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Wenn die Begriffe falsch sind, kann die Politik nicht richtig sein!
(zu alt für eine Antwort)
Faktencheck
2019-10-14 05:55:47 UTC
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Von Stefan Wischniowski / 13. Oktober 2019
Wenn die Begriffe falsch sind, kann die Politik nicht richtig sein!

Sprache, Kultur, Zeitgeist und Recht stehen in enger Beziehung
zueinander. Wenn das freie Wort beschränkt wird, der Austausch
politischer Gedanken nicht mit Jedem stattfinden darf und
eine ideologisch geprägte Überfrachtung den Wortschatz
reduziert, ist der Hall der Aufklärung bereits verklungen.
[....]
Der Verlust des Arbeitsplatzes als Konsequenz eines Gespräches
mit dem AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen, wie im Fall des ehe-
maligen Geschäftsführers der hessischen Filmförderung, wäre
in einem von Freiheit und Toleranz geprägten Land nicht vorstellbar.

Allein die Tatsache des Gespräches, nicht der Inhalt diente dabei
als aberwitziger Entlassungsgrund und ist Beleg mangelnder Ge-
sprächskultur in diesem Land und einer Verletzung der demokrati-
schen Mindestanforderungen an ein vom Staat abhängiges Unternehmen.

Die Biomarktketten Alnatura, Bio Company und der Leipziger Super-
markt Biomare wollen künftig aus politischen Gründen auf regional
und ökologisch produzierte Hirse der Spreewälder Hirsemühle ver-
zichten, da der Geschäftsführer auch Beisitzer in einem
Parteigremium der AfD ist.

Die Weimarer Verfassung garantierte die Meinungsfreiheit weit-
reichender als heute das Grundgesetz. Demnach durfte man auf-
grund seiner Wahrnehmung der Meinungsfreiheit auch zivilrecht-
lich keine Benachteiligung erfahren. Trotzdem wurde vielen
Menschen ihr religiöses und politisches Bekenntnis zum Verhängnis.

Dass wir uns heute an die Wiederholung der Geschichte gewöhnen
und das „Kauft nicht bei Juden“ durch ein „Kauft nicht bei AfD-
Parteimitgliedern“ ersetzt sehen, ist schlicht unerträglich.

Ebenso das Beispiel der Wiener Stadträtin Ursula Stenzel, die
sich Rücktrittsforderungen und der Nötigung zu Rechtfertigung
und Distanzierung gegenüber sah, nachdem sie eine Rede zum
Gedenken der Türkenbelagerung 1683 gehalten hatte, ist Aus-
druck dafür, dass Teilen der Bevölkerung kein Mitspracherecht
zuerkannt wird und jeder, der gegen dieses stalinistische
Isolationsdogma verstößt, mit Sanktionen zu rechnen hat.

Allein der Kreis an den man seine Worte richtet, kann verhäng-
nisvoll sein. Diese undemokratische Repression zielt darauf ab,
eine politische Gruppe von außen zu begrenzen, zu ignorieren
und zu stigmatisieren, um aufgrund wachsender Intransparenz
ein Narrativ aufzubauen zu können, welches abschreckend wirkt
und ein subtiles Klima der Angst vor freier Meinungsäußerung
verursacht.

Aus dieser Sicht treffend, sprach ein Bundespräsident 2015 von
„Dunkeleutschland“, um heute geläutert oder aus strategischer
Sicht für erweiterte Toleranz gegenüber Rechts einzustehen.
Die Aufhebung der sozialen Ächtung von Mensch und Sprache,
ließe einen offenen Blick auf die rechtsintellektuellen Ideen
und die Vorteile zu, die der Erhalt des souveränen National-
staates für die Bevölkerung hätte.
[....]
Ob als Historiker oder Evolutionsbiologe, Neurologe, Klima-
oder Verhaltensforscher, die Freiheit der Wissenschaft ist
Grundlage jeden Fortschritts, auch zur Rettung der Natur.
Wenn genetische Zusammenhänge von Teilen der Gesellschaft nicht
akzeptiert sind, da sie nicht in deren ideologisches Weltbild
passen, sollten diese Gruppen in einem Rechtsstaat nicht in
der Lage sein, Vorlesungen zu stören und die Gegenmeinung mit
Hilfe der Rassismuskeule unter Jubel der selbstgerechten
staatlichen Medien zu unterdrücken.

