Discussion:
vom kgN zum kgV
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Roland Franzius
2019-12-22 10:01:31 UTC
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Paradigmenwechsel.

Politisch war ja bisher immer von kleinsten gemeinsamen Nenner die Rede.


https://meedia.de/2018/11/20/das-kleinste-gemeinsame-vielfache-wie-friedrich-merz-sein-image-weichspuelt-und-dabei-seine-chance-auf-den-cdu-vorsitz-riskiert/

Bei den Mathematikern der Pateien soll ja inzwischen der kleinste
gemeinsame Nullteiler das Paradigma der Zukunft sein.
--
Roland Franzius
Ralph Aichinger
2019-12-22 10:08:49 UTC
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Post by Roland Franzius
Paradigmenwechsel.
Politisch war ja bisher immer von kleinsten gemeinsamen Nenner die Rede.
Vom Subject her hätte ich eher auf "Vom kleinsten gemeinsamen Nenner zum
Kurs-Gewinn-Verhältnis" getippt.

/ralph
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
Frank Hucklenbroich
2019-12-22 14:04:12 UTC
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Post by Ralph Aichinger
Post by Roland Franzius
Paradigmenwechsel.
Politisch war ja bisher immer von kleinsten gemeinsamen Nenner die Rede.
Vom Subject her hätte ich eher auf "Vom kleinsten gemeinsamen Nenner zum
Kurs-Gewinn-Verhältnis" getippt.
Ich erinnere mich dunkel an kgN/kgV aus dem Mathe-Unterricht, irgendwann in
der Mittelstufe.

Grüße,

Frank
U***@web.de
2019-12-22 17:45:00 UTC
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Post by Ralph Aichinger
Post by Roland Franzius
Paradigmenwechsel.
Politisch war ja bisher immer von kleinsten gemeinsamen Nenner die Rede.
Vom Subject her hätte ich eher auf "Vom kleinsten gemeinsamen Nenner zum
Kurs-Gewinn-Verhältnis" getippt.
Deine Variante erklärt die Kleinbuchstaben der zweiten Abkürzung nicht.

Gruß, ULF
U***@web.de
2019-12-22 17:47:22 UTC
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Post by Ralph Aichinger
Post by Roland Franzius
Paradigmenwechsel.
Politisch war ja bisher immer von kleinsten gemeinsamen Nenner die Rede.
Vom Subject her hätte ich eher auf "Vom kleinsten gemeinsamen Nenner zum
Kurs-Gewinn-Verhältnis" getippt.
Deine Variante erklärt die Kleinbuchstaben der zweiten Abkürzung nicht.

Gruß, ULF
HC Ahlmann
2019-12-22 13:37:51 UTC
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Post by Roland Franzius
Paradigmenwechsel.
Politisch war ja bisher immer von kleinsten gemeinsamen Nenner die Rede.
<https://meedia.de/2018/11/20/das-kleinste-gemeinsame-vielfache-wie-frie
drich-merz-sein-image-weichspuelt-und-dabei-seine-chance-auf-den-cdu-vor
sitz-riskiert/>
Post by Roland Franzius
Bei den Mathematikern der Pateien soll ja inzwischen der kleinste
gemeinsame Nullteiler das Paradigma der Zukunft sein.
Ich habe den Eindruck, dass kleinster gemeinsamer Nenner, kleinstes
gemeinsames Vielfaches und größter gemeinsamer Teiler in ihrer
mathematischen Bedeutung nicht erfasst worden sind und deren Übertragung
auf andere Sachverhalte – wenig überraschend – scheitert.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Manfred Hoß
2019-12-22 13:48:22 UTC
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Post by HC Ahlmann
Post by Roland Franzius
Paradigmenwechsel.
Politisch war ja bisher immer von kleinsten gemeinsamen Nenner die Rede.
<https://meedia.de/2018/11/20/das-kleinste-gemeinsame-vielfache-wie-frie
drich-merz-sein-image-weichspuelt-und-dabei-seine-chance-auf-den-cdu-vor
sitz-riskiert/>
Post by Roland Franzius
Bei den Mathematikern der Pateien soll ja inzwischen der kleinste
gemeinsame Nullteiler das Paradigma der Zukunft sein.
Ich habe den Eindruck, dass kleinster gemeinsamer Nenner, kleinstes
gemeinsames Vielfaches und größter gemeinsamer Teiler in ihrer
mathematischen Bedeutung nicht erfasst worden sind und deren Übertragung
auf andere Sachverhalte – wenig überraschend – scheitert.
Journalisten sind eben keine Mathematiker und auch keine Physiker, denn der
Quantensprung der Physiker hat ebenfalls nichts mit dem der Journalisten
gemein.

Gruß
Manfred.
Helmut Richter
2019-12-22 14:39:36 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by HC Ahlmann
Ich habe den Eindruck, dass kleinster gemeinsamer Nenner, kleinstes
gemeinsames Vielfaches [...]
Das ist dasselbe: der kleinste gemeinsame Nenner zweier Brüche ist das
kleinste gemeinsame Vielfache ihrer Nenner.
Post by Manfred Hoß
Post by HC Ahlmann
mathematischen Bedeutung nicht erfasst worden sind und deren Übertragung
auf andere Sachverhalte – wenig überraschend – scheitert.
Journalisten sind eben keine Mathematiker und auch keine Physiker, denn der
Quantensprung der Physiker hat ebenfalls nichts mit dem der Journalisten
gemein.
Und wenn einer ausrastet, ist bei ihm eben *keine* Sicherung
durchgebrannt, die durch ihr Durchbrennen eine gefährliche Stromstärke
verhindert hätte.

Und wenn jemand nichts wahrnimmt, ist sein Eingangswiderstand wohl nicht
*hoch* genug, so dass der Spannungspegel des Signals nicht erhalten
bleibt.
--
Helmut Richter
HC Ahlmann
2019-12-22 17:43:57 UTC
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Post by Helmut Richter
Post by HC Ahlmann
Ich habe den Eindruck, dass kleinster gemeinsamer Nenner, kleinstes
gemeinsames Vielfaches und größter gemeinsamer Teiler in ihrer
mathematischen Bedeutung nicht erfasst worden sind (...)
Das ist dasselbe: der kleinste gemeinsame Nenner zweier Brüche ist das
kleinste gemeinsame Vielfache ihrer Nenner.
Das war Punkt, der meinen Eindruck hervorrief.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Frank Hucklenbroich
2019-12-22 18:35:46 UTC
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Post by Helmut Richter
Und wenn einer ausrastet, ist bei ihm eben *keine* Sicherung
durchgebrannt, die durch ihr Durchbrennen eine gefährliche Stromstärke
verhindert hätte.
Das schlägt dwm Faß doch die Krone aus dem Gesicht!

