Discussion:
Sympathische Gesinnung?
(zu alt für eine Antwort)
Heinz Lohmann
2019-10-19 02:57:53 UTC
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SPON heute:
"Auch Leute, die López Obrador sympathisch gesonnen sind, halten seine
Sicherheitspolitik für unentschieden und naiv. Aber welche Alternativen
gibt es?"

Echt jetzt???

Welche Alternativen gibt es zu diesem schrägen Satz?

<https://www.spiegel.de/panorama/justiz/mexico-strassenkaempfe-nach-verhaftung-von-el-chapo-sohn-a-1292314.html>
--
mfg
Heinz Lohmann
Tamsui, Taiwan

Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat. W.B.
Stefan Ram
2019-10-19 03:33:27 UTC
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Post by Heinz Lohmann
"Auch Leute, die López Obrador sympathisch gesonnen sind,
Zumindest mit "gegenüberstehen" wäre es durch Vorbilder
gerechtfertigt.

|die vielen ihrer Forderungen sympathisch gegenüberstanden
Memoiren einer Sozialistin - Lily Braun

Man kann sich fragen, ob es hier denn nicht erlaubt sein
sollte statt "gegenüberstehen" auch einmal "gesonnen" zu
verwenden.

|da man in den von ihm besetzten Häusern ihm widerwillig
|gesonnen ist.
"Von Zwanzig bis Dreißig" - Theodor Fontane

Wenn man jemandem "widerwillig" gesonnen sein kann, warum
nicht auch "sympathisch"?

OT: Vorsichtig sein muß man im Russischen (falscher Freund):

симпатичный
(simpatíčnyj)

bedeutet dort soviel wie "attraktiv"/"hübsch"/"süß"!
Manfred Hoß
2019-10-19 05:19:10 UTC
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Post by Heinz Lohmann
"Auch Leute, die López Obrador sympathisch gesonnen sind, halten seine
Sicherheitspolitik für unentschieden und naiv. Aber welche Alternativen
gibt es?"
Echt jetzt???
Welche Alternativen gibt es zu diesem schrägen Satz?
<https://www.spiegel.de/panorama/justiz/mexico-strassenkaempfe-nach-verhaftung-von-el-chapo-sohn-a-1292314.html>
Es heißt entweder "jemanden sympathisch finden" oder "jemandem wohlgesinnt
sein". Letzteres kenne ich auch als "jemandem wohlgesonnen sein". "Jemandem
sympathisch gesonnen sein" ist eine Mischung aus 1 und 2b.

Gruß
Manfred.
Quinn C
2019-10-21 18:30:38 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by Heinz Lohmann
"Auch Leute, die López Obrador sympathisch gesonnen sind, halten seine
Sicherheitspolitik für unentschieden und naiv. Aber welche Alternativen
gibt es?"
Echt jetzt???
Welche Alternativen gibt es zu diesem schrägen Satz?
<https://www.spiegel.de/panorama/justiz/mexico-strassenkaempfe-nach-verhaftung-von-el-chapo-sohn-a-1292314.html>
Es heißt entweder "jemanden sympathisch finden" oder "jemandem wohlgesinnt
sein". Letzteres kenne ich auch als "jemandem wohlgesonnen sein". "Jemandem
sympathisch gesonnen sein" ist eine Mischung aus 1 und 2b.
"Jemandem freundlich gesonnen sein" ist auch üblich, und das bietet
sich hier m.E. an.
--
er (Tristan) hiez im ein tôrenkleit
an der stete machen:
von wunderlîchen sachen
einen roc seltsên getan
und eine gugelen daran
H. V. FREIBERG Tristan
Manfred Hoß
2019-10-21 18:37:19 UTC
Permalink
Post by Quinn C
Post by Manfred Hoß
Post by Heinz Lohmann
"Auch Leute, die López Obrador sympathisch gesonnen sind, halten seine
Sicherheitspolitik für unentschieden und naiv. Aber welche Alternativen
gibt es?"
Echt jetzt???
Welche Alternativen gibt es zu diesem schrägen Satz?
<https://www.spiegel.de/panorama/justiz/mexico-strassenkaempfe-nach-verhaftung-von-el-chapo-sohn-a-1292314.html>
Es heißt entweder "jemanden sympathisch finden" oder "jemandem wohlgesinnt
sein". Letzteres kenne ich auch als "jemandem wohlgesonnen sein". "Jemandem
sympathisch gesonnen sein" ist eine Mischung aus 1 und 2b.
"Jemandem freundlich gesonnen sein" ist auch üblich, und das bietet
sich hier m.E. an.
An "freundlich gesonnen" habe ich gar nicht gedacht.

