Discussion:
Akronyme, was: Bitte um Kaufempfehlung
(zu alt für eine Antwort)
Axel Berger
2020-02-10 18:39:31 UTC
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Meine Erfahrung sagt mir dagegen, dass du der erste und bis jetzt
einzige bist, der SM (Short Message) und SMS (Short Message Service)
unterscheidet.
Unbestritten. Aber was hat das mit meiner von Dir zitierten Aussage zu
tun? Meine Behauptung war:

"Die meisten Akronyme werden im normalen Sprachgebrauch richtig, das
heißt so gebraucht, daß, wenn man das Akronym im Satz durch seine volle
Expansion ersetzt, er ein sinnvoller und verständlicher Satz bleibt. SMS
ist in der Form "eine SMS senden" der seltene Ausnahmefall, in dem das
nicht geschieht." (Das zitierte Original war kürzer aber erkennbar
gleichbedeutend.)

Wenn Du dem weder zustimmen noch widersprechen willst, warum zitierst Du
es dann?
Da du meinen Link nicht lesen willst, muss ich daraus zitieren.
Warum? Die selbstgestellte Aufgabe der Dudenredaktion ist es, den
allgemein verbreiten Wortgebrauch ohne Rücksicht auf richtig oder falsch
zu dokumentieren. Es ist sinnlos, gegen mich den Duden für etwas zu
zitieren, das ich weder angezweifelt noch bestritten habe.

Noch dazu zitierst Du hier nicht etwa (wie ich zunächst annahm) den
Eintrag "SMS: ...; SMS-Nachricht" (22. Auflage, 2000) sondern den zu
"simsen", das ich weiter oben als vollkommen korrekten und sinngemäßen
Gebrauch beschrieben habe. Also doppelt sinnlos. Was soll das?
widerspricht a) "eine SMS senden" deiner Behauptung.
Welcher? Doch wohl nicht der, daß es unsinnig wird, wenn man das Akronym
expandiert. Daß das Kürzel sehr weit verbreitet genau so gebraucht wird,
habe ich schließlich weder bezweifelt noch bestritten.
--
/¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
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Ralph Aichinger
2020-02-10 19:09:15 UTC
Permalink
Post by Axel Berger
"Die meisten Akronyme werden im normalen Sprachgebrauch richtig, das
heißt so gebraucht, daß, wenn man das Akronym im Satz durch seine volle
Expansion ersetzt, er ein sinnvoller und verständlicher Satz bleibt. SMS
ist in der Form "eine SMS senden" der seltene Ausnahmefall, in dem das
nicht geschieht." (Das zitierte Original war kürzer aber erkennbar
gleichbedeutend.)
Wie sagst du, wenn "normale" Leute sagen: Am Parkplatz stehen 3 BMWs?
Sagst du dann "3 BMs"? Schließlich steht BMW für Bayrische Motorenwerke
und am Parkplatz stehen ja keine Werke rum.

/ralph
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
Hartmut Kraus
2020-02-10 19:13:46 UTC
Permalink
Post by Ralph Aichinger
Post by Axel Berger
"Die meisten Akronyme werden im normalen Sprachgebrauch richtig, das
heißt so gebraucht, daß, wenn man das Akronym im Satz durch seine volle
Expansion ersetzt, er ein sinnvoller und verständlicher Satz bleibt. SMS
ist in der Form "eine SMS senden" der seltene Ausnahmefall, in dem das
nicht geschieht." (Das zitierte Original war kürzer aber erkennbar
gleichbedeutend.)
Wie sagst du, wenn "normale" Leute sagen: Am Parkplatz stehen 3 BMWs?
Sagst du dann "3 BMs"? Schließlich steht BMW für Bayrische Motorenwerke
und am Parkplatz stehen ja keine Werke rum.
Aber auch nicht nur 3 Motoren. ;)
Christina Kunze
2020-02-10 19:35:35 UTC
Permalink
Post by Ralph Aichinger
Post by Axel Berger
"Die meisten Akronyme werden im normalen Sprachgebrauch richtig, das
heißt so gebraucht, daß, wenn man das Akronym im Satz durch seine volle
Expansion ersetzt, er ein sinnvoller und verständlicher Satz bleibt. SMS
ist in der Form "eine SMS senden" der seltene Ausnahmefall, in dem das
nicht geschieht." (Das zitierte Original war kürzer aber erkennbar
gleichbedeutend.)
Wie sagst du, wenn "normale" Leute sagen: Am Parkplatz stehen 3 BMWs?
Sagst du dann "3 BMs"? Schließlich steht BMW für Bayrische Motorenwerke
und am Parkplatz stehen ja keine Werke rum.
Hier sagen "normale" Leute: Auf dem Parkplatz stehen 3 BMWs.
Sonst stehen sie ja daneben.