Grüße,

Frank
Quinn C
2019-12-22 20:09:28 UTC
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Post by Manfred Hoß
der
Quantensprung der Physiker hat ebenfalls nichts mit dem der Journalisten
gemein.
Diesen Blödsinn bezeichne ich jetzt mal als solchen, ohne die Erklärung
zum fünfzehnten Mal zu wiederholen. Die Erklärung sollte jeder kennen,
der sie kennen will; wer nicht, hat halt mehr Spaß daran, Journalisten
schlechtzumachen als Sprache zu verstehen,
--
die gugel gehört seit je zur narrenkleidung:
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
Ralph Aichinger
2019-12-22 20:24:53 UTC
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Post by Quinn C
Post by Manfred Hoß
Quantensprung der Physiker hat ebenfalls nichts mit dem der Journalisten
gemein.
Diesen Blödsinn bezeichne ich jetzt mal als solchen, ohne die Erklärung
zum fünfzehnten Mal zu wiederholen. Die Erklärung sollte jeder kennen,
der sie kennen will; wer nicht, hat halt mehr Spaß daran, Journalisten
schlechtzumachen als Sprache zu verstehen,
Danke dafür, ich wollte was ähnliches schreiben, aber weit nicht so
elegant ;)

/ralph
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
Manfred Hoß
2019-12-22 20:53:16 UTC
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Post by Quinn C
Post by Manfred Hoß
der
Quantensprung der Physiker hat ebenfalls nichts mit dem der Journalisten
gemein.
Diesen Blödsinn bezeichne ich jetzt mal als solchen, ohne die Erklärung
zum fünfzehnten Mal zu wiederholen. Die Erklärung sollte jeder kennen,
der sie kennen will; wer nicht, hat halt mehr Spaß daran, Journalisten
schlechtzumachen als Sprache zu verstehen,
Ich habe lediglich geschrieben, und das aus meiner Sicht neutral, dass ein
Begriff, der von unterschiedlichen Personengruppen (hier Journalisten
einerseits und Mathematikern bzw. Physikern andererseits) verwendet wird,
nicht so verstanden werden sollte, als hätte er für beide Gruppen ein und
dieselbe Bedeutung. Was daran hat dich so in Rage gebracht? Schließlich
habe ich meines Erachtens in meinem Text Journalisten mit keinem Wort
schlechtgemacht, außer vielleicht in deiner und in Ralphs Einbildung.

Gruß
Manfred.
Quinn C
2019-12-22 21:17:30 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by Quinn C
Post by Manfred Hoß
der
Quantensprung der Physiker hat ebenfalls nichts mit dem der Journalisten
gemein.
Diesen Blödsinn bezeichne ich jetzt mal als solchen, ohne die Erklärung
zum fünfzehnten Mal zu wiederholen. Die Erklärung sollte jeder kennen,
der sie kennen will; wer nicht, hat halt mehr Spaß daran, Journalisten
schlechtzumachen als Sprache zu verstehen,
Ich habe lediglich geschrieben, und das aus meiner Sicht neutral, dass ein
Begriff, der von unterschiedlichen Personengruppen (hier Journalisten
einerseits und Mathematikern bzw. Physikern andererseits) verwendet wird,
nicht so verstanden werden sollte, als hätte er für beide Gruppen ein und
dieselbe Bedeutung.
Nein, das ist nicht, was Du geschrieben hast.
Post by Manfred Hoß
Was daran hat dich so in Rage gebracht? Schließlich
habe ich meines Erachtens in meinem Text Journalisten mit keinem Wort
schlechtgemacht, außer vielleicht in deiner und in Ralphs Einbildung.
Wie sagt man "plausible deniability" auf Deutsch? Abstreitbarkeit?
Wobei ich sie in diesem Fall nicht plausibel finde.

Ich habe in meinem Leben ca. 200 mal gehört, die umgangssprachliche -
besonders bei Journalisten beliebte - Bedeutung von "Quantensprung" sei
"falsch", sei das Gegenteil der "richtigen", und beruhe auf einem
falschen oder fehlenden Verständnis der Sprachbenutzer für Physik. Es
ist das *klassische Beispiel* für eine falsche Benutzung aufgrund
mangelnden Verständnisses. Wenn Du also nicht mit dieser weit
verbreiteten Interpretation in Zusammenhang gebracht werden möchtest,
solltest Du ein anderes Beispiel wählen.

Diese Interpretation ist Blödsinn, weil der
umgangssprachliche/journalistische Quantensprung eine sinnvolle
Metapher ist.

Auch wenn Du nicht dasselbe meintest wie oben beschrieben, ist Deine
oben zitierte Aussage ebenfalls Blödsinn.

"Wenn man sagt, die USA sei die Lokomotive der Weltwirtschaft, hat das
mit der Lokomotive der Eisenbahningneieure nichts gemein."

Erstens, wer würde so was schreiben, bei einer allgemein als sinnvoll
empfundenen Metapher? Weil, zweitens, es ist Blödsinn.
--
Identitat ist heute ein mobiles Thema, und in der Vergangenheit
konnte sie einfach so entschwinden. Das andert sich.
-- SPAMPOESIE
Manfred Hoß
2019-12-22 21:45:40 UTC
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Post by Quinn C
Post by Manfred Hoß
Post by Quinn C
Post by Manfred Hoß
der
Quantensprung der Physiker hat ebenfalls nichts mit dem der Journalisten
gemein.
Diesen Blödsinn bezeichne ich jetzt mal als solchen, ohne die Erklärung
zum fünfzehnten Mal zu wiederholen. Die Erklärung sollte jeder kennen,
der sie kennen will; wer nicht, hat halt mehr Spaß daran, Journalisten
schlechtzumachen als Sprache zu verstehen,
Ich habe lediglich geschrieben, und das aus meiner Sicht neutral, dass ein
Begriff, der von unterschiedlichen Personengruppen (hier Journalisten
einerseits und Mathematikern bzw. Physikern andererseits) verwendet wird,
nicht so verstanden werden sollte, als hätte er für beide Gruppen ein und
dieselbe Bedeutung.
Nein, das ist nicht, was Du geschrieben hast.
Für das, was ich schreibe, bin ich verantwortlich. Für das, was du daraus
machst, hingegen nicht. Aber möglicherweise war einer der Begriffe, die ich
verwendet habe, aus deiner Sicht wertend. Falls ja, welcher war es?
Post by Quinn C
Post by Manfred Hoß
Was daran hat dich so in Rage gebracht? Schließlich
habe ich meines Erachtens in meinem Text Journalisten mit keinem Wort
schlechtgemacht, außer vielleicht in deiner und in Ralphs Einbildung.
Wie sagt man "plausible deniability" auf Deutsch? Abstreitbarkeit?
Wobei ich sie in diesem Fall nicht plausibel finde.
Nicht plausibel, glaubwürdig.
Post by Quinn C
Ich habe in meinem Leben ca. 200 mal gehört, die umgangssprachliche -
besonders bei Journalisten beliebte - Bedeutung von "Quantensprung" sei
"falsch", sei das Gegenteil der "richtigen", und beruhe auf einem
falschen oder fehlenden Verständnis der Sprachbenutzer für Physik. Es
ist das *klassische Beispiel* für eine falsche Benutzung aufgrund
mangelnden Verständnisses. Wenn Du also nicht mit dieser weit
verbreiteten Interpretation in Zusammenhang gebracht werden möchtest,
solltest Du ein anderes Beispiel wählen.
Ich muss kein anderes Beispiel wählen, zumal das Beispiel sehr anschaulich
ist.
Post by Quinn C
Diese Interpretation ist Blödsinn, weil der
umgangssprachliche/journalistische Quantensprung eine sinnvolle
Metapher ist.
Ich habe nichts interpretiert, nur auf einen Umstand hingewiesen.
Anscheinend ist bereits das für dich verwerflich.
Post by Quinn C
Auch wenn Du nicht dasselbe meintest wie oben beschrieben, ist Deine
oben zitierte Aussage ebenfalls Blödsinn.
Das ist sie nicht, nicht aus meiner Sicht. Für deine Sicht kann ich nichts.
Post by Quinn C
"Wenn man sagt, die USA sei die Lokomotive der Weltwirtschaft, hat das
mit der Lokomotive der Eisenbahningneieure nichts gemein."
Erstens, wer würde so was schreiben, bei einer allgemein als sinnvoll
empfundenen Metapher? Weil, zweitens, es ist Blödsinn.
Jetzt hast du bereits vier Mal das Wort "Blödsinn" verwendet. Es ist schon
erstaunlich, mit was für einem "Blödsinn" du dich abgibst.