Gruß
Manfred.

Stefan Ram
2019-10-19 07:02:03 UTC
Permalink
Subject: Sympathische Gesinnung?
Wenn Sie den Eindruck haben, daß jemand eine sympathische
Gesinnung hat, dann verlassen Sie die Wohnung unter einem
Vorwand und rufen Sie dann von einer Telephonzelle aus die
Polizei, denn es handelt sich wahrscheinlich um einem
Sympathisanten!
Manfred Hoß
2019-10-19 07:47:37 UTC
Permalink
Post by Stefan Ram
Subject: Sympathische Gesinnung?
Wenn Sie den Eindruck haben, daß jemand eine sympathische
Gesinnung hat, dann verlassen Sie die Wohnung unter einem
Vorwand und rufen Sie dann von einer Telephonzelle aus die
Polizei, denn es handelt sich wahrscheinlich um einem
Sympathisanten!
Vermutlich musst du vom Bureau aus die Polizei verständigen und hinterher
auf den Schreck einen Liqueur trinken oder zur Beruhigung deiner Nerven auf
einer Guitarre herumklimpern. Telephonzellen sind nämlich ungefähr so
selten wie Menschen, die Telefon mit ph schreiben.

Gruß
Manfred.
Werner Tann
2019-10-19 07:05:55 UTC
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Post by Heinz Lohmann
"Auch Leute, die López Obrador sympathisch gesonnen sind, halten seine
Sicherheitspolitik für unentschieden und naiv. Aber welche Alternativen
gibt es?"
Echt jetzt???
Hier wird "sympathisch" in einer aus der Mode gekommenen Bedeutung
verwendet:

| 2. (veraltet) mitfühlend; aufgrund innerer Verbundenheit gleich gestimmt:
| weil wir s. teilnehmen an der Gewissensunruhe (Th. Mann, Zauberberg 289).
Duden, Das Große Wörterbuch der deutschen Sprache, 2000

Findet sich auch z. B. bei Tucholsky, Was wäre, wenn ...:
| Es sprach dann [...] für die Demokraten der Abgeordnete Fischbeck. Seine
| Partei, so führte er aus, stehe dem Gesetz sympathisch gegenüber.
Jakob Achterndiek
2019-10-19 08:10:55 UTC
Permalink
[..]
Aus demselben Artikel:
| Die Gangster zeigen der mexikanischen Regierung, wer das
| Gewaltmonopol im Land hat.

Da gips also in Mexiko eine Staatsgewalt und eine kriminelle Gewalt.
Was SPON uns NICHT verrät: WER hat denn jetzt die Monopolgewalt?
--
j/\a
U***@web.de
2019-10-19 10:15:41 UTC
Permalink
Post by Jakob Achterndiek
[..]
| Die Gangster zeigen der mexikanischen Regierung, wer das
| Gewaltmonopol im Land hat.
Da gips also in Mexiko eine Staatsgewalt und eine kriminelle Gewalt.
Was SPON uns NICHT verrät: WER hat denn jetzt die Monopolgewalt?
Überleg mal, in welcher Konstellation das Zeigen
sinnvoll wäre.
Jakob Achterndiek
2019-10-19 12:07:24 UTC
Permalink
Post by Jakob Achterndiek
[..]
| Die Gangster zeigen der mexikanischen Regierung, wer das
| Gewaltmonopol im Land hat.
Da gips also in Mexiko eine Staatsgewalt und eine kriminelle Gewalt.
Was SPON uns NICHT verrät: WER hat denn jetzt die Monopolgewalt?
Überleg mal, in welcher Konstellation das Zeigen sinnvoll wäre.
Ich habe wirklich schon ganz doll überlegt, aber ich komme nicht drauf.
Vielleicht weiß ich einfach zu wenig von Staatsgewalt und von Mexiko,
und von Konstellationen und Gangstern sowieso. Aber ich versuche es mal
mit einem Beispiel. Ich stelle mir vor:
Du schlägst deinen Vater. Und der schlägt zurück.
Wer von euch beiden hat dann das Gewaltmonopol?
Und woran erkennt man das?

