Discussion:
Moesenstoevchen Doesbaddel Semmelnknoedeln
(zu alt für eine Antwort)
F.Platonva
2004-11-06 13:29:18 UTC
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Guten Tag!

Von diesen drei Wörtern, die ich in einem Artikel gelesen habe, habe
ich nur Semmelnkoedel im Duden gefunden.Semmelknödel stammt angeblich
von Otto Schily.

Wenn die Experten in dieser NG mir die anderen zwei Wörter erklären
würden. Und vielleicht erläutern, woher diese Wörter stammen.

Danke
Peter Gruendler
2004-11-06 13:34:20 UTC
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Post by F.Platonva
Von diesen drei Wörtern, die ich in einem Artikel gelesen habe, habe
ich nur Semmelnkoedel im Duden gefunden.Semmelknödel stammt angeblich
von Otto Schily.
Das glaub ich weniger. Semmelknödel gab es schon lange bevor Herr Schily
ein Leuchten in den Augen seines Vaters war.
Post by F.Platonva
Wenn die Experten in dieser NG mir die anderen zwei Wörter erklären
würden. Und vielleicht erläutern, woher diese Wörter stammen.
Da werden die Norddeutschen gefragt sein...
P
H. Buss
2004-11-06 13:37:22 UTC
Permalink
Post by F.Platonva
Guten Tag!
Von diesen drei Wörtern, die ich in einem Artikel gelesen habe, habe
ich nur Semmelnkoedel im Duden gefunden.Semmelknödel stammt angeblich
von Otto Schily.
Wenn die Experten in dieser NG mir die anderen zwei Wörter erklären
würden. Und vielleicht erläutern, woher diese Wörter stammen.
Danke
Autositzheizung
Trottel
beachte das "n" in den Semmelnknödeln - und lies unter Karl Valentin weiter.

Gruß Helga
Oliver Voß
2004-11-06 13:35:32 UTC
Permalink
Post by F.Platonva
Guten Tag!
Von diesen drei Wörtern, die ich in einem Artikel gelesen habe, habe
ich nur Semmelnkoedel im Duden gefunden.Semmelknödel stammt angeblich
von Otto Schily.
Woher hast du denn das? "Semmelknödel" stammen natürlich nicht von Otto
Schily. Das ist eine allgemeine Bezeichnung für Knödel(Klöße) aus
"Semmelmehl" (kleingeriebene Semmeln/Brötchen), gebräuchlich vor allem
in Bayern (da findest du das auch sehr oft auf Speisekarten von
Restaurants). "Dösbaddel" ist dagegen eine eher in Norddeutschland
übliche Bezeichnung für einen Tolpatsch, also jemand der sich ziemlich
dumm anstellt.

Gruß,

Oliver
--
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Städtepartnerschaft Delbrück - Roncq: http://oliver-voss.privat.t-online.de
Peter Gruendler
2004-11-06 15:18:49 UTC
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Am Sat, 06 Nov 2004 14:35:32 +0100 schrieb Oliver Voß:


[Semmelknödel]
Post by Oliver Voß
Das ist eine allgemeine Bezeichnung für Knödel(Klöße) aus
"Semmelmehl" (kleingeriebene Semmeln/Brötchen)
^^^^^^^^^^

Neiiiiin! Semmelbröckerl (ca 1cm große Würfel aus alten Semmeln).
P
Helga Schulz
2004-11-06 23:08:53 UTC
Permalink
Post by Peter Gruendler
[Semmelknödel]
Post by Oliver Voß
Das ist eine allgemeine Bezeichnung für Knödel(Klöße) aus
"Semmelmehl" (kleingeriebene Semmeln/Brötchen)
^^^^^^^^^^
Neiiiiin! Semmelbröckerl (ca 1cm große Würfel aus alten Semmeln).
Danke! Das mußte klargestellt werden! Nicht daß noch jemand
Gummigeschosse aus Weckmehl zusammenklumpt.
Wolfgang Schwanke
2004-11-07 10:42:27 UTC
Permalink
Post by Peter Gruendler
[Semmelknödel]
Post by Oliver Voß
Das ist eine allgemeine Bezeichnung für Knödel(Klöße) aus
"Semmelmehl" (kleingeriebene Semmeln/Brötchen)
^^^^^^^^^^
Neiiiiin! Semmelbröckerl (ca 1cm große Würfel aus alten Semmeln).
Könntet ihr Alpinisten bitte mal Aufklärungsarbeit leisten:

- Wie nennt man die Knödel, die man in südlichen Gefilden standardmäßig
in Gasthäusern serviert kriegt, so weiße runde Teile mit Brotwürfeln in
der Mitte?

- Wie nennt man die Knödel, die eher grau aussehen und kein
Überraschungsei bergen?

- Welche sind die "originalen", die in Böhmen zu Hause sind?

- Welche sind bayrisch, welche österreichisch, oder ist das alles einz?

Danke!
--
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Tassilo Halbritter
2004-11-07 11:20:29 UTC
Permalink
=20
=20
=20
[Semmelkn=F6del]
Das ist eine allgemeine Bezeichnung f=FCr Kn=F6del(Kl=F6=DFe) aus=20
"Semmelmehl" (kleingeriebene Semmeln/Br=F6tchen)
^^^^^^^^^^
=20
Neiiiiin! Semmelbr=F6ckerl (ca 1cm gro=DFe W=FCrfel aus alten Semmeln).
=20
=20
- Wie nennt man die Kn=F6del, die man in s=FCdlichen Gefilden standardm=
=E4=DFig=20
in Gasth=E4usern serviert kriegt, so wei=DFe runde Teile mit Brotw=FCrfel=
n in=20
der Mitte?
=20
- Wie nennt man die Kn=F6del, die eher grau aussehen und kein=20
=DCberraschungsei bergen?
=20
- Welche sind die "originalen", die in B=F6hmen zu Hause sind?
=20
- Welche sind bayrisch, welche =F6sterreichisch, oder ist das alles einz?
=20
Aber ja! Wiener Definitonen:

Semmeln=F6del: Kugelige Dinger mit 5 - 10 cm Durchmesser bestehend aus=20
Semmelw=FCrfeln, Mehl, Ei.
Serviettenkn=F6del mit gleicher Zusammensetzung, jedoch in Form eines=20
Zylinders mit ca 20 cm L=E4nge (Dm 7 cm), in einer Serviette eingerollt=20
gegart (heute durch Kunststofffolie [oh 3 f, echt] ersetzt). Wird als b=F6h=
mische knedli (in Scheiben geschnitten) immer so serviert.
Erd=E4pfelkn=F6del (=3D ndt. Kartoffelkl=F6=DFe) gibts aus rohen, aus gekoc=
hten oder gemischten Erd=E4pfeln (heute oft aus dem Sackerl (ndt. T=FCte)).
Die echten Waldviertler sind aus rohen, geriebenen Erd=E4pfeln, denen=20
man m=FChsam das Wasser abpressen mu=DF und die dann beim Kochen bl=E4ulich=
-
schwarz bis schmutzigbraungrau werden, wenn man sie nach dem Sch=E4len=20
nicht schwefelt.
Erd=E4pfelkn=F6del in allen Varianten gibts auch gef=FCllt mit Wurstresten=
=20
oder Grammeln (ndd. Grieben) oder Faschiertem (ndt. Hackfleisch).

Wie zu sehen ist unterscheidet sich K=FCchen=F6sterreichisch signifikant=20
vom zB -berlinerischem und ohne Zweisprachigkeit oder gutem W=F6rtebuch geh=
t gar nix.

--=20
_____ _ _ mailto: halbritter at acornusers.org
|__ __|| | | | "Viele haben aus T=E4uschungen und falschen Wundern
| | | |_| | ein Gesch=E4ft gemacht und f=FChren die t=F6richte Menge
| | | _ | hinters Licht." =20
|_|a |_| |_|a (Leonardo da Vinci)
Tassilo Halbritter
2004-11-07 12:07:31 UTC
Permalink
Post by Tassilo Halbritter
=20
Semmeln=F6del: Kugelige Dinger mit 5 - 10 cm Durchmesser bestehend aus=20
Semmelw=FCrfeln, Mehl, Ei.
Serviettenkn=F6del mit gleicher Zusammensetzung, jedoch in Form eines=20
Zylinders mit ca 20 cm L=E4nge (Dm 7 cm), in einer Serviette eingerollt=
=20
Post by Tassilo Halbritter
gegart (heute durch Kunststofffolie [oh 3 f, echt] ersetzt). Wird als b=
=F6hmische knedli
Post by Tassilo Halbritter
(in Scheiben geschnitten) immer so serviert.
Meine Frau macht mich gerade aufmerksam, da=DF Wiener Serviettenkn=F6del=20
auf *keinen* Fall Mehl enthalten, sonst werden sie nicht flaumig.
Nur Semmelw=FCrfel mit Milch betr=E4ufelt und Ei.

