Discussion:
"selten"
(zu alt für eine Antwort)
Ralf Joerres
2019-04-06 11:10:27 UTC
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Beim Adverb 'selten' lassen sich zwei Bedeutungen unterscheiden, die jedoch
nahe beieinander liegen. Ich nenne sie hier mal 'selten_0' und 'selten_3'. Ein
dazwischen liegendes flektierbares 'selten_2' ist das vom Adverb abgeleitete
Adjektiv, dem beim Basis-Antonym 'oft' das Adjektiv 'häufig entspricht:

- selten_1: er besucht seine Oma selten
- selten_2: bei einem seiner seltenen Besuche
- selten_3: ein selten dämlicher Fauxpas

Von den Beispielen für selten_3 finde ich einige misslungen:

1. "Bei der Abstimmung im Bundestag (…) an diesem Freitag ist eine selten große
Mehrheit zu erwarten."

Oder:

2. "Er ist ein selten veranlagter Spieler mit famosem Ballgefühl, feiner
Schlagtechnik und einem Empfinden für Spielsituationen, das man im Fußball
als seherische Qualität deuten kann.."

Sowieso frage ich mich, ob 'selten_3' immer richtig als 'selten_3' verstanden wird:

3. "… auch, weil das Verfahren einen selten guten Eindruck davon vermittelt,
wie genau eigentlich Fußballspiele manipuliert werden …"
heißt ja eben nicht '… weil das Verfahren selten einen selten guten
Eindruck davon vermittelt, wie …'.

Manchmal bin ich mir nicht sicher: gilt hier 'selten_1' oder 'selten_3'?:

4. "In einem selten ansehnlichen Spiel gewannen die kaltschnäuzigen Berliner
beim (…) Zweitligisten 1. FC Nürnberg mit 2:0"

– War hier das Spiel selten (nur phasenweise) ansehnlich oder so ansehnlich,
wie vorher (von dieser Mannschaft) selten erlebt?

Vor allem interessiert mich aber: Sind für euch die Sätze 1. und 2. okay?

Gruß Ralf Joerres
Thomas Schade
2019-04-06 11:33:00 UTC
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Post by Ralf Joerres
- selten_3: ein selten dämlicher Fauxpas
Dein 'selten_3' empfinde ich als Ellipse zu 'so selten vorkommend'.
Post by Ralf Joerres
1. "Bei der Abstimmung im Bundestag (…) an diesem Freitag ist eine selten große
Mehrheit zu erwarten."
2. "Er ist ein selten veranlagter Spieler mit famosem Ballgefühl, feiner
Schlagtechnik und einem Empfinden für Spielsituationen, das man im Fußball
als seherische Qualität deuten kann.."
[...]
Post by Ralf Joerres
Vor allem interessiert mich aber: Sind für euch die Sätze 1. und 2. okay?
1) empfinde ich als völlig 'normal', insbesondere wenn ich es wie oben
gesagt ergänze. 2) hingegen empfinde ich als missglückt. Aber nicht
wegen selten sondern wegen 'veranlagt', das als Adjektiv hier für mich
nicht passt. Setze ich statt 'veranlagt' ein Adjektiv wie 'talentiert' ,
ist auch 2) ein unauffälliger Satz.


Ciao
Toscha
--
Der Kapitalismus hat soziale Fehler.
Der Sozialismus hat kapitale Fehler.
Stefan Schmitz
2019-04-06 16:06:39 UTC
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Post by Thomas Schade
Post by Ralf Joerres
- selten_3: ein selten dämlicher Fauxpas
Dein 'selten_3' empfinde ich als Ellipse zu 'so selten vorkommend'.
Oder auch als Synonmym zu besonders/außergewöhnlich/äußerst.
Post by Thomas Schade
Post by Ralf Joerres
1. "Bei der Abstimmung im Bundestag (…) an diesem Freitag ist eine selten große
Mehrheit zu erwarten."
2. "Er ist ein selten veranlagter Spieler mit famosem Ballgefühl, feiner
Schlagtechnik und einem Empfinden für Spielsituationen, das man im Fußball
als seherische Qualität deuten kann.."
[...]
Post by Ralf Joerres
Vor allem interessiert mich aber: Sind für euch die Sätze 1. und 2. okay?
1) empfinde ich als völlig 'normal', insbesondere wenn ich es wie oben
gesagt ergänze. 2) hingegen empfinde ich als missglückt. Aber nicht
wegen selten sondern wegen 'veranlagt', das als Adjektiv hier für mich
nicht passt. Setze ich statt 'veranlagt' ein Adjektiv wie 'talentiert' ,
ist auch 2) ein unauffälliger Satz.
Nimmt man statt 'selten' eins meiner Synonyme, funktioniert der Satz auch mit
'veranlagt' problemlos.
Allerdings ist 'veranlagt' im Gegensatz zu 'groß','talentiert','gut' kein
Qualitätsurteil, sodass deswegen die Markierung mit 'selten' unpassend wirkt.
Ralf Joerres
2019-04-06 16:34:02 UTC
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Post by Thomas Schade
Post by Ralf Joerres
- selten_3: ein selten dämlicher Fauxpas
Dein 'selten_3' empfinde ich als Ellipse zu 'so selten vorkommend'.
So ähnlich ist es gemeint, aber so kann man es nicht sagen:

