Discussion:
Deutsche Namen sind jetzt cool (in Dänemark)
(zu alt für eine Antwort)
Gunhild Simon
2015-02-07 17:32:46 UTC
Permalink
Dieser Spiegel-Artikel dürfte nicht nur
Bertel und Dieter einen Kommentar wert sein.
Vielleicht gar einen Bericht, wie und was
sie selbst davon beobachten.

Ja,und ob überhaupt was dran ist.
Schließlich wollen Deutsche auch mal glänzen!

Kann ja auch ein Not-Thema aus der Schublade
gezogen, aus dem Ärmel gezaubert sein.

http://www.spiegel.de/reise/staedte/kopenhagen-deutsche-namen-fuer-bars-sind-cool-a-1017283.html

Gruß
Gunhild
Detlef Meißner
2015-02-07 17:37:16 UTC
Permalink
Post by Gunhild Simon
Dieser Spiegel-Artikel dürfte nicht nur
Bertel und Dieter einen Kommentar wert sein.
Vielleicht gar einen Bericht, wie und was
sie selbst davon beobachten.
Ja,und ob überhaupt was dran ist.
Schließlich wollen Deutsche auch mal glänzen!
Dass deutsche Namen oder anderes aus Deutschland in anderen Ländern cool
bzw. der Trend ist, ist doch schon lange bekannt. Allerdings berichten
Medien in D aus (falscher?) Bescheidenheit meist nicht darüber.

Detlef
Sepp Neuper
2015-02-08 09:04:27 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Dass deutsche Namen oder anderes aus Deutschland in anderen Ländern cool
bzw. der Trend ist, ist doch schon lange bekannt. Allerdings berichten
Medien in D aus (falscher?) Bescheidenheit meist nicht darüber.
Oder aus Angst als reaktionär oder Schlimmeres zu gelten.

bye, Sepp
Detlef Meißner
2015-02-08 09:16:04 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Post by Detlef Meißner
Dass deutsche Namen oder anderes aus Deutschland in anderen Ländern cool
bzw. der Trend ist, ist doch schon lange bekannt. Allerdings berichten
Medien in D aus (falscher?) Bescheidenheit meist nicht darüber.
Oder aus Angst als reaktionär oder Schlimmeres zu gelten.
Nun drücke das doch nicht so brutal aus!

Detlef
Walter Schmid
2015-02-07 17:44:17 UTC
Permalink
Post by Gunhild Simon
Dieser Spiegel-Artikel dürfte nicht nur
Bertel und Dieter einen Kommentar wert sein.
Vielleicht gar einen Bericht, wie und was
sie selbst davon beobachten.
Ja,und ob überhaupt was dran ist.
Schließlich wollen Deutsche auch mal glänzen!
Kann ja auch ein Not-Thema aus der Schublade
gezogen, aus dem Ärmel gezaubert sein.
http://www.spiegel.de/reise/staedte/kopenhagen-deutsche-namen-fuer-bars-sind-cool-a-1017283.html
Zumindest "Heidi" ist schweizerisch - und hier undeutsch zum
Umfallen.

Gruss

Walter
--
Hauptstadt Dänemarks: Kbenhavn
(das o haben sie ja selber durchgestrichen)
Sepp Neuper
2015-02-08 09:10:57 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Zumindest "Heidi" ist schweizerisch - und hier undeutsch zum
Umfallen.
Tja, dieses Schicksal müßt ihr mit den Österreichern teilen:
Eben nur ein Anhängsel von Deutschland zu sein.

Apropos undeutsch: Die Schweizer sind inzwischen die viel
typischeren Deutschen als die Deutschen selbst.

Servus, Sepp
Walter Schmid
2015-02-08 09:32:39 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Post by Walter Schmid
Zumindest "Heidi" ist schweizerisch - und hier undeutsch zum
Umfallen.
Eben nur ein Anhängsel von Deutschland zu sein.
Apropos undeutsch: Die Schweizer sind inzwischen die viel
typischeren Deutschen als die Deutschen selbst.
Nur bezüglich Fleiss und Sauberkeit. Vom anhaltenden deutschen
Untertanengeist sind wir mindestens so weit entfernt wie die USA.

Deutsche Manager, die in die Schweiz arbeiten kommen, müssen als
erstes lernen, dass hier Widerspruch kein Zeichen von
Insubordinantion, sondern von Kompetenz ist.

Gruss

Walter
--
Hauptstadt Dänemarks: Kbenhavn
(das o haben sie ja selber durchgestrichen)
Wolfgang Schwanke
2015-02-08 11:37:45 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Deutsche Manager, die in die Schweiz arbeiten kommen, müssen als
erstes lernen, dass hier Widerspruch kein Zeichen von
Insubordinantion, sondern von Kompetenz ist.
Es gibt auch deutsche Manager, die das wissen.
--
John Peel is not enough

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Volker Gringmuth
2015-02-08 12:24:48 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Schwanke
Post by Walter Schmid
Deutsche Manager, die in die Schweiz arbeiten kommen, müssen als
erstes lernen, dass hier Widerspruch kein Zeichen von
Insubordinantion, sondern von Kompetenz ist.
Es gibt auch deutsche Manager, die das wissen.
Ja, aber die bleiben hier. Die das nicht wissen, können gern in die
Schweiz :-)


vG
Roland Franzius
2015-02-08 12:39:22 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Schwanke
Post by Walter Schmid
Deutsche Manager, die in die Schweiz arbeiten kommen, müssen als
erstes lernen, dass hier Widerspruch kein Zeichen von
Insubordinantion, sondern von Kompetenz ist.
Es gibt auch deutsche Manager, die das wissen.
Er kennt sie alle beide!
--
Roland Franzius
Henning Sponbiel
2015-02-08 19:01:21 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Zumindest "Heidi" ist schweizerisch - und hier undeutsch zum
Umfallen.
Heidi ist (war?) ein gebräuchlicher Name in D.


Henning
G.O.Tuhls
2015-02-09 17:03:49 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Zumindest "Heidi" ist schweizerisch - und hier undeutsch zum
Umfallen.
War das eine Annektion seitens der Hanni?
Kann ich mit angesichts der zahlreichen Heidis im Noorden von D aber nic=
ht =

vorstellen.

Gru=DF
G.O.
Gunhild Simon
2015-02-09 17:25:08 UTC
Permalink
Am Montag, 9. Februar 2015 18:03:46 UTC+1 schrieb G.O.Tuhls:

...
War das eine Annektion ...
Entweder Annexion oder Annektierung.
(Bedeutung: gewaltsame und widerrechtliche Aneignung fremden Gebiets)

Gruß
Gunhild
Sepp Neuper
2015-02-09 23:01:54 UTC
Permalink
Post by Gunhild Simon
War das eine Annektion ...
Entweder Annexion oder Annektierung.
(Bedeutung: gewaltsame und widerrechtliche Aneignung fremden Gebiets)
Diese Wortneuschöpfung hätte man bei der letzten Rechtschreib-
reform einführen sollen, dann hätte man sich die anderen beiden
sparen und weniger überlegen müssen, wie man es richtig schreibt.

Servus, Sepp
Diedrich Ehlerding
2015-02-09 18:22:09 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Zumindest "Heidi" ist schweizerisch - und hier undeutsch zum
Umfallen.
Das Kinderbuch: mag sein. Der Name: nein; Gegenbeispiele:

Heidi Klum stammt aus Bergisch-Gladbach, Heidi Brühl stammte aus München,
Heidi Merk (ehemals niedersächsische Innenministerin) stammt aus Bayern,
die "Rote Heidi" Wieczorek aus Frankfurt, Heidi Lippmann (Politikerin der
Linken) aus Göttingen.

Und dass Heidi Kabel und ihre Tochter Heidi Mahler einen helvetischen
Migrationshiontergrund hätten, ist mir im "Ohnsorgtheater" nicht allzu
deutlich aufgefallen.

Diedrich
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
Detlef Meißner
2015-02-09 19:02:37 UTC
Permalink
Post by Diedrich Ehlerding
Post by Walter Schmid
Zumindest "Heidi" ist schweizerisch - und hier undeutsch zum
Umfallen.
Heidi Klum stammt aus Bergisch-Gladbach, Heidi Brühl stammte aus München,
Heidi Merk (ehemals niedersächsische Innenministerin) stammt aus Bayern,
die "Rote Heidi" Wieczorek aus Frankfurt, Heidi Lippmann (Politikerin der
Linken) aus Göttingen.
Das sind ja nun Personen neueren Ursprungs.
Aber Heidi ist ja nur die Koseform von Adelheid. Und diese Form dürften
nicht nur die Großväter in der Schweiz verwendet haben.
Post by Diedrich Ehlerding
Und dass Heidi Kabel und ihre Tochter Heidi Mahler einen helvetischen
Migrationshiontergrund hätten, ist mir im "Ohnsorgtheater" nicht allzu
deutlich aufgefallen.
Du hast wohl damals geglaubt, beide sprechen Platt.

Detlef
Diedrich Ehlerding
2015-02-10 06:24:57 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Post by Diedrich Ehlerding
Post by Walter Schmid
Zumindest "Heidi" ist schweizerisch - und hier undeutsch zum
Umfallen.
Heidi Klum stammt aus Bergisch-Gladbach, Heidi Brühl stammte aus
München, Heidi Merk (ehemals niedersächsische Innenministerin) stammt
aus Bayern, die "Rote Heidi" Wieczorek aus Frankfurt, Heidi Lippmann
(Politikerin der Linken) aus Göttingen.
Das sind ja nun Personen neueren Ursprungs.
Ja - eben deshalb habe ich sie ja genannt, Es ging ja nicht um "war vor
Jahrhunderten schweizerisch".
Post by Detlef Meißner
Aber Heidi ist ja nur die Koseform von Adelheid. Und diese Form dürften
nicht nur die Großväter in der Schweiz verwendet haben.
"Heidi" ist z.B. auch Koseform für "Heidemarie" oder "Heidrun". Und
Adelheids gab und gibt es auch im großen Kanton - im Bedarfsfall nennt dir
Du-weißt-schon-welches-Online-Nachschlagewerk welche.
Post by Detlef Meißner
Post by Diedrich Ehlerding
Und dass Heidi Kabel und ihre Tochter Heidi Mahler einen helvetischen
Migrationshiontergrund hätten, ist mir im "Ohnsorgtheater" nicht allzu
deutlich aufgefallen.
Du hast wohl damals geglaubt, beide sprechen Platt.
Nein. Im Fernsehen sprachen die eine weichgespülte Variante von
Missingsch. Ist aber egal - Schwyzerdüütsch oder auch nur schweizeriscche
Dialektfärbung war es eindeutig nicht.

Diedrich
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
Bertel Lund Hansen
2015-02-07 20:06:31 UTC
Permalink
Post by Gunhild Simon
Dieser Spiegel-Artikel dürfte nicht nur
Bertel und Dieter einen Kommentar wert sein.
Vielleicht gar einen Bericht, wie und was
sie selbst davon beobachten.
Ich treffe nicht viele Menschen, und heute wohne ich in einem
kleinen Dorf. Ich weiss nicht, wie es mit der deutschen Sprache
in Dänemark geht.
Post by Gunhild Simon
Ja,und ob überhaupt was dran ist.
Schließlich wollen Deutsche auch mal glänzen!
Kann ja auch ein Not-Thema aus der Schublade
gezogen, aus dem Ärmel gezaubert sein.
http://www.spiegel.de/reise/staedte/kopenhagen-deutsche-namen-fuer-bars-sind-cool-a-1017283.html
Ich habe eine Webseite gefunden, wo man Baren in Kopenhagen
finden kann - 643 Stück. Ich habe etwa 150 Namen durchsucht, und
nur 1 davon war deutsch.

Aber ich kann in unserer Sprachgruppe andere fragen.
--
Bertel, Dänemark
Walter Schmid
2015-02-07 20:36:32 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Ich habe eine Webseite gefunden, wo man Baren in Kopenhagen
^^^^
Bars


Gruss

Walter
--
Hauptstadt Dänemarks: Kbenhavn
(das o haben sie ja selber durchgestrichen)
Heinz Lohmann
2015-02-08 03:32:41 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Ich habe eine Webseite gefunden, wo man Baren in Kopenhagen
^^^^
Bars
Vielleicht meint er Kinder?
--
mfg
Heinz Lohmann
Danshui, Taiwan
25°07'58"N 121°27'56"E
Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat. W.B.
Bertel Lund Hansen
2015-02-08 13:38:22 UTC
Permalink
Post by Heinz Lohmann
Post by Bertel Lund Hansen
Ich habe eine Webseite gefunden, wo man Baren in Kopenhagen
^^^^
Post by Heinz Lohmann
Bars
Vielleicht meint er Kinder?
Kinder = børn

Kind = barn
--
Bertel, Dänemark
Dieter Britz
2015-02-09 09:11:52 UTC
Permalink
Dieser Spiegel-Artikel dürfte nicht nur Bertel und Dieter einen
Kommentar wert sein.
Vielleicht gar einen Bericht, wie und was sie selbst davon beobachten.
Ich treffe nicht viele Menschen, und heute wohne ich in einem kleinen
Dorf. Ich weiss nicht, wie es mit der deutschen Sprache in Dänemark
geht.
Kleines Dorf? Wir wohnen beide in Aarhus, mit ca. 300,000
Einwohnern {:]. OK, die in Kopenhagen nennen das die Provinz.

Ich habe in Aarhus ein Geschäft gesehen mit deutschem Namen,
habe aber vergessen welches und welchen. Sonst ist das, so weit
ich das sehe, kein Trend hier - vielleicht in Kopenhagen.

Das mit der Abneigung gegen Deutsch stimmt weiterhin. Meine Kinder
meinen alle, Deutsch sei hart und hässlich, und können es nur
schlecht, leider.
--
Dieter Britz
Christina Kunze
2015-02-09 20:54:43 UTC
Permalink
Post by Dieter Britz
Das mit der Abneigung gegen Deutsch stimmt weiterhin. Meine Kinder
meinen alle, Deutsch sei hart und hässlich, und können es nur
schlecht, leider.
Noch ein Stück südlicher (Aabenraa) können alle Deutsch, sicherlich
wegen der Grenznähe und der deutschen Touristen. Ich hab keine Chance,
Dänisch-Versuche zu starten, weil mir immer alle gleich auf Deutsch
antworten. Na gut, ich habe zwei Kinder im Schlepptau, die außer ja und
nej und bamse kein Wort Dänisch können ...

chr
Wolfgang Schwanke
2015-02-09 21:42:01 UTC
Permalink
Post by Christina Kunze
Noch ein Stück südlicher (Aabenraa) können alle Deutsch, sicherlich
wegen der Grenznähe und der deutschen Touristen.
Außerdem liegt es mitten im Gebiet der deutschsprachigen Minderheit.
--
John Peel is not enough

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Bernd Nawothnig
2015-02-10 20:26:43 UTC
Permalink
Post by Dieter Britz
Das mit der Abneigung gegen Deutsch stimmt weiterhin. Meine Kinder
meinen alle, Deutsch sei hart und hässlich, und können es nur
schlecht, leider.
Wobei man das mit dem hart häufiger hört. Ich erinnere mich spontan an
diese Szene in Amadeus: "scusate, but German is too brutal for
singing". Als deutscher Muttersprachler weiß ich natürlich nicht, wie
es in den Ohren von Nicht-Deutschsprechern klingt, aber ich denke, es
wird schon was wahres dran sein.




Bernd
--
no time toulouse
Detlef Meißner
2015-02-10 20:39:15 UTC
Permalink
Post by Bernd Nawothnig
Post by Dieter Britz
Das mit der Abneigung gegen Deutsch stimmt weiterhin. Meine Kinder
meinen alle, Deutsch sei hart und hässlich, und können es nur
schlecht, leider.
Wobei man das mit dem hart häufiger hört. Ich erinnere mich spontan an
diese Szene in Amadeus: "scusate, but German is too brutal for
singing". Als deutscher Muttersprachler weiß ich natürlich nicht, wie
es in den Ohren von Nicht-Deutschsprechern klingt, aber ich denke, es
wird schon was wahres dran sein.
Klar, Italienisch oder Französisch klingt melodiöser.