Gruß
Manfred.
Quinn C
2019-12-22 22:01:04 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by Quinn C
Post by Manfred Hoß
Post by Quinn C
Post by Manfred Hoß
der
Quantensprung der Physiker hat ebenfalls nichts mit dem der Journalisten
gemein.
Diesen Blödsinn bezeichne ich jetzt mal als solchen, ohne die Erklärung
zum fünfzehnten Mal zu wiederholen. Die Erklärung sollte jeder kennen,
der sie kennen will; wer nicht, hat halt mehr Spaß daran, Journalisten
schlechtzumachen als Sprache zu verstehen,
Ich habe lediglich geschrieben, und das aus meiner Sicht neutral, dass ein
Begriff, der von unterschiedlichen Personengruppen (hier Journalisten
einerseits und Mathematikern bzw. Physikern andererseits) verwendet wird,
nicht so verstanden werden sollte, als hätte er für beide Gruppen ein und
dieselbe Bedeutung.
Nein, das ist nicht, was Du geschrieben hast.
Für das, was ich schreibe, bin ich verantwortlich. Für das, was du daraus
machst, hingegen nicht. Aber möglicherweise war einer der Begriffe, die ich
verwendet habe, aus deiner Sicht wertend. Falls ja, welcher war es?
"A hat nichts mit B gemein" ist eine deutlich andere Aussage als "A hat
nicht dieselbe Bedeutung wie B".

Ansonsten bist Du anscheinend nicht in der Lage, Deinen Mißgriff
zuzugestehen. Ich habe jetzt genug Zeit darauf verwendet.
--
GOGELN, vb., flattern, sich (schwankend) hin und her bewegen, gaukelei
treiben, gesticulari. zur herkunft vgl. gogel, adj., und gaukeln, vb.;
in fast allen mundarten verbreitet, literarisch bis ins 17. jh.
bezeugt; s. auch gugeln und gageln.
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
Manfred Hoß
2019-12-22 22:10:04 UTC
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Post by Quinn C
Post by Manfred Hoß
Post by Quinn C
Post by Manfred Hoß
Post by Quinn C
Post by Manfred Hoß
der
Quantensprung der Physiker hat ebenfalls nichts mit dem der Journalisten
gemein.
Diesen Blödsinn bezeichne ich jetzt mal als solchen, ohne die Erklärung
zum fünfzehnten Mal zu wiederholen. Die Erklärung sollte jeder kennen,
der sie kennen will; wer nicht, hat halt mehr Spaß daran, Journalisten
schlechtzumachen als Sprache zu verstehen,
Ich habe lediglich geschrieben, und das aus meiner Sicht neutral, dass ein
Begriff, der von unterschiedlichen Personengruppen (hier Journalisten
einerseits und Mathematikern bzw. Physikern andererseits) verwendet wird,
nicht so verstanden werden sollte, als hätte er für beide Gruppen ein und
dieselbe Bedeutung.
Nein, das ist nicht, was Du geschrieben hast.
Für das, was ich schreibe, bin ich verantwortlich. Für das, was du daraus
machst, hingegen nicht. Aber möglicherweise war einer der Begriffe, die ich
verwendet habe, aus deiner Sicht wertend. Falls ja, welcher war es?
"A hat nichts mit B gemein" ist eine deutlich andere Aussage als "A hat
nicht dieselbe Bedeutung wie B".
"Deutsches Wörterbuch" von Brockhaus-Wahrig schreibt unter "gemein":

gemein

ge|mein <Adj.>
1. gewöhnlich, häufig (vorkommend), verbreitet
2. einfach, normal
3. gemeinsam
4. niedrig(gesinnt), hinterhältig, niederträchtig
4.1. verabscheuenswert, roh, böse, brutal (Mensch, Tat)
4.2. verletzend, vulgär, ordinär (Ausdruck, Bemerkung, Schimpfwort)
4.3. unverschämt, frech
5. <umg.> ärgerlich, unfair

Das, was unter 3. steht, nämlich "gemeinsam", ist die Bedeutung, die
"gemein" in dem von mir geschriebenen Text hat.
Post by Quinn C
Ansonsten bist Du anscheinend nicht in der Lage, Deinen Mißgriff
zuzugestehen. Ich habe jetzt genug Zeit darauf verwendet.
Lies meinen Text noch einmal unter dem Hinweis, dass "gemeinsam" gemeint
ist. Bleibst du auch dann noch bei deiner Aussage?

Gruß
Manfred.
Stefan Schmitz
2019-12-23 09:37:02 UTC
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Post by Roland Franzius
Post by Quinn C
"A hat nichts mit B gemein" ist eine deutlich andere Aussage als "A hat
nicht dieselbe Bedeutung wie B".
gemein
ge|mein <Adj.>
1. gewöhnlich, häufig (vorkommend), verbreitet
2. einfach, normal
3. gemeinsam
4. niedrig(gesinnt), hinterhältig, niederträchtig
4.1. verabscheuenswert, roh, böse, brutal (Mensch, Tat)
4.2. verletzend, vulgär, ordinär (Ausdruck, Bemerkung, Schimpfwort)
4.3. unverschämt, frech
5. <umg.> ärgerlich, unfair
Das, was unter 3. steht, nämlich "gemeinsam", ist die Bedeutung, die
"gemein" in dem von mir geschriebenen Text hat.
Post by Quinn C
Ansonsten bist Du anscheinend nicht in der Lage, Deinen Mißgriff
zuzugestehen. Ich habe jetzt genug Zeit darauf verwendet.
Lies meinen Text noch einmal unter dem Hinweis, dass "gemeinsam" gemeint
ist. Bleibst du auch dann noch bei deiner Aussage?
Seine Aussage basierte mit ziemlicher Sicherheit genau auf dieser Bedeutung
von "gemein".

Es wundert mich, dass du das nicht erkennst.
Manfred Hoß
2019-12-23 20:20:22 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Roland Franzius
Post by Quinn C
"A hat nichts mit B gemein" ist eine deutlich andere Aussage als "A hat
nicht dieselbe Bedeutung wie B".
gemein
ge|mein <Adj.>
1. gewöhnlich, häufig (vorkommend), verbreitet
2. einfach, normal
3. gemeinsam
4. niedrig(gesinnt), hinterhältig, niederträchtig
4.1. verabscheuenswert, roh, böse, brutal (Mensch, Tat)
4.2. verletzend, vulgär, ordinär (Ausdruck, Bemerkung, Schimpfwort)
4.3. unverschämt, frech
5. <umg.> ärgerlich, unfair
Das, was unter 3. steht, nämlich "gemeinsam", ist die Bedeutung, die
"gemein" in dem von mir geschriebenen Text hat.
Post by Quinn C
Ansonsten bist Du anscheinend nicht in der Lage, Deinen Mißgriff
zuzugestehen. Ich habe jetzt genug Zeit darauf verwendet.
Lies meinen Text noch einmal unter dem Hinweis, dass "gemeinsam" gemeint
ist. Bleibst du auch dann noch bei deiner Aussage?
Seine Aussage basierte mit ziemlicher Sicherheit genau auf dieser Bedeutung
von "gemein".
Es wundert mich, dass du das nicht erkennst.
Ich bin mir nicht ganz sicher, denn für mich ist "gemein" mit der unter 3
genannten Bedeutung neutral. Da Quinn "gemein" als negativ ansieht - anders
kann ich die heftige Reaktion nicht deuten - frage ich mich, ob für Quinn
nicht eine der unter 4 genannten Bedeutungen mitschwingt. Quinn könnte das
aufklären.