?ein so dämlich selten vorkommender Fauxpas

Da fehlt mir ein wenig das Emotionale, die Entrüstung und die Abfälligkeit,
dieses 'wie kann man nur!'
Post by Thomas Schade
Post by Ralf Joerres
1. "Bei der Abstimmung im Bundestag (…) an diesem Freitag ist eine selten große
Mehrheit zu erwarten."
2. "Er ist ein selten veranlagter Spieler mit famosem Ballgefühl, feiner
Schlagtechnik und einem Empfinden für Spielsituationen, das man im Fußball
als seherische Qualität deuten kann.."
[...]
Post by Ralf Joerres
Vor allem interessiert mich aber: Sind für euch die Sätze 1. und 2. okay?
1) empfinde ich als völlig 'normal', insbesondere wenn ich es wie oben
gesagt ergänze.
Das wäre dann 'eine so groß wie selten vorkommende Mehrheit', für mich nicht
unbedingt ein stilistischer Geniestreich, wie auch der Ausgangssatz.
Post by Thomas Schade
2) hingegen empfinde ich als missglückt. Aber nicht
wegen selten sondern wegen 'veranlagt', das als Adjektiv hier für mich
nicht passt. Setze ich statt 'veranlagt' ein Adjektiv wie 'talentiert' ,
ist auch 2) ein unauffälliger Satz.
Ja, das würde passen, denke ich, nach so etwas hatte ich gesucht, um den
Satz zu 'heilen'. Also passt diese Verwendung von 'selten' nicht für
beliebige Adjektive.

Gruß Ralf Joerres
Quinn C
2019-04-19 03:13:30 UTC
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Post by Ralf Joerres
Post by Thomas Schade
Post by Ralf Joerres
- selten_3: ein selten dämlicher Fauxpas
Dein 'selten_3' empfinde ich als Ellipse zu 'so selten vorkommend'.
?ein so dämlich selten vorkommender Fauxpas
Da fehlt mir ein wenig das Emotionale, die Entrüstung und die Abfälligkeit,
dieses 'wie kann man nur!'
Schon vor dem Lesen von Thomas' Beitrag kam mir die Paraphrase "wie man
es nur selten antrifft" in den Sinn:

Eine Mehrheit, so groß wie man sie nur selten antrifft.

Ein Fauxpas, so dämlich wie man es nur selten antrifft.
--
binsaugnesseln, hummelsköl, mönchspfeffer, gugelköpf, minbrüdermüntz
FISCHART
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
Detlef Meißner
2019-04-19 03:55:14 UTC
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Post by Quinn C
Ein Fauxpas, so dämlich wie man es nur selten antrifft.
^^ihn?

Detlef
--
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der
Persönlichkeit. (Mark Twain)
Quinn C
2019-04-19 15:53:25 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Quinn C
Ein Fauxpas, so dämlich wie man es nur selten antrifft.
^^ihn?
Es ist zwar "der Fauxpas" für mich, aber ich halte dennoch beides für
möglich. Das "es" ist in dem Fall das "es" von "Es ist selten, daß man
einen solch dämlichen Fauxpas antrifft."
--
Who would know aught of art must learn and then take his ease.
Detlef Meißner
2019-04-19 16:34:41 UTC
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Post by Quinn C
Post by Detlef Meißner
Post by Quinn C
Ein Fauxpas, so dämlich wie man es nur selten antrifft.
^^ihn?
Es ist zwar "der Fauxpas" für mich, aber ich halte dennoch beides für
möglich. Das "es" ist in dem Fall das "es" von "Es ist selten, daß man
einen solch dämlichen Fauxpas antrifft."
Deshalb mein Fragezeichen.
Es kommt darauf an, wie man es auffasst.

Detlef
--
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der
Persönlichkeit. (Mark Twain)
Thomas Schade
2019-04-19 17:25:57 UTC
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Post by Quinn C
Post by Detlef Meißner
Post by Quinn C
Ein Fauxpas, so dämlich wie man es nur selten antrifft.
^^ihn?
Es ist zwar "der Fauxpas" für mich, aber ich halte dennoch beides für
möglich. Das "es" ist in dem Fall das "es" von "Es ist selten, daß man
einen solch dämlichen Fauxpas antrifft."
Leicht nachvollziehbar. Mich hatte das nur irritiert, weil sich bei
deinem anderen Beispiel:
|Eine Mehrheit, so groß wie man sie nur selten antrifft.
'sie' eindeutig auf 'Mehrheit' bezog.


