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"Geroengt"
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Schmalfried Porös
2018-11-08 08:34:18 UTC
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...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Rönschen.

ich rönsche
du rönschst
er/sie rönscht
wir rönschen
ihr rönscht

Einfach mal dieses Wort eindeutschen!

Schmali
Ertugrul Grokolores
2018-11-08 09:30:10 UTC
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Post by Schmalfried Porös
...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Rönschen.
ich rönsche
du rönschst
er/sie rönscht
wir rönschen
ihr rönscht
Igitt, das ist ja sächsisch!


Ertugrul
eku-pilz
2018-11-08 09:37:44 UTC
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   ...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Roenschen.
ich roensche
du roenschst
er/sie roenscht
wir roenschen
ihr roenscht
Igitt, das ist ja saechsisch!
Ertugrul
Und nicht etwa "Koelsch"?

fup nach d.e.s.deutsch
Hugo Egon
2018-11-08 10:35:06 UTC
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Post by Ertugrul Grokolores
Post by Schmalfried Porös
...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Rönschen.
ich rönsche
du rönschst
er/sie rönscht
wir rönschen
ihr rönscht
Igitt, das ist ja sächsisch!
Was meinst Du, in welche Sprache Luther die Bibel übersetzt hat? Nicht
ins Deutsche, sondern ins Kursächsische.

Hugo
Ertugrul Grokolores
2018-11-08 10:59:26 UTC
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Post by Hugo Egon
Post by Ertugrul Grokolores
Post by Schmalfried Porös
...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Rönschen.
ich rönsche
du rönschst
er/sie rönscht
wir rönschen
ihr rönscht
Igitt, das ist ja sächsisch!
Was meinst Du, in welche Sprache Luther die Bibel übersetzt hat? Nicht
ins Deutsche, sondern ins Kursächsische.
und auf der Kur in Sachsen hat der Luther sich dann rönschen lassen?


Ertugrul
Detlef Meißner
2018-11-08 11:59:42 UTC
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Post by Hugo Egon
Post by Ertugrul Grokolores
Post by Schmalfried Porös
Rönschen.
ich rönsche
du rönschst
er/sie rönscht
wir rönschen
ihr rönscht
Igitt, das ist ja sächsisch!
Was meinst Du, in welche Sprache Luther die Bibel übersetzt hat? Nicht
ins Deutsche, sondern ins Kursächsische.
Vorsischt!
Kursächsische "Kanzleisprache"!

Detlef
--
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der
Persönlichkeit. (Mark Twain)
Matthias Opatz
2018-11-08 09:43:15 UTC
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Post by Schmalfried Porös
...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Rönschen.
ich rönsche
du rönschst
er/sie rönscht
wir rönschen
ihr rönscht
Einfach mal dieses Wort eindeutschen!
Ausgesprochen höre ich überwiegend "röntchn"/"Geröntcht" (mit
ich-Laut), und spreche auch selbst so.

Eine buchstabengetreue Leseaussprache ist weißgott ein Zungenbrecher.

Matthias,
die Trollgruppen entfernt habend
Ewald Pfau
2018-11-08 14:31:01 UTC
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Post by Matthias Opatz
Ausgesprochen höre ich überwiegend "röntchn"/"Geröntcht" (mit
ich-Laut), und spreche auch selbst so.
Wird wohl so.
Post by Matthias Opatz
Eine buchstabengetreue Leseaussprache ist weißgott ein Zungenbrecher.
Unzutreffende Beschreibung.
Gaumen ist hinten, Zunge vorn.
Ist nur ungewohnt.
Post by Matthias Opatz
die Trollgruppen entfernt habend
Danke
Martin Gerdes
2018-11-09 16:22:53 UTC
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Post by Ewald Pfau
Post by Matthias Opatz
Eine buchstabengetreue Leseaussprache ist weißgott ein Zungenbrecher.
Unzutreffende Beschreibung.
Gaumen ist hinten, Zunge vorn.
Unzutreffende Beschreibung.
Gaumen ist oben, Zunge ist im Vergleich dazu unten.

Soviel Anatomie darf sein, auch hierzugroup.
Jakob Achterndiek
2018-11-08 17:43:25 UTC
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Post by Matthias Opatz
...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Ausgesprochen höre ich überwiegend "röntchn"/"Geröntcht" (mit
ich-Laut), und spreche auch selbst so.
Eine buchstabengetreue Leseaussprache ist weißgott ein Zungenbrecher.
Wie mag es überhaupt zu dieser Verb-Bildung gekommen sein?
Gibt es irgendwo gängige Parallelen dazu? Wird irgendwo etwas
geopatzt oder geachterndiekt?
Ausnahmen kenne ich nur aus poesie-besoffenen Studentenzirkeln,
in denen je nach Launen und Moden gekleistet, gerilkt, gemannt
und dergleichen wurde.
--
j/\a
Detlef Meißner
2018-11-08 17:49:30 UTC
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Post by Jakob Achterndiek
Post by Matthias Opatz
...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Ausgesprochen höre ich überwiegend "röntchn"/"Geröntcht" (mit
ich-Laut), und spreche auch selbst so.
Eine buchstabengetreue Leseaussprache ist weißgott ein Zungenbrecher.
Wie mag es überhaupt zu dieser Verb-Bildung gekommen sein?
Gibt es irgendwo gängige Parallelen dazu? Wird irgendwo etwas
geopatzt oder geachterndiekt?
Barscheln, beckmessern,

Detlef
--
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der
Persönlichkeit. (Mark Twain)
Hartmut Kraus
2018-11-08 20:15:14 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Jakob Achterndiek
Post by Matthias Opatz
  ...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Ausgesprochen höre ich überwiegend "röntchn"/"Geröntcht" (mit
ich-Laut), und spreche auch selbst so. Eine buchstabengetreue
Leseaussprache ist weißgott ein Zungenbrecher.
Wie mag es überhaupt zu dieser Verb-Bildung gekommen sein?
Gibt es irgendwo gängige Parallelen dazu? Wird irgendwo etwas
geopatzt oder geachterndiekt?
Barscheln, beckmessern,
Ah ja, ich war heute auch wieder zum Röntgen ... Aber wenn der Mann nun
nicht Röntgen gehießen hätte, sondern Vogel - nicht auszudenken ...
René Marquardt
2018-11-08 20:19:48 UTC
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Post by Hartmut Kraus
Post by Detlef Meißner
Post by Jakob Achterndiek
Post by Matthias Opatz
  ...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Ausgesprochen höre ich überwiegend "röntchn"/"Geröntcht" (mit
ich-Laut), und spreche auch selbst so. Eine buchstabengetreue
Leseaussprache ist weißgott ein Zungenbrecher.
Wie mag es überhaupt zu dieser Verb-Bildung gekommen sein?
Gibt es irgendwo gängige Parallelen dazu? Wird irgendwo etwas
geopatzt oder geachterndiekt?
Barscheln, beckmessern,
Ah ja, ich war heute auch wieder zum Röntgen ... Aber wenn der Mann nun
nicht Röntgen gehießen hätte, sondern Vogel - nicht auszudenken ...
Dann haettest du dich, wie in anglophonen Laendern,
be-x-bestrahlen lassen.
Hartmut Kraus
2018-11-08 20:39:47 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Hartmut Kraus
Post by Detlef Meißner
Post by Jakob Achterndiek
Post by Matthias Opatz
  ...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Ausgesprochen höre ich überwiegend "röntchn"/"Geröntcht" (mit
ich-Laut), und spreche auch selbst so. Eine buchstabengetreue
Leseaussprache ist weißgott ein Zungenbrecher.
Wie mag es überhaupt zu dieser Verb-Bildung gekommen sein?
Gibt es irgendwo gängige Parallelen dazu? Wird irgendwo etwas
geopatzt oder geachterndiekt?
Barscheln, beckmessern,
Ah ja, ich war heute auch wieder zum Röntgen ... Aber wenn der Mann nun
nicht Röntgen gehießen hätte, sondern Vogel - nicht auszudenken ...
Dann haettest du dich, wie in anglophonen Laendern,
be-x-bestrahlen lassen.
Jo, so hat Röntgen selber sie ja genannt. ;)
Detlef Meißner
2018-11-08 21:41:47 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Jakob Achterndiek
Post by Matthias Opatz
  ...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Ausgesprochen höre ich überwiegend "röntchn"/"Geröntcht" (mit
ich-Laut), und spreche auch selbst so. Eine buchstabengetreue
Leseaussprache ist weißgott ein Zungenbrecher.
Wie mag es überhaupt zu dieser Verb-Bildung gekommen sein?
Gibt es irgendwo gängige Parallelen dazu? Wird irgendwo etwas
geopatzt oder geachterndiekt?
Barscheln, beckmessern,
Ah ja, ich war heute auch wieder zum Röntgen ... Aber wenn der Mann nun nicht
Röntgen gehießen hätte, sondern Vogel - nicht auszudenken ...
Denke an die Assistentin!