Beim Deutschen wird gern das Hitler-Deutsch genommen.

Detlef
Sepp Neuper
2015-02-11 01:41:15 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Klar, Italienisch oder Französisch klingt melodiöser.
Beim Deutschen wird gern das Hitler-Deutsch genommen.
Ich frage mich auch immer wieder, ob die Meinung der
Nicht-Deutschen, die deutsche Sprache sei hart, lediglich
eine Einbildung sein könnte, die auf das Angucken von
zu vielen Spielfilmen über den 2. Weltkrieg fußt.

Wenn man z.B. bedenkt, daß ein deutscher Satz wesentlich
länger als ein englischer Satz gleichen Inhaltes ist, dann weist
dies doch eher auf eine weiche, geschwungene Sprache hin,
als dies bei einem kurzen, abgehackten Englisch der Fall ist.

Servus, Sepp
Wolfgang Schwanke
2015-02-11 02:36:54 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Ich frage mich auch immer wieder, ob die Meinung der
Nicht-Deutschen, die deutsche Sprache sei hart, lediglich
eine Einbildung sein könnte, die auf das Angucken von
zu vielen Spielfilmen über den 2. Weltkrieg fußt.
Ich glaub es hat mit sowas zu tun:

http://www.youtube.com/watch?v=g1T0MpW5l_g

Die glauben das wohl wirklich.
--
John Peel is not enough

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Bertel Lund Hansen
2015-02-11 10:14:35 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Schwanke

Die glauben das wohl wirklich.
Wenn sie English ebenso hart und wütend aussprach, würde diese
Sprache auch abscheulich vorkommen.

Dänisch und besonders Hollandisch haben auch Laute, die
Fremdsprachiche hart vorkommen.
--
Bertel, Dänemark
Helmut Richter
2015-02-11 08:56:35 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Post by Detlef Meißner
Klar, Italienisch oder Französisch klingt melodiöser.
Mir ist es schon mal passiert -- allerdings nur einmal im Leben --, dass
sich um eine Gruppe von uns damals jungen Leuten, die wir uns auf
Deutsch unterhielten, eine Reihe anderer junger leute scharten, die
zuhörten. Befragt, warum, antworteten sie, sie verstünden kein Wort,
aber sie hörten die melodische deutsche Sprache so gern. Es waren Italiener.

Was Französisch angeht, kommt es sehr darauf an, wer es spricht. In
Frankreich gab es -- vermutlich gibt es noch, aber jetzt bin ich
seltener dort -- eine ausgeprägte Halbstarkenkultur: irgendwelche
Jugendliche, die nächtens um ihre Motos rumstehen und sich unterhalten,
vermutlich darüber, was sie als nächstes tun. Das ist *keine* melodische
Sprache.
Post by Sepp Neuper
Wenn man z.B. bedenkt, daß ein deutscher Satz wesentlich
länger als ein englischer Satz gleichen Inhaltes ist, dann weist
dies doch eher auf eine weiche, geschwungene Sprache hin,
als dies bei einem kurzen, abgehackten Englisch der Fall ist.
Die Wahrnehmung "abgehackt" dürfte von den Knacklauten kommen, die vor
den Vokalen am Morphemanfang stehen. "?er ?aß ?ein ?Ei ?und ?einen
?Apfel" klingt abgehackter als ein französisiertes "eraßeinei
(h)undeinenapfel".
--
Helmut Richter
Florian Ritter
2015-02-11 09:34:31 UTC
Permalink
Post by Helmut Richter
Post by Detlef Meißner
Klar, Italienisch oder Französisch klingt melodiöser.
Mir ist es schon mal passiert -- allerdings nur einmal im Leben --, dass
sich um eine Gruppe von uns damals jungen Leuten, die wir uns auf
Deutsch unterhielten, eine Reihe anderer junger leute scharten, die
zuhörten. Befragt, warum, antworteten sie, sie verstünden kein Wort,
aber sie hörten die melodische deutsche Sprache so gern.
Habe ich als Student im Baltikum so erlebt, sowohl in Wilna wie in Reval,
da hatte es aber politische Hintergründe - alles Nichtsowjetische war
gut. Nit uns zu sprechen wagte aber kaum einer, die Umstände waren nicht
darnach - selbst ein Institutsdirektor, der in Graz studiert hatte, schaltete nach wenigen deutschen Sätzen der Begrüßung auf Russisch um mit der Begründung, wir verstünden sicher kein Steirisch, eine ganz witzige Warnung vor anwesenden Lauschern - FR
Gründe
Bärbel Nolden
2015-02-11 09:55:48 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Post by Bernd Nawothnig
Wobei man das mit dem hart häufiger hört. Ich erinnere mich spontan an
diese Szene in Amadeus: "scusate, but German is too brutal for
singing". Als deutscher Muttersprachler weiß ich natürlich nicht, wie
es in den Ohren von Nicht-Deutschsprechern klingt, aber ich denke, es
wird schon was wahres dran sein.
Klar, Italienisch oder Französisch klingt melodiöser.
Für's Singen kann ich zwar nicht "brutal", aber anstrengender als
Englisch, Italienisch oder Französisch bestätigen - wenn man den Text
verständlich rüberbringen will. Das liegt an den vielen Vokalhaufen, die
ganz schön viel Luft brauchen.
Hart klingt Deutsch vielleicht wegen der Knacklaute vor Vokalen. Die
wegzulassen, wenn man in einer anderen Sprache singt, geht auch nicht
jedem leicht von der Zunge.

Bärbel
Oliver Cromm
2015-02-10 22:59:58 UTC
Permalink
Post by Bernd Nawothnig
Post by Dieter Britz
Das mit der Abneigung gegen Deutsch stimmt weiterhin. Meine Kinder
meinen alle, Deutsch sei hart und hässlich, und können es nur
schlecht, leider.
Wobei man das mit dem hart häufiger hört. Ich erinnere mich spontan an
diese Szene in Amadeus: "scusate, but German is too brutal for
singing". Als deutscher Muttersprachler weiß ich natürlich nicht, wie
es in den Ohren von Nicht-Deutschsprechern klingt, aber ich denke, es
wird schon was wahres dran sein.
Ich habe schon viele Male die Überraschung erlebt: "Deutsch klingt
gar nicht so hart, wie ich dachte". Es wird auch schon ein
Vorurteil dran sein. Meistens ist damit mein Deutsch gemeint, also
nicht etwa Schwäbisch oder andere besonders melodiöse Varianten.

Ich halte Russisch übrigens für ausgesprochen sangbar. Davon haben
auch viele Deutsche eine falsche Vorstellung - Russisch ist
tatsächlich vokalreich. Vielleicht rührt das Vorurteil zum Teil
von Tschechisch und Kroatisch her.
--
Bug:
An elusive creature living in a program that makes it incorrect.
The activity of "debugging," or removing bugs from a program, ends
when people get tired of doing it, not when the bugs are removed.
Florian Ritter
2015-02-11 01:41:42 UTC
Permalink
Post by Oliver Cromm
Ich habe schon viele Male die Überraschung erlebt: "Deutsch klingt
gar nicht so hart, wie ich dachte". Es wird auch schon ein
Vorurteil dran sein. Meistens ist damit mein Deutsch gemeint, also
nicht etwa Schwäbisch oder andere besonders melodiöse Varianten.
Ich halte Russisch übrigens für ausgesprochen sangbar. Davon haben
auch viele Deutsche eine falsche Vorstellung - Russisch ist
tatsächlich vokalreich.
Jemand - ich meine, es war ein französischer Nobelpreisträger - hat mal
gesagt, Russisch klänge wie eine Mischung aus Honig und Schlämmkreide - FR
Frank Hucklenbroich
2015-02-11 07:46:38 UTC
Permalink
Post by Florian Ritter
Post by Oliver Cromm
Ich habe schon viele Male die Überraschung erlebt: "Deutsch klingt
gar nicht so hart, wie ich dachte". Es wird auch schon ein
Vorurteil dran sein. Meistens ist damit mein Deutsch gemeint, also
nicht etwa Schwäbisch oder andere besonders melodiöse Varianten.
Ich halte Russisch übrigens für ausgesprochen sangbar. Davon haben
auch viele Deutsche eine falsche Vorstellung - Russisch ist
tatsächlich vokalreich.
Jemand - ich meine, es war ein französischer Nobelpreisträger - hat mal
gesagt, Russisch klänge wie eine Mischung aus Honig und Schlämmkreide - FR
Ja, so etwas ölig hört sich das manchmal in der Tat an, wenn die "jis" und
"jas" irgendwie breitgekaut werden.

Grüße,

Frank
Hans
2015-02-11 09:27:39 UTC
Permalink
Am 11.02.2015, 02:41 Uhr, schrieb Florian Ritter =
Ich habe schon viele Male die =C3=9Cberraschung erlebt: "Deutsch klin=
gt
gar nicht so hart, wie ich dachte". Es wird auch schon ein
Vorurteil dran sein. Meistens ist damit mein Deutsch gemeint, also
nicht etwa Schw=C3=A4bisch oder andere besonders melodi=C3=B6se Varia=
nten.
Ich halte Russisch =C3=BCbrigens f=C3=BCr ausgesprochen sangbar. Davo=
n haben
auch viele Deutsche eine falsche Vorstellung - Russisch ist
tats=C3=A4chlich vokalreich.
Jemand - ich meine, es war ein franz=C3=B6sischer Nobelpreistr=C3=A4ge=
r - hat mal
gesagt, Russisch kl=C3=A4nge wie eine Mischung aus Honig und Schl=C3=A4=
mmkreide - =
FR
Und ein D=C3=A4ne sagte mir mal, da=C3=9F D=C3=A4nisch so klingt, wie we=
nn man eine hei=C3=9Fe =

Kartoffel im Rachen hat...

Hans
Bertel Lund Hansen
2015-02-11 10:10:43 UTC
Permalink
Post by Bernd Nawothnig
Wobei man das mit dem hart häufiger hört. Ich erinnere mich spontan an
diese Szene in Amadeus: "scusate, but German is too brutal for
singing". Als deutscher Muttersprachler weiß ich natürlich nicht, wie
es in den Ohren von Nicht-Deutschsprechern klingt, aber ich denke, es
wird schon was wahres dran sein.
Das kommt an ... "Rösslein Rot", "Sag mir wo die Blumen sind",
"In einen kühlen Grunden" sind gar nicht hart, und es gibt sicher
unzählige andere.

Aber wenn ein Däne Deutsch lächerlich machen will, sprecht er
viele von der Halslaute (wie "ach") aus und plaziert viele Verben
zum Schluss. Dann kommt es hart und schwierig vor.
--
Bertel, Dänemark
Heinz Lohmann
2015-02-08 03:38:01 UTC
Permalink
Post by Gunhild Simon
Dieser Spiegel-Artikel dürfte nicht nur
Bertel und Dieter einen Kommentar wert sein.
Vielleicht gar einen Bericht, wie und was
sie selbst davon beobachten.
Ja,und ob überhaupt was dran ist.
Schließlich wollen Deutsche auch mal glänzen!
Kann ja auch ein Not-Thema aus der Schublade
gezogen, aus dem Ärmel gezaubert sein.
Wie viele Quellen außer Germanist Ken Farø finden sich in dem Artikel?

Ergo: dünn unterfüttertes Not-Thema.
Journalisten haben's manchmal nicht leicht.
--
mfg
Heinz Lohmann
Danshui, Taiwan
25°07'58"N 121°27'56"E
Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat. W.B.
Sepp Neuper
2015-02-08 09:34:21 UTC
Permalink
Post by Gunhild Simon
Ja,und ob überhaupt was dran ist.
Schließlich wollen Deutsche auch mal glänzen!
War das jetzt ironisch gemeint?
Wenn der Oberbösewicht im Film "Die Hard" ein Deutscher ist,
könnte man sich als Deutscher zwar geschmeichelt fühlen,
aber irgendwie hat dies trotzdem einen etwas merkwürdigen
Beigeschmack.

Servus, Sepp
Walter Schmid
2015-02-08 10:02:44 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Post by Gunhild Simon
Ja,und ob überhaupt was dran ist.
Schließlich wollen Deutsche auch mal glänzen!
War das jetzt ironisch gemeint?
Wenn der Oberbösewicht im Film "Die Hard" ein Deutscher ist,
könnte man sich als Deutscher zwar geschmeichelt fühlen,
aber irgendwie hat dies trotzdem einen etwas merkwürdigen
Beigeschmack.
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine positive
Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine solche
spielen darf?

Gruss

Walter
--
Hauptstadt Dänemarks: Kbenhavn
(das o haben sie ja selber durchgestrichen)
Detlef Meißner
2015-02-08 10:05:51 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Post by Sepp Neuper
Post by Gunhild Simon
Ja,und ob überhaupt was dran ist.
Schließlich wollen Deutsche auch mal glänzen!
War das jetzt ironisch gemeint?
Wenn der Oberbösewicht im Film "Die Hard" ein Deutscher ist,
könnte man sich als Deutscher zwar geschmeichelt fühlen,
aber irgendwie hat dies trotzdem einen etwas merkwürdigen
Beigeschmack.
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine positive
Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine solche
spielen darf?
Gibt es, aber das sind Frauenrollen.

Die Amis lieben das Dämonische an den Deutschen.
Aber vielleicht liegt es auch nur daran, dass die Deutschen (plus
Nachbarn) das besser Darstellen können.

Detlef
Thomas Schade
2015-02-08 10:28:14 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine positive
Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine solche
spielen darf?
Lies dir mal die Filmografie von Armin Mueller-Stahl durch.


Ciao
Toscha
--
Wer Teppichböden richtig verlegt, der findet sie auch wieder.
Walter Schmid
2015-02-08 10:38:46 UTC
Permalink
Post by Thomas Schade
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine positive
Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine solche
spielen darf?
Lies dir mal die Filmografie von Armin Mueller-Stahl durch.
Da steht nicht ob gut oder böse.

Gruss

Walter
--
Hauptstadt Dänemarks: Kbenhavn
(das o haben sie ja selber durchgestrichen)
Thomas Schade
2015-02-08 10:47:14 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Post by Thomas Schade
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine positive
Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine solche
spielen darf?
Lies dir mal die Filmografie von Armin Mueller-Stahl durch.
Da steht nicht ob gut oder böse.
Avalon, Shine, zwei sollten wohl reichen.


Ciao
Toscha
--
To finish first,
You first have to finish.
Walter Schmid
2015-02-08 12:26:44 UTC
Permalink
Post by Thomas Schade
Post by Walter Schmid
Post by Thomas Schade
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine positive
Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine solche
spielen darf?
Lies dir mal die Filmografie von Armin Mueller-Stahl durch.
Da steht nicht ob gut oder böse.
Avalon, Shine, zwei sollten wohl reichen.
50% davon (Shine) sind aber keine Hollywood-Filme.

Gruss

Walter
--
Hauptstadt Dänemarks: Kbenhavn
(das o haben sie ja selber durchgestrichen)
Detlef Meißner
2015-02-08 10:46:52 UTC
Permalink
Post by Thomas Schade
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine positive
Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine solche
spielen darf?
Lies dir mal die Filmografie von Armin Mueller-Stahl durch.
Du kannst auch Ralf Möller nehmen.

Im Bewusstsein der Zuschauer bleiben halt die Bösewichte hängen,
besonders dann, wenn sie besonders fies sind. Dann ist der Gegensatz zum
amerikanischen Helden besonders groß.

