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Simone
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Stefan Schmitz
2019-10-22 20:59:57 UTC
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Der deutsche Vorname Simone ist weiblich.
Heute war ich auf einer Veranstaltung mit einem Italiener namens Simone. Als
der mit seinem Vornamen angesprochen wurde, war ich irritiert, weil die
Aussprache exakt dem deutschen Frauennamen entsprach.
Ist es richtig, den italienischen Männernamen hierzulande so auszusprechen wie
den deutschen Frauennamen? Oder gehört da zwingend ein stimmloses S hin, wie es
mein Sprachgefühl verlangt?
Sergio Gatti
2019-10-22 21:29:36 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Der deutsche Vorname Simone ist weiblich.
Heute war ich auf einer Veranstaltung mit einem Italiener namens Simone. Als
der mit seinem Vornamen angesprochen wurde, war ich irritiert, weil die
Aussprache exakt dem deutschen Frauennamen entsprach.
Ist es richtig, den italienischen Männernamen hierzulande so auszusprechen wie
den deutschen Frauennamen? Oder gehört da zwingend ein stimmloses S hin, wie es
mein Sprachgefühl verlangt?
In Norditalien gehört da zwingend ein stimmloses S, genau
wie in meinem Vornamen Sergio.
Aber:
1. Ich kann nicht für Süditalien sprechen.
2. Keine Ahnung, inwieweit sich der italienische Simone den
deutschen Aussprachegewohnheiten angepasst hat. Bei älteren
Deutschen habe ich selbst nach mehreren erfolglosen
Versuchen aufgehört, auf die stimmlose Aussprache von S in
Sergio zu pochen. Sie sterben eh aus.
3. Warum glaubst du, dass ich häufige italienische Vornamen
wie Simone und Gabriele für mein männliches Kind von
vornherein ausgeschlossen habe?
Frank Hucklenbroich
2019-10-23 06:27:38 UTC
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Post by Sergio Gatti
Post by Stefan Schmitz
Der deutsche Vorname Simone ist weiblich.
Heute war ich auf einer Veranstaltung mit einem Italiener namens Simone. Als
der mit seinem Vornamen angesprochen wurde, war ich irritiert, weil die
Aussprache exakt dem deutschen Frauennamen entsprach.
Ist es richtig, den italienischen Männernamen hierzulande so auszusprechen wie
den deutschen Frauennamen? Oder gehört da zwingend ein stimmloses S hin, wie es
mein Sprachgefühl verlangt?
In Norditalien gehört da zwingend ein stimmloses S, genau
wie in meinem Vornamen Sergio.
1. Ich kann nicht für Süditalien sprechen.
2. Keine Ahnung, inwieweit sich der italienische Simone den
deutschen Aussprachegewohnheiten angepasst hat. Bei älteren
Deutschen habe ich selbst nach mehreren erfolglosen
Versuchen aufgehört, auf die stimmlose Aussprache von S in
Sergio zu pochen. Sie sterben eh aus.
Das könnte auch daran liegen, daß der in Deutschland wohl bekannteste
Sergio der Regisseur Sergio Leone ist. Und der wird im deutschspachigen
Fernsehen eigentlich immer als "Sergio" mit einem stimmhaften "S"
ausgesprochen. Also glauben die meisten Deutschen, daß man diesen Namen so
ausspricht.
Post by Sergio Gatti
3. Warum glaubst du, dass ich häufige italienische Vornamen
wie Simone und Gabriele für mein männliches Kind von
vornherein ausgeschlossen habe?
Andrea nicht zu vergessen.

Grüße,

Frank
Klaus Pommerening
2019-10-24 07:23:00 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
... Bei älteren
Deutschen habe ich selbst nach mehreren erfolglosen
Versuchen aufgehört, auf die stimmlose Aussprache von S in
Sergio zu pochen. Sie sterben eh aus.
Das könnte auch daran liegen, daß der in Deutschland wohl bekannteste
Sergio der Regisseur Sergio Leone ist. Und der wird im deutschspachigen
Fernsehen eigentlich immer als "Sergio" mit einem stimmhaften "S"
ausgesprochen. Also glauben die meisten Deutschen, daß man diesen Namen so
ausspricht.
Dieses Schicksal teilt der "Sergio" mit der "Diskussion"
(und dem "El condor pasa").
--
Klaus Pommerening
Fußball sind die 90 Minuten, in denen der Ball spricht. Alles davor
und danach ist Geschwätz. (Günther Koch)
Martin Gerdes
2019-10-24 21:28:41 UTC
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Post by Klaus Pommerening
Post by Frank Hucklenbroich
Bei älteren Deutschen habe ich selbst nach mehreren erfolglosen
Versuchen aufgehört, auf die stimmlose Aussprache von S in
Sergio zu pochen. Sie sterben eh aus.
Die älteren Deutschen? Klar.
Aber auch die jüngeren Norddeutschen sprechen jedes s im Anlaut
stimmhaft aus, gelegentlich sogar bei Wörtern aus dem Englischen wie
etwa "sexy".

"... das summt so zärtlich und so sacht wie'n sanfter Säuselwind."
Post by Klaus Pommerening
Post by Frank Hucklenbroich
Das könnte auch daran liegen, daß der in Deutschland wohl bekannteste
Sergio der Regisseur Sergio Leone ist.
Das liegt daran, daß viele Deutsche praktisch alle s, die nicht Auslaute
sind, stimmhaft sprechen
Post by Klaus Pommerening
Dieses Schicksal teilt der "Sergio" mit der "Diskussion"
Doppel-s. Man sollte denken, das der Vokal davor kurz ist und das s
stimmlos. Mitnichten! Mein spezieller Freund Volker Herres, seine
Aussprache ist mir stets im Ohr -- und er braucht das Wort "Diskuhsion"
ziemlich häufig.

Volker Herres, er ist einer der ständigen Moderatoren des "Pressclubs".
Diese seine Sprachmarotte, er hat sie eigentlich ständig auf den Lippen.
Gibt es darüber eigentlich im WDR eine Diskuhsion? Ach nein, Herres, er
ist ja der Chef von det Janze. Über seine Grillen tuschelt man wohl nur
hinter vorgehaltener Hand.
Martin Udelhoven
2019-10-25 05:27:50 UTC
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Post by Martin Gerdes
Post by Klaus Pommerening
Dieses Schicksal teilt der "Sergio" mit der "Diskussion"
Doppel-s. Man sollte denken, das der Vokal davor kurz ist und das s
stimmlos. Mitnichten! Mein spezieller Freund Volker Herres, seine
Aussprache ist mir stets im Ohr -- und er braucht das Wort
"Diskuhsion"
ziemlich häufig.
Das ist allerdings ein handfester Skandal.
Und was erst diese Engländer aus dem doppelten 's' machen! Unerhört!

Martin
Michael Kallweitt
2019-10-23 06:56:04 UTC
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Post by Sergio Gatti
3. Warum glaubst du, dass ich häufige italienische Vornamen
wie Simone und Gabriele für mein männliches Kind von
vornherein ausgeschlossen habe?
Das wäre in der Tat eine gute Frage. Männer, die auf Simone, Gabriele
oder auch Andrea hören, lösen bei mir keine Verwunderung aus, weil ich
weiß, dass diese in Italien und der Schweiz als männliche Vornamen
gebräuchlich sind.

Auf der anderen Seite assoziiere ich – vielleicht bedingt durch mein
kulturelles Umfeld – mit »Anne« nicht mehr primär den weiblichen
Vornamen. [1] ;-)



[1] <https://de.wiktionary.org/wiki/anne>
--
www.wasfuereintheater.com - Neue Theaterprojekte im Ruhrpott
»DAS UNBEKANNTE SCHÖN ZU FINDEN. DEM UNVERSTANDENEN MIT WÄRME ZU BEGEGNEN.
DAS IST WAHRE LIEBE« Barbara Bollwahn, https://www.taz.de/!472086/
Sergio Gatti
2019-10-23 09:44:13 UTC
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Post by Michael Kallweitt
Post by Sergio Gatti
3. Warum glaubst du, dass ich häufige italienische Vornamen
wie Simone und Gabriele für mein männliches Kind von
vornherein ausgeschlossen habe?
Das wäre in der Tat eine gute Frage. Männer, die auf Simone, Gabriele
oder auch Andrea hören, lösen bei mir keine Verwunderung aus, weil ich
weiß, dass diese in Italien und der Schweiz als männliche Vornamen
gebräuchlich sind.
Schön, dass Männer, die auf Simone, Gabriele oder auch
Andrea hören, bei _dir_ keine Verwunderung auslösen. Leider
werden meine Kinder nicht nur mit so gut Bescheid wissenden
Menschen wie du zu tun haben.
Der Habakuk.
2019-10-23 10:21:24 UTC
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Post by Sergio Gatti
Post by Michael Kallweitt
Post by Sergio Gatti
3. Warum glaubst du, dass ich häufige italienische Vornamen
wie Simone und Gabriele für mein männliches Kind von
vornherein ausgeschlossen habe?
Das wäre in der Tat eine gute Frage. Männer, die auf Simone, Gabriele
oder auch Andrea hören, lösen bei mir keine Verwunderung aus, weil ich
weiß, dass diese in Italien und der Schweiz als männliche Vornamen
gebräuchlich sind.
Schön, dass Männer, die auf Simone, Gabriele oder auch
Andrea hören, bei _dir_ keine Verwunderung auslösen. Leider
werden meine Kinder nicht nur mit so gut Bescheid wissenden
Menschen wie du zu tun haben.
Na dann taufe deine Jungs halt nicht ausgerechnet Gabriele und Andrea.

Oder ertrags wie ein Mann! :-)

Apropos:

John Wayne, lt Wikipedia:

"geboren als Marion Robert Morrison, später umbenannt in Marion
Mitchell Morrison) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler,
Filmproduzent und Regisseur. ".
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
Detlef Meißner
2019-10-23 12:01:58 UTC
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Post by Der Habakuk.
Post by Sergio Gatti
Post by Michael Kallweitt
Post by Sergio Gatti
3. Warum glaubst du, dass ich häufige italienische Vornamen
wie Simone und Gabriele für mein männliches Kind von
vornherein ausgeschlossen habe?
Das wäre in der Tat eine gute Frage. Männer, die auf Simone, Gabriele
oder auch Andrea hören, lösen bei mir keine Verwunderung aus, weil ich
weiß, dass diese in Italien und der Schweiz als männliche Vornamen
gebräuchlich sind.
Schön, dass Männer, die auf Simone, Gabriele oder auch
Andrea hören, bei _dir_ keine Verwunderung auslösen. Leider
werden meine Kinder nicht nur mit so gut Bescheid wissenden
Menschen wie du zu tun haben.
Na dann taufe deine Jungs halt nicht ausgerechnet Gabriele und Andrea.
Oder ertrags wie ein Mann! :-)
"geboren als Marion Robert Morrison, später umbenannt in Marion Mitchell
Morrison) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler, Filmproduzent und
Regisseur. ".
Eben, der konnte seinen Namen auch nicht ertragen, der war kein Mann.

Detlef
--
Unfähigkeit ist nicht ganz durch Gewalt zu ersetzen.
(Brupbacher)
Der Habakuk.
2019-10-23 12:14:49 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Der Habakuk.
Post by Sergio Gatti
Post by Michael Kallweitt
Post by Sergio Gatti
3. Warum glaubst du, dass ich häufige italienische Vornamen
wie Simone und Gabriele für mein männliches Kind von
vornherein ausgeschlossen habe?
Das wäre in der Tat eine gute Frage. Männer, die auf Simone, Gabriele
oder auch Andrea hören, lösen bei mir keine Verwunderung aus, weil ich
weiß, dass diese in Italien und der Schweiz als männliche Vornamen
gebräuchlich sind.
Schön, dass Männer, die auf Simone, Gabriele oder auch
Andrea hören, bei _dir_ keine Verwunderung auslösen. Leider
werden meine Kinder nicht nur mit so gut Bescheid wissenden
Menschen wie du zu tun haben.
Na dann taufe deine Jungs halt nicht ausgerechnet Gabriele und Andrea.
Oder ertrags wie ein Mann!  :-)
"geboren als Marion Robert Morrison, später umbenannt in Marion
Mitchell Morrison) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler,
Filmproduzent und Regisseur. ".
Eben, der konnte seinen Namen auch nicht ertragen, der war kein Mann.
Detlef
Nein, das war sicher nicht der Grund, denn Marion ist in den USA weit
überwiegend ein Männername. Ein ganz normaler.
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
Christian Weisgerber
2019-10-23 14:49:35 UTC
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Post by Der Habakuk.
Nein, das war sicher nicht der Grund, denn Marion ist in den USA weit
überwiegend ein Männername. Ein ganz normaler.
„Marion“ ist in den USA inzwischen außer Mode. Davor war es überwiegend
ein Frauenname.
https://www.behindthename.com/name/marion-1/top/united-states
--
Christian "naddy" Weisgerber ***@mips.inka.de
Der Habakuk.
2019-10-23 15:55:29 UTC
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Post by Christian Weisgerber
Post by Der Habakuk.
Nein, das war sicher nicht der Grund, denn Marion ist in den USA weit
überwiegend ein Männername. Ein ganz normaler.
„Marion“ ist in den USA inzwischen außer Mode. Davor war es überwiegend
ein Frauenname.
https://www.behindthename.com/name/marion-1/top/united-states
OK, wußte ich nicht. Sondern nur, daß er in den USA als Männername
nicht unüblich war. In Waynes Geburtsjahr trugen anscheinend nach
deiner Liste 0,371% aller Frauen den Namen Marion und 0,143 % aller
Männer.