Detlef
--
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der
Persönlichkeit. (Mark Twain)
Hartmut Kraus
2018-11-08 22:31:51 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Hartmut Kraus
Post by Detlef Meißner
Post by Jakob Achterndiek
Post by Matthias Opatz
  ...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Ausgesprochen höre ich überwiegend "röntchn"/"Geröntcht" (mit
ich-Laut), und spreche auch selbst so. Eine buchstabengetreue
Leseaussprache ist weißgott ein Zungenbrecher.
Wie mag es überhaupt zu dieser Verb-Bildung gekommen sein?
Gibt es irgendwo gängige Parallelen dazu? Wird irgendwo etwas
geopatzt oder geachterndiekt?
Barscheln, beckmessern,
Ah ja, ich war heute auch wieder zum Röntgen ... Aber wenn der Mann
nun nicht Röntgen gehießen hätte, sondern Vogel - nicht auszudenken ...
Denke an die Assistentin!
Tut mir leid, ich kann zur Zeit wieder mal nur an eine denken, du weißt
schon. ;)
Klaus Dahlwitz
2018-11-09 05:11:23 UTC
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Post by Hartmut Kraus
Ah ja, ich war heute auch wieder zum Röntgen ... Aber wenn der Mann nun
nicht Röntgen gehießen hätte, sondern Vogel - nicht auszudenken ...
Dann hätte der Hamburger Glasbläser Müller nicht die Firma Röntgenmüller
(heute Philips Medical Systems), sondern Vogelmüller gegründet.

Klaus
--
Herbst: nachts ist's kälter als draußen
René Marquardt
2018-11-08 18:21:51 UTC
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Post by Jakob Achterndiek
Wie mag es überhaupt zu dieser Verb-Bildung gekommen sein?
Gibt es irgendwo gängige Parallelen dazu? Wird irgendwo etwas
geopatzt oder geachterndiekt?
Ausnahmen kenne ich nur aus poesie-besoffenen Studentenzirkeln,
in denen je nach Launen und Moden gekleistet, gerilkt, gemannt
und dergleichen wurde.
galvanisieren, mesmerisieren, lynchen und guillotinieren,
pasteurisieren, dieseln, boykottieren...
Detlef Meißner
2018-11-08 18:30:54 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Jakob Achterndiek
Wie mag es überhaupt zu dieser Verb-Bildung gekommen sein?
Gibt es irgendwo gängige Parallelen dazu? Wird irgendwo etwas
geopatzt oder geachterndiekt?
Ausnahmen kenne ich nur aus poesie-besoffenen Studentenzirkeln,
in denen je nach Launen und Moden gekleistet, gerilkt, gemannt
und dergleichen wurde.
galvanisieren,
Passt nicht ganz, weil Galvani vermutlich nicht galvanisiert hat.
Da könnten man auch "hartzen" nehmen.
Post by René Marquardt
mesmerisieren, lynchen und guillotinieren,
pasteurisieren, dieseln, boykottieren...
Manche verwenden neuerdings auch "meißnern".

Detlef
--
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der
Persönlichkeit. (Mark Twain)
Jakob Achterndiek
2018-11-08 18:50:35 UTC
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Post by Jakob Achterndiek
Wie mag es überhaupt zu dieser Verb-Bildung gekommen sein?
Gibt es irgendwo gängige Parallelen dazu? Wird irgendwo etwas
geopatzt oder geachterndiekt?
Ausnahmen kenne ich nur aus poesie-besoffenen Studentenzirkeln,
in denen je nach Launen und Moden gekleistet, gerilkt, gemannt
und dergleichen wurde.
[ barscheln, beckmessern ], galvanisieren, mesmerisieren, lynchen
und guillotinieren, pasteurisieren, dieseln, boykottieren...
Oh ja, lauter unbegreifliche oder unangenehme Ereignisse, die in
meinem Elysium zum Glück nicht vorkommen ...
--
j/\a
Andreas Fecht
2018-11-09 08:55:17 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Jakob Achterndiek
Wie mag es überhaupt zu dieser Verb-Bildung gekommen sein?
Gibt es irgendwo gängige Parallelen dazu? Wird irgendwo etwas
geopatzt oder geachterndiekt?
Ausnahmen kenne ich nur aus poesie-besoffenen Studentenzirkeln,
in denen je nach Launen und Moden gekleistet, gerilkt, gemannt
und dergleichen wurde.
galvanisieren, mesmerisieren, lynchen und guillotinieren,
pasteurisieren, dieseln, boykottieren...
Du hast sabotieren vergessen!

Gruß Andreas
René Marquardt
2018-11-09 12:30:35 UTC
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Post by Andreas Fecht
Post by René Marquardt
Post by Jakob Achterndiek
Wie mag es überhaupt zu dieser Verb-Bildung gekommen sein?
Gibt es irgendwo gängige Parallelen dazu? Wird irgendwo etwas
geopatzt oder geachterndiekt?
Ausnahmen kenne ich nur aus poesie-besoffenen Studentenzirkeln,
in denen je nach Launen und Moden gekleistet, gerilkt, gemannt
und dergleichen wurde.
galvanisieren, mesmerisieren, lynchen und guillotinieren,
pasteurisieren, dieseln, boykottieren...
Du hast sabotieren vergessen!
Habe keineswegs behauptet, daß meine Liste Anspruch auf
Vollständigkeit erhebt ;)
Christian Weisgerber
2018-11-09 14:55:29 UTC
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Post by Andreas Fecht
Post by René Marquardt
Post by Jakob Achterndiek
Wie mag es überhaupt zu dieser Verb-Bildung gekommen sein?
Gibt es irgendwo gängige Parallelen dazu? Wird irgendwo etwas
geopatzt oder geachterndiekt?
galvanisieren, mesmerisieren, lynchen und guillotinieren,
pasteurisieren, dieseln, boykottieren...
Du hast sabotieren vergessen!
Zu recht, denn das ist nicht von einem Personennamen abgeleitet.
Von frz. „sabot“, Holzschuh.
--
Christian "naddy" Weisgerber ***@mips.inka.de
Diedrich Ehlerding
2018-11-08 18:55:48 UTC
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Post by Jakob Achterndiek
Wie mag es überhaupt zu dieser Verb-Bildung gekommen sein?
Gibt es irgendwo gängige Parallelen dazu? Wird irgendwo etwas
geopatzt oder geachterndiekt?
"du heidenreichst" ist im de-Usenet eine nicht völlig unübliche Antwort
...
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
René Marquardt
2018-11-08 19:30:51 UTC
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Post by Diedrich Ehlerding
Post by Jakob Achterndiek
Wie mag es überhaupt zu dieser Verb-Bildung gekommen sein?
Gibt es irgendwo gängige Parallelen dazu? Wird irgendwo etwas
geopatzt oder geachterndiekt?
"du heidenreichst" ist im de-Usenet eine nicht völlig unübliche Antwort
Dito "er rittert!"
Roland Franzius
2018-11-09 06:45:11 UTC
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Post by Diedrich Ehlerding
Post by Jakob Achterndiek
Wie mag es überhaupt zu dieser Verb-Bildung gekommen sein?
Gibt es irgendwo gängige Parallelen dazu? Wird irgendwo etwas
geopatzt oder geachterndiekt?
"du heidenreichst" ist im de-Usenet eine nicht völlig unübliche Antwort
...
Besser benutzbar als medialer Ausdruck der medialen Anspruchslosigkeit
".. mir heidenreichts"
--
Roland Franzius
Heinz Lohmann
2018-11-10 01:31:18 UTC
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Post by Matthias Opatz
Post by Schmalfried Porös
...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Rönschen.
ich rönsche
du rönschst
er/sie rönscht
wir rönschen
ihr rönscht
Einfach mal dieses Wort eindeutschen!
Ausgesprochen höre ich überwiegend "röntchn"/"Geröntcht" (mit
ich-Laut), und spreche auch selbst so.
Eine buchstabengetreue Leseaussprache ist weißgott ein Zungenbrecher.
Das Wiktionary merkt dazu an:

In der Umgangslautung besteht eine starke Tendenz, die ungewöhnliche
Lautkombination [tɡ] beziehungsweise [tk] in der Wortmitte zu [ç] zu
vereinfachen, so dass sich [ˈʀœnçən] ergibt.

Das entspricht auch meiner üblichen Aussprache.
Nach Duden 6 müsste es bei "er röntgt" ein [tk] sein: ['rœntkt].

Ein echter Zungenbrecher. [ˈʀœntɡn̩] ist zu schaffen, aber das [tkt]
wird man wohl selten stolperfrei zuhören bekommen.
Post by Matthias Opatz
Matthias,
die Trollgruppen entfernt habend
1000 Dank für die gute Tat!
--
mfg
Heinz Lohmann
Tamsui, Taiwan

Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat. W.B.
Heinz Lohmann
2018-11-10 01:45:56 UTC
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Post by Heinz Lohmann
In der Umgangslautung besteht eine starke Tendenz, die ungewöhnliche
Lautkombination [tɡ] beziehungsweise [tk] in der Wortmitte zu [ç] zu
vereinfachen, so dass sich [ˈʀœnçən] ergibt.
<ingrid>
Dazu ergänzend auch Dr. Bopp:

So viel zur Schreibung, die einfach der allgemeinen Regel folgt: Man
hängt die Endungen direkt an den Verbstamm röntg-. Schwieriger wird es
bei der Aussprache. Während einem bei Formen wie röntgt und geröntgt das
/ntkt/ am Wortende mit etwas Mühe noch einigermaßen gelingen will,
weigert sich mein Artikulationsapparat entschieden, die Wortform röntgst
nach der „offiziellen“ Aussprache auf /ntkst/ enden zu lassen. Nur mit
äußerster Konzentration und nicht allzu trockenem Mund gelingt es mir
beim dritten Anlauf, diese fünf Konsonanten nacheinander auszusprechen.

