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Rassistisches Arbeitsblatt fuer Schueler
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Werner Tann
2020-02-29 12:54:06 UTC
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https://www.derstandard.at/story/2000115175032/aufregung-an-volksschule-um-rassistisches-arbeitsblatt

| Aufregung hat es an einer Volksschule im oö. Bezirk Wels-Land wegen
| eines Arbeitsblattes gegeben. Im ABC-Heft der Schüler befand sich ein
| Blatt mit dem Buchstaben "N", auf dem Gegenstände mit entsprechenden
| Anfangsbuchstaben aufgedruckt waren. Neben Nase, Nuss oder Nagel war
| auch ein dunkelhäutiges Männchen abgebildet, berichteten die
| "Oberösterreichischen Nachrichten".

Zweierlei halte ich da für bemerkenswert:

1) Schon die Bezeichnung "Neger" wird als rassistisch eingestuft,
unabhängig davon, dass auf dem rein deskriptiven Arbeitsblatt die
Neger in keiner Weise bewertet wurden, weder positiv noch negativ.

2) Das linksgrüne Zentralorgan der politischen Korrektheit, der
"Standard", schafft es tatsächlich, einen Artikel über/gegen das
Negerwort zu schreiben, ohne das Wort "Neger" zu verwenden. Nicht mal
vom "N-Wort" wird gesprochen. Schere im Kopf.
Ralph Aichinger
2020-02-29 12:57:49 UTC
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Post by Werner Tann
1) Schon die Bezeichnung "Neger" wird als rassistisch eingestuft,
unabhängig davon, dass auf dem rein deskriptiven Arbeitsblatt die
Neger in keiner Weise bewertet wurden, weder positiv noch negativ.
Sie ist rassistisch.
Post by Werner Tann
2) Das linksgrüne Zentralorgan der politischen Korrektheit, der
"Standard", schafft es tatsächlich, einen Artikel über/gegen das
Negerwort zu schreiben, ohne das Wort "Neger" zu verwenden. Nicht mal
vom "N-Wort" wird gesprochen. Schere im Kopf.
Während der rassistische Walter Tann natürlich jede Möglichkeit
nutzt dieses Wort zu verwenden.

/ralph
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Markus Loch
2020-02-29 13:05:32 UTC
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Post by Ralph Aichinger
Post by Werner Tann
1) Schon die Bezeichnung "Neger" wird als rassistisch eingestuft,
unabhängig davon, dass auf dem rein deskriptiven Arbeitsblatt die
Neger in keiner Weise bewertet wurden, weder positiv noch negativ.
Sie ist rassistisch.
Neger ist die Eigenbezeichnung von etwa 23% der schwarzafrikanischen
Bevölkerung.

Gruss
Markus
Ralph Aichinger
2020-02-29 13:14:00 UTC
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Post by Markus Loch
Post by Ralph Aichinger
Post by Werner Tann
1) Schon die Bezeichnung "Neger" wird als rassistisch eingestuft,
unabhängig davon, dass auf dem rein deskriptiven Arbeitsblatt die
Neger in keiner Weise bewertet wurden, weder positiv noch negativ.
Sie ist rassistisch.
Neger ist die Eigenbezeichnung von etwa 23% der schwarzafrikanischen
Bevölkerung.
Alleine schon daran, dass sicher nicht 23% der afrikanischen Bevölkerung
Deutsch sprechen sieht man was für Unsinn du schreibst.

Rassisten ist wirklich nichts zu blöd, selbst wenn es nach 10 Sekunden
Nachdenken als eindeutig falsch erkennbar ist.

/ralph
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ausserirdische sind gesund
Markus Ermert
2020-02-29 15:47:05 UTC
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Post by Markus Loch
Neger ist die Eigenbezeichnung von etwa 23% der schwarzafrikanischen
Bevölkerung.
Wie kann das sein, wenn kaum ein Promille der Leute dort Deutsch spricht?
wolfgang sch
2020-03-01 08:14:55 UTC
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Post by Markus Loch
Neger ist die Eigenbezeichnung von etwa 23% der schwarzafrikanischen
Bevölkerung.
Sicher meinst du ein Synonym von "Neger" in anderen Sprachen. Sofern
sie europäische Sprachen sprechen (tun ja viele Afrikaner, zB
Portugiesisch, Englisch, Französisch, Afrikaans, sogar Deutsch) gibt es
dort Synonyme, aber in afrikanischen Sprachen selbst würd ich das
bezweifeln. Die Hautfarbe eines Menschen wird typischerweise nur dann
zur Bezeichnung, wenn sie anders ist als die der jeweiligen Mehrheit.
Für Schwarze ist schwarze Haut normal und nicht der Erwähnung wert,
dass sie sich danach bezeichnen scheint deshalb ungewöhnlich. Sie haben
aber Bezeichnungen für "Weiße" mit ähnlichen Konnotationen wie bei uns
"Neger".
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Markus Loch
2020-03-01 11:52:01 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Markus Loch
Neger ist die Eigenbezeichnung von etwa 23% der schwarzafrikanischen
Bevölkerung.
Sicher meinst du ein Synonym von "Neger" in anderen Sprachen.
Nein, ich meine die Einwohner von Niger und Nigeria.

Nehmen wir die Nationalhymne von Niger:

Der Refrain:
Debout Niger : Debout !

auf Neger, auf!

in der ersten Strophe ist die Rede von 'notre sang' und
'notre race' gemeint ist die Rasse der Niger.

Afin d'épargner notre sang ;
Et que les glorieux accents
De notre race sans tutelle
S'élèvent dans un même élan

in der zweiten Strophe dann:

Marchons, sans défaillance, en maîtres
Magnanimes et vigilants.
-------------------------
Die alte Hymne von Nigeria:

In brotherhood we stand,
Nigerians all, and proud to serve
Our sovereign Motherland.

In meiner Übersetzung: In Brüderschaft stehen
wir zusammen, alle Neger, und stolz....
Mutterland.

Mutterland! nicht Vaterland.

Nebenbei: das deutsche Wort Neger ist urverwandt
mit dem afrikanischen Wort Niger über verschiedene
Zwischenstufen, z.B. Latein.

Gruss
Markus
U***@web.de
2020-03-01 12:04:18 UTC
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Post by Markus Loch
Post by wolfgang sch
Post by Markus Loch
Neger ist die Eigenbezeichnung von etwa 23% der schwarzafrikanischen
Bevölkerung.
Sicher meinst du ein Synonym von "Neger" in anderen Sprachen.
Nein, ich meine die Einwohner von Niger und Nigeria.
Debout Niger : Debout !
auf Neger, auf!
Wie, was?
Post by Markus Loch
in der ersten Strophe ist die Rede von 'notre sang' und
'notre race' gemeint ist die Rasse der Niger.
Wer sollen denn die Niger sein?
Post by Markus Loch
Afin d'épargner notre sang ;
Et que les glorieux accents
De notre race sans tutelle
S'élèvent dans un même élan
Marchons, sans défaillance, en maîtres
Magnanimes et vigilants.
-------------------------
In brotherhood we stand,
Nigerians all, and proud to serve
Our sovereign Motherland.
In meiner Übersetzung: In Brüderschaft stehen
wir zusammen, alle Neger,
Wie, was?
Post by Markus Loch
und stolz....
Mutterland.
Mutterland! nicht Vaterland.
Nebenbei: das deutsche Wort Neger ist urverwandt
mit dem afrikanischen Wort Niger über verschiedene
Zwischenstufen, z.B. Latein.
In Afrika gibt es ja nun mehrere Sprachen.
Welche genau meinst Du?
wolfgang sch
1970-01-01 00:00:00 UTC
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Post by Markus Loch
Post by wolfgang sch
Post by Markus Loch
Neger ist die Eigenbezeichnung von etwa 23% der schwarzafrikanischen
Bevölkerung.
Sicher meinst du ein Synonym von "Neger" in anderen Sprachen.
Nein, ich meine die Einwohner von Niger und Nigeria.
Die Länder Niger und Nigeria sind nach dem Fluss Niger benannt, und der geht auf ein Tuareg-Wort "n'eghirren" "großes Wasser" zurück.

https://en.wikipedia.org/wiki/Niger_River#Etymology

https://en.wikipedia.org/wiki/Nigeria#Etymology

https://en.wikipedia.org/wiki/Niger#Etymology
Post by Markus Loch
Debout Niger : Debout !
auf Neger, auf!
Eher "Aufrecht, Niger, aufrecht", wobei mit Niger das Land gemeint ist.
Post by Markus Loch
in der ersten Strophe ist die Rede von 'notre sang' und
'notre race' gemeint ist die Rasse der Niger.
Afin d'épargner notre sang ;
"Möge uns Blutvergießen erspart bleiben"
Post by Markus Loch
Et que les glorieux accents
De notre race sans tutelle
"Mögen die glorreichen Stimmen unseres Volkes frei von Bevormundung sein."

Du liest da Sachen rein, die nicht drin stehen.
Post by Markus Loch
In brotherhood we stand,
Nigerians all, and proud to serve
Our sovereign Motherland.
In meiner Übersetzung: In Brüderschaft stehen
wir zusammen, alle Neger, und stolz....
"Nigerians" als "Neger" zu übersetzen ist leicht exzentrisch.
Post by Markus Loch
Nebenbei: das deutsche Wort Neger ist urverwandt
mit dem afrikanischen Wort Niger
Nein
Post by Markus Loch
über verschiedene Zwischenstufen, z.B. Latein.
Dt. "Neger" ist definitiv ein Lehnwort aus einer romanischen Sprache - wobei sich die Gelehrten noch streiten, aus welcher -, und geht damit indirekt aufs Latein zurück. Das stimmt soweit. Aber dass das lateinische "niger" irgendwas mit dem Fluss Niger oder den nach ihm benannten Ländern zu tun habe, ist Volksetymologie und den Quellen zufolge unwahr. Und "Nigerianer" mit "Neger" gleichzusetzen ist doppelt gesprungene Rittberger-Absurdität. Stell dir vor ein europäisches Land würde sich "Bleichgesichterland" nennen, das wäre das Äquivalent.
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Ralph Aichinger
2020-03-01 13:07:18 UTC
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------=_Part_0_179594790.1583066917326
Dreh bitte MIME-Multipart wieder ab.

/ralph
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ausserirdische sind gesund
Jan Bruns
2020-02-29 18:10:35 UTC
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Post by Ralph Aichinger
[Die Bezeichnung "Neger"]
Sie ist rassistisch.
Also ich habe das Wort hier in Niedersachsen noch als die einzig damals
gängige Bezeichnung für dunkelhäutige Personen kennengelernt, auch völlig
ohne diese Schubladenfunktion, die das Lübke-Zitat beinhaltet:

https://www.zeit.de/2002/14/200214_stimmts_luebke.xml

Wobei das kein Kunststück war: Man begegnete eben kaum je dunkelhäutigen
Personen, kannte also auch keinen Kontext, in dem eine Konnotation des
Nomens anzusiedeln wäre. International sieht das natürlich anders aus,
aber das ist ja deinen eigenen Worten zufolge alles nicht Deutsch.

Gruss

Jan Bruns
Ralph Aichinger
2020-02-29 18:19:34 UTC
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Post by Jan Bruns
Also ich habe das Wort hier in Niedersachsen noch als die einzig damals
gängige Bezeichnung für dunkelhäutige Personen kennengelernt, auch völlig
Ja, *damals*. Aber du bist alt.

Wärst du unter 40, dann hätte man das dir so nicht beigebracht.

/ralph
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ausserirdische sind gesund
Stefan Schmitz
2020-02-29 18:36:02 UTC
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Post by Ralph Aichinger
Post by Jan Bruns
Also ich habe das Wort hier in Niedersachsen noch als die einzig damals
gängige Bezeichnung für dunkelhäutige Personen kennengelernt, auch völlig
Ja, *damals*. Aber du bist alt.
Wärst du unter 40, dann hätte man das dir so nicht beigebracht.
Ich bin 50 und kann mich an keine ausdrücklich gelehrte Bezeichnung erinnern.
Dem Neger bin ich aber bis vor 30 Jahren noch regelmäßig begegnet.
In einem geläufigen Beispiel für ein Palindrom wohl auch später noch.

Was genau ist nach 1980 passiert, dass das N-Wort nicht mehr gängig war?
Ralph Aichinger
2020-02-29 18:50:56 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Ich bin 50 und kann mich an keine ausdrücklich gelehrte Bezeichnung erinnern.
Aber implizit war glaube ich in unserem Alter (bin auch 50) noch
eine durchaus gängige Bezeichnung wie wir in die Volksschule gegangen
sind (oder euer Äquivalent dazu, in den 70er-Jahren).

Ich kann mich erinnern, daß noch vor meiner Matura mir klar wurde,
dass dieses Wort rassistisch ist (ich bin mir nicht sicher, ob ich
das als "rassistisch" bezeichnet habe, oder ob ich das anders
beschrieben habe). Aber so ca. 1990 dürfte das "durch" gewesen
sein, danach haben im wesentlichen alte Leute und Rassisten dieses
Wort verwendet. Im Falle unseres OP trifft vermutlich beides zu.
Post by Stefan Schmitz
Dem Neger bin ich aber bis vor 30 Jahren noch regelmäßig begegnet.
In einem geläufigen Beispiel für ein Palindrom wohl auch später noch.
Ich erwarte, dass dieses Palindrom nirgends mehr "gelehrt" wird, und
würde mich beschweren wenn dies passiert.
Post by Stefan Schmitz
Was genau ist nach 1980 passiert, dass das N-Wort nicht mehr gängig war?
Dazu kann ich leider nichts beitragen, das habe ich noch zu wenig bewußt
mitgekriegt. Ich kann auch nicht sagen ob das nicht schon 1970 passiert
ist und es sich bis zu unserer Volksschule erst später verbreitet hat.
Oder ob das erst kurz um 1990 passiert ist. Viel Später auf keinen Fall.