SCNR
chr

(Nein, bitte keine Erklärung, ich kenne viele Leute aus AT.)
Helmut Richter
2020-02-10 19:35:37 UTC
Permalink
Post by Ralph Aichinger
Wie sagst du, wenn "normale" Leute sagen: Am Parkplatz stehen 3 BMWs?
Sagst du dann "3 BMs"? Schließlich steht BMW für Bayrische Motorenwerke
und am Parkplatz stehen ja keine Werke rum.
Aber auch keine bayerischen Motoren.
--
Helmut Richter
Jörg Tewes
2020-02-10 19:58:17 UTC
Permalink
Der völlig sinnwidrig falsche Gebrauch wie bei SMS ist gegen Deine
Aussage keineswegs allgemein verbreitet und normal sondern die seltene
Ausnahme.
Meine Erfahrung sagt mir dagegen, dass du der erste und bis jetzt
einzige bist, der SM (Short Message) und SMS (Short Message Service)
unterscheidet.
Frage wäre, ob er bei anderen Bezeichnungen ebenso korrekt ist. Die
Fritzbox wäre dann eine Fritzbox, und nciht als Router zu bezeichnen.


Bye Jörg
--
"Das Böse triumphiert allein dadurch, daß gute Menschen nichts
unternehmen."
(Edmund Burke)
Jonas Klein
2020-02-10 21:14:26 UTC
Permalink
Post by Axel Berger
Meine Erfahrung sagt mir dagegen, dass du der erste und bis jetzt
einzige bist, der SM (Short Message) und SMS (Short Message Service)
unterscheidet.
Unbestritten. Aber was hat das mit meiner von Dir zitierten Aussage zu
"Die meisten Akronyme werden im normalen Sprachgebrauch richtig, das
heißt so gebraucht, daß, wenn man das Akronym im Satz durch seine volle
Expansion ersetzt, er ein sinnvoller und verständlicher Satz bleibt. SMS
ist in der Form "eine SMS senden" der seltene Ausnahmefall, in dem das
nicht geschieht." (Das zitierte Original war kürzer aber erkennbar
gleichbedeutend.)
Darf ich frendlichst darauf hinweisen, dass ich diese Aussage niemals
zitiert habe?
Wenn du das nicht annimmst, werde ich viel weniger freundlich reagieren.
Ganz genau und absolut unmissverständlich: LMAA.
Post by Axel Berger
Da du meinen Link nicht lesen willst, muss ich daraus zitieren.
Warum? Die selbstgestellte Aufgabe der Dudenredaktion ist es, den
allgemein verbreiten Wortgebrauch ohne Rücksicht auf richtig oder falsch
zu dokumentieren.
Eben! Wenn du den angeblich falschen Gebrauch nicht akzeptiertst, ist es
dein Problem und nur deins.
Post by Axel Berger
Es ist sinnlos, gegen mich den Duden für etwas zu
zitieren, das ich weder angezweifelt noch bestritten habe.
Quatsch hoch drei. Du behauptest, dass man SMS nicht verwenden darf,
wenn man SM (short message, einzeln) meint. Ich habe riesige Zweifel,
aber ich will unbescheiden und äußerst freundlich erst mal lesen, was
die Mitlesern in DESD meinen.
Ich verzichte sogar großmutig auf die Alternative, auf den Duden
hinzuweisen.
René Marquardt
2020-02-10 23:28:43 UTC
Permalink
Post by Axel Berger
Meine Erfahrung sagt mir dagegen, dass du der erste und bis jetzt
einzige bist, der SM (Short Message) und SMS (Short Message Service)
unterscheidet.
Unbestritten. Aber was hat das mit meiner von Dir zitierten Aussage zu
"Die meisten Akronyme werden im normalen Sprachgebrauch richtig, das
heißt so gebraucht, daß, wenn man das Akronym im Satz durch seine volle
Expansion ersetzt, er ein sinnvoller und verständlicher Satz bleibt. SMS
ist in der Form "eine SMS senden" der seltene Ausnahmefall, in dem das
nicht geschieht." (Das zitierte Original war kürzer aber erkennbar
gleichbedeutend.)
Ich muss nachher noch zur Post, Post schicken. Regt sich auch keiner auf,
und das zurecht nicht.
Post by Axel Berger
Noch dazu zitierst Du hier nicht etwa (wie ich zunächst annahm) den
Eintrag "SMS: ...; SMS-Nachricht" (22. Auflage, 2000) sondern den zu
"simsen", das ich weiter oben als vollkommen korrekten und sinngemäßen
Gebrauch beschrieben habe. Also doppelt sinnlos. Was soll das?
Ist "simsen" echter, lebendiger Sprachgebrauch, oder sagt man eher was anderes?
wolfgang sch
2020-02-11 08:01:52 UTC
Permalink
Post by René Marquardt
Ist "simsen" echter, lebendiger Sprachgebrauch,
Nee ist total 90er, die Nutzung von SMS ist seitdem stark
zurückgegangen.
Post by René Marquardt
oder sagt man eher was anderes?
Whatsappen oder telegramen. Im Englischen bietet sich "text"
(Substantiv und Verb) als technologieneutraler Überbegriff an, aber das
hat sich im Deutschen leider noch nicht durchgesetzt. Ginge aber:
"Schick mir ein Text", oder "Texte mir das bitte".
--
The U1 is such a party train
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Helmut Richter
2020-02-11 08:45:55 UTC
Permalink
Post by wolfgang sch
Post by René Marquardt
Ist "simsen" echter, lebendiger Sprachgebrauch,
Nee ist total 90er, die Nutzung von SMS ist seitdem stark
zurückgegangen.
Post by René Marquardt
oder sagt man eher was anderes?
Whatsappen oder telegramen. Im Englischen bietet sich "text"
(Substantiv und Verb) als technologieneutraler Überbegriff an, aber das
"Schick mir ein Text", oder "Texte mir das bitte".
Ich kenne „texten“ nur in der Form „er hat mich total zugetextet“, womit
herkömmliche orale Kommunikation gemeint ist.