BTW: Ob in den USA erwähnt wir, dass Bruce Willis deutsche Wurzeln hat?
Das passt nicht so gut: deutscher Held gegen deutschen Bösewicht.

Detlef
Stephen Hust
2015-02-08 10:50:53 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine positive
Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine solche
spielen darf?
"Ship of Fools"? Heinz Rühmann, Oskar Werner (Österreicher, der auch in
"Fahrenheit 451" war, das ist aber kein Hollywood-Film).

"One, Two, Three", Horst Buchholz.

"The Flight of the Phoenix", Hardy Krüger.
--
Steve

My e-mail address works as is.
Detlef Meißner
2015-02-08 11:08:03 UTC
Permalink
Post by Stephen Hust
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine positive
Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine solche
spielen darf?
"Ship of Fools"? Heinz Rühmann, Oskar Werner (Österreicher, der auch in
"Fahrenheit 451" war, das ist aber kein Hollywood-Film).
"One, Two, Three", Horst Buchholz.
"The Flight of the Phoenix", Hardy Krüger.
Das ist aber schon lange her!

Hollywoodfilme (Blockbuster) sind doch sehr einfach gestrickt, hier der
Gute (Amerikaner - es darf inzwischen auch mal ein Schwarzer sein), dort
der Böse (Deutsche, Russe, Chinese ...).
Das entspricht der kindlichen Mentalität, alles in Gut und Böse
einteilen zu wollen.

Neulich sagte ein deutscher Schauspieler (habe den Namen vergessen),
dass er zwar schon Angebote aus Hollywood gehabt habe, aber da solle er
nur Schurken oder Nazis spielen.

Detlef
Bertel Lund Hansen
2015-02-08 13:48:49 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Neulich sagte ein deutscher Schauspieler (habe den Namen vergessen),
dass er zwar schon Angebote aus Hollywood gehabt habe, aber da solle er
nur Schurken oder Nazis spielen.
Kevin Bacon (nein, kein Deutscher) liebt besonders solche Rollen
zu spielen, und er hat angeblich nein zu mehrere Angebote gesagt,
weil die Person 'gut' war.

Er ist übrigens hervorragend.
--
Bertel, Dänemark
Sepp Neuper
2015-02-08 23:03:02 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Kevin Bacon (nein, kein Deutscher) liebt besonders solche Rollen
zu spielen, und er hat angeblich nein zu mehrere Angebote gesagt,
weil die Person 'gut' war.
Henry Fonda sagte einmal, das was ihm an seiner Rolle in dem Film
"Once Upon a Time in the West" am besten gefiel, war, daß er
endlich einmal einen Bösewicht spielen durfte.

Ciao, Sepp
Wolfgang Schwanke
2015-02-08 11:42:31 UTC
Permalink
Post by Stephen Hust
"One, Two, Three", Horst Buchholz.
Der eigentliche Held dadrin ist aber James Cagney.
--
John Peel is not enough

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Sepp Neuper
2015-02-08 22:59:18 UTC
Permalink
Stephen Hust <***@a1.net> schrieb:

[Der gute Deutsche]
Post by Stephen Hust
"The Flight of the Phoenix", Hardy Krüger.
Mööööp! Hardy Krüger verkörperte in diesem Film eben genau
wieder den typischen Deutschen, wie man in sich vorstellte:
Gefühllos, kaltherzig, ergebnisorientiert, über Leichen gehend.
Er war also der "Bösewicht" des Films. Auch wenn er dann
ganz am Schluß einen kurzen, versöhnlichen Dialog mit dem
Hauptdarsteller (James Stewart) hatte.

Servus, Sepp
Volker Gringmuth
2015-02-09 07:41:42 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Mööööp! Hardy Krüger verkörperte in diesem Film eben genau
Gefühllos, kaltherzig, ergebnisorientiert, über Leichen gehend.
Er war also der "Bösewicht" des Films.
In „Hatari!“ ist Krüger aber deutlich nicht-böse. Wobei das einer der
wenigen Filme ist, die ganz ohne Bösewicht auskommen und /trotzdem/ incl.
Überlänge sehenswert sind.


vG
Sepp Neuper
2015-02-09 23:01:55 UTC
Permalink
In „Hatari!“ ist Krüger aber deutlich nicht-böse. Wobei das einer der
wenigen Filme ist, die ganz ohne Bösewicht auskommen und /trotzdem/ incl.
Überlänge sehenswert sind.
Sagen wir mal "sehenswert waren".
Aus heutiger Sicht ist das Teil einfach viel zu amerikanisch.
Wobei man natürlich einschränken muß, daß ein Film mit
John Wayne gar nicht anders sein kann.

Servus, Sepp
Heinz Lohmann
2015-02-10 02:28:39 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Sagen wir mal "sehenswert waren".
Aus heutiger Sicht ist das Teil einfach viel zu amerikanisch.
Wobei man natürlich einschränken muß, daß ein Film mit
John Wayne gar nicht anders sein kann.
Man müsste ihn dann umbenennen in Johann Wegner.
--
mfg
Heinz Lohmann
Danshui, Taiwan
25°07'58"N 121°27'56"E
Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat. W.B.
Wolfgang Schwanke
2015-02-08 11:41:08 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine positive
Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine solche
spielen darf?
The Sound of Music, Schindlers Liste, Der große Diktator :)
--
John Peel is not enough

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Jürgen R.
2015-02-08 13:08:29 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Post by Sepp Neuper
Post by Gunhild Simon
Ja,und ob überhaupt was dran ist.
Schließlich wollen Deutsche auch mal glänzen!
War das jetzt ironisch gemeint?
Wenn der Oberbösewicht im Film "Die Hard" ein Deutscher ist,
könnte man sich als Deutscher zwar geschmeichelt fühlen,
aber irgendwie hat dies trotzdem einen etwas merkwürdigen
Beigeschmack.
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine positive
Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine solche
spielen darf?
Gruss
Walter
Hollywood unterscheidet sicher nicht zwischen Schweizern,
Österreichern und Deutschen.

Ich glaube Maximilian Schell und Horst Buchholz sind
Kandidaten. Habe aber nie einen Hollywood Film gesehen mit
diesen Schauspielern. Brandauer ist auch ein Kandidat.

Es ist sogar denkbar, dass Peter Lorre irgendwo als positive
Figur auftaucht, sozusagen zufälligerweise.
Bertel Lund Hansen
2015-02-08 14:06:54 UTC
Permalink
Post by Jürgen R.
Es ist sogar denkbar, dass Peter Lorre irgendwo als positive
Figur auftaucht, sozusagen zufälligerweise.
Das habe ich nicht erlebt.
--
Bertel, Dänemark
Jürgen R.
2015-02-08 14:18:30 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Jürgen R.
Es ist sogar denkbar, dass Peter Lorre irgendwo als positive
Figur auftaucht, sozusagen zufälligerweise.
Das habe ich nicht erlebt.
Ich auch nicht, aber er hat viele kleine Rollen gespielt,
vielleicht zufällig auch einen sympathischen Charakter. Zu
berücksichtigen ist, dass was in Hollywood ein Schurke ist,
anderswo als positive Figur gesehen erden kann.
Bertel Lund Hansen
2015-02-08 13:44:14 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine positive
Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine solche
spielen darf?
Wie deutsch ist Ed Harris? Arnold Schwarzenegger?
--
Bertel, Dänemark
Volker Gringmuth
2015-02-08 13:47:14 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine positive
Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine solche
spielen darf?
Wie deutsch ist Ed Harris? Arnold Schwarzenegger?
Schwarzenegger immerhin genug, um nicht US-Präsident werden zu können.
Ansonsten hätte er realistische Chancen.


vG
Oliver Jennrich
2015-02-08 14:11:22 UTC
Permalink
Post by Volker Gringmuth
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine positive
Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine solche
spielen darf?
Wie deutsch ist Ed Harris? Arnold Schwarzenegger?
Schwarzenegger immerhin genug, um nicht US-Präsident werden zu können.
Ansonsten hätte er realistische Chancen.
Als was? Als US Präsident? Oder als Kandidat? Letzeres kann jeder, der
IIRC $3000 aufbieten kann und die sonstigen Randbedingungen erfüllt.

Als Präsident. Ja, sicher. So wie man sich das so vorstellt. Like a
snowball in hell.
--
Space - The final frontier
Bertel Lund Hansen
2015-02-08 14:13:52 UTC
Permalink
Post by Oliver Jennrich
Als Präsident. Ja, sicher. So wie man sich das so vorstellt. Like a
snowball in hell.
Or like a govenor in the largest American state (when counting
people).
--
Bertel, Dänemark
Oliver Jennrich
2015-02-08 14:48:05 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Oliver Jennrich
Als Präsident. Ja, sicher. So wie man sich das so vorstellt. Like a
snowball in hell.
Or like a govenor in the largest American state (when counting
people).
Eben. Und jetzt vergleiche mal die Republikaner in Kalifornien mit der
Partei im Rest des Landes (ausgenommen vielleicht noch die 'New England'
Staaten). Vor einer Kandidatur stehen die Primaries. Und ob da beim
gegenwärtigen Tea-Party-verseuchten Klima ein kalifornischer Linker mit
zweifelhafter Familienmoral eine Chance hätte? Eher nicht.

Aber es ist ja ohnehin gegenstandslos.
--
Space - The final frontier
Jürgen R.
2015-02-08 15:21:33 UTC
Permalink
Post by Oliver Jennrich
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Oliver Jennrich
Als Präsident. Ja, sicher. So wie man sich das so vorstellt. Like a
snowball in hell.
Or like a govenor in the largest American state (when counting
people).
Eben. Und jetzt vergleiche mal die Republikaner in Kalifornien mit der
Partei im Rest des Landes (ausgenommen vielleicht noch die 'New England'
Staaten). Vor einer Kandidatur stehen die Primaries. Und ob da beim
gegenwärtigen Tea-Party-verseuchten Klima ein kalifornischer Linker mit
zweifelhafter Familienmoral eine Chance hätte? Eher nicht.
Aber es ist ja ohnehin gegenstandslos.
Kannst du dir vorstellen, was man gedacht hat, als zuerst
bekannt wurde, dass Ronnie Reagan den Ehrgeiz hatte,
Präsident zu werden?

Ich erinnere mich noch genau. Man wusste vielleicht, dass
Reagan ein Schauspieler in Hollywood B-Filmen war.

Allgemein bekannt wurde er aber als "host" für das "General
Electric Theater", ein Fernsehprogramm, 30 Minuten
wöchentlich, etwa auf "Reader's Digest" Niveau, das in den
50-er Jahren lief. Dort las er die GE Reklame und eine kurze
Einführung zu dem jeweiligen Wohlfühlfilm. Der Stil war
genau der, den wir später 8 Jahre lang ertragen mussten: Ein
leicht schmieriger, ziemlich dummer aber eigentlich
harmloser ältlicher Onkel. Solch einer kann doch nie im
Leben Präsident werden. Für wie blöd hältst du die Leute
eigentlich?
Oliver Jennrich
2015-02-08 16:04:28 UTC
Permalink
Post by Oliver Jennrich
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Oliver Jennrich
Als Präsident. Ja, sicher. So wie man sich das so vorstellt. Like a
snowball in hell.
Or like a govenor in the largest American state (when counting
people).
Eben. Und jetzt vergleiche mal die Republikaner in Kalifornien mit der
Partei im Rest des Landes (ausgenommen vielleicht noch die 'New England'
Staaten). Vor einer Kandidatur stehen die Primaries. Und ob da beim
gegenwärtigen Tea-Party-verseuchten Klima ein kalifornischer Linker mit
zweifelhafter Familienmoral eine Chance hätte? Eher nicht.
Aber es ist ja ohnehin gegenstandslos.
Kannst du dir vorstellen, was man gedacht hat, als zuerst bekannt
wurde, dass Ronnie Reagan den Ehrgeiz hatte, Präsident zu werden?
Das war etwa Mitte bis Ende der 60er, nicht wahr? Damals ist genau das
passiert: Trotz (oder wegen) seines Amtes als Gouverneur ist er in den
Primaries zweimal auf die Nase gefallen (68 und 76). Dabei hat er 1968
sogar die meisten Stimmen bekommen (wegen Kalifornien), aber deutlich
weniger Parteitagsdelegierte als Nixon, 1976 hat er gegen Ford den
kürzeren gezogen - beide Male vermutlich auch deshalb, weil er dem
damals 'falschen' Parteiflügel (konservativ) angehörte.
Ich erinnere mich noch genau. Man wusste vielleicht, dass Reagan ein
Schauspieler in Hollywood B-Filmen war.
'Man'? Ich denke schon, dass er in den USA und vor allem in der
Republikanischen Partei als Gouverneur von Kalifornien und Repräsentant
des konservativen Parteiflügels bekannt war. In deinen Worten: 'Für wie
blöd hältst du die Leute eigentlich?'.

In den USA wird niemand Präsident (jedenfalls heutzutage), der nicht die
Mehrheit seiner Partei hinter sich hat. Oder jedenfalls eine sehr starke
Minderheit - ohne entsprechende Erfolge in den Primaries schafft man es
nichtmal auf den Wahlzettel. Und Schwarzeneggers 'policies' in
Kalifornien mögen zwar für einen Europäer eher konservativ sein (Three
strikes, Rechte von illegalen Einwanderern), in der jetzigen
Republikanischen Partei steht er aber vor allem mit seinen Ansichten zum
Umweltschutz und den Emissionsvorschriften für die Industrie sehr weit
links vom Mainstream.

Wie gesagt, wir werden es ohnehin nie erfahren, aber seine Chancen auf
die US Präsidentschaft mit einer Analogie zu Ronald Reagan zu begründen
(weil der ja auch in Kalifornien Gouverneur war und auch ein
Schauspieler) ist schon reichlich naiv.
--
Space - The final frontier
Jürgen R.
2015-02-08 16:43:10 UTC
Permalink
Post by Oliver Jennrich
Post by Oliver Jennrich
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Oliver Jennrich
Als Präsident. Ja, sicher. So wie man sich das so vorstellt. Like a
snowball in hell.
Or like a govenor in the largest American state (when counting
people).
Eben. Und jetzt vergleiche mal die Republikaner in Kalifornien mit der
Partei im Rest des Landes (ausgenommen vielleicht noch die 'New England'
Staaten). Vor einer Kandidatur stehen die Primaries. Und ob da beim
gegenwärtigen Tea-Party-verseuchten Klima ein kalifornischer Linker mit
zweifelhafter Familienmoral eine Chance hätte? Eher nicht.
Aber es ist ja ohnehin gegenstandslos.
Kannst du dir vorstellen, was man gedacht hat, als zuerst bekannt
wurde, dass Ronnie Reagan den Ehrgeiz hatte, Präsident zu werden?
Das war etwa Mitte bis Ende der 60er, nicht wahr?
Nein. Das war in den 50er Jahren, lange bevor er, samt
seinem Aufpasser Meese, Gouverneur von Kalifornien wurde.
Übrigens war er damals Mitglied der Demokratischen Partei.