Eine ähnliche Sache ist die mit der "Hautfarbe": Im Kindergarten meiner
Tochter wird ein blaßrosa Stift als "Hautfarbe" bezeichnet, und das obwohl
eines der Kinder schwarz ist (und ich weder bei Eltern noch Betreuern
auch nur einen Hauch von Rassismus mitgekriegt habe). Trotzdem finde
ich es nicht OK, dass man dafür diese Beizeichnung wählt, ich frage mich
wie es dem einen Mädchen geht, wenn ihr gegenüber der Stift so genannt
wird. Ich muss mal mit denen reden, glaub ich. Vermutlich bloße Gewohnheit
und fehlendes Nachdenken. In meiner Kindheit waren die Jolly-Buntstifte
auch mit Farbnamen beschriftet, und ein helles Rosa war "Hautfarbe",
was damals zumindest für einen sehr viel größeren Teil der Nutzer
gestimmt hat. Heute ist sowas nicht mehr passend.

/ralph
--
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ausserirdische sind gesund
Helmut Richter
2020-03-01 08:12:33 UTC
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Post by Ralph Aichinger
Aber implizit war glaube ich in unserem Alter (bin auch 50) noch
eine durchaus gängige Bezeichnung wie wir in die Volksschule gegangen
sind (oder euer Äquivalent dazu, in den 70er-Jahren).
Ja, so wars. Sogar noch stärker: die Reduzierung auf die wörtliche
Hautfarbe (Schwarzer, Gelber, Rothaut) wurde als abschätzig betrachtet;
die Bezeichnung einer Kombination von äußerlichen Merkmalen, die auf die
Herkunft der Vorfahren schließen lassen und von denen die Hautfarbe nur
eine ist und nicht mal die hervorstechendste (Neger, Asiat, Indianer)
wurde als respektvoller betrachtet.
Post by Ralph Aichinger
Ich kann mich erinnern, daß noch vor meiner Matura mir klar wurde,
dass dieses Wort rassistisch ist (ich bin mir nicht sicher, ob ich
das als "rassistisch" bezeichnet habe, oder ob ich das anders
beschrieben habe).
Dieser Satz hat mich nachdenklich gemacht. Wie wird einem das klar? Aus
der eigenen Beobachtung in den häufigen Gesprächen mit Rassisten am
Stammtisch? Oder aus den auch ständigen Gesprächen über Menschen
verschiedener Hautfarbe, wo die Nichtrassisten neuerdings eine andere
Vokabel verwenden? Beides kaum, weil es im Alltag nicht vorkommt.

Es wird einem klar, wenn es einem *gesagt* wird, dass das Wort rassistisch
ist. Selbst kann man das nicht beobachtet haben, und diejenigen auch
nicht, die einem das gesagt haben.
Post by Ralph Aichinger
Aber so ca. 1990 dürfte das "durch" gewesen
sein, danach haben im wesentlichen alte Leute und Rassisten dieses
Wort verwendet.
Alle, denen die neue Sprachregelung noch nicht intensiv genug verkündet
worden ist, zum Beispiel die alten Leute oder die nicht im akademischen
Umfeld lebenden. Und die Rassisten verwenden es natürlich umso lieber und
sind dankbar, dass die Sprachgemeinschaft ihre Vorstellung übernommen hat,
Schwarzer zu sein sei schimpflich, und ihnen so ein neues Schimpfwort
beschert hat, noch dazu eines, das eine einwandfreie Vorgeschichte hat.

Aber die wird ja zur Zeit gerade umgeschrieben.
--
Helmut Richter
Ralph Aichinger
2020-03-01 08:38:38 UTC
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Post by Helmut Richter
Ja, so wars. Sogar noch stärker: die Reduzierung auf die wörtliche
Hautfarbe (Schwarzer, Gelber, Rothaut) wurde als abschätzig betrachtet;
die Bezeichnung einer Kombination von äußerlichen Merkmalen, die auf die
Herkunft der Vorfahren schließen lassen und von denen die Hautfarbe nur
eine ist und nicht mal die hervorstechendste (Neger, Asiat, Indianer)
wurde als respektvoller betrachtet.
Ja, das kann sein. Eine Freundin meiner Mutter hatte eine schwarze
Freundin, die sie auch als "Negerin" bezeichnete, und das bestimmt
nicht abwertend meinte.
Post by Helmut Richter
Dieser Satz hat mich nachdenklich gemacht. Wie wird einem das klar? Aus
der eigenen Beobachtung in den häufigen Gesprächen mit Rassisten am
Stammtisch? Oder aus den auch ständigen Gesprächen über Menschen
verschiedener Hautfarbe, wo die Nichtrassisten neuerdings eine andere
Vokabel verwenden? Beides kaum, weil es im Alltag nicht vorkommt.
Ich *denke* (und ich erinnere mich im Detail nicht mehr dran, das
ist ewig her), dass der Ausgangspunkt meines Nachdenkens drüber
irgendeine Aussage meines Deutschlehrers damals war, der sich
(in ähnlicher Weise wie es die stramme Rechtsfraktion hier tut)
darüber aufgeregt hat, dass man das Wort nicht mehr verwenden
solle. Weil ja ... man kennt die "Argumente", die kommen hier
genauso. Mein Deutschlehrer damals war eindeutig ein Rassist
und ich würde ihn auch als Neonazi einschätzen, ich glaube
etwas später wurde er aufgrund eines rassistischen Vorfalls
an einer Schule rausgeworfen.

Jedenfalls hab ich mich damals mit einem Freund drüber unterhalten
und drüber nachgedacht in welchem Zusammenhang mir das Wort
im Alltag begegnet ist, und was ich drüber gehört hatte (ich
glaube im Englischunterricht war das Thema der Bezeichnungen
für "african-americans" etc. auch ein Thema, eventuell auch
die amerikanische Bürgerrechtsbewegung und die Bezeichnungen
die Schwarze selbst für sich wählen. Ich denke, daß damals
(Mitte/Ende der 80er-Jahre) diese Diskussion selbst im
provinziellen Linz soweit fortgeschritten war, dass ich als
Schüler ohne besonderen Zugang (oder Interesse an) politischer
Literatur zum Thema mir ohne Mühe eine Meinung bilden konnte.
Und ich glaube schon, dass die schon ungefähr dem heutigen
Konsens entsprach. Wenn damals ein recht durchschnittlicher
Oberstufenschüler zu dieser Erkenntnis gelangt ist, dann dürfte
sich diseser aktuelle Sprachgebrauch und Konsens schon
einigermaßen ausgebildet haben.
Post by Helmut Richter
Es wird einem klar, wenn es einem *gesagt* wird, dass das Wort rassistisch
ist. Selbst kann man das nicht beobachtet haben, und diejenigen auch
nicht, die einem das gesagt haben.
Wenn nur Leute in einem abwertenden Zusammenhang ein bestimmtes
Wort verwenden, und die anderen andere Worte verwenden, dann
kann man aus der Beobachtung dieses Sprachgebrauchs schon
auch eigene Erkenntnisse bilden.

Z.B. nimm das Wort "Weib". Auch ohne Sexismustraining wird ein
heute aufwachsendes Kind irgendwann spüren, daß man "Weib"
nicht zu jemandem sagt, den man schätzt. Einfach aus der
Wahrnehmung des Gebrauchs der anderen Sprecher.
Post by Helmut Richter
Alle, denen die neue Sprachregelung noch nicht intensiv genug verkündet
worden ist, zum Beispiel die alten Leute oder die nicht im akademischen
Umfeld lebenden.
Ich war damals Oberstufenschüler, und eher nicht im "akademischen
Umfeld". Und das ist auch schon wieder mehr als 30 Jahre her.
Post by Helmut Richter
Und die Rassisten verwenden es natürlich umso lieber und
sind dankbar, dass die Sprachgemeinschaft ihre Vorstellung übernommen hat,
Schwarzer zu sein sei schimpflich, und ihnen so ein neues Schimpfwort
beschert hat, noch dazu eines, das eine einwandfreie Vorgeschichte hat.
Aber die wird ja zur Zeit gerade umgeschrieben.
Geschichte wird immer ein bißchen umgeschrieben. Weil es neue Erkenntnisse
gibt, weil man Fakten neu bewertet ...

/ralph
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wolfgang sch
2020-03-01 08:59:24 UTC
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Post by Ralph Aichinger
(in ähnlicher Weise wie es die stramme Rechtsfraktion hier tut)
darüber aufgeregt hat, dass man das Wort nicht mehr verwenden
solle.
Mindestens eine Teilmenge der Kritik an Politischer Korrektheit ist
(links-/)liberal motiviert. Zunächst wegen der angemaßten Autorität
ihrer Verfechter, das ist das unsympathischste an ihr.

Aber auch weil sie ihrer Sache einen Bärendienst erweist. Sie erzwingt
ja erst "rassisches" Denken und extreme Selbstkontrolle, wo vorher
Farbenblindheit und Offenheit herrschte. Und sie ruft Widerwillen gegen
ihre Methoden hervor, der leicht auch in Widerwillen gegen ihre an sich
lobenswerten Ziele umschlagen kann.

Im übrigen ist das Aufkleben von Etiketten/guilt by association sowenig
ein zulässiges Argument wie Zirkelschlüsse.
Post by Ralph Aichinger
Wenn nur Leute in einem abwertenden Zusammenhang ein bestimmtes
Wort verwenden, und die anderen andere Worte verwenden, dann
kann man aus der Beobachtung dieses Sprachgebrauchs schon
auch eigene Erkenntnisse bilden.
Was aber, wenn einem das Wort auch harmlos und sogar sympathisierend
begegnet ist?

Und was, wenn man Veränderung des Sprachgebrauchs erlebt hat, aber den
Eindruck hat dieser sei auf äußeren Druck, Androhung von Sanktionen
o.ä. erfolgt?

Welchen Schluss zieht man dann?
Post by Ralph Aichinger
Z.B. nimm das Wort "Weib". Auch ohne Sexismustraining
Es gibt evolutionären Sprachwandel, das bestreitet niemand.
Und es gibt eindeutige Schimpfwörter, das bestreitet auch niemand.
Beides steht hier nicht zur Diskussion.

Politische Korrektheit ist anders: Sie ist eine befohlene, mit
Machtmitteln erzwungene Verhaltensänderung, und betrifft stets und
immer nur Wörter die bis dato harmlos oder mehrdeutig waren. Sie ist
also anders zu bewerten.
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Frank Nitzschner
2020-03-01 14:12:45 UTC
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Post by Helmut Richter
Alle, denen die neue Sprachregelung noch nicht intensiv genug verkündet
worden ist, zum Beispiel die alten Leute oder die nicht im akademischen
Umfeld lebenden. Und die Rassisten verwenden es natürlich umso lieber und
sind dankbar, dass die Sprachgemeinschaft ihre Vorstellung übernommen hat,
Schwarzer zu sein sei schimpflich, und ihnen so ein neues Schimpfwort
beschert hat, noch dazu eines, das eine einwandfreie Vorgeschichte hat.
Naja, zur PC wurde ja vom großen Philosophen aus dem
Wiehengebirge schon alles gesagt:
http://cheopsnet.de/index.php?zeig=Schubi&sek=Political+Correctness&dd=Verfasstes

Grüsse
Frank
Henning Sponbiel
2020-03-01 08:06:34 UTC
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Post by Ralph Aichinger
Post by Stefan Schmitz
Ich bin 50 und kann mich an keine ausdrücklich gelehrte Bezeichnung erinnern.
Aber implizit war glaube ich in unserem Alter (bin auch 50) noch
eine durchaus gängige Bezeichnung wie wir in die Volksschule gegangen
...................................^^^
Post by Ralph Aichinger
sind (oder euer Äquivalent dazu, in den 70er-Jahren).
Ist das in Österreich gängig?


Henning
Frank Hucklenbroich
2020-03-03 15:48:11 UTC
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Post by Ralph Aichinger
Eine ähnliche Sache ist die mit der "Hautfarbe": Im Kindergarten meiner
Tochter wird ein blaßrosa Stift als "Hautfarbe" bezeichnet, und das obwohl
eines der Kinder schwarz ist (und ich weder bei Eltern noch Betreuern
auch nur einen Hauch von Rassismus mitgekriegt habe). Trotzdem finde
ich es nicht OK, dass man dafür diese Beizeichnung wählt, ich frage mich
wie es dem einen Mädchen geht, wenn ihr gegenüber der Stift so genannt
wird.
Deshalb wird diese Farbe im Englischen auch "Flesh(-Colour") genannt. Also
"Fleischfarben". Und rohes Fleisch ist nunmal (meistens) rosa.

Grüße,

Frank
Ralph Aichinger
2020-03-03 18:37:45 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Deshalb wird diese Farbe im Englischen auch "Flesh(-Colour") genannt. Also
"Fleischfarben". Und rohes Fleisch ist nunmal (meistens) rosa.
Ich glaub nicht, daß es dabei um rohes Fleisch geht. Eher um
"Fleisch" im Sinne von "Fleischeslust" oder "das Fleisch ist willig ..."