--=20
_____ _ _ mailto: halbritter at acornusers.org
|__ __|| | | | "Viele haben aus T=E4uschungen und falschen Wundern
| | | |_| | ein Gesch=E4ft gemacht und f=FChren die t=F6richte Menge
| | | _ | hinters Licht." =20
|_|a |_| |_|a (Leonardo da Vinci)
Peter Gruendler
2004-11-07 12:48:44 UTC
Permalink
Semmelnödel: Kugelige Dinger mit 5 - 10 cm Durchmesser bestehend aus
Semmelwürfeln, Mehl, Ei.
Serviettenknödel mit gleicher Zusammensetzung, jedoch in Form eines
Zylinders mit ca 20 cm Länge (Dm 7 cm), in einer Serviette eingerollt
gegart (heute durch Kunststofffolie [oh 3 f, echt] ersetzt). Wird als böhmische knedli
(in Scheiben geschnitten) immer so serviert.
Meine Frau macht mich gerade aufmerksam, daß Wiener Serviettenknödel
auf *keinen* Fall Mehl enthalten, sonst werden sie nicht flaumig.
Nur Semmelwürfel mit Milch beträufelt und Ei.
Jawoll!
Meine Finger danken für die abgenommene Tipparbeit.
P
Wolfgang Schwanke
2004-11-07 13:04:28 UTC
Permalink
Post by Peter Gruendler
Semmelnödel: Kugelige Dinger mit 5 - 10 cm Durchmesser bestehend aus
Semmelwürfeln, Mehl, Ei.
Serviettenknödel mit gleicher Zusammensetzung, jedoch in Form eines
Zylinders mit ca 20 cm Länge (Dm 7 cm), in einer Serviette
eingerollt gegart (heute durch Kunststofffolie [oh 3 f, echt]
ersetzt). Wird als böhmische knedli
(in Scheiben geschnitten) immer so serviert.
Meine Frau macht mich gerade aufmerksam, daß Wiener Serviettenknödel
auf *keinen* Fall Mehl enthalten, sonst werden sie nicht flaumig.
Nur Semmelwürfel mit Milch beträufelt und Ei.
Jawoll!
Meine Finger danken für die abgenommene Tipparbeit.
Danke, aber mir fehlt immer noch die Antwort auf den Namen der "Standard-
Knödel" (zumindest in Bayern), wo im Innern Brotwürfel versteckt sind,
die aber von außen hell und glatt aussehen und anscheinend nicht selbst
aus Brot gemacht sind.

Gruß
--
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Peter Gruendler
2004-11-07 14:40:18 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Schwanke
Danke, aber mir fehlt immer noch die Antwort auf den Namen der "Standard-
Knödel" (zumindest in Bayern), wo im Innern Brotwürfel versteckt sind,
die aber von außen hell und glatt aussehen und anscheinend nicht selbst
aus Brot gemacht sind.
Sowas kenn ich nicht.
Außer Grammelknödln, da sind aber Grammeln drin und außen Erdäpfelteig.
Grammeln sind glaube ich auf nordd. Grieben.
Helmut Richter
2004-11-07 15:50:58 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Schwanke
Danke, aber mir fehlt immer noch die Antwort auf den Namen der "Standard-
Knödel" (zumindest in Bayern), wo im Innern Brotwürfel versteckt sind,
die aber von außen hell und glatt aussehen und anscheinend nicht selbst
aus Brot gemacht sind.
Standardknödel in Bayern sind entweder Semmelknödel (die sind aber nicht
hell und glatt, sondern eher scheckig, und der Einbau von gerösteten
Brotwürfeln wäre irgendwie widersinnig) oder Kartoffelknödel. In letztere
kann man Brotwürfel hineintun, auch wenn das nicht immer gemacht wird. Ich
nehme an, dass es die sind. Nach meinem (Minoritäten-)Geschmack schmecken
die gekochten (glatt und gelblich) besser als die rohen (rauh und
hellgrau), aber die rohen sind eher die häufigeren. "Roh" und "gekocht"
bezieht sich natürlich nicht auf den Zustand des Knödels, sondern der
Kartoffeln bei der Zubereitung der Knödelmasse. Aus richtigen Kartoffeln
gemacht schmecken beide besser als auch Industriekartoffelpulver.

Helmut Richter
Rüdiger Silberer
2004-11-07 17:50:46 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Schwanke
Danke, aber mir fehlt immer noch die Antwort auf den Namen der "Standard-
Knödel" (zumindest in Bayern), wo im Innern Brotwürfel versteckt sind,
die aber von außen hell und glatt aussehen und anscheinend nicht selbst
aus Brot gemacht sind.
Das sind ganz normale Kartoffelklöße, der Baier sagt dazu Knödel, der
Nürnberg Kniedla. Der Teig wird aus rohen, geriebenen Kartoffeln
gemacht, zur bessere Bindung kommen einige gekochte Kartoffeln dazu und
damit die Klöße schön locker werden, kommen in die Mitte geröste
Brotwürfel.
--
ade, Rüdiger

Rechtschreibreform? Ein großes Unheil.
Eine nationale Katastrophe. - Marcel Reich-Ranicki -
Helga Schulz
2004-11-07 23:50:22 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Schwanke
Danke, aber mir fehlt immer noch die Antwort auf den Namen der "Standard-
Knödel" (zumindest in Bayern), wo im Innern Brotwürfel versteckt sind,
die aber von außen hell und glatt aussehen und anscheinend nicht selbst
aus Brot gemacht sind.
Pfanni "halb & halb", ergänzt mit Brötchenwürfel.
Oder selbermachen, wie Rüdiger es beschreibt.
Rüdiger Silberer
2004-11-08 16:55:53 UTC
Permalink
Post by Helga Schulz
Post by Wolfgang Schwanke
Danke, aber mir fehlt immer noch die Antwort auf den Namen der "Standard-
Knödel" (zumindest in Bayern), wo im Innern Brotwürfel versteckt sind,
die aber von außen hell und glatt aussehen und anscheinend nicht selbst
aus Brot gemacht sind.
Pfanni "halb & halb", ergänzt mit Brötchenwürfel.
Oder selbermachen, wie Rüdiger es beschreibt.
"Halb & Halb", heißen auch "Seidenklöße". Der Teig ist halb aus rohen
und halb aus gekochten Kartoffeln. Mir sind die "rohen Klöße" bedeutend
lieber.
--
ade, Rüdiger