Es ist deshalb kein Wunder, dass bei der Aussprache oft „geschummelt“
wird. Statt /geröntkt/ sagt man je nach Region zum Beispiel /geröncht/
oder /gerönkt/ und statt /röntkst/ hört man /rönchst/ oder /rönkst/. Die
Aussprache /geröntget/, die die Schreibung geröntget rechtfertigen
würde, kenne ich übrigens nicht.

Wenn man dieses Verb also nach der Standardaussprache beugen will,
bleibt einem nur der Trost, dass man mit etwas Mühe und Konzentration
geröntgt gerade noch schaffen kann und dass die Form du röntgst nur
selten vorkommt. Nur wenige duzen den Röntgenassistenten oder die
Röntgenärztin, wenn es ums Röntgen geht.

http://canoo.net/blog/2011/05/30/beinah-unaussprechbares/

</ingrid>
--
mfg
Heinz Lohmann
Tamsui, Taiwan

Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat. W.B.
Roland Franzius
2018-11-10 09:41:36 UTC
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Post by Heinz Lohmann
Post by Heinz Lohmann
In der Umgangslautung besteht eine starke Tendenz, die ungewöhnliche
Lautkombination [tɡ] beziehungsweise [tk] in der Wortmitte zu [ç] zu
vereinfachen, so dass sich [ˈʀœnçən] ergibt.
<ingrid>
So viel zur Schreibung, die einfach der allgemeinen Regel folgt: Man
hängt die Endungen direkt an den Verbstamm röntg-. Schwieriger wird es
bei der Aussprache. Während einem bei Formen wie röntgt und geröntgt das
/ntkt/ am Wortende mit etwas Mühe noch einigermaßen gelingen will,
weigert sich mein Artikulationsapparat entschieden, die Wortform röntgst
nach der „offiziellen“ Aussprache auf /ntkst/ enden zu lassen. Nur mit
äußerster Konzentration und nicht allzu trockenem Mund gelingt es mir
beim dritten Anlauf, diese fünf Konsonanten nacheinander auszusprechen.
Es ist deshalb kein Wunder, dass bei der Aussprache oft „geschummelt“
wird. Statt /geröntkt/ sagt man je nach Region zum Beispiel /geröncht/
oder /gerönkt/ und statt /röntkst/ hört man /rönchst/ oder /rönkst/. Die
Aussprache /geröntget/, die die Schreibung geröntget rechtfertigen
würde, kenne ich übrigens nicht.
Wenn man dieses Verb also nach der Standardaussprache beugen will,
bleibt einem nur der Trost, dass man mit etwas Mühe und Konzentration
geröntgt gerade noch schaffen kann und dass die Form du röntgst nur
selten vorkommt. Nur wenige duzen den Röntgenassistenten oder die
Röntgenärztin, wenn es ums Röntgen geht.
http://canoo.net/blog/2011/05/30/beinah-unaussprechbares/
</ingrid>
Der Mann hieß ja C.W. Röntgen, was schon seinerzeit den Angloamerikaner
dazu brachte, den Namen Röntgen durch ein großes X zu ersätzen.

Korrekte deutsche Eigennamen-Verbalisierung wäre röntgenen, ich
röntgene, ich röntgenete, ich habe geröntgent.

Warum es historisch nicht dazu kam, mag an der verbartigen Namensform,
der Lage Würzburgs in Unterfranken im Gebiet der Obermaulfaulen oder an
der hakeligen Instituts-Schreibmaschine gelegen haben.

Vielleicht hielten ja die fränkischen Lungenkranken die
Institus-Adresse am Röntgenring auch für eine Bildung analog zum
Kreiskrankenhaus.
--
Roland Franzius
René Marquardt
2018-11-10 13:46:34 UTC
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Post by Roland Franzius
Der Mann hieß ja C.W. Röntgen, was schon seinerzeit den Angloamerikaner
dazu brachte, den Namen Röntgen durch ein großes X zu ersätzen.
Der Mann hieß W.C. Röntgen, und er selbst bezeichnete die von ihm
entdeckten Strahlen als X-Strahlen, und wennste mal hier
https://en.wikipedia.org/wiki/X-ray
mit der Maus über die Liste der Übersetzungen dieses Artikel schwebst,
kannste sehen, welche Sprachen X und welche Röntgen zu den Strahlen sagen.
Matthias Opatz
2018-11-12 09:11:35 UTC
Antworten
Permalink
Post by René Marquardt
Der Mann hieß W.C. Röntgen, und er selbst bezeichnete die von ihm
entdeckten Strahlen als X-Strahlen, und wennste mal hier
https://en.wikipedia.org/wiki/X-ray
mit der Maus über die Liste der Übersetzungen dieses Artikel schwebst,
kannste sehen, welche Sprachen X und welche Röntgen zu den Strahlen sagen.
Рентгеновское излучение
:-)

Matthias
Martin Gerdes
2018-11-11 00:18:17 UTC
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Post by Roland Franzius
Der Mann hieß ja C.W. Röntgen, was schon seinerzeit den Angloamerikaner
dazu brachte, den Namen Röntgen durch ein großes X zu ersätzen.
... Nach dem Beispiel des Entdeckers selbst, der Röntgenstrahlen
"X-Strahlen" nannte.
Post by Roland Franzius
Korrekte deutsche Eigennamen-Verbalisierung wäre röntgenen, ich
röntgene, ich röntgenete, ich habe geröntgent.
Tja, so ist die Sprache nun einmal, eher praktisch als logisch.

Der Plural von "Keks" lautet natürlich auch "Keks", dessen war sich der
olle Bahlsen völlig sicher. "Man kann doch nicht einen Plural vom Plural
bilden!" zürnte er und ging, seine Frau am Arm, die Treppen des
Opernhauses hinauf.
Hartmut Kraus
2018-11-11 14:17:32 UTC
Antworten
Permalink
Post by Martin Gerdes
Post by Roland Franzius
Der Mann hieß ja C.W. Röntgen, was schon seinerzeit den Angloamerikaner
dazu brachte, den Namen Röntgen durch ein großes X zu ersätzen.
... Nach dem Beispiel des Entdeckers selbst, der Röntgenstrahlen
"X-Strahlen" nannte.
Post by Roland Franzius
Korrekte deutsche Eigennamen-Verbalisierung wäre röntgenen, ich
röntgene, ich röntgenete, ich habe geröntgent.
Tja, so ist die Sprache nun einmal, eher praktisch als logisch.
Der Plural von "Keks" lautet natürlich auch "Keks", dessen war sich der
olle Bahlsen völlig sicher.
Aber nicht der Herkunft. ;) ("cace" / "caces", also falsch
eingedeutscht, wenn ich richtig informiert bin.)
René Marquardt
2018-11-11 17:44:51 UTC
Antworten
Permalink
Post by Hartmut Kraus
Post by Martin Gerdes
Post by Roland Franzius
Der Mann hieß ja C.W. Röntgen, was schon seinerzeit den Angloamerikaner
dazu brachte, den Namen Röntgen durch ein großes X zu ersätzen.
... Nach dem Beispiel des Entdeckers selbst, der Röntgenstrahlen
"X-Strahlen" nannte.
Post by Roland Franzius
Korrekte deutsche Eigennamen-Verbalisierung wäre röntgenen, ich
röntgene, ich röntgenete, ich habe geröntgent.
Tja, so ist die Sprache nun einmal, eher praktisch als logisch.
Der Plural von "Keks" lautet natürlich auch "Keks", dessen war sich der
olle Bahlsen völlig sicher.
Aber nicht der Herkunft. ;) ("cace" / "caces", also falsch
eingedeutscht, wenn ich richtig informiert bin.)
Meinte Er "cake/cakes"?
Manfred Hoß
2018-11-11 18:11:28 UTC
Antworten
Permalink
Post by René Marquardt
Post by Hartmut Kraus
Post by Martin Gerdes
Der Plural von "Keks" lautet natürlich auch "Keks", dessen war sich der
olle Bahlsen völlig sicher.
Aber nicht der Herkunft. ;) ("cace" / "caces", also falsch
eingedeutscht, wenn ich richtig informiert bin.)
Meinte Er "cake/cakes"?
Vor ein paar Jahren habe ich die Eintragungen aus verschiedenen
Wörterbüchern zu "Cake/Cakes/Kek/Keks/Kekse" chronologisch geordnet
aufgeführt. Der Einfachheit halber hier eine Kopie:

"*Cake,* m., engl. (spr. kehk), Kuchen"
(Quelle: "Dr. Friedrich Erdmann Petri's Handbuch der Fremdwörter in der
deutschen Schrift- und Umgangssprache" / 13. Aufl., neu bearb. und vielf.
verm. von Emanuel Samostz. 2., unveränd. Abdr. - Leipzig : Arnoldische
Buchhandlung, 1886)

"*Cakes* (kehks) (Pl.): englisches Biskuit, englischer Zwieback"
(Quelle: "Neues Fremdwörterbuch. Enthaltend: Verdeutschung u. Erklärung der
Fremdwörter, fremdsprachlichen Denk- u. Wahlsprüche und Redensarten. Mit
genauer Angabe der Aussprache und Betonung / von Fritz Fink. - Braunschweig
: Friedrich Euler's Verlag, [1899])

"*Cake, Kake,* der; _s, _s (engl.); Gebäck"
(Quelle: "Vollständiges, orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache"
/ von Konrad Duden. - 6., verb. und verm. Aufl. - Leipzig :
Bibliographisches Institut, 1900)

"*Cake,* auch *Kake,* engl. = franz. Biskuit: feiner Zwieback"
(Quelle: "Wörterbuch für die neue deutsche Rechtschreibung" / bearb. von
Johann Weyde. - Wien : Tempsky, 1902)

"*Kake* (Cake), /m/; _s, _; egl. englischer Zwieback"
(Quelle: "Wörterbuch der deutschen Rechtschreibung" / bearb. von K. Erbe. -
Stuttgart : Union Deutsche Verlagsgesellschaft, [1902])

"*Kake* (weißer Schiffszwieback), der, -[s], -, -; -s, unv."
(Quelle: "Ausführliches grammatisch-orthographisches Nachschlagebuch der
deutschen Sprache" / bearb. von August Vogel. - Berlin : Langenscheidtsche
Buchhandlung, 1903)

"*Kake*¹, der; _s, _s (engl.); Gebäck"
¹ Am besten schriebe man der Aussprache gemäß "K e e k", /pl./ "K e e k s";
doch ist diese Schreibung noch nicht üblich."
(Quelle: "Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache" / von Konrad
Duden. - 8. Aufl. Neuer Abdr. - Leipzig : Bibliographisches Institut, 1908)

"*Kake* der, -s, -s; (auch *Cakes*); Gebäck"
(Quelle: "Regeln für die deutsche Rechtschreibung nebst Wörterverzeichnis.
Große Ausgabe". - unveränd. Abdr. des Textes vom Jahre 1913. - Wien : K. k.
Schulbücherverlag, 1914)

"*Kek* (engl. cake) /m./ (auch: /s./), _s, _s, Gebäck, Knusperchen"
(Quelle: "Fremdwort und Verdeutschung : ein Wörterbuch für den alltäglichen
Gebrauch" / hrsg. von Albert Tesch. - Leipzig : Bibliographisches Institut,
1915)

"*Kake,* pl. *Kakes,* engl. (spr. kehks) englischer Zwieback, englisches
Biskuit, Knapperkuchen"
(Quelle: "Dr. Joh. Christ. Aug. Heyses allgemeines, verdeutschendes und
erklärendes Fremdwörterbuch / neu bearb., vielf. berichtigt und verm. von
Otto Lyon. - 21. Orig. Ausg. mit Nachträgen besorgt durch Willy Scheel. -
Hannover : Hahnsche Buchhandlung, 1922)

"*Kakes,* s. Cakes
*Cakes* (spr. kehks), die, Mhz., kleines Gebäck"
(Quelle: "Deutscher Wortschatz" / hrsg. von Walther Schmidt und Emil
Kraetsch. - 6., verb. und stark verm. Aufl. - Berlin : Carl Henschel
Verlag, 1925)

"*Kek*¹ (Gebäck; Knusperchen) /m./ (auch: /s./); _s, _s)
¹ Diese Eindeutschung des engl. cake ist annehmbar, aber es muß in der
/Ez./ Kek gesagt werden, n i ch t Keks."
(Quelle: "Duden, Rechtschreibung der deutschen Sprache und der Fremdwörter"
/ bearb. von J. Ernst Wülsing und Alfred C. Schmidt. - 9., neubearb.
Aufl., 9. Abdr. - Leipzig : Bibliographisches Institut, 1926)

"*Kek,* /m/; _s, _e [egl. cake]; feiner Zwieback, Knusperchen"
(Quelle: Wörterbuch der deutschen Rechtschreibung" / bearb. von K. Erbe. -
6., verb. und verm. Aufl. - Stuttgart : Union Deutsche Verlagsgesellschaft,
[1927])

"Kake (auch Cakes)"
(Quelle: "Regeln für die deutsche Rechtschreibung nebst Wörterverzeichnis.
Kleine Ausgabe". - Unveränd. Aufl. - Wien : Österreichischer Bundesverlag,
1929)

"*Kek* [/e./] (Gebäck; Knusperchen) /m./ u. /s./; _s, _s; fast nur /Mz./"
(Quelle: "Der große Duden. Rechtschreibung der deutschen Sprache und der
Fremdwörter" / bearb. von Theodor Matthias. - 10., neubearb. und erw. Aufl.
- Leipzig : Bibliographisches Institut, 1929)

"*Cakes, Keks:* Bäcksel (längst gutes Niederdeutsch), Bäcks; oder Keks als
L[ehnwort], Printen (ist Deutsch!, meist nur für Aachener P., könnte
verallgemeinert werden. Jedes Wort mit Deutscher Wurzel ist berechtigter
als ein falsch gebrauchtes englisches. Das s. Z. preisgekrönte
"Knusperchen" war zu lang, zu schwer und wollte zu viel ausdrücken)"
(Quelle: "Verdeutschungsbuch. Ein Handweiser zur Entwelschung für Amt,
Schule, Haus, Leben" / von Eduard Engel. - 5., durchges. und stark verm.
Aufl. - Leipzig : Hesse & Becker Verlag, 1929.)

"*Cake* u. *Kake*, der; die _s; feiner Zwieback"
(Quelle: "Wörterbuch der neuen deutschen Rechtschreibung" / von Arwed
Fischer. - 5., verb. Aufl. - Dresden : Rudolph'sche Verlagsbuchhandlung,
[1930])

"*Kek*, der, -s, -s (englischer Zwieback, Knusperchen)"
(Quelle: "Regeln und Wörterverzeichnis für die deutsche Rechtschreibung.
Zum Gebrauche in Schule und Haus" / bearb. von Anton Felbinger und Karl
Stejskal. - 5. Aufl. - Prag : Staatliche Verlagsanstalt, 1931)

"*Kek,* der u. das; _s, _s (engl.; fast nur Mz.): Gebäck, Knusperchen"
(Quelle: "Das neue deutsche Wörterbuch" / Theodor Matthias. Bearb. von
Joseph Lammertz und Karl Quenzel. - Leipzig : Hesse & Becker, 1931)

"*Keks* [/e./] (Gebäck) /m./ u. /s./; _, _"
(Quelle: "Der große Duden. Rechtschreibung der deutschen Sprache und der
Fremdwörter" / bearb. von Theodor Matthias. - 10., neubearb. und erw. Aufl.
3. verb. Neudr. - Leipzig : Bibliographisches Institut, 1932)

"*Cake* (e.) [kehk], der; -s, -s (fast nur Mz.): Gebäck; auch K e k"
(Quelle: "Das deutsche Wort" / bearb. von Richard Pekrun. - Leipzig : Georg
Dollheimer Verlag, 1933)

"*Keks* [/e./] (kleines, trockenes Gebäck) /m./ od. /s./; _, _ u. *Kekse*"
(Quelle: "Der große Duden. Rechtschreibung der deutschen Sprache und der
Fremdwörter" / bearb. von der Fachschriftleitung des Bibliographischen
Instituts. - 12., neubearb. und erw. Aufl. - Leipzig : Bibliographisches
Institut, 1941)

(aus meinem Posting <mc1ak01gw36s.1w9x1fkr0m12w$***@40tude.net> vom
23.09.2010, Betreff: "Vom Cake zum Keks")

Gruß
Manfred.
Hartmut Kraus
2018-11-11 18:27:23 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Hartmut Kraus
Post by Martin Gerdes
Post by Roland Franzius
Der Mann hieß ja C.W. Röntgen, was schon seinerzeit den Angloamerikaner
dazu brachte, den Namen Röntgen durch ein großes X zu ersätzen.
... Nach dem Beispiel des Entdeckers selbst, der Röntgenstrahlen
"X-Strahlen" nannte.
Post by Roland Franzius
Korrekte deutsche Eigennamen-Verbalisierung wäre röntgenen, ich
röntgene, ich röntgenete, ich habe geröntgent.
Tja, so ist die Sprache nun einmal, eher praktisch als logisch.
Der Plural von "Keks" lautet natürlich auch "Keks", dessen war sich der
olle Bahlsen völlig sicher.
Aber nicht der Herkunft. ;) ("cace" / "caces", also falsch
eingedeutscht, wenn ich richtig informiert bin.)
Meinte Er "cake/cakes"?
Rcihtig, sorry.
Stefan Schmitz
2018-11-10 14:18:56 UTC
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Post by Heinz Lohmann
So viel zur Schreibung, die einfach der allgemeinen Regel folgt: Man
hängt die Endungen direkt an den Verbstamm röntg-.
Warum eigentlich röntg- als Wortstamm und nicht röntgen-? Das -en gehört
schließlich zum Namen, der Basis für das Verb ist.