Ich glaube nicht, daß man damals als Mann deswegen aufgefallen wäre.
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
U***@web.de
2019-10-23 14:45:47 UTC
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Post by Der Habakuk.
"geboren als Marion Robert Morrison, später umbenannt in Marion
Mitchell Morrison) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler,
Filmproduzent und Regisseur. ".
In der Gegend war der Name üblich.
https://de.wikipedia.org/wiki/Marion_(Name)#Männlicher_Vorname
Andreas Karrer
2019-10-23 14:45:52 UTC
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Post by Der Habakuk.
Post by Sergio Gatti
Post by Michael Kallweitt
Post by Sergio Gatti
3. Warum glaubst du, dass ich häufige italienische Vornamen
wie Simone und Gabriele für mein männliches Kind von
vornherein ausgeschlossen habe?
Das wäre in der Tat eine gute Frage. Männer, die auf Simone, Gabriele
oder auch Andrea hören, lösen bei mir keine Verwunderung aus, weil ich
weiß, dass diese in Italien und der Schweiz als männliche Vornamen
gebräuchlich sind.
Schön, dass Männer, die auf Simone, Gabriele oder auch
Andrea hören, bei _dir_ keine Verwunderung auslösen. Leider
werden meine Kinder nicht nur mit so gut Bescheid wissenden
Menschen wie du zu tun haben.
Na dann taufe deine Jungs halt nicht ausgerechnet Gabriele und Andrea.
Genau das hat Sergio ja gesagt.

Es ist wohl tatsächlich in der CH unauffälliger als in Berlin. Ich
kenne eine ganze Anzahl von Personen namens Andrea, etwa gleich viele f
wie m, ebenso ist es bei den 4 Simones. Gabriele kenn ich nur f, und
die heissen alle Gabi.
Post by Der Habakuk.
"geboren als Marion Robert Morrison, später umbenannt in Marion
Mitchell Morrison) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler,
Filmproduzent und Regisseur. ".
In der Firma hatten wir einen Mitarbeiter namens Marian.

Evelyn Waugh hat eine Evelyn Gardner geheiratet; die Ehe war nicht sehr
glücklich.

Um die Ecke wohnt ein traditionell heterosexuelles Paar namens
Dominique & Dominique. Ihre Nachbarn heissen allerdings Martina &
Martin.

- Andi
Frank Hucklenbroich
2019-10-23 15:00:44 UTC
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Post by Andreas Karrer
Post by Der Habakuk.
Post by Sergio Gatti
Post by Michael Kallweitt
Post by Sergio Gatti
3. Warum glaubst du, dass ich häufige italienische Vornamen
wie Simone und Gabriele für mein männliches Kind von
vornherein ausgeschlossen habe?
Das wäre in der Tat eine gute Frage. Männer, die auf Simone, Gabriele
oder auch Andrea hören, lösen bei mir keine Verwunderung aus, weil ich
weiß, dass diese in Italien und der Schweiz als männliche Vornamen
gebräuchlich sind.
Schön, dass Männer, die auf Simone, Gabriele oder auch
Andrea hören, bei _dir_ keine Verwunderung auslösen. Leider
werden meine Kinder nicht nur mit so gut Bescheid wissenden
Menschen wie du zu tun haben.
Na dann taufe deine Jungs halt nicht ausgerechnet Gabriele und Andrea.
Genau das hat Sergio ja gesagt.
Es ist wohl tatsächlich in der CH unauffälliger als in Berlin. Ich
kenne eine ganze Anzahl von Personen namens Andrea, etwa gleich viele f
wie m, ebenso ist es bei den 4 Simones. Gabriele kenn ich nur f, und
die heissen alle Gabi.
Post by Der Habakuk.
"geboren als Marion Robert Morrison, später umbenannt in Marion
Mitchell Morrison) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler,
Filmproduzent und Regisseur. ".
In der Firma hatten wir einen Mitarbeiter namens Marian.
Evelyn Waugh hat eine Evelyn Gardner geheiratet; die Ehe war nicht sehr
glücklich.
Mit Valery geht das auch, aber das kennt man vielleicht seit Valéry Giscard
d’Estaing - macht hier eigentlich der Akzent den Unterschied aus zwischen
Männer oder Frauenname?

Grüße,

Frank
Lanarcam
2019-10-23 15:55:34 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Mit Valery geht das auch, aber das kennt man vielleicht seit Valéry Giscard
d’Estaing - macht hier eigentlich der Akzent den Unterschied aus zwischen
Männer oder Frauenname?
Nein.

Frauenname: Valérie
Männername: Valéry.
Christian Weisgerber
2019-10-23 16:20:31 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by Andreas Karrer
In der Firma hatten wir einen Mitarbeiter namens Marian.
Evelyn Waugh hat eine Evelyn Gardner geheiratet; die Ehe war nicht sehr
glücklich.
Mit Valery geht das auch, aber das kennt man vielleicht seit Valéry Giscard
d’Estaing - macht hier eigentlich der Akzent den Unterschied aus zwischen
Männer oder Frauenname?
Französisch ist „Valéry“ der Männername, „Valérie“ der Frauenname – das
(stumme) -e macht den Unterschied.

Wenn „Valery“ irgendwo als Frauenname vorkommt, ist das wahrscheinlich
durchs Englische gegangen.

Herkunft laut Wikipedia-FR:
Valère m. < lat. Valerius
Valérie f. < lat. Valeria
Valéry m. < germ. Walaric mit Einfluss von lat. Valerius

Außerdem taucht Valery/Valéry noch als französische Umschrift von
russ. Валерий auf, das ebenfalls auf lat. Valerius zurückgeht.

Alle Klarheiten beseitigt?
--
Christian "naddy" Weisgerber ***@mips.inka.de
Martin Gerdes
2019-10-24 21:28:41 UTC
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Post by Christian Weisgerber
Post by Frank Hucklenbroich
Mit Valery geht das auch, aber das kennt man vielleicht seit Valéry Giscard
d’Estaing - macht hier eigentlich der Akzent den Unterschied aus zwischen
Männer oder Frauenname?
Französisch ist „Valéry“ der Männername, „Valérie“ der Frauenname – das
(stumme) -e macht den Unterschied.
Nicht wenige deutsche Männer tragen den Vornamen "Renee", der mir immer
sauer aufstößt. Ich würde den Mann "René" schreiben und die Frau "Renée"
(nur echt mit Akzent!), wiewohl beide Namen gleich ausgesprochen werden.
Quinn C
2019-10-25 04:47:48 UTC
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Post by Martin Gerdes
Post by Christian Weisgerber
Post by Frank Hucklenbroich
Mit Valery geht das auch, aber das kennt man vielleicht seit Valéry Giscard
d’Estaing - macht hier eigentlich der Akzent den Unterschied aus zwischen
Männer oder Frauenname?
Französisch ist „Valéry“ der Männername, „Valérie“ der Frauenname – das
(stumme) -e macht den Unterschied.
Nicht wenige deutsche Männer tragen den Vornamen "Renee", der mir immer
sauer aufstößt. Ich würde den Mann "René" schreiben und die Frau "Renée"
(nur echt mit Akzent!), wiewohl beide Namen gleich ausgesprochen werden.
Doppel-e kann im Deutschen halt als Ersatz für den Akzent herhalten:
Chicoré - Schikoree. Und Akzente sind nur was für Angeber.
--
gugelfechten, vb., sich närrisch aufführen, narren, fantasieren,
gauglen und gugelfechten ZWENGEL formularbuch (1568) 39b. --
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
U***@web.de
2019-10-25 07:25:20 UTC
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Post by Quinn C
Post by Martin Gerdes
Post by Christian Weisgerber
Post by Frank Hucklenbroich
Mit Valery geht das auch, aber das kennt man vielleicht seit Valéry Giscard
d’Estaing - macht hier eigentlich der Akzent den Unterschied aus zwischen
Männer oder Frauenname?
Französisch ist „Valéry“ der Männername, „Valérie“ der Frauenname – das
(stumme) -e macht den Unterschied.
Nicht wenige deutsche Männer tragen den Vornamen "Renee", der mir immer
sauer aufstößt. Ich würde den Mann "René" schreiben und die Frau "Renée"
(nur echt mit Akzent!), wiewohl beide Namen gleich ausgesprochen werden.
Chicoré - Schikoree. Und Akzente sind nur was für Angeber.
Du gehst ins Caf[ ]

Bitte hier passenden oder passende Buchstaben einsetzen.
Christian Weisgerber
2019-10-25 15:57:41 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Quinn C
Chicoré - Schikoree. Und Akzente sind nur was für Angeber.
Du gehst ins Caf[ ]
Bitte hier passenden oder passende Buchstaben einsetzen.
Caffè?
--
Christian "naddy" Weisgerber ***@mips.inka.de
Martin Gerdes
2019-10-25 14:37:01 UTC
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Post by Quinn C
Post by Martin Gerdes
Nicht wenige deutsche Männer tragen den Vornamen "Renee", der mir immer
sauer aufstößt. Ich würde den Mann "René" schreiben und die Frau "Renée"
(nur echt mit Akzent!), wiewohl beide Namen gleich ausgesprochen werden.
Chicoré - Schikoree. Und Akzente sind nur was für Angeber.
Klar. Man kann Namen französischen Ursprungs (siehe Betreff) entweder
deutsch aussprechen ("Si-mo-ne") oder der französischen Aussprache
entsprechend schreiben. Das betrifft "Simon" (die man dann besser
lautgetreu "Simonn" schreibt), aber auch Anett und Christin. Bei uns hat
mal eine Christin gearbeitet, die als Ossi explizit keine Christin war.
Stefan Schmitz
2019-10-25 17:11:28 UTC
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Post by Quinn C
Post by Martin Gerdes
Nicht wenige deutsche Männer tragen den Vornamen "Renee", der mir immer
sauer aufstößt. Ich würde den Mann "René" schreiben und die Frau "Renée"
(nur echt mit Akzent!), wiewohl beide Namen gleich ausgesprochen werden.
Chicoré - Schikoree. Und Akzente sind nur was für Angeber.
Mir ist noch kein Mann namens Renee untergekommen. Google findet auch keinen.
Der Frauenname hingegen wird mitunter so geschrieben.
Detlef Meißner
2019-10-25 17:19:51 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Quinn C
Post by Martin Gerdes
Nicht wenige deutsche Männer tragen den Vornamen "Renee", der mir immer
sauer aufstößt. Ich würde den Mann "René" schreiben und die Frau "Renée"
(nur echt mit Akzent!), wiewohl beide Namen gleich ausgesprochen werden.
Chicoré - Schikoree. Und Akzente sind nur was für Angeber.
Mir ist noch kein Mann namens Renee untergekommen.
Mir auch nicht - und ich kenne einige. :-)

Diese Schreibweise sieht auch scheiße aus.