Du hast mich offenbar falsch verstanden: Ich meine, dass man
die Chancen dieser Typen überhaupt nicht richtig einschätzen
kann und nahm Reagan als Beispiel, bevor er sich überhaupt
zu irgendeiner Wahl (außerhalb Hollywood's, Screen Actor's
Guild usw) gestellt hatte.
Post by Oliver Jennrich
Damals ist genau das
passiert: Trotz (oder wegen) seines Amtes als Gouverneur ist er in den
Primaries zweimal auf die Nase gefallen (68 und 76). Dabei hat er 1968
sogar die meisten Stimmen bekommen (wegen Kalifornien), aber deutlich
weniger Parteitagsdelegierte als Nixon, 1976 hat er gegen Ford den
kürzeren gezogen - beide Male vermutlich auch deshalb, weil er dem
damals 'falschen' Parteiflügel (konservativ) angehörte.
Ich erinnere mich noch genau. Man wusste vielleicht, dass Reagan ein
Schauspieler in Hollywood B-Filmen war.
'Man'? Ich denke schon, dass er in den USA und vor allem in der
Republikanischen Partei als Gouverneur von Kalifornien und Repräsentant
des konservativen Parteiflügels bekannt war. In deinen Worten: 'Für wie
blöd hältst du die Leute eigentlich?'.
In den USA wird niemand Präsident (jedenfalls heutzutage), der nicht die
Mehrheit seiner Partei hinter sich hat. Oder jedenfalls eine sehr starke
Minderheit - ohne entsprechende Erfolge in den Primaries schafft man es
nichtmal auf den Wahlzettel. Und Schwarzeneggers 'policies' in
Kalifornien mögen zwar für einen Europäer eher konservativ sein (Three
strikes, Rechte von illegalen Einwanderern), in der jetzigen
Republikanischen Partei steht er aber vor allem mit seinen Ansichten zum
Umweltschutz und den Emissionsvorschriften für die Industrie sehr weit
links vom Mainstream.
Wie gesagt, wir werden es ohnehin nie erfahren, aber seine Chancen auf
die US Präsidentschaft mit einer Analogie zu Ronald Reagan zu begründen
(weil der ja auch in Kalifornien Gouverneur war und auch ein
Schauspieler) ist schon reichlich naiv.
Beate Goebel
2015-02-08 14:14:46 UTC
Permalink
Volker Gringmuth schrieb am 08 Feb 2015
Post by Volker Gringmuth
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine
positive Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine
solche spielen darf?
Wie deutsch ist Ed Harris? Arnold Schwarzenegger?
Schwarzenegger immerhin genug, um nicht US-Präsident werden zu
können. Ansonsten hätte er realistische Chancen.
Schwarzenegger ist Östereicher! Da sollte man in Dtl. doch Wert drauf
legen.

Beate <SCNR>
--
"Herzlichen Glueckwunsch zum Namenstag. Heute ist "Trottel"."
[Immo 'FaUl' Wehrenberg in dcsm]
Roland Franzius
2015-02-08 15:40:02 UTC
Permalink
Post by Beate Goebel
Volker Gringmuth schrieb am 08 Feb 2015
Post by Volker Gringmuth
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine
positive Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine
solche spielen darf?
Wie deutsch ist Ed Harris? Arnold Schwarzenegger?
Schwarzenegger immerhin genug, um nicht US-Präsident werden zu
können. Ansonsten hätte er realistische Chancen.
Schwarzenegger ist Östereicher! Da sollte man in Dtl. doch Wert drauf
legen.
Soweit bekannt, ist er Amerikaner, nur eben kein Geborener, was eine
Präsidentschaft verhindert. Da sind sie sehr eigen.

Im übrigen werden Gouverneure der Bundesstaaten grundsätzlich trotz
aller Bemühungen nicht mehr zu Präsidenten gewählt, wenn sie ihre
politische Unfähigkeit schon unter Beweis gestellt haben.
--
Roland Franzius
Oliver Jennrich
2015-02-08 16:10:01 UTC
Permalink
Post by Roland Franzius
Post by Beate Goebel
Volker Gringmuth schrieb am 08 Feb 2015
Post by Volker Gringmuth
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine
positive Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine
solche spielen darf?
Wie deutsch ist Ed Harris? Arnold Schwarzenegger?
Schwarzenegger immerhin genug, um nicht US-Präsident werden zu
können. Ansonsten hätte er realistische Chancen.
Schwarzenegger ist Östereicher! Da sollte man in Dtl. doch Wert drauf
legen.
Soweit bekannt, ist er Amerikaner, nur eben kein Geborener, was eine
Präsidentschaft verhindert. Da sind sie sehr eigen.
Im übrigen werden Gouverneure der Bundesstaaten grundsätzlich trotz
aller Bemühungen nicht mehr zu Präsidenten gewählt, wenn sie ihre
politische Unfähigkeit schon unter Beweis gestellt haben.
Letzteres ist ja immer Ansichtssache, wie man bei Nixon, Carter, Reagan,
Clinton, und Bush junior gesehen hat. Deren politische Fähigkeiten und
Tätigkeiten in Kalifornien, Georgia, Arkansas und Texas waren sicher auch
umstritten.
--
Space - The final frontier
Volker Gringmuth
2015-02-08 19:05:56 UTC
Permalink
Post by Beate Goebel
Schwarzenegger ist Östereicher!
Eiweiß. Aber Konsens war hierzuthread, daß D/A/CH aus US-Sicht mehr oder
weniger ein Land bilden.


vG
Detlef Meißner
2015-02-08 20:13:51 UTC
Permalink
Post by Beate Goebel
Volker Gringmuth schrieb am 08 Feb 2015
Post by Volker Gringmuth
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine
positive Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine
solche spielen darf?
Wie deutsch ist Ed Harris? Arnold Schwarzenegger?
Schwarzenegger immerhin genug, um nicht US-Präsident werden zu
können. Ansonsten hätte er realistische Chancen.
Schwarzenegger ist Östereicher! Da sollte man in Dtl. doch Wert drauf
legen.
Er und viele andere (Christoph Waltz) gelten als deutsche
(deutschsprachige) Schauspieler, auch wenn sie eine andere
Staatsbürgerschaft haben. Das gilt übrigens auch für Bayern.

detlef
Dorothee Hermann
2015-02-08 22:53:59 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Post by Beate Goebel
Schwarzenegger ist Östereicher! Da sollte man in Dtl. doch Wert
drauf legen.
Er und viele andere (Christoph Waltz) gelten als deutsche
(deutschsprachige) Schauspieler, auch wenn sie eine andere
Staatsbürgerschaft haben. Das gilt übrigens auch für Bayern.
Christoph Waltz "gilt" nicht nur als deutscher Staatsbürger, er
ist es auch.


Dorothee, Bayern ist ein Sonderfall.
--
Semikolon, Minus, Klammer zu
Detlef Meißner
2015-02-08 23:53:14 UTC
Permalink
Post by Dorothee Hermann
Post by Detlef Meißner
Post by Beate Goebel
Schwarzenegger ist Östereicher! Da sollte man in Dtl. doch Wert
drauf legen.
Er und viele andere (Christoph Waltz) gelten als deutsche
(deutschsprachige) Schauspieler, auch wenn sie eine andere
Staatsbürgerschaft haben. Das gilt übrigens auch für Bayern.
Christoph Waltz "gilt" nicht nur als deutscher Staatsbürger, er
ist es auch.
Er ist (seit 2010) auch Österreicher.
Interessant dabei ist, dass er mir die vielen Jahren stets als Deutscher
vorkam und ich mich wunderte, dass von ihm in letzter Zeit nur als
Österreicher gesprochen wurde.
Post by Dorothee Hermann
Dorothee, Bayern ist ein Sonderfall.
Klar, Beckenbauer auch.

Detlef
Martin Gerdes
2015-02-09 23:00:07 UTC
Permalink
Post by Dorothee Hermann
Post by Detlef Meißner
Post by Beate Goebel
Schwarzenegger ist Östereicher! Da sollte man in Dtl. doch Wert
drauf legen.
Er und viele andere (Christoph Waltz) gelten als deutsche
(deutschsprachige) Schauspieler, auch wenn sie eine andere
Staatsbürgerschaft haben. Das gilt übrigens auch für Bayern.
Christoph Waltz "gilt" nicht nur als deutscher Staatsbürger, er
ist es auch.
Die Unaussprechliche stellt die Geschichte mit seiner Staatsbürgerschaft
sehr amüsant dar: Geboren als Kind eines Deutschen mit einer
Österreicherin hatte er von Geburt an ausschließlich einen deutschen
Paß. Aufgewachsen in Wien, fühlt sich als Österreicher und spricht auch
so. Irgendwann hätten die österreichischen Behörden das Defizit erkannt
und ihm einen österreichischen Paß angetragen, letztlich erfolgreich.
Wie absurd dieses Nationentheater doch ist!
Heinz Lohmann
2015-02-10 02:29:57 UTC
Permalink
Post by Martin Gerdes
Wie absurd dieses Nationentheater doch ist!
Aber was wäre die WM und EM im Fußball ohne dieses?
--
mfg
Heinz Lohmann
Danshui, Taiwan
25°07'58"N 121°27'56"E
Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat. W.B.
Frank Hucklenbroich
2015-02-10 12:10:44 UTC
Permalink
Post by Heinz Lohmann
Post by Martin Gerdes
Wie absurd dieses Nationentheater doch ist!
Aber was wäre die WM und EM im Fußball ohne dieses?
Richtig, da schaffen es Länder wie das UK auch, drei Mannschaften (England,
Schottland, Wales) ins Rennen zu schicken, und niemanden stört's.

Grüße,

Frank
Matthias Opatz
2015-02-10 12:44:05 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Richtig, da schaffen es Länder wie das UK auch, drei Mannschaften (England,
Schottland, Wales) ins Rennen zu schicken, und niemanden stört's.
Vier.

Matthias
Frank Hucklenbroich
2015-02-11 07:38:33 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Richtig, da schaffen es Länder wie das UK auch, drei Mannschaften (England,
Schottland, Wales) ins Rennen zu schicken, und niemanden stört's.
Vier.
Hat Nordirland eine eigene Fußballmannschaft? Ist mir bisher zumindest bei
größeren Turnieren noch nicht aufgefallen, aber Du dürftest recht haben.

Grüße,

Frank (und was ist eigentlich mit den Kanalinseln?)
Detlef Meißner
2015-02-10 12:31:16 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Heinz Lohmann
Post by Martin Gerdes
Wie absurd dieses Nationentheater doch ist!
Aber was wäre die WM und EM im Fußball ohne dieses?
Richtig, da schaffen es Länder wie das UK auch, drei Mannschaften (England,
Schottland, Wales) ins Rennen zu schicken, und niemanden stört's.
Hat doch auch gewisse Vorteile.

Detlef
Sepp Neuper
2015-02-11 01:41:15 UTC
Permalink
Detlef Meißner <***@mailinator.com> schrieb:

[Fußball]
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Richtig, da schaffen es Länder wie das UK auch, drei Mannschaften (England,
Schottland, Wales) ins Rennen zu schicken, und niemanden stört's.
Hat doch auch gewisse Vorteile.
Welche denn? Durch die Aufteilung auf vier Mannschaften werden auch
die Kräfte zersplittert. Das Ergebnis davon ist, daß seit 1966 keines
der britischen Teams je eine WM oder EM gewonnen hat.

Servus, Sepp
Detlef Meißner
2015-02-11 08:50:47 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
[Fußball]
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Richtig, da schaffen es Länder wie das UK auch, drei Mannschaften (England,
Schottland, Wales) ins Rennen zu schicken, und niemanden stört's.
Hat doch auch gewisse Vorteile.
Welche denn? Durch die Aufteilung auf vier Mannschaften werden auch
die Kräfte zersplittert. Das Ergebnis davon ist, daß seit 1966 keines
der britischen Teams je eine WM oder EM gewonnen hat.
Genau das meinte ich.

Detlef
Roland Franzius
2015-02-11 09:16:18 UTC
Permalink
Post by Volker Gringmuth
Post by Sepp Neuper
[Fußball]
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Richtig, da schaffen es Länder wie das UK auch, drei Mannschaften (England,
Schottland, Wales) ins Rennen zu schicken, und niemanden stört's.
Hat doch auch gewisse Vorteile.
Welche denn? Durch die Aufteilung auf vier Mannschaften werden auch
die Kräfte zersplittert. Das Ergebnis davon ist, daß seit 1966 keines
der britischen Teams je eine WM oder EM gewonnen hat.
Genau das meinte ich.
Vermutlich gewinnen nach dieser St-Pauli-Logik die Niederländer nicht,
weil Luxemburg und Belgien eigene Mannschaften haben.

Immerhin steht es ja jedem Briten frei, sich einen Wohnsitz und einen
genehmen Verband zu suchen.
--
Roland Franzius
Detlef Meißner
2015-02-11 09:23:28 UTC
Permalink
Post by Roland Franzius
Post by Volker Gringmuth
Post by Sepp Neuper
[Fußball]
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Richtig, da schaffen es Länder wie das UK auch, drei Mannschaften (England,
Schottland, Wales) ins Rennen zu schicken, und niemanden stört's.
Hat doch auch gewisse Vorteile.
Welche denn? Durch die Aufteilung auf vier Mannschaften werden auch
die Kräfte zersplittert. Das Ergebnis davon ist, daß seit 1966 keines
der britischen Teams je eine WM oder EM gewonnen hat.
Genau das meinte ich.
Vermutlich gewinnen nach dieser St-Pauli-Logik die Niederländer nicht,
weil Luxemburg und Belgien eigene Mannschaften haben.
Es geht um den Satz "... und niemand scheint's zu stören"
Post by Roland Franzius
Immerhin steht es ja jedem Briten frei, sich einen Wohnsitz und einen
genehmen Verband zu suchen.
Mehr als 11 dürfen aber nicht auf den Platz.

Detlef
Roland Franzius
2015-02-11 09:30:16 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Post by Roland Franzius
Post by Volker Gringmuth
Post by Sepp Neuper
[Fußball]
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Richtig, da schaffen es Länder wie das UK auch, drei Mannschaften (England,
Schottland, Wales) ins Rennen zu schicken, und niemanden stört's.
Hat doch auch gewisse Vorteile.
Welche denn? Durch die Aufteilung auf vier Mannschaften werden auch
die Kräfte zersplittert. Das Ergebnis davon ist, daß seit 1966 keines
der britischen Teams je eine WM oder EM gewonnen hat.
Genau das meinte ich.
Vermutlich gewinnen nach dieser St-Pauli-Logik die Niederländer nicht,
weil Luxemburg und Belgien eigene Mannschaften haben.
Es geht um den Satz "... und niemand scheint's zu stören"
Post by Roland Franzius
Immerhin steht es ja jedem Briten frei, sich einen Wohnsitz und einen
genehmen Verband zu suchen.
Mehr als 11 dürfen aber nicht auf den Platz.
In dieser Gruppe nur 9 nachdem unglückliche Umstände dich wieder hierher
verschlagen haben.
--
Roland Franzius
Detlef Meißner
2015-02-11 09:33:36 UTC
Permalink
Post by Roland Franzius
Post by Detlef Meißner
Post by Roland Franzius
Post by Volker Gringmuth
Post by Sepp Neuper
[Fußball]
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Richtig, da schaffen es Länder wie das UK auch, drei Mannschaften (England,
Schottland, Wales) ins Rennen zu schicken, und niemanden stört's.
Hat doch auch gewisse Vorteile.
Welche denn? Durch die Aufteilung auf vier Mannschaften werden auch
die Kräfte zersplittert. Das Ergebnis davon ist, daß seit 1966 keines
der britischen Teams je eine WM oder EM gewonnen hat.
Genau das meinte ich.
Vermutlich gewinnen nach dieser St-Pauli-Logik die Niederländer nicht,
weil Luxemburg und Belgien eigene Mannschaften haben.
Es geht um den Satz "... und niemand scheint's zu stören"
Post by Roland Franzius
Immerhin steht es ja jedem Briten frei, sich einen Wohnsitz und einen
genehmen Verband zu suchen.
Mehr als 11 dürfen aber nicht auf den Platz.
In dieser Gruppe nur 9 nachdem unglückliche Umstände dich wieder hierher
verschlagen haben.
Ach wie charmant.

Detlef
Henning Sponbiel
2015-02-10 18:50:10 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Heinz Lohmann
Post by Martin Gerdes
Wie absurd dieses Nationentheater doch ist!
Aber was wäre die WM und EM im Fußball ohne dieses?
Richtig, da schaffen es Länder wie das UK auch, drei Mannschaften (England,
Schottland, Wales) ins Rennen zu schicken, und niemanden stört's.
Nun, die Ukraine war Gründungsmitglied der UN.