Ciao
Toscha
--
I'd rather be hated for who I am,
than loved for who I am not.
[Kurt Cobain]
Gunhild Simon
2019-04-19 19:41:42 UTC
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Post by Thomas Schade
Post by Quinn C
Post by Detlef Meißner
Post by Quinn C
Ein Fauxpas, so dämlich wie man es nur selten antrifft.
^^ihn?
Es ist zwar "der Fauxpas" für mich, aber ich halte dennoch beides für
möglich. Das "es" ist in dem Fall das "es" von "Es ist selten, daß man
einen solch dämlichen Fauxpas antrifft."
Leicht nachvollziehbar. Mich hatte das nur irritiert, weil sich bei
|Eine Mehrheit, so groß wie man sie nur selten antrifft.
'sie' eindeutig auf 'Mehrheit' bezog
Ich teile diese Meinung nicht.

In diesem Fall muß sich das Personalpronomen auf das Bezugswort
beziehen - also Fauxpas, hier im Akkusativ: den Fauxpas, ihn.
Dagegen wäre "es" ein vorläufiges Subjekt in dem imaginierten Satz
"Es ist selten, daß ..."

Gruß
Gunhild
Quinn C
2019-04-22 22:50:58 UTC
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Post by Gunhild Simon
Post by Thomas Schade
Post by Quinn C
Post by Detlef Meißner
Post by Quinn C
Ein Fauxpas, so dämlich wie man es nur selten antrifft.
^^ihn?
Es ist zwar "der Fauxpas" für mich, aber ich halte dennoch beides für
möglich. Das "es" ist in dem Fall das "es" von "Es ist selten, daß man
einen solch dämlichen Fauxpas antrifft."
Leicht nachvollziehbar. Mich hatte das nur irritiert, weil sich bei
|Eine Mehrheit, so groß wie man sie nur selten antrifft.
'sie' eindeutig auf 'Mehrheit' bezog
Ich teile diese Meinung nicht.
In diesem Fall muß sich das Personalpronomen auf das Bezugswort
beziehen - also Fauxpas, hier im Akkusativ: den Fauxpas, ihn.
Dagegen wäre "es" ein vorläufiges Subjekt in dem imaginierten Satz
"Es ist selten, daß ..."
Mir ist nicht klar, welche Meinung Du nicht teilst. Ich glaube, wir
waren uns alle einig, daß "es" in dem Fall kein Personalpronomen ist.
--
da kamen abermals in das Elsas uber die Zaberer steig ein volck, die
nante man auch die Engelländer und gugeler B. HERTZOG
U***@web.de
2019-04-23 09:48:44 UTC
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Post by Quinn C
Post by Gunhild Simon
Post by Thomas Schade
Post by Quinn C
Post by Detlef Meißner
Post by Quinn C
Ein Fauxpas, so dämlich wie man es nur selten antrifft.
^^ihn?
Es ist zwar "der Fauxpas" für mich, aber ich halte dennoch beides für
möglich. Das "es" ist in dem Fall das "es" von "Es ist selten, daß man
einen solch dämlichen Fauxpas antrifft."
Leicht nachvollziehbar. Mich hatte das nur irritiert, weil sich bei
|Eine Mehrheit, so groß wie man sie nur selten antrifft.
'sie' eindeutig auf 'Mehrheit' bezog
Ich teile diese Meinung nicht.
In diesem Fall muß sich das Personalpronomen auf das Bezugswort
beziehen - also Fauxpas, hier im Akkusativ: den Fauxpas, ihn.
Dagegen wäre "es" ein vorläufiges Subjekt in dem imaginierten Satz
"Es ist selten, daß ..."
Mir ist nicht klar, welche Meinung Du nicht teilst. Ich glaube, wir
waren uns alle einig, daß "es" in dem Fall kein Personalpronomen ist.
Das 'es' von 'Es ist selten' ist jedenfalls eines, sogar das von
'Es kam jemand des Wegs".
Gunhild Simon
2019-04-23 21:04:37 UTC
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Post by Quinn C
Post by Gunhild Simon
Post by Thomas Schade
Post by Quinn C
Post by Detlef Meißner
Post by Quinn C
Ein Fauxpas, so dämlich wie man es nur selten antrifft.
^^ihn?
Es ist zwar "der Fauxpas" für mich, aber ich halte dennoch beides für
möglich. Das "es" ist in dem Fall das "es" von "Es ist selten, daß man
einen solch dämlichen Fauxpas antrifft."
Leicht nachvollziehbar. Mich hatte das nur irritiert, weil sich bei
|Eine Mehrheit, so groß wie man sie nur selten antrifft.
'sie' eindeutig auf 'Mehrheit' bezog
Ich teile diese Meinung nicht.
In diesem Fall muß sich das Personalpronomen auf das Bezugswort
beziehen - also Fauxpas, hier im Akkusativ: den Fauxpas, ihn.
Dagegen wäre "es" ein vorläufiges Subjekt in dem imaginierten Satz
"Es ist selten, daß ..."
Mir ist nicht klar, welche Meinung Du nicht teilst. Ich glaube, wir
waren uns alle einig, daß "es" in dem Fall kein Personalpronomen ist.
Ich wollte ausdrücken, daß "es" in der Formulierung
"Es ist selten,daß ..." zwar als Wortart ein Personalpronomen
ist, in seiner syntaktischen Funktion aber nur ein vorläufiges
Subjekt ist.