Dann könnte man ganz einfach sagen
ich röntgene
du röntgenest
er röntgenet
René Marquardt
2018-11-10 15:25:36 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Heinz Lohmann
So viel zur Schreibung, die einfach der allgemeinen Regel folgt: Man
hängt die Endungen direkt an den Verbstamm röntg-.
Warum eigentlich röntg- als Wortstamm und nicht röntgen-? Das -en gehört
schließlich zum Namen, der Basis für das Verb ist.
Weil roentgen wie ein Verb aussieht, und roentgenen albern waere.
Hartmut Kraus
2018-11-10 18:30:03 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Stefan Schmitz
Post by Heinz Lohmann
So viel zur Schreibung, die einfach der allgemeinen Regel folgt: Man
hängt die Endungen direkt an den Verbstamm röntg-.
Warum eigentlich röntg- als Wortstamm und nicht röntgen-? Das -en gehört
schließlich zum Namen, der Basis für das Verb ist.
Weil roentgen wie ein Verb aussieht, und roentgenen albern waere.
Na schön, aber "X-en" sagt ja nun kein Mensch, oder? ;)
René Marquardt
2018-11-10 18:40:02 UTC
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Post by Hartmut Kraus
Post by René Marquardt
Post by Stefan Schmitz
Post by Heinz Lohmann
So viel zur Schreibung, die einfach der allgemeinen Regel folgt: Man
hängt die Endungen direkt an den Verbstamm röntg-.
Warum eigentlich röntg- als Wortstamm und nicht röntgen-? Das -en gehört
schließlich zum Namen, der Basis für das Verb ist.
Weil roentgen wie ein Verb aussieht, und roentgenen albern waere.
Na schön, aber "X-en" sagt ja nun kein Mensch, oder? ;)
Man spricht in westeuropäischen Sprachen z.B. "x-rayed".
Stefan Schmitz
2018-11-11 18:13:45 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Stefan Schmitz
Post by Heinz Lohmann
So viel zur Schreibung, die einfach der allgemeinen Regel folgt: Man
hängt die Endungen direkt an den Verbstamm röntg-.
Warum eigentlich röntg- als Wortstamm und nicht röntgen-? Das -en gehört
schließlich zum Namen, der Basis für das Verb ist.
Weil roentgen wie ein Verb aussieht, und roentgenen albern waere.
Bloß weil etwas wie ein Verb aussieht, muss man es nicht als Verbstamm
ausschließen.

Beispiel für ein solch "albernes" Verb: enteisenen (von Eisen befreien).


Und was spricht dagegen, die Aussprache durch ein E zwischen Wortstamm und
Endung zu vereinfachen, also 'du röntgest' statt 'du röntgst' oder
'geröntget' statt 'geröntgt'?
U***@web.de
2018-11-11 18:21:42 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Und was spricht dagegen, die Aussprache durch ein E zwischen Wortstamm und
Endung zu vereinfachen, also 'du röntgest'
Die Belegung durch den Konjunktiv I.
Post by Stefan Schmitz
statt 'du röntgst' oder
'geröntget' statt 'geröntgt'?
Gruß, ULF
Stefan Schmitz
2018-11-11 19:35:34 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Stefan Schmitz
Und was spricht dagegen, die Aussprache durch ein E zwischen Wortstamm und
Endung zu vereinfachen, also 'du röntgest'
Die Belegung durch den Konjunktiv I.
Post by Stefan Schmitz
statt 'du röntgst' oder
'geröntget' statt 'geröntgt'?
Was ist denn der Stamm von 'finden' und 'warten'?


Canoo kennt dafür sogar die Regel der e-Erweiterung:
http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/InflectionRules/FRegeln-V/Texte/e-Erweiterung.html

Warum man die nicht auf 'röntgen' erweitern sollte, erschließt sich mir nicht.
Es ist wahrscheinlich einfach zu neu dafür.
U***@web.de
2018-11-11 19:41:50 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by U***@web.de
Post by Stefan Schmitz
Und was spricht dagegen, die Aussprache durch ein E zwischen Wortstamm und
Endung zu vereinfachen, also 'du röntgest'
Die Belegung durch den Konjunktiv I.
Post by Stefan Schmitz
statt 'du röntgst' oder
'geröntget' statt 'geröntgt'?
Was ist denn der Stamm von 'finden' und 'warten'?
http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/InflectionRules/FRegeln-V/Texte/e-Erweiterung.html
Warum man die nicht auf 'röntgen' erweitern sollte, erschließt sich mir nicht.
Es ist wahrscheinlich einfach zu neu dafür.
Einen Indikativ gegenüber dem gebräuchlichen Ist-Stand künstlich
um eine Silbe zu längen, das wäre wohl gegen die Sprachentwicklung.

Gruß, ULF
U***@web.de
2018-11-11 19:45:17 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by U***@web.de
Post by Stefan Schmitz
Und was spricht dagegen, die Aussprache durch ein E zwischen Wortstamm und
Endung zu vereinfachen, also 'du röntgest'
Die Belegung durch den Konjunktiv I.
Post by Stefan Schmitz
statt 'du röntgst' oder
'geröntget' statt 'geröntgt'?
Was ist denn der Stamm von 'finden' und 'warten'?
http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/InflectionRules/FRegeln-V/Texte/e-Erweiterung.html
Warum man die nicht auf 'röntgen' erweitern sollte, erschließt sich mir nicht.
Es ist wahrscheinlich einfach zu neu dafür.
Da ist eine Regel dargestellt, mit zwei Untertypen.
Welcher soll erfüllt sein?

"Diese e-Erweiterung geschieht bei den folgenden Verben: •alle Verben, deren Stamm auf d oder t enden:
retten, reden, laden, weiden;
[...]
•alle Verben, deren Stamm auf einen Verschlusslaut oder Reibelaut + m oder n enden:
atmen, rechnen, widmen, wappnen;
[...]"

Gruß, ULF
Stefan Schmitz
2018-11-11 19:51:38 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Stefan Schmitz
Post by U***@web.de
Post by Stefan Schmitz
Und was spricht dagegen, die Aussprache durch ein E zwischen Wortstamm und
Endung zu vereinfachen, also 'du röntgest'
Die Belegung durch den Konjunktiv I.
Post by Stefan Schmitz
statt 'du röntgst' oder
'geröntget' statt 'geröntgt'?
Was ist denn der Stamm von 'finden' und 'warten'?
http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/InflectionRules/FRegeln-V/Texte/e-Erweiterung.html
Warum man die nicht auf 'röntgen' erweitern sollte, erschließt sich mir nicht.
Es ist wahrscheinlich einfach zu neu dafür.
Da ist eine Regel dargestellt, mit zwei Untertypen.
Welcher soll erfüllt sein?
Keiner, weil 'röntgen' so neu oder außergewöhnlich ist, dass niemand auf die
Idee gekommen ist, da könne ein Fall fehlen.
Post by U***@web.de
retten, reden, laden, weiden;
[...]
atmen, rechnen, widmen, wappnen;
[...]"
Zumindest der erste Fall wäre ohne eingefügtes e viel leichter zu sprechen als
'du röntgst'.
Matthias Opatz
2018-11-12 09:21:49 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by René Marquardt
Weil roentgen wie ein Verb aussieht, und roentgenen albern waere.
Bloß weil etwas wie ein Verb aussieht, muss man es nicht als Verbstamm
ausschließen.
Beispiel für ein solch "albernes" Verb: enteisenen (von Eisen befreien).
Könnte es sein, daß "enteisen" schon anderweitig vergeben war?

Matthias
U***@web.de
2018-11-12 10:08:42 UTC
Antworten
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Post by Matthias Opatz
Post by Stefan Schmitz
Post by René Marquardt
Weil roentgen wie ein Verb aussieht, und roentgenen albern waere.
Bloß weil etwas wie ein Verb aussieht, muss man es nicht als Verbstamm
ausschließen.
Beispiel für ein solch "albernes" Verb: enteisenen (von Eisen befreien).
Könnte es sein, daß "enteisen" schon anderweitig vergeben war?
Bei Städtenamenderivativen ist man etwa hälftig
gespalten. Saarbrücker vs. Münchner/Leimener.