Aber bitte jetzt nicht selbst ausprobieren! Lieber bleibe ich dumm und
verzichte darauf, das Ergebnis zu erfahren.
--
j/\a
Werner Tann
2019-10-19 13:15:34 UTC
Permalink
Post by Jakob Achterndiek
Du schlägst deinen Vater. Und der schlägt zurück.
Wer von euch beiden hat dann das Gewaltmonopol?
Und woran erkennt man das?
Gewaltmonopol bedeutet nicht, dass der, der Gewalt ausübt, der Einzige
ist, der Gewalt ausübt. Es bedeutet, dass er der Einzige dazu
Berechtigte ist (von Staats und Gesetzes wegen).

Zu deinem Beispiel: Nach heutigem Recht handeln beide gegen das
Gesetz, weil keiner von beiden Gewalt anwenden darf. Nach altem Recht
lag das Recht zur Züchtigung beim Vater, man könnte sagen, das
familiäre Gewaltmonopol. Dass öfters Söhne ihre Väter verdroschen oder
umgebracht haben, nahm dem väterlichen "Gewaltmonopol" nichts von
seiner Geltung.
Helmut Richter
2019-10-19 13:54:02 UTC
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Post by Jakob Achterndiek
Post by Jakob Achterndiek
[..]
| Die Gangster zeigen der mexikanischen Regierung, wer das
| Gewaltmonopol im Land hat.
Da gips also in Mexiko eine Staatsgewalt und eine kriminelle Gewalt.
Was SPON uns NICHT verrät: WER hat denn jetzt die Monopolgewalt?
Überleg mal, in welcher Konstellation das Zeigen sinnvoll wäre.
Ich habe wirklich schon ganz doll überlegt, aber ich komme nicht drauf.
Vielleicht weiß ich einfach zu wenig von Staatsgewalt und von Mexiko,
und von Konstellationen und Gangstern sowieso. Aber ich versuche es mal
Du schlägst deinen Vater. Und der schlägt zurück.
Wer von euch beiden hat dann das Gewaltmonopol?
Und woran erkennt man das?
Unter einem Monopol versteht man nicht nur den Fall, dass es faktisch nur
einen Anbieter für etwas gibt, sondern auch, dass es nach Gesetzeslage nur
einen geben darf. Auch als es noch das Branntweinmonopol gab, wurde in
Deutschland schwarz Schnaps gebrannt.

Und mancher greift eben auch hierzulande zu Gewalt, die ihm nicht zusteht
und stellt so de facto das de jure bestehende Gewaltmonopol des Staates in
Frage. In Mexiko gibt es wohl auch ein staatliches Gewaltmonopol, das aber
der Staat überhaupt nicht gegen die großen Banden durchsetzen kann – gegen
Kleinkriminelle wohl schon. Die Formulierung „wer das Gewaltmonopol im
Land hat“ vermengt die de-jure- und de-facto-Ebene, ist aber verständlich
als „wer de facto das Gewaltmonopol im Land hat“.
--
Helmut Richter
Martin Gerdes
2019-10-20 18:48:09 UTC
Permalink
Helmut Richter <***@email.de> schrieb:

| SPON heute:
| "Auch Leute, die López Obrador sympathisch gesonnen sind ...