Ich wollte damit darauf aufmerksam machen, daß die Grammatik
zwischen Wortart und Satzbau unterscheidet. Hier kommt es, denke
ich mir, weniger auf die Wortart Pronomen - also ein Wort, das
eigentlich "für ein Namen-wort" eine Vertretung darstellt - als
auf die Einordnung seiner Funktion als aussagefreier Platzhalter.

Dieser "PLatzhalter", das vorläufige Subjekt "es", dient
lediglich dazu, den deutschen (Haupt-)Satzbau zu gewährleisten.
Dessen ehernes Gesetz lautet, das finite - also personalendungsführende -
Verb ("ist")- muß immer an die 2. Stelle im Hauptsatz rücken.

Gruß
Gunhild
U***@web.de
2019-04-24 08:15:49 UTC
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Post by Gunhild Simon
Ich wollte ausdrücken, daß "es" in der Formulierung
"Es ist selten,daß ..." zwar als Wortart ein Personalpronomen
ist, in seiner syntaktischen Funktion aber nur ein vorläufiges
Subjekt ist.
Ich wollte damit darauf aufmerksam machen, daß die Grammatik
zwischen Wortart und Satzbau unterscheidet. Hier kommt es, denke
ich mir, weniger auf die Wortart Pronomen - also ein Wort, das
eigentlich "für ein Namen-wort" eine Vertretung darstellt - als
auf die Einordnung seiner Funktion als aussagefreier Platzhalter.
Dieser "PLatzhalter", das vorläufige Subjekt "es", dient
lediglich dazu, den deutschen (Haupt-)Satzbau zu gewährleisten.
Dessen ehernes Gesetz lautet, das finite - also personalendungsführende -
Verb ("ist")- muß immer an die 2. Stelle im Hauptsatz rücken.
Ich ahne, was Du meinst, aber Du solltest umformulieren.

Daß es in Barcelona im August schneit, ist sehr selten.

Gruß, ULF
Jakob Achterndiek
2019-04-24 11:41:06 UTC
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Post by U***@web.de
Daß es in Barcelona im August schneit, ist sehr selten.
selten essich essich essich essich essich essich im salat
--
j/\a
U***@web.de
2019-04-24 11:58:25 UTC
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Post by Jakob Achterndiek
Post by U***@web.de
Daß es in Barcelona im August schneit, ist sehr selten.
selten essich essich essich essich essich essich im salat
In Deinem Beispiel ist das erste 'essich' als finite Verbform
an zweiter Stelle im Hauptsatz. Hast Du schön gemacht!
Florian Ritter
2019-04-26 15:26:36 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Jakob Achterndiek
Post by U***@web.de
Daß es in Barcelona im August schneit, ist sehr selten.
selten essich essich essich essich essich essich im salat
In Deinem Beispiel ist das erste 'essich' als finite Verbform
an zweiter Stelle im Hauptsatz. Hast Du schön gemacht!
Gediegenes Blei findet sich selten - FR
Gunhild Simon
2019-04-26 16:02:28 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Jakob Achterndiek
Post by U***@web.de
Daß es in Barcelona im August schneit, ist sehr selten.
selten essich essich essich essich essich essich im salat
In Deinem Beispiel ist das erste 'essich' als finite Verbform
an zweiter Stelle im Hauptsatz. Hast Du schön gemacht!
Gediegenes Blei findet sich selten.
...

Was will der Rittersmann uns damit sagen?

"Gediegenes Blei" ist insgesamt als erste Stelle des Satzes zu betrachten,
denn "gediegenes" ist als Adjektiv Appososition von "Blei".

Hierzulande ist der - in früheren Zeiten mit
plattdeutschem Zungenschlag vorgebrachte
Spruch "Ist ja gediegen!" eher ein Ausdruck der Mißbilligung, eine Art Litotes vielleicht.

Gruß
Gunhild -

,
Manfred Hoß
2019-04-26 16:06:54 UTC
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Post by Gunhild Simon
Hierzulande ist der - in früheren Zeiten mit
plattdeutschem Zungenschlag vorgebrachte
Spruch "Ist ja gediegen!" eher ein Ausdruck der Mißbilligung, eine Art Litotes vielleicht.
Litotes ist aus meiner Sicht eher etwas wie "Das ist nicht schlecht!", wenn
eigentlich gemeint ist, dass etwas hervorragend ist.

Gruß
Manfred.
Gunhild Simon
2019-04-26 20:19:29 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by Gunhild Simon
Hierzulande ist der - in früheren Zeiten mit
plattdeutschem Zungenschlag vorgebrachte
Spruch "Ist ja gediegen!" eher ein Ausdruck der Mißbilligung, eine Art Litotes vielleicht.
Litotes ist aus meiner Sicht eher etwas wie "Das ist nicht schlecht!", wenn
eigentlich gemeint ist, dass etwas hervorragend ist.
Stimmt.
Ich hatte Untertreibung als Stichwort im Sinn.
Das nennt sich Litotes, wes ich mich versichert hatte.
sicher war dieser Ausgangspunkt falsch.

Wie ist denn wohl die rechte Bezeichnung für diese
rhetorische Figur?