Detlef
--
Unfähigkeit ist nicht ganz durch Gewalt zu ersetzen.
(Brupbacher)
Quinn C
2019-10-25 17:22:45 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Quinn C
Post by Martin Gerdes
Nicht wenige deutsche Männer tragen den Vornamen "Renee", der mir immer
sauer aufstößt. Ich würde den Mann "René" schreiben und die Frau "Renée"
(nur echt mit Akzent!), wiewohl beide Namen gleich ausgesprochen werden.
Chicoré - Schikoree. Und Akzente sind nur was für Angeber.
Mir ist noch kein Mann namens Renee untergekommen. Google findet auch keinen.
Der Frauenname hingegen wird mitunter so geschrieben.
| Geschäftsführer Herr Renee Böttcher
<https://www.aam-it.eu/de/ueber-uns.html>

| Herr Renee Blumenthal
<https://bportal.staedteregion-aachen.de/staedteregion-a-z/-/egov-bis-search/employee/8676>

| Name Herr Renee Bäcker (‎reneeb‎)
<http://act.yapc.eu/gpw2014/user/1275>

IRL ist es mir noch nicht begegnet, aber Andree schon. Das blickt
freilich auf eine jahrhundertelange Tradition zurück:
<https://de.wikipedia.org/wiki/Andree_von_Graben>
--
The only BS around here is butternut squash, one of the dozens of
varieties of squash I grow. I hope you like squash.
-- Unbreakable Kimmy Schmidt, S01E10
Quinn C
2019-10-23 17:42:17 UTC
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Post by Andreas Karrer
Post by Der Habakuk.
"geboren als Marion Robert Morrison, später umbenannt in Marion
Mitchell Morrison) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler,
Filmproduzent und Regisseur. ".
In der Firma hatten wir einen Mitarbeiter namens Marian.
Ich habe ab und zu mit einem Karan zu tun. Auf Englisch klingt das
genauso wie Karen.
Post by Andreas Karrer
Evelyn Waugh hat eine Evelyn Gardner geheiratet; die Ehe war nicht sehr
glücklich.
Taylor Swift/Taylor Lautner hat auch nicht lange gehalten. Daraus würde
ich allerdings noch keine Regel ableiten.
--
die gugel gehört seit je zur narrenkleidung:
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
U***@web.de
2019-10-23 17:50:45 UTC
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Post by Quinn C
Taylor Swift/Taylor Lautner hat auch nicht lange gehalten. Daraus würde
ich allerdings noch keine Regel ableiten.
Folgte wohl der Regel, daß in USA auch Familiennamen
zu Vornamen wählbar sind.
Quinn C
2019-10-23 22:52:05 UTC
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Permalink
Post by U***@web.de
Post by Quinn C
Taylor Swift/Taylor Lautner hat auch nicht lange gehalten. Daraus würde
ich allerdings noch keine Regel ableiten.
Folgte wohl der Regel, daß in USA auch Familiennamen
zu Vornamen wählbar sind.
"Wählbar" ist in den USA fast alles. Es hängt ein wenig vom Bundesstaat
ab, aber Einschränkungen beziehen sich meist nur auf die Zeichen, die
man eintragen kann, also z.B. kein @ oder - stellenweise - kein é oder
ä.

Wichtiger ist, daß es in der Tat eine Tradition in der
englischsprachigen Welt gibt, Familiennamen als Vornamen zu benutzen.
Quinn ist auch ein solcher - irischer Herkunft, aber Quinn ist die
englische Schreibweise. Früher wurden diese eher an männlichen
Nachwuchs vergeben, heutzutage gibt's da keine Konventionen mehr.
Addison, Harper und Madison sind aktuell beliebte Namen, überwiegend
für Mädchen.
--
No automatic weapons for him this trip, anyway. No weapons at
all, but for his wits. They seemed a meager arsenal, just at
the moment.
-- L. McMaster Bujold, Diplomatic Immunity
René Marquardt
2019-10-23 23:13:35 UTC
Antworten
Permalink
Post by Quinn C
Addison, Harper und Madison sind aktuell beliebte Namen, überwiegend
für Mädchen.
Na, das ist schon wieder ein paar Jahre her.
Der grosse Schwung von Madisons und Addisons kam um die Jahrtausendwende
auf die Welt und befindet sich in den letzten High School-, ersten College-
Jahren.
Quinn C
2019-10-24 03:11:09 UTC
Antworten
Permalink
Post by René Marquardt
Post by Quinn C
Addison, Harper und Madison sind aktuell beliebte Namen, überwiegend
für Mädchen.
Na, das ist schon wieder ein paar Jahre her.
Der grosse Schwung von Madisons und Addisons kam um die Jahrtausendwende
auf die Welt und befindet sich in den letzten High School-, ersten College-
Jahren.
Für Madison mag das gelten; Addison und erst recht Harper sind aber
erst in den 2010er Jahren in die Top 20 aufgerückt, und da ist Madison
auch noch.
<https://www.ssa.gov/OACT/babynames/decades/names2010s.html>
--
gugelgesang, m., mönchsgesang, pejorativ
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
Andreas Karrer
2019-10-24 07:18:46 UTC
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Post by Quinn C
Post by René Marquardt
Post by Quinn C
Addison, Harper und Madison sind aktuell beliebte Namen, überwiegend
für Mädchen.
Na, das ist schon wieder ein paar Jahre her.
Der grosse Schwung von Madisons und Addisons kam um die Jahrtausendwende
auf die Welt und befindet sich in den letzten High School-, ersten College-
Jahren.
Für Madison mag das gelten; Addison und erst recht Harper sind aber
erst in den 2010er Jahren in die Top 20 aufgerückt, und da ist Madison
auch noch.
<https://www.ssa.gov/OACT/babynames/decades/names2010s.html>
Kein Mensch hiess Harper ausser Lee, und schon gar nicht eine Frau,
aber diesen Namen kennen fast alle Amis, weil's Pflichtschullektüre
war/ist. Ist der Name erst nach 2015 wieder aufgekommen, als diese
Aufregung um das "neue" Buch "Go Set a Watchman" war?

- Andi
Quinn C
2019-10-24 16:09:52 UTC
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Permalink
Post by Andreas Karrer
Post by Quinn C
Post by René Marquardt
Post by Quinn C
Addison, Harper und Madison sind aktuell beliebte Namen, überwiegend
für Mädchen.
Na, das ist schon wieder ein paar Jahre her.
Der grosse Schwung von Madisons und Addisons kam um die Jahrtausendwende
auf die Welt und befindet sich in den letzten High School-, ersten College-
Jahren.
Für Madison mag das gelten; Addison und erst recht Harper sind aber
erst in den 2010er Jahren in die Top 20 aufgerückt, und da ist Madison
auch noch.
<https://www.ssa.gov/OACT/babynames/decades/names2010s.html>
Kein Mensch hiess Harper ausser Lee, und schon gar nicht eine Frau,
aber diesen Namen kennen fast alle Amis, weil's Pflichtschullektüre
war/ist. Ist der Name erst nach 2015 wieder aufgekommen, als diese
Aufregung um das "neue" Buch "Go Set a Watchman" war?
Nein, der rasante Aufstieg begann um 2010.
<http://www.babynamewizard.com/voyager#prefix=harper&sw=both&exact=false>
--
dasz jederman sehe, wie falsch unsere gugelmönche zu ihres ordens
verteidigung der ersten kirchenexempel anziehen Calvin
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
Detlef Meißner
2019-10-23 12:00:58 UTC
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Post by Sergio Gatti
Post by Michael Kallweitt
Post by Sergio Gatti
3. Warum glaubst du, dass ich häufige italienische Vornamen
wie Simone und Gabriele für mein männliches Kind von
vornherein ausgeschlossen habe?
Das wäre in der Tat eine gute Frage. Männer, die auf Simone, Gabriele
oder auch Andrea hören, lösen bei mir keine Verwunderung aus, weil ich
weiß, dass diese in Italien und der Schweiz als männliche Vornamen
gebräuchlich sind.
Schön, dass Männer, die auf Simone, Gabriele oder auch
Andrea hören, bei _dir_ keine Verwunderung auslösen. Leider
werden meine Kinder nicht nur mit so gut Bescheid wissenden
Menschen wie du zu tun haben.
Kinder sind häufig brutal und hänseln andere, wo sie nur können. Das
sollte bei der Namensfindung auch bedacht werden. Hänseleien, die 100%
sicher sind, sollte man deshalb zu vermeiden suchen.

Detlef
--
Wenn es einen Muttersprachler gibt, der sich nicht ganz schlüssig ist
und zwei, die sich sicher sind, dann würde dies dafür sprechen, daß es
wahrscheinlicher ist, daß die zwei recht haben. (Stefan Ram)
Frank Hucklenbroich
2019-10-23 15:02:54 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Sergio Gatti
Post by Michael Kallweitt
Post by Sergio Gatti
3. Warum glaubst du, dass ich häufige italienische Vornamen
wie Simone und Gabriele für mein männliches Kind von
vornherein ausgeschlossen habe?
Das wäre in der Tat eine gute Frage. Männer, die auf Simone, Gabriele
oder auch Andrea hören, lösen bei mir keine Verwunderung aus, weil ich
weiß, dass diese in Italien und der Schweiz als männliche Vornamen
gebräuchlich sind.
Schön, dass Männer, die auf Simone, Gabriele oder auch
Andrea hören, bei _dir_ keine Verwunderung auslösen. Leider
werden meine Kinder nicht nur mit so gut Bescheid wissenden
Menschen wie du zu tun haben.
Kinder sind häufig brutal und hänseln andere, wo sie nur können. Das
sollte bei der Namensfindung auch bedacht werden. Hänseleien, die 100%
sicher sind, sollte man deshalb zu vermeiden suchen.
Ein Bekannter von mir, der mit Nachnamen "Pfennig" heißt, hatte kurz
darüber nachgedacht, seinen Sohn "Mark" zu taufen, bis ihm aufging, daß das
eine Schnapsidee ist (das war noch zu D-Mark-Zeiten, bei heutigen Kindern
ist das vielleicht schon wieder unauffällig).

Grüße,

Frank
Detlef Meißner
2019-10-23 15:17:31 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Post by Sergio Gatti
Post by Michael Kallweitt
Post by Sergio Gatti
3. Warum glaubst du, dass ich häufige italienische Vornamen
wie Simone und Gabriele für mein männliches Kind von
vornherein ausgeschlossen habe?
Das wäre in der Tat eine gute Frage. Männer, die auf Simone, Gabriele
oder auch Andrea hören, lösen bei mir keine Verwunderung aus, weil ich
weiß, dass diese in Italien und der Schweiz als männliche Vornamen
gebräuchlich sind.
Schön, dass Männer, die auf Simone, Gabriele oder auch
Andrea hören, bei _dir_ keine Verwunderung auslösen. Leider
werden meine Kinder nicht nur mit so gut Bescheid wissenden
Menschen wie du zu tun haben.
Kinder sind häufig brutal und hänseln andere, wo sie nur können. Das
sollte bei der Namensfindung auch bedacht werden. Hänseleien, die 100%
sicher sind, sollte man deshalb zu vermeiden suchen.
Ein Bekannter von mir, der mit Nachnamen "Pfennig" heißt, hatte kurz
darüber nachgedacht, seinen Sohn "Mark" zu taufen, bis ihm aufging, daß das
eine Schnapsidee ist (das war noch zu D-Mark-Zeiten, bei heutigen Kindern
ist das vielleicht schon wieder unauffällig).
Zum Hänseln taugt der Name "Mark Pfennig" aber wenig.

Detlef
--
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der
Persönlichkeit. (Mark Twain)
U***@web.de
2019-10-23 15:38:24 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Ein Bekannter von mir, der mit Nachnamen "Pfennig" heißt, hatte kurz
darüber nachgedacht, seinen Sohn "Mark" zu taufen, bis ihm aufging, daß das
eine Schnapsidee ist (das war noch zu D-Mark-Zeiten, bei heutigen Kindern
ist das vielleicht schon wieder unauffällig).
Zum Hänseln taugt der Name "Mark Pfennig" aber wenig.
Mark und Pfennig, komm mal her!
Detlef Meißner
2019-10-23 15:59:27 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Ein Bekannter von mir, der mit Nachnamen "Pfennig" heißt, hatte kurz
darüber nachgedacht, seinen Sohn "Mark" zu taufen, bis ihm aufging, daß das
eine Schnapsidee ist (das war noch zu D-Mark-Zeiten, bei heutigen Kindern
ist das vielleicht schon wieder unauffällig).
Zum Hänseln taugt der Name "Mark Pfennig" aber wenig.
Mark und Pfennig, komm mal her!
Ist schwach und wird den Besitzer des Namens wenig beeindrucken,
wohingegen "Andrea! Ein Mädchen!" einen Jungen sehr verletzen kann.

