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Mal wieder einen Germanizismus entdeckt
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Stefan Ram
2006-10-20 06:40:46 UTC
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»She might also try to attach the torn ends to each other
using a method called Rissverklebung, in which individual
fibers are rewoven back into place.«

http://www.slate.com/id/2151857/

Ich meine, solche Izismen zeigen ja manchmal, wo ein Land auf
einem Gebiet führend ist. Das könnte also die Bundesrepublik
Deutschland auf dem Gebiet der Pflege von Kunst sein -
aber vielleicht liegt das auch schon längere Zeit zurück.
Matthias Opatz
2006-10-20 09:00:16 UTC
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Post by Stefan Ram
»She might also try to attach the torn ends to each other
using a method called Rissverklebung, in which individual
fibers are rewoven back into place.«
http://www.slate.com/id/2151857/
Würde ich nicht so hoch hängen. Die Wortwahl "a method called
Rissverklebung" zeigt doch, dass es bestenfalls Fachsprech ist.

Matthias
--
Marat wurde zwar ermordet, aber er starb vorher an einer Krankheit, die
ihm sogar das Leben raubte. Prof. Galletti
..... Wer zum Kuckuck ist Galletti? => <http://www.galletti.de/> ......
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Daniel Fischer
2006-10-20 11:00:14 UTC
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Stefan Ram!
Post by Stefan Ram
Ich meine, solche Izismen zeigen ja manchmal, wo ein Land auf
einem Gebiet führend ist. Das könnte also die Bundesrepublik
Deutschland auf dem Gebiet der Pflege von Kunst sein -
aber vielleicht liegt das auch schon längere Zeit zurück.
Interessanterweise kennt die deutsche Wikipedia den Begriff nicht, die
englische aber schon ;-)

Letztere führt auch zur Lösung. Der Begriff ist neu und wurde vor ein
paar Jahren erst auf einer Konferenz vorgestellt - von einem Deutschen.
Es handelt sich also nicht wirklich um einen Germanizismus, sondern nur um
ein deutsches Wort, dass der gute Professor nicht übersetzt hat:

http://palimpsest.stanford.edu/waac/wn/wn22/wn22-3/wn22-307.html


Gruß
Daniel
Philipp Reichmuth
2006-10-20 11:13:06 UTC
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Post by Stefan Ram
»She might also try to attach the torn ends to each other
using a method called Rissverklebung, in which individual
fibers are rewoven back into place.«
Ich meine, solche Izismen zeigen ja manchmal, wo ein Land auf
einem Gebiet führend ist.
Das ist einfach Fachsprache, so wie "eigenvalue" oder "bremsstrahlung".
Fremdwörter (!= Izismen) sind in Fachsprache normal und m.E. nicht
unbedingt ein Indiz, wer wo gerade führt.

Auch wenn die das erfahrungsgemäß nicht ganz so kleinlich sehen, gibt es
auch im englischen Sprachraum bestimmt Sprachreinhalter, die sich an so
etwas stören, genau wie es die im deutschen Wissenschaftsbetrieb auch gibt.

Philipp
--
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Daniel Fischer
2006-10-20 11:17:17 UTC
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Philipp Reichmuth!
Post by Philipp Reichmuth
Auch wenn die das erfahrungsgemäß nicht ganz so kleinlich sehen, gibt es
auch im englischen Sprachraum bestimmt Sprachreinhalter, die sich an so
etwas stören, genau wie es die im deutschen Wissenschaftsbetrieb auch gibt.
Das ist ja auch logisch, dass Deutschland hier führt, das folgt ja ganz
klar aus der -Izismen-Theorie. Kindergarten. Q.E.D. :-)


Gruß
Daniel
Michael Dahms
2006-10-20 11:38:10 UTC
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Post by Philipp Reichmuth
Das ist einfach Fachsprache, so wie "eigenvalue" oder "bremsstrahlung".
Fremdwörter (!= Izismen) sind in Fachsprache normal und m.E. nicht
unbedingt ein Indiz, wer wo gerade führt.
Ein schönes Fachwort ist auch "Ansatz".

