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ens
(zu alt für eine Antwort)
wolfgang sch
2021-10-07 11:33:52 UTC
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Es gibt auch einen Remix, auf die Melodie von "Amadeus" wie mir scheint:

--
Currently Listening:


http://www.wschwanke.de/ usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Dorothee Hermann
2021-10-07 11:40:59 UTC
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Post by wolfgang sch
http://youtu.be/ncSstwqi8v8
http://youtu.be/Zrjinw0ITvU
Issen das?


Dorothee, eigentlich ein Freund ganzer Sätze und Erklärungen
--
Dialekt ist eigentlich etwas Schönes ...
Hans-R. Biermann
2021-10-08 16:27:45 UTC
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Post by Dorothee Hermann
Post by wolfgang sch
http://youtu.be/Zrjinw0ITvU
Issen das?
'ne Diagnose
Post by Dorothee Hermann
Dorothee, eigentlich ein Freund ganzer Sätze und Erklärungen
Dialekt ist eigentlich etwas Schönes ...
Dis mußte dialektisch sehn, Genossin - FR
Frank Hucklenbroich
2021-10-08 18:31:43 UTC
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Post by wolfgang sch
http://youtu.be/ncSstwqi8v8
Ist im Kölschen ja schon besetzt: "Maach 'ens hin!". Oder: "Kamma ja 'ens
maache".

Grüße,

Frank
Hans-R. Biermann
2021-10-09 21:13:50 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by wolfgang sch
http://youtu.be/ncSstwqi8v8
Ist im Kölschen ja schon besetzt: "Maach 'ens hin!". Oder: "Kamma ja 'ens
maache".
Am alten Strom in Warnemünde gab's eine Nachtbar, beim Verlassen sah
man auf ein Schild, das verkündete: Kiek ens werre in!

FR
Frank Hucklenbroich
2021-10-10 13:40:51 UTC
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Post by Hans-R. Biermann
Post by Frank Hucklenbroich
Post by wolfgang sch
http://youtu.be/ncSstwqi8v8
Ist im Kölschen ja schon besetzt: "Maach 'ens hin!". Oder: "Kamma ja 'ens
maache".
Am alten Strom in Warnemünde gab's eine Nachtbar, beim Verlassen sah
man auf ein Schild, das verkündete: Kiek ens werre in!
Ja, diese Dialekte oder Sprachen sind eng verwandt. Ich verstehe
friesisches Plattdeutsch relativ problemlos, und auch Niederländisch kann
ich zumindest rudimentär verstehen, wenn ich es lese. So Begriffe wie
"Trekke" für "ziehen" hat man im Kölschen wie im Niederländischen, und im
Englischen ja eigentlich auch.

Grüße,

Frank
Ulf Kutzner
2021-10-11 11:04:27 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by Hans-R. Biermann
Post by Frank Hucklenbroich
Post by wolfgang sch
http://youtu.be/ncSstwqi8v8
Ist im Kölschen ja schon besetzt: "Maach 'ens hin!". Oder: "Kamma ja 'ens
maache".
Am alten Strom in Warnemünde gab's eine Nachtbar, beim Verlassen sah
man auf ein Schild, das verkündete: Kiek ens werre in!
Ja, diese Dialekte oder Sprachen sind eng verwandt. Ich verstehe
friesisches Plattdeutsch
Plattdeutsch aus Ost- oder Nordfriesland? Friesisch ist nochmal eine andere Baustelle.
Post by Frank Hucklenbroich
relativ problemlos, und auch Niederländisch kann
ich zumindest rudimentär verstehen, wenn ich es lese. So Begriffe wie
"Trekke" für "ziehen" hat man im Kölschen wie im Niederländischen, und im
Englischen ja eigentlich auch.
Wenn nicht, erinnert sich der Verbildete an Tecker und Burentrecks.
Frank Hucklenbroich
2021-10-11 11:25:37 UTC
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Post by Ulf Kutzner
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Hans-R. Biermann
Post by Frank Hucklenbroich
Post by wolfgang sch
http://youtu.be/ncSstwqi8v8
Ist im Kölschen ja schon besetzt: "Maach 'ens hin!". Oder: "Kamma ja 'ens
maache".
Am alten Strom in Warnemünde gab's eine Nachtbar, beim Verlassen sah
man auf ein Schild, das verkündete: Kiek ens werre in!
Ja, diese Dialekte oder Sprachen sind eng verwandt. Ich verstehe
friesisches Plattdeutsch
Plattdeutsch aus Ost- oder Nordfriesland?
Eher Ostfriesisch.

