post by Diedrich Ehlerding
Eine Kleinigkeit hättbe ich noch zu ergänzen: Bernhard Schneider hat
auch an der Uni Gwd. studiert.
Unsinn, dann muesste ich ihn ja kennen.
Post by Andreas Höfeld
Ob da von Rittern noch eine Erklaerung kommt? -AH
"AH" - das wollen wir mal lassen, damit ist schon der "Stern" uebel
reingefallen.
Mit "AH" eher nicht, weil: diss stand dort ja gar nicht
(<Loading Image...>).
Post by Florian Ritter
Ein Wohlmeinender
Dein VP heißt aber nun einmal nicht Florian.


Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
G.O.Tuhls
2008-05-08 09:25:25 UTC
Permalink
Post by Oliver Voß
"Sun rittert mit JavaFX um Rich-Internet-Markt" -
Als ich das Subject las, konnotierte ich "Werbedeutsch für eine
quadratische Schokolade", so wie damals "birkeln".

Gruß
G.O.
Martin Rost
2008-05-08 13:31:25 UTC
Permalink
Post by Oliver Voß
"Sun rittert mit JavaFX um Rich-Internet-Markt"
auch "stechen". Wenn man z.B. Autoquartett spielt: "Meiner fährt 240" -
"meiner auch", dann muß man rittern: "meiner hat 4800 Kubik" - "ätsch,
meiner 5200" - "Mift"

M.
Wolfram Heinrich
2008-05-08 14:10:20 UTC
Permalink
Post by Martin Rost
Post by Oliver Voß
"Sun rittert mit JavaFX um Rich-Internet-Markt"
auch "stechen". Wenn man z.B. Autoquartett spielt: "Meiner fährt 240" -
"meiner auch", dann muß man rittern: "meiner hat 4800 Kubik" - "ätsch,
meiner 5200" - "Mift"
- Ätsch, meine Uhr ist größer als deine.
- Aber meine geht schneller.

Ciao
Wolfram
--
Der Unterschied zwischen einem Soldaten und einem Terroristen? - Ein
Terrorist kämpft für etwas, an das er glaubt, während ein Soldat für etwas
kämpft, an das jemand anderer glaubt.
UNBEKANNTER MEISTER
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Oliver Cromm
2008-05-08 22:27:29 UTC
Permalink
Post by Martin Rost
Post by Oliver Voß
"Sun rittert mit JavaFX um Rich-Internet-Markt"
auch "stechen". Wenn man z.B. Autoquartett spielt: "Meiner fährt 240" -
"meiner auch", dann muß man rittern: "meiner hat 4800 Kubik" - "ätsch,
meiner 5200" - "Mift"
Aber man sticht nicht "mit jemandem". "Stechen" ist mir aus dem
Autoquartett übrigens gar nicht bekannt, das habe ich als
Skat-Terminologie gelernt.
--
gugelfranz, m., spöttische bezeichnung eines mönchs
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
Martin Gerdes
2008-05-10 08:00:02 UTC
Permalink
Post by Oliver Cromm
Post by Martin Rost
Post by Oliver Voß
"Sun rittert mit JavaFX um Rich-Internet-Markt"
auch "stechen". Wenn man z.B. Autoquartett spielt: "Meiner fährt 240" -
"meiner auch", dann muß man rittern: "meiner hat 4800 Kubik" - "ätsch,
meiner 5200" - "Mift"
Aber man sticht nicht "mit jemandem". "Stechen" ist mir aus dem
Autoquartett übrigens gar nicht bekannt, das habe ich als
Skat-Terminologie gelernt.
Vermutlich hast Du mit den Autoquartett-Karten Autoquartett gespielt. Damit
wärest Du an unserer (unseren) Schule(n) in der deutlichen Minderheit
gewesen.


















Bei uns ging das so:
Die Karten wurden verteilt und zunächst einmal von jedem Mitspieler im
Stapel gehalten. Abgefragt wurden technische Daten wie
Höchstgeschwindigkeit, Zylinderzahl, Hubraum. Beim Baujahr waren die alten
Autos besser (Baujahr ging also andersherum), ein Blitzenbenz von 1909

http://de.wikipedia.org/wiki/Blitzen-Benz

konnte daneben natürlich auch mit dem Hubraum glänzen. Auch "Sonderland" war
gut, also Länder, die nur selten, vielleicht nur einmal im Quartett
vorkamen, etwa Tschechei oder Japan (!), und natürlich das Auto des
Deckblattes (das selbst nicht mitverteilt wurde). Das war "Supertrumpf" und
stach alles andere.

Wer den jeweils besten Wert hatte, bekam die unterlegenen Karten und steckte
sie hinten an seinen Stapel. Bei Wertegleichheit gabs ein Stechen. Die
nächste Frage stellte der, der den "Stich" gemacht hatte.