Michael Dahms
Steffen Buehler
2006-10-20 11:55:31 UTC
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Post by Michael Dahms
Ein schönes Fachwort ist auch "Ansatz".
Wo? Bei den Ingenieuren? Ich kenne nur "as a first approach" und so.

Viele Grüße
Steffen
Michael Dahms
2006-10-20 12:13:14 UTC
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Post by Steffen Buehler
Post by Michael Dahms
Ein schönes Fachwort ist auch "Ansatz".
Wo? Bei den Ingenieuren? Ich kenne nur "as a first approach" und so.
In der Mathematik. Dort ist ein Ansatz nicht "a first approach", sondern
der Schlüssel zu Lösung.

Michael Dahms
Rüdiger Silberer
2006-10-22 09:34:22 UTC
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Post by Philipp Reichmuth
Post by Stefan Ram
»She might also try to attach the torn ends to each other
using a method called Rissverklebung, in which individual
fibers are rewoven back into place.«
Ich meine, solche Izismen zeigen ja manchmal, wo ein Land auf
einem Gebiet führend ist.
Das ist einfach Fachsprache, so wie "eigenvalue" oder "bremsstrahlung".
Fremdwörter (!= Izismen) sind in Fachsprache normal und m.E. nicht
unbedingt ein Indiz, wer wo gerade führt.
Nicht zwangsläufig, aber einen gewissen Hinweis gibt es schon, aus
welchem anderen Grund sollte denn sonst ein deutsche Wort verwendet
werden.
Post by Philipp Reichmuth
Auch wenn die das erfahrungsgemäß nicht ganz so kleinlich sehen, gibt es
auch im englischen Sprachraum bestimmt Sprachreinhalter, die sich an so
etwas stören, genau wie es die im deutschen Wissenschaftsbetrieb auch gibt.
Solche gibt es?
--
ade, Rüdiger

www.dol2day.de
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Philipp Reichmuth
2006-10-22 10:42:38 UTC
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Post by Rüdiger Silberer
Post by Philipp Reichmuth
Post by Stefan Ram
Ich meine, solche Izismen zeigen ja manchmal, wo ein Land auf
einem Gebiet führend ist.
Das ist einfach Fachsprache, so wie "eigenvalue" oder "bremsstrahlung".
Fremdwörter (!= Izismen) sind in Fachsprache normal und m.E. nicht
unbedingt ein Indiz, wer wo gerade führt.
Nicht zwangsläufig, aber einen gewissen Hinweis gibt es schon, aus
welchem anderen Grund sollte denn sonst ein deutsche Wort verwendet
werden.
Du hast insofern recht, als das normalerweise auf die Sprache derjenigen
Veröffentlichung zurückgeht, in der ein Begriff eingeführt wird. Das
ist vorzugsweise dann ein Indiz, wenn es ein Begriff ist, der nicht aus
einer der dominierenden Fachsprachen kommt. Wenn ich heutzutage in
deutschen wissenschaftlichen Texten englischen Begriffen begegne, kann
ich, da es heutzutage einen stärker nationenübergreifenden Gebrauch des
Englischen gibt, daraus nicht folgern, daß die Amerikaner oder Briten
auf diesem Gebiet führend sind oder waren. Insofern ist der Aussagewert
eines deutschen oder französischen Begriffs in der Tat größer als der
eines englischen.