Henning
Detlef Meißner
2015-02-08 20:10:07 UTC
Permalink
Post by Volker Gringmuth
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine positive
Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine solche
spielen darf?
Wie deutsch ist Ed Harris? Arnold Schwarzenegger?
Schwarzenegger immerhin genug, um nicht US-Präsident werden zu können.
Ansonsten hätte er realistische Chancen.
Präsident kann nur werden, wer in den USA geboren wurde.

Es gibt einen Film mit Silvester Stallone (Demolition Man), in dem
diesem mitgeteilt wird, dass man Schwarzenegger Präsident der USA sei
und man das Gesetz vorher geändert habe.

Detlef
Volker Gringmuth
2015-02-09 07:42:37 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Post by Volker Gringmuth
Post by Bertel Lund Hansen
Wie deutsch ist Ed Harris? Arnold Schwarzenegger?
Schwarzenegger immerhin genug, um nicht US-Präsident werden zu können.
Ansonsten hätte er realistische Chancen.
Präsident kann nur werden, wer in den USA geboren wurde.
Genau das meinte ich.


vG
Christian Weisgerber
2015-02-08 15:16:36 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine positive
Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine solche
spielen darf?
Schauspieler nichtenglischer Muttersprache schaffen es ohnehin nur
selten nach Hollywood.

Die Briten klagen, dass britische Darsteller lauter Bösewichte
spielen.

"In the Hollywood handbook of character shorthand, a British actor is
pretty high up on the list of ways to swiftly establish somebody as a
bad'un."
http://www.digitalspy.co.uk/movies/at-the-movies/a473663/british-actors-as-hollywood-villains-alan-rickman-jason-isaacs-more.html

"Why does Hollywood ALWAYS cast English actors as villains?"
http://www.dailymail.co.uk/tvshowbiz/article-1279809/BARRY-NORMAN-Why-does-Hollywood-ALWAYS-cast-English-actors-villains.html

"Hollywood, and the enduring British villain"
http://screenrobot.com/hollywood-enduring-british-villain/

usw. usf.
--
Christian "naddy" Weisgerber ***@mips.inka.de
Sepp Neuper
2015-02-08 22:59:18 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine positive
Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine solche
spielen darf?
Deutsche glänzen in Hollywood nicht nur durch Bösewichtrollen,
sondern auch durch Abwesenheit.
Nehmen wir mal als Beispiel das Star-Trek-Universum (auch
wenn du jetzt kein SF-Fan bist). In dem halben Dutzend Serien,
die es davon gibt, ist jede nennenswerte Nation schon einmal
verkörpert worden. Sogar ein Gegner des 2. Weltkriegs und
der Hauptgegner des Kalten Krieges.
Eine Nation allerdings kam nie vor. Dreimal darfst du raten, welche.

Servus, Sepp
Detlef Meißner
2015-02-08 23:55:16 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Post by Walter Schmid
Gibt es einen Hollywood-Film, in dem ein Deutscher eine positive
Figur darstellt, bzw. ein deutscher Schauspieler eine solche
spielen darf?
Deutsche glänzen in Hollywood nicht nur durch Bösewichtrollen,
sondern auch durch Abwesenheit.
Nehmen wir mal als Beispiel das Star-Trek-Universum (auch
wenn du jetzt kein SF-Fan bist). In dem halben Dutzend Serien,
die es davon gibt, ist jede nennenswerte Nation schon einmal
verkörpert worden. Sogar ein Gegner des 2. Weltkriegs und
der Hauptgegner des Kalten Krieges.
Eine Nation allerdings kam nie vor. Dreimal darfst du raten, welche.
Logisch, denn die gibt es zu der Zeit, in der Star-Trek spielt, nicht
mehr, die hat sich für Europa verausgabt.

Detlef
Uwe Schickedanz
2015-02-09 15:35:01 UTC
Permalink
Nehmen wir mal als Beispiel das Star-Trek-Universum ...
Eine Nation allerdings kam nie vor. Dreimal darfst du raten, welche.
Korrektur: Es gab *doch* eine Episode (Patterns of Force), die auch
was mit Deutschland zu tun hatte - mit Nazi-Deutschland natürlich.
Die in Deutschland nicht ausgestrahlt wurde.


Gruß Uwe
--
"Wir kämpfen für die Meinungsfreiheit!"
"In Rußland, aber doch nicht hier!"
Die Anstalt
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Detlef Meißner
2015-02-09 15:44:14 UTC
Permalink
Post by Uwe Schickedanz
Nehmen wir mal als Beispiel das Star-Trek-Universum ...
Eine Nation allerdings kam nie vor. Dreimal darfst du raten, welche.
Korrektur: Es gab *doch* eine Episode (Patterns of Force), die auch
was mit Deutschland zu tun hatte - mit Nazi-Deutschland natürlich.
Die in Deutschland nicht ausgestrahlt wurde.
Es gibt etliche amerikanische Serien, in denen Nazithemen vorkamen.
Diese Folgen haben ARD oder ZDF nicht ausgestrahlt, die Privaten dann
später doch. So etwas Absurdes habe ich selten gesehen. Aber wissen das
auch die Amis?

Detlef
Sepp Neuper
2015-02-09 23:01:55 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Es gibt etliche amerikanische Serien, in denen Nazithemen vorkamen.
Diese Folgen haben ARD oder ZDF nicht ausgestrahlt, die Privaten dann
später doch. So etwas Absurdes habe ich selten gesehen. Aber wissen das
auch die Amis?
Was ist das Absurde: Die Nazithemen oder das Nicht-Ausstrahlen?

bye, Sepp
Detlef Meißner
2015-02-10 07:42:39 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Post by Detlef Meißner
Es gibt etliche amerikanische Serien, in denen Nazithemen vorkamen.
Diese Folgen haben ARD oder ZDF nicht ausgestrahlt, die Privaten dann
später doch. So etwas Absurdes habe ich selten gesehen. Aber wissen das
auch die Amis?
Was ist das Absurde: Die Nazithemen oder das Nicht-Ausstrahlen?
Das wollte ich offen lassen.

Aber ich meinte in erster Linie die Nazithemen.

Detlef
Frank Hucklenbroich
2015-02-10 12:15:35 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Post by Uwe Schickedanz
Nehmen wir mal als Beispiel das Star-Trek-Universum ...
Eine Nation allerdings kam nie vor. Dreimal darfst du raten, welche.
Korrektur: Es gab *doch* eine Episode (Patterns of Force), die auch
was mit Deutschland zu tun hatte - mit Nazi-Deutschland natürlich.
Die in Deutschland nicht ausgestrahlt wurde.
Es gibt etliche amerikanische Serien, in denen Nazithemen vorkamen.
Diese Folgen haben ARD oder ZDF nicht ausgestrahlt, die Privaten dann
später doch.
Stimmt, "Hogan's Heroes" lief zum Beispiel erst in den 90ern im deutschen
Fernsehen.

Grüße,

Frank
Detlef Meißner
2015-02-10 12:41:39 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Post by Uwe Schickedanz
Nehmen wir mal als Beispiel das Star-Trek-Universum ...
Eine Nation allerdings kam nie vor. Dreimal darfst du raten, welche.
Korrektur: Es gab *doch* eine Episode (Patterns of Force), die auch
was mit Deutschland zu tun hatte - mit Nazi-Deutschland natürlich.
Die in Deutschland nicht ausgestrahlt wurde.
Es gibt etliche amerikanische Serien, in denen Nazithemen vorkamen.
Diese Folgen haben ARD oder ZDF nicht ausgestrahlt, die Privaten dann
später doch.
Stimmt, "Hogan's Heroes" lief zum Beispiel erst in den 90ern im deutschen
Fernsehen.
Das sagte mir jetzt gar nichts. Musste erst einmal googlen.
Aber diese Serie, so vermute ich mal, wurde auch von den Amis nicht so
ganz ernst genommen, Sitcom halt.
Viel subtiler sind Serien, in denen man (in einigen Folgen)
irgendwelchen Nazis, die ich in England oder den USA versteckt haben,
begegnet. Natürlich sind sie immer noch als Ärzte, die heimlich
Menschenversuche unternehmen, tätig. Oder es existiert noch ein
Nazi-Geheimbund.

Detlef
Volker Gringmuth
2015-02-10 12:47:21 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Viel subtiler sind Serien, in denen man (in einigen Folgen)
irgendwelchen Nazis, die ich in England oder den USA versteckt haben,
begegnet. Natürlich sind sie immer noch als Ärzte, die heimlich
Menschenversuche unternehmen, tätig. Oder es existiert noch ein
Nazi-Geheimbund.
<bluesbrothers> Truppenführer! </bluesbrothers>


vG
Frank Hucklenbroich
2015-02-10 13:47:28 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Post by Uwe Schickedanz
Nehmen wir mal als Beispiel das Star-Trek-Universum ...
Eine Nation allerdings kam nie vor. Dreimal darfst du raten, welche.
Korrektur: Es gab *doch* eine Episode (Patterns of Force), die auch
was mit Deutschland zu tun hatte - mit Nazi-Deutschland natürlich.
Die in Deutschland nicht ausgestrahlt wurde.
Es gibt etliche amerikanische Serien, in denen Nazithemen vorkamen.
Diese Folgen haben ARD oder ZDF nicht ausgestrahlt, die Privaten dann
später doch.
Stimmt, "Hogan's Heroes" lief zum Beispiel erst in den 90ern im deutschen
Fernsehen.
Das sagte mir jetzt gar nichts. Musste erst einmal googlen.
Aber diese Serie, so vermute ich mal, wurde auch von den Amis nicht so
ganz ernst genommen, Sitcom halt.
Klar, aber die Deutschen waren darin die dummen Knallchargen, die dumpfen
Deppen.
Post by Detlef Meißner
Viel subtiler sind Serien, in denen man (in einigen Folgen)
irgendwelchen Nazis, die ich in England oder den USA versteckt haben,
begegnet. Natürlich sind sie immer noch als Ärzte, die heimlich
Menschenversuche unternehmen, tätig.
Uah, da muß ich immer an die Zahnarzt-Szene aus dem "Marathon-Mann" mit
Dustin Hoffmann denken.

Es stimmt schon, der Nazi-Arzt ist Teil der Popkultur geworden, übrigens
nicht nur in Amerika. Auch der Belgier Hergé läßt in einer Folge von "Tim
und Struppi" einen deutschen Arzt auftreten, der deutlich von Mengele
inspiriert wurde und sein Opfer mit einem Wahrheitsserum traktiert.
Post by Detlef Meißner
Oder es existiert noch ein
Nazi-Geheimbund.
Sowas ist ja auch ein sehr dankbares Thema für Filme.

Selbst Darth Vader ist ja von den Nazis inspiriert worden, was die Form
seines Helmes angeht.

Grüße,

Frank
Uwe Schickedanz
2015-02-10 13:59:54 UTC
Permalink
On Tue, 10 Feb 2015 14:47:28 +0100, Frank Hucklenbroich
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Post by Uwe Schickedanz
Nehmen wir mal als Beispiel das Star-Trek-Universum ...
Eine Nation allerdings kam nie vor. Dreimal darfst du raten, welche.
Korrektur: Es gab *doch* eine Episode (Patterns of Force), die auch
was mit Deutschland zu tun hatte - mit Nazi-Deutschland natürlich.
Die in Deutschland nicht ausgestrahlt wurde.
Es gibt etliche amerikanische Serien, in denen Nazithemen vorkamen.
Diese Folgen haben ARD oder ZDF nicht ausgestrahlt, die Privaten dann
später doch.
Stimmt, "Hogan's Heroes" lief zum Beispiel erst in den 90ern im deutschen
Fernsehen.
Das sagte mir jetzt gar nichts. Musste erst einmal googlen.
Aber diese Serie, so vermute ich mal, wurde auch von den Amis nicht so
ganz ernst genommen, Sitcom halt.
Klar, aber die Deutschen waren darin die dummen Knallchargen, die dumpfen
Deppen.
Post by Detlef Meißner
Viel subtiler sind Serien, in denen man (in einigen Folgen)
irgendwelchen Nazis, die ich in England oder den USA versteckt haben,
begegnet. Natürlich sind sie immer noch als Ärzte, die heimlich
Menschenversuche unternehmen, tätig.
Uah, da muß ich immer an die Zahnarzt-Szene aus dem "Marathon-Mann" mit
Dustin Hoffmann denken.
Es stimmt schon, der Nazi-Arzt ist Teil der Popkultur geworden, übrigens
nicht nur in Amerika. Auch der Belgier Hergé läßt in einer Folge von "Tim
und Struppi" einen deutschen Arzt auftreten, der deutlich von Mengele
inspiriert wurde und sein Opfer mit einem Wahrheitsserum traktiert.
Post by Detlef Meißner
Oder es existiert noch ein
Nazi-Geheimbund.
Sowas ist ja auch ein sehr dankbares Thema für Filme.
Selbst Darth Vader ist ja von den Nazis inspiriert worden, was die Form
seines Helmes angeht.
Nur Darth Vader?!?


Gruß Uwe
--
"Wir kämpfen für die Meinungsfreiheit!"
"In Rußland, aber doch nicht hier!"
Die Anstalt
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Detlef Meißner
2015-02-10 14:15:45 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Post by Uwe Schickedanz
Nehmen wir mal als Beispiel das Star-Trek-Universum ...
Eine Nation allerdings kam nie vor. Dreimal darfst du raten, welche.
Korrektur: Es gab *doch* eine Episode (Patterns of Force), die auch
was mit Deutschland zu tun hatte - mit Nazi-Deutschland natürlich.
Die in Deutschland nicht ausgestrahlt wurde.
Es gibt etliche amerikanische Serien, in denen Nazithemen vorkamen.
Diese Folgen haben ARD oder ZDF nicht ausgestrahlt, die Privaten dann
später doch.
Stimmt, "Hogan's Heroes" lief zum Beispiel erst in den 90ern im deutschen
Fernsehen.
Das sagte mir jetzt gar nichts. Musste erst einmal googlen.
Aber diese Serie, so vermute ich mal, wurde auch von den Amis nicht so
ganz ernst genommen, Sitcom halt.
Klar, aber die Deutschen waren darin die dummen Knallchargen, die dumpfen
Deppen.
Nun, waren sie das nicht immer?
Erstmals fiel mir das in dem Film "Der längste Tag" auf. Fast alle
Deutschen waren deppert, feierten groß, waren feige und trugen schwarze
Uniformen.
Auf der Gegenseite gab's nur Kluge, Helden und geniale Heerführer - bis
auf einen.

Auf solch geistigem Boden stehend kann man auch verstehen, dass die Amis
ziemlich arrogant in jeden nachfolgenden Krieg geschlittert sind.
Inzwischen gibt es ja differenzierterer Betrachtungsweisen.
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Viel subtiler sind Serien, in denen man (in einigen Folgen)
irgendwelchen Nazis, die ich in England oder den USA versteckt haben,
begegnet. Natürlich sind sie immer noch als Ärzte, die heimlich
Menschenversuche unternehmen, tätig.
Uah, da muß ich immer an die Zahnarzt-Szene aus dem "Marathon-Mann" mit
Dustin Hoffmann denken.
Ich vergesse so etwas immer, weil mich das nicht tangiert.
Post by Frank Hucklenbroich
Es stimmt schon, der Nazi-Arzt ist Teil der Popkultur geworden, übrigens
nicht nur in Amerika. Auch der Belgier Hergé läßt in einer Folge von "Tim
und Struppi" einen deutschen Arzt auftreten, der deutlich von Mengele
inspiriert wurde und sein Opfer mit einem Wahrheitsserum traktiert.
Ja, aber wie lange ist das her?
Hitchcock hat das Thema ja auch bearbeitet.
Und bei "Arsen und Spitzenhäubchen" ist der Arzt Dr. Herman Einstein
(Peter Lorre) auch ein fieser Deutscher, der Lust am Schnippeln hat.
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Oder es existiert noch ein
Nazi-Geheimbund.
Sowas ist ja auch ein sehr dankbares Thema für Filme.
Selbst Darth Vader ist ja von den Nazis inspiriert worden, was die Form
seines Helmes angeht.
Diese Helme sind inzwischen Kennzeichen jeder Diktatur/jedes Schurken
bzw. seiner Mannen.
Offensichtlich benötigen die Zuschauer einfache Symbole, um Gut und Böse
auseinander halten zu können. Reichlich arm, aber erfolgreich.