Die Farbe heißt AFAIK in der Kunst "Inkarnat", und das wird dann
zu "Fleischfarbe"

https://www.instagram.com/p/BZdZMJvBgK-/

aber es geht dabei natürlich nicht um die Farbe eine Stücks Fleisch
(das IMHO viel öfter tiefrot ist, z.B. Rindfleisch), sondern um die
Haut über dem Körper.

https://de.wikipedia.org/wiki/Inkarnat

Und es ist halt Teil einer abendlänndischen Tradition in der die meisten
Körper weiß waren. Heute ist diese Bezeichnung zumindest überdenkenswert.

Ein ähnliches Problem gibt es mit "nude":

https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2010/may/20/fashion-colour-nude-racist

/ralph
--
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2020-03-03 19:55:16 UTC
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Post by Ralph Aichinger
Post by Frank Hucklenbroich
Deshalb wird diese Farbe im Englischen auch "Flesh(-Colour") genannt. Also
"Fleischfarben". Und rohes Fleisch ist nunmal (meistens) rosa.
Ich glaub nicht, daß es dabei um rohes Fleisch geht. Eher um
"Fleisch" im Sinne von "Fleischeslust"
Auch das allein wäre nicht eindeutig.
https://www.zeit.de/2006/33/Siebecks-Sommerseminar-6

Ebensowenig 'Fleischbeschau'.

Gruß, ULF
Werner Tann
2020-02-29 19:42:07 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Was genau ist nach 1980 passiert, dass das N-Wort nicht mehr gängig war?
Mit der Auflösung der Sowjetunion und dem Verschwinden des Marxismus
aus dem intellektuellen Mainstream suchte sich der ich-schwache
Zeitgenosse sozuagen eine Ersatzreligion der Ersatzreligion (*). Und
diese fand er in der politischen Korrektheit, erweitert im neuen
Jahrtausend um eine radikale Ökologie und gesundheitsdiktatorische
Ansätze.

Allen diese Strömungen eignet eine ausgeprägte Selbstgewissheit,
verbunden mit hohem appellativem und missionarischem Anspruch. Der
ideologische Gegner wird nicht als Gegner akzeptiert, er ist der Feind
aller Gutmeinenden, der Feind der Menschheit, der Feind des Planeten,
mit dem man sich nicht auseinandersetzt, sondern den man ausgrenzt.

(*) ... wenn man, wie viele es tun, schon den Marxismus - nach "Gottes
Tod" - als Ersatzreligion betrachtet. Da kommt man am Ende der
Geschichte zwar nicht in den Himmel, landet aber doch in der
klassenlosen (AKA himmlischen) Gesellschaft, und zwar historisch
notwendigerweise.
Wolfgang Εnzinger
2020-02-29 20:04:03 UTC
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Permalink
Post by Werner Tann
Mit der Auflösung der Sowjetunion und dem Verschwinden des Marxismus
aus dem intellektuellen Mainstream suchte sich der ich-schwache
Zeitgenosse sozuagen eine Ersatzreligion der Ersatzreligion (*). Und
diese fand er in der politischen Korrektheit, erweitert im neuen
Jahrtausend um eine radikale Ökologie und gesundheitsdiktatorische
Ansätze.
Allen diese Strömungen
... oder aber deinem Geschreibsel ...
Post by Werner Tann
eignet eine ausgeprägte Selbstgewissheit,
verbunden mit hohem appellativem und missionarischem Anspruch.
Sehr schön zu sehen an deinen ständigen Off-Topic-Threads.

Sieht mir nach einer klassischen Projektion aus.
--
Er mochte diese Leute, auch wenn manche von ihnen versuchten, ihm die Welt
zu erklären, oder sich sonst irgendwie idiotisch aufführten.
Robert Seethaler - Ein ganzes Leben
wolfgang sch
2020-03-01 08:17:53 UTC
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Post by Werner Tann
Post by Stefan Schmitz
Was genau ist nach 1980 passiert, dass das N-Wort nicht mehr gängig war?
Mit der Auflösung der Sowjetunion und dem Verschwinden des Marxismus
aus dem intellektuellen Mainstream suchte sich der ich-schwache
Zeitgenosse sozuagen eine Ersatzreligion der Ersatzreligion (*).
Und diese fand er in der politischen Korrektheit
Die Sowjetunion hat sich aber erst > 10 Jahre später aufgelöst, deshalb
scheint das keine plausible Erklärung.
Post by Werner Tann
, erweitert im neuen Jahrtausend um eine radikale Ökologie
Den Ökologismus gab es auch schon vor dem Ende der Sowjetunion, passt
auch nicht.
Post by Werner Tann
Allen diese Strömungen eignet eine ausgeprägte Selbstgewissheit,
verbunden mit hohem appellativem und missionarischem Anspruch.
Die Gemeinsamkeit aller Ideologien, aber deswegen müssen sie nicht alle
aus der SU stammen.
--
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http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
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Werner Tann
2020-03-01 09:28:56 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Werner Tann
Post by Stefan Schmitz
Was genau ist nach 1980 passiert, dass das N-Wort nicht mehr gängig war?
Mit der Auflösung der Sowjetunion und dem Verschwinden des Marxismus
aus dem intellektuellen Mainstream suchte sich der ich-schwache
Zeitgenosse sozuagen eine Ersatzreligion der Ersatzreligion (*).
Und diese fand er in der politischen Korrektheit
Die Sowjetunion hat sich aber erst > 10 Jahre später aufgelöst, deshalb
scheint das keine plausible Erklärung.
Es hieß "nach 1980", und 1990 ist "nach 1980". Im Übrigen erfolgen
solche Veränderungen nicht innerhalb von ein paar Monaten. Außerdem
kann man die Setzung von "nach 1980" in Frage stellen. Meiner
Erinnerung nach war die Bezeichnung in den 80ern zwar bereits ein
Problem, aber bei weitem noch nicht so hysterisch bekämpft wie in den
90ern oder heute.
Post by wolfgang sch
Post by Werner Tann
, erweitert im neuen Jahrtausend um eine radikale Ökologie
Den Ökologismus gab es auch schon vor dem Ende der Sowjetunion, passt
auch nicht.
Siehe oben. Die Klima-Hysterie heute, die umfassenden
"Nachhaltigkeits"-Spinnereien, zig Verbote von "Umweltschädlichem"
usw. gab es vor 1990 nicht.
wolfgang sch
2020-03-01 09:47:14 UTC
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Post by Werner Tann
Post by wolfgang sch
Die Sowjetunion hat sich aber erst > 10 Jahre später aufgelöst, deshalb
scheint das keine plausible Erklärung.
Es hieß "nach 1980", und 1990 ist "nach 1980".
Politisch korrekte Sprachtabus gab es im westdeutschen Raum definitiv
mitten in den 1980ern.
Post by Werner Tann
aber bei weitem noch nicht so hysterisch bekämpft wie in den 90ern
oder heute.
3 Datenpunkte:

- Spiegel-Artikel von Anfang 1989 zum Binnen-I in Gesetzestexten mit
Bezügen bis 1985 zurück (liest sich übrigens recht komisch):
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13493743.html

- Das West-Berliner "alternative" Radio 100 hat um 1988/89 extrem in der
Innen-Sprache geschwelgt.

- Tief in meinem Gedächtnis vergraben ist ein TV-Beitrag aus den noch
tieferen 1980ern, wo eine komische Tante (könnte Lea Rosh gewesen sein)
verkündete, man dürfte nicht "Zigeuner" sagen.

Wann konkret "Neger" als böse gebrandmarkt wurde weiß ich nicht, die
Vermutung hierzugroup war 1970er. Hast du andere Anhaltspunkte?
Post by Werner Tann
Die Klima-Hysterie heute, die umfassenden
"Nachhaltigkeits"-Spinnereien, zig Verbote von "Umweltschädlichem"
usw. gab es vor 1990 nicht.
Aber ja. Die ersten Belege für das Thema "menschengemachte globale
Erwärmung" im BRD-Fernsehen sind von 1978/79, zu der Zeit noch in
gedämpftem Ton.





Richtige Hysterie gibt es spätestens seit 1986.

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Was wir heute haben ist die Fortsetzung davon. Wesentliche Veränderung
ist, dass die Medien heute gleichgeschaltet sind und keine anderen
Meinungen mehr zulassen, und dass die Politik nach deren Pfeife tanzt.
Dafür kann die Sowjetunion noch viel weniger.
--
The U1 is such a party train
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
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Werner Tann
2020-03-01 11:17:49 UTC
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Post by wolfgang sch
- Tief in meinem Gedächtnis vergraben ist ein TV-Beitrag aus den noch
tieferen 1980ern, wo eine komische Tante (könnte Lea Rosh gewesen sein)
verkündete, man dürfte nicht "Zigeuner" sagen.
[...]
Post by wolfgang sch
Aber ja. Die ersten Belege für das Thema "menschengemachte globale
Erwärmung" im BRD-Fernsehen sind von 1978/79, zu der Zeit noch in
gedämpftem Ton.
Man findet für fast alles Belege, hunderte Jahre zurück. Es ist aber
nicht hilfreich, alles mit allem gleichzusetzen und z. B. schon im 16.
Jahrhundert den Beginn der "Globalisierung" anzusetzen, ohne
dazuzusagen, dass das eine gänzlich andere Form von Globalisierung
gewesen ist.

Und die Türken waren auch schon in den 70ern in Wien. Aber als
Gastarbeiter. Und ein paar Neger wird man an den Unis bestimmt
gefunden haben. Dies ist aber nicht zu vergleichen mit dem heutigen
Straßenbild und der gesellschaftlichen Durchmischung mit mangelhaft
bis gar nicht integrierten Migranten.
Stefan Schmitz
2020-03-01 16:18:50 UTC
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Post by Werner Tann
Und die Türken waren auch schon in den 70ern in Wien. Aber als
Gastarbeiter. Und ein paar Neger wird man an den Unis bestimmt
gefunden haben. Dies ist aber nicht zu vergleichen mit dem heutigen
Straßenbild und der gesellschaftlichen Durchmischung mit mangelhaft
bis gar nicht integrierten Migranten.
In den 70ern waren sie halt gar nicht integriert: Sie lebten in Ausländer-Ghettos und der Normalbürger bekam sie nicht zu Gesicht.

Heute sind die meisten gut integriert, und deswegen sieht man sie regelmäßig
im Straßenbild. Dass du damit ein Problem hast, wissen wir inzwischen.
Detlef Meißner
2020-03-01 16:45:06 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Werner Tann
Und die Türken waren auch schon in den 70ern in Wien. Aber als
Gastarbeiter. Und ein paar Neger wird man an den Unis bestimmt
gefunden haben. Dies ist aber nicht zu vergleichen mit dem heutigen
Straßenbild und der gesellschaftlichen Durchmischung mit mangelhaft
bis gar nicht integrierten Migranten.
In den 70ern waren sie halt gar nicht integriert: Sie lebten in
Ausländer-Ghettos und der Normalbürger bekam sie nicht zu Gesicht.
Heute sind die meisten gut integriert, und deswegen sieht man sie regelmäßig
im Straßenbild. Dass du damit ein Problem hast, wissen wir inzwischen.
Allerdings hat er die Gründe für sein Problem noch nicht konkret
benannt. Möglicherweise kennt er sie aber auch selbst nicht.

Detlef
--
Wenn es einen Muttersprachler gibt, der sich nicht ganz schlüssig ist
und zwei, die sich sicher sind, dann würde dies dafür sprechen, daß es
wahrscheinlicher ist, daß die zwei recht haben. (Stefan Ram)
Werner Tann
2020-03-01 17:05:23 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Werner Tann
Und die Türken waren auch schon in den 70ern in Wien. Aber als
Gastarbeiter. Und ein paar Neger wird man an den Unis bestimmt
gefunden haben. Dies ist aber nicht zu vergleichen mit dem heutigen
Straßenbild und der gesellschaftlichen Durchmischung mit mangelhaft
bis gar nicht integrierten Migranten.
Das habe ich auch nicht behauptet.
Post by Stefan Schmitz
Sie lebten in Ausländer-Ghettos und der Normalbürger bekam sie nicht zu Gesicht.
Das war gut so, zumal "Gäste" nicht bleiben.
Post by Stefan Schmitz
Heute sind die meisten gut integriert,
Definiere integriert. Nach außen vielleicht. Und auch eher nur die
höheren Schichten. In den Muslimen z. B., die auf den Märkten
herumwackeln, ihre Sprache sprechen und ihre G'wandl tragen, in denen
steckt zu 99% noch unverändert ihre Herkunftskultur. Ich sehe hinter
jedem auffällig und straffällig gewordenen Migrationshintergründigen
eine Vielzahl an Gleichgesinnten, die vielleicht nie zum Messer
greifen würden, aber es grundsätzlich gut verstehen können, wenn nicht
gutheißen, dass einer die Schwester absticht, wenn diese etwas mit
einem Ungläubigen anfängt. Sowas ist keine "Integration", nicht mal
die Spur davon. Viele, das muss man auch sagen, sind leider geistig
gar nicht dazu in der Lage, ihre eingefahrenen religiösen Denkmuster
zu verändern, ganz abgesehen vom Wollen.
U***@web.de
2020-03-01 17:09:16 UTC
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Post by Werner Tann
aber es grundsätzlich gut verstehen können, wenn nicht
gutheißen, dass einer die Schwester absticht, wenn diese etwas mit
einem Ungläubigen anfängt.
Soll mancherorts bei Katholiken auch vorgekommen sein.
wolfgang sch
2020-03-02 06:29:26 UTC
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Post by Werner Tann
Man findet für fast alles Belege, hunderte Jahre zurück.
Der Beginn der politischen Korrektheit (und auch des Klimawahns, der
aber damit nicht direkt was zu tun hat) liegt aber nunmal in den
1980ern. Es ist exakt das gleiche, kommt aus den gleichen Milieus. Die
seitdem gestiegene Dominanz dieser Ideologien liegt mMn daran, dass
seitdem das Personal der "Eliten" ausgetauscht wurde. Damals haben die
im Prinzip Quatsch Quatsch sein lassen, auch wenn sie dafür ein bissl
Kritik von den Fanatikern einstecken mussten. Heute haben wir
windelweiche Luschen, die jedem Trend nachlaufen solange es ihrer
Karriere nützt. Ob es dem Land schadet ist denen völlig egal.
--
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http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
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Werner Tann
2020-03-02 08:11:22 UTC
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Post by wolfgang sch
Der Beginn der politischen Korrektheit (und auch des Klimawahns, der
aber damit nicht direkt was zu tun hat)
Ich denke schon, dass den Anhängern von beidem die gleiche
Persönlichkeit zugrundeliegt. Diese Persönlichkeit sehnt sich nach
nicht diskutierbaren Werten, die sie den anderen jeden Tag um die
Ohren schlagen können: "Wer Neger sagt, ist ein Rassist! Ich muss alle
so Bezeichneten vor diesen Rassisten schützen!" - "In zehn Jahren geht
die Welt unter, wenn wir nicht jetzt den Klimawandel stoppen! Niemand
darf sich ausschließen!"