Außerdem soll man so etwas nicht überinterpretieren. Wenn man also aus
dem Wort Rißverklebung schließt, daß die BRD auf dem "Gebiet der Pflege
von Kunst" führend sei, geht das m.E. zu weit; ich würde das in diesem
Kontext auf bestimmte Restaurationstechniken beschränken. (Ansonsten
gibt es im Englischen den Begriff "thread bonding"; vgl. die in Stefans
Slate-Artikel verlinkte Konferenzbeschreibung unter
<http://palimpsest.stanford.edu/waac/wn/wn22/wn22-3/wn22-307.html>).
Post by Rüdiger Silberer
Post by Philipp Reichmuth
Auch wenn die das erfahrungsgemäß nicht ganz so kleinlich sehen, gibt es
auch im englischen Sprachraum bestimmt Sprachreinhalter, die sich an so
etwas stören, genau wie es die im deutschen Wissenschaftsbetrieb auch gibt.
Solche gibt es?
Im deutschen Sprachraum auf jeden Fall; ich kenne die aus der
Informatik, wo ein Übungsgruppenleiter uns empfahl, von Stack und Heap
zu reden, und der nächste darauf bestand, daß wir "Keller" und "Haufen"
sagen.

Philipp
--
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Rüdiger Silberer
2006-10-22 14:29:00 UTC
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Post by Philipp Reichmuth
Post by Rüdiger Silberer
Nicht zwangsläufig, aber einen gewissen Hinweis gibt es schon, aus
welchem anderen Grund sollte denn sonst ein deutsche Wort verwendet
werden.
Du hast insofern recht, als das normalerweise auf die Sprache derjenigen
Veröffentlichung zurückgeht, in der ein Begriff eingeführt wird. Das
ist vorzugsweise dann ein Indiz, wenn es ein Begriff ist, der nicht aus
einer der dominierenden Fachsprachen kommt. Wenn ich heutzutage in
deutschen wissenschaftlichen Texten englischen Begriffen begegne, kann
ich, da es heutzutage einen stärker nationenübergreifenden Gebrauch des
Englischen gibt, daraus nicht folgern, daß die Amerikaner oder Briten
auf diesem Gebiet führend sind oder waren. Insofern ist der Aussagewert
eines deutschen oder französischen Begriffs in der Tat größer als der
eines englischen.
Außerdem soll man so etwas nicht überinterpretieren. Wenn man also aus
dem Wort Rißverklebung schließt, daß die BRD auf dem "Gebiet der Pflege
von Kunst" führend sei, geht das m.E. zu weit; ich würde das in diesem
Kontext auf bestimmte Restaurationstechniken beschränken. (Ansonsten
gibt es im Englischen den Begriff "thread bonding"; vgl. die in Stefans
Slate-Artikel verlinkte Konferenzbeschreibung unter
<http://palimpsest.stanford.edu/waac/wn/wn22/wn22-3/wn22-307.html>).
Sehr schön ausgeführt, und ich bin mit Dir völlig einig.
Post by Philipp Reichmuth
Post by Rüdiger Silberer
Post by Philipp Reichmuth
Auch wenn die das erfahrungsgemäß nicht ganz so kleinlich sehen, gibt es
auch im englischen Sprachraum bestimmt Sprachreinhalter, die sich an so
etwas stören, genau wie es die im deutschen Wissenschaftsbetrieb auch gibt.
Solche gibt es?
Im deutschen Sprachraum auf jeden Fall; ich kenne die aus der
Informatik, wo ein Übungsgruppenleiter uns empfahl, von Stack und Heap
zu reden, und der nächste darauf bestand, daß wir "Keller" und "Haufen"
sagen.
Haufen ist mir als deutsche Entsprechung für den Heap auch bekannt, für
den Stack hätte ich eher Stapel erwartet. Mich verwundert allerdings die
Verwendung von deutschen Bezeichnungen schon. Wie lange liegen denn
Deine Erfahrungen zurück? Vor dreißig Jahren waren noch sehr viel mehr
deutsche Bezeichnungen in der EDV(!) üblich als heute.
--
ade, Rüdiger

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Stefan Ram
2006-10-22 14:43:37 UTC
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Post by Rüdiger Silberer
Haufen ist mir als deutsche Entsprechung für den Heap auch bekannt, für
den Stack hätte ich eher Stapel erwartet.
Der Kellerspeicher wurde von einem Deutschsprachigen erfunden
und in einem deutschsprachigen Artikel 1958 erstmals vorgestellt.

http://www.google.to/search?q=Bauer+Samelson+Keller%7CKellerspeicher
http://portal.acm.org/citation.cfm?id=944336&dl=ACM&coll=&CFID=15151515

(Dijkstra hat das Prinzip wohl parallel ebenfalls gefunden.)