Frei von Rassismus ist weder eine Schule, die sich offiziell
dazu bekennt, noch die Aussage „Der Osten ist zu weiß“4 einer
Vorsitzenden der steuerfinanzierten Amadeu-Antonio-Stiftung.
Unter Ausklammerung des Begriffs der „Rasse“ ist unter Rassismus
jede ethnisch differenzierte Wertung zu verstehen. Eine solche
Wertung wird üblicherweise nur dann kritisiert, wenn es sich
bei der negativ beurteilten Gruppe um eine Minderheit handelt.

Diese asymmetrisch bedingte Begriffsassoziation findet man eben-
falls beim Begriff der Ethnie selbst, auf den sich lediglich
Minderheiten positiv beziehen dürfen. Genetisch prädisposi-
tionierte Fähigkeiten tänzerischer Begabung im Einklang mit
gruppenspezifischem Phänotyp werden dementsprechend moralisch
akzeptiert, während länderspezifische Intelligenzmittelwerte
im Buch von Thilo Sarrazin5 schon als Zitat seinen
Parteiausschluss nach sich zogen.
[....]
Beamtenloyalität und Behördenhierarchie transportieren solche
politischen Direktionen ohne Reibungsverlust zu jeder Personal-
entscheidung, sodass heute die Chancen im Bereich des öffent-
lichen Dienstes mit Migrationshintergrund besser sind als ohne.

Während die Profiteure der „offenen Gesellschaft“, besser als
Ergebnisegalitarismus“ bezeichnet, immer stärker das Bild der
Exekutive prägen, die sich systemtheoretisch homogen regeneriert,
werden national denkende Mitarbeiter mit der Nazikeule diffamiert
und aus dem öffentlichen Dienst herausgedrängt.

Die Aufgabenerweiterung des Bundesamtes für Verfassungsschutz zum
Aufspüren rechtsnational eingestellter Behördenmitarbeiter, richtet
sich letztlich gegen Sympathisanten der größten Opposition im deut-
schen Bundestag und wirkt wie die Neuauflage des Radikalenerlasses.

Einschüchterung und Äußerungsverbote vertiefen den Graben zwischen
den Befürwortern und Gegnern des Nationalstaates und lassen in
den Behörden manchen mit der „Faust in der Tasche“7 seinen Dienst
verrichten, wie der Ex-BND-Chef Gerhard Schindler es ausdrückte.

Sprache ist konservativ, sonst erfüllte sie ihren Zweck nicht.
Außerdem basiert auf ihr unser heutiger Wohlstand, denn kein
moderner Mensch hätte auch nur annähernd seine Fähigkeiten,
ohne auf tradiertes Wissen zurückgreifen zu können.

In der politischen Auseinandersetzung muss von einer klaren und
neutralen Semantik der Worte auszugehen sein und in einer
Demokratie darf es keine Scheu vor Meinungsäußerungen oder
der Publikation wissenschaftlicher Ergebnisse geben.

Diesen Zustand wiederherzustellen ist längst Aufgabe der politi-
schen Rechten. Jeder, dem eine stabile Gesellschaft langfristig
am Herzen liegt, ist eingeladen daran mitzuwirken.
[....]
Q:
https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/wenn-die-begriffe-falsch-sind-kann-die-politik-nicht-richtig-sein-a3031834.html

Wenn die Begriffe nicht stimmen, ist das Gesagte auch
nicht das Gemeinte ...

Der Angriff findet nicht mehr nur auf der Ebene von Inhalt
und Thesen statt, sondern über die Bausteine, die Begriffe.

Sind diese schief, nicht mehr passend, verliert auch das
Denken an Potenz. Man kann aber Begriffe nicht nur mit
falschem Inhalt füllen, sondern auch systematisch zu
weit oder zu eng fassen. Tut man das dann wiederholt,
wird man zum Urteilen, aber auch zur Mitteilung impotent.

Worte zielen dann nicht mehr auf Gemeintes, sondern werden
Spielmarken, Signale. Begriffsmanipulationen verhalten sich
zum Gesagten wie ein Gebäude, was man auf weichem Grund oder
schiefem Fundament errichtet hat: die Sprache wird semantisch
baufällig, marode, hohl, nicht tragfähig.