Detlef
Sepp Neuper
2015-02-11 01:41:16 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Uah, da muß ich immer an die Zahnarzt-Szene aus dem "Marathon-Mann" mit
Dustin Hoffmann denken.
Ich vergesse so etwas immer, weil mich das nicht tangiert.
Du scheinst allgemein kein großer Film-Fan zu sein.

bye, Sepp
Detlef Meißner
2015-02-11 09:03:46 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Uah, da muß ich immer an die Zahnarzt-Szene aus dem "Marathon-Mann" mit
Dustin Hoffmann denken.
Ich vergesse so etwas immer, weil mich das nicht tangiert.
Du scheinst allgemein kein großer Film-Fan zu sein.
Ich habe wohl eine Menge Filme gesehen, aber davon behalten habe ich
nicht viel. Manchmal sehe ich mir einen Film (im Fernsehen) an und merke
erst nach einer Stunde, dass ich den schon kenne.
Aber die alten Filme sind fest in meinem Kopf verankert.

Detlef
Sepp Neuper
2015-02-11 01:41:16 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Viel subtiler sind Serien, in denen man (in einigen Folgen)
irgendwelchen Nazis, die ich in England oder den USA versteckt haben,
begegnet. Natürlich sind sie immer noch als Ärzte, die heimlich
Menschenversuche unternehmen, tätig. Oder es existiert noch ein
Nazi-Geheimbund.
Da gibt man sich wenigstens noch ein bisschen Mühe.
In England werden Nazi-Filme wie am Fließband produziert.
Mit immer dem gleichen Schema: Dummtölpelige Deutsche
werden von smarten britischen Helden übers Ohr gehauen.
Dabei wird natürlich auch immer eine gewaltige Material-
überlegenheit der Deutschen suggeriert, die es aber in
Wirklichkeit an keiner der Fronten gegeben hat.

Servus, Sepp
Wolfgang Schwanke
2015-02-11 02:37:13 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
In England werden Nazi-Filme wie am Fließband produziert.
Mit immer dem gleichen Schema: Dummtölpelige Deutsche
werden von smarten britischen Helden übers Ohr gehauen.
Naja nicht unbedingt.

http://www.youtube.com/watch?v=H1Q83AeyYxs
http://www.youtube.com/watch?v=KhDDa183URE
http://www.youtube.com/watch?v=j2wfXB3CW18
--
John Peel is not enough

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Detlef Meißner
2015-02-11 09:05:55 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Post by Detlef Meißner
Viel subtiler sind Serien, in denen man (in einigen Folgen)
irgendwelchen Nazis, die ich in England oder den USA versteckt haben,
begegnet. Natürlich sind sie immer noch als Ärzte, die heimlich
Menschenversuche unternehmen, tätig. Oder es existiert noch ein
Nazi-Geheimbund.
Da gibt man sich wenigstens noch ein bisschen Mühe.
In England werden Nazi-Filme wie am Fließband produziert.
Mit immer dem gleichen Schema: Dummtölpelige Deutsche
werden von smarten britischen Helden übers Ohr gehauen.
Dabei wird natürlich auch immer eine gewaltige Material-
überlegenheit der Deutschen suggeriert, die es aber in
Wirklichkeit an keiner der Fronten gegeben hat.
Jedes Volk bekommt die Filme, die es verdient.

Detlef
Detlef Meißner
2015-02-08 10:03:17 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Post by Gunhild Simon
Ja,und ob überhaupt was dran ist.
Schließlich wollen Deutsche auch mal glänzen!
War das jetzt ironisch gemeint?
Wenn der Oberbösewicht im Film "Die Hard" ein Deutscher ist,
Ist mir noch gar nicht aufgefallen.
Post by Sepp Neuper
könnte man sich als Deutscher zwar geschmeichelt fühlen,
aber irgendwie hat dies trotzdem einen etwas merkwürdigen
Beigeschmack.
Die Amis besetzen ihre Filmrollen doch gern nach Authentizität.

Detlef
Sepp Neuper
2015-02-08 23:24:36 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Post by Sepp Neuper
Wenn der Oberbösewicht im Film "Die Hard" ein Deutscher ist,
Ist mir noch gar nicht aufgefallen.
Sogar in zwei Die-Hard-Filmen.
Möglicherweise fällt es in Deutschland nicht so auf, weil hier
aufgrund der Synchro alle perfekt Deutsch sprechen. :-)

Servus, Sepp
Detlef Meißner
2015-02-08 23:57:02 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Post by Detlef Meißner
Post by Sepp Neuper
Wenn der Oberbösewicht im Film "Die Hard" ein Deutscher ist,
Ist mir noch gar nicht aufgefallen.
Sogar in zwei Die-Hard-Filmen.
Möglicherweise fällt es in Deutschland nicht so auf, weil hier
aufgrund der Synchro alle perfekt Deutsch sprechen. :-)
Ja, möglich.
Aber mir fällt das sowieso nicht auf, weil ich solche Filme nur mit
halbem Auge betrachte. Und beim Ohr ist es auch nicht mehr.

Detlef
Bertel Lund Hansen
2015-02-08 13:40:23 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
War das jetzt ironisch gemeint?
Wenn der Oberbösewicht im Film "Die Hard" ein Deutscher ist,
könnte man sich als Deutscher zwar geschmeichelt fühlen,
aber irgendwie hat dies trotzdem einen etwas merkwürdigen
Beigeschmack.
Der Untergang
Die Hard
Das Boot
--
Bertel, Dänemark
Wolfgang Schwanke
2015-02-08 13:43:16 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Sepp Neuper
War das jetzt ironisch gemeint?
Wenn der Oberbösewicht im Film "Die Hard" ein Deutscher ist,
könnte man sich als Deutscher zwar geschmeichelt fühlen,
aber irgendwie hat dies trotzdem einen etwas merkwürdigen
Beigeschmack.
Der Untergang
Die Hard
Das Boot
Ehmm, zwei davon sind deutsche Produktionen.
--
John Peel is not enough

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Bertel Lund Hansen
2015-02-08 14:07:50 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Schwanke
Post by Bertel Lund Hansen
Der Untergang
Die Hard
Das Boot
Ehmm, zwei davon sind deutsche Produktionen.
Es awar nur ein Spass. Der - die - das ...
--
Bertel, Dänemark
Bertel Lund Hansen
2015-02-08 14:12:05 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Wolfgang Schwanke
Post by Bertel Lund Hansen
Der Untergang
Die Hard
Das Boot
Ehmm, zwei davon sind deutsche Produktionen.
Es awar nur ein Spass. Der - die - das ...
PS. Jedes mal das ich "Die Hard" sehe, denke ich deutsch und muss
nachdenken um zu erinnern, dass es English ist.
--
Bertel, Dänemark
Bärbel Nolden
2015-02-08 16:17:37 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Wolfgang Schwanke
Post by Bertel Lund Hansen
Der Untergang
Die Hard
Das Boot
Ehmm, zwei davon sind deutsche Produktionen.
Es awar nur ein Spass. Der - die - das ...
PS. Jedes mal das ich "Die Hard" sehe, denke ich deutsch und muss
nachdenken um zu erinnern, dass es English ist.
Es gab mal eine Zeit, da wurde die Kunstmesse in Köln von den
Verantwortliche "Die Art" genannt. Erstes Wort deutsch, zweites englisch
- wenn man die offizielle Aussprache zugrunde legt.
Wir haben beide Wörter englisch ausgesprochen.
(Mittlerweile heißt die Messe "art fair".)

Bärbel
Bertel Lund Hansen
2015-02-08 16:34:07 UTC
Permalink
Post by Bärbel Nolden
Es gab mal eine Zeit, da wurde die Kunstmesse in Köln von den
Verantwortliche "Die Art" genannt. Erstes Wort deutsch, zweites englisch
- wenn man die offizielle Aussprache zugrunde legt.
Wir haben beide Wörter englisch ausgesprochen.
Natürlich.
--
Bertel, Dänemark
Detlef Meißner
2015-02-08 20:17:10 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Wolfgang Schwanke
Post by Bertel Lund Hansen
Der Untergang
Die Hard
Das Boot
Ehmm, zwei davon sind deutsche Produktionen.
Es awar nur ein Spass. Der - die - das ...
PS. Jedes mal das ich "Die Hard" sehe, denke ich deutsch und muss
nachdenken um zu erinnern, dass es English ist.
Genau.
Es war die Zeit, als man begann, englische Titel nicht mehr ins Deutsche
zu übersetzen. Ich wusste einige Zeit nichts mit dem Titel "Die Hard"
anzufangen, weil ich den Film gar nicht kannte. Erst die Beglückung
durch die Privaten verschaffte mir diese geistige Erhellung.

Detlef
Wolfgang Schwanke
2015-02-08 14:16:09 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Wolfgang Schwanke
Post by Bertel Lund Hansen
Der Untergang
Die Hard
Das Boot
Ehmm, zwei davon sind deutsche Produktionen.
Es awar nur ein Spass. Der - die - das ...
Duh! *von Leitung geh*

Wieso Weshalb Warum, wer nicht fragt bleibt dumm.
--
John Peel is not enough

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Sepp Neuper
2015-02-08 23:32:05 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Der Untergang
Die Hard
Das Boot
Viele Amerikaner werden sich wahrscheinlich gefragt haben,
was ein Film über U-Boote mit Stiefeln zu tun hat.

Servus, Sepp
Volker Gringmuth
2015-02-09 07:43:46 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Post by Bertel Lund Hansen
Das Boot
Viele Amerikaner werden sich wahrscheinlich gefragt haben,
was ein Film über U-Boote mit Stiefeln zu tun hat.
Deutsche fragen sich dafür, was das Hochfahren eines Rechnersystems mit
Schiffahrt zu tun hat.


vG
Wolfgang Schwanke
2015-02-09 19:28:57 UTC
Permalink
Post by Volker Gringmuth
Post by Sepp Neuper
Post by Bertel Lund Hansen
Das Boot
Viele Amerikaner werden sich wahrscheinlich gefragt haben,
was ein Film über U-Boote mit Stiefeln zu tun hat.
Deutsche fragen sich dafür, was das Hochfahren eines Rechnersystems mit
Schiffahrt zu tun hat.
Oder was es mit dem Boot Anna auf sich hat.
--
John Peel is not enough

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Frank Hucklenbroich
2015-02-10 12:17:11 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Schwanke
Post by Volker Gringmuth
Post by Sepp Neuper
Post by Bertel Lund Hansen
Das Boot
Viele Amerikaner werden sich wahrscheinlich gefragt haben,
was ein Film über U-Boote mit Stiefeln zu tun hat.
Deutsche fragen sich dafür, was das Hochfahren eines Rechnersystems mit
Schiffahrt zu tun hat.
Oder was es mit dem Boot Anna auf sich hat.
Und warum General Failure meine Festplatte liest.

Grüße,

Frank
Bertel Lund Hansen
2015-02-08 13:36:26 UTC
Permalink
Post by Gunhild Simon
Kann ja auch ein Not-Thema aus der Schublade
gezogen, aus dem Ärmel gezaubert sein.
Das glaube ich jetzt. Die Leute in der dänischen Sprachgruppe
haben keine neue Interesse für Deutsch bemerkt. Der eine ist nun
im Ruhestand, aber hat früher Deutsch im Gymnasium unterrichtet.
Ein anderer kennt auch Deutsch sehr gut.

Deutsch hat leider in Dänemark sehr geringen Status, und wenn man
einzelne Cafes findet, die deutsche Namen haben, ist es
sicherlich etwa dasselbe, als wenn eine Band sich "Mötley Crüe"
nannte - eksotisch oder ironisch.
--
Bertel, Dänemark
Jürgen R.
2015-02-08 14:08:41 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Gunhild Simon
Kann ja auch ein Not-Thema aus der Schublade
gezogen, aus dem Ärmel gezaubert sein.
Das glaube ich jetzt. Die Leute in der dänischen Sprachgruppe
haben keine neue Interesse für Deutsch bemerkt. Der eine ist nun
im Ruhestand, aber hat früher Deutsch im Gymnasium unterrichtet.
Ein anderer kennt auch Deutsch sehr gut.
Deutsch hat leider in Dänemark sehr geringen Status, und wenn man
einzelne Cafes findet, die deutsche Namen haben, ist es
sicherlich etwa dasselbe, als wenn eine Band sich "Mötley Crüe"
nannte - eksotisch oder ironisch.
ks für x kommt erst in der nächsten Rechtschreibreform. Ist
man in Dänemark schon so weit?
Bertel Lund Hansen
2015-02-08 14:19:19 UTC
Permalink
Post by Jürgen R.
Post by Bertel Lund Hansen
sicherlich etwa dasselbe, als wenn eine Band sich "Mötley Crüe"
nannte - eksotisch oder ironisch.
ks für x kommt erst in der nächsten Rechtschreibreform. Ist
man in Dänemark schon so weit?
Mit "eksotisk" schon, und ich glaube auch, dass das eine
generelle Tendenz ist. Ich habe aber einzelne Leute in der
dänischen Sprachgruppe gesehen, die x für ks wünschen.

Als ich Kind war, konnte "z.B." nur wie "f.eks." geschrieben
werden. Heute ist auch "fx" möglich.

f.eks. = for eksempel
--
Bertel, Dänemark
Sepp Neuper
2015-02-08 23:50:45 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Deutsch hat leider in Dänemark sehr geringen Status, und wenn man
einzelne Cafes findet, die deutsche Namen haben, ist es
sicherlich etwa dasselbe, als wenn eine Band sich "Mötley Crüe"
nannte - eksotisch oder ironisch.
Interessanterweise gehören die Dänen mit zu den Völkern, die
die Besatzungszeit den Deutschen am stärksten und längsten
übelnehmen. Obwohl sie relativ gut wegkamen, verglichen mit
dem Schicksal der osteuropäischen Ländern.
Ähnliches gilt auch für die Norweger und Niederländer.

Könnte es daran liegen, daß es diese Völker als Affront empfanden,
als zivilisierte Länder mit in diesen barbarischen Krieg hineinge-
zogen zu werden, noch dazu von einem stammesverwandten Nachbarn?
Während die östlichen, slawischen Länder das ja seit Jahrhunderten
nicht anders gewohnt waren.

Servus, Sepp
Detlef Meißner
2015-02-08 23:59:47 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Post by Bertel Lund Hansen
Deutsch hat leider in Dänemark sehr geringen Status, und wenn man
einzelne Cafes findet, die deutsche Namen haben, ist es
sicherlich etwa dasselbe, als wenn eine Band sich "Mötley Crüe"
nannte - eksotisch oder ironisch.
Interessanterweise gehören die Dänen mit zu den Völkern, die
die Besatzungszeit den Deutschen am stärksten und längsten
übelnehmen. Obwohl sie relativ gut wegkamen, verglichen mit
dem Schicksal der osteuropäischen Ländern.
Ähnliches gilt auch für die Norweger und Niederländer.
Könnte es daran liegen, daß es diese Völker als Affront empfanden,
als zivilisierte Länder mit in diesen barbarischen Krieg hineinge-
zogen zu werden, noch dazu von einem stammesverwandten Nachbarn?
Während die östlichen, slawischen Länder das ja seit Jahrhunderten
nicht anders gewohnt waren.
Möglich.
Und der erbitterste Feind der Deutschen war im Ersten Weltkrieg der
Cousin des Kaisers.