Rechtschreibreform? Ein großes Unheil.
Eine nationale Katastrophe. - Marcel Reich-Ranicki -
Florian Ritter
2004-11-08 15:09:19 UTC
Permalink
Post by Tassilo Halbritter
Semmeln del: Kugelige Dinger mit 5 - 10 cm Durchmesser bestehend aus
Semmelw rfeln, Mehl, Ei.
Serviettenkn del mit gleicher Zusammensetzung, jedoch in Form eines
Zylinders mit ca 20 cm L nge (Dm 7 cm), in einer Serviette eingerollt
gegart (heute durch Kunststofffolie [oh 3 f, echt] ersetzt). Wird als b
hmische knedli
(in Scheiben geschnitten) immer so serviert.
Meine Frau macht mich gerade aufmerksam, da Wiener Serviettenkn del
auf *keinen* Fall Mehl enthalten, sonst werden sie nicht flaumig.
Nur Semmelw rfel mit Milch betr ufelt und Ei.
Es gibt doch noch diese böm. Knedel, die aus einer Art Hefeteig
bestehen, gibt's hier auch fertig zu kaufen. Haben die ein
rakouskisches Analogon? FR
Tassilo Halbritter
2004-11-09 18:02:48 UTC
Permalink
.2442>...
Post by Tassilo Halbritter
Semmeln del: Kugelige Dinger mit 5 - 10 cm Durchmesser bestehend aus
Semmelw rfeln, Mehl, Ei.
Serviettenkn del mit gleicher Zusammensetzung, jedoch in Form eines
Zylinders mit ca 20 cm L nge (Dm 7 cm), in einer Serviette eingerollt
gegart (heute durch Kunststofffolie [oh 3 f, echt] ersetzt). Wird als b
hmische knedli
(in Scheiben geschnitten) immer so serviert.
Meine Frau macht mich gerade aufmerksam, da Wiener Serviettenkn del
auf *keinen* Fall Mehl enthalten, sonst werden sie nicht flaumig.
Nur Semmelw rfel mit Milch betr ufelt und Ei.
Es gibt doch noch diese böm. Knedel, die aus einer Art Hefeteig
bestehen, gibt's hier auch fertig zu kaufen. Haben die ein
rakouskisches Analogon? FR
Jawohl, Germknödel (Hefeteigklöße) gibt es auch in AT. Allerdings nur mit süßer Fülle (Powidl = totgekochtes Pflaumenmus) und mit geriebe-
nem Mohn und Staubzucker (= Puderzucker) bestreut.
--
_____ _ _ mailto: halbritter at acornusers.org
|__ __|| | | | "Viele haben aus Täuschungen und falschen Wundern
| | | |_| | ein Geschäft gemacht und führen die törichte Menge
| | | _ | hinters Licht."
|_|a |_| |_|a (Leonardo da Vinci)
Florian Ritter
2004-11-11 12:19:26 UTC
Permalink
Post by Tassilo Halbritter
Post by Florian Ritter
Post by Tassilo Halbritter
Semmeln del: Kugelige Dinger mit 5 - 10 cm Durchmesser bestehend aus
Semmelw rfeln, Mehl, Ei.
Serviettenkn del mit gleicher Zusammensetzung, jedoch in Form eines
Zylinders mit ca 20 cm L nge (Dm 7 cm), in einer Serviette eingerollt
gegart (heute durch Kunststofffolie [oh 3 f, echt] ersetzt). Wird als b
hmische knedli
Post by Florian Ritter
Post by Tassilo Halbritter
(in Scheiben geschnitten) immer so serviert.
Meine Frau macht mich gerade aufmerksam, da Wiener Serviettenkn del
auf *keinen* Fall Mehl enthalten, sonst werden sie nicht flaumig.
Nur Semmelw rfel mit Milch betr ufelt und Ei.
Es gibt doch noch diese böm. Knedel, die aus einer Art Hefeteig
bestehen, gibt's hier auch fertig zu kaufen. Haben die ein
rakouskisches Analogon?
Jawohl, Germknödel (Hefeteigklöße) gibt es auch in AT. Allerdings nur mit süßer Fülle (Powidl = totgekochtes Pflaumenmus) und mit geriebe-
nem Mohn und Staubzucker (= Puderzucker) bestreut.
Hierlandes sind die als Hefeklöße bekannt. In der Mensa academica der
Pommerschen Landesuniv. gab's die mit Backobst in Soße - FR
Florian Ritter
2004-11-08 15:07:49 UTC
Permalink
[Semmelkn del]
Das ist eine allgemeine Bezeichnung f r Kn del(Kl e) aus
"Semmelmehl" (kleingeriebene Semmeln/Br tchen)
^^^^^^^^^^
Neiiiiin! Semmelbr ckerl (ca 1cm gro e W rfel aus alten Semmeln).
- Wie nennt man die Kn del, die man in s dlichen Gefilden standardm
ig
in Gasth usern serviert kriegt, so wei e runde Teile mit Brotw rfel
n in
der Mitte?
Du meinst Kartoffelklöße?
- Wie nennt man die Kn del, die eher grau aussehen und kein
berraschungsei bergen?
- Welche sind die "originalen", die in B hmen zu Hause sind?
- Welche sind bayrisch, welche sterreichisch, oder ist das alles einz?
Semmeln del: Kugelige Dinger mit 5 - 10 cm Durchmesser bestehend aus
Semmelw rfeln, Mehl, Ei.
Serviettenkn del mit gleicher Zusammensetzung, jedoch in Form eines
Zylinders mit ca 20 cm L nge (Dm 7 cm), in einer Serviette eingerollt
gegart (heute durch Kunststofffolie [oh 3 f, echt] ersetzt). Wird als b h
mische knedli (in Scheiben geschnitten) immer so serviert.
Nach meinem Kenntnisstande heißt der Knödel knedlik. Plural knedliki.
Madzarsky gulas s knedlikem (über z und erstem s ein Hatschek.
Erd pfelkn del (= ndt. Kartoffelkl e) gibts aus rohen, aus gekoc
hten oder gemischten Erd pfeln (heute oft aus dem Sackerl (ndt. T te)).
Die echten Waldviertler sind aus rohen, geriebenen Erd pfeln, denen
man m hsam das Wasser abpressen mu und die dann beim Kochen bl ulich
-
schwarz bis schmutzigbraungrau werden, wenn man sie nach dem Sch len
nicht schwefelt.
Ein litauisches Nationalgericht sind zeppeliny, Kartofelkloßteig mit
Hackfleischfüllung, torpedoartig zugeformt, mit Pilz-Sahne-Soße. Eine
mir bekannte Litauerin hat als Innovation eingeführt, daß zum
mühelosen Abscheiden des Wassers vom Teig sich ein Entsafter bestens
macht.
Erd pfelkn del in allen Varianten gibts auch gef llt mit Wurstresten
An der Mosel gegessen: mit Leberwurscht gefüllt. Muß ich mal
selbermachen.
oder Grammeln (ndd. Grieben) oder Faschiertem (ndt. Hackfleisch).
Wie zu sehen ist unterscheidet sich K chen sterreichisch signifikant
vom zB -berlinerischem und ohne Zweisprachigkeit oder gutem W rtebuch geh
t gar nix.
Das hättet's wohl gerne - FR
Gerd Bohler
2004-11-06 13:43:40 UTC
Permalink
Post by F.Platonva
Von diesen drei Wörtern, die ich in einem Artikel gelesen habe, habe
ich nur Semmelnkoedel im Duden gefunden.Semmelknödel stammt angeblich
von Otto Schily.
Wenn die Experten in dieser NG mir die anderen zwei Wörter erklären
würden. Und vielleicht erläutern, woher diese Wörter stammen.
"Moesenstoevchen" ist eine Wortschöpfung von Wiglaf Droste, einem
begnadeten Schandmaul der deutschen Publizistik:

http://www.taz.de/pt/2004/03/12/a0302.nf/text

Zu "Dösbaddel" meint Küppers "Wörterbuch der deutschen Umgangssprache":

===========================================
Dösbattel (Dösbartel , Dösbart ) m

unaufmerksamer, langweiliger Mann. Zusammengezogen aus »dösender
Bartholomäus«. Nordd 1800 ff.
===========================================
[Wörterbuch: Dösbattel, S. 1. Digitale Bibliothek Band 36: Wörterbuch der
deutschen Umgangssprache, S. 6303 (vgl. Küpper-WddU, S. 171) (c) Marianne
Küpper]


Hier taucht es ebenfalls auf (auch in Übersetzungen):

http://www.xmn-berlin.de/~lyra/alt/schimpf.html


Gerd
Matthias Kryn
2004-11-06 15:02:02 UTC
Permalink
Post by Gerd Bohler
"Moesenstoevchen" ist eine Wortschöpfung von Wiglaf Droste,
http://www.taz.de/pt/2004/03/12/a0302.nf/text
Vielen Dank. Etwas, was diesen gnadenlos verregneten,
vernebelten und verdunkelten Nachmittag erhellt.

Grüße
Matthias
Gerd Bohler
2004-11-06 15:17:27 UTC
Permalink
Post by Matthias Kryn
Post by Gerd Bohler
http://www.taz.de/pt/2004/03/12/a0302.nf/text
Vielen Dank.
Bitte, gern geschehen.
Post by Matthias Kryn
Etwas, was diesen gnadenlos verregneten,
vernebelten und verdunkelten Nachmittag erhellt.
Die Texte von Wiglaf D. sind für *alle* Lebens- und Wetterlagen zu
gebrauchen. ;-)

Gerd
Matthias Kryn
2004-11-06 16:07:27 UTC
Permalink
Gerd Bohler <***@snafu.de> schrieb:

[http://www.taz.de/pt/2004/03/12/a0302.nf/text]

Auch empfehlenswert:

http://feister.de/droste/index.php
Post by Gerd Bohler
Die Texte von Wiglaf D. sind für *alle* Lebens- und
Wetterlagen zu gebrauchen. ;-)
Ich habe jetzt zum ersten Mal ein wenig mehr von Wiglaf Droste
gelesen:

Absolutes ACK. ACKer gehts gar nicht.

Grüße
Matthias
Ralf R. Radermacher
2004-11-06 15:51:12 UTC
Permalink
Post by Gerd Bohler
http://www.taz.de/pt/2004/03/12/a0302.nf/text
"Der Wunsch, über korrekt gemeinte scheußliche Wörter Welt und
Weltbewusstsein zu ändern, nervt - und scheitert."

Amen. :-)

Ralf
--
Ralf R. Radermacher - DL9KCG - Köln/Cologne, Germany
private homepage: http://www.fotoralf.de
manual cameras and photo galleries - updated April 29, 2004
Contarex - Kiev 60 - Horizon 202 - P6 mount lenses
Carsten Thumulla
2004-11-07 09:02:11 UTC
Permalink
Hallo F.Platonva,

F.Platonva schrieb:

[Semmelnknödeln]
weil man aus einer Semmel nicht soviele Knödel machen kann ist hier zweimal
die Mehrzahl angebracht.
Es handelt sich dabei um das gleiche Problem wie mit dem Schabenfleisch.


Gruß, Carsten cPUNKTthuATarcor.de
--
33. Absatz der Durchführungsbestimmung zur speziellen Relativitätstheorie
"Inertialsystemhopping wird mit Entzug des Tachyonentriebwerks bestraft."
Martin Gerdes
2004-11-07 11:00:12 UTC
Permalink
Post by Carsten Thumulla
[Semmelnknödeln]
weil man aus einer Semmel nicht soviele Knödel machen kann ist hier zweimal
die Mehrzahl angebracht.
Das hat -- mit dem Wort -- schon Karl Valentin zelebriert, das verkennt
halt, daß es sich bei diesem "n" nicht um ein Zeichen des Plurals,
sondern um einen Fugenbuchstaben. Und die folgen bekanntlich keiner
Regel.
Post by Carsten Thumulla
Es handelt sich dabei um das gleiche Problem wie mit dem Schabenfleisch.
Ahja.
--
Martin Gerdes
Andreas Karrer
2004-11-07 12:44:46 UTC
Permalink
Post by Carsten Thumulla
weil man aus einer Semmel nicht soviele Knödel machen kann ist hier zweimal
die Mehrzahl angebracht.
In Bayern kauft man die Brotwürfel für die Semmelknödel in der
Plastiktüte im Supermarkt, oder man kauft gleich die ganzen
Semmelknödel in der Pfanni-Packung. Ob das jemals Semmeln waren, wage
ich zu bezweifeln; irgendwelches Weissbrot halt.
Post by Carsten Thumulla
Es handelt sich dabei um das gleiche Problem wie mit dem Schabenfleisch.
Du meinst, weil nur eine einzige Küchenschabe zuwenig Fleisch für eine
ganze Mahlzeit am Chitinpanzer hat...