Fragt sich Gunhild
Ralf Joerres
2019-04-27 13:05:57 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by Gunhild Simon
Hierzulande ist der - in früheren Zeiten mit
plattdeutschem Zungenschlag vorgebrachte
Spruch "Ist ja gediegen!" eher ein Ausdruck der Mißbilligung, eine Art Litotes vielleicht.
Litotes ist aus meiner Sicht eher etwas wie "Das ist nicht schlecht!", wenn
eigentlich gemeint ist, dass etwas hervorragend ist.
Wenn das zutrifft, würde doch die Bezeichnung 'Litotes' passen:
Das ist ja gediegen = (wörtlich) unvermischt, rein, pur; auch 'gut gearbeitet',
also von hoher Qualität.
Das ist ja gediegen = (redensartlich) Das ist ja alles andere als super.

'Litotes' scheint auf Fälle doppelter Verneinung oder auf den stilistischen
Einsatz einer Verneinung zur Graduierung des Gegenteils der Verneinten ein-
geengt zu sein, so wie in Deinem Beispiel 'nicht schlecht', womit 'ziemlich
gut' gemeint ist. Es muss ein Verneinungselement vorhanden sein.

'Gediegen' ist, so verstanden, ironisch, wie das sprichwörtlich 'saubere
Pärchen'. Wikipedia nennt Ironie auch als Stilfigur.

Gruß Ralf Joerres
Florian Ritter
2019-04-27 17:42:29 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by Gunhild Simon
Hierzulande ist der - in früheren Zeiten mit
plattdeutschem Zungenschlag vorgebrachte
Spruch "Ist ja gediegen!" eher ein Ausdruck der Mißbilligung, eine
Art Litotes vielleicht.
Litotes ist aus meiner Sicht eher etwas wie "Das ist nicht schlecht!", wenn
eigentlich gemeint ist, dass etwas hervorragend ist.
Ein Onkel war Prof. f. Publizistik und sein äußerster Ausdruck
von Kritik war: So kann man es auch machen.

FR
Roland Franzius
2019-04-27 04:04:38 UTC
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Post by Gunhild Simon
Post by U***@web.de
Post by Jakob Achterndiek
Post by U***@web.de
Daß es in Barcelona im August schneit, ist sehr selten.
selten essich essich essich essich essich essich im salat
In Deinem Beispiel ist das erste 'essich' als finite Verbform
an zweiter Stelle im Hauptsatz. Hast Du schön gemacht!
Gediegenes Blei findet sich selten.
...
Was will der Rittersmann uns damit sagen?
"Gediegenes Blei" ist insgesamt als erste Stelle des Satzes zu betrachten,
denn "gediegenes" ist als Adjektiv Appososition von "Blei".
Hierzulande ist der - in früheren Zeiten mit
plattdeutschem Zungenschlag vorgebrachte
Spruch "Ist ja gediegen!" eher ein Ausdruck der Mißbilligung, eine Art Litotes vielleicht.
Besitze ein Exemplar von Fietes Privatdruck: "Ischa gediegen".

Demnach bezeichnet der literarisch anspruchsvolle Hamburger damit eher
das Goldstück, das man im Mist findet.

https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?sts=t&cm_sp=SearchF-_-home-_-Results&an=fiete&tn=&kn=&isbn=

Exemplarisch zB seine Gedanken zum Denkmal vor dem Gebäude des NWDR am
Rothenbaum: Ob das wohl ein Hörer sei, der ob des Angebots seine Hände
wringt und um besseres Programm barmt.

http://www.kulturkarte.de/hamburg/20035ndrsymp

Das war so um 1955.
--
Roland Franzius
Christina Kunze
2019-04-27 04:20:03 UTC
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Post by Roland Franzius
Exemplarisch zB seine Gedanken zum Denkmal vor dem Gebäude des NWDR am
Rothenbaum: Ob das wohl ein Hörer sei, der ob des Angebots seine Hände
wringt und um besseres Programm barmt.
Hände wringt? Steht das so da? Ich kenne nur händeringend.
Wringen tut man Stoffstücke nach dem Waschen, um das Wasser aus ihnen zu
entfernen.

chr
Manfred Hoß
2019-04-27 04:50:02 UTC
Permalink
Post by Roland Franzius
Besitze ein Exemplar von Fietes Privatdruck: "Ischa gediegen".
Demnach bezeichnet der literarisch anspruchsvolle Hamburger damit eher
das Goldstück, das man im Mist findet.
https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?sts=t&cm_sp=SearchF-_-home-_-Results&an=fiete&tn=&kn=&isbn=
Das "Wörterbuch der deutschen Umgangssprache" vermerkt zu "gediegen":

"gediegen adj

1. eindrucksvoll; vertrauenerweckend; sonderbar. Eigentlich soviel wie
»echt« und »festgegründet«; gern ins Ironische gewendet. Im späten 19. Jh.
als Modewort aufgekommen.

2. heikel, gefährlich. Ironie. 1950 ff.