Mein Fazit:

Vielleicht besteht die Crux ja darin, dass es gar keine Deutsche
Verfassung gibt, aber ein "Gericht", welches sich danach benennt?
Das "für" die BRD zusammengesetzte "Grundgesetz" der Alliierten
ist doch nicht durch das Deutsche Volk legitimiert. Kein Volk,
weltweit, würde auf bundesweite Volksentscheide verzichten!

Absurde Deutsche Demokratie, erneut zum Scheitern verurteilt?
Erika Ciesla
2019-10-14 09:02:45 UTC
Permalink
()
Wenn ich DAS sehe:

● Newsgroups: de.soc.politik.misc,de.soc.recht.misc,de.talk.tagesgeschehen,de.etc.sprache.deutsch
  ↑ ↑ ↑ ↑
  1 2 3 4

… dann habe ich schon keine Lust mehr. 😖

*IMMER* vier Gruppen, – niemals mehr und niemals weniger!

*WAS* für ein Arschloch!

Oder kannst Du uns wenigstens mal den Grund dafür verraten? Ist das
pathologisch, oder was?
Fupp-Eliminator
2019-10-14 13:13:00 UTC
Permalink
***@xyz.invalid (die allwissende Monnemer Universalkoryphaee
und 'Nazi'-Profilerin Erika Ciesla mit dem Buchstabentauschsyndrom:
<http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%***@mid.individual.net%3E>
AKA 'plonky tonk woman' oder 'Schnatterliese' froente ihrem Hobby:
<http://debeste.de/upload2/v/8226b00c88955d2cc7189bd75da96e679955.mp4>
??Newsgroups:?de.soc.politik.misc,de.soc.recht.misc,de.talk.tagesgesc
hehen,de.etc.sprache.deutsch
  ? ? ?
?   1 2 3
4
? dann habe ich schon keine Lust mehr. ??
DIESMAL! Weil Du Vieh argumentativ nix beisteuern kannst und nur auf
Deine grosse dumme Fresse fliegen koenntest. Denn sonst postest Du
dumme Sau oft genug in alle vier Gruppen hinterher.
--
Du haettest vielleicht gerne was gegen Juden (zum Beispiel Zyklon-B),
aber die Zeit ist abgelaufen.
Ich stampfe nicht, Du stampfst, ich habe einfach nur Recht.
Ist es meine Schuld, wenn ihr mir intellektuell nicht gewachsen seid?
Warum sollte ich nachgeben, wenn ich Recht habe?
<Loading Image...>
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Fupp-Eliminator
2019-10-14 13:13:00 UTC
Permalink
Und warum postest du das wieder in alle vier Gruppen zurück?
Bist auch nicht besser.
Die dumme Funz hat sie doch nicht alle!
--
Ich kann mir aber gut vorstellen, daß der Neger auf dem Umweg über den
in den USA gebräuchlichen Nigger (dort ein übles Schimpfwort (hört sich
auch schon so aggressiv an (Dieses Doppel-g in der Mitte klingt wie das
Feuer eines Maschinengewehrs))) beschädigt wurde.
[Schnatterliese Erika Ciesla in <***@mid.individual.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Jakob Achterndiek
2019-10-14 12:26:59 UTC
Permalink
Post by Faktencheck
[..]
Allein die Tatsache des Gespräches, nicht der Inhalt
diente dabei als aberwitziger Entlassungsgrund und ist
Beleg mangelnder Gesprächskultur in diesem Land und
einer Verletzung der demokratischen Mindestanforderungen
an ein vom Staat abhängiges Unternehmen. [..]
Kann man solche Sätze gliedern und analysieren?
Ich versuch's mal:
1. Da hat tatsächlich ein Gespräch stattgefunden.
1.1 Diese Tatsache diente als Grund für eine Entlassung.
1.2 Der Entlassungsgrund war aberwitzig.
2. Die genannte Tatsache [daß ein Gespräch stattgefunden
hat] ist auch ein Beleg
2.1 mangelnder Gesprächskultur in diesem Land
2.2 und einer Verletzung gewisser Anforderungen.
2.21 Diese verletzten Anforderungen sind
2.211 sowohl ein Minimum als auch demokratisch
2.212 und richten sich an ein Unternehmen,
2.2121 das vom Staat abhängig ist.