Detlef
--
Die eigentliche Aufgabe eines Freundes ist, dir beizustehen, wenn du im
Unrecht bist. Jedermann ist auf deiner Seite, wenn du im Recht bist.
(Mark Twain)
U***@web.de
2019-10-23 17:48:56 UTC
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Post by Detlef Meißner
wohingegen "Andrea! Ein Mädchen!" einen Jungen sehr verletzen kann.
Andrea aus Italien wurde in Rumänien auf die Mädelsbude eingebucht...
Martin Gerdes
2019-10-24 21:28:42 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Ein Bekannter von mir, der mit Nachnamen "Pfennig" heißt, hatte kurz
darüber nachgedacht, seinen Sohn "Mark" zu taufen, bis ihm aufging, daß das
eine Schnapsidee ist (das war noch zu D-Mark-Zeiten, bei heutigen Kindern
ist das vielleicht schon wieder unauffällig).
Einen Zahnarzt Markus Pfennig gibts immerhin in Braunschweig.
Christina Kunze
2019-10-23 18:46:24 UTC
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Post by Sergio Gatti
Schön, dass Männer, die auf Simone, Gabriele oder auch
Andrea hören, bei _dir_ keine Verwunderung auslösen. Leider
werden meine Kinder nicht nur mit so gut Bescheid wissenden
Menschen wie du zu tun haben.
Man könnte den Kindern auch offiziell die deutsche Version des Namens
geben (und sie dann, wenn man Italienisch spricht, doch mit der
italienischen ansprechen).

So geschehen in einer Familie in gleicher Konstellation wie bei Euch, wo
sie wussten, dass sie im deutschen Sprachraum leben werden.

Insgesamt gibt es aber ja viele Vornamen, bei denen man ohne
einschlägige Sprachkenntnisse nicht weiß, ob sie männlich oder weiblich
sind. Und Italienischkenntnisse sind ja in Deutschland noch relativ weit
verbreitet.

chr
Detlef Meißner
2019-10-23 19:32:59 UTC
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Insgesamt gibt es aber ja viele Vornamen, bei denen man ohne einschlägige
Sprachkenntnisse nicht weiß, ob sie männlich oder weiblich sind. Und
Italienischkenntnisse sind ja in Deutschland noch relativ weit verbreitet.
Nützt aber nichts, wenn man nicht weiß, dass das ein italienischer
Vorname ist.

Wie ist's eigentlich umgekehrt?
Aber wir haben ja leider keine Andrea hier.

Detlef
--
Die Mathematik lehrt uns, dass man Nullen nicht übersehen darf.
Sergio Gatti
2019-10-23 19:47:44 UTC
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Post by Christina Kunze
Post by Sergio Gatti
Schön, dass Männer, die auf Simone, Gabriele oder auch
Andrea hören, bei _dir_ keine Verwunderung auslösen. Leider
werden meine Kinder nicht nur mit so gut Bescheid wissenden
Menschen wie du zu tun haben.
Insgesamt gibt es aber ja viele Vornamen, bei denen man ohne
einschlägige Sprachkenntnisse nicht weiß, ob sie männlich
oder weiblich sind. Und Italienischkenntnisse sind ja in
Deutschland noch relativ weit verbreitet.
Deswegen haben ich und meine Frau solche Vornamen gesucht
und zwei davon ausgewählt.
U***@web.de
2019-10-24 06:37:38 UTC
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Post by Sergio Gatti
Deswegen haben ich und meine Frau solche Vornamen gesucht
und zwei davon ausgewählt.
Ich rate zur Subjektvertauschung.
Manfred Hoß
2019-10-24 19:14:32 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Sergio Gatti
Deswegen haben ich und meine Frau solche Vornamen gesucht
und zwei davon ausgewählt.
Ich rate zur Subjektvertauschung.
Vielleicht ist es so, dass Sergio denjenigen, der das letzte Wort hat, auch
als letztes erwähnt.

Gruß
Manfred.
Martin Udelhoven
2019-10-25 05:32:01 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by U***@web.de
Post by Sergio Gatti
Deswegen haben ich und meine Frau solche Vornamen gesucht
und zwei davon ausgewählt.
Ich rate zur Subjektvertauschung.
Vielleicht ist es so, dass Sergio denjenigen, der das letzte Wort hat, auch
als letztes erwähnt.
Ist diese noble Übung, sich selbst zuletzt zu nennen, vielleicht eine
deutsche Eigenart?
Ich erinnere mich noch, wie mein Deutschlehrer eine entsprechende
Passage in meinem Aufsatz in der 5. Klasse mit dem Hinweis "der Esel und
ich" rot markierte. Ich verstand zunächst nicht.

Martin
Detlef Meißner
2019-10-25 07:12:12 UTC
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Post by Martin Udelhoven
Post by Manfred Hoß
Post by U***@web.de
Post by Sergio Gatti
Deswegen haben ich und meine Frau solche Vornamen gesucht
und zwei davon ausgewählt.
Ich rate zur Subjektvertauschung.
Vielleicht ist es so, dass Sergio denjenigen, der das letzte Wort hat, auch
als letztes erwähnt.
Ist diese noble Übung, sich selbst zuletzt zu nennen, vielleicht eine
deutsche Eigenart?
Ich erinnere mich noch, wie mein Deutschlehrer eine entsprechende Passage in
meinem Aufsatz in der 5. Klasse mit dem Hinweis "der Esel und ich" rot
markierte. Ich verstand zunächst nicht.
Logisch, heißt es doch "der Esel nennt sich immer zuerst".

Detlef
--
Die eigentliche Aufgabe eines Freundes ist, dir beizustehen, wenn du im
Unrecht bist. Jedermann ist auf deiner Seite, wenn du im Recht bist.
(Mark Twain)
Martin Udelhoven
2019-10-25 09:09:57 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Martin Udelhoven
Ist diese noble Übung, sich selbst zuletzt zu nennen, vielleicht eine
deutsche Eigenart?
Ich erinnere mich noch, wie mein Deutschlehrer eine entsprechende
Passage in meinem Aufsatz in der 5. Klasse mit dem Hinweis "der Esel
und ich" rot markierte. Ich verstand zunächst nicht.
Logisch, heißt es doch "der Esel nennt sich immer zuerst".
Ich gratuliere, du hast das Niveau der 5. Klasse erreicht.

Martin
Hans
2019-10-25 09:16:37 UTC
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Post by Martin Udelhoven
Post by Detlef Meißner
Post by Martin Udelhoven
Ist diese noble Übung, sich selbst zuletzt zu nennen, vielleicht eine
deutsche Eigenart?
Ich erinnere mich noch, wie mein Deutschlehrer eine entsprechende
Passage in meinem Aufsatz in der 5. Klasse mit dem Hinweis "der Esel
und ich" rot markierte. Ich verstand zunächst nicht.
Logisch, heißt es doch "der Esel nennt sich immer zuerst".
Ich gratuliere, du hast das Niveau der 5. Klasse erreicht.
Ich war auch einmal in der 5. Klasse, und hatte am 5. 5. 1961 am 5. Tag
der Woche in der 5. Stunde die 5. Schularbeit in Griechisch.

Komischerweise bekam ich da keinen Fünfer (in AT die schlechteste Note)...

Hans
Florian Ritter
2019-10-25 13:19:38 UTC
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Post by Martin Udelhoven
Post by Detlef Meißner
Logisch, heißt es doch "der Esel nennt sich immer zuerst".
Ich gratuliere, du hast das Niveau der 5. Klasse erreicht.
Ich war auch einmal in der 5. Klasse (...)
Und Du durftest schon rauchen, weil Du 16 Jahre alt warst - FR
Hans
2019-10-25 13:23:00 UTC
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Post by Florian Ritter
Post by Martin Udelhoven
Post by Detlef Meißner
Logisch, heißt es doch "der Esel nennt sich immer zuerst".
Ich gratuliere, du hast das Niveau der 5. Klasse erreicht.
Ich war auch einmal in der 5. Klasse (...)
Und Du durftest schon rauchen, weil Du 16 Jahre alt warst - FR
Ich war bis zum 20. Lebensjahr Nichtraucher, dann 26 Jahre lange Raucher
und bin es seit 28 Jahren nicht mehr. Mithin ein Jüngling von 74.

Hans
Detlef Meißner
2019-10-25 13:35:05 UTC
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Post by Florian Ritter
Post by Martin Udelhoven
Post by Detlef Meißner
Logisch, heißt es doch "der Esel nennt sich immer zuerst".
Ich gratuliere, du hast das Niveau der 5. Klasse erreicht.
Ich war auch einmal in der 5. Klasse (...)
Und Du durftest schon rauchen, weil Du 16 Jahre alt warst - FR
Ich war bis zum 20. Lebensjahr Nichtraucher, dann 26 Jahre lange Raucher und
bin es seit 28 Jahren nicht mehr. Mithin ein Jüngling von 74.
Nach deiner Aussage in MID<qouei3$2fu$***@news.albasani.net> hast du in
der 5. Klasse am 5.5.1961 eine Arbeit in Griechisch geschrieben.
Das sind jetzt 58 Jahre her. Wenn ich davon ausgehe, dass man in der 5.
Klasse 10/11 Jahre alt ist, dann müsstest du jetzt 68/69 sein, bist
aber 74. Da fehlen 5/6 Jahre. Also warst du doch mit 16 in Klasse 5.
:-)

Detlef
--
Unfähigkeit ist nicht ganz durch Gewalt zu ersetzen.
(Brupbacher)
Hans
2019-10-25 13:46:24 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Hans
Post by Florian Ritter
Post by Martin Udelhoven
Post by Detlef Meißner
Logisch, heißt es doch "der Esel nennt sich immer zuerst".
Ich gratuliere, du hast das Niveau der 5. Klasse erreicht.
Ich war auch einmal in der 5. Klasse (...)
Und Du durftest schon rauchen, weil Du 16 Jahre alt warst - FR
Ich war bis zum 20. Lebensjahr Nichtraucher, dann 26 Jahre lange
Raucher und bin es seit 28 Jahren nicht mehr. Mithin ein Jüngling von 74.
der 5. Klasse am 5.5.1961 eine Arbeit in Griechisch geschrieben.
Das sind jetzt 58 Jahre her. Wenn ich davon ausgehe, dass man in der 5.
Klasse 10/11 Jahre alt ist, dann müsstest du jetzt 68/69 sein, bist aber
74. Da fehlen 5/6 Jahre. Also warst du doch mit 16 in Klasse 5. :-)
In Österreich sind die Zählungen der Klassen anders als in Deutschland:
Volksschule 1. bis 4. Klasse; im Gymnasium beginnt die Zählung wieder
mit der 1. Klasse und geht dann bis zur Matura (Abitur) in der 8. Klasse.

Dafür sind Begriffe wie "Unterprima", "Quinta" etc. in Österreich nicht
üblich bzw. weitgehend unbekannt.

Siehe auch

https://de.wikipedia.org/wiki/Jahrgangsstufe

Hans
Detlef Meißner
2019-10-25 14:25:25 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Hans
Post by Florian Ritter
Post by Martin Udelhoven
Post by Detlef Meißner
Logisch, heißt es doch "der Esel nennt sich immer zuerst".
Ich gratuliere, du hast das Niveau der 5. Klasse erreicht.
Ich war auch einmal in der 5. Klasse (...)
Und Du durftest schon rauchen, weil Du 16 Jahre alt warst - FR
Ich war bis zum 20. Lebensjahr Nichtraucher, dann 26 Jahre lange Raucher
und bin es seit 28 Jahren nicht mehr. Mithin ein Jüngling von 74.
5. Klasse am 5.5.1961 eine Arbeit in Griechisch geschrieben.
Das sind jetzt 58 Jahre her. Wenn ich davon ausgehe, dass man in der 5.
Klasse 10/11 Jahre alt ist, dann müsstest du jetzt 68/69 sein, bist aber
74. Da fehlen 5/6 Jahre. Also warst du doch mit 16 in Klasse 5. :-)
Volksschule 1. bis 4. Klasse; im Gymnasium beginnt die Zählung wieder mit der
1. Klasse und geht dann bis zur Matura (Abitur) in der 8. Klasse.
Ich wunderte mich bereits, wieso du schon in Klasse 5 eine
Griechisch-Arbeit geschrieben hast.
Dafür sind Begriffe wie "Unterprima", "Quinta" etc. in Österreich nicht
üblich bzw. weitgehend unbekannt.
Die kennt heutzutage auch kaum noch jemand. Wird wegen des elitären
Gedankenguts in der Schule nicht mehr verwendet.