3. gediegen sein = wunderliche Einfälle haben; nicht recht bei Verstand
sein. 1900 ff."
[Wörterbuch: gediegen. Wörterbuch der deutschen Umgangssprache, S. 9883
(vgl. Küpper-WddU, S. 275) (c) Marianne Küpper]

Gruß
Manfred.
Heinz Lohmann
2019-04-27 08:50:09 UTC
Permalink
Post by Manfred Hoß
Post by Roland Franzius
Besitze ein Exemplar von Fietes Privatdruck: "Ischa gediegen".
Demnach bezeichnet der literarisch anspruchsvolle Hamburger damit eher
das Goldstück, das man im Mist findet.
https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?sts=t&cm_sp=SearchF-_-home-_-Results&an=fiete&tn=&kn=&isbn=
"gediegen adj
1. eindrucksvoll; vertrauenerweckend; sonderbar. Eigentlich soviel wie
»echt« und »festgegründet«; gern ins Ironische gewendet. Im späten 19. Jh.
als Modewort aufgekommen.
2. heikel, gefährlich. Ironie. 1950 ff.
3. gediegen sein = wunderliche Einfälle haben; nicht recht bei Verstand
sein. 1900 ff."
[Wörterbuch: gediegen. Wörterbuch der deutschen Umgangssprache, S. 9883
(vgl. Küpper-WddU, S. 275) (c) Marianne Küpper]
Im Kleinen Hamburgischen Wörterbuch steht:
gedigen (adj., adv.): merkwürdig, seltsam, sonderbar
(ohne ie)
Das Wörterbuch des Instituts für Niederdeutsche Sprache verzeichnet auch
"gediegen" und dieser Bedeutung, ebenso steht's im Wörterbuch des
Münsterländer Platt (gedigen).

Das passt gut zum Beispiel "Ischa gediegen".
--
mfg
Heinz Lohmann
Tamsui, Taiwan

Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat. W.B.
Jakob Achterndiek
2019-04-27 08:43:13 UTC
Permalink
Post by Roland Franzius
Exemplarisch zB seine Gedanken zum Denkmal vor dem Gebäude des NWDR am
Rothenbaum: Ob das wohl ein Hörer sei, der ob des Angebots seine Hände
wringt und um besseres Programm barmt.
Loading Image...
Das war so um 1955.
Ist das ein Gerhard Marcks?
Eine ähnliche Skulptur von dem haben wir uns 10 Jahre später als "Kunst
am Bau" in den Innenhof des Neubaus der Freiherr-vom-Stein-Schule in
Oldenburg/Holstein gestellt. Wir sahen sie täglich aus den Fenstern des
Lehrerzimmers, von Grün umgeben, und gaben ihr den Titel "Ich will hier
raus!"
--
j/\a
U***@web.de
2019-04-28 08:34:02 UTC
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Post by Gunhild Simon
Hierzulande ist der - in früheren Zeiten mit
plattdeutschem Zungenschlag vorgebrachte
Spruch "Ist ja gediegen!"
In Bayern dann eher: "Sauber!"
Post by Gunhild Simon
eher ein Ausdruck der Mißbilligung [...]
Gruß, ULF
Gunhild Simon
2019-04-24 12:14:35 UTC
Permalink
...
Post by U***@web.de
Post by Gunhild Simon
Dieser "PLatzhalter", das vorläufige Subjekt "es", dient
lediglich dazu, den deutschen (Haupt-)Satzbau zu gewährleisten.
Dessen ehernes Gesetz lautet, das finite - also personalendungsführende -
Verb ("ist")- muß immer an die 2. Stelle im Hauptsatz rücken.
Ich ahne, was Du meinst, aber Du solltest umformulieren.
Daß es in Barcelona im August schneit, ist sehr selten.
Deine Ahnungen sind nicht weiterführend.Etwas mehr Einsatz
statt billiger Ironie hätte dir wohlangestanden

Neben regulären Subjekten, Adverbien, aderbialen Bestimmungen,
Infinitiven kann man auch einen Nebensatz, der als Adverbialsatz
ein Adverbiale vertritt, als Erststelle bezeichnen.

Gruß
Gunhild
U***@web.de
2019-04-24 12:40:37 UTC
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Post by Gunhild Simon
...
Post by U***@web.de
Post by Gunhild Simon
Dieser "PLatzhalter", das vorläufige Subjekt "es", dient
lediglich dazu, den deutschen (Haupt-)Satzbau zu gewährleisten.
Dessen ehernes Gesetz lautet, das finite - also personalendungsführende -
Verb ("ist")- muß immer an die 2. Stelle im Hauptsatz rücken.
Ich ahne, was Du meinst, aber Du solltest umformulieren.
Daß es in Barcelona im August schneit, ist sehr selten.
Deine Ahnungen sind nicht weiterführend.Etwas mehr Einsatz
statt billiger Ironie hätte dir wohlangestanden
Es ging mir weniger um extreme Wetterphänomene als
um den Nebensatz als Erststelle.
Post by Gunhild Simon
Neben regulären Subjekten, Adverbien, aderbialen Bestimmungen,
Infinitiven kann man auch einen Nebensatz, der als Adverbialsatz
ein Adverbiale vertritt, als Erststelle bezeichnen.
Erststelle im Satz, gerne. Erststelle im Hauptsatz
wird aber mißverständlich.