Was lernt uns das?
Man sollte solche Sätze lieber nicht analysieren !!
--
j/\a
Fakten
2019-10-15 09:36:59 UTC
Permalink
Post by Jakob Achterndiek
Post by Faktencheck
[..]
Allein die Tatsache des Gespräches, nicht der Inhalt
diente dabei als aberwitziger Entlassungsgrund und ist
Beleg mangelnder Gesprächskultur in diesem Land und
einer Verletzung der demokratischen Mindestanforderungen
an ein vom Staat abhängiges Unternehmen. [..]
Kann man solche Sätze gliedern und analysieren?
1. Da hat tatsächlich ein Gespräch stattgefunden.
1.1 Diese Tatsache diente als Grund für eine Entlassung.
1.2 Der Entlassungsgrund war aberwitzig.
2. Die genannte Tatsache [daß ein Gespräch stattgefunden
hat] ist auch ein Beleg
2.1 mangelnder Gesprächskultur in diesem Land
2.2 und einer Verletzung gewisser Anforderungen.
2.21 Diese verletzten Anforderungen sind
2.211 sowohl ein Minimum als auch demokratisch
2.212 und richten sich an ein Unternehmen,
2.2121 das vom Staat abhängig ist.
Was lernt uns das?
Quotemarderei?

"Quotemarder" !
Sinnentstellendes Zitieren, auch durch Änderungen im Zitat,
wird im Usenet außerhalb von *.talk-Gruppen i.d.R. nicht
gerne gesehen und als Quotemardern bezeichnet. Jemand,
der solche Postings absetzt, ist also ein Quotemarder.
http://www.usenet-abc.de/wiki/Team/Quotemarder

Auch das ist lesenswert:

Max Roland, Gastautor / 15.10.2019
"Warum die Sprachpolizei nicht siegen wird"

Wenn aus dem „Weihnachtsmarkt“ der „Wintermarkt“ wird, dann
regen sich einige Menschen auf. Aber warum? Es geht doch nur
um Wörter. Um Begriffe. Es ist doch noch immer das Gleiche –
oder nicht? Eigentlich sind das doch nur kleinliche Wutbürger,
die da nörgeln. Nein, das glaube ich nicht – im Gegenteil.

Als ich mir eine Universität als möglichen Studienplatz ansah,
führte ich dort ein Gespräch. Mir fiel auf, dass alle Anwesenden
von „Studierenden“ sprachen. Nicht „Studenten“, nicht mal
„Studentinnen und Studenten“ – Studierende. Das ging mir
erst mal unglaublich auf die Nerven. Erst mal ist es natürlich
sprachlich falsch – das weiß selbst ich mit einem Abi aus Bremen.
Das Partizip I (studierend, laufend, trinkend) drückt aus, dass
etwas gerade jetzt geschieht. Man kann mit ihm aber keinen
Dauerzustand bezeichnen. Ein Marathonläufer ist kein Laufender,
wenn er sitzt. Genauso ist ein Student nur dann ein Studierender,
wenn er studiert, nicht aber, wenn er schläft oder feiern geht.
Auch wenn das wahrscheinlich in meinem Studium mehr Zeit in
Anspruch nehmen wird als das Studieren. Bin ich dann eigentlich
ein feiernder Studierender oder ein studierender Feiernder?
Mal sehen.

Man wundert sich auch über die mangelnde Konsequenz der Leute,
die uns diese Sprachverschandelung aufzwingen wollen. Wann wird
aus dem Vergewaltiger der „Vergewaltigende“? Wann sagen wir nicht
mehr „Diktator“, sondern „Diktierender“? Aber das nur nebenbei.
[....]
Man kann Wörter in den öffentlichen Diskurs hinein- und aus
ihm herauszwingen, aber das Denken dahinter wird gleich bleiben.
So ist „Fachkräfte“ in migrationskritischen Kreisen längst zu
einer ironisch-abwertenden Bezeichnung für kriminelle Flücht-
linge avanciert: Man erinnert sich noch, wie 2015 so gut wie
alle Medien das Hohelied auf die neuen „Fachkräfte“ sangen.
Und wenn sich die Haustür schließt, wird jeder Mensch so
reden, wie ihm der Mund gewachsen ist.