Diese Sorte Mensch ist entweder zu dämlich, um die grundsätzliche
Beschränktheit allen menschlichen Wissens zu begreifen, oder sie
verdrängt diese Einsicht aus persönlichem oder politischem
Geltungsstreben.
wolfgang sch
2020-03-02 08:26:21 UTC
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Post by Werner Tann
Diese Persönlichkeit sehnt sich nach
nicht diskutierbaren Werten, die sie den anderen jeden Tag um die
Ohren schlagen können: "Wer Neger sagt, ist ein Rassist! Ich muss alle
so Bezeichneten vor diesen Rassisten schützen!" - "In zehn Jahren geht
die Welt unter, wenn wir nicht jetzt den Klimawandel stoppen! Niemand
darf sich ausschließen!"
Sowohl die Klimakastrophen-Gläubigen wie die Gendersternchen-Gläubigen
sind nicht die hellsten Kerzen auf der Torte, und beide Gruppen bilden
eine nicht kleine Schnittmenge. Das stimmt schon.

Trotzdem ist es nicht ganz das Gleiche, sondern zwei verschiedene
Phänomene. Und du darfst nicht übersehen, dass viele Verfechter sehr
wohl wissen dass die Blödsinn erzählen, sie tun es aus Eigennutz. Diese
Leute sind nicht blöd, sondern zynisch und/oder grenzenlos
opportunistisch.

Und die Sowjetunion kann für beides nicht. Die Deutschen (und sicher
auch die Österreicher) sind aus eigener Kraft blöd genug, die brauchen
dafür keine fremde Hilfe.
--
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Werner Tann
2020-03-02 09:54:08 UTC
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Post by wolfgang sch
Trotzdem ist es nicht ganz das Gleiche, sondern zwei verschiedene
Phänomene.
Natürlich, darum sind sie auch für verschiedene Typen attraktiv, der
eine macht sich die Klimahysterie zu eigen, der andere wird
Gender-Beauftragter. Aber die beiden zugrundeliegenden kognitiven und
emotionalen "Rezeptoren" sind, denke ich, dieselben.
Post by wolfgang sch
Und du darfst nicht übersehen, dass viele Verfechter sehr
wohl wissen dass die Blödsinn erzählen, sie tun es aus Eigennutz. Diese
Leute sind nicht blöd, sondern zynisch und/oder grenzenlos
opportunistisch.
Das habe ich mit meinem Satz
"oder sie verdrängt diese Einsicht aus persönlichem oder politischem
Geltungsstreben"
gemeint.
Post by wolfgang sch
Und die Sowjetunion kann für beides nicht. Die Deutschen (und sicher
auch die Österreicher) sind aus eigener Kraft blöd genug, die brauchen
dafür keine fremde Hilfe.
Mein Hinweis auf den Zerfall der SU ist hier offenkundig
missverstanden worden. Sollte heißen: Mit der Sowetunion (und dem
Marxismus) kam diesen "anfälligen" Zeitgenossen eine "Religion"
abhanden, darum brauchten sie eine neue. Oder anders gesagt, man
braucht sich doch nur zu fragen, welche Ziele denn die ehemals
eingefleischten Marxisten jetzt verfolgen und welche Ziele sich die
Jungen heute auf die Fahnen schreiben, die in den 70ern eingefleischte
Marxisten geworden wären.

Ich denke an eine Analogie zu den Analysen betreffend die sog.
autoritäre Persönlichkeit, die den Faschismus hervorgebracht hat
(Theodor W. Adorno, Wilhelm Reich, Erich Fromm ...).
https://de.wikipedia.org/wiki/Autorit%C3%A4re_Pers%C3%B6nlichkeit

Es wird eine Persönlichkeit geben, die regelmäßig diesen
Weltverbesserungs-Impetus generiert. Soweit die psychologische Seite,
die sich sicher durch historische, politische und soziologische
Befunde erweitern und ergänzen lässt.
Detlef Meißner
2020-03-02 10:02:11 UTC
Antworten
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Post by Werner Tann
Es wird eine Persönlichkeit geben, die regelmäßig diesen
Weltverbesserungs-Impetus generiert. Soweit die psychologische Seite,
die sich sicher durch historische, politische und soziologische
Befunde erweitern und ergänzen lässt.
Es gibt Sätze, denen kann man eigentlich nur voll und ganz zustimmen.

Detlef
--
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der
Persönlichkeit. (Mark Twain)
Detlef Meißner
2020-03-02 08:50:16 UTC
Antworten
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Post by Werner Tann
Diese Sorte Mensch ist entweder zu dämlich, um die grundsätzliche
Beschränktheit allen menschlichen Wissens zu begreifen, oder sie
verdrängt diese Einsicht aus persönlichem oder politischem
Geltungsstreben.
Ein Glück, dass du nicht dazugehörst!

Detlef
--
Die Mathematik lehrt uns, dass man Nullen nicht übersehen darf.
U***@web.de
2020-03-02 11:29:50 UTC
Antworten
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Post by Werner Tann
Post by wolfgang sch
Der Beginn der politischen Korrektheit (und auch des Klimawahns, der
aber damit nicht direkt was zu tun hat)
Ich denke schon, dass den Anhängern von beidem die gleiche
Persönlichkeit zugrundeliegt. Diese Persönlichkeit sehnt sich nach
nicht diskutierbaren Werten, die sie den anderen jeden Tag um die
Ohren schlagen können: "Wer Neger sagt, ist ein Rassist! Ich muss alle
so Bezeichneten vor diesen Rassisten schützen!" - "In zehn Jahren geht
die Welt unter, wenn wir nicht jetzt den Klimawandel stoppen! Niemand
darf sich ausschließen!"
Diese Sorte Mensch ist entweder zu dämlich, um die grundsätzliche
Beschränktheit allen menschlichen Wissens zu begreifen, oder sie
verdrängt diese Einsicht aus persönlichem oder politischem
Geltungsstreben.
Soweit die braune Weltsicht.
Jan Bruns
2020-03-02 16:44:30 UTC
Antworten
Permalink
Post by Werner Tann
Und die Türken waren auch schon in den 70ern in Wien. Aber als
Gastarbeiter. Und ein paar Neger wird man an den Unis bestimmt gefunden
haben. Dies ist aber nicht zu vergleichen mit dem heutigen Straßenbild
und der gesellschaftlichen Durchmischung mit mangelhaft bis gar nicht
integrierten Migranten.
Ja, und das lässt sich auch durch die hier dargebotenen Erklärungsmuster
wie "damals lebten die noch untergetauchter" nicht marginalisieren.

Es hat relativ zur Bevölkerungszahl eine durchaus signifikante
Zuwanderung stattgefunden. Übrigens eine Erkenntnis, die manch einem
Freund offener Grenzen (als welche sich die überwiegende Mehrheit der
sich selbst als linksgerichtet bezeichnenden Deutschen sieht) kaum
abzuringen ist. Und in der Tat gelten diesen "Linken" auch jegliche
negativen Wertungen solcher Erkenntnis auf die Nerven.

Gruss

Jan Bruns
Stefan Schmitz
2020-03-02 17:50:31 UTC
Antworten
Permalink
Post by Jan Bruns
Es hat relativ zur Bevölkerungszahl eine durchaus signifikante
Zuwanderung stattgefunden. Übrigens eine Erkenntnis, die manch einem
Freund offener Grenzen (als welche sich die überwiegende Mehrheit der
sich selbst als linksgerichtet bezeichnenden Deutschen sieht) kaum
abzuringen ist.
Dass die deutsche Bevölkerung schrumpft und deshalb Zuwanderung dringend
gebraucht wird, ist seit langem Mantra der Wirtschaft und der ihr zugeneigten
Parteien. Darum muss niemand "eingestehen", dass Zuwanderung stattgefunden hat.

Wollen die Nazis die Wirtschaft vorsätzlich schrumpfen, oder ist das bloß
pures Unverständnis?
Detlef Meißner
2020-03-02 17:53:38 UTC
Antworten
Permalink
Post by Stefan Schmitz
Wollen die Nazis die Wirtschaft vorsätzlich schrumpfen, oder ist das bloß
pures Unverständnis?
Vorsatz oder Unverstand, was wiegt schlimmer?

Detlef
--
Verordnetes Gendern _ist_ Fundamentalismus!
[Henning Sponbiel]
Ralph Aichinger
2020-03-02 18:02:07 UTC
Antworten
Permalink
Post by Stefan Schmitz
Wollen die Nazis die Wirtschaft vorsätzlich schrumpfen, oder ist das bloß
pures Unverständnis?
Den Nazis ist es vollkommen wurst ob die Wirtschaft wächst, weil
sie das eh nicht kapieren. Was ihnen wichtig ist, ist einen Schuldigen
zu haben, auf den sie ihre eigenen Mißerfolge schieben können. Es *kann*
nicht sein, dass sie keinen guten Job haben, weil sie nichts gescheites
gelernt haben, es *muß* die Schuld von jemand anderem sein, von einem
Ausländer, oder Linken, oder irgendeiner Weltverschwörung oder was auch
immer.

/ralph
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
Detlef Meißner
2020-03-02 18:28:31 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ralph Aichinger
Post by Stefan Schmitz
Wollen die Nazis die Wirtschaft vorsätzlich schrumpfen, oder ist das bloß
pures Unverständnis?
Den Nazis ist es vollkommen wurst ob die Wirtschaft wächst, weil
sie das eh nicht kapieren. Was ihnen wichtig ist, ist einen Schuldigen
zu haben, auf den sie ihre eigenen Mißerfolge schieben können. Es *kann*
nicht sein, dass sie keinen guten Job haben, weil sie nichts gescheites
gelernt haben, es *muß* die Schuld von jemand anderem sein, von einem
Ausländer, oder Linken, oder irgendeiner Weltverschwörung oder was auch
immer.
Ganz so einfach ist das nicht. Sie haben ja oft einen Job und gute
Rente, aber sie sind damit unzufrieden. Kann daran liegen, dass ihre
Erwartungen zu hoch waren.
Scheint für die ehemalige DDR besonders zuzutreffen.
Ähnlich bei vielen Russlanddeutschen.

<Sarkasmus>
Da können wir ja froh sein, dass die vielen Neuankömmlinge nicht wählen
dürfen! </Sarkasmus>

Detlef
--
Verordnetes Gendern _ist_ Fundamentalismus!
[Henning Sponbiel]
U***@web.de
2020-03-03 15:46:11 UTC
Antworten
Permalink
Post by Detlef Meißner
Ganz so einfach ist das nicht. Sie haben ja oft einen Job und gute
Rente, aber sie sind damit unzufrieden. Kann daran liegen, dass ihre
Erwartungen zu hoch waren.
Scheint für die ehemalige DDR besonders zuzutreffen.
Ähnlich bei vielen Russlanddeutschen.
Wobei ich da nicht weiß, wie viele von denen
wie Höcke ticken.

Berufliche Qualifikationen aus der SU waren auf dem
hiesigen Arbeitsmarkt, teils mangels Anerkennung,
oft nicht verwertbar. Zur Kürzung der Renten nach
Fremdrentengesetz schrieb ich bereits.
Detlef Meißner
2020-03-03 16:01:46 UTC
Antworten
Permalink
Post by U***@web.de
Post by Detlef Meißner
Ganz so einfach ist das nicht. Sie haben ja oft einen Job und gute
Rente, aber sie sind damit unzufrieden. Kann daran liegen, dass ihre
Erwartungen zu hoch waren.
Scheint für die ehemalige DDR besonders zuzutreffen.
Ähnlich bei vielen Russlanddeutschen.
Wobei ich da nicht weiß, wie viele von denen
wie Höcke ticken.
Ja, die Anzahl kennt man nicht, aber wenn sich ein paar entsprechend
äußern und im Hintergrund einige nicken ...
Post by U***@web.de
Berufliche Qualifikationen aus der SU waren auf dem
hiesigen Arbeitsmarkt, teils mangels Anerkennung,
oft nicht verwertbar.
Das haben sie sich wohl anders vorgestellt.
Aber ob sie mit der AfD und Höcke besser dran wären?
Darüber werden sie kaum nachdenken, Hauptsache Ausländer raus!