Detlef
--
Wenn es einen Muttersprachler gibt, der sich nicht ganz schlüssig ist
und zwei, die sich sicher sind, dann würde dies dafür sprechen, daß es
wahrscheinlicher ist, daß die zwei recht haben. (Stefan Ram)
Der Habakuk.
2019-10-25 14:32:31 UTC
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Post by Hans
Post by Hans
Post by Florian Ritter
Post by Martin Udelhoven
Post by Detlef Meißner
Logisch, heißt es doch "der Esel nennt sich immer zuerst".
Ich gratuliere, du hast das Niveau der 5. Klasse erreicht.
Ich war auch einmal in der 5. Klasse (...)
Und Du durftest schon rauchen, weil Du 16 Jahre alt warst - FR
Ich war bis zum 20. Lebensjahr Nichtraucher, dann 26 Jahre lange
Raucher und bin es seit 28 Jahren nicht mehr. Mithin ein Jüngling von 74.
in der 5. Klasse am 5.5.1961 eine Arbeit in Griechisch geschrieben.
Das sind jetzt 58 Jahre her. Wenn ich davon ausgehe, dass man in der
5. Klasse 10/11 Jahre alt ist, dann müsstest du jetzt 68/69 sein,
bist aber 74. Da fehlen 5/6 Jahre. Also warst du doch mit 16 in
Klasse 5. :-)
In Österreich sind die Zählungen der Klassen anders als in
Deutschland: Volksschule 1. bis 4. Klasse; im Gymnasium beginnt die
Zählung wieder mit der 1. Klasse und geht dann bis zur Matura (Abitur)
in der 8. Klasse.
Dafür sind Begriffe wie "Unterprima", "Quinta" etc. in Österreich
nicht üblich bzw. weitgehend unbekannt.
Das waren sie anscheinend in Bayern zu meiner Zeit auch. Vielleicht
durch die Nähe zu Österreich. :-)
Aber ich kann mich nicht erinnern, daß auch nur einer, egal ob
Schüler, oder Lehrer die Klassenstufen so genannt hätte. Bei uns wurde
einfach nach den Grundschulkassen weitergezählt: nach der 4. Klasse
Grundschule kam die 5. Klasse auf dem Gymnasium, dann die 6., usw.

Vielleicht ist/war dieses Quinta/Qarta-Dings bei den "Breißn"
verbreitet? Oder deutlich vor meiner Schulzeit.
Post by Hans
Siehe auch
https://de.wikipedia.org/wiki/Jahrgangsstufe
Hans
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
Detlef Meißner
2019-10-25 14:44:49 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Hans
Post by Florian Ritter
Post by Martin Udelhoven
Post by Detlef Meißner
Logisch, heißt es doch "der Esel nennt sich immer zuerst".
Ich gratuliere, du hast das Niveau der 5. Klasse erreicht.
Ich war auch einmal in der 5. Klasse (...)
Und Du durftest schon rauchen, weil Du 16 Jahre alt warst - FR
Ich war bis zum 20. Lebensjahr Nichtraucher, dann 26 Jahre lange Raucher
und bin es seit 28 Jahren nicht mehr. Mithin ein Jüngling von 74.
5. Klasse am 5.5.1961 eine Arbeit in Griechisch geschrieben.
Das sind jetzt 58 Jahre her. Wenn ich davon ausgehe, dass man in der 5.
Klasse 10/11 Jahre alt ist, dann müsstest du jetzt 68/69 sein, bist aber
74. Da fehlen 5/6 Jahre. Also warst du doch mit 16 in Klasse 5. :-)
Volksschule 1. bis 4. Klasse; im Gymnasium beginnt die Zählung wieder mit
der 1. Klasse und geht dann bis zur Matura (Abitur) in der 8. Klasse.
Dafür sind Begriffe wie "Unterprima", "Quinta" etc. in Österreich nicht
üblich bzw. weitgehend unbekannt.
Das waren sie anscheinend in Bayern zu meiner Zeit auch. Vielleicht durch die
Nähe zu Österreich. :-)
Aber ich kann mich nicht erinnern, daß auch nur einer, egal ob Schüler, oder
Lehrer die Klassenstufen so genannt hätte. Bei uns wurde einfach nach den
Grundschulkassen weitergezählt: nach der 4. Klasse Grundschule kam die 5.
Klasse auf dem Gymnasium, dann die 6., usw.
Vielleicht ist/war dieses Quinta/Qarta-Dings bei den "Breißn" verbreitet?
Oder deutlich vor meiner Schulzeit.
Hamburger Abkommen 1964

Detlef
--
Die eigentliche Aufgabe eines Freundes ist, dir beizustehen, wenn du im
Unrecht bist. Jedermann ist auf deiner Seite, wenn du im Recht bist.
(Mark Twain)
Detlef Meißner
2019-10-25 17:18:22 UTC
Antworten
Permalink
Post by Detlef Meißner
Vielleicht ist/war dieses Quinta/Qarta-Dings bei den "Breißn" verbreitet?
Oder deutlich vor meiner Schulzeit.
Hamburger Abkommen 1964
Unter dem Stichwort finde ich nichts über diese Bezeichnungen.
https://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/676641#Deutschland

************************************************************************
Aktuelle Bezeichnung

Im Zuge der Vereinheitlichung des Deutschen Schulsystems durch das
sogenannte Hamburger Abkommen 1964 wurde durch die Ministerpräsidenten
der Länder die Abschaffung der bis dahin teilweise üblichen Zählung der
Klassen eines Gymnasiums, neu beginnend bei der ersten Klasse und
endend mit der neunten Klasse, beschlossen.
************************************************************************
Bis wann hieß eigentlich der Realschulabschluss offiziell "Einjähriges"?
Laut Wikipedia ging es bei diesem Namen um Militärdienst im 19. Jahrhundert.
Aber meine Eltern haben ihn auch zur Jahrtausendwende noch benutzt.
Der Begriff war nach dem Kriege offiziell nicht mehr üblich.

Detlef
--
Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten
Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese
Sprache zu lernen. (Mark Twain)
Quinn C
2019-10-25 17:38:26 UTC
Antworten
Permalink
Post by Detlef Meißner
Post by Detlef Meißner
Vielleicht ist/war dieses Quinta/Qarta-Dings bei den "Breißn" verbreitet?
Oder deutlich vor meiner Schulzeit.
Hamburger Abkommen 1964
Unter dem Stichwort finde ich nichts über diese Bezeichnungen.
https://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/676641#Deutschland
************************************************************************
Aktuelle Bezeichnung
Im Zuge der Vereinheitlichung des Deutschen Schulsystems durch das
sogenannte Hamburger Abkommen 1964 wurde durch die Ministerpräsidenten
der Länder die Abschaffung der bis dahin teilweise üblichen Zählung der
Klassen eines Gymnasiums, neu beginnend bei der ersten Klasse und
endend mit der neunten Klasse, beschlossen.
************************************************************************
Diese Zählweise habe ich nun freilich nie gehört. Wie gesagt war es bei
uns alt "Sexta", neu "5. Klasse".
--
GUGELIEREN, vb., schwelgen: dann das ander jar war ein solch
gugelieren bei dem guten most J. HEROLT
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
Detlef Meißner
2019-10-25 17:44:55 UTC
Antworten
Permalink
Post by Quinn C
Post by Detlef Meißner
Post by Detlef Meißner
Vielleicht ist/war dieses Quinta/Qarta-Dings bei den "Breißn" verbreitet?
Oder deutlich vor meiner Schulzeit.
Hamburger Abkommen 1964
Unter dem Stichwort finde ich nichts über diese Bezeichnungen.
https://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/676641#Deutschland
************************************************************************
Aktuelle Bezeichnung
Im Zuge der Vereinheitlichung des Deutschen Schulsystems durch das
sogenannte Hamburger Abkommen 1964 wurde durch die Ministerpräsidenten
der Länder die Abschaffung der bis dahin teilweise üblichen Zählung der
Klassen eines Gymnasiums, neu beginnend bei der ersten Klasse und
endend mit der neunten Klasse, beschlossen.
************************************************************************
Diese Zählweise habe ich nun freilich nie gehört. Wie gesagt war es bei
uns alt "Sexta", neu "5. Klasse".
Ich halte die Formulierung auch für falsch, wahrscheinlich jemandem
geschrieben, der es selbst nicht miterlebt hat und auf einer
Gesamtschule war,kann aber den Originaltext nicht finden. Ich weiß nur,
dass ich die Abschaffung von Sexta, Quinta ... miterlebt habe.

Und wenn dann (in Hessen) jemand sagte, er sei in der Quinta, wusste
man: Aha, Gymnasium.

Detlef

Detlef
--
Wenn es einen Muttersprachler gibt, der sich nicht ganz schlüssig ist
und zwei, die sich sicher sind, dann würde dies dafür sprechen, daß es
wahrscheinlicher ist, daß die zwei recht haben. (Stefan Ram)
Heinz Lohmann
2019-10-25 15:25:23 UTC
Antworten
Permalink
Post by Hans
Post by Florian Ritter
Und Du durftest schon rauchen, weil Du 16 Jahre alt warst - FR
Ich war bis zum 20. Lebensjahr Nichtraucher, dann 26 Jahre lange Raucher
und bin es seit 28 Jahren nicht mehr. Mithin ein Jüngling von 74.
Wenn du nie geraucht hättest, wärst du jetzt schon 85.

SCNR
--
mfg
Heinz Lohmann
Tamsui, Taiwan

Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat. W.B.
Hans
2019-10-25 16:23:18 UTC
Antworten
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Post by Heinz Lohmann
Post by Hans
Post by Florian Ritter
Und Du durftest schon rauchen, weil Du 16 Jahre alt warst - FR
Ich war bis zum 20. Lebensjahr Nichtraucher, dann 26 Jahre lange Raucher
und bin es seit 28 Jahren nicht mehr. Mithin ein Jüngling von 74.
Wenn du nie geraucht hättest, wärst du jetzt schon 85.
Mindestens...
Post by Heinz Lohmann
SCNR
Alles klar. :-)

Hans
Frank Hucklenbroich
2019-10-25 13:37:56 UTC
Antworten
Permalink
Post by Florian Ritter
Post by Martin Udelhoven
Post by Detlef Meißner
Logisch, heißt es doch "der Esel nennt sich immer zuerst".
Ich gratuliere, du hast das Niveau der 5. Klasse erreicht.
Ich war auch einmal in der 5. Klasse (...)
Und Du durftest schon rauchen, weil Du 16 Jahre alt warst - FR
6 Jahre nicht geraucht, nicht gesoffen, keine Weiber.

Dann wurde ich eingeschult.

Grüße,

Frank
Hans
2019-10-25 13:49:20 UTC
Antworten
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Florian Ritter
Post by Martin Udelhoven
Post by Detlef Meißner
Logisch, heißt es doch "der Esel nennt sich immer zuerst".
Ich gratuliere, du hast das Niveau der 5. Klasse erreicht.
Ich war auch einmal in der 5. Klasse (...)
Und Du durftest schon rauchen, weil Du 16 Jahre alt warst - FR
6 Jahre nicht geraucht, nicht gesoffen, keine Weiber.
Dann wurde ich eingeschult.
Und dann??? :-)


Hans
U***@web.de
2019-10-25 09:26:02 UTC
Antworten
Permalink
Post by Martin Udelhoven
Ich gratuliere, du hast das Niveau der 5. Klasse erreicht.
Die 5. Klasse ist nicht dazu da, daß man das in ihr
Erlernte alsbald wieder vergißt.

Das Alphabet hast Du im Zweifel noch früher
gelernt. Kinderkram, Deiner längst nicht
mehr würdig?
Martin Udelhoven
2019-10-25 09:49:38 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Martin Udelhoven
Ich gratuliere, du hast das Niveau der 5. Klasse erreicht.
Die 5. Klasse ist nicht dazu da, daß man das in ihr
Erlernte alsbald wieder vergißt.
Das Alphabet hast Du im Zweifel noch früher
gelernt. Kinderkram, Deiner längst nicht
mehr würdig?
Ich verstehe nicht. Wo habe ich wann was vergessen?

Martin
Detlef Meißner
2019-10-25 09:55:08 UTC
Antworten
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Post by Martin Udelhoven
Post by Detlef Meißner
Post by Martin Udelhoven
Ist diese noble Übung, sich selbst zuletzt zu nennen, vielleicht eine
deutsche Eigenart?
Ich erinnere mich noch, wie mein Deutschlehrer eine entsprechende Passage
in meinem Aufsatz in der 5. Klasse mit dem Hinweis "der Esel und ich" rot
markierte. Ich verstand zunächst nicht.
Logisch, heißt es doch "der Esel nennt sich immer zuerst".
Ich gratuliere, du hast das Niveau der 5. Klasse erreicht.
Und wie lange dauert's noch bei dir?