- Andi
Helmut Richter
2004-11-07 16:12:54 UTC
Permalink
Post by Andreas Karrer
In Bayern kauft man die Brotwürfel für die Semmelknödel in der
Plastiktüte im Supermarkt, oder man kauft gleich die ganzen
Semmelknödel in der Pfanni-Packung. Ob das jemals Semmeln waren, wage
ich zu bezweifeln; irgendwelches Weissbrot halt.
Wenn mans beim Bäcker kauft, der damit seine Semmeln vom Vortag recycelt,
werdens wohl auch mal Semmeln gewesen sein. Billigsemmeln von Supermarkt
gehen übrigens ganz schlecht, die zersplittern beim Schneiden in eine
mehlartige Substanz, aus der kein Knödel mehr wird.

Apropos schneiden: Ich kenne es nur so, dass die Semmeln in Scheiben
geschnitten werden, nicht in Würfel; am Ergebnis wirds nicht allzuviel
ändern. Am besten gehts, wenn die Semmeln alt und zäh, aber noch nicht
hart sind - ein paar harte dürfen auch dabeisein. So dünn schneiden, wie
es mit der Hand geht, mit lauwarmer Milch übergießen, halbe Stunde ziehen
lassen, nach Belieben angedünstete Zwiebel, Petersilie (gehört beides
rein) und Speck (dann heißen sie aber Speckknödel) sowie Salz dazugeben,
Eier dazu, gründlich kneten und in reichlich Salzwasser, das nicht mehr
kocht, 20 Minuten ziehen lassen. Normalerweise ist der Teig nach Rezept
eher fest, und man hat Mühe, alle Bestandteile zu verbinden; ist er viel
weicher, kann man zusätzlich Semmelbrösel dazufügen, aber nicht zu viel.

Alle Zutaten nach Gefühl. Startwert für die Iteration beim Lernen:
pro Knödel 1 Semmel , 40 ml Milch, knapp 1/2 Ei.

Bleiben welche übrig, werden sie am nächsten oder übernächsten Tag in
Scheiben geschnitten, in der Pfanne von beiden Seiten goldgelb geröstet
und die Ritzen zwischen den Scheiben mit Ei gefüllt. Das heißt dann
"greste Knedl mit Ei" (auch schon gehört: "bayerisch Pizza") und schmeckt
manchen noch besser als die Knödel selbst. (Weil wir hier in d.e.s.d.
sind: ich weiß auch nicht, wo das zweite t von geröstete" geblieben ist,
aber man sagt immer so.)

Helmut Richter
Martin Gerdes
2004-11-07 23:00:19 UTC
Permalink
"bayerisch Pizza") und schmeckt manchen noch besser als die Knödel
selbst. (Weil wir hier in d.e.s.d. sind: ich weiß auch nicht, wo
das zweite t von geröstete" geblieben ist, aber man sagt immer so.)
Langes e?
(Und "rösten" -- langes oder kurzes ö/e?)
--
Martin Gerdes
Michael Baumgartner
2004-11-09 08:37:15 UTC
Permalink
Post by Martin Gerdes
"bayerisch Pizza") und schmeckt manchen noch besser als die
Knödel selbst.
Ack. Sehr gut z. B. im Fraunhofer.
Post by Martin Gerdes
Langes e?
(Und "rösten" -- langes oder kurzes ö/e?)
Knedl mit /e:/, grest mit /e/. Ö gibt's in Bayern eh selten, wegen der
Entrundung.
Michael Pronay
2004-11-09 09:27:29 UTC
Permalink
Post by Michael Baumgartner
Post by Martin Gerdes
Langes e?
(Und "rösten" -- langes oder kurzes ö/e?)
Knedl mit /e:/, grest mit /e/. Ö gibt's in Bayern eh selten,
wegen der Entrundung.
Koa Gsöchts in Bayern?

M.
Tassilo Halbritter
2004-11-09 10:47:51 UTC
Permalink
=20
Post by Martin Gerdes
Langes e?
(Und "r=F6sten" -- langes oder kurzes =F6/e?)
=20
Knedl mit /e:/, grest mit /e/. =D6 gibt's in Bayern eh selten,
wegen der Entrundung.
=20
Koa Gs=F6chts in Bayern?
=20
H=E4tt ich 'X=F6chz' buchstabiert ...
Kennst Du XKK?
S
P
O
I
L
E
R
S
P
A
C
E



































XKK =3D X=F6chz, Kraut und Kn=F6dl ...
--=20
_____ _ _ mailto: halbritter at acornusers.org
|__ __|| | | | "Viele haben aus T=E4uschungen und falschen Wundern
| | | |_| | ein Gesch=E4ft gemacht und f=FChren die t=F6richte Menge
| | | _ | hinters Licht." =20
|_|a |_| |_|a (Leonardo da Vinci)
Michael Pronay
2004-11-09 11:08:33 UTC
Permalink
Post by Michael Pronay
Koa Gsöchts in Bayern?
Hätt ich 'Xöchz' buchstabiert ...
Ich nicht. Das war mal eine Glosse, vor vielen Jahren, über eine
Berghütte, die auf der Schiefertafel "Bauanxöchz" offerierte. Ich
hätte dort nicht einkehren wollen.

M.
Martin Rost
2004-11-09 16:01:05 UTC
Permalink
Post by Michael Pronay
Koa Gsöchts in Bayern?
eher Gseïchts, aber es geht leicht in Richtung öï.

M.
--
Martin Rost
Michael Baumgartner
2004-11-10 09:56:04 UTC
Permalink
Post by Martin Rost
Post by Michael Pronay
Koa Gsöchts in Bayern?
eher Gseïchts, aber es geht leicht in Richtung öï.
In manchen Gegenden ja (ich denke da an alpine Regionen, wo man auch
"Göid" zum Geld sagt), bei mir definitiv nicht.

Gruß, Michael
Michael Baumgartner
2004-11-10 09:54:00 UTC
Permalink
Post by Michael Pronay
Post by Michael Baumgartner
Knedl mit /e:/, grest mit /e/. Ö gibt's in Bayern eh selten,
wegen der Entrundung.
Koa Gsöchts in Bayern?
Jo, des hoaßt aber "Xäichts" und ist neben dem Xaver und dem
Xangsverein der Hauptgrund für die Beibehaltung des X.

Übrigens muß ich bei meiner Aussage über das Ö natürlich das
Oberpfälzische ausnehmen, das im wesentlichen aus den Vokalen ou, oi
und ö besteht.

Gruß, Michael
Rüdiger Silberer
2004-11-10 11:53:11 UTC
Permalink
Post by Michael Baumgartner
Post by Michael Pronay
Post by Michael Baumgartner
Knedl mit /e:/, grest mit /e/. Ö gibt's in Bayern eh selten,
wegen der Entrundung.
Koa Gsöchts in Bayern?
Jo, des hoaßt aber "Xäichts" und ist neben dem Xaver und dem
Xangsverein der Hauptgrund für die Beibehaltung des X.
Übrigens muß ich bei meiner Aussage über das Ö natürlich das
Oberpfälzische ausnehmen, das im wesentlichen aus den Vokalen ou, oi
und ö besteht.
Wenn sie überhaupt etwas sagen, die Oberpfälzer.
--
ade, Rüdiger

Rechtschreibreform? Ein großes Unheil.
Eine nationale Katastrophe. - Marcel Reich-Ranicki -
Christian Gollwitzer
2004-11-10 23:02:52 UTC
Permalink
Post by Rüdiger Silberer
Post by Michael Baumgartner
Übrigens muß ich bei meiner Aussage über das Ö natürlich das
Oberpfälzische ausnehmen, das im wesentlichen aus den Vokalen ou, oi
und ö besteht.
Wenn sie überhaupt etwas sagen, die Oberpfälzer.
Höi! Wou hout oiner wos böis iber d Oberpfölzer gsagt? SCNR

Bzgl.ö: Gölb, Göld etc. werden wesentlich offener gesprochen als im
Hochdeutschen. Wenn also ein "Preiß" versucht, die Farbe Gelb richtig
auszusprechen, klingt das immer sehr erheiternd.

Christian (aus der Oberpfalz emigriert, jetzt in Oberfrangn)
Florian Ritter
2004-11-11 12:27:18 UTC
Permalink
Post by Christian Gollwitzer
Post by Rüdiger Silberer
Post by Michael Baumgartner
Übrigens muß ich bei meiner Aussage über das Ö natürlich das
Oberpfälzische ausnehmen, das im wesentlichen aus den Vokalen ou, oi
und ö besteht.
Wenn sie überhaupt etwas sagen, die Oberpfälzer.
Höi! Wou hout oiner wos böis iber d Oberpfölzer gsagt? SCNR
Bzgl.ö: Gölb, Göld etc. werden wesentlich offener gesprochen als im
Hochdeutschen. Wenn also ein "Preiß" versucht, die Farbe Gelb richtig
auszusprechen, klingt das immer sehr erheiternd.
Christian (aus der Oberpfalz emigriert, jetzt in Oberfrangn)
Die Oberpfälzer scheinen ein etwas gewöhnungsbedürftiger
Menschenschlag zu sein. In der ersten Hälfte der 80er war ich
dortlandes mal gutachterlich tätig. Beim Abendessen im Restaurant
drängte sich mir ein Erdentsprossener auf und äußerte in seinem
absunderlichen Dialekt: Was, aus Berlin kommen Sie? Da g'hört ja noch
eine Mauer drumrumg'baut und dann zug'schissen. Übrigens waren im Ort
die beiden einzigen am Kiosk feilgehaltenen Zeitungen National-Z. und
BILD, gewählt wurde mehrheitlich SPD - FR
Rüdiger Silberer
2004-11-12 12:59:06 UTC
Permalink
Post by Christian Gollwitzer
Post by Rüdiger Silberer
Post by Michael Baumgartner
Übrigens muß ich bei meiner Aussage über das Ö natürlich das
Oberpfälzische ausnehmen, das im wesentlichen aus den Vokalen ou, oi
und ö besteht.
Wenn sie überhaupt etwas sagen, die Oberpfälzer.
Höi! Wou hout oiner wos böis iber d Oberpfölzer gsagt? SCNR
Würd' ich mir nie erlauben.
Post by Christian Gollwitzer
Bzgl.ö: Gölb, Göld etc. werden wesentlich offener gesprochen als im
Hochdeutschen. Wenn also ein "Preiß" versucht, die Farbe Gelb richtig
auszusprechen, klingt das immer sehr erheiternd.
Das klingt schon lustig, wenn Franken das versuchen.
Post by Christian Gollwitzer
Christian (aus der Oberpfalz emigriert, jetzt in Oberfrangn)
--
ade, Rüdiger