Gruß
Manfred.
Martin Gerdes
2019-12-24 00:17:06 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by Manfred Hoß
Post by Quinn C
"A hat nichts mit B gemein" ist eine deutlich andere Aussage als "A hat
nicht dieselbe Bedeutung wie B".
ge|mein <Adj.>
1. gewöhnlich, häufig (vorkommend), verbreitet
2. einfach, normal
3. gemeinsam
4. niedrig(gesinnt), hinterhältig, niederträchtig
4.1. verabscheuenswert, roh, böse, brutal (Mensch, Tat)
4.2. verletzend, vulgär, ordinär (Ausdruck, Bemerkung, Schimpfwort)
4.3. unverschämt, frech
5. <umg.> ärgerlich, unfair
Ich bin mir nicht ganz sicher, denn für mich ist "gemein" mit der unter 3
genannten Bedeutung neutral.
Mir ist als Kind der "gemeine Krake" aufgefallen, und ich habe mich
lange gefragt, wie so ein Tier eigentlich gemein (also hinterhältig)
sein kann.
Post by Manfred Hoß
Da Quinn "gemein" als negativ ansieht - anders kann ich die heftige
Reaktion nicht deuten - frage ich mich, ob für Quinn nicht eine der
unter 4 genannten Bedeutungen mitschwingt.
Das dürfte wohl der Fall sein.
Quinn C
2019-12-24 02:28:23 UTC
Antworten
Permalink
Post by Manfred Hoß
Post by Stefan Schmitz
Post by Roland Franzius
Post by Quinn C
"A hat nichts mit B gemein" ist eine deutlich andere Aussage als "A hat
nicht dieselbe Bedeutung wie B".
gemein
ge|mein <Adj.>
1. gewöhnlich, häufig (vorkommend), verbreitet
2. einfach, normal
3. gemeinsam
4. niedrig(gesinnt), hinterhältig, niederträchtig
4.1. verabscheuenswert, roh, böse, brutal (Mensch, Tat)
4.2. verletzend, vulgär, ordinär (Ausdruck, Bemerkung, Schimpfwort)
4.3. unverschämt, frech
5. <umg.> ärgerlich, unfair
Das, was unter 3. steht, nämlich "gemeinsam", ist die Bedeutung, die
"gemein" in dem von mir geschriebenen Text hat.
Post by Quinn C
Ansonsten bist Du anscheinend nicht in der Lage, Deinen Mißgriff
zuzugestehen. Ich habe jetzt genug Zeit darauf verwendet.
Lies meinen Text noch einmal unter dem Hinweis, dass "gemeinsam" gemeint
ist. Bleibst du auch dann noch bei deiner Aussage?
Seine Aussage basierte mit ziemlicher Sicherheit genau auf dieser Bedeutung
von "gemein".
Es wundert mich, dass du das nicht erkennst.
Ich bin mir nicht ganz sicher, denn für mich ist "gemein" mit der unter 3
genannten Bedeutung neutral. Da Quinn "gemein" als negativ ansieht - anders
kann ich die heftige Reaktion nicht deuten - frage ich mich, ob für Quinn
nicht eine der unter 4 genannten Bedeutungen mitschwingt. Quinn könnte das
aufklären.
Ich habe eigentlich alles nötige schon gesagt, und habe nichts
hinzuzufügen, aber Du scheinst das nicht verdaut zu haben.

Das Problem mit den Leuten ist nicht, daß sie so wenig wissen, sondern
daß sie so viel wissen, das nicht so ist.

Deine Aussage "der Quantensprung der Physiker hat ... nichts mit dem
der Journalisten gemein" ist falsch.

Meine heftige Reaktion rührt daher, daß ich es für intellektuell sehr
schädlich halte, bekannt falsche Aussagen nochmals und nochmals zu
wiederholen. Besonders solche, an die einige Leute tatsächlich glauben,
wie "Impfungen verursachen Autismus", oder eben "Journalisten verwenden
'Quantensprung' falsch".
--
Ihre zwei ankommenden Post wurden auf den schwebenden Status
wegen der neuen Verbesserung zu unserer Datenbank gespeichert.
-- SPAMPOESIE
Manfred Hoß
2019-12-24 07:19:08 UTC
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Permalink
Post by Quinn C
Deine Aussage "der Quantensprung der Physiker hat ... nichts mit dem
der Journalisten gemein" ist falsch.
Dann schreib doch, was aus deiner Sicht, von der Buchstabenabfolge
abgesehen, die Gemeinsamkeit ist. Dazu hast du bislang nichts gesagt.

Gruß
Manfred.
Roland Franzius
2019-12-24 08:09:10 UTC
Antworten
Permalink
Post by Manfred Hoß
Post by Quinn C
Deine Aussage "der Quantensprung der Physiker hat ... nichts mit dem
der Journalisten gemein" ist falsch.
Dann schreib doch, was aus deiner Sicht, von der Buchstabenabfolge
abgesehen, die Gemeinsamkeit ist. Dazu hast du bislang nichts gesagt.
Also nochmal für Anfänger: Ein Quantensprung ist der energetische
Übergang zwischen den diskreten Niveaus der gebundenen Eletronen im
Atom. Für freie, nicht gebundene Atome gibt es keine Quantensprünge. Der
Quantensprung ist definitiv daran gebunden, dass das System räumlich
begrenzt ist.

Nun zur Größe: Der Quantensprung efordert oder liefert Energien im
Promillebereich der Einsteinschen Ruheenergie des Elektrons im Atom oder
des Nukleons im Kern.

Diese bei Quantensprüngen auftretenden Energien sind derart riesig, so
dass der Neandertaler am Harz mit Holzkohle mit einem Gramm Elekronen
und der Physiker mit der H-Bombe mit ein paar Kilo Kernmaterie
beeindruckende Feuerchen erzeugen kann. Winzig sind die Energien nur im
einzelnen Atom, aber immerhin bekommt man noch eine sichtbares Photon
geliefert.

Einen anderen, viel unspektakuläreren Quantensprung vollführen die
Eletronen mit ihrem Spin in einer magnetischen Umgebung.

Man kann kleinste Gebiete von einigen ferromagnetischen Eisenatomen
lokal zwischen parallel und antiparallel zum Magnetfeld mit sehr wenig
Energie durch das lokale Magentfeld des Schreibkopfes ausrichten.

Die bleiben dann ewig so, da sie eben auf nichts als solche Magnetfelder
lokal sehr starken Magnetfelder reagieren.

Der Quantensprung in der Informationstechnologie wird immer am ehesten
als Analogon dieser Technologien, die auch bei der Halbleiterherstellung
für die Hardware benutzt werden, in der Übertragung auch auf die dort
gespeicherte Software und Datenflut gesehen.
--
Roland Franzius
Diedrich Ehlerding
2019-12-24 08:41:44 UTC
Antworten
Permalink
Post by Roland Franzius
Also nochmal für Anfänger: Ein Quantensprung ist der energetische
Übergang zwischen den diskreten Niveaus der gebundenen Eletronen im
Atom. Für freie, nicht gebundene Atome gibt es keine Quantensprünge. Der
Quantensprung ist definitiv daran gebunden, dass das System räumlich
begrenzt ist.
Eben - Quantensprünge sind in der Physik die in der jeweiligen Umgebung
_kleinst_möglichen Energieänderungen. Weniger geht nicht.

Für Journalisten sind "Quantensprünge" aber etas deutlich Größeres als
erwartet - gerade nicht die _kleinst_möglichen Änderungenb, sondern
_große_ Änderungen mit einem einzigen Schritt. Insofern also etwas ganz
anderes, und insofern halte ich auch den journalistischen Umgang mit dem
Begriff "Quantensorprung" für nicht wirklich passend.
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
Jakob Achterndiek
2019-12-24 10:48:34 UTC
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Post by Diedrich Ehlerding
[..] Der Quantensprung ist definitiv daran gebunden, dass das System
räumlich begrenzt ist.
Eben - Quantensprünge sind in der Physik die in der jeweiligen Umgebung
_kleinst_möglichen Energieänderungen. Weniger geht nicht.
Für Journalisten sind "Quantensprünge" aber etwas deutlich Größeres als
erwartet - gerade nicht die _kleinst_möglichen Änderungenb, sondern
_große_ Änderungen mit einem einzigen Schritt. Insofern also etwas ganz
anderes, und insofern halte ich auch den journalistischen Umgang mit dem
Begriff "Quantensorprung" für nicht wirklich passend.
Der sogenannte "gebildete Laie" legt sich die Analogie so zurecht,
daß nach seiner Kenntnis in der Physik jene Bahn- oder Energie-
Änderungen niemals gleitend, sondern immer in Sprüngen vonstatten
gehen. In der Politik dagegen mäandrieren alle Teilnehmer gleitend
zwischen Sachzwängen und Glaubenssätzen fließend hin und her.