Detlef
--
Verordnetes Gendern _ist_ Fundamentalismus!
[Henning Sponbiel]
Jan Bruns
2020-03-02 20:03:44 UTC
Antworten
Permalink
Post by Stefan Schmitz
Wollen die Nazis die Wirtschaft vorsätzlich schrumpfen, oder ist das
bloß pures Unverständnis?
Du, mit ein klein wenig Gewalt kann man allerhand Leute in diverse
allgemeine und spezielle Dienstpflicht kloppen, und wer dann immer noch
nicht einverstanden ist, der verschwindet bei dem Vorgang ja von der
Bildfläche.

Gruss

Jan Bruns
Detlef Meißner
2020-03-02 21:39:13 UTC
Antworten
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Post by Jan Bruns
Post by Stefan Schmitz
Wollen die Nazis die Wirtschaft vorsätzlich schrumpfen, oder ist das
bloß pures Unverständnis?
Du, mit ein klein wenig Gewalt kann man allerhand Leute in diverse
allgemeine und spezielle Dienstpflicht kloppen, und wer dann immer noch
nicht einverstanden ist, der verschwindet bei dem Vorgang ja von der
Bildfläche.
.... bzw. hatte einen tödlichen Unfall.

Detlef
--
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der
Persönlichkeit. (Mark Twain)
René Marquardt
2020-03-02 23:16:25 UTC
Antworten
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Post by Stefan Schmitz
Post by Jan Bruns
Es hat relativ zur Bevölkerungszahl eine durchaus signifikante
Zuwanderung stattgefunden. Übrigens eine Erkenntnis, die manch einem
Freund offener Grenzen (als welche sich die überwiegende Mehrheit der
sich selbst als linksgerichtet bezeichnenden Deutschen sieht) kaum
abzuringen ist.
Dass die deutsche Bevölkerung schrumpft und deshalb Zuwanderung dringend
gebraucht wird, ist seit langem Mantra der Wirtschaft und der ihr zugeneigten
Parteien. Darum muss niemand "eingestehen", dass Zuwanderung stattgefunden hat.
Und schon gar nicht muss man eingestehen, dass dieses Mantra wahr waere.
Was "die Wirtschaft" will, sind Billigstarbeitskraefte, und wenn sie nach
"Fachkraeften" jammert, dann nach solchen, die mit Hilfsarbeiterlohn
gluecklich sind.

Und hierbei will ich es mal lassen.
wolfgang sch
2020-03-03 06:49:10 UTC
Antworten
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Post by Stefan Schmitz
Dass die deutsche Bevölkerung schrumpft und deshalb Zuwanderung
dringend gebraucht wird, ist seit langem Mantra der Wirtschaft und der
ihr zugeneigten Parteien.
Das Wort "Wirtschaft" hat mehrere Bedeutungen, und mit deren
Verwechslung wird gern gespielt. Du verwendest es hier in der Bedeutung
"Unternehmerschaft" oder "Arbeitgeber", aber nicht in der Bedeutung
"Volkswirtschaft". In der Bedeutung träfe die Aussage nämlich nicht zu.

Es ist regelmäßig im Interesse der Arbeitgeber, dass ein Überangebot an
Arbeitskräften - und damit ein Bodensatz an Arbeitslosen - vorhanden
ist, weil sie dann am längeren Hebel sitzen und zB Löhne drücken und
Aufmüpfigen mit Entlassung drohen können. Bei Arbeitskräftemangel wären
solche Drohungen wirkungslos, und deswegen versuchen sie diesen Zustand
zu vermeiden. Zu dem Behufe wird die Politik stets und immer
lobbysiert, um Maßnahmen durchzuführen die den Pool an Arbeitssuchenden
vergrößern. Die Politik folgt diesen Lobbywünschen seit > 20 Jahren.
Dazu gehören u.a.:

- Erhöhung des Rentenalters
- Verkürzung der Schulzeit
- Förderung von Grenzgängertum
- Erleichterung von Immigration
- Direkte Förderung von Immigration

Wenn Kritik an den sozialen Folgen gleich noch einen unzutreffenden
"Nazi"-Stempel verpasst kriegen kann, umso besser, kann man den
Konflikt unter den Tisch kehren. Diejenigen die sich bereitfinden diese
Stempel aufzudrücken sind dann allerdings keine Linken, sondern dumme
und politisch naive Menschen, die sich zum Steigbügelhalter der
Reaktion machen lassen.
--
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usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Uwe Schickedanz
2020-03-03 15:56:21 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Stefan Schmitz
Dass die deutsche Bevölkerung schrumpft und deshalb Zuwanderung
dringend gebraucht wird, ist seit langem Mantra der Wirtschaft und der
ihr zugeneigten Parteien.
Das Wort "Wirtschaft" hat mehrere Bedeutungen, und mit deren
Verwechslung wird gern gespielt. Du verwendest es hier in der Bedeutung
"Unternehmerschaft" oder "Arbeitgeber", aber nicht in der Bedeutung
"Volkswirtschaft". In der Bedeutung träfe die Aussage nämlich nicht zu.
Es ist regelmäßig im Interesse der Arbeitgeber, dass ein Überangebot an
Arbeitskräften - und damit ein Bodensatz an Arbeitslosen - vorhanden
ist, weil sie dann am längeren Hebel sitzen und zB Löhne drücken und
Aufmüpfigen mit Entlassung drohen können. Bei Arbeitskräftemangel wären
solche Drohungen wirkungslos, und deswegen versuchen sie diesen Zustand
zu vermeiden. Zu dem Behufe wird die Politik stets und immer
lobbysiert, um Maßnahmen durchzuführen die den Pool an Arbeitssuchenden
vergrößern. Die Politik folgt diesen Lobbywünschen seit > 20 Jahren.
- Erhöhung des Rentenalters
- Verkürzung der Schulzeit
- Förderung von Grenzgängertum
- Erleichterung von Immigration
- Direkte Förderung von Immigration
Wenn Kritik an den sozialen Folgen gleich noch einen unzutreffenden
"Nazi"-Stempel verpasst kriegen kann, umso besser, kann man den
Konflikt unter den Tisch kehren. Diejenigen die sich bereitfinden diese
Stempel aufzudrücken sind dann allerdings keine Linken, sondern dumme
und politisch naive Menschen, die sich zum Steigbügelhalter der
Reaktion machen lassen.
Deshalb sind ja die heutigen Linken keine Linke, sondern Pseudolinke.
Anstelle der Interessen der Unterschicht resp. der arbeitenden
Bevölkerung vertreten sie die der Globalisierungsgewinnler.

Gruß Uwe
--
"Wir haben der CDU ganz dringend ans Herz gelegt, sich im dritten
Wahlgang zu enthalten...Leider sind die Abgeordneten sozusagen
ihrer eigenen Entscheidung gefolgt." (AKK)
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Helmut Richter
2020-03-01 11:56:27 UTC
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Permalink
Post by wolfgang sch
- Spiegel-Artikel von Anfang 1989 zum Binnen-I in Gesetzestexten mit
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13493743.html
Zitat:

| Das "Majuskel-I" ist Lesern der alternativen "Tageszeitung" wohlvertraut.
| Dort wird es seit Jahren verwendet, wenn Frauen wie Männer gleichermaßen
| gemeint sind. "Aufregung in Schleswig-Holstein", hieß es denn auch stolz in
| einer "taz"-Überschrift": "Frauenministerium benutzt das große I."

Dass die schiere Existenz eines Frauenministerium, aber keines
Männerministeriums eine Diskriminierung ist, scheint damals und bis heute
niemandem aufgefallen zu sein.
Post by wolfgang sch
- Das West-Berliner "alternative" Radio 100 hat um 1988/89 extrem in der
Innen-Sprache geschwelgt.
- Tief in meinem Gedächtnis vergraben ist ein TV-Beitrag aus den noch
tieferen 1980ern, wo eine komische Tante (könnte Lea Rosh gewesen sein)
verkündete, man dürfte nicht "Zigeuner" sagen.
Bei diesem Wort aber insofern konsequenter, als es keinen Ersatz gegeben
hat. Leute, die damals „Zigeuner“ hießen, kommen im heutigen Deutsch
sprachlich gar nicht mehr vor.
--
Helmut Richter
(Angehöriger der Volksgruppe der Sachsen und Schwaben)
Frank Nitzschner
2020-03-01 13:56:27 UTC
Antworten
Permalink
Post by Helmut Richter
Bei diesem Wort aber insofern konsequenter, als es keinen Ersatz gegeben
hat. Leute, die damals „Zigeuner“ hießen, kommen im heutigen Deutsch
sprachlich gar nicht mehr vor.
Doch, das sind Herr Sinti und Frau Roma..

Grüsse
Frank
U***@web.de
2020-03-01 16:47:58 UTC
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Permalink
Post by Frank Nitzschner
Post by Helmut Richter
kommen im heutigen Deutsch
sprachlich gar nicht mehr vor.
Doch, das sind Herr Sinti und Frau Roma..
Oder Herr Sinto und Frau Romni.
Uwe Schickedanz
2020-03-01 19:01:12 UTC
Antworten
Permalink
Post by U***@web.de
Post by Frank Nitzschner
Post by Helmut Richter
kommen im heutigen Deutsch
sprachlich gar nicht mehr vor.
Doch, das sind Herr Sinti und Frau Roma..
Oder Herr Sinto und Frau Romni.
Und schon wieder fallen die Jenischen unter den Tisch.

Was früher mit einem Wort zu fassen war, verlangt nach den Regeln der
PC heutzutage einen eigenen Satz, der noch nicht einmal die Gewähr
bietet, daß sich nicht doch jemand ausgegrenzt oder diskriminiert
fühlen könnte.

Gruß Uwe
--
"Wir haben der CDU ganz dringend ans Herz gelegt, sich im dritten
Wahlgang zu enthalten...Leider sind die Abgeordneten sozusagen
ihrer eigenen Entscheidung gefolgt." (AKK)
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Quinn C
2020-03-02 22:52:15 UTC
Antworten
Permalink
Post by Uwe Schickedanz
Post by U***@web.de
Post by Frank Nitzschner
Post by Helmut Richter
kommen im heutigen Deutsch
sprachlich gar nicht mehr vor.
Doch, das sind Herr Sinti und Frau Roma..
Oder Herr Sinto und Frau Romni.
Und schon wieder fallen die Jenischen unter den Tisch.
Was früher mit einem Wort zu fassen war, verlangt nach den Regeln der
PC heutzutage einen eigenen Satz, der noch nicht einmal die Gewähr
bietet, daß sich nicht doch jemand ausgegrenzt oder diskriminiert
fühlen könnte.
Eintopfwerfungen der Art "Welsche" oder "Tschusch" sind halt nicht mehr
so willkommen.
--
die pfaffen mit ihren platten,
die münch mit ihren gugeln schon
bergreihen 26 ndr.
Hans
2020-03-02 23:01:59 UTC
Antworten
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Post by Quinn C
Post by Uwe Schickedanz
Post by U***@web.de
Post by Frank Nitzschner
Post by Helmut Richter
kommen im heutigen Deutsch
sprachlich gar nicht mehr vor.
Doch, das sind Herr Sinti und Frau Roma..
Oder Herr Sinto und Frau Romni.
Und schon wieder fallen die Jenischen unter den Tisch.
Was früher mit einem Wort zu fassen war, verlangt nach den Regeln der
PC heutzutage einen eigenen Satz, der noch nicht einmal die Gewähr
bietet, daß sich nicht doch jemand ausgegrenzt oder diskriminiert
fühlen könnte.
Eintopfwerfungen der Art "Welsche" oder "Tschusch" sind halt nicht mehr
so willkommen.
Alles relativ. In Wien gibt es ein wohl von "Tschuschen" aufgestelltes
"Tschuschenorchester", die sich offiziell so nennen und anerkannt sind.
wolfgang sch
2020-03-03 06:38:09 UTC
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Post by Quinn C
Eintopfwerfungen der Art "Welsche" oder "Tschusch" sind halt nicht mehr
so willkommen.
Nach einer ausführlichen Diskussion einfach so tun als hätte sie nie
stattgefunden, hat auch was von Chuzpe.
--
The U1 is such a party train
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Henning Sponbiel
2020-03-01 21:08:04 UTC
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Post by Helmut Richter
Post by wolfgang sch
- Spiegel-Artikel von Anfang 1989 zum Binnen-I in Gesetzestexten mit
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13493743.html
| Das "Majuskel-I" ist Lesern der alternativen "Tageszeitung" wohlvertraut.
| Dort wird es seit Jahren verwendet, wenn Frauen wie Männer gleichermaßen
| gemeint sind. "Aufregung in Schleswig-Holstein", hieß es denn auch stolz in
| einer "taz"-Überschrift": "Frauenministerium benutzt das große I."
Dass die schiere Existenz eines Frauenministerium, aber keines
Männerministeriums eine Diskriminierung ist, scheint damals und bis heute
niemandem aufgefallen zu sein.
Post by wolfgang sch
- Das West-Berliner "alternative" Radio 100 hat um 1988/89 extrem in der
Innen-Sprache geschwelgt.
- Tief in meinem Gedächtnis vergraben ist ein TV-Beitrag aus den noch
tieferen 1980ern, wo eine komische Tante (könnte Lea Rosh gewesen sein)
verkündete, man dürfte nicht "Zigeuner" sagen.
Bei diesem Wort aber insofern konsequenter, als es keinen Ersatz gegeben
hat. Leute, die damals „Zigeuner“ hießen, kommen im heutigen Deutsch
sprachlich gar nicht mehr vor.
Deutsche Sinti verbitten sich als "Sinti - und - Roma oder gar als Roma"
bezeichnet zu werden.


| Bezeichnung - Sinti wollen nicht als Sinti und Roma bezeichnet werden
|
| Wir wollen nicht als Sinti - und - Roma bezeichnet werden. Sinti sind
| seit über 600 Jahren in Deutschland zu Hause. Deutschland ist unsere |
Heimat. Sinti sind deutsche Staatsbürger Die Gruppe der Roma sind |
zugewanderte aus Ost und Südosteuorpa. Sinti kommen weder aus Ost noch
| Südosteuropa, auch nicht aus Bulgharien, Rumänien und auch nicht aus
| Ex-Jugoslawien.