Allerdings texte ich nicht. Wer mit mir kommunizieren will, soll mich
anrufen oder eine E-Mail schreiben – dann wissen beide, ob und wann die
Kommunikation zustandegekommen ist. Beim Texten aller Art geht der
Textende davon aus, dass der Angetextete gefälligst alles sofort zur
Kenntnis zu nehmen hat, egal wo er ist und was er gerade tut.
--
Helmut Richter
wolfgang sch
2020-02-11 09:40:29 UTC
Permalink
Post by Helmut Richter
Ich kenne „texten“ nur in der Form „er hat mich total zugetextet“, womit
herkömmliche orale Kommunikation gemeint ist.
Die Mehrfachbedeutung eines Worts sollte uns nicht vor unüberwindliche
Hürden stellen, das Englische kommt damit ja auch klar.
Post by Helmut Richter
Beim Texten aller Art geht der
Textende davon aus, dass der Angetextete gefälligst alles sofort zur
Kenntnis zu nehmen hat, egal wo er ist und was er gerade tut.
Das ist bei der Telefonie aber genauso. Ein klingelndes Telefon ist wie
jemand, der direkt vor dir sitzt, permanent auf die Tischplatte haut
und dabei ruft "Sprich jetzt mit mir, Sprich jetzt mit mir". Seit der
Einführung des Telefons ist diese Sitte deshalb auch stark
zurückgegangen :)
--
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Axel Berger
2020-02-11 09:49:57 UTC
Permalink
Post by Helmut Richter
Beim Texten aller Art geht der
Textende davon aus, dass der Angetextete gefälligst alles sofort zur
Kenntnis zu nehmen hat, egal wo er ist und was er gerade tut.
Nein. Ich empfinde es als sehr hilfreich, zu sehen, ob der Empfänger die
Nachricht gelesen hat. Daran erkenne ich "er weiß Bescheid" oder "ich
werde ihn arufen müssen". Das gilt natürlich nicht immer aber zum
Beispiel bei kurzfristigen Absagen, Verspätungen oder Treffpunkten.

Eine umgehende Antwort verlangt der höfliche Mensch natürlich *nicht*,
es sei denn auf dringende Fragen.
--
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Helmut Richter
2020-02-11 12:19:05 UTC
Permalink
Post by Axel Berger
Post by Helmut Richter
Beim Texten aller Art geht der
Textende davon aus, dass der Angetextete gefälligst alles sofort zur
Kenntnis zu nehmen hat, egal wo er ist und was er gerade tut.
Nein. Ich empfinde es als sehr hilfreich, zu sehen, ob der Empfänger die
Nachricht gelesen hat. Daran erkenne ich "er weiß Bescheid" oder "ich
werde ihn arufen müssen". Das gilt natürlich nicht immer aber zum
Beispiel bei kurzfristigen Absagen, Verspätungen oder Treffpunkten.
Da habe ich wohl zu wenig Praxis in der Nutzung, um sicher abschätzen zu
können, was wie angekommen ist. Die Nichtbenutzung liegt auch an anderen
Eigenschaften von Textnachrichten: die schlechte Archivierung (eine E-Mail
lebt, bis sie ausdrücklich gelöscht wird oder dem selbst gesetzten
Verfalldatum eines Papierkorbs verfällt, eine SMS, bis man sie
„wegwischt“, wie auch immer verschiedene Handy-Interfaces das
interpretieren, und manche sogenannte Benachrichtigungen verschwinden
anscheinend schon beim Lesen) und der unhandliche Datenschutz (WhatsApp
hat in seinen Nutzungsbedingungen die an WhatsApp erteilte Erlaubnis zum
Zugriff auf Adressbücher nebst Weitergabe an befreundete Firmen stehen,
aber nicht allen meinen Freunden ist es recht, wenn ich ihre Kontaktdaten