Detlef
--
Die Mathematik lehrt uns, dass man Nullen nicht übersehen darf.
Martin Udelhoven
2019-10-25 10:00:19 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Martin Udelhoven
Post by Detlef Meißner
Post by Martin Udelhoven
Ich erinnere mich noch, wie mein Deutschlehrer eine entsprechende
Passage in meinem Aufsatz in der 5. Klasse mit dem Hinweis "der
Esel und ich" rot markierte. Ich verstand zunächst nicht.
Logisch, heißt es doch "der Esel nennt sich immer zuerst".
Ich gratuliere, du hast das Niveau der 5. Klasse erreicht.
Und wie lange dauert's noch bei dir?
Ich schrieb nicht: "Ich habe das bis heute nicht verstanden."
Mich darin falsch zu interpretieren ist dann vielleicht doch noch nicht
ganz das Niveau der 5. Klasse.

Martin
Detlef Meißner
2019-10-25 10:21:14 UTC
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Post by Martin Udelhoven
Post by Detlef Meißner
Post by Martin Udelhoven
Post by Detlef Meißner
Post by Martin Udelhoven
Ich erinnere mich noch, wie mein Deutschlehrer eine entsprechende
Passage in meinem Aufsatz in der 5. Klasse mit dem Hinweis "der Esel und
ich" rot markierte. Ich verstand zunächst nicht.
Logisch, heißt es doch "der Esel nennt sich immer zuerst".
Ich gratuliere, du hast das Niveau der 5. Klasse erreicht.
Und wie lange dauert's noch bei dir?
Ich schrieb nicht: "Ich habe das bis heute nicht verstanden."
Mich darin falsch zu interpretieren ist dann vielleicht doch noch nicht ganz
das Niveau der 5. Klasse.
Da stellt sich die Frage, welches Niveau du erreicht hast, dass dich
meine Bemerkung so erregt.

Detlef
--
Unfähigkeit ist nicht ganz durch Gewalt zu ersetzen.
(Brupbacher)
Martin Udelhoven
2019-10-25 10:31:36 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Martin Udelhoven
Post by Detlef Meißner
Post by Martin Udelhoven
Post by Detlef Meißner
Post by Martin Udelhoven
Ich erinnere mich noch, wie mein Deutschlehrer eine entsprechende
Passage in meinem Aufsatz in der 5. Klasse mit dem Hinweis "der
Esel und ich" rot markierte. Ich verstand zunächst nicht.
Logisch, heißt es doch "der Esel nennt sich immer zuerst".
Ich gratuliere, du hast das Niveau der 5. Klasse erreicht.
Und wie lange dauert's noch bei dir?
Ich schrieb nicht: "Ich habe das bis heute nicht verstanden."
Mich darin falsch zu interpretieren ist dann vielleicht doch noch
nicht ganz das Niveau der 5. Klasse.
Da stellt sich die Frage, welches Niveau du erreicht hast, dass dich
meine Bemerkung so erregt.
Eine Fehleinschätzung.
Wenn sich jemand ausnahmsweise mal dazu herablässt, in einem Faden auf
jeden Blödsinn auch zu antworten, so wie du es allüberall tust, dann
heißt das noch lange nicht, dass derjenige dabei erregt ist so wie du.

Martin
Detlef Meißner
2019-10-25 10:36:57 UTC
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Post by Martin Udelhoven
Post by Martin Udelhoven
Post by Detlef Meißner
Post by Martin Udelhoven
Post by Detlef Meißner
Post by Martin Udelhoven
Ich erinnere mich noch, wie mein Deutschlehrer eine entsprechende
Passage in meinem Aufsatz in der 5. Klasse mit dem Hinweis "der Esel
und ich" rot markierte. Ich verstand zunächst nicht.
Logisch, heißt es doch "der Esel nennt sich immer zuerst".
Ich gratuliere, du hast das Niveau der 5. Klasse erreicht.
Und wie lange dauert's noch bei dir?
Ich schrieb nicht: "Ich habe das bis heute nicht verstanden."
Mich darin falsch zu interpretieren ist dann vielleicht doch noch nicht
ganz das Niveau der 5. Klasse.
Da stellt sich die Frage, welches Niveau du erreicht hast, dass dich meine
Bemerkung so erregt.
Eine Fehleinschätzung.
Wenn sich jemand ausnahmsweise mal dazu herablässt, in einem Faden auf jeden
Blödsinn auch zu antworten, so wie du es allüberall tust, dann heißt das noch
lange nicht, dass derjenige dabei erregt ist so wie du.
Und du meinst, das sei keine Fehleinschätzung, du Herablasser?
Na dann ...

Detlef
--
Wenn es einen Muttersprachler gibt, der sich nicht ganz schlüssig ist
und zwei, die sich sicher sind, dann würde dies dafür sprechen, daß es
wahrscheinlicher ist, daß die zwei recht haben. (Stefan Ram)
Sergio Gatti
2019-10-25 08:13:10 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Sergio Gatti
Deswegen haben ich und meine Frau solche Vornamen gesucht
und zwei davon ausgewählt.
Ich rate zur Subjektvertauschung.
Warum?
Roland Franzius
2019-10-25 09:02:30 UTC
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Post by Sergio Gatti
Post by U***@web.de
Post by Sergio Gatti
Deswegen haben ich und meine Frau solche Vornamen gesucht
und zwei davon ausgewählt.
Ich rate zur Subjektvertauschung.
Warum?
Vielleicht zur Subjektvertuschung?

Propter confluentia duo praeceptae suspicamur

"Prima le signore" + l'asino si chiama per primo" oder wie heißt "Ladies
first" und schön lautmalerisch "ο γάιδαρος ο ίδιος ο ίδιος ο ίδιος",
falls bekannt, auf italienisch?
--
Roland Franzius
Detlef Meißner
2019-10-25 09:58:52 UTC
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Post by Sergio Gatti
Post by U***@web.de
Post by Sergio Gatti
Deswegen haben ich und meine Frau solche Vornamen gesucht
und zwei davon ausgewählt.
Ich rate zur Subjektvertauschung.
Warum?
Im Deutschen gilt es als unhöflich, wenn man sich selbst zuerst nennt.
Also: "Deswegen haben meine Frau und ich ..."

Das Sprüchlein dazu: "Der Esel nennt sich immer zuerst."

Detlef
--
Die Mathematik lehrt uns, dass man Nullen nicht übersehen darf.
Martin Gerdes
2019-10-24 21:28:42 UTC
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Post by Sergio Gatti
Post by Christina Kunze
Post by Sergio Gatti
Schön, dass Männer, die auf Simone, Gabriele oder auch
Andrea hören, bei _dir_ keine Verwunderung auslösen. Leider
werden meine Kinder nicht nur mit so gut Bescheid wissenden
Menschen wie du zu tun haben.
Deutschland ist schon ganz schön bunt geworden. Bei uns kommen eine
ganze Menge Menschen vorbei, bei denen ich froh bin, daß der Computer
angibt, ob sie Männlein oder Weiblein sind.
Post by Sergio Gatti
Post by Christina Kunze
Insgesamt gibt es aber ja viele Vornamen, bei denen man ohne
einschlägige Sprachkenntnisse nicht weiß, ob sie männlich
oder weiblich sind. Und Italienischkenntnisse sind ja in
Deutschland noch relativ weit verbreitet.
Deswegen haben ich und meine Frau solche Vornamen gesucht
und zwei davon ausgewählt.
Was "solche Vornamen"? Welche, bei denen man nicht weiß, ob sie männlich
oder weiblich sind?
Frank Hucklenbroich
2019-10-24 06:43:43 UTC
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Post by Christina Kunze
Post by Sergio Gatti
Schön, dass Männer, die auf Simone, Gabriele oder auch
Andrea hören, bei _dir_ keine Verwunderung auslösen. Leider
werden meine Kinder nicht nur mit so gut Bescheid wissenden
Menschen wie du zu tun haben.
Man könnte den Kindern auch offiziell die deutsche Version des Namens
geben (und sie dann, wenn man Italienisch spricht, doch mit der
italienischen ansprechen).
So geschehen in einer Familie in gleicher Konstellation wie bei Euch, wo
sie wussten, dass sie im deutschen Sprachraum leben werden.
So einen kenne ich auch, der hatte einen deutschen Vater (sogar mit dem
Titel "von xyz") und eine italienische Mutter. Als er für eine deutsche
Firma als Vertreter für Werbeartikel tätig war, stand "Andreas von xyz" auf
seiner Visitenkarte.

Später wechselte er die Branche und verkaufte italienische Weine, die seine
Cousine in der Maremma herstellte. Da stand auf seiner Karte dann "Andrea
von xyz", und er betonte seine italienische Herkunft. Seine Kunden waren
auch im zweiten Fall in Deutschland ;-)
Post by Christina Kunze
Insgesamt gibt es aber ja viele Vornamen, bei denen man ohne
einschlägige Sprachkenntnisse nicht weiß, ob sie männlich oder weiblich
sind. Und Italienischkenntnisse sind ja in Deutschland noch relativ weit
verbreitet.
Kim oder Kai/Kay sind auch solche Fälle.

Grüße,

Frank
Quinn C
2019-10-24 16:09:52 UTC
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Post by Christina Kunze
Post by Sergio Gatti
Schön, dass Männer, die auf Simone, Gabriele oder auch
Andrea hören, bei _dir_ keine Verwunderung auslösen. Leider
werden meine Kinder nicht nur mit so gut Bescheid wissenden
Menschen wie du zu tun haben.
Man könnte den Kindern auch offiziell die deutsche Version des Namens
geben (und sie dann, wenn man Italienisch spricht, doch mit der
italienischen ansprechen).
Ja, sowas sehe ich hier in Kanada oft. Ein Freund meines Sohnes heißt
Maximus, die meisten nennen ihn nur Max, aber für die Großmutter war er
Massimo.

Bei einem anderen habe ich nie herausgefunden, ob er nun "eigentlich"
John oder Jean heißt. Oder vielleicht Giovanni, aber bei meinen
(wenigen) Besuchen zuhause habe ich diese Version nicht gehört, also
vermutlich nein.
Post by Christina Kunze
Insgesamt gibt es aber ja viele Vornamen, bei denen man ohne
einschlägige Sprachkenntnisse nicht weiß, ob sie männlich oder weiblich
sind.
Man muß das auch nicht immer wissen. Wenn das nicht eindeutig ist, gibt
es einen Grund weniger, den Namen später zu wechseln.
--
ê liezen sich die man schouwen
âne gugel vor den frouwen,
nu siht mans in den gugeln gân
vor den frouwen als ein man, -- TEICHNER
Martin Gerdes
2019-10-24 21:28:41 UTC
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Post by Sergio Gatti
Schön, dass Männer, die auf Simone, Gabriele oder auch
Andrea hören, bei _dir_ keine Verwunderung auslösen. Leider
werden meine Kinder nicht nur mit so gut Bescheid wissenden
Menschen wie du zu tun haben.
Jeder mittelalte Deutsche weiß schließlich auch, daß es _die_ Andrea
Doria heißt.

Na dann ist ja alles klar.
U***@web.de
2019-10-23 07:03:15 UTC
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Post by Sergio Gatti
2. Keine Ahnung, inwieweit sich der italienische Simone den
deutschen Aussprachegewohnheiten angepasst hat. Bei älteren
Deutschen habe ich selbst nach mehreren erfolglosen
Versuchen aufgehört, auf die stimmlose Aussprache von S in
Sergio zu pochen. Sie sterben eh aus.
Ich hatte in Frankreich die Versuche auch
aufgegeben, mich gegen Ülf zu verwahren.