Ich hätte geschrieben: " ... die Obrador gewogen sind."
Post by Helmut Richter
Post by Jakob Achterndiek
Post by Jakob Achterndiek
| Die Gangster zeigen der mexikanischen Regierung, wer das
| Gewaltmonopol im Land hat.
Es ist nichts Neues, daß ein Journalist mit seinen Formulierungen nicht
so recht trifft.
Post by Helmut Richter
Post by Jakob Achterndiek
Wer von euch beiden hat dann das Gewaltmonopol?
Unter Gewaltmonopol verstehe ich, daß nur der Staat selbst legal Gewalt
ausüben darf.
Post by Helmut Richter
In Mexiko gibt es wohl auch ein staatliches Gewaltmonopol,
... also die theoretische Vorstellung, daß nur der mexikanische Staat
Gewalt ausüben darf.
Post by Helmut Richter
das aber der Staat überhaupt nicht gegen die großen Banden durchsetzen kann
Die Formulierung „wer das Gewaltmonopol im Land hat“ vermengt die de-jure-
und de-facto-Ebene,
Ja.
Post by Helmut Richter
ist aber verständlich als „wer de facto das Gewaltmonopol im Land hat“.
Diesen Satz finde ich in mehrerlei Hinsicht schräg. "Als" erfordert in
dieser Stellung an sich einen Komparativ ("verständlicher als"). Das
Wort "verständlich" als digitale Kategorie hat für mich aber keinen
Komparativ.

Ich hätte geschrieben: "... wer faktisch die Macht im Land ausübt." oder
"... in Händen hat."
Helmut Richter
2019-10-20 19:10:28 UTC
Permalink
Post by Martin Gerdes
Post by Helmut Richter
Die Formulierung „wer das Gewaltmonopol im Land hat“ vermengt die de-jure-
und de-facto-Ebene,
Ja.
Post by Helmut Richter
ist aber verständlich als „wer de facto das Gewaltmonopol im Land hat“.
Diesen Satz finde ich in mehrerlei Hinsicht schräg. "Als" erfordert in
dieser Stellung an sich einen Komparativ ("verständlicher als"). Das
Wort "verständlich" als digitale Kategorie hat für mich aber keinen
Komparativ.
wird mühelos als „wer de facto das Gewaltmonopol im Land hat“ verstanden
--
Helmut Richter
Jakob Achterndiek
2019-10-20 22:12:15 UTC
Permalink
Post by Helmut Richter
Post by Helmut Richter
Die Formulierung „wer das Gewaltmonopol im Land hat“ vermengt
die de-jure- und de-facto-Ebene, ist aber verständlich als
„wer de facto das Gewaltmonopol im Land hat“.
[..]
wird mühelos als „wer de facto das Gewaltmonopol im Land hat“
verstanden.
Ja. Und genau darin steckt die falsche Aussage.

Fakt ist doch erstens: Der Staat behält sich das Gewaltmonopol
vor. Fakt ist zweitens: Dieser Vorbehalt wird von den Drogen-
händlern nicht respektiert.

Daraus folgt aber nicht, daß der Staat auf das Recht der
"Staatsgewalt" verzichtet hat. Er kann es nur zur Zeit nicht
durchsetzen. Und schon gar nicht folgt daraus, daß das Gewalt-
monopol jetzt bei den Drogenbossen wäre und diese allein
berechtigt wären, Gewalt auszuüben. Sondern das Monopol ist
ganz einfach gebrochen, es existiert nicht mehr oder jedenfalls
zur Zeit nicht.