Gruß, ULF
HC Ahlmann
2018-11-12 11:06:01 UTC
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Post by Matthias Opatz
Post by Stefan Schmitz
Post by René Marquardt
Weil roentgen wie ein Verb aussieht, und roentgenen albern waere.
Bloß weil etwas wie ein Verb aussieht, muss man es nicht als Verbstamm
ausschließen.
Beispiel für ein solch "albernes" Verb: enteisenen (von Eisen befreien).
Könnte es sein, daß "enteisen" schon anderweitig vergeben war?
Kalt, ganz kalt.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Klaus Dahlwitz
2018-11-13 14:35:08 UTC
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Post by HC Ahlmann
Post by Matthias Opatz
Post by Stefan Schmitz
Post by René Marquardt
Weil roentgen wie ein Verb aussieht, und roentgenen albern waere.
Bloß weil etwas wie ein Verb aussieht, muss man es nicht als Verbstamm
ausschließen.
Beispiel für ein solch "albernes" Verb: enteisenen (von Eisen befreien).
Könnte es sein, daß "enteisen" schon anderweitig vergeben war?
Kalt, ganz kalt.
Eher frostig

Klaus, an 3 Jahre Flughafennähe zurückdenkend
--
Herbst: nachts ist's kälter als draußen
Martin Gerdes
2018-11-11 00:18:18 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Heinz Lohmann
So viel zur Schreibung, die einfach der allgemeinen Regel folgt: Man
hängt die Endungen direkt an den Verbstamm röntg-.
Warum eigentlich röntg- als Wortstamm und nicht röntgen-? Das -en gehört
schließlich zum Namen, der Basis für das Verb ist.
Dann könnte man ganz einfach sagen
ich röntgene
du röntgenest
er röntgenet
Man sagt andererseits ja "der Regen, es regnet", könnte somit auch
sagen: "Röntgen, er röntgnet". Ob das dann einfacher zu sprechen wäre?
Martin Gerdes
2018-11-11 00:18:17 UTC
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Heinz Lohmann <***@sofort-mail.de> schrieb:

[Der allwissende Dr. Bopp behauptet:]
Post by Heinz Lohmann
Nur wenige duzen den Röntgenassistenten oder die
Röntgenärztin, wenn es ums Röntgen geht.
http://canoo.net/blog/2011/05/30/beinah-unaussprechbares/
Schuster bleib bei Deinem Leisten!

Der Germanist wird als Außenstehender wohl wissen, wie die Mitarbeiter
in den Kliniken miteinander umgehen.
HC Ahlmann
2018-11-11 09:04:40 UTC
Antworten
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Post by Martin Gerdes
[Der allwissende Dr. Bopp behauptet:]
Post by Heinz Lohmann
Nur wenige duzen den Röntgenassistenten oder die
Röntgenärztin, wenn es ums Röntgen geht.
http://canoo.net/blog/2011/05/30/beinah-unaussprechbares/
Schuster bleib bei Deinem Leisten!
Der Germanist wird als Außenstehender wohl wissen, wie die Mitarbeiter
in den Kliniken miteinander umgehen.
Er wird auch wissen, dass röntgen viel zu unspezifisch ist, wenn es
verschiedene Geräte, Körperteile, Perspektiven ("Geh mal in die Drei mit
der $AnatomischeBezeichnung für eine $Aufnahmebezeichnung!") und
verschiedene Qualifikationen gibt; dass MTRA/MTA-R (nicht MTXA/MTA-X) in
Uni-Kliniken zahlreich sein können und sich durchweg duzen (und
vereinzelt auch die Ärzte).

Ich weiß es nicht, weil meine Schwester und mein Schwager es mir nie
erzählen würden ;-)
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Diedrich Ehlerding
2018-11-11 19:23:09 UTC
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[...] zahlreich sein können und sich durchweg duzen [---]
Ja, mir ist bekannt, dass diese Ausdrucksweise nicht unüblich ist.
Trotzdem haben meine Zehennägel eine gewisse Neigung zum Aufrollen, weil
sie da "einander" oder mindestens "sich gegenseitig" erwarten.
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
Martin Gerdes
2018-11-11 00:18:17 UTC
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Post by Heinz Lohmann
Post by Schmalfried Porös
...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Rönschen.
In der
... west- und norddeutschen ...
Post by Heinz Lohmann
Umgangslautung besteht eine starke Tendenz, die ungewöhnliche
Lautkombination [t?] beziehungsweise [tk] in der Wortmitte zu [ç] zu
vereinfachen, so dass sich [??œnç?n] ergibt.
Deswegen heißt es ja bekanntlich auch "Schemie" -- oder wars "Chemie"
oder gar "Kemie"?
Post by Heinz Lohmann
Das entspricht auch meiner üblichen Aussprache.
Der Du als gebürtiger Westphale ja keinerlei regionalen Einschlag in
Deiner Sprache hast :-)
Post by Heinz Lohmann
Nach Duden 6 müsste es bei "er röntgt" ein [tk] sein: ['rœntkt].
Neulich hat mich ein fränggischer Araber (ein gebürtiger Palästinenser,
der sein fließendes Deutsch über Jahre in Würzburg erlernt hat) nach dem
Unterschied zwischen g und k gefragt. Als Frangge kann er den natürlich
nicht kennen :-)

Daß ein deutscher Muttersprachler aus der Region der verschärften
Auslautverhärtung keinen Unterschied zwischen einem endständigen g und k
macht (das t dahinter zählt in diesem Fall ja nicht), erlebe ich alle
Tage. Ich mache ihn. Völlig unbehaucht sind meine endständigen g
vielleicht auch nicht, aber bei den k kommt unterscheidbar mehr Luft,
obwohl in beiden Fällen längst nicht soviel wie bei den Hiesigen.

Ich habe mich als Kind gefragt, warum nur die Leute früher die Farbe wie
"roth" geschrieben haben. Nachdem ich gehört habe, wie die Leute hier
das Wort sprechen, kann ich das nun nachvollziehen.
Post by Heinz Lohmann
Ein echter Zungenbrecher.
Ja.
Post by Heinz Lohmann
[??œnt?n?] ist zu schaffen, aber das [tkt]
wird man wohl selten stolperfrei zuhören bekommen.
Doch, doch, das geht schon noch. Im Parallelposting steht die echte
Herausforderung für die Sprachwerkzeuge: "Du röntgst". "Er röntgt" und
"geröntgt" gehen mir leicht über die Lippen.

Dennoch braucht diese Wörter selten, und der Infinitiv und die
Sachbezeichnung ("Röntgenbild") sind leichter zu sprechen (und
häufiger).
Markus Luft
2018-11-09 04:14:27 UTC
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Post by Schmalfried Porös
...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Rönschen.
Geröntcht!
Post by Schmalfried Porös
Einfach mal dieses Wort eindeutschen!
Wilhelm Conrad Röntgen war Deutscher, auch wenn er als
Wirtschaftsflüchtling (Nicht Zechpreller!) in die Niederlande auswandern
mußte, Du Schmalfried!


Sammelbecken der Lästlinge entfernt
Ralph Aichinger
2018-11-10 13:48:45 UTC
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Post by Schmalfried Porös
...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Rönschen.
Sagt ihr auch "gepastört" statt pasteurisiert? Oder
"gevulkant" statt "vulkanisiert"?

/ralph
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
Hartmut Kraus
2018-11-10 18:32:34 UTC
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Post by Ralph Aichinger
Post by Schmalfried Porös
...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Rönschen.
Sagt ihr auch "gepastört" statt pasteurisiert? Oder
"gevulkant" statt "vulkanisiert"?
Prima "Röntgeniert" oder "röntgenisiert - das wär's! Damit wären wir
alle Probleme los.
Ralph Aichinger
2018-11-10 18:50:04 UTC
Antworten
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Post by Hartmut Kraus
Post by Ralph Aichinger
Post by Schmalfried Porös
...fuer den Alpentoelpel: Es heisst 'geroentgt'!
Rönschen.
Sagt ihr auch "gepastört" statt pasteurisiert? Oder
"gevulkant" statt "vulkanisiert"?
Prima "Röntgeniert" oder "röntgenisiert - das wär's! Damit wären wir
alle Probleme los.
Bei uns in Österreich ist das die übliche Formulierung.

https://www.duden.de/rechtschreibung/roentgenisieren

Und es würde mich ernsthaft interessieren, warum ihr zwar
"geröntgt" (oder wie auch immer) sagt, aber "pasteurisiert"
(und nicht gepasteurt oder gepastört). Oder tut ihr das?

/ralph
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
Thomas Schade
2018-11-10 19:26:41 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ralph Aichinger
Und es würde mich ernsthaft interessieren, warum ihr zwar
"geröntgt" (oder wie auch immer) sagt, aber "pasteurisiert"
(und nicht gepasteurt oder gepastört). Oder tut ihr das?
Möglicherweise steckt im '$ieren' eine Art Zustandsänderung.
Pasteurisierte Milch ist verändert gegenüber roher Milch, ähnlich auch
blanchiertes Gemüse. Während durchs Röntgen der Zustand eben nicht
verändert wird. Oder zumindest nicht geschmacklich.