Denn wer glaubt, die Gesellschaft und das einzelne Individuum
quasi abrichten zu können, der irrt. „Klimakrise“ ist ein
klassisches Beispiel für politisches Framing. Das wird
jedoch kein Mensch in seinen normalen Sprachgebrauch übernehmen.

Die Sprache und damit das Denken der Menschen zu verändern, wird
langfristig immer fehlschlagen. Die Gedanken sind frei – und wer
sich diese Freiheit im Kopf erhält, der ist auch gegen jeden
Versuch des Framings und der Sprachmanipulation immun.
Vielleicht kann man ein Wort oberflächlich in den Diskurs
zwingen. Im Großen und Ganzen wird man damit aber immer
auf Granit beißen.

Ich bleibe angehender Student!

Wenn alle dazu gezwungen werden, von „Lehrerinnen und Lehrern“
zu sprechen, werden sie trotzdem, wenn auch nur im Privaten,
von „Lehrern“ sprechen. Welche Mutter wird jemals ihr frisch
eingeschultes Kind fragen, wie denn seine „Lehrerinnen und
Lehrer“ so sind? Wenn ein Dozent auf Druck von oben seinen
„Studierenden“ adressiert, wird er mit seinen Freunden noch
immer von seinem “Studenten“ sprechen, wenn er erzählt, dass
dieser mal wieder in der Vorlesung geschlafen hat. Aber da
nehme ich ja schon wieder auf mein Studium vorweg.

Auch wenn Framing ineffektiv ist, bin ich trotzdem dafür, denen,
die unsere Sprache künstlich verändern wollen, offensiv entgegen-
zutreten. Wir sollten unsere Sprache selbstbewusst so verwenden,
wie sie in uns gewachsen ist. Ich bin angehender Student und
kein angehender Studierender. Und ich werde mich auch weiterhin
weigern, Begriffe zu verwenden, die mir ein bestimmtes Denken
aufzwingen sollen. Wir haben es mit Sprachdiktatoren zu tun.
Das mindeste, was man tun kann: sie offen Sprachdiktatoren zu
nennen. Nicht Aktivisten – und schon gar nicht „Sprachdiktierende“.

Dieser Artikel ist im Rahmen des Projekts „Achgut U25: Heute
schreibt hier die Jugend“ in Zusammenarbeit mit der Friedrich
A. von Hayek Gesellschaft und dem Schülerblog „Apollo-News“
entstanden.

Max Roland ist Vize-Chefredakteur von Apollo News,
18 Jahre alt und Student aus Bremen.
Quelle, mehr:
https://www.achgut.com/artikel/warum_die_sprachpolizei_nicht_siegen_wird
Und dazu passt (zur deutschen Linksregierung):

Titus Gebel / 08.09.2018
Gestern noch Staatsbürger, heute schon Dissident
[....]
Quelle, mehr:
https://www.achgut.com/artikel/gestern_noch_staatsbuerger_heute_schon_dissident