unkontrolliert weitergebe).
Post by Axel Berger
Eine umgehende Antwort verlangt der höfliche Mensch natürlich *nicht*,
es sei denn auf dringende Fragen.
Diese Höflichkeit scheint nicht überall verbreitet zu sein.
--
Helmut Richter
Axel Berger
2020-02-11 13:41:30 UTC
Permalink
Post by Helmut Richter
die schlechte Archivierung
Ich lösche regelmäßig alle Bilder und Filme aber die Nachrichten bleiben
bisher von Anfang an vollständig vorhanden. Sollte ich einmal aufräumen
wollen kann ich vorher fürs Archiv als ASCII exportieren. (Zumindest in
WA, ich habe dort Updates gesperrt, damit die Option erhalten bleibt.
Bei anderen habe ich es noch nicht probiert. Außer Signal ist mangels
Gesprächspartner kein anderer in wirklicher Verwendung.)
Post by Helmut Richter
aber nicht allen meinen Freunden ist es recht, wenn ich ihre Kontaktdaten
unkontrolliert weitergebe).
Im Smartphone habe ich, außer in exportierten Textdateien, an die außer
mir keiner drankommt, ohnein nur Kontakte, die ich auf dem Smartphone
nutzen will. Grosso modo also genau und ausschließlich die, derentwegen
ich WA überhaupt installiert hatte.
Post by Helmut Richter
Höflichkeit scheint nicht überall verbreitet zu sein.
Das war sie nie. Deshalb ja mein expliziter Hinweis.
--
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Jörg Tewes
2020-02-11 17:36:43 UTC
Permalink
Post by Helmut Richter
Post by Axel Berger
Beim Texten aller Art geht der Textende davon aus, dass der
Angetextete gefälligst alles sofort zur Kenntnis zu nehmen
hat, egal wo er ist und was er gerade tut.
Nein. Ich empfinde es als sehr hilfreich, zu sehen, ob der
Empfänger die Nachricht gelesen hat. Daran erkenne ich "er weiß
Bescheid" oder "ich werde ihn arufen müssen". Das gilt natürlich
nicht immer aber zum Beispiel bei kurzfristigen Absagen,
Verspätungen oder Treffpunkten.
Da habe ich wohl zu wenig Praxis in der Nutzung, um sicher
abschätzen zu können, was wie angekommen ist. Die Nichtbenutzung
liegt auch an anderen Eigenschaften von Textnachrichten: die
schlechte Archivierung (eine E-Mail lebt, bis sie ausdrücklich
gelöscht wird oder dem selbst gesetzten Verfalldatum eines
Papierkorbs verfällt, eine SMS, bis man sie „wegwischt“, wie auch
immer verschiedene Handy-Interfaces das interpretieren, und manche
sogenannte Benachrichtigungen verschwinden anscheinend schon beim
Lesen)
Hmm, du kennst den Unterschied, zwischen der Benachrichtigung das eine
SMS/Messengernachricht angekommen ist, und der eigentlich
SMS/Messengernachricht nicht? Die Benachrichtigung bleibt vorhanden
bis du sie wegwischst/drauftippst, die SMS/Messengernachricht bleibt
solange vorhanden bis du sie löschst, genau wie bei einer E-Mail.
Whatsapp kann sogar verschickte Nachrichten beim Empfänger löschen.
Post by Helmut Richter
und der unhandliche Datenschutz (WhatsApp hat in seinen
Nutzungsbedingungen die an WhatsApp erteilte Erlaubnis zum Zugriff
auf Adressbücher nebst Weitergabe an befreundete Firmen stehen,
aber nicht allen meinen Freunden ist es recht, wenn ich ihre
Kontaktdaten unkontrolliert weitergebe).
Du kannst Whatsapp den Zugriff aufs Adressbuch verweigern.