Aber dann, urplötzlich, springt einer aus der Reihe und landet bei
den Linken oder bei der AfD. Die Unterschiede sind manchmal winzig
klein; kaum zu messen. So klein, daß die Journaille da nix findet,
was sie qualifizieren könnte. Bloß noch 'n lütt büschen Quantum.

Welch großen Aufwand man treiben muß, um das sichtbar zu machen
(und was alles dazwischenkommen kann, wenn man zu genau hinguckt),
das wissen auch die Physiker.
--
j/\a
Detlef Meißner
2019-12-24 11:37:38 UTC
Antworten
Permalink
Post by Jakob Achterndiek
Aber dann, urplötzlich, springt einer aus der Reihe und landet bei
den Linken oder bei der AfD. Die Unterschiede sind manchmal winzig
klein; kaum zu messen. So klein, daß die Journaille da nix findet,
was sie qualifizieren könnte. Bloß noch 'n lütt büschen Quantum.
Ein Quäntchen.

Detlef
--
Verordnetes Gendern _ist_ Fundamentalismus!
[Henning Sponbiel]
Stefan Ram
2019-12-24 13:10:06 UTC
Antworten
Permalink
Post by Diedrich Ehlerding
Eben - Quantensprünge sind in der Physik die in der jeweiligen Umgebung
_kleinst_möglichen Energieänderungen. Weniger geht nicht.
Ein "Quantensprung" muß /nicht/ zwischen benachbarten
Niveaus stattfindet.
Post by Diedrich Ehlerding
Für Journalisten sind "Quantensprünge" aber etas deutlich Größeres als
Die Geschwindigkeit mit der ein Quantensprung erfolgt
ist deutlich Größer als man es naiv erwarten würde.
Diedrich Ehlerding
2019-12-24 13:21:21 UTC
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Post by Stefan Ram
Post by Diedrich Ehlerding
Eben - Quantensprünge sind in der Physik die in der jeweiligen Umgebung
_kleinst_möglichen Energieänderungen. Weniger geht nicht.
Ein "Quantensprung" muß /nicht/ zwischen benachbarten
Niveaus stattfindet.
Ja - aber weniger als zwischen benachbarten Energieniveaus geht eben von
dem Enbergieniveau, in dem das System sich vor dem Quantensprung befindet,
nicht. Daher "kleinstmöglich" - Sprünge zwische nicht benachbarten Niveaus
sind größer als kleinstmöglich.
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
Roland Franzius
2019-12-24 20:58:16 UTC
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Post by Diedrich Ehlerding
Post by Stefan Ram
Post by Diedrich Ehlerding
Eben - Quantensprünge sind in der Physik die in der jeweiligen Umgebung
_kleinst_möglichen Energieänderungen. Weniger geht nicht.
Ein "Quantensprung" muß /nicht/ zwischen benachbarten
Niveaus stattfindet.
Ja - aber weniger als zwischen benachbarten Energieniveaus geht eben von
dem Enbergieniveau, in dem das System sich vor dem Quantensprung befindet,
nicht. Daher "kleinstmöglich" - Sprünge zwische nicht benachbarten Niveaus
sind größer als kleinstmöglich.
Quantenspünge zwischen nichtbenachbarten Niveaus sind möglich, aber
normalerweise "verboten". Das liegt daran, dass das erzeugte Photon
intrisischen Drehimpuls besitzt, der genau die Drehimpulsdifferenz
zwischen benachbarten Zuständen in Drehimpuls und die Energiedifferenez
davonträgt.

Verbotene Übergänge können nur unter Beteiligung mehrerer Photonen
passieren und das konstruktive Zusammenwirken von mehr als Zweien ist,
wie man aus dem Leben weiß, per reinem Zufall extrem unwahrscheinlich.

Muß man also organisieren. Man kann weitere verbotene Übergänge durch
Ansammmeln von identischen Photonen, das erste aus einem spontanen
Übergang, der Rest dann durch stimulierte Emission zwischen zwei
Spiegeln hochschaukeln.

Das nennt man dann einen Laser und kann man zum Musikhören oder beim
Vortrag statt Zeigestock ausnützen.

Die stimulierte Emission ist auch eine Einsteinsche Idee.
--
Roland Franzius
Tom Bola
2019-12-24 22:29:54 UTC
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Post by Roland Franzius
Post by Diedrich Ehlerding
Post by Stefan Ram
Post by Diedrich Ehlerding
Eben - Quantensprünge sind in der Physik die in der jeweiligen Umgebung
_kleinst_möglichen Energieänderungen. Weniger geht nicht.
Ein "Quantensprung" muß /nicht/ zwischen benachbarten
Niveaus stattfindet.
Ja - aber weniger als zwischen benachbarten Energieniveaus geht eben von
dem Enbergieniveau, in dem das System sich vor dem Quantensprung befindet,
nicht. Daher "kleinstmöglich" - Sprünge zwische nicht benachbarten Niveaus
sind größer als kleinstmöglich.
Quantenspünge zwischen nichtbenachbarten Niveaus sind möglich, aber
normalerweise "verboten". Das liegt daran, dass das erzeugte Photon
intrisischen Drehimpuls besitzt, der genau die Drehimpulsdifferenz
zwischen benachbarten Zuständen in Drehimpuls und die Energiedifferenez
davonträgt.
Verbotene Übergänge können nur unter Beteiligung mehrerer Photonen
passieren und das konstruktive Zusammenwirken von mehr als Zweien ist,
wie man aus dem Leben weiß, per reinem Zufall extrem unwahrscheinlich.
Muß man also organisieren. Man kann weitere verbotene Übergänge durch
Ansammmeln von identischen Photonen, das erste aus einem spontanen
Übergang, der Rest dann durch stimulierte Emission zwischen zwei
Spiegeln hochschaukeln.
Das nennt man dann einen Laser und kann man zum Musikhören oder beim
Vortrag statt Zeigestock ausnützen.
Die Musik-CDs sind zu gross und immer noch schwer zu lesen, bis sie
nach wenigen Jahren, unabhängig von Schonung (und abgesehen von Kratzern)
den Betrieb aufgeben. Mit Festplatten ist das alles viel einfacher oder
portabel mit Sticks...
Post by Roland Franzius
Die stimulierte Emission ist auch eine Einsteinsche Idee.
Ja, grossartige Inkarnation, der Mann!
U***@web.de
2019-12-24 10:46:23 UTC
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Post by Roland Franzius
Also nochmal für Anfänger: Ein Quantensprung ist der energetische
Übergang zwischen den diskreten Niveaus der gebundenen Eletronen im
Atom. Für freie, nicht gebundene Atome gibt es keine Quantensprünge. Der
Quantensprung ist definitiv daran gebunden, dass das System räumlich
begrenzt ist.
Nun zur Größe: Der Quantensprung efordert oder liefert Energien im
Promillebereich der Einsteinschen Ruheenergie des Elektrons im Atom oder
des Nukleons im Kern.
Diese bei Quantensprüngen auftretenden Energien sind derart riesig, so
dass der Neandertaler am Harz mit Holzkohle mit einem Gramm Elekronen
und der Physiker mit der H-Bombe mit ein paar Kilo Kernmaterie
beeindruckende Feuerchen erzeugen kann. Winzig sind die Energien nur im
einzelnen Atom, aber immerhin bekommt man noch eine sichtbares Photon
geliefert.
Moment, meinten die Physiker mit dem Quantenübergang wirklich das,
was bei Kernfission und -fusion geschieht?
Hartmut Kraus
2019-12-29 17:23:19 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Roland Franzius
Also nochmal für Anfänger: Ein Quantensprung ist der energetische
Übergang zwischen den diskreten Niveaus der gebundenen Eletronen im
Atom. Für freie, nicht gebundene Atome gibt es keine Quantensprünge. Der
Quantensprung ist definitiv daran gebunden, dass das System räumlich
begrenzt ist.
Nun zur Größe: Der Quantensprung efordert oder liefert Energien im
Promillebereich der Einsteinschen Ruheenergie des Elektrons im Atom oder
des Nukleons im Kern.
Diese bei Quantensprüngen auftretenden Energien sind derart riesig, so
dass der Neandertaler am Harz mit Holzkohle mit einem Gramm Elekronen
und der Physiker mit der H-Bombe mit ein paar Kilo Kernmaterie
beeindruckende Feuerchen erzeugen kann. Winzig sind die Energien nur im
einzelnen Atom, aber immerhin bekommt man noch eine sichtbares Photon
geliefert.
Moment, meinten die Physiker mit dem Quantenübergang wirklich das,
was bei Kernfission und -fusion geschieht?
Nein. Das ist schon größer.