Gerne! :-)
Detlef Meißner
2019-10-15 09:45:00 UTC
Permalink
Post by Fakten
Post by Jakob Achterndiek
Post by Faktencheck
[..]
Allein die Tatsache des Gespräches, nicht der Inhalt
diente dabei als aberwitziger Entlassungsgrund und ist
Beleg mangelnder Gesprächskultur in diesem Land und
einer Verletzung der demokratischen Mindestanforderungen
an ein vom Staat abhängiges Unternehmen. [..]
Kann man solche Sätze gliedern und analysieren?
1. Da hat tatsächlich ein Gespräch stattgefunden.
1.1 Diese Tatsache diente als Grund für eine Entlassung.
1.2 Der Entlassungsgrund war aberwitzig.
2. Die genannte Tatsache [daß ein Gespräch stattgefunden
hat] ist auch ein Beleg
2.1 mangelnder Gesprächskultur in diesem Land
2.2 und einer Verletzung gewisser Anforderungen.
2.21 Diese verletzten Anforderungen sind
2.211 sowohl ein Minimum als auch demokratisch
2.212 und richten sich an ein Unternehmen,
2.2121 das vom Staat abhängig ist.
Was lernt uns das?
Quotemarderei?
"Quotemarder" !
Sinnentstellendes Zitieren, auch durch Änderungen im Zitat,
wird im Usenet außerhalb von *.talk-Gruppen i.d.R. nicht
gerne gesehen und als Quotemardern bezeichnet. Jemand,
der solche Postings absetzt, ist also ein Quotemarder.
http://www.usenet-abc.de/wiki/Team/Quotemarder
Tell news!
Post by Fakten
Max Roland, Gastautor / 15.10.2019
"Warum die Sprachpolizei nicht siegen wird"
Wenn aus dem „Weihnachtsmarkt“ der „Wintermarkt“ wird, dann
regen sich einige Menschen auf. Aber warum? Es geht doch nur
um Wörter. Um Begriffe. Es ist doch noch immer das Gleiche –
oder nicht? Eigentlich sind das doch nur kleinliche Wutbürger,
die da nörgeln. Nein, das glaube ich nicht – im Gegenteil.
[...]

Öde.
Tell News!

Detlef
--
Wenn es einen Muttersprachler gibt, der sich nicht ganz schlüssig ist
und zwei, die sich sicher sind, dann würde dies dafür sprechen, daß es
wahrscheinlicher ist, daß die zwei recht haben. (Stefan Ram)
Hans
2019-10-15 10:39:01 UTC
Permalink
[... Gendereischwachsinn ...]
Post by Fakten
Ich bleibe angehender Student!
Wenn alle dazu gezwungen werden, von „Lehrerinnen und Lehrern“
zu sprechen, werden sie trotzdem, wenn auch nur im Privaten,
von „Lehrern“ sprechen. Welche Mutter wird jemals ihr frisch
eingeschultes Kind fragen, wie denn seine „Lehrerinnen und
Lehrer“ so sind? Wenn ein Dozent auf Druck von oben seinen
„Studierenden“ adressiert, wird er mit seinen Freunden noch
immer von seinem “Studenten“ sprechen, wenn er erzählt, dass
dieser mal wieder in der Vorlesung geschlafen hat. Aber da
nehme ich ja schon wieder auf mein Studium vorweg.
Diese anenzephalen Genderer haben offenbar noch nie was von einem
"generischen Maskulinum" gehört, ebensowenig von einem generischen
Femininum".

Als ich von 1964 bis 1971 Student an der Universität Wien war, war ich
wie alle Studenten, unabhängig vom Geschlecht oder Alter,
Zwangsmitglieder der "Österreichischen Hochschülerschaft". Inzwischen
entblöden sich diese Affen nicht, ihre Organisation "Österreichische
HochschülerInnenschaft" zu nennen. Beim 55jährigen Abiturjubiläum
sprachen wir auch darüber, und die Abiturkolleginnen sagten auch, daß
das ein Schwachsinn ist, und einige von ihnen fühlten sich gepflanzt
(verarscht).

Und mir kommt das Geimpfte rauf (österreichisch für "mir ist zum Speiben
(Kotzen) zumute", wenn da z.B. wo was von User/innen oder User_Innen
etc. zu lesen ist. "User" auf Englisch kann sowohl "der Anwender" als
auch die Anwenderin" bedeuten. Und wenn schon Gendereischwachsinn, warum
heißt es dann immer nur "der oder die Täter" und nicht "der Täter oder
die Täterin oder die Täter oder die Täterinnen"??? Oder ist das sogar
den Genderern zu schwachsinnig?

Da haben es andere Völker, wie die Finnen, Ungarn (und meines Wissens
auch Türken) leichter. Denn zumindest auf Finnisch gibt es kein
grammatikalisches Geschlecht und das Personalpronomen "er" und "sie"
lautet dort völlig gleich.