<https://www.openpetition.de/petition/online/sinti-in-niedersachsen-moechten-nicht-als-sinti-und-roma-bezeichnet-werden>



Henning
U***@web.de
2020-03-02 07:23:50 UTC
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Post by Henning Sponbiel
Deutsche Sinti verbitten sich als "Sinti - und - Roma oder gar als Roma"
bezeichnet zu werden.
| Bezeichnung - Sinti wollen nicht als Sinti und Roma bezeichnet werden
|
| Wir wollen nicht als Sinti - und - Roma bezeichnet werden. Sinti sind
| seit über 600 Jahren in Deutschland zu Hause. Deutschland ist unsere |
Heimat. Sinti sind deutsche Staatsbürger Die Gruppe der Roma sind |
zugewanderte aus Ost und Südosteuorpa. Sinti kommen weder aus Ost noch
| Südosteuropa, auch nicht aus Bulgharien,
Ups.
Post by Henning Sponbiel
| Rumänien und auch nicht aus
| Ex-Jugoslawien.
<https://www.openpetition.de/petition/online/sinti-in-niedersachsen-moechten-nicht-als-sinti-und-roma-bezeichnet-werden>
https://de.wikipedia.org/wiki/Sinti
sieht das mit der Nichtzugehörigkeit anders,
beschreibt aber auch das Abgrenzungsbedürfnis.

Hm, Zuwanderung der Langansässigen auf dem
Luftweg würde ich ausschließen.
Jan Bruns
2020-03-01 10:20:40 UTC
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Mit der Auflösung der Sowjetunion und dem Verschwinden des Marxismus aus
dem intellektuellen Mainstream suchte sich der ich-schwache Zeitgenosse
sozuagen eine Ersatzreligion der Ersatzreligion (*). Und diese fand er
in der politischen Korrektheit, erweitert im neuen Jahrtausend um eine
radikale Ökologie und gesundheitsdiktatorische Ansätze.
Was hatte man denn in der BRD (immerhin etwa 3x mal soviele Leute wie im
Osten), geschweige denn im sonstigen deutschen Sprachraum mit den Russen
am Hut? Also jetzt mal von Feindbildphantastie abgesehen?

Die Grünen wurden ein knappes Jahrzehnt vor der Maueröffnung gegründet,
und erfuhren durch das Hinzukommen des Ostens auch -jedenfalls aus meiner
Perspektive- keinen erkennbar darauf zurückzuführenden Zulauf.

Gruss

Jan Bruns
Werner Tann
2020-03-01 11:17:49 UTC
Antworten
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Post by Jan Bruns
Mit der Auflösung der Sowjetunion und dem Verschwinden des Marxismus aus
dem intellektuellen Mainstream suchte sich der ich-schwache Zeitgenosse
sozuagen eine Ersatzreligion der Ersatzreligion (*). Und diese fand er
in der politischen Korrektheit, erweitert im neuen Jahrtausend um eine
radikale Ökologie und gesundheitsdiktatorische Ansätze.
Was hatte man denn in der BRD (immerhin etwa 3x mal soviele Leute wie im
Osten), geschweige denn im sonstigen deutschen Sprachraum mit den Russen
am Hut? Also jetzt mal von Feindbildphantastie abgesehen?
Der intellektuelle, links geprägte Mainstream wollte zwar für
Deutschland keinen SU-Kommunismus (sondern einen elaborierteren
Marxismus), aber trotzdem galt der real existierende Sozialismus der
SU in gewisser Weise als Bestätigung dafür, dass das, was Marx gesagt
hatte, keine reinen Hirngespinste waren. Was die Friedensbewegung
anging, war sie eher USA-feindlich und SU-freundlich, man schob also
(auch ich damals) die politische Aggressivität, was das Wettrüsten
anging, den Amis zu ...
Jan Bruns
2020-03-01 11:35:23 UTC
Antworten
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Post by Werner Tann
Der intellektuelle, links geprägte Mainstream wollte zwar für
Deutschland keinen SU-Kommunismus (sondern einen elaborierteren
Marxismus), aber trotzdem galt der real existierende Sozialismus der SU
in gewisser Weise als Bestätigung dafür, dass das, was Marx gesagt
hatte, keine reinen Hirngespinste waren. Was die Friedensbewegung
anging, war sie eher USA-feindlich und SU-freundlich, man schob also
(auch ich damals) die politische Aggressivität, was das Wettrüsten
anging, den Amis zu ...
Nunja, ja, so ungefähr kann man das schon sagen.

Gruss

Jan Bruns
Detlef Meißner
2020-03-01 14:05:42 UTC
Antworten
Permalink
Post by Werner Tann
Der intellektuelle, links geprägte Mainstream
Ein Glück, dass es nicht der dumpf-idiotische, rechts geprägte
Mainstream ist!
Rechte hatten schon immer was gegen Intellektuelle.

Detlef
--
Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten
Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese
Sprache zu lernen. (Mark Twain)
Jan Bruns
2020-03-02 15:31:50 UTC
Antworten
Permalink
Post by Detlef Meißner
Post by Werner Tann
Der intellektuelle, links geprägte Mainstream
Ein Glück, dass es nicht der dumpf-idiotische, rechts geprägte
Mainstream ist!
Rechte hatten schon immer was gegen Intellektuelle.
Das sind ja auch alles Blutsauger.
Ohne die, Haha, was wär' das für gerechte Welt.
Ein jeder gar hätt' gescheit was zu tun, und des Eigners Acker seine
Früchte wieder schätzen tät.
wolfgang sch
2020-03-01 08:09:22 UTC
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Post by Ralph Aichinger
Post by Jan Bruns
Also ich habe das Wort hier in Niedersachsen noch als die einzig
damals gängige Bezeichnung für dunkelhäutige Personen kennengelernt,
auch völlig
Ja, *damals*. Aber du bist alt.
Hältst du Ageismus für weniger schlimm als Rassismus? Wird deine
heutige Meinung in 20 Jahren falsch sein, einfach dadurch dass die Zeit
vergeht und du den unverzeihlichen Fehler begehen wirst, zu altern?
Post by Ralph Aichinger
Wärst du unter 40, dann hätte man das dir so nicht beigebracht.
Wir hatten die Diskussion erst vor wenigen Wochen. Der Konsens war:
Das Wort "Neger" ist heute verbrannt und kann nicht mehr in harmloser
Bedeutung verwendet werden. Das Ergebnis lässt sich nicht zurückdrehen.
Aber: Die Tabuisierung ist selbst erst durch den PC-Prozess der
1970er++ Jahre erfolgt. Das heutige Resultat dieses Prozesses kann
daher nicht als Argument verwendet werden, dass es damals richtig war
es zu tabuisieren. Das wäre ein Zirkelschluss, und du begehst ihn
gerade aufs Neue.

Dissens besteht darüber, ob es damals legitime Gründe gegeben haben
mag, damals eine Tabuisierungskampagne zu starten. Diese Diskussion
könnte man nochmal führen, aber das hast du bisher vermieden.

Diskussionsteilnehmer mit anderer Ansicht als deiner zu beleidigen geht
aber gar nicht. Du machst das öfter, da solltest du vielleicht dran
arbeiten.
--
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usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Ralph Aichinger
2020-03-01 08:57:01 UTC
Antworten
Permalink
Post by wolfgang sch
Hältst du Ageismus für weniger schlimm als Rassismus? Wird deine
heutige Meinung in 20 Jahren falsch sein, einfach dadurch dass die Zeit
vergeht und du den unverzeihlichen Fehler begehen wirst, zu altern?
Ich bin auch alt.
Post by wolfgang sch
Post by Ralph Aichinger
Wärst du unter 40, dann hätte man das dir so nicht beigebracht.
Das Wort "Neger" ist heute verbrannt und kann nicht mehr in harmloser
Bedeutung verwendet werden. Das Ergebnis lässt sich nicht zurückdrehen.
ACK!
Post by wolfgang sch
Aber: Die Tabuisierung ist selbst erst durch den PC-Prozess der
1970er++ Jahre erfolgt. Das heutige Resultat dieses Prozesses kann
daher nicht als Argument verwendet werden, dass es damals richtig war
es zu tabuisieren. Das wäre ein Zirkelschluss, und du begehst ihn
gerade aufs Neue.
Nein, ich begehe ihn nicht. Lies dir den Satz oben durch. Wärst du
unter 40 (oder so), dann hättest du in der Volksschule oder wo auch
immer du mit dem Thema zum ersten mal konfrontiert worden wärest
den aktuellen Sprachgebrauch beigebracht bekommen. Dieses Faktum
wirst du wohl ja nicht bestreiten.

Genauso wie man zu Luthers Zeiten vielleicht in der Volksschule
von "Weib" gesprochen hätte, ohne Abwertung, aber das heute
ganz bestimmt nicht mehr tut. Das hat nichst mit Zirkelschluß
zu tun, das ist einfach realistischerweise so, weil sich
das was unterrichtet wird (explizit oder implizit) verändert
hat. Im Falle von "Weib" halt früher, vor der Erinnerung der
meisten heute lebenden (obwohl ich alte Frauen gekannt habe, die
noch "du bist gebendeit unter den Weibern" gebetet haben),
im Fall von "Neger" waren *wir* die Generation in deren Lebens-
zeit das passiert ist. Ich finde es spannend eine derartige Veränderung
unserer Sprache miterlebt zu haben, obwohl das natürlich jeder
Generation so geht, nur mit anderen sprachlichen Formen.
Post by wolfgang sch
Dissens besteht darüber, ob es damals legitime Gründe gegeben haben
mag, damals eine Tabuisierungskampagne zu starten. Diese Diskussion
könnte man nochmal führen, aber das hast du bisher vermieden.
Diese Diskussion interessiert mich nicht, genauso wenig wie mich
interessiert, ob es berechtigt war von "Weib" auf "Frau" zu
wechseln. Es ist passiert.

Ob es richtig oder legitim war, das kann man ja vermutlich heute
ex post nicht mehr sagen. Die Geschichte hat einfach eine andere
Abzweigung genommen.

Um ein umgekehrtes Beispiel zu nennen: "Schwul" war früher eher
abwertend, bis es Schwulenorganisationen gelungen ist die Semantik
dieses Wortes zu ändern. Aber das ist eben von den Betroffenen
selbst ausgegangen, und wurde ihnen nicht von außenstehenden
aufs Auge gedrückt. Man sollte das wohl größtenteils den Betroffenen
selbst überlassen. Um die geht es schließlich.

Und im Fall von "Neger" ist es für mich relativ eindeutig: Ich hab
schon lang keinen Schwarzen mehr getroffen der sich selbst so
bezeichnet hätte, oder es geschätzt hätte so bezeichnet zu werden.
Ich hab auch nie mitbekommen, daß sich schwarze untereinander so
nennen, noch nicht mal ironisch.
Post by wolfgang sch
Diskussionsteilnehmer mit anderer Ansicht als deiner zu beleidigen geht
aber gar nicht. Du machst das öfter, da solltest du vielleicht dran
arbeiten.
Mir kommen die Tränen. Die alten weißen Männer sind ja das weleidigste
überhaupt (bin selber einer ;).

/ralph
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
wolfgang sch
2020-03-01 09:21:25 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ralph Aichinger
Nein, ich begehe ihn nicht. Lies dir den Satz oben durch. Wärst du
unter 40 (oder so), dann hättest du in der Volksschule oder wo auch
immer du mit dem Thema zum ersten mal konfrontiert worden wärest
den aktuellen Sprachgebrauch beigebracht bekommen. Dieses Faktum
wirst du wohl ja nicht bestreiten.
Wahrscheinlich, aber es ist nicht relevant für die Diskussion.
Post by Ralph Aichinger
Post by wolfgang sch
Dissens besteht darüber, ob es damals legitime Gründe gegeben haben
mag, damals eine Tabuisierungskampagne zu starten. Diese Diskussion
könnte man nochmal führen, aber das hast du bisher vermieden.
Diese Diskussion interessiert mich nicht
Mich aber. Das ist das einzige was mich hier interessiert: Das "Neger"-
Beispiel als Lehrstück für die Vorgehensweise der PC-Fraktion, um
daraus für aktuelle und zukünftige PC-Tabuversuche Schlüsse zu ziehen
und Argumente abzuleiten. Wenn die PC-Fraktion damals sachlich falsch
argumentiert hat und ihr Tabu mit unlauteren Mitteln durchgesetzt hat,
kann man daraus schließen dass das für ihre heutigen Versuche genauso
gilt? Verwendet sie heute die gleichen Methoden wie damals? Ist ihr
Anspruch grundsätzlich illegitim? Das sind die interessanten Fragen.