Grüße,

Frank
Markus Ermert
2021-10-12 06:41:19 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Ich verstehe
Post by Frank Hucklenbroich
friesisches Plattdeutsch
Plattdeutsch aus Ost- oder Nordfriesland?
In Ost- oder Nordfriesland wird überwiegend Plattdeutsch gesprochen.
Post by Frank Hucklenbroich
Friesisch ist nochmal eine andere Baustelle.
Genau.
Diedrich Ehlerding
2021-10-12 07:49:29 UTC
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Post by Markus Ermert
In Ost- oder Nordfriesland wird überwiegend Plattdeutsch gesprochen.
Na ja, "überwiegend" ist stark übertrieben. Ja, da gibts noch Leute, die
Platt sprechen, und verstehen tun es noch ein paar mehr. Aber
Umgangssprache im Alltag ist es nicht mehrheitlich.
--
gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4
fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
Markus Ermert
2021-10-12 20:08:09 UTC
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Post by Diedrich Ehlerding
Post by Markus Ermert
In Ost- oder Nordfriesland wird überwiegend Plattdeutsch gesprochen.
Na ja, "überwiegend" ist stark übertrieben. Ja, da gibts noch Leute, die
Platt sprechen, und verstehen tun es noch ein paar mehr. Aber
Umgangssprache im Alltag ist es nicht mehrheitlich.
Plattdeutsch überwiegt Friesisch, so war es gemeint.
wolfgang sch
2021-10-12 22:34:20 UTC
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Post by Markus Ermert
Post by Diedrich Ehlerding
Post by Markus Ermert
In Ost- oder Nordfriesland wird überwiegend Plattdeutsch gesprochen.
Na ja, "überwiegend" ist stark übertrieben. Ja, da gibts noch Leute,
die Platt sprechen, und verstehen tun es noch ein paar mehr. Aber
Umgangssprache im Alltag ist es nicht mehrheitlich.
Plattdeutsch überwiegt Friesisch, so war es gemeint.
Hochdeutsch überwiegt alle anderen Sprachen.

Nordfriesland ist nominell viersprachig: Hochdeutsch, Niederdeutsch,
Nordfriesisch, Dänisch, letztere beiden haben offiziellen Status;
Friesischauf Nordfriesland beschränkt, Dänisch überall in Südschleswig.
Die Alltagssprache dort ist aber fast ausschließlich Hochdeutsch. Ich
habe in den 2000er Jahren dort zweimal Plattdeutsch gehört, Friesisch
und Dänisch nie. Letzte beiden leben vor allem als folkloristisches
Element auf Orts- und Straßenschildern.

In Ostfriesland hat nur Hochdeutsch und Niederdeutsch. Die Friesische
Sprache ist dort seit mehreren Jahrhunderten ausgestorben und hat keinen
offiziellen Status irgendeiner Art, mit Ausnahme der Sprachinsel im
Saterland. Sonst spricht das dort niemand mehr, und AFAIK gibt es keine
folkloristische Kenntnisnahme. Wie sich in Ostfriesland das Verhältnis
zwischen Hoch- und Plattdeutsch ausnimmt weiß ich aus eigener Anschauung
nicht, aber anekdotisch soll es ähnlich sein wie in Nordfriesland.
--
Currently Listening:


http://www.wschwanke.de/ usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Hans-R. Biermann
2021-10-11 16:57:31 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Hans-R. Biermann
Am alten Strom in Warnemünde gab's eine Nachtbar, beim Verlassen sah
man auf ein Schild, das verkündete: Kiek ens werre in!
Ja, diese Dialekte oder Sprachen sind eng verwandt. Ich verstehe
friesisches Plattdeutsch relativ problemlos, und auch Niederländisch kann
ich zumindest rudimentär verstehen, wenn ich es lese. So Begriffe wie
"Trekke" für "ziehen" hat man im Kölschen wie im Niederländischen, und im
Englischen ja eigentlich auch.
Das Niederländische gibt's eigentlich nicht, es gibt einen Gradienten der
Verständlichkeit von Ost nach West, je westlicher desto schwerer verständlich.
Im Osten, so Venlo und umzus, wird Nederdütsch gesprochen - FR
Markus Ermert
2021-10-12 06:56:12 UTC
Permalink
Post by Hans-R. Biermann
Post by Frank Hucklenbroich
Ja, diese Dialekte oder Sprachen sind eng verwandt. Ich verstehe
friesisches Plattdeutsch relativ problemlos, und auch Niederländisch kann
ich zumindest rudimentär verstehen, wenn ich es lese. So Begriffe wie
"Trekke" für "ziehen" hat man im Kölschen wie im Niederländischen, und im
Englischen ja eigentlich auch.
Das Niederländische gibt's eigentlich nicht, es gibt einen Gradienten der
Verständlichkeit von Ost nach West, je westlicher desto schwerer verständlich.
Im Osten, so Venlo und umzus, wird Nederdütsch gesprochen
Nicht ganz, eher Süd-Niederfränkisch, wie es zB auch in Düsseldorf
gesprochen wird.