Da gab es also nix zu zeigen. Die Meldung war _falsch_.
--
j/\a
U***@web.de
2019-10-21 07:29:52 UTC
Permalink
Post by Jakob Achterndiek
Post by Helmut Richter
Post by Helmut Richter
Die Formulierung „wer das Gewaltmonopol im Land hat“ vermengt
die de-jure- und de-facto-Ebene, ist aber verständlich als
„wer de facto das Gewaltmonopol im Land hat“.
[..]
wird mühelos als „wer de facto das Gewaltmonopol im Land hat“
verstanden.
Ja. Und genau darin steckt die falsche Aussage.
Fakt ist doch erstens: Der Staat behält sich das Gewaltmonopol
vor. Fakt ist zweitens: Dieser Vorbehalt wird von den Drogen-
händlern nicht respektiert.
Daraus folgt aber nicht, daß der Staat auf das Recht der
"Staatsgewalt" verzichtet hat. Er kann es nur zur Zeit nicht
durchsetzen. Und schon gar nicht folgt daraus, daß das Gewalt-
monopol jetzt bei den Drogenbossen wäre
Eine Frage des Faktischen.
Post by Jakob Achterndiek
und diese allein
berechtigt
Setze: in der Lage.
Post by Jakob Achterndiek
wären, Gewalt auszuüben. Sondern das Monopol ist
ganz einfach gebrochen, es existiert nicht mehr oder jedenfalls
zur Zeit nicht.
Da gab es also nix zu zeigen. Die Meldung war _falsch_.
In weiten Teilen Mexikos sollen Zustände geherrscht haben,
die mit der Gesetzeslage außerordentlich wenig zu tun
hatten.
Martin Gerdes
2019-10-21 17:04:46 UTC
Permalink
Post by Helmut Richter
Post by Martin Gerdes
Post by Helmut Richter
Die Formulierung „wer das Gewaltmonopol im Land hat“ vermengt die de-jure-
und de-facto-Ebene, ist aber verständlich als „wer de facto das
Gewaltmonopol im Land hat“.
Diesen Satz finde ich in mehrerlei Hinsicht schräg. "Als" erfordert in
dieser Stellung an sich einen Komparativ ("verständlicher als"). Das
Wort "verständlich" als digitale Kategorie hat für mich aber keinen
Komparativ.
wird mühelos als „wer de facto das Gewaltmonopol im Land hat“ verstanden
Offensichtlich wird das eben nicht mühelos verstanden. Mein Parser ist
jedenfalls ausgestiegen. Ob er einen Satz versteht oder nicht, bestimmt
letztlich auch der Leser und nicht der Autor.

Ich habe nicht verstanden, was Du mit "... ist aber verständlich"
ausdrücken wolltest, auch beim zweiten Lesen erscheint mir die
Formulierung ungewöhnlich.

Ich hätte dafür geschrieben:
| Die Formulierung „wer das Gewaltmonopol im Land hat“ vermengt
| die de-jure-und de-facto-Ebene, sie bedeutet im Endeffekt: „wer de facto das
| Gewaltmonopol im Land hat“.

Vom Inhalt her paßt das aber immer noch nicht. Ein Verbrechersyndikat
mag die faktische Macht in einem Land ausüben, aber sicher kein
"Gewaltmonopol" innehaben (das ja eine rechtliche Kategorie ist, mal
ganz davon abgesehen, daß es mehrere mexikanischen Drogenkartelle, die
jeweils nur in einem Teil des Staates Mexiko dominieren).
U***@web.de
2019-10-20 12:38:42 UTC
Permalink
Post by Jakob Achterndiek
Post by Jakob Achterndiek
[..]
| Die Gangster zeigen der mexikanischen Regierung, wer das
| Gewaltmonopol im Land hat.
Da gips also in Mexiko eine Staatsgewalt und eine kriminelle Gewalt.
Was SPON uns NICHT verrät: WER hat denn jetzt die Monopolgewalt?
Überleg mal, in welcher Konstellation das Zeigen sinnvoll wäre.
Ich habe wirklich schon ganz doll überlegt, aber ich komme nicht drauf.
Du bist zu bedauern.
Post by Jakob Achterndiek
Vielleicht weiß ich einfach zu wenig von Staatsgewalt und von Mexiko,
und von Konstellationen und Gangstern sowieso. Aber ich versuche es mal
Du schlägst deinen Vater.
Nein. Meine Gewaltbereitschaft erreicht nicht seine.
Frank Hucklenbroich
2019-10-19 18:33:18 UTC
Permalink
Post by Heinz Lohmann
"Auch Leute, die López Obrador sympathisch gesonnen sind, halten seine
Sicherheitspolitik für unentschieden und naiv. Aber welche Alternativen
gibt es?"
Echt jetzt???
Unfinished Sympathy?

https://en.wikipedia.org/wiki/Unfinished_Sympathy

Grüße,

Frank (ja, ich weiß was "sympathy" bedeutet)
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