Fruchtete seltenst, und so viel lieber ist mir Oulf
auch wieder nicht.
Post by Sergio Gatti
3. Warum glaubst du, dass ich häufige italienische Vornamen
wie Simone und Gabriele für mein männliches Kind von
vornherein ausgeschlossen habe?
Nicht aber Andrea?
Christian Weisgerber
2019-10-23 14:45:36 UTC
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Post by Sergio Gatti
2. Keine Ahnung, inwieweit sich der italienische Simone den
deutschen Aussprachegewohnheiten angepasst hat. Bei älteren
Deutschen habe ich selbst nach mehreren erfolglosen
Versuchen aufgehört, auf die stimmlose Aussprache von S in
Sergio zu pochen. Sie sterben eh aus.
Wieviele, die das S stimmlos sprechen, nennen dich dann auch gleich
Sercio?
--
Christian "naddy" Weisgerber ***@mips.inka.de
Sergio Gatti
2019-10-23 20:01:54 UTC
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Post by Christian Weisgerber
Wieviele, die das S stimmlos sprechen, nennen dich dann auch gleich
Sercio?
Da muss ich noch genauer reinhören.
Sergio mit stimmhaftem s und vor allem mit gi wie in Gift
vor einem o stört mich viel mehr. Aber ich habe gelernt,
dass bei 70- und 80-Jährigen Hopfen und Malz verloren ist.
Wie gesagt, sie sterben eh aus.
Detlef Meißner
2019-10-23 20:35:55 UTC
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Post by Sergio Gatti
Post by Christian Weisgerber
Wieviele, die das S stimmlos sprechen, nennen dich dann auch gleich
Sercio?
Da muss ich noch genauer reinhören.
Sergio mit stimmhaftem s und vor allem mit gi wie in Gift
vor einem o stört mich viel mehr. Aber ich habe gelernt,
dass bei 70- und 80-Jährigen Hopfen und Malz verloren ist.
^^^^
Aber, aber!
Gerade diese Altersgruppe war sehr oft in Italien.
Post by Sergio Gatti
Wie gesagt, sie sterben eh aus.
Auch 20Jährige werden mal 70 und sterben aus.

Generell möchte ich bezweifeln, dass die allgemeinen Sprachkenntnisse
besser als früher sind.

Detlef
--
Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten
Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese
Sprache zu lernen. (Mark Twain)
René Marquardt
2019-10-23 22:28:02 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Sergio Gatti
Post by Christian Weisgerber
Wieviele, die das S stimmlos sprechen, nennen dich dann auch gleich
Sercio?
Da muss ich noch genauer reinhören.
Sergio mit stimmhaftem s und vor allem mit gi wie in Gift
vor einem o stört mich viel mehr. Aber ich habe gelernt,
dass bei 70- und 80-Jährigen Hopfen und Malz verloren ist.
^^^^
Aber, aber!
Gerade diese Altersgruppe war sehr oft in Italien.
Sowohl anlaesslich des, als auch nach dem Krieg. ;)
Florian Ritter
2019-10-24 19:23:54 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Detlef Meißner
Post by Sergio Gatti
Da muss ich noch genauer reinhören.
Sergio mit stimmhaftem s und vor allem mit gi wie in Gift
vor einem o stört mich viel mehr. Aber ich habe gelernt,
dass bei 70- und 80-Jährigen Hopfen und Malz verloren ist.
Aber, aber!
Gerade diese Altersgruppe war sehr oft in Italien.
Sowohl anlaesslich des, als auch nach dem Krieg. ;)
Der Vater eines Kommilitonen war Obrist im Stabe von
Feldmarschall Kesselring, hatte jedoch trotz längeren
Aufenthalts im Italischen keine Gelegenheit zu
Spracherwerb - FR
Klaus Pommerening
2019-10-24 07:46:47 UTC
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Christian Weisgerber kennt die Probleme der Deutschen mit der
Post by Christian Weisgerber
Post by Sergio Gatti
2. Keine Ahnung, inwieweit sich der italienische Simone den
deutschen Aussprachegewohnheiten angepasst hat. Bei älteren
Deutschen habe ich selbst nach mehreren erfolglosen
Versuchen aufgehört, auf die stimmlose Aussprache von S in
Sergio zu pochen. Sie sterben eh aus.
Wieviele, die das S stimmlos sprechen, nennen dich dann auch gleich
Sercio?
Auch wenn's langsam OT wird: Der Gründer der bekannten Suppenfabrik
war Julius Maggi, ein Schweizer mit italienischem Migrationshintergrund,
der seinen Familiennamen natürlich italienisch aussprach. Das
deutsche Zweigwerk, 1887 in Singen gegründet, wurde, und wird noch
heute von alteingesessenen Singenern, "Mattschi" ausgesprochen.
(Obwohl die Ravioli-Produktion erst in der 1950er-Jahren aufgenommen
wurde.)
--
Klaus Pommerening
Originalität ist die Fähigkeit, sich Bonmots zu merken und zu
vergessen, von wem sie stammen. (Nessie Tausendschön)
U***@web.de
2019-10-24 08:05:20 UTC
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Post by Klaus Pommerening
Christian Weisgerber kennt die Probleme der Deutschen mit der
Post by Christian Weisgerber
Post by Sergio Gatti
2. Keine Ahnung, inwieweit sich der italienische Simone den
deutschen Aussprachegewohnheiten angepasst hat. Bei älteren
Deutschen habe ich selbst nach mehreren erfolglosen
Versuchen aufgehört, auf die stimmlose Aussprache von S in
Sergio zu pochen. Sie sterben eh aus.
Wieviele, die das S stimmlos sprechen, nennen dich dann auch gleich
Sercio?
Auch wenn's langsam OT wird: Der Gründer der bekannten Suppenfabrik
war Julius Maggi, ein Schweizer mit italienischem Migrationshintergrund,
der seinen Familiennamen natürlich italienisch aussprach. Das
deutsche Zweigwerk, 1887 in Singen gegründet, wurde, und wird noch
heute von alteingesessenen Singenern, "Mattschi" ausgesprochen.
In der Schweiz erfolge hingegen ordnungsgemäße Aussprache.
https://de.wikipedia.org/wiki/Maggi
Post by Klaus Pommerening
(Obwohl die Ravioli-Produktion erst in der 1950er-Jahren aufgenommen
wurde.)
Und das trotz Werksgründung daselbst 1887.

Gruß, ULF
Frank Hucklenbroich
2019-10-25 06:13:06 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Klaus Pommerening
Christian Weisgerber kennt die Probleme der Deutschen mit der
Post by Christian Weisgerber
Post by Sergio Gatti
2. Keine Ahnung, inwieweit sich der italienische Simone den
deutschen Aussprachegewohnheiten angepasst hat. Bei älteren
Deutschen habe ich selbst nach mehreren erfolglosen
Versuchen aufgehört, auf die stimmlose Aussprache von S in
Sergio zu pochen. Sie sterben eh aus.
Wieviele, die das S stimmlos sprechen, nennen dich dann auch gleich
Sercio?
Auch wenn's langsam OT wird: Der Gründer der bekannten Suppenfabrik
war Julius Maggi, ein Schweizer mit italienischem Migrationshintergrund,
der seinen Familiennamen natürlich italienisch aussprach. Das
deutsche Zweigwerk, 1887 in Singen gegründet, wurde, und wird noch
heute von alteingesessenen Singenern, "Mattschi" ausgesprochen.
In der Schweiz erfolge hingegen ordnungsgemäße Aussprache.
https://de.wikipedia.org/wiki/Maggi
Dafür putzen sich die Schweizer ihre Zähne mit "Kollgäit".

Hat mich sehr überrascht, als ich das in einer Fernsehwerbung dort sah. In
Deutschland kannte ich die Zahnpasta nur als "Koll-Gate". Ist abr wohl der
Mehrsprachigkeit im Land geschuldet.

Grüße,

Frank
Andreas Karrer
2019-10-25 07:55:15 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Hat mich sehr überrascht, als ich das in einer Fernsehwerbung dort sah. In
Deutschland kannte ich die Zahnpasta nur als "Koll-Gate". Ist abr wohl der
Mehrsprachigkeit im Land geschuldet.
Nunja, englisch ist keine Amtssprache hier.

Mein Grossvater, Jg. 1900, wohnte in einem Dorf, in dem 1956 eine
Colgate-Fabrik gebaut wurde (nb. kaum 10 km vom ursprünglichen
Maggi-Stammwerk entfernt). Wie die meisten seiner Generation konnte er
kaum Englisch, der Name wurde von den Autochthonen ungefähr wie
"Kollgett" ausgesprochen.

Italienische Aussprache von Wörtern wie Maggi, Gnocchi, Chianti etc.
konnte er schon eher. Zwar lernte man in Zürich generell Französisch
als erste Fremdsprache (heute Englisch), aber nach dem Krieg waren die
Italiener für mindestens 50 Jahre die grösste Gruppe von
Einwanderern. Die Arbeiter im Dachdeckergeschäft besagten Grossvaters
waren zur Hälfte Italiener, meist Sizilianer, und oft Analphabeten,
die ihre Lohnquittungen mit mühsam hingemalten XXX unterschrieben.

- Andi
Florian Ritter
2019-10-25 13:28:02 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by U***@web.de
In der Schweiz erfolge hingegen ordnungsgemäße Aussprache.
https://de.wikipedia.org/wiki/Maggi
Dafür putzen sich die Schweizer ihre Zähne mit "Kollgäit".
Hat mich sehr überrascht, als ich das in einer Fernsehwerbung dort sah. In
Deutschland kannte ich die Zahnpasta nur als "Koll-Gate".
Es wird drum auch gesungen:
Agathe, Agathe,
Dein Mund riecht nach Colgate.

FR
Christian Weisgerber
2019-10-23 14:40:13 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Der deutsche Vorname Simone ist weiblich.
Heute war ich auf einer Veranstaltung mit einem Italiener namens Simone. Als
der mit seinem Vornamen angesprochen wurde, war ich irritiert, weil die
Aussprache exakt dem deutschen Frauennamen entsprach.
Diese griechischen bzw. durch griechische Vermittlung übernommenen
Namen wurden im Italienischen so angepasst, dass sie nicht auf einem
Konsonant enden, sei es durch Anhängen eines Vokals:

Simon > Simone
Gabriel > Gabriele

Oder durch Wegfall des Auslauts:

Andreas > Andrea
Nicholas > Nicola
Post by Stefan Schmitz
Ist es richtig, den italienischen Männernamen hierzulande so auszusprechen wie
den deutschen Frauennamen?
Im deutschsprachigen Raum wird man ihn an die deutsche Lautung
anpassen und damit so aussprechen wie den deutschen Frauennamen.
Im Italienischen erwarte ich, dass der letzte Vokal doch ein /e/
ist: /si'mone/
Post by Stefan Schmitz
Oder gehört da zwingend ein stimmloses S hin, wie es
mein Sprachgefühl verlangt?
Im Italienischen schon. Eingedeutscht wird man das S so sprechen,
wie auch sonst vor Vokal, also je nach Sprecher/Region entweder /z/
oder /s/.
--
Christian "naddy" Weisgerber ***@mips.inka.de
Sergio Gatti
2019-10-23 20:01:17 UTC
Antworten
Permalink
Post by Christian Weisgerber
Im deutschsprachigen Raum wird man ihn an die deutsche Lautung
anpassen und damit so aussprechen wie den deutschen Frauennamen.
Im Italienischen erwarte ich, dass der letzte Vokal doch ein /e/
ist: /si'mone/
So isses.
Post by Christian Weisgerber
Post by Stefan Schmitz
Oder gehört da zwingend ein stimmloses S hin, wie es
mein Sprachgefühl verlangt?
Im Italienischen schon. Eingedeutscht wird man das S so sprechen,
wie auch sonst vor Vokal, also je nach Sprecher/Region entweder /z/
oder /s/.
Leider ist Stefans gutes Sprachgefühl nicht maßgeblich. Fast
alle Deutschen handeln nach Christians Beschreibung. Ich
habe Erfahrung damit. :-(
Detlef Meißner
2019-10-23 20:36:55 UTC
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Post by Sergio Gatti
Post by Christian Weisgerber
Im deutschsprachigen Raum wird man ihn an die deutsche Lautung
anpassen und damit so aussprechen wie den deutschen Frauennamen.
Im Italienischen erwarte ich, dass der letzte Vokal doch ein /e/
ist: /si'mone/
So isses.
Post by Christian Weisgerber
Post by Stefan Schmitz
Oder gehört da zwingend ein stimmloses S hin, wie es
mein Sprachgefühl verlangt?
Im Italienischen schon. Eingedeutscht wird man das S so sprechen,
wie auch sonst vor Vokal, also je nach Sprecher/Region entweder /z/
oder /s/.
Leider ist Stefans gutes Sprachgefühl nicht maßgeblich. Fast
alle Deutschen handeln nach Christians Beschreibung. Ich
habe Erfahrung damit. :-(
Woran liegt's?