https://de.wikipedia.org/wiki/Massendefekt#Energiefreisetzung_bei_Kernreaktionen
--
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.pdf
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.doc
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.rtf
Stefan Ram
2019-12-24 13:07:41 UTC
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Post by Roland Franzius
Nun zur Größe: Der Quantensprung efordert oder liefert Energien im
Promillebereich der Einsteinschen Ruheenergie des Elektrons im Atom oder
des Nukleons im Kern.
Der beschriebene Übergang ist zeitlich nicht weiter in
Zwischenzustände auflösbar.

Damit erscheint seine "Geschwindigkeit" (Änderung der
Energie[-form] pro Zeit) /riesig/. Es ist ein ungeheuer
plötzlicher Übergang.

Ein Beispiel für den Gebrauch in der Physik findet sich
im Titel einer Veröffentlichung von Schrödinger:

|Are There Quantum Jumps? Part I
|The British Journal for the Philosophy of Science, 3,
|(1952), 109-123 [B 12]

. Arnold Neumaier erwähnt das Wort in seiner FAQ und
auch Ralph Babel schrieb am 6. Februar 2006 in dem Posting

|Diese verdammte Quantenspringerei

etwas dazu. Er zitiert ein Physikbuch von 1947:

|Eine Ausstrahlung erfolgt nur in den Augenblicken, in denen
|das Elektron _sprunghaft_ von einer Bahn (Energiestufe) auf
|eine andere Bahn übergeht, in der es eine kleinere Energie
|hat, wenn es also einen _Quantensprung_ ausführt.

und Wahrig:

|Übergang eines mikrophysikalischen Systems aus einem
|stationären Energiezustand in einen anderen, wobei
|Emission od. Absorption eines Quants erfolgt

. Ein Duden-Werk der 70er Jahre schreibt:

| ~sprung, der (Physik):
|(unter Emission od. Absorption von Energie od. Teilchen
|erfolgender) plötzlicher Übergang eines mikrophysikali-
|schen Systems aus einem Quantenzustand in einen anderen;

(und das ist dort alles zum Worte "Quantensprung",
desgleichen in einem anderen Duden-Werk der 80er Jahre)

. Hier findet man mehr zum Quantensprung in der FAQL:

faql de wortgebrauch html

(man ersetze die Leerzeichen durch Punkte oder
Schrägstriche).
HC Ahlmann
2019-12-24 12:03:26 UTC
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Das hast du belegt, indem du vorgeschlagen hast, in deinen früheren
Beiträgen (unter deinem jetzigen und deinem früheren Namen, nehme ich an)
nach einem Argument zu suchen.
Wiel geil ist das denn?
"Ich hab's schon gesagt (aber damals nannte ich mich anders, sodass es
nur Eingeweihte oder Alteingesessene finden können)."
Der Mühe scheint sich noch keiner unterzogen zu haben; deswegen sieht es
danach aus, als sagtest du das ohne Argument. Ich suche auch nicht, nehme
aber zu deinen Gunsten an, dass du tatsächlich mal ein Argument gebracht
hast.
Das fängt damit an, dass man den Realnamen herausfinden müsste, um dann
nachsehen zu können, wann jener etwas zu Quantensprung und Journalisten
schrieb. Danke, aber nein danke; belegen geht anders.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Quinn C
2019-12-24 16:06:06 UTC
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Post by Quinn C
Deine Aussage "der Quantensprung der Physiker hat ... nichts mit dem
der Journalisten gemein" ist falsch.
Das hast du belegt, indem du vorgeschlagen hast, in deinen früheren
Beiträgen (unter deinem jetzigen und deinem früheren Namen, nehme ich an)
nach einem Argument zu suchen. Der Mühe scheint sich noch keiner
unterzogen zu haben; deswegen sieht es danach aus, als sagtest du das ohne
Argument. Ich suche auch nicht, nehme aber zu deinen Gunsten an, dass du
tatsächlich mal ein Argument gebracht hast.
Ich habe es sicher ein paar mal gesagt, und andere hoffentlich auch; es
ist nicht meine Privatthese. Ich erwarte sogar, daß jeder, der sich
ernsthaft Gedanken über die Metapher macht, zu demselben Ergebnis
kommen wird, und ich würde erwarten, daß das in einer Sprachgruppe
etliche schon mal getan haben.

Deshalb hatte ich gehofft, daß das jeder Stammleser schon mal
mitgekriegt hat. Daher mein ehrliches Gefühl - muß ich das *wirklich*
*nochmal* wiederholen?

Vermutlich gehört das als weit verbreitetes Mißverständnis in die FAQ
einer Sprachgruppe.

Und: da aus meiner Sicht jeder die bessere Erklärung kennen sollte, ist
meine spontane Vermutung: wer dem nicht zustimmt, der akzeptiert die
Erklärung wohl nicht. Für mich ist aber so sonnenklar, welche Seite
hier recht hat, daß ich hinter der Nichtakzeptanz sachfremde Motive
vermute, z.B. Freude daran, Journalisten schlechtzumachen.

Im Anschluß folgt mein FAQ-Entwurf.
--
Ihre E-Mail-ID Haben Sie gewann £ 500.000,00 GBP in der
SAMSUNG UK Promotion Lotterie ziehen.
-- SPAMPOESIE
Quinn C
2019-12-24 16:09:33 UTC
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Post by Quinn C
Im Anschluß folgt mein FAQ-Entwurf.
Q: Ist die bei Journalisten beliebte Metapher vom "Quantensprung" nicht
ein grobes Mißverständnis? Journalisten bezeichnen damit große
Veränderungen, aber in der Physik ist der Quantensprung doch die
kleinstmögliche Veränderung?

A: In der Physik ist ein Quantensprung nicht immer die kleinstmögliche
Veränderung, aber eine kleine. Das ist aber nicht der Fokus der
Metapher. Ein Quantensprung heißt "Sprung", weil er diskontinuierlich
ist: kein Zustand zwischen dem Anfangs- und Endpunkt ist stabil (jetzt
den kleinstmöglichen Sprung annehmend). Daher steht der metaphorische
Quantensprung für den Fall, daß eine Sache, z.B. eine Technologie,
nicht kontinuierlich durch kleine Änderungen weiterentwickelt wird,
sondern plötzlich etwas Neues, fundamental anderes eingeführt wird, Ein
neueres Modewort für eine solche Änderung ist "Disruption".