Rechtschreibreform? Ein großes Unheil.
Eine nationale Katastrophe. - Marcel Reich-Ranicki -
Volker Gringmuth
2004-11-10 13:02:34 UTC
Permalink
Post by Michael Baumgartner
Xangsverein
Wenn schon, dann konsequent: "Xanxverein".


vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Trockene Birkenrinde brennt auch in tropfnassem Zustand."
(Jens in de.rec.outdoors)
Michael Baumgartner
2004-11-10 19:01:24 UTC
Permalink
Post by Volker Gringmuth
Post by Michael Baumgartner
Xangsverein
Wenn schon, dann konsequent: "Xanxverein".
Nein, das wäre nicht konsequent, weil das "X" anders gesprochen wird
als das "ngs". Das anlautende G im Bairischen ist immer unbehaucht und
stimmlos, also ein Zwischending zwischen G und K in der Hochlautung.
Das G im Xangsverein ist jedoch - wegen N - stimmhaft.

Gruß, Michael
Clemens Jerg
2004-11-13 00:34:35 UTC
Permalink
Post by Michael Baumgartner
Post by Volker Gringmuth
Post by Michael Baumgartner
Xangsverein
Wenn schon, dann konsequent: "Xanxverein".
Nein, das wäre nicht konsequent, weil das "X" anders gesprochen wird
als das "ngs". Das anlautende G im Bairischen ist immer unbehaucht und
stimmlos, also ein Zwischending zwischen G und K in der Hochlautung.
Das G im Xangsverein ist jedoch - wegen N - stimmhaft.
Komme ich jetzt doch auf einen Begriff, allerdings kein Bairisch.

*Gsogs* - vielleicht auch Gsocks (geschrieben).
Es besteht ein mutmaßlicher Zusammenhang mit Socken, aber nicht mit
Xox.
Ein oft mitverwendetes Attribut wäre "faul(es)".

cj
Lothar Frings
2004-11-10 15:31:51 UTC
Permalink
Post by Michael Baumgartner
Jo, des hoaßt aber "Xäichts" und ist neben dem Xaver und dem
Xangsverein der Hauptgrund für die Beibehaltung des X.
Dazu fällt mir ein: Angeblich gibt es entweder in Österreich oder
Bayern die Redensart "Xaichts Xindel Xanxverein" -
wobei das 'Xaichts' in diesem Fall 'schwul' bedeutet.
Stimmt das?
--
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de
Florian Ritter
2004-11-08 14:55:48 UTC
Permalink
Post by Helmut Richter
pro Knödel 1 Semmel , 40 ml Milch, knapp 1/2 Ei.
Das nennt man in der Industrie eine Richt- oder auch Rahmenrezeptur.

Die Eier sind also das Bindemittel (Bimi), das den Knödel im Innersten
zusammenhält. Böhmische Semmelknödel werden, wenn mir recht ist, als
Laib geformt und dann in Scheiben geschnitten. Nennt man das auch
Serviettenk.?
Post by Helmut Richter
Bleiben welche übrig, werden sie am nächsten oder übernächsten Tag in
Scheiben geschnitten, in der Pfanne von beiden Seiten goldgelb geröstet
und die Ritzen zwischen den Scheiben mit Ei gefüllt.
Kenn ich, ganz ordentlich. Aber es gibt doch auch Methode, übrige K.
sauer einzulegen (hab ich mich nie überwinden können zu probieren) -
FR
Rüdiger Silberer
2004-11-07 17:55:43 UTC
Permalink
Post by Andreas Karrer
Post by Carsten Thumulla
weil man aus einer Semmel nicht soviele Knödel machen kann ist hier zweimal
die Mehrzahl angebracht.
Das ist natürlich Unsinn.
Post by Andreas Karrer
In Bayern kauft man die Brotwürfel für die Semmelknödel in der
Plastiktüte im Supermarkt, oder man kauft gleich die ganzen
Semmelknödel in der Pfanni-Packung. Ob das jemals Semmeln waren, wage
ich zu bezweifeln; irgendwelches Weissbrot halt.
Und das auch.
In den von mir bevorzugten Supermärkten, habe ich noch keine Tüten mit
Brotwürfeln, die sich zum Kochen von Semmelknödel eignen würden,
entdeckt. Man nimmt ganz selbstverständlich alte Semmeln vom Vortag oder
Vorvortag.
--
ade, Rüdiger

Rechtschreibreform? Ein großes Unheil.
Eine nationale Katastrophe. - Marcel Reich-Ranicki -
Andreas Karrer
2004-11-07 21:37:14 UTC
Permalink
Post by Rüdiger Silberer
Das ist natürlich Unsinn.
Post by Andreas Karrer
In Bayern kauft man die Brotwürfel für die Semmelknödel in der
Plastiktüte im Supermarkt,
Und das auch.
In den von mir bevorzugten Supermärkten, habe ich noch keine Tüten mit
Brotwürfeln, die sich zum Kochen von Semmelknödel eignen würden,
entdeckt.
Hörmal ich saug mir soch sowas nicht einfach aus den Fingern.
München-Martinsried, kleine HL-Markt-Filiale, ca. 1989. Ich sehe im
Gestell in einem 1-2 Liter grossen durchsichtigen Plastikbeutel
Weissbrotwürfel und frage mich, wofür man die in solchen Mengen wohl
braucht. Auf der Packung dann die Auflösung: Semmelwürfel für Knödel.

Ob sie sich dafür eignen, kann ich nicht sagen, jedenfalls waren sie
dafür vorgesehen.

Ich war um 1990 knapp 2 Jahre in München und hab schon durchprobiert,
was die Leute da essen. Zwetschgendatschi, Leber-, Kartoffel-,
Semmelknödel, Weisswürst, Radi, Brezen, Steckerlfisch, Schmalzbrot (ich
hatte nie zuvor Schmalzbrot gegessen und werde es nicht wieder tun),
Obatzta, gebackener Camembert; nur saure Lüngerl und Pressack hab ich
mir nicht angetan.

Die Semmelknödel haben mir in der Form von angebratenen Scheiben besser
geschmeckt.


- Andi
Lueko Willms
2004-11-07 22:27:00 UTC
Permalink
. Am 07.11.04
schrieb ***@gmx.net (Andreas Karrer)
auf /DE/ETC/SPRACHE/DEUTSCH
in ***@madrid.ee.ethz.ch
ueber Re: Moesenstoevchen Doesbaddel Semmelnknoedeln

AK> hatte nie zuvor Schmalzbrot gegessen und werde es nicht wieder tun),

was für ein Kostverächter.



Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- ***@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --

"Kein Land kann seine Probleme in dieser globalisierten Welt allein
auf sich gestellt lösen. Entweder wir retten uns alle zusammen oder
wir gehen zusammen unter. Heute mehr denn je gilt das Wort von José
Martí: Das Vaterland ist die ganze Menschheit."
- Fidel Castro, Caracas (Veneuzuela), 3. Februar 1999
Klaus Gebhardt
2004-11-08 09:42:21 UTC
Permalink
Post by Lueko Willms
. Am 07.11.04
Post by Andreas Karrer
hatte nie zuvor Schmalzbrot gegessen und werde es nicht wieder tun),
was für ein Kostverächter.
Aber wirklich! Ein schönes, knusprig frisches Roggenbrot, darauf dick
Schmalz (halb Gans, halb Schwein) mit geschmorten Äpfeln und Zwiebeln
und einer Prise Salz - dafür würde ich mein Leben hergegeben! Oder
jedenfalls fast.

(In einem hiesigen Kino gab es vor Jahren jedes Wo'ende eine "lange
Filmnacht". In den Pausen zwischen zwei Filmen wurden zum Bier
kostenlos Schmalzbrote gereicht. Manche behaupteten, hauptsächlich
nur deshalb gekommen zu sein...)

Klaus
Andreas Karrer
2004-11-08 12:30:44 UTC
Permalink
Post by Klaus Gebhardt
Post by Lueko Willms
Post by Andreas Karrer
hatte nie zuvor Schmalzbrot gegessen und werde es nicht wieder tun),
was für ein Kostverächter.
Aber wirklich! Ein schönes, knusprig frisches Roggenbrot, darauf dick
Schmalz (halb Gans, halb Schwein) mit geschmorten Äpfeln und Zwiebeln
und einer Prise Salz - dafür würde ich mein Leben hergegeben! Oder
jedenfalls fast.
(In einem hiesigen Kino gab es vor Jahren jedes Wo'ende eine "lange
Filmnacht". In den Pausen zwischen zwei Filmen wurden zum Bier
kostenlos Schmalzbrote gereicht. Manche behaupteten, hauptsächlich
nur deshalb gekommen zu sein...)
Ich vermute stark, dass sowas mit den in Kindheit und Jugend
verabreichten Schmalzbroten zusammenhängt. Bei Kästner gibt es WIMRE
eine Anekdote, nach der Schmalzbrote nur dann wirklich gut wären, wenn
sie dem zur Schule eilenden Klein-Erich von Muttchen aus dem
Küchenfenster nachgeworfen wurden und auf den Gehsteig geklatscht
waren.