Ob man heute "Neger" sagen kann oder nicht ist mir dagegen wurscht. Ich
verlieren keine schlaflosen Nächte darüber dass dieses Wort nicht mehr
benutzbar ist, und intergalaktisch betrachtet ist es völlig egal.
Post by Ralph Aichinger
"Schwul" war früher eher abwertend, bis es Schwulenorganisationen
gelungen ist die Semantik dieses Wortes zu ändern.
Das ist deshalb kein Beispiel für politische Korrektheit oder die
Richtigkeit ihrer Vorgehensweise. Denn die Merkmale wegen der wir alle
PC verabscheuen sind nicht gegeben: Es wurde niemandem eine Vorschrift
gemacht und keine neuen Tabus erhoben.

Es ist auch aus einem zweiten Grund kein Beispiel: Weil nicht ein
bisher harmloses Wort künstlich als "böse" erklärt wurde, sondern weil
ein tatsächliches Schimpfwort erfolgreich "entschärft" wurde.
Post by Ralph Aichinger
Man sollte das wohl größtenteils den Betroffenen selbst überlassen.
"Betroffen" sind alle Muttersprachler der jeweiligen Sprache, den ihnen
wird Unterordnung abverlangt.
Post by Ralph Aichinger
Post by wolfgang sch
Diskussionsteilnehmer mit anderer Ansicht als deiner zu beleidigen geht
aber gar nicht. Du machst das öfter, da solltest du vielleicht dran
arbeiten.
Mir kommen die Tränen. Die alten weißen Männer sind ja das weleidigste
überhaupt (bin selber einer ;).
Wer andere beleidigt hat per Definition verloren. Dass sich noch jemand
herablässt mit dir zu diskutieren hast du nur der Toleranz der anderen
Diskussionsteilnehmer zu verdanken, aber strapaziere sie besser nicht
zu sehr. Übrigens wenn derjenige, der anderen Rassismus vorwirft,
gleichzeitig der einzige ist der explizit rassistische Beleidigungen
austeilt, hat das auch was von unfreiwilliger Ironie.
--
The U1 is such a party train
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usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Werner Tann
2020-03-01 11:17:50 UTC
Antworten
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Post by wolfgang sch
Ob man heute "Neger" sagen kann oder nicht ist mir dagegen wurscht. Ich
verlieren keine schlaflosen Nächte darüber dass dieses Wort nicht mehr
benutzbar ist, und intergalaktisch betrachtet ist es völlig egal.
Einerseits hast du recht, findest du es aber nicht erschreckend, dass
Medien inzwischen in einer Art Newspeak nicht mal mehr das benennen,
was sie verteufeln, sondern sich sogar in der Verurteilung eines
Wortes scheuen, das Wort auszusprechen? Politische Einstellungen hin
oder her, halte ich das für pathologisch.
Stefan Schmitz
2020-03-01 16:26:05 UTC
Antworten
Permalink
Post by Werner Tann
Einerseits hast du recht, findest du es aber nicht erschreckend, dass
Medien inzwischen in einer Art Newspeak nicht mal mehr das benennen,
was sie verteufeln, sondern sich sogar in der Verurteilung eines
Wortes scheuen, das Wort auszusprechen? Politische Einstellungen hin
oder her, halte ich das für pathologisch.
Fändest du es nicht ziemlich widersinnig, bei anderen den Gebrauch eines Wortes
abzulehnen, es aber munter selbst zu benutzen?

Schon bei kleinen Kindern ist es kontraproduktiv, ihnen ein böses Wort
vorzusagen, auf dass sie es nicht benutzen.
Werner Tann
2020-03-01 17:05:24 UTC
Antworten
Permalink
Post by Stefan Schmitz
Post by Werner Tann
Einerseits hast du recht, findest du es aber nicht erschreckend, dass
Medien inzwischen in einer Art Newspeak nicht mal mehr das benennen,
was sie verteufeln, sondern sich sogar in der Verurteilung eines
Wortes scheuen, das Wort auszusprechen? Politische Einstellungen hin
oder her, halte ich das für pathologisch.
Fändest du es nicht ziemlich widersinnig, bei anderen den Gebrauch eines Wortes
abzulehnen, es aber munter selbst zu benutzen?
Schon bei kleinen Kindern ist es kontraproduktiv, ihnen ein böses Wort
vorzusagen, auf dass sie es nicht benutzen.
Die Leser einer Tageszeitung sind keine kleinen Kinder. Und der
"Gebrauch" eines Wortes auf Metaebene ist nicht gleichzusetzen mit dem
Gebrauch auf der ersten Ebene. Sonst dürften in einem Schulbuch im
Kapitel über die NS-Zeit auch keine Hakenkreuze zu sehen sein.
U***@web.de
2020-03-01 11:43:22 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ralph Aichinger
Genauso wie man zu Luthers Zeiten vielleicht in der Volksschule
von "Weib" gesprochen hätte, ohne Abwertung, aber das heute
ganz bestimmt nicht mehr tut.
Ich kenne jemanden, der seine Frau ernsthaft so ruft.
Antonia H.
2020-03-01 11:49:33 UTC
Antworten
Permalink
Post by U***@web.de
Post by Ralph Aichinger
Genauso wie man zu Luthers Zeiten vielleicht in der Volksschule
von "Weib" gesprochen hätte, ohne Abwertung, aber das heute
ganz bestimmt nicht mehr tut.
Ich kenne jemanden, der seine Frau ernsthaft so ruft.
Ich kenne männliche Kollegen, die in Erzählungen von "ihrem Weib"
sprechen, und das liebevoll.

A.
Heinz Brückner
2020-03-01 13:21:32 UTC
Antworten
Permalink
am Sun, 1 Mar 2020 12:49:33 +0100 schrieb "Antonia H."
Post by Antonia H.
Post by U***@web.de
Post by Ralph Aichinger
Genauso wie man zu Luthers Zeiten vielleicht in der Volksschule
von "Weib" gesprochen hätte, ohne Abwertung, aber das heute
ganz bestimmt nicht mehr tut.
Ich kenne jemanden, der seine Frau ernsthaft so ruft.
Ich kenne männliche Kollegen, die in Erzählungen von "ihrem Weib"
sprechen, und das liebevoll.
Vornehmlich im Allgäu. Der Spezl aus Kempten sagt,
er gehe nie zum Friseur - das mache sein Weib.

HeB
Frank Nitzschner
2020-03-01 14:07:11 UTC
Antworten
Permalink
Ich kenne männliche Kollegen, die in Erzählungen von "ihrem Weib" sprechen,
und das liebevoll.
Besonders wenn es ein Vollweib ist..;-)

Grüsse
Frank
Detlef Meißner
2020-03-01 14:10:37 UTC
Antworten
Permalink
Post by Frank Nitzschner
Ich kenne männliche Kollegen, die in Erzählungen von "ihrem Weib" sprechen,
und das liebevoll.
Besonders wenn es ein Vollweib ist..;-)
Wie bezeichnet man ein Vollweib sprachlich korrekt?

Detlef
--
Unfähigkeit ist nicht ganz durch Gewalt zu ersetzen.
(Brupbacher)
Manfred Russ
2020-03-03 02:06:09 UTC
Antworten
Permalink
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Nitzschner
Ich kenne männliche Kollegen, die in Erzählungen von "ihrem Weib" sprechen,
und das liebevoll.
Besonders wenn es ein Vollweib ist..;-)
Wie bezeichnet man ein Vollweib sprachlich korrekt?
Milf.

Aber warum ist "Weib" zu sagen unschön, "weiblich" aber unauffällig?
Wieso bleibt das Entsetzen der Sprachhygieniker aus?

Außerdem: "Gebenedeit seist du unter den Weibern" *muß* natürlich so
lauten, rein aufgrund des sprachästhetischen Aspekts, da(!) hier die
e-i-Assonanzen den formelhaft-leiernden Singsang lautlich
unterstreichen, diese mähliche Abtauchen in fromme Trance.
René Marquardt
2020-03-04 00:11:12 UTC
Antworten
Permalink
Post by Manfred Russ
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Nitzschner
Ich kenne männliche Kollegen, die in Erzählungen von "ihrem Weib" sprechen,
und das liebevoll.
Besonders wenn es ein Vollweib ist..;-)
Wie bezeichnet man ein Vollweib sprachlich korrekt?
Milf.
Aber warum ist "Weib" zu sagen unschön, "weiblich" aber unauffällig?
Wieso bleibt das Entsetzen der Sprachhygieniker aus?
In Amerika beschwert frau sich heutzutage, als "female" substantiviert zu werden.

https://www.chronicle.com/article/He-Keeps-Calling-Us/239595

Werner Tann
2020-03-01 14:31:46 UTC
Antworten
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Post by Antonia H.
Post by U***@web.de
Ich kenne jemanden, der seine Frau ernsthaft so ruft.
Ich kenne männliche Kollegen, die in Erzählungen von "ihrem Weib"
sprechen, und das liebevoll.
In Wien ginge das nur in der Verniedlichungform, "mei Weiberl".
Beispiel: "Do muss i erst mei Weiberl frog'n."
Stefan Schmitz
2020-03-01 16:14:01 UTC
Antworten
Permalink
Post by Antonia H.
Post by U***@web.de
Post by Ralph Aichinger
Genauso wie man zu Luthers Zeiten vielleicht in der Volksschule
von "Weib" gesprochen hätte, ohne Abwertung, aber das heute
ganz bestimmt nicht mehr tut.
Ich kenne jemanden, der seine Frau ernsthaft so ruft.
Ich kenne männliche Kollegen, die in Erzählungen von "ihrem Weib"
sprechen, und das liebevoll.
Ehrlich gesagt, ist das heute die einzige Variante, in der mir das Wort
überhaupt noch begegnet.
Ich wüsste gar nicht, wie man es ernsthaft abwertend benutzen kann. (Es gibt
genügend Alternativen, wenn man Frauen wirklich abwerten will.)
Werner Tann
2020-03-01 17:05:24 UTC
Antworten
Permalink
Post by Stefan Schmitz
Ich wüsste gar nicht, wie man es ernsthaft abwertend benutzen kann. (Es gibt
genügend Alternativen, wenn man Frauen wirklich abwerten will.)
"Deppert's Weib!"
"Wieder lauter Weiber hier ...!"
"Weiberwirtschaft!"
...
Frank Hucklenbroich
2020-03-03 15:52:30 UTC
Antworten
Permalink
Post by Stefan Schmitz
Post by Antonia H.
Post by U***@web.de
Post by Ralph Aichinger
Genauso wie man zu Luthers Zeiten vielleicht in der Volksschule
von "Weib" gesprochen hätte, ohne Abwertung, aber das heute
ganz bestimmt nicht mehr tut.
Ich kenne jemanden, der seine Frau ernsthaft so ruft.
Ich kenne männliche Kollegen, die in Erzählungen von "ihrem Weib"
sprechen, und das liebevoll.
Ehrlich gesagt, ist das heute die einzige Variante, in der mir das Wort
überhaupt noch begegnet.
Ich wüsste gar nicht, wie man es ernsthaft abwertend benutzen kann.
"So ein blödes Weib!"
"Zänkisches Altes Weib!" u.s.w...

Grüße,

Frank
Jan Bruns
2020-03-01 12:03:40 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ralph Aichinger
Post by wolfgang sch
Hältst du Ageismus für weniger schlimm als Rassismus? Wird deine
heutige Meinung in 20 Jahren falsch sein, einfach dadurch dass die Zeit
vergeht und du den unverzeihlichen Fehler begehen wirst, zu altern?
Ich bin auch alt.
Und aus einer anderen Region, in der es z.B. auch eine völlig andere
Motivtionslage bzgl. der Korrektur von Vorurteilen gegeben haben kann.

Ich bin in einem der neugebauten Stadtteile aufgewachsen, in dem sich
damals halt "sozial schwaches" Volk konzentrierte, jedenfalls relativ zu
damaligen Verhältnissen. Es gab Kriminelle, Faulenzer, Türken,
Jugoslawen, Flüchtlinge, später auch viele russische Aussiedler. Nur
schwarze Neger, die gab es eben irgendwie nicht, da.

Etwa 1980, noch in der Grundschule lernten wir im Sportunterricht das
Spiel "wer hat Angst vorm schwarzen Mann?", wozu uns gesagt wurde, daß
dem wohl irgendeine Bedenklichkeit bzgl. Rassismus anhafte.

Gruss

Jan Bruns
Jan Bruns
2020-03-01 12:39:36 UTC
Antworten
Permalink
Post by Jan Bruns
Etwa 1980, noch in der Grundschule lernten wir im Sportunterricht das
Spiel "wer hat Angst vorm schwarzen Mann?", wozu uns gesagt wurde, daß
dem wohl irgendeine Bedenklichkeit bzgl. Rassismus anhafte.
Oh, da habe ich mich sogar verrechnet: Das wird 1986 gewesen sein.