Mithin: Was der physikalische und der metaphorische Quantensprung
gemein haben, ist der Aspekt des Sprunges, des plötzlichen Landens auf
einem neuen Niveau.

Und jetzt laßt uns alle friedlich sein - Frohe Weihnachten!
--
Dieser Antrag wird uns erlauben, Ihre E-Mail-Adresse in 
Auftragslist e, es nicht zu Ende des vorhergehenden 
Kurierdienst Ya hoo verlieren.
-- SPAMPOESIE
Thomas Schade
2019-12-24 16:19:08 UTC
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Post by Quinn C
Post by Quinn C
Im Anschluß folgt mein FAQ-Entwurf.
Q: Ist die bei Journalisten beliebte Metapher vom "Quantensprung" nicht
ein grobes Mißverständnis? Journalisten bezeichnen damit große
Veränderungen, aber in der Physik ist der Quantensprung doch die
kleinstmögliche Veränderung?
A: In der Physik ist ein Quantensprung nicht immer die kleinstmögliche
Veränderung, aber eine kleine. Das ist aber nicht der Fokus der
Metapher. Ein Quantensprung heißt "Sprung", weil er diskontinuierlich
ist: kein Zustand zwischen dem Anfangs- und Endpunkt ist stabil (jetzt
den kleinstmöglichen Sprung annehmend). Daher steht der metaphorische
Quantensprung für den Fall, daß eine Sache, z.B. eine Technologie,
nicht kontinuierlich durch kleine Änderungen weiterentwickelt wird,
sondern plötzlich etwas Neues, fundamental anderes eingeführt wird, Ein
neueres Modewort für eine solche Änderung ist "Disruption".
Mithin: Was der physikalische und der metaphorische Quantensprung
gemein haben, ist der Aspekt des Sprunges, des plötzlichen Landens auf
einem neuen Niveau.
Nicht ganz viel anders steht's so auch in der FAQL: :)

|Fazit
|Der moderne Quantensprung im Sinne eines plötzlichen, revolutionären
|oder auch großen Schrittes oder Paradigmenwechsels ist also entstanden
|aus seiner Urbedeutung des nichtkontinuierlichen Übergangs zwischen den
|diskreten Energieniveaus des nichtfreien Elektrons im Bohrschen
|Atommodell.
<http://faql.de/wortgebrauch.html#quantensprung>
Post by Quinn C
Und jetzt laßt uns alle friedlich sein - Frohe Weihnachten!
Jetzt reicht's dann aber auch schon wieder mit der Konsensmilch.


Ciao
Toscha
--
Q: What happens if we invest in developing in our people and then
they leave us?
A: What happens if we don't, and they stay?
Heinz Lohmann
2019-12-25 01:30:34 UTC
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Permalink
Post by Quinn C
Post by Quinn C
Im Anschluß folgt mein FAQ-Entwurf.
Q: Ist die bei Journalisten beliebte Metapher vom "Quantensprung" nicht
ein grobes Mißverständnis? Journalisten bezeichnen damit große
Veränderungen, aber in der Physik ist der Quantensprung doch die
kleinstmögliche Veränderung?
A: In der Physik ist ein Quantensprung nicht immer die kleinstmögliche
Veränderung, aber eine kleine. Das ist aber nicht der Fokus der
Metapher. Ein Quantensprung heißt "Sprung", weil er diskontinuierlich
ist: kein Zustand zwischen dem Anfangs- und Endpunkt ist stabil (jetzt
den kleinstmöglichen Sprung annehmend). Daher steht der metaphorische
Quantensprung für den Fall, daß eine Sache, z.B. eine Technologie,
nicht kontinuierlich durch kleine Änderungen weiterentwickelt wird,
sondern plötzlich etwas Neues, fundamental anderes eingeführt wird, Ein
neueres Modewort für eine solche Änderung ist "Disruption".
Mithin: Was der physikalische und der metaphorische Quantensprung
gemein haben, ist der Aspekt des Sprunges, des plötzlichen Landens auf
einem neuen Niveau.
Und jetzt laßt uns alle friedlich sein - Frohe Weihnachten!
Danke für die deutliche Zusammenfassung.

Im Englischen scheint quantum leap in ähnlich übertragener Bedeutung
gebraucht zu werden.
--
mfg
Heinz Lohmann
Tamsui, Taiwan

Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat. W.B.
Jakob Achterndiek
2019-12-25 16:20:20 UTC
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Permalink
Am 24.12.2019 um 17:09 schrieb Quinn C:> > A: [.. Das ist aber nicht
der Fokus der Metapher. ..]> Mithin: Was der physikalische und der
metaphorische Quantensprung> gemein haben, ist der Aspekt des Sprunges,
des plötzlichen Landens> auf einem neuen Niveau.

Man hätte diese hochkompliziert fokussierte Metapher zwar ebensogut von
jedem sportlichen Weitsprung ableiten können; denn auch bei dem bleiben
die Athleten ja nicht irgendwo im Kontinuum zwischen Absprungbalken und
Sandkasten in der Schwebe. Nur leider wird bei deren Sprungweiten nicht
der Abdruck der vorgestreckten Quanten im Sand gemessen, sondern der des
nachgeplumpsten Gesäßes. Und einen Ausdruck wie "Arschsprung" hatte man
in den Journalen der Halbgebildeten wohl gerne vermeiden wollen.
--
j/\a
Jakob Achterndiek
2019-12-25 16:31:00 UTC
Antworten
Permalink
A: [.. Das ist aber nicht der Fokus der Metapher. ..]
Mithin: Was der physikalische und der metaphorische Quantensprung
gemein haben, ist der Aspekt des Sprunges, des plötzlichen Landens
auf einem neuen Niveau.
Man hätte diese hochkompliziert fokussierte Metapher zwar ebensogut von
jedem sportlichen Weitsprung ableiten können; denn auch bei dem bleiben
die Athleten ja nicht irgendwo im Kontinuum zwischen Absprungbalken und
Sandkasten in der Schwebe. Nur leider wird bei deren Sprungweiten nicht
der Abdruck der vorgestreckten Quanten im Sand gemessen, sondern der des
nachgeplumpsten Gesäßes. Und einen Ausdruck wie "Arschsprung" hatte man
in den Journalen der Halbgebildeten wohl gerne vermeiden wollen.
--
j/\a
Quinn C
2019-12-25 17:09:15 UTC
Antworten
Permalink
Post by Jakob Achterndiek
A: [.. Das ist aber nicht der Fokus der Metapher. ..]
Mithin: Was der physikalische und der metaphorische Quantensprung
gemein haben, ist der Aspekt des Sprunges, des plötzlichen Landens
auf einem neuen Niveau.
Man hätte diese hochkompliziert fokussierte Metapher zwar ebensogut von
jedem sportlichen Weitsprung ableiten können; denn auch bei dem bleiben
die Athleten ja nicht irgendwo im Kontinuum zwischen Absprungbalken und
Sandkasten in der Schwebe.
Nein, das wäre nicht deutlich, denn sie könnten ja wo auch immer
landen. Näher käme der Sprung über einen Abgrund, der ist aber nicht
olympisch.
--
da kamen abermals in das Elsas uber die Zaberer steig ein volck, die
nante man auch die Engelländer und gugeler B. HERTZOG
Roland Franzius
2019-12-25 18:39:57 UTC
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Post by Jakob Achterndiek
Am 24.12.2019 um 17:09 schrieb Quinn C:> > A: [.. Das ist aber nicht
der Fokus der Metapher. ..]> Mithin: Was der physikalische und der
metaphorische Quantensprung> gemein haben, ist der Aspekt des Sprunges,
des plötzlichen Landens> auf einem neuen Niveau.
Man hätte diese hochkompliziert fokussierte Metapher zwar ebensogut von
jedem sportlichen Weitsprung ableiten können; denn auch bei dem bleiben
die Athleten ja nicht irgendwo im Kontinuum zwischen Absprungbalken und
Sandkasten in der Schwebe. Nur leider wird bei deren Sprungweiten nicht
der Abdruck der vorgestreckten Quanten im Sand gemessen, sondern der des
nachgeplumpsten Gesäßes. Und einen Ausdruck wie "Arschsprung" hatte man
in den Journalen der Halbgebildeten wohl gerne vermeiden wollen.
Was du übersiehst, sind zwei Tatsachen die die Quantentheorie diskreter
Zustände von der makroskopischen Welt unterschscheidet: Der
Quantenweitspringer überspringt ein Intervall, innerhalb dessen er nicht
mal per Übertritt Eintritt hat. Zweitens geschieht der Sprung spontan
und unvorhersehbar. Im Gegensatz zu makroskopischen
Wartezeitverteilungen etwa auf eine Schwangerschaft oder grünes Licht an
der Ampel bleibt die Wartezeit bis zum Sprung immer gleich, egal wie
lange man schon vergeblich gewartet hat. Ein ideales Roulette hätte
sowas als Zufallsgenerator statt eines Croupiers zu haben.
--
Roland Franzius
U***@web.de
2019-12-23 12:03:24 UTC
Antworten
Permalink
Post by Roland Franzius
gemein
ge|mein <Adj.>
1. gewöhnlich, häufig (vorkommend), verbreitet
2. einfach, normal
3. gemeinsam
4. niedrig(gesinnt), hinterhältig, niederträchtig
4.1. verabscheuenswert, roh, böse, brutal (Mensch, Tat)
4.2. verletzend, vulgär, ordinär (Ausdruck, Bemerkung, Schimpfwort)
4.3. unverschämt, frech
5. <umg.> ärgerlich, unfair
Wenn ich mich nicht mit jemandem gemein machen will,
nehme ich die Bedeutungen 3 und 4.