Ich hatte mich damals gefragt, was denn das für wunderbare Brote wären.
Schmalz ist offenbar ausgelassenes und wieder erkaltetes Fett von
Tieren, meist Schweinen. Klingt sehr unappetitlich und sieht auch so
aus. Ich hatte in München darüber hinweggesehen und das Brot tapfer
vertilgt, allein, ein Wohlgefühl wollte sich nicht einstellen.

Ich wüsste im Ernst nicht, wo man in der Schweiz Schmalz erwerben kann.

Im Walserdialekt meiner Frau heisst die Butter "Schmalz".

- Andi
Andreas Kabel
2004-11-08 17:44:13 UTC
Permalink
Post by Andreas Karrer
Ich hatte mich damals gefragt, was denn das für wunderbare Brote wären.
Schmalz ist offenbar ausgelassenes und wieder erkaltetes Fett von
Tieren, meist Schweinen.
Man soll um der Liebe und Barmherzigkeit Willen einer rohen
naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise keinen Raum in der
Kueche geben. Die Frage "Willst du das Broetchen mit totem
Fisch?" z.B. ist in der Kinderernaehrung nicht zielfuehrend,
ebenso die Feststellung, dass Camembert zweimal vergammeltes
Rinderdruesensekret ist.
Volker Gringmuth
2004-11-09 07:39:23 UTC
Permalink
Post by Andreas Kabel
ebenso die Feststellung, dass Camembert zweimal vergammeltes
Rinderdruesensekret ist.
Darauf einen vergammelten Traubensaft!


vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Post by Andreas Kabel
Vielleicht mochten die Eltern den Pager lieber als das Kind.
Pager haben halt einen enormane Vorteil: Man kann sie ausschalten.
Kinder auch. Bloß wieder an ist knifflig. (Erik Meltzer in daful)
Ralf R. Radermacher
2004-11-09 09:10:01 UTC
Permalink
Post by Volker Gringmuth
Darauf einen vergammelten Traubensaft!
Wenn schon, dann einen destillierten vergammelten Traubensaft aus
Krefeld.

Siehe auch:

http://www.hfinster.de/StahlArt2/archive-Various-BW-2940-2-21.07.2003-de
.html

Ralf
--
Ralf R. Radermacher - DL9KCG - Köln/Cologne, Germany
private homepage: http://www.fotoralf.de
manual cameras and photo galleries - updated April 29, 2004
Contarex - Kiev 60 - Horizon 202 - P6 mount lenses
Helga Schulz
2004-11-08 21:36:05 UTC
Permalink
Andreas Karrer <***@gmx.net> schrieb vorher:

[Schmalz]
Post by Andreas Karrer
Ich wüsste im Ernst nicht, wo man in der Schweiz Schmalz erwerben kann.
Metzger machen das oft selber.

Reines Schweineschmalz ist nicht so der Hit, ich kannte es als
Klebemittel für Bleifolie, in der Küche allenfalls zum
Waffeleisen ausfetten.

Gänseschmalz und besonders Gänserilletes sind aber lecker.

Meine Abneigung gegen Schmalz kehrte sich ins Gegenteil um, als
ich mal das in einer Wirtschaft gereichte mit Zwiebeln und Salz
angereicherte Schmalz probierte. Lecker!! Leider weiß ich nicht
genau, wie sie es gemacht haben, und kann es daher nicht
nachmachen. Irgendwas mit Röstzwiebeln und evt. sogar ein paar
zerstoßene Croûtons drin. Wenn Du sowas siehst: probieren!
Florian Ritter
2004-11-11 12:33:42 UTC
Permalink
Post by Helga Schulz
[Schmalz]
Post by Andreas Karrer
Ich wüsste im Ernst nicht, wo man in der Schweiz Schmalz erwerben kann.
Metzger machen das oft selber.
Reines Schweineschmalz ist nicht so der Hit, ich kannte es als
Klebemittel für Bleifolie, in der Küche allenfalls zum
Waffeleisen ausfetten.
Gänseschmalz und besonders Gänserilletes sind aber lecker.
Meine Abneigung gegen Schmalz kehrte sich ins Gegenteil um, als
ich mal das in einer Wirtschaft gereichte mit Zwiebeln und Salz
angereicherte Schmalz probierte. Lecker!! Leider weiß ich nicht
genau, wie sie es gemacht haben, und kann es daher nicht
nachmachen. Irgendwas mit Röstzwiebeln und evt. sogar ein paar
zerstoßene Croûtons drin. Wenn Du sowas siehst: probieren!
Kennt man im Südwesten kein Schmalz nicht? Kauf Dir beim Fleischer
Rückenfett, gib's in einen Pott und mach's warm (das nennt man
Auslassen), gib orntlich in der Pfanne angebräunte Zwiebeln sowie
Apfelstückchen dazu. Und fertig ist's. Oder Du kaufst im Supermarkt
"Party-Schmalz", das ist ausgezeichnet - FR
Rüdiger Silberer
2004-11-12 13:02:22 UTC
Permalink
Post by Helga Schulz
Meine Abneigung gegen Schmalz kehrte sich ins Gegenteil um, als
ich mal das in einer Wirtschaft gereichte mit Zwiebeln und Salz
angereicherte Schmalz probierte. Lecker!! Leider weiß ich nicht
genau, wie sie es gemacht haben, und kann es daher nicht
nachmachen. Irgendwas mit Röstzwiebeln und evt. sogar ein paar
zerstoßene Croûtons drin. Wenn Du sowas siehst: probieren!
^^^^^^^^
Das sind Grieben, ausgebratene Speckstückchen.
--
ade, Rüdiger

Rechtschreibreform? Ein großes Unheil.
Eine nationale Katastrophe. - Marcel Reich-Ranicki -
Horst Ruth
2004-11-12 14:10:02 UTC
Permalink
Post by Rüdiger Silberer
Das sind Grieben, ausgebratene Speckstückchen.
Bei uns hießen Grieben die festen Rückstände beim Auslassen des Fetts, die
man nicht im reinen Schmalz haben wollte, sondern rausholte und in das zum
Brotaufstrich bestimmte Schmalz gab.

Gruß
HR
--
sunt nova grata tria: medicus, meretrix, melodia
Klaus Gebhardt
2004-11-12 23:01:26 UTC
Permalink
Post by Horst Ruth
Bei uns hießen Grieben die festen Rückstände beim Auslassen des
Fetts, die man nicht im reinen Schmalz haben wollte, sondern
rausholte und in das zum Brotaufstrich bestimmte Schmalz gab.
Nicht nur bei euch. Grieben will man deshalb nicht im geklärten Schmalz
haben, weil dieses ja oft zum Brutzeln verwendet wird. Enthielte das
Bratfett Grieben, wären diese recht schnell verkohlt und ungeniessbar.

Deshalb streicht man die Grieben lieber aufs Brot, solange sie noch
lecker (und nur dunkelbraun) sind. :9

Mahlzeit, Klaus
Rüdiger Silberer
2004-11-12 23:32:52 UTC
Permalink
Post by Horst Ruth
Post by Rüdiger Silberer
Das sind Grieben, ausgebratene Speckstückchen.
Bei uns hießen Grieben die festen Rückstände beim Auslassen des Fetts, die
man nicht im reinen Schmalz haben wollte, sondern rausholte und in das zum
Brotaufstrich bestimmte Schmalz gab.
Genau die meinte ich.
--
ade, Rüdiger

Rechtschreibreform? Ein großes Unheil.
Eine nationale Katastrophe. - Marcel Reich-Ranicki -
U***@web.de
2019-10-30 15:25:10 UTC
Permalink
Post by Andreas Karrer
Post by Klaus Gebhardt
Post by Lueko Willms
Post by Andreas Karrer
hatte nie zuvor Schmalzbrot gegessen und werde es nicht wieder tun),
was für ein Kostverächter.
Aber wirklich! Ein schönes, knusprig frisches Roggenbrot, darauf dick
Schmalz (halb Gans, halb Schwein) mit geschmorten Äpfeln und Zwiebeln
und einer Prise Salz - dafür würde ich mein Leben hergegeben! Oder
jedenfalls fast.
(In einem hiesigen Kino gab es vor Jahren jedes Wo'ende eine "lange
Filmnacht". In den Pausen zwischen zwei Filmen wurden zum Bier
kostenlos Schmalzbrote gereicht. Manche behaupteten, hauptsächlich
nur deshalb gekommen zu sein...)
Ich vermute stark, dass sowas mit den in Kindheit und Jugend
verabreichten Schmalzbroten zusammenhängt. Bei Kästner gibt es WIMRE
eine Anekdote, nach der Schmalzbrote nur dann wirklich gut wären, wenn
sie dem zur Schule eilenden Klein-Erich von Muttchen aus dem
Küchenfenster nachgeworfen wurden und auf den Gehsteig geklatscht
waren.
Ich hatte mich damals gefragt, was denn das für wunderbare Brote wären.
Schmalz ist offenbar ausgelassenes und wieder erkaltetes Fett von
Tieren, meist Schweinen. Klingt sehr unappetitlich und sieht auch so
aus. Ich hatte in München darüber hinweggesehen und das Brot tapfer
vertilgt, allein, ein Wohlgefühl wollte sich nicht einstellen.
Ich wüsste im Ernst nicht, wo man in der Schweiz Schmalz erwerben kann.
Im Walserdialekt meiner Frau heisst die Butter "Schmalz".
Fettärmer ist der Eierschmalz
https://de.wikipedia.org/wiki/Eierschmalz
Allerdings meine ich, daß ich auch schon welchen,
also Åjerschmålz, ohne Semmelanteil bekommen hätte,
von Deutschsprachigen aus dem ukrainischen
Königsfeld.