Gruß, ULF
Gunhild Simon
2019-04-24 13:31:10 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Gunhild Simon
...
Post by U***@web.de
Daß es in Barcelona im August schneit, ist seh
...
Post by U***@web.de
Es ging mir weniger um extreme Wetterphänomene als
um den Nebensatz als Erststelle.
Post by Gunhild Simon
Neben regulären Subjekten, Adverbien, aderbialen Bestimmungen,
Infinitiven kann man auch einen Nebensatz, der als Adverbialsatz
ein Adverbiale vertritt, als Erststelle bezeichnen.
Erststelle im Satz, gerne. Erststelle im Hauptsatz
wird aber mißverständlich.
...

Das bestreite ich, denn man sucht zwar des genaueren Verständnisses
wegen in einem komplizierteren Satzgefüge schon mal nach dem Hauptsatz,
der im Deutschen - wie man es im Latein gelernt hat - eben gekennzeichnet
ist durch Subjekt und Prädikat in definierter Reihenfolge.
Und genau dafür ist es hilfreich, Nebensätze als "Erststelle" zu bewerten. Denn in seiner Funktion - dem Informationsgehalt - ist der
adverbiale Nebensatz anderen Konstruktionen ebenbürtig.

Im August ...
Sommers ....
Wenn es heiß ist, ...
- ist Schnee in B.selten.

Gruß
U***@web.de
2019-04-24 13:50:38 UTC
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Post by Gunhild Simon
Post by U***@web.de
Post by Gunhild Simon
...
Post by U***@web.de
Daß es in Barcelona im August schneit, ist seh
...
Post by U***@web.de
Es ging mir weniger um extreme Wetterphänomene als
um den Nebensatz als Erststelle.
Post by Gunhild Simon
Neben regulären Subjekten, Adverbien, aderbialen Bestimmungen,
Infinitiven kann man auch einen Nebensatz, der als Adverbialsatz
ein Adverbiale vertritt, als Erststelle bezeichnen.
Erststelle im Satz, gerne. Erststelle im Hauptsatz
wird aber mißverständlich.
...
Das bestreite ich, denn man sucht zwar des genaueren Verständnisses
wegen in einem komplizierteren Satzgefüge schon mal nach dem Hauptsatz,
der im Deutschen - wie man es im Latein gelernt hat - eben gekennzeichnet
ist durch Subjekt und Prädikat in definierter Reihenfolge.
Und genau dafür ist es hilfreich, Nebensätze als "Erststelle" zu bewerten.
Da spricht auch nichts dagegen. Ich spendiere Dir jetzt mal
Post by Gunhild Simon
Denn in seiner Funktion - dem Informationsgehalt - ist der
adverbiale Nebensatz
Meinst Du bei mir einen gesehen zu haben?
Post by Gunhild Simon
anderen Konstruktionen ebenbürtig.
Zum Beispiel anderen Gliedsätzen.
Post by Gunhild Simon
Im August ...
Sommers ....
Wenn es heiß ist, ...
- ist Schnee in B.selten.
Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
Oder siehst Du hier eine der-Ellipse?

Vgl. "Wenn Du kommst, komme ich auch"
https://www.uni-kassel.de/fb02/fileadmin/datas/fb02/Institut_f%C3%BCr_Germanistik/Dateien/syntax_des_neuhochdeutschen_bis_zur_mitte_des_20._jhd_9783110158823.2.13.1855.pdf