Detlef
Bernd Nawothnig
2015-02-10 19:48:41 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Und der erbitterste Feind der Deutschen war im Ersten Weltkrieg der
Cousin des Kaisers.
Nämlicher Kaiser soll ja auch seine Großmutter, die keine geringere
als die Queen Victoria war, respektlos 'old duck' genannt haben.




Bernd
--
no time toulouse
Detlef Meißner
2015-02-10 20:41:14 UTC
Permalink
Post by Bernd Nawothnig
Post by Detlef Meißner
Und der erbitterste Feind der Deutschen war im Ersten Weltkrieg der
Cousin des Kaisers.
Nämlicher Kaiser soll ja auch seine Großmutter, die keine geringere
als die Queen Victoria war, respektlos 'old duck' genannt haben.
Ja, irgendwie hatten die Cousins alle einen an der Klatsche. Vererbung?

Detlef
Bernd Nawothnig
2015-02-10 22:13:51 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Post by Bernd Nawothnig
Post by Detlef Meißner
Und der erbitterste Feind der Deutschen war im Ersten Weltkrieg der
Cousin des Kaisers.
Nämlicher Kaiser soll ja auch seine Großmutter, die keine geringere
als die Queen Victoria war, respektlos 'old duck' genannt haben.
Ja, irgendwie hatten die Cousins alle einen an der Klatsche. Vererbung?
Naja, da war er noch ein kleines Kind, als er das sagte.

Aber Wilhelm II war schon ein Härtefall. Die Berliner sollen 1888, dem
3-Kaiserjahr, die 3 Kaiser den greisen Kaiser (Wilhelm I), den weisen
Kaiser (Friedrich III) und den Scheißekaiser (Wilhelm II) genannt
haben.




Bernd
--
no time toulouse
Bertel Lund Hansen
2015-02-09 00:26:38 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Interessanterweise gehören die Dänen mit zu den Völkern, die
die Besatzungszeit den Deutschen am stärksten und längsten
übelnehmen. Obwohl sie relativ gut wegkamen, verglichen mit
dem Schicksal der osteuropäischen Ländern.
Ähnliches gilt auch für die Norweger und Niederländer.
Wie Dänen die Besatzung erlebt haben, ist eine sehr lange und
komplizierte Geschichte. In der Schule lernte ich, dass die
meisten Dänen mit Erstaunen und Neugier reagierten, als die
deutsche Soldaten durch die Städter marchierten. Neulich lernte
ich, dass viele davon mit Grüssen, Blumen und sogar Küssen
reagierten.

Als es klar wurde, dass Deutschland den Krieg nicht gewinnen
konnte, wechselte die Stimmung.
Post by Sepp Neuper
Könnte es daran liegen, daß es diese Völker als Affront empfanden,
als zivilisierte Länder mit in diesen barbarischen Krieg hineinge-
zogen zu werden, noch dazu von einem stammesverwandten Nachbarn?
Nein. Deutschland wurde erst nicht als barbarisch gesehen. Das
geschah erst später. Viele Dänen waren mit der Besatzung ganz
zufrieden oder gleichgültig. Während die ersten Jahren merkten
wir fast nicht, dass wir besetzt waren. Unsere Regierung
arbeitete mit den Deutschen zusammen um dänische Leben zu sparen,
und diese Politik war erfolgreich.

Die Deutschen waren auch zufrieden, dass sie nicht kämpfen
brauchten. Dänemark war für die Nazis ein Speisezimmer, und die
Soldaten nennten es "die Schlagsahnefront".

Ich glaube, dass wir als Nazisympatisierer angesehen werden
würden, wenn wir nicht fast alle dänische Juden gerettet hätten.

Mann soll natürlich nicht vergessen, dass einige Dänen (die
Freiheitskämpfer) mutig und gefährlich kämpften, aber die waren
nur wenig [1] wurden von unseren Polizei gejagt und, wenn
gefangen, zu der Nazis übergeben.

[1] Nach der Tag der Befreiung gab es plötzlich viele.
--
Bertel, Dänemark
Sepp Neuper
2015-02-09 01:26:54 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Mann soll natürlich nicht vergessen, dass einige Dänen (die
Freiheitskämpfer) mutig und gefährlich kämpften, aber die waren
nur wenig [1] wurden von unseren Polizei gejagt und, wenn
gefangen, zu der Nazis übergeben.
[1] Nach der Tag der Befreiung gab es plötzlich viele.
Ähnliches gabs ja auch in Frankreich.
Auch in Norwegen haben sich viele Frauen mit Deutschen
angefreundet und Kinder von ihnen bekommen.
Vielleicht war es diese Art der "Kollaboration", derer man sich nach
dem Krieg schämte und deshalb besonders ablehnend und feind-
selig reagierte. Quasi als Ausgleich.

Servus, Sepp
Frank Hucklenbroich
2015-02-10 12:25:04 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Post by Bertel Lund Hansen
Mann soll natürlich nicht vergessen, dass einige Dänen (die
Freiheitskämpfer) mutig und gefährlich kämpften, aber die waren
nur wenig [1] wurden von unseren Polizei gejagt und, wenn
gefangen, zu der Nazis übergeben.
[1] Nach der Tag der Befreiung gab es plötzlich viele.
Ähnliches gabs ja auch in Frankreich.
Auch in Norwegen haben sich viele Frauen mit Deutschen
angefreundet und Kinder von ihnen bekommen.
Richtig. Es gab in Norwegen auch eine gar nicht so kleine Anzahl von
Faschisten, die die Deutschen als gern gesehene "Gäste" begrüßt haben. Mein
Opa war im Krieg in Norwegen, und in den ersten Jahren war das wie ein
großer Abenteuerurlaub, in einem Land mit einer freundlich gesinnten
Bevölkerung. Die Soldaten wurden da mit "Kraft-durch-Freude-Schiffen"
hingefahren, das war zumindest in der Anfangszeit keine militärische
Besetzung mit Kampfhandlungen.

Es gibt auch ein paar recht sehenswerte Ausstellungen zu dem Thema in
Norwegen, wo diese Geschichte thematisiert wird.
Post by Sepp Neuper
Vielleicht war es diese Art der "Kollaboration", derer man sich nach
dem Krieg schämte und deshalb besonders ablehnend und feind-
selig reagierte. Quasi als Ausgleich.
Ich war in den letzten Jahren zweimal in Norwegen, und bin da nirgendwo auf
Ablehnung gestoßen, nur weil ich Deutscher bin (in Griechenland soll das
z.Zt. anders sein). Im Gegenteil, viele Leute dort sprachen recht gut
deutsch.

Grüße,

Frank
Detlef Meißner
2015-02-10 12:45:42 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Sepp Neuper
Post by Bertel Lund Hansen
Mann soll natürlich nicht vergessen, dass einige Dänen (die
Freiheitskämpfer) mutig und gefährlich kämpften, aber die waren
nur wenig [1] wurden von unseren Polizei gejagt und, wenn
gefangen, zu der Nazis übergeben.
[1] Nach der Tag der Befreiung gab es plötzlich viele.
Ähnliches gabs ja auch in Frankreich.
Auch in Norwegen haben sich viele Frauen mit Deutschen
angefreundet und Kinder von ihnen bekommen.
Richtig. Es gab in Norwegen auch eine gar nicht so kleine Anzahl von
Faschisten, die die Deutschen als gern gesehene "Gäste" begrüßt haben. Mein
Opa war im Krieg in Norwegen, und in den ersten Jahren war das wie ein
großer Abenteuerurlaub, in einem Land mit einer freundlich gesinnten
Bevölkerung. Die Soldaten wurden da mit "Kraft-durch-Freude-Schiffen"
hingefahren, das war zumindest in der Anfangszeit keine militärische
Besetzung mit Kampfhandlungen.
Es gibt auch ein paar recht sehenswerte Ausstellungen zu dem Thema in
Norwegen, wo diese Geschichte thematisiert wird.
Ich denke, die Norweger haben ihre Geschichte aufgearbeitet. Gab ja
nicht ganz so viel.

Nach dem Krieg war es aber wichtig deutlich zu machen, dass man Opfer
der Deutschen war. Das ist z.B. Österreich sehr gut gelungen.
Andere Länder gefallen sich heute noch in der Opferrolle, Kollaboration
wird gern verschwiegen.

Detlef
Wolfgang Schwanke
2015-02-10 18:52:06 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Ich war in den letzten Jahren zweimal in Norwegen, und bin da
nirgendwo auf Ablehnung gestoßen, nur weil ich Deutscher bin (in
Griechenland soll das z.Zt. anders sein).
Das ist im heutigen Europa nach meiner Erfahrung nirgendwo so. Auch und
besonders in Griechenland nicht. In den 1980er Jahren war das in
manchen Ländern noch anders, aber die Zeit hat sich geändert. Es hilft
ungemein, nicht als "Wir sind wieder wer"-Besserwisser aufzutreten.
--
John Peel is not enough

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Detlef Meißner
2015-02-10 19:22:35 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Schwanke
Post by Frank Hucklenbroich
Ich war in den letzten Jahren zweimal in Norwegen, und bin da
nirgendwo auf Ablehnung gestoßen, nur weil ich Deutscher bin (in
Griechenland soll das z.Zt. anders sein).
Das ist im heutigen Europa nach meiner Erfahrung nirgendwo so. Auch und
besonders in Griechenland nicht. In den 1980er Jahren war das in
manchen Ländern noch anders, aber die Zeit hat sich geändert. Es hilft
ungemein, nicht als "Wir sind wieder wer"-Besserwisser aufzutreten.
Richtig. Aber indem man uns diese Eigenschaft zuzuschreiben versucht,
will man uns mal wieder zum Kuschen bringen. Dies Zeiten sind ein für
allemal vorbei.

Detlef,
lieber Besserwisser als Kuscher
Frank Hucklenbroich
2015-02-11 07:32:29 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Schwanke
Post by Frank Hucklenbroich
Ich war in den letzten Jahren zweimal in Norwegen, und bin da
nirgendwo auf Ablehnung gestoßen, nur weil ich Deutscher bin (in
Griechenland soll das z.Zt. anders sein).
Das ist im heutigen Europa nach meiner Erfahrung nirgendwo so. Auch und
besonders in Griechenland nicht.
Ein guter Bekannter von mir war letztes Jahr in Griechenland auf einer
Rundreise unterwegs. Er berichtete mir von sehr subtiler Ablehnung den
Deutschen gegenüber. So gab es zum Beispiel auf einem Ausflugsboot mit
geschätzten 40% Deutschen an Bord die Ansagen nur auf Englisch,
Französisch, Spanisch und Russisch. Auf Deutsch ganz zu Anfang nur ein
"Willkommen an Bord auch an unsere deutschen Gäste", das war's. Außerdem
haben einige Wirte wohl auch keine deutschen Speisekarten mehr ausliegen
(in vielen anderen Sprachen schon).
Post by Wolfgang Schwanke
In den 1980er Jahren war das in
manchen Ländern noch anders, aber die Zeit hat sich geändert. Es hilft
ungemein, nicht als "Wir sind wieder wer"-Besserwisser aufzutreten.
Das sowieso, immer und überall.

Grüße,

Frank
Detlef Meißner
2015-02-11 09:10:45 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Wolfgang Schwanke
Post by Frank Hucklenbroich
Ich war in den letzten Jahren zweimal in Norwegen, und bin da
nirgendwo auf Ablehnung gestoßen, nur weil ich Deutscher bin (in
Griechenland soll das z.Zt. anders sein).
Das ist im heutigen Europa nach meiner Erfahrung nirgendwo so. Auch und
besonders in Griechenland nicht.
Ein guter Bekannter von mir war letztes Jahr in Griechenland auf einer
Rundreise unterwegs. Er berichtete mir von sehr subtiler Ablehnung den
Deutschen gegenüber. So gab es zum Beispiel auf einem Ausflugsboot mit
geschätzten 40% Deutschen an Bord die Ansagen nur auf Englisch,
Französisch, Spanisch und Russisch. Auf Deutsch ganz zu Anfang nur ein
"Willkommen an Bord auch an unsere deutschen Gäste", das war's. Außerdem
haben einige Wirte wohl auch keine deutschen Speisekarten mehr ausliegen
(in vielen anderen Sprachen schon).
Tja, da graben sie sich selbst das Wasser ab.

Es scheint, sie müssen noch viel lernen, was den Tourismus angeht.
Andere Länder begriffen das bereits in den 50ern.

Detlef
Florian Ritter
2015-02-11 01:26:23 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Es gibt auch ein paar recht sehenswerte Ausstellungen zu dem Thema in
Norwegen, wo diese Geschichte thematisiert wird.
Post by Sepp Neuper
Vielleicht war es diese Art der "Kollaboration", derer man sich nach
dem Krieg schämte und deshalb besonders ablehnend und feind-
selig reagierte. Quasi als Ausgleich.
Ich war in den letzten Jahren zweimal in Norwegen, und bin da nirgendwo auf
Ablehnung gestoßen, nur weil ich Deutscher bin (in Griechenland soll das
z.Zt. anders sein). Im Gegenteil, viele Leute dort sprachen recht gut
deutsch.
Da hat sich wohl seit den 80ern einiges geändert. Der norwegische Vater
eines Bekannten war Gruppenführer (General) der SS, erst seit etwa '90
wird die deutsche Verwandtschaft wieder zum Familientag in Norwegen
eingeladen - FR
Jakob Achterndiek
2015-02-11 10:10:55 UTC
Permalink
Am 11.02.2015, 02:26 Uhr, schrieb Florian Ritter
Post by Frank Hucklenbroich
Ich war in den letzten Jahren zweimal in Norwegen, und bin da
nirgendwo auf Ablehnung gestoßen, nur weil ich Deutscher bin
[..]
Da hat sich wohl seit den 80ern einiges geändert. [..]
Und gar seit den 50ern! Dazu dieses Döntje:
Damals begann unser Akademischer Segler-Verein mit seinem Flaggschiff
auch wieder nach Skandinavien zu segeln. Unter den 12 Mann Besatzung
wurde für solche Reisen einer zum "Bordjugendpfleger" ernannt. Als
solcher bin ich 1957 in Oslo zur Deutschen Botschaft gepilgert und
habe, von denen vermittelt, Kontakt zu einem Dozenten an der dortigen
Uni und zu einer Gruppe von Studenten gefunden, die bereit waren,
unsere Einladung an Bord anzunehmen.
Das wurde, an einer Tonne vor dem Royal Norwegian Yachclub schwojend
(einen Platz am Steg hatte man uns verweigert), eine fröhliche Nacht,
der noch ein paar Tage mit Gästesegelei und Land-Ausflügen folgten.
Am Ende dieses Besuches erfuhren wir das Kompliment: »This was the
best german occupation we ever had.«
So geschehen 12 Jahre nach Kriegsende; länger als der ganze Nazispuk
gedauert hatte.

j/\a
--
Sepp Neuper
2015-02-11 01:41:16 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Es gab in Norwegen auch eine gar nicht so kleine Anzahl von
Faschisten, die die Deutschen als gern gesehene "Gäste" begrüßt haben. Mein
Opa war im Krieg in Norwegen, und in den ersten Jahren war das wie ein
großer Abenteuerurlaub, in einem Land mit einer freundlich gesinnten
Bevölkerung. Die Soldaten wurden da mit "Kraft-durch-Freude-Schiffen"
hingefahren, das war zumindest in der Anfangszeit keine militärische
Besetzung mit Kampfhandlungen.
Von Norwegern, die diese Zeit miterlebten, hört man auch immer wieder,
daß sie Vidkun Quisling und seine Anhänger mehr gehaßt hätten, als die
deutschen Besatzer.