Sonderregeln gabs, wenn ein Mitspieler nur noch drei oder weniger Karten
hatte, aber das führt hier zu weit.
--
Martin Gerdes
René
2008-05-11 14:04:54 UTC
Permalink
Post by Martin Gerdes
Post by Oliver Cromm
Post by Martin Rost
Post by Oliver Voß
"Sun rittert mit JavaFX um Rich-Internet-Markt"
auch "stechen". Wenn man z.B. Autoquartett spielt: "Meiner fährt 240" -
"meiner auch", dann muß man rittern: "meiner hat 4800 Kubik" - "ätsch,
meiner 5200" - "Mift"
Aber man sticht nicht "mit jemandem". "Stechen" ist mir aus dem
Autoquartett übrigens gar nicht bekannt, das habe ich als
Skat-Terminologie gelernt.
Vermutlich hast Du mit den Autoquartett-Karten Autoquartett gespielt. Damit
wärest Du an unserer (unseren) Schule(n) in der deutlichen Minderheit
gewesen.
Komische Regeln hattet ihr. Wir habens streng an die Regeln aus dem
mitgelieferten Heftchen gehalten.
--
If there is one thing I can do, it's multitask.
Oliver Cromm
2008-05-11 22:24:20 UTC
Permalink
Post by Martin Gerdes
Post by Oliver Cromm
Post by Martin Rost
Post by Oliver Voß
"Sun rittert mit JavaFX um Rich-Internet-Markt"
auch "stechen". Wenn man z.B. Autoquartett spielt: "Meiner fährt 240" -
"meiner auch", dann muß man rittern: "meiner hat 4800 Kubik" - "ätsch,
meiner 5200" - "Mift"
Aber man sticht nicht "mit jemandem". "Stechen" ist mir aus dem
Autoquartett übrigens gar nicht bekannt, das habe ich als
Skat-Terminologie gelernt.
Vermutlich hast Du mit den Autoquartett-Karten Autoquartett gespielt. Damit
wärest Du an unserer (unseren) Schule(n) in der deutlichen Minderheit
gewesen.
Nein.

Das wird jetzt wieder etwas verwickelt, die Mißverständnisse
aufzuklären.

Ich hatte bei "Karten" und "Stechen" sofort an den Skatbegriff (Trumpf
sticht) gedacht, und der allgemeine Begriff des Stechens bei
Punktegleichheit (der nicht auf Karten beschränkt ist, also auch keine
Autoquartett-Terminologie; dieses Stechen kommt genauso vor, wenn man
auswürfelt, wer beim Mensch ärgere Dich nicht zuerst zieht) kam mir
nicht in den Sinn, trotz des guten Beispiels.

Mir scheint aber bei aller Verunsicherung immer noch, daß ich dafür
nicht "mit jemandem stechen" sagen würde. Wir sagten normalerweise "X
und Y müssen stechen", und wenn man zu zweit spielte, einfach
"Stechen!".
--
Oliver C.
Martin Gerdes
2008-05-12 10:00:08 UTC
Permalink
Post by Martin Gerdes
"Stechen" ist mir aus dem Autoquartett übrigens gar nicht bekannt,
das habe ich als Skat-Terminologie gelernt.
Vermutlich hast Du mit den Autoquartett-Karten Autoquartett gespielt.
Damit wärest Du an unserer (unseren) Schule(n) in der deutlichen
Minderheit gewesen.
Nein.
Doch.

Vermutlich kenne ich die zu meiner Schulzeit an den Schulen meiner
Heimatstadt üblich gewesenen Sitten besser als Du.
--
Martin Gerdes
Oliver Cromm
2008-05-13 16:37:36 UTC
Permalink
Post by Martin Gerdes
Post by Martin Gerdes
"Stechen" ist mir aus dem Autoquartett übrigens gar nicht bekannt,
das habe ich als Skat-Terminologie gelernt.
Vermutlich hast Du mit den Autoquartett-Karten Autoquartett gespielt.
Damit wärest Du an unserer (unseren) Schule(n) in der deutlichen
Minderheit gewesen.
Nein.
Doch.
Vermutlich kenne ich die zu meiner Schulzeit an den Schulen meiner
Heimatstadt üblich gewesenen Sitten besser als Du.
Ich wußte gar nicht, daß heute der Internationale Tag der Beckmesserei
ist (siehe auch die entsprechende Antwort auf Christian). Aber bei den
vielen Tagen, Wochen und Jahren, die man jeden Tag durchlebt, blickt ja
keiner mehr durch.

Und ich kann das auch: Ich wäre nicht in der Minderheit gewesen, weil
ich nicht etwas anderes gespielt hätte als die Mehrheit.
--
dasz jederman sehe, wie falsch unsere gugelmönche zu ihres ordens
verteidigung der ersten kirchenexempel anziehen Calvin
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