Bye Jörg
--
"Daß die Regierung das Volk vertrete, ist eine Fiktion, eine Lüge."
(Leo Tolstoi, Tagebücher, 1898)
Joerg Lorenz
2020-02-12 06:04:25 UTC
Permalink
Post by Jörg Tewes
Du kannst Whatsapp den Zugriff aufs Adressbuch verweigern.
Kann man.
Theoretisch.
Mach das mal und erzähl uns davon.
Florian Ritter
2020-02-11 16:02:03 UTC
Permalink
Post by Helmut Richter
Ich kenne „texten“ nur in der Form „er hat mich total zugetextet“, womit
herkömmliche orale Kommunikation gemeint ist.
So mancher kaut mir auch ein Ohr ab.
Post by Helmut Richter
Allerdings texte ich nicht. Wer mit mir kommunizieren will, soll mich
anrufen oder eine E-Mail schreiben – dann wissen beide, ob und wann die
Kommunikation zustandegekommen ist. Beim Texten aller Art geht der
Textende davon aus, dass der Angetextete gefälligst alles sofort zur
Kenntnis zu nehmen hat, egal wo er ist und was er gerade tut.
Bei gestern gehabter AV-Besprechung (AV = Arbeitsvorbereitung)
stellte ich mal wieder fest, daß die Teilnehmer das auch tun,
was die Sitzung arsch in die Länge zieht - FR
U***@web.de
2020-02-12 07:39:02 UTC
Permalink
Post by Helmut Richter
Post by wolfgang sch
Post by René Marquardt
Ist "simsen" echter, lebendiger Sprachgebrauch,
Nee ist total 90er, die Nutzung von SMS ist seitdem stark
zurückgegangen.
Post by René Marquardt
oder sagt man eher was anderes?
Whatsappen oder telegramen. Im Englischen bietet sich "text"
(Substantiv und Verb) als technologieneutraler Überbegriff an, aber das
"Schick mir ein Text", oder "Texte mir das bitte".
Ich kenne „texten“ nur in der Form „er hat mich total zugetextet“, womit
herkömmliche orale Kommunikation gemeint ist.
Allerdings texte ich nicht. Wer mit mir kommunizieren will, soll mich
anrufen oder eine E-Mail schreiben – dann wissen beide, ob und wann die
Kommunikation zustandegekommen ist.
Beim "Mail-Einschreiben".
Post by Helmut Richter
Beim Texten aller Art geht der
Textende davon aus, dass der Angetextete gefälligst alles sofort zur
Kenntnis zu nehmen hat, egal wo er ist und was er gerade tut.
SMS ist dann sinnvoll, wenn der Empfänger gerade
in einer Gerichtsverhandlung oder in einem Funkloch
sitzt.