Auch während der zwei Semester an der Universität Helsinki war ich
Zwangsmitglied der dortigen Studentenvertretung. Doch da gab es
natürlich kein Binnen-I oder Analogon. Das gibt es auf Finnisch schlicht
und einfach nicht.
Post by Fakten
Auch wenn Framing ineffektiv ist, bin ich trotzdem dafür, denen,
die unsere Sprache künstlich verändern wollen, offensiv entgegen-
zutreten. Wir sollten unsere Sprache selbstbewusst so verwenden,
wie sie in uns gewachsen ist. Ich bin angehender Student und
kein angehender Studierender. Und ich werde mich auch weiterhin
weigern, Begriffe zu verwenden, die mir ein bestimmtes Denken
aufzwingen sollen. Wir haben es mit Sprachdiktatoren zu tun.
Das mindeste, was man tun kann: sie offen Sprachdiktatoren zu
nennen. Nicht Aktivisten – und schon gar nicht „Sprachdiktierende“.
Dieser Artikel ist im Rahmen des Projekts „Achgut U25: Heute
schreibt hier die Jugend“ in Zusammenarbeit mit der Friedrich
A. von Hayek Gesellschaft und dem Schülerblog „Apollo-News“
entstanden.
[.....]


Hans
Detlef Meißner
2019-10-15 10:55:41 UTC
Permalink
Post by Hans
[... Gendereischwachsinn ...]
Post by Fakten
Ich bleibe angehender Student!
Wenn alle dazu gezwungen werden, von „Lehrerinnen und Lehrern“
zu sprechen, werden sie trotzdem, wenn auch nur im Privaten,
von „Lehrern“ sprechen. Welche Mutter wird jemals ihr frisch
eingeschultes Kind fragen, wie denn seine „Lehrerinnen und
Lehrer“ so sind? Wenn ein Dozent auf Druck von oben seinen
„Studierenden“ adressiert, wird er mit seinen Freunden noch
immer von seinem “Studenten“ sprechen, wenn er erzählt, dass
dieser mal wieder in der Vorlesung geschlafen hat. Aber da
nehme ich ja schon wieder auf mein Studium vorweg.
Diese anenzephalen Genderer haben offenbar noch nie was von einem
"generischen Maskulinum" gehört, ebensowenig von einem generischen
Femininum".
Haben sie.
Aber wie alle übrigen Weltverbesserer lernen sie nicht aus den Fakten,
sondern machen sich ihre eigenen zurecht.

Detlef
--
Wenn es einen Muttersprachler gibt, der sich nicht ganz schlüssig ist
und zwei, die sich sicher sind, dann würde dies dafür sprechen, daß es
wahrscheinlicher ist, daß die zwei recht haben. (Stefan Ram)
Jan Bruns
2019-10-14 12:35:10 UTC
Permalink
Sind diese schief, nicht mehr passend, verliert auch das Denken an
Potenz. Man kann aber Begriffe nicht nur mit falschem Inhalt füllen,
sondern auch systematisch zu weit oder zu eng fassen. Tut man das dann
wiederholt,
wird man zum Urteilen, aber auch zur Mitteilung impotent.
Worte zielen dann nicht mehr auf Gemeintes, sondern werden Spielmarken,
Signale. Begriffsmanipulationen verhalten sich zum Gesagten wie ein
Gebäude, was man auf weichem Grund oder schiefem Fundament errichtet
hat: die Sprache wird semantisch baufällig, marode, hohl, nicht
tragfähig.
Oho. Wer das selbstmitleidige Gebrabbel bis hierhin durchgeackert hat,
bekommt zur Belohnung gar noch ein Tröpchen reinen Wein!

Als Verfechter der totalen Meinungsfreiheit und der direkten Demokratie
(äh, irgendwie scheint deiner Aufmerksamkeit entgangen sein, daß das Volk
Dinge will, wie bspw. GroKo wählen) geht Dir das sicherlich sonstwo
vorbei, wenn Menschen anders denken als Du.

Zweck von dem ganzen Gehampel ist demnach also bare Zerstörungswut (oder
-lust) in diesem oberflächlichen Wortsinne. Ob wahrhaftig zusätzlich
hochtrabende Verbesserungsabsichten, wie z.B. "Antiverweichlichungs"-
Absichten dahinterstecken, braucht nicht hinterfagt werden.

Also meine spontane Idee dazu wäre, daß Du es mal mit einer anderen Menge
Alk versuchen könntest. Das ist doch so nix halbes und nix ganzes.
Ideenlose Weltbekümmerung, zudem noch am gemachten Tisch sitzend hilft
doch keinem weiter.
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