Gruß, ULF
Hartmut Kraus
2019-12-30 17:24:16 UTC
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On Mon, 30 Dec 2019 06:14:41 +0100, "Der Habakuk."
Angeblich bist du ja klug und IT-Ingenieur. Also kein "Arbeiter der
Faust", sondern "Arbeiter der Stirn" nach DDR-Jargon.
Es gab keinen DDR - Jargon. Und an "Arbeiter der Faust" oder "Arbeiter
der Stirn" kann ich mich auch nicht erinnern. Ist aber vielleicht nur zu
lange her. ;)
"wergdädche Intelljenz" hieß das.
"Inschenör", wennschon. ;)

http://hkraus.eu/Profil.pdf
Hartmut Kraus
2019-12-30 17:28:24 UTC
Antworten
Permalink
On Mon, 30 Dec 2019 06:14:41 +0100, "Der Habakuk."
Angeblich bist du ja klug und IT-Ingenieur. Also kein "Arbeiter der
Faust", sondern "Arbeiter der Stirn" nach DDR-Jargon.
Es gab keinen DDR - Jargon. Und an "Arbeiter der Faust" oder "Arbeiter
der Stirn" kann ich mich auch nicht erinnern. Ist aber vielleicht nur zu
lange her. ;)

Das Problem ist nur: Je länger das alles her ist, um mehr Leute, die die
DDR vielleicht aus der "Blöd" - Zeitung kennen, glauben, darüber
Bescheid zu wissen.
"wergdädche Intelljenz" hieß das.
"Inschenör", wennschon. ;)

http://hkraus.eu/Profil.pdf
Wolfgang
2019-12-30 22:10:17 UTC
Antworten
Permalink
Post by Hartmut Kraus
[...]
Es gab keinen DDR - Jargon. Und an "Arbeiter der Faust" oder
"Arbeiter der Stirn" kann ich mich auch nicht erinnern. Ist
aber vielleicht nur zu lange her. ;)
Dass du dich an die genannten Ausdrücke nicht erinnerst, liegt nicht
an der Zeit, die seit dem Untergang der DDR verstrichen ist.
Vielmehr sind «Arbeiter der Faust» und «Arbeiter der Stirn» gar
keine DDR-Ausdrücke, sondern noch viel älter. Meines Wissens gehen
sie auf die Nazis zurück.

Ciao,
Wolfgang
HC Ahlmann
2019-12-30 19:54:48 UTC
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Path: uni-berlin.de!fu-berlin.de!news.albasani.net!.POSTED!not-for-mail
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On Mon, 30 Dec 2019 06:14:41 +0100, "Der Habakuk."
Angeblich bist du ja klug und IT-Ingenieur. Also kein "Arbeiter der
Faust", sondern "Arbeiter der Stirn" nach DDR-Jargon.
Es gab keinen DDR - Jargon. Und an "Arbeiter der Faust" oder "Arbeiter
der Stirn" kann ich mich auch nicht erinnern. Ist aber vielleicht nur zu
lange her. ;)
"wergdädche Intelljenz" hieß das.
"Inschenör", wennschon. ;)
Wenn der "Inschenör" auf mein posting
<1oizjek.5jymsl137pbqvN%***@gmx.de> in de.etc.sprache.deutsch ein
follow-up absetzt, in dem ausschließlich aus den postings
<***@4ax.com> in de.alt.gruppenkasper und
<quc140$7tu$***@dont-email.me> in de.soc.recht.misc zitiert wurde, kann es
mit der werktätigen Intelligenz dieses Inschenörs nicht weit her sein.
Das kann ein Toastbrot besser, das mit einem feuchten Stein beschwert
wurde.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Hartmut Kraus
2020-01-27 16:34:02 UTC
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Post by HC Ahlmann
Path: uni-berlin.de!fu-berlin.de!news.albasani.net!.POSTED!not-for-mail
Newsgroups: de.etc.sprache.deutsch
Subject: =?UTF-8?Q?=22DDR-Jargon=22_f=c3=bcr_Fortgeschrittene_/_S=c3=a4chsis?=
=?UTF-8?B?Y2ggZsO8ciBBbmbDpG5nZXI=?=
Date: Mon, 30 Dec 2019 18:24:16 +0100
Organization: albasani.net
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X-Trace: news.albasani.net
yVx9s1dPR+gPbmXpH6vPOfl5T0nrINjT/FV1plwoCNnE9fgppSfrL9vUeno5gAUbummNJEM4
vuY+AfNlSmN3B2AVbeMZ/rRKgONVPBkxL7lN9mltxrY4xcvKAWQSRHG9
NNTP-Posting-Date: Mon, 30 Dec 2019 17:24:16 +0000 (UTC)
Injection-Info: news.albasani.net;
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Xref: uni-berlin.de de.etc.sprache.deutsch:985535
On Mon, 30 Dec 2019 06:14:41 +0100, "Der Habakuk."
Angeblich bist du ja klug und IT-Ingenieur. Also kein "Arbeiter der
Faust", sondern "Arbeiter der Stirn" nach DDR-Jargon.
Es gab keinen DDR - Jargon. Und an "Arbeiter der Faust" oder "Arbeiter
der Stirn" kann ich mich auch nicht erinnern. Ist aber vielleicht nur zu
lange her. ;)
"wergdädche Intelljenz" hieß das.
"Inschenör", wennschon. ;)
Wenn der "Inschenör" auf mein posting
follow-up absetzt, in dem ausschließlich aus den postings
mit der werktätigen Intelligenz dieses Inschenörs nicht weit her sein.
Das kann ein Toastbrot besser, das mit einem feuchten Stein beschwert
wurde.
Ich wüsste nicht, was "trial and error" mit mangelnder Intelligenz zu
tun hätte.

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