Die Halde nenne ich "Halde" (nicht "Haufen"), aber "Haufen"
scheint dafür auch gebräuchlich zu sein.
Philipp Reichmuth
2006-10-22 15:26:04 UTC
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Wie lange liegen denn Deine Erfahrungen zurück? Vor dreißig Jahren
waren noch sehr viel mehr deutsche Bezeichnungen in der EDV(!) üblich
als heute.
Das müßte 2001/2 gewesen sein.

Erstgenommen hat das kaum jemand, es wirkte eher manieriert und etwas
antiquiert, vergleichbar mit dem Viertopfzerknalltreibling. Meine
Studentengeneration war für Deutsch als Fachsprache in der Informatik
verloren, insbesondere weil wir englische Lehrbücher verwendet haben (in
dem Bereich also Cormen/Rivest) und das Nebeneinander von englischen und
deutschen Begriffen (Haufen vs. Heapsort) jeglichen Vorteil zunichte
machte, den die betonte Verwendung deutscher Begriffe hätte haben können.

Philipp
--
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Rüdiger Silberer
2006-10-22 20:05:33 UTC
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Post by Philipp Reichmuth
Wie lange liegen denn Deine Erfahrungen zurück? Vor dreißig Jahren
waren noch sehr viel mehr deutsche Bezeichnungen in der EDV(!) üblich
als heute.
Das müßte 2001/2 gewesen sein.
Erstgenommen hat das kaum jemand, es wirkte eher manieriert und etwas
antiquiert, vergleichbar mit dem Viertopfzerknalltreibling. Meine
Studentengeneration war für Deutsch als Fachsprache in der Informatik
verloren, insbesondere weil wir englische Lehrbücher verwendet haben (in
dem Bereich also Cormen/Rivest) und das Nebeneinander von englischen und
deutschen Begriffen (Haufen vs. Heapsort) jeglichen Vorteil zunichte
machte, den die betonte Verwendung deutscher Begriffe hätte haben können.
In diesem Fall führt das wohl nur zur Verwirrung, da gebe ich Dir recht.
--
ade, Rüdiger

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Die Politiksimulation im Internet - Werde Internetkanzler!
Helmut Richter
2006-10-22 20:36:23 UTC
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Post by Philipp Reichmuth
Wie lange liegen denn Deine Erfahrungen zurück? Vor dreißig Jahren
waren noch sehr viel mehr deutsche Bezeichnungen in der EDV(!) üblich
als heute.
Das müßte 2001/2 gewesen sein.
Erstgenommen hat das kaum jemand, es wirkte eher manieriert und etwas
antiquiert, vergleichbar mit dem Viertopfzerknalltreibling.
Ich kenne noch einige Begriffe aus den 70er-Jahren, als es noch mindestens
ein deutsches Betriebssysteme gab (BS3 für den Telefunken TR440). Für die
dort verwendete Sprache ist der Viertopfzerknalltreibling die falsche
Ebene. Ich habe mal ein paar Begriffe aus jener Zeit zusammengestellt. Man
sieht an der Wortwahl, dass die Erfinder dieser Begriffe überhaupt nicht
deutschtümelten (sonst hätte es wohl nicht "Montageobjekt" geheißen),
sondern die deutsche Sprache ganz normal einschließlich ihrer Fremdwörter
anwandten. Die Begriffe sind alle unmittelbar verständlich bis auf
"Abschnitt". Ich nehme an, das stammt aus der Lochkartenzeit, wo jeder
Auftrag ein Kartenstapel war; die wurden in den Kartenleser alle
hintereinander eingelegt und ein Auftrag war dann ein Abschnitt in diesem
langen Kartenstapel. Also hier das Glossar:

TR440 Unix

Datei Datei (=file)
Datenbasis Verzeichnis, Katalog (=directory)
Montageobjekt binary (bindbar)
Operator executable (statisch gebunden)
Programmiersystem {hat keinen Namen}
Übersetzer compiler
Systemkern Systemkern (=kernel)
Prozess Prozess (als Teil des Betriebssystems)
Abwickler {gibts nicht}
Operatorlauf Prozess (vom Benutzer)
Auftrag job (gibts in den meisten Unix-Varianten gar nicht)
Abschnitt batch job
Gespräch interactive job
Entschlüssler shell
Kommando Kommando

Es st gut möglich, dass das Wort "Datei" auch von denen stammt und als
einziges überlebt hat. Das Wort "shift" (die Bits im Register verschieben)
haben sie als "schiften" einzudeutschen versucht, was ich für eine
gelungene Idee halte, von der schade ist, dass sie sichnicht durchgesetzt
hat.
--
Helmut Richter
Ewald Pfau
2006-10-22 17:57:32 UTC
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Post by Rüdiger Silberer
Haufen ist mir als deutsche Entsprechung für den Heap auch bekannt, für
den Stack hätte ich eher Stapel erwartet. Mich verwundert allerdings die
Verwendung von deutschen Bezeichnungen schon. Wie lange liegen denn
Deine Erfahrungen zurück? Vor dreißig Jahren waren noch sehr viel mehr
deutsche Bezeichnungen in der EDV(!) üblich als heute.
ADV, bitte, wenn schon.
Stefan Ram
2006-10-22 18:59:54 UTC
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Post by Ewald Pfau
Post by Rüdiger Silberer
deutsche Bezeichnungen in der EDV(!) üblich als heute.
ADV, bitte, wenn schon.
Tatsächlich werden die Daten heute ja nicht nur elektronisch,
sondern beispielsweise auch photonisch repräsentiert.
Rüdiger Silberer
2006-10-22 20:06:14 UTC
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Post by Ewald Pfau
Post by Rüdiger Silberer
Haufen ist mir als deutsche Entsprechung für den Heap auch bekannt, für
den Stack hätte ich eher Stapel erwartet. Mich verwundert allerdings die
Verwendung von deutschen Bezeichnungen schon. Wie lange liegen denn
Deine Erfahrungen zurück? Vor dreißig Jahren waren noch sehr viel mehr
deutsche Bezeichnungen in der EDV(!) üblich als heute.
ADV, bitte, wenn schon.
Das war aber dann noch ein Stückchen früher.
--
ade, Rüdiger

www.dol2day.de
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Oliver Cromm
2006-10-22 15:04:41 UTC
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Post by Philipp Reichmuth
ich kenne die aus der
Informatik, wo ein Übungsgruppenleiter uns empfahl, von Stack und Heap
zu reden, und der nächste darauf bestand, daß wir "Keller" und "Haufen"
sagen.
Den Kellerspreicher kannte ich vor "Stack", und er ist ja auch wohl
keine Übersetzung (zumindest keine von "Stack"). "Haufen" höre ich als
informationswissenschaftlichen Fachbegriff aber gerade zum ersten Mal.
Besonders charmant ist ja dann wohl das Haufen-Sortieren.
--
Oliver C.
Helga Schulz
2006-10-21 22:00:38 UTC
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Post by Stefan Ram
»She might also try to attach the torn ends to each other
using a method called Rissverklebung, in which individual
fibers are rewoven back into place.«
http://www.slate.com/id/2151857/
Ich meine, solche Izismen zeigen ja manchmal, wo ein Land auf
einem Gebiet führend ist. Das könnte also die Bundesrepublik
Deutschland auf dem Gebiet der Pflege von Kunst sein -
aber vielleicht liegt das auch schon längere Zeit zurück.
Huch? "Rißverklebung" klingt für mich schwer nach Baumarkt, Abt.
Maler und Putz, wo die Silikonkartuschen stehen, aber gewiß nicht
nach dem, was der Text meint, das es wäre - bei "individual
fibres rewoven" denke ich eher an "spleißen".
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