Gruß, ULF
Der Habakuk.
2019-10-30 16:11:02 UTC
Permalink
Du antwortest auf ein Posting aus dem Jahre 2004?

Du mußt ein Googlidiot sein! :-)
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
Detlef Meißner
2019-10-30 16:35:59 UTC
Permalink
Post by Der Habakuk.
Du antwortest auf ein Posting aus dem Jahre 2004?
Ach, deshalb kam mir der Inhalt so bekannt vor!

Detlef
--
Die Mathematik lehrt uns, dass man Nullen nicht übersehen darf.
U***@web.de
2019-10-31 07:50:02 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Post by Der Habakuk.
Du antwortest auf ein Posting aus dem Jahre 2004?
Ach, deshalb kam mir der Inhalt so bekannt vor!
Da ich zitierte, worauf ich antwortete, ging
ich davon aus, daß es dem einen oder anderen
wieder in Erinnerung gerufen wird.

Kommen Dir Vorpostings um so bekannter vor,
je besser sie abgelagert sind?
U***@web.de
2019-10-31 07:48:09 UTC
Permalink
Post by Der Habakuk.
Du mußt ein Googlidiot sein! :-)
Du bist jedenfalls Habakiot.
Der Habakuk.
2019-10-31 08:30:50 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Post by Der Habakuk.
Du mußt ein Googlidiot sein! :-)
Du bist jedenfalls Habakiot.
Mag sein.

Ich jedenfalls bezog mich weniger auf dich persönlich, sondern darauf,
daß es anscheinend gerade Google Groups Postern wie dir recht oft
passiert, daß sie auf uralte Posts antworten. Wahrscheinlich, weil
ihnen Google Groups das leicht macht, oder vielleicht auch, was ich
hier für dich aber nicht annehme, daß es oft Internetneulinge sind,
die sich noch nicht so recht auskennen.

Unverständlich ist mir aber, daß jemand überhaupt GG benutzt, außer
vielleicht im Notfall. GG ist wohl ziemlicher Mist und man sollte
lieber einen der vielen wirklichen Newsreader nutzen, statt dieses
kranke Webinterface. Zumal anscheinend sogar manche Usenetnutzer
G2/1.0-Poster generell wegfiltern, weil ihrer Meinung die, die über Gg
Posten, generell "Idioten" sind. Soweit würde ich keineswegs gehen,
aber was filtern ist und wie es geht, wissen wahrscheinlich Google
Groups Nutzer gar nicht. ;-)
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
René Marquardt
2019-10-31 11:48:41 UTC
Permalink
Post by Der Habakuk.
Unverständlich ist mir aber, daß jemand überhaupt GG benutzt, außer
vielleicht im Notfall.
Fuer die drei Gruppen, die ich 2019 noch lese, brauche ich keinen
extra Newsreader und Abo.
Post by Der Habakuk.
GG ist wohl ziemlicher Mist und man sollte
lieber einen der vielen wirklichen Newsreader nutzen, statt dieses
kranke Webinterface.
Immerhin kann es etwas, das kein Newsreader kann: Ich kann auf einem
Geraet lesen, und das wird auf nem anderen Geraet als gelesen markiert.
Post by Der Habakuk.
Zumal anscheinend sogar manche Usenetnutzer
G2/1.0-Poster generell wegfiltern, weil ihrer Meinung die, die über Gg
Posten, generell "Idioten" sind.
Das ist deren Problem.
Post by Der Habakuk.
Soweit würde ich keineswegs gehen,
aber was filtern ist und wie es geht, wissen wahrscheinlich Google
Groups Nutzer gar nicht. ;-)
Weiss ich durchaus.
Der Habakuk.
2019-10-31 12:19:53 UTC
Permalink
Post by René Marquardt
Post by Der Habakuk.
Unverständlich ist mir aber, daß jemand überhaupt GG benutzt, außer
vielleicht im Notfall.
Fuer die drei Gruppen, die ich 2019 noch lese, brauche ich keinen
extra Newsreader und Abo.
Abo habe ich auch kein Abo und man braucht auch keines. Es gibt freie,
bzw kostenlose Newsserver. Man muß sich nur einen Newserver irgendwo
herunterladen, sich einen freien Server suchen, oder sich bei einem
anmelden und dann die später erhaltenen Zugangsdaten (Benutzername,
Paßwort) verwenden.

Das klingt aufwendig, aber man muß es ja nur einmal machen.
Post by René Marquardt
Post by Der Habakuk.
GG ist wohl ziemlicher Mist und man sollte
lieber einen der vielen wirklichen Newsreader nutzen, statt dieses
kranke Webinterface.
Immerhin kann es etwas, das kein Newsreader kann: Ich kann auf einem
Geraet lesen, und das wird auf nem anderen Geraet als gelesen markiert.
Das brauche ich nicht, weil ich meist nur nur auf einem Gerät
Usenet-News lese. OK, hin und wieder auf dem Notebook auch, wenn der
PC spinnt. Aber warum soll das mit keinem andere Newsreader als
ausgerechnet GG gehen?
Post by René Marquardt
Post by Der Habakuk.
Zumal anscheinend sogar manche Usenetnutzer
G2/1.0-Poster generell wegfiltern, weil ihrer Meinung die, die über Gg
Posten, generell "Idioten" sind.
Das ist deren Problem.
Sicher. Und sie haben es durch Filtern gelöst. Mich stören GG-Poster
eigentlich gar nicht, aber hier konnte ich nicht widerstehen, es
Kutzner mitzuteilen, weil das anscheinend öfter ein "Ding" von
GG-Usern ist, auf uralte Postings zu antworten. Ich habe auch erst
aufs Datum geschaut, als ich gemerkt habe, daß mein Thunderbird das
Vorgängerposting und den ganzen Thread dazu nicht vorrätig hält. Aber
ich speichere halt idR keine Postings aus 2004. :-)
Post by René Marquardt
Post by Der Habakuk.
Soweit würde ich keineswegs gehen,
aber was filtern ist und wie es geht, wissen wahrscheinlich Google
Groups Nutzer gar nicht. ;-)
Weiss ich durchaus.
Kann man denn überhaupt in GG filtern? Oder es irgendwie sinnvoll
personalisieren?
--
Cave, ne credas istis pissintunicis, qui te deceperunt!
Der Habakuk.
2019-10-31 12:23:51 UTC
Permalink
Post by René Marquardt
Post by Der Habakuk.
Unverständlich ist mir aber, daß jemand überhaupt GG benutzt, außer
vielleicht im Notfall.
Fuer die drei Gruppen, die ich 2019 noch lese, brauche ich keinen
extra Newsreader und Abo.
Abo habe ich auch keines und man braucht auch keines. Es gibt freie,
bzw kostenlose Newsserver. Man muß sich nur einen Newserver irgendwo
herunterladen, sich einen freien Server suchen, oder sich bei einem
anmelden und dann die später erhaltenen Zugangsdaten (Benutzername,
Paßwort) verwenden.

Das klingt aufwendig, aber man muß es ja nur einmal machen.
Post by René Marquardt
Post by Der Habakuk.
GG ist wohl ziemlicher Mist und man sollte
lieber einen der vielen wirklichen Newsreader nutzen, statt dieses
kranke Webinterface.
Immerhin kann es etwas, das kein Newsreader kann: Ich kann auf einem
Geraet lesen, und das wird auf nem anderen Geraet als gelesen markiert.
Das brauche ich nicht, weil ich meist nur nur auf einem Gerät
Usenet-News lese. OK, hin und wieder auf dem Notebook auch, wenn der
PC spinnt. Aber warum soll das mit keinem andere Newsreader als
ausgerechnet GG gehen?
Post by René Marquardt
Post by Der Habakuk.
Zumal anscheinend sogar manche Usenetnutzer
G2/1.0-Poster generell wegfiltern, weil ihrer Meinung die, die über Gg
Posten, generell "Idioten" sind.
Das ist deren Problem.
Sicher. Und sie haben es durch Filtern gelöst. Mich stören GG-Poster
eigentlich gar nicht, aber hier konnte ich nicht widerstehen, es
Kutzner mitzuteilen, weil das anscheinend öfter ein "Ding" von
GG-Usern ist, auf uralte Postings zu antworten. Ich habe auch erst
aufs Datum geschaut, als ich gemerkt habe, daß mein Thunderbird das
Vorgängerposting und den ganzen Thread dazu nicht vorrätig hält. Aber
ich speichere halt idR keine Postings aus 2004.
Post by René Marquardt
Post by Der Habakuk.
Soweit würde ich keineswegs gehen,
aber was filtern ist und wie es geht, wissen wahrscheinlich Google
Groups Nutzer gar nicht. ;-)
Weiss ich durchaus.
Kann man denn überhaupt in GG filtern? Oder es irgendwie sinnvoll
personalisieren?
--
Cave, ne credas istis pissintunicis, qui te deceperunt!
Detlef Meißner
2019-10-31 13:10:34 UTC
Permalink
Post by René Marquardt
Post by Der Habakuk.
Unverständlich ist mir aber, daß jemand überhaupt GG benutzt, außer
vielleicht im Notfall.
Fuer die drei Gruppen, die ich 2019 noch lese, brauche ich keinen
extra Newsreader und Abo.
Abo habe ich auch keines und man braucht auch keines. Es gibt freie, bzw
kostenlose Newsserver. Man muß sich nur einen Newserver irgendwo
^^^^^^^^
herunterladen,
Wie macht man das?