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Die Grenze des Niederfränkischen einerseits zum Ripuarischen und
andererseits zum Niederdeutschen ist vor allem im Wortschatz fließend,
daher die von FH empfundene enge Verwandtschaft. Nördlich von Siegen
treffen Niederfränkisch, Niederdeutsch, Ripuarisch und Moselfränkisch an
einer Art Vierspracheneck zusammen.

Die sprachliche Verwandtschaft ist neben der geografischen Nähe sicher
einer der Gründe, warum man sich im westlichen NRW mit den Niederlanden oft
mehr verbunden fühlt als zB mit Baiern oder Sachsen.
Ulf Kutzner
2021-10-12 10:05:17 UTC
Permalink
Post by Markus Ermert
Die Grenze des Niederfränkischen einerseits zum Ripuarischen und
andererseits zum Niederdeutschen ist vor allem im Wortschatz fließend,
daher die von FH empfundene enge Verwandtschaft. Nördlich von Siegen
treffen Niederfränkisch, Niederdeutsch, Ripuarisch und Moselfränkisch an
einer Art Vierspracheneck zusammen.
Die sprachliche Verwandtschaft ist neben der geografischen Nähe sicher
einer der Gründe, warum man sich im westlichen NRW mit den Niederlanden oft
mehr verbunden fühlt als zB mit Baiern
Bayern, bitte.
Post by Markus Ermert
oder Sachsen.
Markus Ermert
2021-10-12 20:08:10 UTC
Permalink
Post by Ulf Kutzner
Post by Markus Ermert
Die Grenze des Niederfränkischen einerseits zum Ripuarischen und
andererseits zum Niederdeutschen ist vor allem im Wortschatz fließend,
daher die von FH empfundene enge Verwandtschaft. Nördlich von Siegen
treffen Niederfränkisch, Niederdeutsch, Ripuarisch und Moselfränkisch an
einer Art Vierspracheneck zusammen.
Die sprachliche Verwandtschaft ist neben der geografischen Nähe sicher
einer der Gründe, warum man sich im westlichen NRW mit den Niederlanden oft
mehr verbunden fühlt als zB mit Baiern
Bayern, bitte.
Nein. Franken ist sprachlich näher. Ich bevorzuge das an den Sprachbegriff
Bairisch angelehnte Baiern gegenüber dem üblicheren Altbayern (abgesehen
davon, dass die mundartlichen und politischen Grenzen nicht identisch
sind).
H.-P. Schulz
2021-10-11 11:19:35 UTC
Permalink
Post by wolfgang sch
http://youtu.be/ncSstwqi8v8
Na ja - gar nicht mal so schlecht.
Aber, wie eigentlich alle solche Neuerfindungen, sicherlich schwierig
zu etablieren in einer "natürlichen" Sprache.
Obwohl es *so doll* schwierig dann auch wieder nicht sein sollte, denn
plansprachliche Partikeln und Wörter fiden seit längerem schon Eingang
in die "Normalsprache".

Es wäre aber, klar, eine Art "Esperantisierung". Genau wie das "Io",
dass ich immer ins Spiel bringe, wenn es um Sachen wie Anrede usw.
geht. Das geht auf F.Werfels Roman "Stern der Ungeborenen" zurück. Als
ich das damals zuerst las, war mir sofort klar: Ja, genau! So und nur
so musses heißen!
Der Roman ist übrigens sehr zu empfehlen. Neben einer großangelegten
Satire (darin ein würdiger Nachfolger des "Gulliver", - und ihn weit
übertreffend!) ist er ein beeindruckender Soc-Sci-Fi-Roman, allemal
neben Wells' "Zeitmaschine" - und weit, weit vor Pippikram wie "1984"
oder "Brave New World" einzuordnen!
Lesen Sie weiter auf narkive:
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