Gruss

Jan Bruns
Jakob Achterndiek
2020-03-01 12:50:36 UTC
Antworten
Permalink
Post by Jan Bruns
Post by Jan Bruns
Etwa 1980, noch in der Grundschule lernten wir im Sportunterricht das
Spiel "wer hat Angst vorm schwarzen Mann?", wozu uns gesagt wurde, daß
dem wohl irgendeine Bedenklichkeit bzgl. Rassismus anhafte.
Oh, da habe ich mich sogar verrechnet: Das wird 1986 gewesen sein.
Ja, da hatten die Beamten vom Ozeanischen Wahrheitsministerium schon
alle Geschichten von den Köhlern, die im finsteren Walde ihre Meiler
abdichteten, verbrannt. Da galt es also umzulernen: Nicht nur arme
Köhler, sondern Neger sind auch Menschen!
--
j/\a
U***@web.de
2020-03-01 13:09:31 UTC
Antworten
Permalink
Post by Jakob Achterndiek
Post by Jan Bruns
Post by Jan Bruns
Etwa 1980, noch in der Grundschule lernten wir im Sportunterricht das
Spiel "wer hat Angst vorm schwarzen Mann?", wozu uns gesagt wurde, daß
dem wohl irgendeine Bedenklichkeit bzgl. Rassismus anhafte.
Oh, da habe ich mich sogar verrechnet: Das wird 1986 gewesen sein.
Ja, da hatten die Beamten vom Ozeanischen Wahrheitsministerium schon
alle Geschichten von den Köhlern, die im finsteren Walde ihre Meiler
abdichteten, verbrannt.
In Donezk war es noch im laufenden Jahrhundert
üblich, Bergleute mit rußgeschwärztem Gesicht
im Bus anzutreffen.
René Marquardt
2020-03-01 13:15:20 UTC
Antworten
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Post by U***@web.de
Post by Jakob Achterndiek
Post by Jan Bruns
Post by Jan Bruns
Etwa 1980, noch in der Grundschule lernten wir im Sportunterricht das
Spiel "wer hat Angst vorm schwarzen Mann?", wozu uns gesagt wurde, daß
dem wohl irgendeine Bedenklichkeit bzgl. Rassismus anhafte.
Oh, da habe ich mich sogar verrechnet: Das wird 1986 gewesen sein.
Ja, da hatten die Beamten vom Ozeanischen Wahrheitsministerium schon
alle Geschichten von den Köhlern, die im finsteren Walde ihre Meiler
abdichteten, verbrannt.
In Donezk war es noch im laufenden Jahrhundert
üblich, Bergleute mit rußgeschwärztem Gesicht
im Bus anzutreffen.
Ich kriege den Rest nicht mehr zusammen, aber die Pointe war:
"Nee, das ist Fritz, der geht Mittags immer nach Hause."
Uwe Schickedanz
2020-03-01 19:02:55 UTC
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On Sun, 1 Mar 2020 05:15:20 -0800 (PST), René Marquardt
Post by René Marquardt
Post by U***@web.de
Post by Jakob Achterndiek
Post by Jan Bruns
Post by Jan Bruns
Etwa 1980, noch in der Grundschule lernten wir im Sportunterricht das
Spiel "wer hat Angst vorm schwarzen Mann?", wozu uns gesagt wurde, daß
dem wohl irgendeine Bedenklichkeit bzgl. Rassismus anhafte.
Oh, da habe ich mich sogar verrechnet: Das wird 1986 gewesen sein.
Ja, da hatten die Beamten vom Ozeanischen Wahrheitsministerium schon
alle Geschichten von den Köhlern, die im finsteren Walde ihre Meiler
abdichteten, verbrannt.
In Donezk war es noch im laufenden Jahrhundert
üblich, Bergleute mit rußgeschwärztem Gesicht
im Bus anzutreffen.
"Nee, das ist Fritz, der geht Mittags immer nach Hause."
Drei Bergleute, komplett schwarz, nur einer hat ein sauberes Gemächt.

Gruß Uwe
--
"Wir haben der CDU ganz dringend ans Herz gelegt, sich im dritten
Wahlgang zu enthalten...Leider sind die Abgeordneten sozusagen
ihrer eigenen Entscheidung gefolgt." (AKK)
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Jan Bruns
2020-03-01 13:17:07 UTC
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Post by Jakob Achterndiek
Post by Jan Bruns
Post by Jan Bruns
Etwa 1980, noch in der Grundschule lernten wir im Sportunterricht das
Spiel "wer hat Angst vorm schwarzen Mann?", wozu uns gesagt wurde, daß
dem wohl irgendeine Bedenklichkeit bzgl. Rassismus anhafte.
Oh, da habe ich mich sogar verrechnet: Das wird 1986 gewesen sein.
Ja, da hatten die Beamten vom Ozeanischen Wahrheitsministerium schon
alle Geschichten von den Köhlern, die im finsteren Walde ihre Meiler
abdichteten, verbrannt. Da galt es also umzulernen: Nicht nur arme
Köhler, sondern Neger sind auch Menschen!
Äh, ja, jetzt wo Du's sagst... wahrscheinlich war ich nur einfach viel zu
schlecht in diesem Spiel, daß sich mir eine Aussage hätte erschliessen
können.

Gruss

Jan Bruns
Detlef Meißner
2020-03-01 14:09:02 UTC
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Post by Jan Bruns
Etwa 1980, noch in der Grundschule lernten wir im Sportunterricht das
Spiel "wer hat Angst vorm schwarzen Mann?", wozu uns gesagt wurde, daß
dem wohl irgendeine Bedenklichkeit bzgl. Rassismus anhafte.
Uns wurde auch Angst vor dem Schwarzen Mann gemacht. Wir sollten
nämlich nicht in die dunklen Keller gehen.
Der Schwarze Mann war aber der Schornsteinfeger bzw. der Kohlenträger.

Detlef
--
Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten
Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese
Sprache zu lernen. (Mark Twain)
Werner Tann
2020-03-01 14:31:46 UTC
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Post by Jan Bruns
Etwa 1980, noch in der Grundschule lernten wir im Sportunterricht das
Spiel "wer hat Angst vorm schwarzen Mann?", wozu uns gesagt wurde, daß
dem wohl irgendeine Bedenklichkeit bzgl. Rassismus anhafte.
Mit dem "Schwarzen Mann" haben wir Kinder eher den Teufel, den Krampus
oder den Rauchfangkehrer assoziiert. Wohl (auch), weil außer in
Märchenbüchern nirgends ein Neger in Sicht war.
Detlef Meißner
2020-02-29 16:10:55 UTC
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Post by Werner Tann
https://www.derstandard.at/story/2000115175032/aufregung-an-volksschule-um-rassistisches-arbeitsblatt
Post by Werner Tann
Aufregung hat es an einer Volksschule im oö. Bezirk Wels-Land wegen
eines Arbeitsblattes gegeben. Im ABC-Heft der Schüler befand sich ein
Blatt mit dem Buchstaben "N", auf dem Gegenstände mit entsprechenden
Anfangsbuchstaben aufgedruckt waren. Neben Nase, Nuss oder Nagel war
auch ein dunkelhäutiges Männchen abgebildet, berichteten die
"Oberösterreichischen Nachrichten".
Zwischenfrage:

Welche Gegenstände waren für Wörter mit "Sch..." abgebildet?

Detlef
--
Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten
Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese
Sprache zu lernen. (Mark Twain)
René Marquardt
2020-02-29 17:07:49 UTC
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Post by Werner Tann
https://www.derstandard.at/story/2000115175032/aufregung-an-volksschule-um-rassistisches-arbeitsblatt
| Aufregung hat es an einer Volksschule im oö. Bezirk Wels-Land wegen
| eines Arbeitsblattes gegeben. Im ABC-Heft der Schüler befand sich ein
| Blatt mit dem Buchstaben "N", auf dem Gegenstände mit entsprechenden
| Anfangsbuchstaben aufgedruckt waren. Neben Nase, Nuss oder Nagel war
| auch ein dunkelhäutiges Männchen abgebildet, berichteten die
| "Oberösterreichischen Nachrichten".
Ein Nubier also?
René Marquardt
2020-03-01 00:40:15 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Werner Tann
https://www.derstandard.at/story/2000115175032/aufregung-an-volksschule-um-rassistisches-arbeitsblatt
| Aufregung hat es an einer Volksschule im oö. Bezirk Wels-Land wegen
| eines Arbeitsblattes gegeben. Im ABC-Heft der Schüler befand sich ein
| Blatt mit dem Buchstaben "N", auf dem Gegenstände mit entsprechenden
| Anfangsbuchstaben aufgedruckt waren. Neben Nase, Nuss oder Nagel war
| auch ein dunkelhäutiges Männchen abgebildet, berichteten die
| "Oberösterreichischen Nachrichten".
Ein Nubier also?
Oder ein Nachbar? Neubuerger? So viele Moeglichkeiten.
Frank Hucklenbroich
2020-03-03 15:57:15 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Werner Tann
https://www.derstandard.at/story/2000115175032/aufregung-an-volksschule-um-rassistisches-arbeitsblatt
| Aufregung hat es an einer Volksschule im oö. Bezirk Wels-Land wegen
| eines Arbeitsblattes gegeben. Im ABC-Heft der Schüler befand sich ein
| Blatt mit dem Buchstaben "N", auf dem Gegenstände mit entsprechenden
| Anfangsbuchstaben aufgedruckt waren. Neben Nase, Nuss oder Nagel war
| auch ein dunkelhäutiges Männchen abgebildet, berichteten die
| "Oberösterreichischen Nachrichten".
Ein Nubier also?
Ich kenne einen Schwarzen aus England, der machte eine Ägyptenreise, und
amüsierte sich mächtig darüber, daß die fliegenden Händler auf dem Basar
ihn mit "Hello Nubian!" in ihre Läden locken wollten.

Wenn Du da deutsch gesprochen hast, bekamst Du mitunter auch ein "Hello
Helmut Kohl!" zu hören. Immerhin haben sie sich den Hitler verkniffen.

In Bangkok wurde ich mal in einem Laden gefragt, wo ich herkomme. Als ich
"Germany" antwortete, sprang der Ladenbesitzer (ein Mann um die 60) von
seinem Hocker auf, riß den rechten Arm hoch, und rief "ACH - TUNG!". Das
kommt davon, wenn man Sprache aus alten Weltkriegsschmonzetten lernt.

Grüße,

Frank
Detlef Meißner
2020-03-03 16:13:15 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
In Bangkok wurde ich mal in einem Laden gefragt, wo ich herkomme. Als ich
"Germany" antwortete, sprang der Ladenbesitzer (ein Mann um die 60) von
seinem Hocker auf, riß den rechten Arm hoch, und rief "ACH - TUNG!". Das
kommt davon, wenn man Sprache aus alten Weltkriegsschmonzetten lernt.
Erinnert mich an eine Hotelszene in "Notting Hill".

Ab 3:26

Detlef
--
Wenn es einen Muttersprachler gibt, der sich nicht ganz schlüssig ist
und zwei, die sich sicher sind, dann würde dies dafür sprechen, daß es
wahrscheinlicher ist, daß die zwei recht haben. (Stefan Ram)
René Marquardt
2020-03-04 00:07:48 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
In Bangkok wurde ich mal in einem Laden gefragt, wo ich herkomme. Als ich
"Germany" antwortete, sprang der Ladenbesitzer (ein Mann um die 60) von
seinem Hocker auf, riß den rechten Arm hoch, und rief "ACH - TUNG!". Das
kommt davon, wenn man Sprache aus alten Weltkriegsschmonzetten lernt.
Erinnert mich an eine Hotelszene in "Notting Hill".
http://youtu.be/suk59TUEoRE
Ab 3:26
Ich dachte eher an Fawlty Towers.
U***@web.de
2020-03-03 20:02:10 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by René Marquardt
Post by Werner Tann
| Aufregung hat es an einer Volksschule im oö. Bezirk Wels-Land wegen
| eines Arbeitsblattes gegeben. Im ABC-Heft der Schüler befand sich ein
| Blatt mit dem Buchstaben "N", auf dem Gegenstände mit entsprechenden
| Anfangsbuchstaben aufgedruckt waren. Neben Nase, Nuss oder Nagel war
| auch ein dunkelhäutiges Männchen abgebildet, berichteten die
| "Oberösterreichischen Nachrichten".
Ein Nubier also?
Ich kenne einen Schwarzen aus England, der machte eine Ägyptenreise, und
amüsierte sich mächtig darüber, daß die fliegenden Händler auf dem Basar
ihn mit "Hello Nubian!" in ihre Läden locken wollten.
Etwas ungeschickt; einen echten Nubier hätte
der besser auf Arabisch angeredet.

Gruß, ULF
Manfred Hoß
2020-03-03 21:26:52 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
In Bangkok wurde ich mal in einem Laden gefragt, wo ich herkomme. Als ich
"Germany" antwortete, sprang der Ladenbesitzer (ein Mann um die 60) von
seinem Hocker auf, riß den rechten Arm hoch, und rief "ACH - TUNG!". Das
kommt davon, wenn man Sprache aus alten Weltkriegsschmonzetten lernt.
Das erinnert mich an "Fawlty Towers".

Gruß
Manfred.
Hans
2020-03-02 21:41:03 UTC
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Post by Werner Tann
https://www.derstandard.at/story/2000115175032/aufregung-an-volksschule-um-rassistisches-arbeitsblatt
| Aufregung hat es an einer Volksschule im oö. Bezirk Wels-Land wegen
| eines Arbeitsblattes gegeben. Im ABC-Heft der Schüler befand sich ein
| Blatt mit dem Buchstaben "N", auf dem Gegenstände mit entsprechenden
| Anfangsbuchstaben aufgedruckt waren. Neben Nase, Nuss oder Nagel war
| auch ein dunkelhäutiges Männchen abgebildet, berichteten die
| "Oberösterreichischen Nachrichten".
1) Schon die Bezeichnung "Neger" wird als rassistisch eingestuft,
unabhängig davon, dass auf dem rein deskriptiven Arbeitsblatt die
Neger in keiner Weise bewertet wurden, weder positiv noch negativ.
Was ein Blödsinn ist. Wird "Weißer" ebenso als "rassistisch" eingestuft.
Post by Werner Tann
2) Das linksgrüne Zentralorgan der politischen Korrektheit, der
"Standard", schafft es tatsächlich, einen Artikel über/gegen das
Negerwort zu schreiben, ohne das Wort "Neger" zu verwenden. Nicht mal
vom "N-Wort" wird gesprochen. Schere im Kopf.
Idioten!
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