Detlef
--
Unfähigkeit ist nicht ganz durch Gewalt zu ersetzen.
(Brupbacher)
René Marquardt
2019-10-23 22:26:36 UTC
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Post by Sergio Gatti
Post by Christian Weisgerber
Im deutschsprachigen Raum wird man ihn an die deutsche Lautung
anpassen und damit so aussprechen wie den deutschen Frauennamen.
Im Italienischen erwarte ich, dass der letzte Vokal doch ein /e/
ist: /si'mone/
So isses.
Post by Christian Weisgerber
Post by Stefan Schmitz
Oder gehört da zwingend ein stimmloses S hin, wie es
mein Sprachgefühl verlangt?
Im Italienischen schon. Eingedeutscht wird man das S so sprechen,
wie auch sonst vor Vokal, also je nach Sprecher/Region entweder /z/
oder /s/.
Leider ist Stefans gutes Sprachgefühl nicht maßgeblich. Fast
alle Deutschen handeln nach Christians Beschreibung. Ich
habe Erfahrung damit. :-(
Das ist aber nicht nur in Deutschland so, wenn dich das troestet.
Wenn ich meinen Vornamen franzoesisch ausspraeche, verstuende man
mich weder in Deutschland noch in den USA.
Spreche ich ihn deutsch aus, versteht man ihn nicht in Frankreich
und in den USA.
Also spreche ich in aus, wie die Personen, die diesen, bzw. eine Variante
davon typischerweise tragen (schwarze Maedels) ueblicherweise aussprechen.
Dann kommt dann wenigstens was dabei raus.

(Sowohl das R als auch die beiden E's werden auf deutsch, frz., und en.
jeweils komplett anders ausgesprochen. Muss ich halt damit leben. Ich
habe mir zwar meinen Namen nicht ausgesucht, aber meine Wohngegend.)
Andreas Karrer
2019-10-24 07:25:21 UTC
Antworten
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Post by René Marquardt
Post by Sergio Gatti
Post by Christian Weisgerber
Im deutschsprachigen Raum wird man ihn an die deutsche Lautung
anpassen und damit so aussprechen wie den deutschen Frauennamen.
Im Italienischen erwarte ich, dass der letzte Vokal doch ein /e/
ist: /si'mone/
So isses.
Post by Christian Weisgerber
Post by Stefan Schmitz
Oder gehört da zwingend ein stimmloses S hin, wie es
mein Sprachgefühl verlangt?
Im Italienischen schon. Eingedeutscht wird man das S so sprechen,
wie auch sonst vor Vokal, also je nach Sprecher/Region entweder /z/
oder /s/.
Leider ist Stefans gutes Sprachgefühl nicht maßgeblich. Fast
alle Deutschen handeln nach Christians Beschreibung. Ich
habe Erfahrung damit. :-(
Das ist aber nicht nur in Deutschland so, wenn dich das troestet.
Wenn ich meinen Vornamen franzoesisch ausspraeche, verstuende man
mich weder in Deutschland noch in den USA.
Wie bitte? Wenn du dich auf forvo.com rumhörst, sind doch die
Aussprachen in fr/en/de sehr ähnlich. Bei manchen Deutschsprechern
diese zwangafte Endsilbenbetonung halt.

- Andi
U***@web.de
2019-10-24 07:42:23 UTC
Antworten
Permalink
Am Donnerstag, 24. Oktober 2019 09:25:23 UTC+2 schrieb Andreas Karrer:
[René]
Post by Andreas Karrer
Post by René Marquardt
Wenn ich meinen Vornamen franzoesisch ausspraeche, verstuende man
mich weder in Deutschland noch in den USA.
Wie bitte? Wenn du dich auf forvo.com rumhörst, sind doch die
Aussprachen in fr/en/de sehr ähnlich. Bei manchen Deutschsprechern
diese zwangafte Endsilbenbetonung halt.
Jetzt mal halblang, machen die Franzosen ja auch.

Gut, saarlandnahe Lothringer habe ich mal so
vernommen:

"C*e*matin, nous s*o*mmesallés à la m*ai*rie."

Gruß, ULF
René Marquardt
2019-10-24 11:36:04 UTC
Antworten
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Post by Andreas Karrer
Post by René Marquardt
Post by Sergio Gatti
Post by Christian Weisgerber
Im deutschsprachigen Raum wird man ihn an die deutsche Lautung
anpassen und damit so aussprechen wie den deutschen Frauennamen.
Im Italienischen erwarte ich, dass der letzte Vokal doch ein /e/
ist: /si'mone/
So isses.
Post by Christian Weisgerber
Post by Stefan Schmitz
Oder gehört da zwingend ein stimmloses S hin, wie es
mein Sprachgefühl verlangt?
Im Italienischen schon. Eingedeutscht wird man das S so sprechen,
wie auch sonst vor Vokal, also je nach Sprecher/Region entweder /z/
oder /s/.
Leider ist Stefans gutes Sprachgefühl nicht maßgeblich. Fast
alle Deutschen handeln nach Christians Beschreibung. Ich
habe Erfahrung damit. :-(
Das ist aber nicht nur in Deutschland so, wenn dich das troestet.
Wenn ich meinen Vornamen franzoesisch ausspraeche, verstuende man
mich weder in Deutschland noch in den USA.
Wie bitte? Wenn du dich auf forvo.com rumhörst, sind doch die
Aussprachen in fr/en/de sehr ähnlich. Bei manchen Deutschsprechern
diese zwangafte Endsilbenbetonung halt.
Das R alleine schon, und dann das eine e und das andere...
Original frz. hoert sich das etwa Rwoeneee an, fein deutsch Rrreneeeeh,
umg. deutsch Rrraenneh, und fuer en. faellt mir gerade keine Umschreibung
des Anfangsbuchstaben ein, jedenfalls ein amerikanisches, nicht-rhotisches R.

Im Ernst, die R's in den drei Sprachen sind verschieden, also minds. 5
verschiedene Aussprachen (dt. gerollt oder nicht, en. rhotisch oder nicht,
frz. weiss der Deibi), man kommst sich vor wie ein Japs, der, weil er
mit diesen Lauten nicht aufgewachsen ist, die Unterschiede einfach nicht
wahrnimmt, und dem daher L und R das gleiche sind.

Schreiten wir nun zu den versch. Aussprachen des Vokals E ;)

Nee, tun wir nicht. Aber zB Mercedes hat drei verschiedene Aussprachen
in einem Wort verpackt.
Quinn C
2019-10-24 16:09:52 UTC
Antworten
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Post by René Marquardt
Post by Andreas Karrer
Post by René Marquardt
Wenn ich meinen Vornamen franzoesisch ausspraeche, verstuende man
mich weder in Deutschland noch in den USA.
Wie bitte? Wenn du dich auf forvo.com rumhörst, sind doch die
Aussprachen in fr/en/de sehr ähnlich. Bei manchen Deutschsprechern
diese zwangafte Endsilbenbetonung halt.
Das R alleine schon, und dann das eine e und das andere...
Original frz. hoert sich das etwa Rwoeneee an, fein deutsch Rrreneeeeh,
umg. deutsch Rrraenneh, und fuer en. faellt mir gerade keine Umschreibung
des Anfangsbuchstaben ein, jedenfalls ein amerikanisches, nicht-rhotisches R.
"Nicht-rhotisch" ist keine Kategorie für den Wortanfang - da wird es
immer gesprochen.
Post by René Marquardt
Im Ernst, die R's in den drei Sprachen sind verschieden, also minds. 5
verschiedene Aussprachen (dt. gerollt oder nicht, en. rhotisch oder nicht,
frz. weiss der Deibi),
Eben. Mein französisches und deutsches R sind sich ziemlich ähnlich,
aber andere Deutsch- und Französischsprachige haben diverse andere Rs.

Auch das finale E unterscheidet sich m.E. zwischen fra und deu nicht
dramatisch.
--
er (Tristan) hiez im ein tôrenkleit
an der stete machen:
von wunderlîchen sachen
einen roc seltsên getan
und eine gugelen daran
H. V. FREIBERG Tristan
René Marquardt
2019-10-24 22:50:33 UTC
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Post by Quinn C
Post by René Marquardt
Post by Andreas Karrer
Post by René Marquardt
Wenn ich meinen Vornamen franzoesisch ausspraeche, verstuende man
mich weder in Deutschland noch in den USA.
Wie bitte? Wenn du dich auf forvo.com rumhörst, sind doch die
Aussprachen in fr/en/de sehr ähnlich. Bei manchen Deutschsprechern
diese zwangafte Endsilbenbetonung halt.
Das R alleine schon, und dann das eine e und das andere...
Original frz. hoert sich das etwa Rwoeneee an, fein deutsch Rrreneeeeh,
umg. deutsch Rrraenneh, und fuer en. faellt mir gerade keine Umschreibung
des Anfangsbuchstaben ein, jedenfalls ein amerikanisches, nicht-rhotisches R.
"Nicht-rhotisch" ist keine Kategorie für den Wortanfang - da wird es
immer gesprochen.
Gesprochen wird es immer, klar. Also fast imma. Verklingel man einem Ami "Raucher".
Vielleicht sollten wir vom stimmlosen und stimmhaften R sprechen.
Das frz. R klingt im US-en fast wie ein (en)W.
Post by Quinn C
Post by René Marquardt
Im Ernst, die R's in den drei Sprachen sind verschieden, also minds. 5
verschiedene Aussprachen (dt. gerollt oder nicht, en. rhotisch oder nicht,
frz. weiss der Deibi),
Eben. Mein französisches und deutsches R sind sich ziemlich ähnlich,
aber andere Deutsch- und Französischsprachige haben diverse andere Rs.
Auch das finale E unterscheidet sich m.E. zwischen fra und deu nicht
dramatisch.
Ja, d.E. eben. Aber dem Japaner faellt auch kein Unterschied zwischen R und L auf.
U***@web.de
2019-10-25 07:23:44 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Quinn C
Post by René Marquardt
Post by Andreas Karrer
Post by René Marquardt
Wenn ich meinen Vornamen franzoesisch ausspraeche, verstuende man
mich weder in Deutschland noch in den USA.
Wie bitte? Wenn du dich auf forvo.com rumhörst, sind doch die
Aussprachen in fr/en/de sehr ähnlich. Bei manchen Deutschsprechern
diese zwangafte Endsilbenbetonung halt.
Das R alleine schon, und dann das eine e und das andere...
Original frz. hoert sich das etwa Rwoeneee an, fein deutsch Rrreneeeeh,
umg. deutsch Rrraenneh, und fuer en. faellt mir gerade keine Umschreibung
des Anfangsbuchstaben ein, jedenfalls ein amerikanisches, nicht-rhotisches R.
"Nicht-rhotisch" ist keine Kategorie für den Wortanfang - da wird es
immer gesprochen.
Gesprochen wird es immer, klar. Also fast imma. Verklingel man einem Ami "Raucher".
Im Westerwald kämen die wohl gut zurecht.
Quinn C
2019-10-24 16:09:52 UTC
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* Andreas Karrer:

[René]
Post by Andreas Karrer
Wie bitte? Wenn du dich auf forvo.com rumhörst, sind doch die
Aussprachen in fr/en/de sehr ähnlich. Bei manchen Deutschsprechern
diese zwangafte Endsilbenbetonung halt.
Zwanghafte Abgrenzung vom Schweizerischen, meinst Du?

Das ist nämlich kein allgemeines Prinzip. René wird im
(Deutsch-)Deutschen hinten betont, André nicht unbedingt.
--
GUGELIEREN, vb., schwelgen: dann das ander jar war ein solch
gugelieren bei dem guten most J. HEROLT
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
Martin Gerdes
2019-10-24 21:28:42 UTC
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Post by Andreas Karrer
Post by René Marquardt
Das ist aber nicht nur in Deutschland so, wenn dich das troestet.
Wenn ich meinen Vornamen [René] franzoesisch ausspraeche, verstuende man
mich weder in Deutschland noch in den USA.
Wie bitte? Wenn du dich auf forvo.com rumhörst, sind doch die
Aussprachen in fr/en/de sehr ähnlich. Bei manchen Deutschsprechern
diese zwangafte Endsilbenbetonung halt.
Noch nicht einmal die fällt groß auf. Franzosen sprechen "Rönnee",
Deutsche dito oder "Rennee". Die Anglophonen sprechen auch "Rennee" und
"Rönnee" sowie das r signifikant anders, aber immer noch gut
verständlich. Bei einem Minimum an Verstehen-Wollen kann der Name keine
Schwierigkeiten bereiten.
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