Detlef
--
Wenn es einen Muttersprachler gibt, der sich nicht ganz schlüssig ist
und zwei, die sich sicher sind, dann würde dies dafür sprechen, daß es
wahrscheinlicher ist, daß die zwei recht haben. (Stefan Ram)
Der Habakuk.
2019-10-31 14:07:14 UTC
Permalink
Post by Der Habakuk.
Post by René Marquardt
Post by Der Habakuk.
Unverständlich ist mir aber, daß jemand überhaupt GG benutzt, außer
vielleicht im Notfall.
Fuer die drei Gruppen, die ich 2019 noch lese, brauche ich keinen
extra Newsreader und Abo.
Abo habe ich auch keines und man braucht auch keines. Es gibt freie,
bzw kostenlose Newsserver. Man muß sich nur einen Newserver irgendwo
                                               ^^^^^^^^
Post by Der Habakuk.
herunterladen,
<hüstel> <vorab> Eingentlich wollte ich NewsREADER schreiben. :-)
Wie macht man das?
Nun, streng genommen bedeutet Newsserver einen Computer, auf dem
Usenet-Postings gespeichert werden, abgerufen werden können und die
welche empfangen können usw.

Den Computer kann man natürlich nicht herunterladen, aber Software
kann man herunterladen, die einen Computer selber zu so einem Comuter
macht, oder jeden falls selber Newsgrouppostings abschicken, laden und
speichern kann. Lokal bei dir auf dem PC.

Salopp (undoft auch unsalopp) nennt man das auch Nuwsserver.

Schau mal da, da werden einige namentlich genannt und aufgezählt:

<https://th-h.de/net/usenet/servers/>

Aber gerade DIR brauche ich das ja gar nicht zu erzählen. Du bist ja
anscheinend Profi oder "Powerjuser". Grade hab ich nach deinem Reader
googeln, da fand ich Folgendes:

"Da die offizielle Version der deutschen Sprachdatei nicht ganz
optimal ist, hat der MesNews-User Detlef Meißner in der Gruppe
news:de.comm.software.newsreader eine Diskussion zu ihrer
Überarbeitung angeregt. Als Zwischenergebnis stellt er als
Beta-Version eine überarbeitete Sprachdatei zur Verfügung (-> Link
[4])). Dies ist jedoch eine unvollständige, inoffizielle Vorversion.
Bei Fertigstellung soll sie dem MesNews-Programmautor als Vorschlag
für eine verbesserte deutsche Sprachdatei vorgelegt werden."

<http://www.usenet-abc.de/wiki/Team/MesNews>

Gut zu wissen. Dann werde ich mich in Zukunft mit allen Usenet- und
Newsserver/readerfragen also vertrauensvoll an dich wenden.

TIA
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
Detlef Meißner
2019-10-31 15:03:34 UTC
Permalink
Post by Der Habakuk.
Aber gerade DIR brauche ich das ja gar nicht zu erzählen. Du bist ja
anscheinend Profi oder "Powerjuser". Grade hab ich nach deinem Reader
"Da die offizielle Version der deutschen Sprachdatei nicht ganz optimal ist,
hat der MesNews-User Detlef Meißner in der Gruppe
news:de.comm.software.newsreader eine Diskussion zu ihrer Überarbeitung
angeregt. Als Zwischenergebnis stellt er als Beta-Version eine überarbeitete
Sprachdatei zur Verfügung (-> Link [4])). Dies ist jedoch eine
unvollständige, inoffizielle Vorversion. Bei Fertigstellung soll sie dem
MesNews-Programmautor als Vorschlag für eine verbesserte deutsche Sprachdatei
vorgelegt werden."
<http://www.usenet-abc.de/wiki/Team/MesNews>
Der Text ist aber doch etwas veraltet
Post by Der Habakuk.
Gut zu wissen. Dann werde ich mich in Zukunft mit allen Usenet- und
Newsserver/readerfragen also vertrauensvoll an dich wenden.
Nicht mit allen.

Detlef
--
Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten
Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese
Sprache zu lernen. (Mark Twain)
Florian Ritter
2004-11-08 14:59:34 UTC
Permalink
Post by Klaus Gebhardt
Post by Lueko Willms
Post by Andreas Karrer
hatte nie zuvor Schmalzbrot gegessen und werde es nicht wieder tun),
was für ein Kostverächter.
Gibt's denn bei der Schweizer Armee kein Schmalz?
Post by Klaus Gebhardt
Aber wirklich! Ein schönes, knusprig frisches Roggenbrot, darauf dick
Schmalz (halb Gans, halb Schwein) mit geschmorten Äpfeln und Zwiebeln
und einer Prise Salz - dafür würde ich mein Leben hergegeben! Oder
jedenfalls fast.
In hiesigen Supermärkten gibt's ein "Party-Schmalz". Blöder Name, aber
das ist tatsächlich hervorragend, mit viel Grieben drin - FR
Clemens Jerg
2004-11-09 00:24:48 UTC
Permalink
Post by Lueko Willms
Post by Andreas Karrer
hatte nie zuvor Schmalzbrot gegessen und werde es nicht wieder tun),
was für ein Kostverächter.
Und wenn schon Schmackes...
... manchmal fehlt einfach der(?)/das Schmalz
oder es gehört ein bißchen Schmalz dazu,
nein ich meine bestimmt *nicht* Salz.
Es steht mehr mit Fett im Zusammenhang,
nein auch *nicht* sein Fett weg.

cj
Rüdiger Silberer
2004-11-08 17:10:59 UTC
Permalink
Post by Andreas Karrer
Hörmal ich saug mir soch sowas nicht einfach aus den Fingern.
München-Martinsried, kleine HL-Markt-Filiale, ca. 1989. Ich sehe im
Gestell in einem 1-2 Liter grossen durchsichtigen Plastikbeutel
Weissbrotwürfel und frage mich, wofür man die in solchen Mengen wohl
braucht. Auf der Packung dann die Auflösung: Semmelwürfel für Knödel.
Ja wenn das so ist. Dann bleibt mir nur Abbitte zu tun. In Franken hab
ich solche Beutel noch nicht gesehen. Das mag auch damit zusammenhängen,
daß der Semmelknödel bei uns nicht so heimisch ist.
Post by Andreas Karrer
Ob sie sich dafür eignen, kann ich nicht sagen, jedenfalls waren sie
dafür vorgesehen.
Ich war um 1990 knapp 2 Jahre in München und hab schon durchprobiert,
was die Leute da essen. Zwetschgendatschi, Leber-, Kartoffel-,
Semmelknödel, Weisswürst, Radi, Brezen, Steckerlfisch, Schmalzbrot (ich
hatte nie zuvor Schmalzbrot gegessen und werde es nicht wieder tun),
Obatzta, gebackener Camembert; nur saure Lüngerl und Pressack hab ich
mir nicht angetan.
Die Semmelknödel haben mir in der Form von angebratenen Scheiben besser
geschmeckt.
Semmelknödel sind schon lecker, aber ein gutes Schmalzbrot ist ein
Gedicht. Es gibt Gänse- oder Schweineschmalz, und es ist ganz einfach
ausgelassenes Fett. Hervorragend ist zum Beispiel auch das kalte
Bratwurstfett aus der Pfanne mit einem Stückchen Brot herausgekratzt,
bißchen Salz drüber, hmmmm.
--
ade, Rüdiger

Rechtschreibreform? Ein großes Unheil.
Eine nationale Katastrophe. - Marcel Reich-Ranicki -
Andreas Kabel
2004-11-08 17:36:53 UTC
Permalink
Post by Rüdiger Silberer
Semmelknödel sind schon lecker, aber ein gutes Schmalzbrot ist ein
Gedicht. Es gibt Gänse- oder Schweineschmalz, und es ist ganz einfach
ausgelassenes Fett. Hervorragend ist zum Beispiel auch das kalte
Bratwurstfett aus der Pfanne mit einem Stückchen Brot herausgekratzt,
bißchen Salz drüber, hmmmm.
Schon. Andererseits <kh0urclrzngw.cb9bocr2fekw$***@40tude.net>.
Rüdiger Silberer
2004-11-09 23:21:12 UTC
Permalink
Post by Rüdiger Silberer
Semmelknödel sind schon lecker, aber ein gutes Schmalzbrot ist ein
Gedicht. Es gibt Gänse- oder Schweineschmalz, und es ist ganz einfach
ausgelassenes Fett. Hervorragend ist zum Beispiel auch das kalte
Bratwurstfett aus der Pfanne mit einem Stückchen Brot herausgekratzt,
bißchen Salz drüber, hmmmm.
Meine Blutfettwerte sind in Ordnung, daran liegt es nicht.
--
ade, Rüdiger

Rechtschreibreform? Ein großes Unheil.
Eine nationale Katastrophe. - Marcel Reich-Ranicki -
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