Gruß, ULF
Jakob Achterndiek
2019-04-24 17:38:09 UTC
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Post by U***@web.de
Vgl. "Wenn Du kommst, komme ich auch"
https://www.uni-kassel.de/fb02/fileadmin/datas/fb02/Institut_f%C3%BCr_Germanistik/Dateien/syntax_des_neuhochdeutschen_bis_zur_mitte_des_20._jhd_9783110158823.2.13.1855.pdf
Und wo, bitte, käme das dort vor?
--
j/\a
U***@web.de
2019-04-25 06:45:20 UTC
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Post by Jakob Achterndiek
Post by U***@web.de
Vgl. "Wenn Du kommst, komme ich auch"
https://www.uni-kassel.de/fb02/fileadmin/datas/fb02/Institut_f%C3%BCr_Germanistik/Dateien/syntax_des_neuhochdeutschen_bis_zur_mitte_des_20._jhd_9783110158823.2.13.1855.pdf
Und wo, bitte, käme das dort vor?
Das verrät Dir jede brauchbare Suchfunktion. Es genügt,
"kommst, komme" ins Suchfenster einzugeben.
Jakob Achterndiek
2019-04-25 09:19:30 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Jakob Achterndiek
Post by U***@web.de
Vgl. "Wenn Du kommst, komme ich auch"
https://www.uni-kassel.de/fb02/fileadmin/datas/fb02/Institut_f%C3%BCr_Germanistik/Dateien/syntax_des_neuhochdeutschen_bis_zur_mitte_des_20._jhd_9783110158823.2.13.1855.pdf
Und wo, bitte, käme das dort vor?
Das verrät Dir jede brauchbare Suchfunktion. Es genügt,
"kommst, komme" ins Suchfenster einzugeben.
Die Suchmaschine im dritten der von mir bemühten Programme
hat die Stelle gefunden. Ein Hinweis "S.1881 linke _und_
rechte Spalte" hätte genügt.
Ich weiß jetzt immerhin zweierlei:
1. Die ersten zwei dieser Programm sollte ich zum Studium von
pdf-Dateien lieber nicht mehr benutzen.
2. Du hast in dem zitierten Text, wie dir das schon mehrfach
passiert ist, zwar einen echten Knochen gefunden; der gehört
nur leider zu einem falschen Skelett. :(
Um das zu erörtern, müßten wir hier einen neuen Faden einziehen.
Lohnt sich das?
--
j/\a
Ralf Joerres
2019-04-27 12:50:22 UTC
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Post by Jakob Achterndiek
Post by U***@web.de
Post by Jakob Achterndiek
Post by U***@web.de
Vgl. "Wenn Du kommst, komme ich auch"
https://www.uni-kassel.de/fb02/fileadmin/datas/fb02/Institut_f%C3%BCr_Germanistik/Dateien/syntax_des_neuhochdeutschen_bis_zur_mitte_des_20._jhd_9783110158823.2.13.1855.pdf
Und wo, bitte, käme das dort vor?
Das verrät Dir jede brauchbare Suchfunktion. Es genügt,
"kommst, komme" ins Suchfenster einzugeben.
Die Suchmaschine im dritten der von mir bemühten Programme
hat die Stelle gefunden.
Mal ein kleiner Tipp am Rande: In beinahe beliebigen Dateien, jedenfalls
auch in PDFs und auch in über den Browser aufgerufenen PDFs - und
praktischerweise auch irgendwo beliebig im Inhalt einer längeren 'Internet-
seite', z.B. einem längeren Dokument - lassen sich Textstellen über die
Funktion STRG+F finden. Dann öffnet sich ein kleines Suchfensterchen, da
trägt man den Suchtext ohne Anführungszeichen ein, Groß-/Kleinschreibung
wird ignoriert. Irgendein spezielles Suchprogramm ist nicht erforderlich,
das ist im Browser bzw. in den mit Texten umgehenden Programmen eingebaut.
Die Anführungszeichen braucht man nur, wenn man mit dem Browser ein _Doku-
ment_/eine _Internetseite_ mit einer genau entsprechenden Wortfolge sucht.
Google ignoriert dabei Satzzeichen und ebenfalls die Groß-/Kleinschreibung.
Diese Funktion sollte man kennen und benutzen, sie ist außerordentlich
praktisch.

Gruß Ralf Joerres
Sepp Neuper
2019-04-24 16:24:24 UTC
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Post by Gunhild Simon
Post by U***@web.de
Daß es in Barcelona im August schneit, ist sehr selten.
Deine Ahnungen sind nicht weiterführend.Etwas mehr Einsatz
statt billiger Ironie hätte dir wohlangestanden
Ich bin zwar nach einer zweijährigen Pause erst kurz wieder da,
trotzdem glaube ich zwischen euch beiden ein gewisses "Knistern"
erkennen zu können.

Servus, Sepp
Manfred Hoß
2019-04-24 19:41:34 UTC
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Post by Sepp Neuper
Post by Gunhild Simon
Post by U***@web.de
Daß es in Barcelona im August schneit, ist sehr selten.
Deine Ahnungen sind nicht weiterführend.Etwas mehr Einsatz
statt billiger Ironie hätte dir wohlangestanden
Ich bin zwar nach einer zweijährigen Pause erst kurz wieder da,
trotzdem glaube ich zwischen euch beiden ein gewisses "Knistern"
erkennen zu können.
Warte eine Woche, dann weißt du, zwischen welchen Personen es noch
"knistert".

Gruß
Manfred.
Detlef Meißner
2019-04-24 19:49:07 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by Sepp Neuper
Ich bin zwar nach einer zweijährigen Pause erst kurz wieder da,
trotzdem glaube ich zwischen euch beiden ein gewisses "Knistern"
erkennen zu können.
Warte eine Woche, dann weißt du, zwischen welchen Personen es noch
"knistert".
Spannung pur!

Detlef
--
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der
Persönlichkeit. (Mark Twain)
Manfred Hoß
2019-05-01 08:20:09 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Manfred Hoß
Post by Sepp Neuper
Ich bin zwar nach einer zweijährigen Pause erst kurz wieder da,
trotzdem glaube ich zwischen euch beiden ein gewisses "Knistern"
erkennen zu können.
Warte eine Woche, dann weißt du, zwischen welchen Personen es noch
"knistert".
Spannung pur!
Es sind, wenig überraschend, die üblichen Verdächtigen.

Gruß
Manfred.

Thomas Schade
2019-04-19 08:55:13 UTC
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Post by Quinn C
Ein Fauxpas, so dämlich wie man es nur selten antrifft.
ihn?
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