Im ersten Falle wird er die Nachricht etwas später lesen,
im zweiten Fall etwas später bekommen.
Ralf Joerres
2020-02-12 16:45:41 UTC
Permalink
Post by Helmut Richter
Post by wolfgang sch
Post by René Marquardt
Ist "simsen" echter, lebendiger Sprachgebrauch,
Nee ist total 90er, die Nutzung von SMS ist seitdem stark
zurückgegangen.
Post by René Marquardt
oder sagt man eher was anderes?
Whatsappen oder telegramen. Im Englischen bietet sich "text"
(Substantiv und Verb) als technologieneutraler Überbegriff an, aber das
"Schick mir ein Text", oder "Texte mir das bitte".
Ich kenne „texten“ nur in der Form „er hat mich total zugetextet“, womit
herkömmliche orale Kommunikation gemeint ist.
... Kommunikation zustandegekommen ist. Beim Texten aller Art geht der
Textende davon aus, dass der Angetextete gefälligst alles sofort zur
Kenntnis zu nehmen hat, egal wo er ist und was er gerade tut.
Na siehste wohl, 'antexten' geht dir dann doch recht flott von den Fingern.
Is' doch klar: Wenn man schon bei 'zutexten' ist, dann geht auch umtexten,
vertexten, volltexten (jm die Mailbox volltexten), rumtexten usw., und von
da bis zu 'texten' hat man's nicht mehr weit.

Gruß Ralf Joerres

Christina Kunze
2020-02-11 10:54:53 UTC
Permalink
Post by wolfgang sch
Post by René Marquardt
Ist "simsen" echter, lebendiger Sprachgebrauch,
Nee ist total 90er, die Nutzung von SMS ist seitdem stark
zurückgegangen.
Post by René Marquardt
oder sagt man eher was anderes?
Whatsappen oder telegramen. Im Englischen bietet sich "text"
(Substantiv und Verb) als technologieneutraler Überbegriff an, aber das
"Schick mir ein Text", oder "Texte mir das bitte".
In meinem Umfeld eher "schick mir das bitte". Üblicherweise hat man mit
bestimmten Personen bestimmte Kontaktkanäle, da erübrigt sich eine
genauere Beschreibung. Nur mit meinen Kindern habe ich mehrere, da sage
ich es dazu, wenn es von Bedeutung ist, auf welchem ich eine Sache bekomme.

chr
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