Ciao
Toscha
--
Der neue Faschismus wird nicht sagen, er sei der neuer Faschismus.
Er wird sagen: "Ich bin ja kein Nazi, aber ..."
U***@web.de
2018-11-11 14:13:55 UTC
Antworten
Permalink
Post by Thomas Schade
Post by Ralph Aichinger
Und es würde mich ernsthaft interessieren, warum ihr zwar
"geröntgt" (oder wie auch immer) sagt, aber "pasteurisiert"
(und nicht gepasteurt oder gepastört). Oder tut ihr das?
Möglicherweise steckt im '$ieren' eine Art Zustandsänderung.
Pasteurisierte Milch ist verändert gegenüber roher Milch, ähnlich auch
blanchiertes Gemüse. Während durchs Röntgen der Zustand eben nicht
verändert wird. Oder zumindest nicht geschmacklich.
Welchen Geschmackstyp erzeugst Du durch Vakuumieren?
Thomas Schade
2018-11-11 17:05:06 UTC
Antworten
Permalink
Post by U***@web.de
Post by Thomas Schade
Post by Ralph Aichinger
Und es würde mich ernsthaft interessieren, warum ihr zwar
"geröntgt" (oder wie auch immer) sagt, aber "pasteurisiert"
(und nicht gepasteurt oder gepastört). Oder tut ihr das?
Möglicherweise steckt im '$ieren' eine Art Zustandsänderung.
Pasteurisierte Milch ist verändert gegenüber roher Milch, ähnlich auch
blanchiertes Gemüse. Während durchs Röntgen der Zustand eben nicht
verändert wird. Oder zumindest nicht geschmacklich.
Welchen Geschmackstyp erzeugst Du durch Vakuumieren?
Ich? Gar keinen. Für den Rest des Tages darfst du dich mit der Bedeutung
von 'möglicherweise' befassen.


Ciao
Toscha
--
I’m not saying you are stupid,
I just said that you have bad luck when you’re thinking.
U***@web.de
2018-11-11 18:22:01 UTC
Antworten
Permalink
Post by Thomas Schade
Post by U***@web.de
Post by Thomas Schade
Post by Ralph Aichinger
Und es würde mich ernsthaft interessieren, warum ihr zwar
"geröntgt" (oder wie auch immer) sagt, aber "pasteurisiert"
(und nicht gepasteurt oder gepastört). Oder tut ihr das?
Möglicherweise steckt im '$ieren' eine Art Zustandsänderung.
Pasteurisierte Milch ist verändert gegenüber roher Milch, ähnlich auch
blanchiertes Gemüse. Während durchs Röntgen der Zustand eben nicht
verändert wird. Oder zumindest nicht geschmacklich.
Welchen Geschmackstyp erzeugst Du durch Vakuumieren?
Ich? Gar keinen. Für den Rest des Tages darfst du dich mit der Bedeutung
von 'möglicherweise' befassen.
Ach, Du wolltest nur herumeiern. Von Deiner freundlichen Erlaubnis
werde ich keinen Gebrauch machen.
Henning Sponbiel
2018-11-11 12:44:01 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ralph Aichinger
Und es würde mich ernsthaft interessieren, warum ihr zwar
"geröntgt" (oder wie auch immer) sagt, aber "pasteurisiert"
(und nicht gepasteurt oder gepastört). Oder tut ihr das?
Hmmm.

Ich sehe das Problem nicht. Verben mit der Endung "-ieren", bilden das
PP bekanntlich doch ohne vorgestelltes "ge-".


Henning
U***@web.de
2018-11-11 18:52:46 UTC
Antworten
Permalink
Post by Henning Sponbiel
Post by Ralph Aichinger
Und es würde mich ernsthaft interessieren, warum ihr zwar
"geröntgt" (oder wie auch immer) sagt, aber "pasteurisiert"
(und nicht gepasteurt oder gepastört). Oder tut ihr das?
Hmmm.
Ich sehe das Problem nicht. Verben mit der Endung "-ieren", bilden das
PP bekanntlich doch ohne vorgestelltes "ge-".
Außerhalb des bairischen Sprachraums ist dem
(ganz überwiegend?) so. https://www.bayrisches-woerterbuch.de/gstudiert-akademisch-gebildet/

Gruß, ULF
Ralph Aichinger
2018-11-11 19:08:05 UTC
Antworten
Permalink
Post by Henning Sponbiel
Ich sehe das Problem nicht. Verben mit der Endung "-ieren", bilden das
PP bekanntlich doch ohne vorgestelltes "ge-".
Gut, laß mich anders fragen: Man kann das Verb
vom Eigennamen Röntgen, Pasteur, Mercer als

a) röntgenisieren, pasteurisieren, mercerisieren (oder merzerisieren)

ableiten oder als

b) röntgen, pasteuren, merceren (oder pastören, merzeren)

Warum wird bei euch nur bei Röntgen nach b) abgeleitet?

Fällt jemand ein anderes Verfahren ein, das nach einem
Erfinder der mit -en endet benannt ist?

/ralph
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
Manfred Hoß
2018-11-11 22:22:38 UTC
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[...] Man kann das Verb
vom Eigennamen Röntgen, Pasteur, Mercer als
a) röntgenisieren, pasteurisieren, mercerisieren (oder merzerisieren)
ableiten oder als
b) röntgen, pasteuren, merceren (oder pastören, merzeren)
Warum wird bei euch nur bei Röntgen nach b) abgeleitet?
Fällt jemand ein anderes Verfahren ein, das nach einem
Erfinder der mit -en endet benannt ist?
"Lynchen" wurde bereits genannt und wenn es auch nicht ganz klar ist, wer
das 'erfunden' hat, so hießen doch alle, auf die der Begriff zurückgeführt
wird, mit dem Nachnamen "Lynch". Wobei sicherlich schon in der Antike Leute
gelyncht wurde.

Gruß
Manfred.
Manfred Hoß
2018-11-11 22:32:00 UTC
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[...] Man kann das Verb
vom Eigennamen Röntgen, Pasteur, Mercer als
a) röntgenisieren, pasteurisieren, mercerisieren (oder merzerisieren)
ableiten oder als
b) röntgen, pasteuren, merceren (oder pastören, merzeren)
Warum wird bei euch nur bei Röntgen nach b) abgeleitet?
Fällt jemand ein anderes Verfahren ein, das nach einem
Erfinder der mit -en endet benannt ist?
"Lynchen" wurde bereits genannt und wenn es auch nicht ganz klar ist, wer
das 'erfunden' hat, so hießen doch alle, auf die der Begriff zurückgeführt
wird, mit dem Nachnamen "Lynch". Wobei sicherlich schon in der Antike Leute
gelyncht wurden.

Gruß
Manfred.
Henning Sponbiel
2018-11-12 14:45:01 UTC
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Post by Ralph Aichinger
Gut, laß mich anders fragen: Man kann das Verb
vom Eigennamen Röntgen, Pasteur, Mercer als
a) röntgenisieren, pasteurisieren, mercerisieren (oder merzerisieren)
ableiten oder als
b) röntgen, pasteuren, merceren (oder pastören, merzeren)
Warum wird bei euch nur bei Röntgen nach b) abgeleitet?
Pasteurisieren kommt aus dem Französischen
(https://www.duden.de/rechtschreibung/pasteurisieren), röntgen ist ein
deutsches Eigengewächs.


Henning
Christian Weisgerber
2018-11-12 16:34:45 UTC
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Post by Henning Sponbiel
Pasteurisieren kommt aus dem Französischen
(https://www.duden.de/rechtschreibung/pasteurisieren), röntgen ist ein
deutsches Eigengewächs.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich die Anschlussfrage stellen, warum
französische Verben auf -er grundsätzlich mit -ieren eingedeutscht
werden, so als würden sie auf -ir enden.

Französische Verben haben als Infinitivendung je nach Verb
-er tausende, produktiv
-ir einige hundert
-oir eine Handvoll
-re eine Handvoll
--
Christian "naddy" Weisgerber ***@mips.inka.de
Henning Sponbiel
2018-11-12 18:35:46 UTC
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Post by Christian Weisgerber
Post by Henning Sponbiel
Pasteurisieren kommt aus dem Französischen
(https://www.duden.de/rechtschreibung/pasteurisieren), röntgen ist ein
deutsches Eigengewächs.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich die Anschlussfrage stellen, warum
französische Verben auf -er grundsätzlich mit -ieren eingedeutscht
werden, so als würden sie auf -ir enden.
Französische Verben haben als Infinitivendung je nach Verb
-er tausende, produktiv
-ir einige hundert
-oir eine Handvoll
-re eine Handvoll
Eine plausible Erklärung scheint mir hier zu finden zu sein. Hier nur
die Zusammenfassung:

,°°°°°°°°°°°°°°°°° [ https://www.grin.com/document/56613 ] °°°°°°°°°°°°°°°°°.
° °
° 4 Resümee °
° °
° Sowohl in der Schriftsprache als auch in der Umgangssprache und in den °
° Mundarten ist zu erkennen, dass im Mittelhochdeutschen das Suffix -ieren °
° eine Infinitivendung war, welche im 12. und 13 Jahrhundert im höfischen °
° Bereich angewendet wurde. Später übernahmen diese Infinitivbildung °
° einfache Bürger. Dennoch spielt der soziale Ort für die Häufigkeit des °
° Verbalsuffixes weiterhin eine Rolle. Es ist in der Gelehrtensprache °
° stärker beheimatet als in der Alltagssprache des einfachen Volkes. °
° °
° Verwendet wurde das Verbalsuffix in der Amts- und Fachsprache wie z.B. °
° amtieren, grundieren, aber auch um einen komischen Effekt zu erreichen °
° wie z.B. bratwurstieren, kneipieren. °
° °
° Die geographische Ausdehnung der Verwendung des Verbalsuffixes umfasst °
° das gesamte deutsche Sprachgebiet, wobei die Häufigkeit je nach Region °
° variiert und von der Nähe zum französischen Sprachgebiet bestimmt ist. °
° °
° Die Verbreitung des Verbalsuffixes in den verschiedenen Mundarten lassen °
° sich neben der Nähe zum französischen Sprachgebiet auch aufgrund der °
° sozialen Struktur erklären. So finden sich im verstädtertem und °
° industrialisiertem rheinischen eine größere Anzahl dieser Wortbildung °
° als im eher ländlich geprägten schweizerischen Sprachgebiet. °
° °
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°´

Henning
Christian Weisgerber
2018-11-12 21:16:44 UTC
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Post by Henning Sponbiel
Post by Christian Weisgerber
Bei dieser Gelegenheit möchte ich die Anschlussfrage stellen, warum
französische Verben auf -er grundsätzlich mit -ieren eingedeutscht
werden, so als würden sie auf -ir enden.
Eine plausible Erklärung scheint mir hier zu finden zu sein. Hier nur
,°°°°°°°°°°°°°°°°° [ https://www.grin.com/document/56613 ] °°°°°°°°°°°°°°°°°.
Vielleicht stattdessen doch lieber den Teil, der meine Frage
beantwortet:
Im Mittelhochdeutschen finden wir überwiegend -ieren und nicht
-eren. Der Grund dafür liegt in der "Tatsache, dass das -ie in
der Endung der französischen nomina agentis auf -ier, die wegen
ihrer Form und Bedeutung und ihres verbalen Charakters leicht mit
dem entsprechende Verb auch von dem im Französischen etwas
bewanderten Deutschen assoziiert wurden, eine starke Stütze der
Lautung -ie und -er in der mittelhochdeutschen Verbalendung war."
(Öhmann 1970) [...] Nicht also von den französischen Verben,
sondern von Substantiven ist die Infinitvendung -ieren zu erklären.
--
Christian "naddy" Weisgerber ***@mips.inka.de
Christian Weisgerber
2018-11-12 21:35:18 UTC
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Post by Christian Weisgerber
Französische Verben haben als Infinitivendung je nach Verb
-er tausende, produktiv
-ir einige hundert
-oir eine Handvoll
-re eine Handvoll
Falls die Lateiner gerade hellhörig geworden sind: Ja, das geht im
Prinzip auf die vier lateinischen Konjugationen zurück.

lat. frz.
I lavāre laver
pensāre penser

II habēre avoir
debēre devoir

III perdĕre perdre
vendĕre vendre

IV dormīre dormir
partīre partir
--
Christian "naddy" Weisgerber ***@mips.inka.de
Christina Kunze
2018-11-12 21:51:38 UTC
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Post by Henning Sponbiel
Post by Ralph Aichinger
Gut, laß mich anders fragen: Man kann das Verb
vom Eigennamen Röntgen, Pasteur, Mercer als
a) röntgenisieren, pasteurisieren, mercerisieren (oder merzerisieren)
ableiten oder als
b) röntgen, pasteuren, merceren (oder pastören, merzeren)
Warum wird bei euch nur bei Röntgen nach b) abgeleitet?
Pasteurisieren kommt aus dem Französischen
(https://www.duden.de/rechtschreibung/pasteurisieren), röntgen ist ein
deutsches Eigengewächs.
Genau, und es ist doch auch gegauckt worden und nicht gauckisiert oder
sowas.

chr
Gunhild Simon
2018-11-12 21:07:38 UTC
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Post by Ralph Aichinger
Post by Henning Sponbiel
Ich sehe das Problem nicht. Verben mit der Endung "-ieren", bilden das
PP bekanntlich doch ohne vorgestelltes "ge-".
Gut, laß mich anders fragen: Man kann das Verb
vom Eigennamen Röntgen, Pasteur, Mercer als
a) röntgenisieren, pasteurisieren, mercerisieren (oder merzerisieren)
ableiten oder als
b) röntgen, pasteuren, merceren (oder pastören, merzeren)
Warum wird bei euch nur bei Röntgen nach b) abgeleitet?
Fällt jemand ein anderes Verfahren ein, das nach einem
Erfinder der mit -en endet benannt ist?
Ich weiß nicjut, ob mein Gedanke dazu weiterführt.

Ich habe den Eindruck, daß die an einen Eigennamen
angehängte Verb-Endung -isieren soviel bedeutet, wie
"etwas nach dem Vorbild des Namensgebers zu einem
Verfahren weiterentwickeln".
Trifft dieses Merkmal auf Roentgens Verfahren zu, dann wär "röntgenisieren" vielleicht die sprachlich bessere Wahl - ganz zu schweigen von einer besseren Zungengeläufigkeit*.
*Das Wort ist Google nicht geläufig - kein Wunder: Es ist ja auch von Th. Mann (Der Tod in Venedig).

Gruß
Gunhild
U***@web.de
2018-11-13 14:52:15 UTC
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Post by Gunhild Simon
ganz zu schweigen von einer besseren Zungengeläufigkeit*.
*Das Wort ist Google nicht geläufig
Aber präsent.
Post by Gunhild Simon
- kein Wunder: Es ist ja auch von Th. Mann (Der Tod in Venedig).
https://www.google.de/search?source=hp&ei=5OTqW6vOKonosQHyx5DQDw&q=Zungengel%C3%A4ufigkeit&oq=Zungengel%C3%A4ufigkeit&gs_l=psy-ab.3...2134.2134.0.2944.3.2.0.0.0.0.125.125.0j1.2.0....0...1c.1.64.psy-ab..1.1.60.6..35i39k1.61.JzQ79ZvGyb0

Gruß, ULF

Matthias Opatz
2018-11-12 10:35:57 UTC
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Zum Thema der Aussprache von W"geröntgt" bich ich noch
auf diese Kolumne von Axel Hacke gestoßen:

<https://sz-magazin.sueddeutsche.de/das-beste-aus-aller-welt/groenggden-und-raenschen-80999>

Matthias,
sich auf desd beschränkend
U***@web.de
2018-11-12 10:40:58 UTC
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Post by Matthias Opatz
Zum Thema der Aussprache von W"geröntgt" bich ich noch
<https://sz-magazin.sueddeutsche.de/das-beste-aus-aller-welt/groenggden-und-raenschen-80999>
"nach einer Lesung in Windischeschenbach schrieb mir ein dortiger
Vertrauensmann, man solle auf das e vielleicht noch einen Akzent
setzen: »rènnchn«. Aus »geröntgt« werde dann »grènnchd«, eine schöne
Folge von fünf Konsonanten."

Sind aber nur drei Konsonantphoneme.
Kommt nicht an Angstschweiß heran.

Gruß, ULF
Matthias Opatz
2018-11-12 11:01:43 UTC
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Post by U***@web.de
"nach einer Lesung in Windischeschenbach schrieb mir ein dortiger
Vertrauensmann, man solle auf das e vielleicht noch einen Akzent
setzen: »rènnchn«. Aus »geröntgt« werde dann »grènnchd«, eine schöne
Folge von fünf Konsonanten."
Sind aber nur drei Konsonantphoneme.
Kommt nicht an Angstschweiß heran.
Oder an

| »Dreschts d Gschwendtnerin!«

aus derselben Quelle.

Matthias
Bertel Lund Hansen
2018-11-12 11:03:32 UTC
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Post by Matthias Opatz
<https://sz-magazin.sueddeutsche.de/das-beste-aus-aller-welt/groenggden-und-raenschen-80999>
Im Artikel fragt Axel Hacke, wie man das Wort "Röntgen" in
anderen Länder ausspricht. Ich bin enttäuscht, dass er Dänemark
gar nicht erwähnt.

Wir sagen [rön(d)gen]. Ich glaube, dass die meisten [röngen]
sagen. Wir benutzen nicht das Wort als Verb.
--
/Bertel - aus Dänemark
Heinz Lohmann
2018-11-12 15:26:40 UTC
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Post by Matthias Opatz
Zum Thema der Aussprache von W"geröntgt" bich ich noch
<https://sz-magazin.sueddeutsche.de/das-beste-aus-aller-welt/groenggden-und-raenschen-80999>
Matthias,
sich auf desd beschränkend
Schöner Artikel, aaaber:
"Ich war dann mal in Münster, las und las, auch das Wort »röntgte« – und
hinterher kam ein Münsteraner zu mir und sagte: »Wenn Sie in Münster
leben würden, könnten Sie auch einfach sagen ›röntchte‹.« So reden die
Leute dort."

Münsteraner würden "rönchte" sagen.

Nur meine 2 ct.
--
mfg
Heinz Lohmann
* Münster
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