Servus, Sepp
Bernd Nawothnig
2015-02-10 19:44:27 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Auch in Norwegen haben sich viele Frauen mit Deutschen
angefreundet und Kinder von ihnen bekommen.
Bekanntestes Beispiel dafür dürfte Anni-Frid Lyngstad sein, eins der
'A's von ABBA.

http://de.wikipedia.org/wiki/Anni-Frid_Lyngstad
Post by Sepp Neuper
Vielleicht war es diese Art der "Kollaboration", derer man sich nach
dem Krieg schämte und deshalb besonders ablehnend und feind-
selig reagierte.
Das ist noch beschönigend ausgedrückt. Ihre Mutter gab sie nach
Schweden zu Verwandten, weil sie sie vor den norwegischen Verfolgungen
schützen wollte. Das ging hin bis zu Zwangseinweisungen in die
Psychiatrie:

http://de.wikipedia.org/wiki/Tyskerbarn




Bernd
--
no time toulouse
Detlef Meißner
2015-02-10 20:43:06 UTC
Permalink
Post by Bernd Nawothnig
Post by Sepp Neuper
Auch in Norwegen haben sich viele Frauen mit Deutschen
angefreundet und Kinder von ihnen bekommen.
Bekanntestes Beispiel dafür dürfte Anni-Frid Lyngstad sein, eins der
'A's von ABBA.
http://de.wikipedia.org/wiki/Anni-Frid_Lyngstad
Post by Sepp Neuper
Vielleicht war es diese Art der "Kollaboration", derer man sich nach
dem Krieg schämte und deshalb besonders ablehnend und feind-
selig reagierte.
Das ist noch beschönigend ausgedrückt. Ihre Mutter gab sie nach
Schweden zu Verwandten, weil sie sie vor den norwegischen Verfolgungen
schützen wollte. Das ging hin bis zu Zwangseinweisungen in die
http://de.wikipedia.org/wiki/Tyskerbarn
Da hat sie's ja noch besser gehabt als so manche Französin.

Detlef
Bertel Lund Hansen
2015-02-11 10:27:20 UTC
Permalink
Post by Bernd Nawothnig
http://de.wikipedia.org/wiki/Tyskerbarn
Anni-Frid Lyngstad (von ABBA) ist Tyskerbarn, und das ist für sie
ein Problem gewesen. Nur neulich hat sie es öfenntlich erkannt.
--
Bertel, Dänemark
Detlef Meißner
2015-02-11 10:29:23 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Bernd Nawothnig
http://de.wikipedia.org/wiki/Tyskerbarn
Anni-Frid Lyngstad (von ABBA) ist Tyskerbarn, und das ist für sie
ein Problem gewesen.
Eher noch für ihre Mutter. Deshalb sind sie ja nach Schweden.
Post by Bertel Lund Hansen
Nur neulich hat sie es öfenntlich erkannt.
Das ist bei uns aber schon seit etlichen Jahren bekannt.

Detlef
Bertel Lund Hansen
2015-02-11 10:21:59 UTC
Permalink
Post by Sepp Neuper
Ähnliches gabs ja auch in Frankreich.
Auch in Norwegen haben sich viele Frauen mit Deutschen
angefreundet und Kinder von ihnen bekommen.
Vielleicht war es diese Art der "Kollaboration", derer man sich nach
dem Krieg schämte und deshalb besonders ablehnend und feind-
selig reagierte. Quasi als Ausgleich.
Was mit "Deutscherfrauen" nach der Krieg geschah, ist ein
schwarzes Kapitel in der Geschichte der besessene Länder. Die
Grausamkeiten standen für die der Nazis nicht zurück [1].

[1] Kann man so im Deutschen sagen? Sie waren ebenso schlimm wie
die der Nazis.
--
Bertel, Dänemark
Detlef Meißner
2015-02-11 10:32:24 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Sepp Neuper
Ähnliches gabs ja auch in Frankreich.
Auch in Norwegen haben sich viele Frauen mit Deutschen
angefreundet und Kinder von ihnen bekommen.
Vielleicht war es diese Art der "Kollaboration", derer man sich nach
dem Krieg schämte und deshalb besonders ablehnend und feind-
selig reagierte. Quasi als Ausgleich.
Was mit "Deutscherfrauen" nach der Krieg geschah, ist ein
schwarzes Kapitel in der Geschichte der besessene Länder. Die
Grausamkeiten standen für die der Nazis nicht zurück [1].
In ihren Grausamkeiten unterscheiden sich die einzelnen Menschen nicht,
nur fehlt manchen die Gelegenheit dazu.

Detlef

Florian Ritter
2015-02-10 10:44:48 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Sepp Neuper
Interessanterweise gehören die Dänen mit zu den Völkern, die
die Besatzungszeit den Deutschen am stärksten und längsten
übelnehmen. Obwohl sie relativ gut wegkamen, verglichen mit
dem Schicksal der osteuropäischen Ländern.
Ähnliches gilt auch für die Norweger und Niederländer.
Wie Dänen die Besatzung erlebt haben, ist eine sehr lange und
komplizierte Geschichte. In der Schule lernte ich, dass die
meisten Dänen mit Erstaunen und Neugier reagierten, als die
deutsche Soldaten durch die Städter marchierten. Neulich lernte
ich, dass viele davon mit Grüssen, Blumen und sogar Küssen
reagierten.
Als es klar wurde, dass Deutschland den Krieg nicht gewinnen
konnte, wechselte die Stimmung.
Post by Sepp Neuper
Könnte es daran liegen, daß es diese Völker als Affront empfanden,
als zivilisierte Länder mit in diesen barbarischen Krieg hineinge-
zogen zu werden, noch dazu von einem stammesverwandten Nachbarn?
Nein. Deutschland wurde erst nicht als barbarisch gesehen. Das
geschah erst später. Viele Dänen waren mit der Besatzung ganz
zufrieden oder gleichgültig. Während die ersten Jahren merkten
wir fast nicht, dass wir besetzt waren. Unsere Regierung
arbeitete mit den Deutschen zusammen um dänische Leben zu sparen,
und diese Politik war erfolgreich.
Nicht nur das. Im Zug von München nach Bonn kam ich mit jemandem ins Gespräch, dessen Dialekt ich nicht deuten könnte - teils österr.-bayrisch, teils irgendwie norddeutsch. Auf meine diesbezügliche Frage sagte er, er täte mir jetzt etwas zeigen, was ich sicher noch nie gesehen hätte, und zog einen blauen Paß aus der Brusttasche - es war ein Nansenpaß, der Mann staatenlos, eigentlich Däne, sein Vater war im Krieg Gauleiter von Bornholm (Gauleiter war eine Funktionsbezeichnung der NSDAP).
Post by Bertel Lund Hansen
Ich glaube, dass wir als Nazisympatisierer angesehen werden
würden, wenn wir nicht fast alle dänische Juden gerettet hätten.
Mann soll natürlich nicht vergessen, dass einige Dänen (die
Freiheitskämpfer) mutig und gefährlich kämpften, aber die waren
nur wenig [1] wurden von unseren Polizei gejagt und, wenn
gefangen, zu der Nazis übergeben.
[1] Nach der Tag der Befreiung gab es plötzlich viele.
Im Baltikum gab es bis Mitte der 50er Jahre antisowjetische Partisanen, Waldbrüder genannt. Ein Prof. in Wilna / Vilnius sprach mir, daß derer nach '89 auf täglich mehr wurden - FR
Frank Hucklenbroich
2015-02-10 12:18:31 UTC
Permalink
Post by Bertel Lund Hansen
Deutsch hat leider in Dänemark sehr geringen Status, und wenn man
einzelne Cafes findet, die deutsche Namen haben, ist es
sicherlich etwa dasselbe, als wenn eine Band sich "Mötley Crüe"
nannte - eksotisch oder ironisch.
Siehe dazu auch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Heavy-Metal-Umlaut

Grüße,

Frank
Wolfgang Schwanke
2015-02-10 18:56:43 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
http://de.wikipedia.org/wiki/Heavy-Metal-Umlaut
Lasse Reinbøng
--
John Peel is not enough

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Roman Racine
2015-02-09 16:59:06 UTC
Permalink
Post by Gunhild Simon
Dieser Spiegel-Artikel dürfte nicht nur
Bertel und Dieter einen Kommentar wert sein.
Vielleicht gar einen Bericht, wie und was
sie selbst davon beobachten.
Ja,und ob überhaupt was dran ist.
Schließlich wollen Deutsche auch mal glänzen!
Etwa so müssen sich Chinesen vorkommen, wenn sie Tattoos mit chinesischen
Schriftzeichen sehen.

Gruss

Roman°
Detlef Meißner
2015-02-09 17:33:38 UTC
Permalink
Post by Roman Racine
Post by Gunhild Simon
Dieser Spiegel-Artikel dürfte nicht nur
Bertel und Dieter einen Kommentar wert sein.
Vielleicht gar einen Bericht, wie und was
sie selbst davon beobachten.
Ja,und ob überhaupt was dran ist.
Schließlich wollen Deutsche auch mal glänzen!
Etwa so müssen sich Chinesen vorkommen, wenn sie Tattoos mit chinesischen
Schriftzeichen sehen.
Kommt möglicherweise darauf an, was sie bedeuten.

Detlef
Frank Hucklenbroich
2015-02-10 12:28:54 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Post by Roman Racine
Post by Gunhild Simon
Dieser Spiegel-Artikel dürfte nicht nur
Bertel und Dieter einen Kommentar wert sein.
Vielleicht gar einen Bericht, wie und was
sie selbst davon beobachten.
Ja,und ob überhaupt was dran ist.
Schließlich wollen Deutsche auch mal glänzen!
Etwa so müssen sich Chinesen vorkommen, wenn sie Tattoos mit chinesischen
Schriftzeichen sehen.
Kommt möglicherweise darauf an, was sie bedeuten.
Angeblich wurden auf einigen Märkten auf Bali und in Thailand auch schon
T-Shirts an nichtsahnende Touristen verkauft, auf denen in Landessprache
irgendwelche groben Anzüglichkeiten standen. Und die Leute wunderten sich
dann, daß sie schräg angeschaut wurden.

Grüße,

Frank
Walter Schmid
2015-02-10 12:46:11 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Angeblich wurden auf einigen Märkten auf Bali und in Thailand auch schon
T-Shirts an nichtsahnende Touristen verkauft, auf denen in Landessprache
irgendwelche groben Anzüglichkeiten standen. Und die Leute wunderten sich
dann, daß sie schräg angeschaut wurden.
Es soll auch solche Tattoos geben.

Gruss

Walter
--
Hauptstadt Dänemarks: Kbenhavn
(das o haben sie ja selber durchgestrichen)
Frank Hucklenbroich
2015-02-10 13:42:08 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Post by Frank Hucklenbroich
Angeblich wurden auf einigen Märkten auf Bali und in Thailand auch schon
T-Shirts an nichtsahnende Touristen verkauft, auf denen in Landessprache
irgendwelche groben Anzüglichkeiten standen. Und die Leute wunderten sich
dann, daß sie schräg angeschaut wurden.
Es soll auch solche Tattoos geben.
Richtig, da sollte man sich schon vorher gut informieren. Ich las mal einen
Artikel über einen jungen Mann, der sich aus einer Modelaune heraus ein
Keltenkreuz auf den Arm tätowieren ließ. Fortan wurde er von politisch
deutlich rechts stehenden Leuten immer freundlich gegrüßt, und bei einem
Japanurlaub wurde ihm der Besuch im Schwimmbad verweigert, weil man ihn
aufgrund des Tattoos für einen Yakuza hielt.

Immerhin hat es manchmal den Vorteil, daß man auf Reisen gleich sieht, mit
wem man es zu tun hat. Tanzender Leprechaun auf dem Arm = Ire, Bulldogge =
Engländer. Ist gut, wenn man das nicht verwechselt ;-)

Grüße,

Frank
Oliver Cromm
2015-02-10 17:45:39 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Ich las mal einen
Artikel über einen jungen Mann, der sich aus einer Modelaune heraus ein
Keltenkreuz auf den Arm tätowieren ließ. Fortan wurde er von politisch
deutlich rechts stehenden Leuten immer freundlich gegrüßt, und bei einem
Japanurlaub wurde ihm der Besuch im Schwimmbad verweigert, weil man ihn
aufgrund des Tattoos für einen Yakuza hielt.
Dafür ist es freilich nicht wichtig, was das Tattoo darstellt, es
reicht, daß es groß genug ist. Jedenfalls war das vor ein paar
Jahren noch so.

Abgesehen davon kommt das gelegentlich halt vor in Japan, daß man
freundlich empfangen wird, weil wir ja damals Freunde waren ...
und nächstes Mal machen wir es ohne die Italiener ...
--
If the aeroplane industry had advanced at the same rate as the
computer industry, today's planes could circumnavigate the world
in ten seconds, be two inches long, and crash twice a day.
Peter Moylan in alt.usage.english
Detlef Meißner
2015-02-10 12:49:40 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Post by Roman Racine
Post by Gunhild Simon
Dieser Spiegel-Artikel dürfte nicht nur
Bertel und Dieter einen Kommentar wert sein.
Vielleicht gar einen Bericht, wie und was
sie selbst davon beobachten.
Ja,und ob überhaupt was dran ist.
Schließlich wollen Deutsche auch mal glänzen!
Etwa so müssen sich Chinesen vorkommen, wenn sie Tattoos mit chinesischen
Schriftzeichen sehen.
Kommt möglicherweise darauf an, was sie bedeuten.
Angeblich wurden auf einigen Märkten auf Bali und in Thailand auch schon
T-Shirts an nichtsahnende Touristen verkauft, auf denen in Landessprache
irgendwelche groben Anzüglichkeiten standen. Und die Leute wunderten sich
dann, daß sie schräg angeschaut wurden.
Ja, ist glaubhaft.
Aber auch dumm, denn mit solchen T-Shirts kann man sich doch nur im
Heimatland wichtig machen.
Bei einem Tattoo oder T-Shirt mit unverständlichem Inhalt wird man doch
stetes gefragt, was das denn heißt.

Detlef
Wolfgang Schwanke
2015-02-10 19:02:27 UTC
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Post by Detlef Meißner
Bei einem Tattoo oder T-Shirt mit unverständlichem Inhalt wird man
doch stetes gefragt, was das denn heißt.
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--
John Peel is not enough

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Wolfgang Schwanke
2015-02-10 18:59:50 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Post by Roman Racine
Etwa so müssen sich Chinesen vorkommen, wenn sie Tattoos mit
chinesischen Schriftzeichen sehen.
Kommt möglicherweise darauf an, was sie bedeuten.
Angeblich wurden auf einigen Märkten auf Bali und in Thailand auch
schon T-Shirts an nichtsahnende Touristen verkauft, auf denen in
Landessprache irgendwelche groben Anzüglichkeiten standen. Und die
Leute wunderten sich dann, daß sie schräg angeschaut wurden.
Den umgekehrten Effekt gibt es in Asien. Dort werden dem Vernehmen nach
englische Schriftzüge als modische Verzierung auf T-Shirts und andere
Produkte geschrieben, obwohl die Sprachkenntnisse der Macher und
Konsumenten ausbaufähig sind. Beispiele auf www.engrish.com
--
John Peel is not enough

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Sepp Neuper
2015-02-11 01:41:16 UTC
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Post by Wolfgang Schwanke
Den umgekehrten Effekt gibt es in Asien. Dort werden dem Vernehmen nach
englische Schriftzüge als modische Verzierung auf T-Shirts und andere
Produkte geschrieben, obwohl die Sprachkenntnisse der Macher und
Konsumenten ausbaufähig sind.
In den USA war es mal eine zeitlang hip, weiße Unterhemden der
Bundeswehr mit Bundesadler- und Balkenkreuzaufdruck auf der
Brust, als T-Shirt zu tragen.

Servus, Sepp
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