Discussion:
erstlinig
(zu alt für eine Antwort)
Martin Gerdes
2017-09-16 10:18:19 UTC
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Raw Message
In einem Zeitungskommentar ist mir erstmalig das Wort "erstlinig" über
den Weg gelaufen.

Was es bedeutet, ist klar ("in erster Linie"), aber ich kannte es bisher
halt noch nicht. 1400 Googles sind ziemlich wenig, DU hat das Wort
nicht.

Ist es vielleicht regional, vielleicht ein Austriazismus? Wer hier kennt
das Wort?
Jakob Achterndiek
2017-09-16 12:21:52 UTC
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Post by Martin Gerdes
In einem Zeitungskommentar ist mir erstmalig das Wort "erstlinig"
über den Weg gelaufen.
Was es bedeutet, ist klar ("in erster Linie"), [..]
Nicht klar ist, ob der Schreiber damit irgend eine Vorstellung
verbindet. Hinter "erstrangig" z.B. steht die Vorstellung, daß
auf dem zweiten oder dritten Rang (für weniger Geld) auch noch
Publikum sitzen kann. An welche Art Linie mag der Schreiber bei
"zweitlinig" denken? Eher Schreiblinie oder eher Straßenbahn?
Oder irgendwas hinter dem Westwall oder der Maginot-Linie? Oder
gar wirklich eine Reihe Bewaffneter im großen Heerhaufen hinter
der vordersten Linie der Lanzenträger? -
Ich bedaure es immer sehr, wenn leichtfertige "Sprachkreative"
sich nicht mehr auf die Herkunft der Wörter besinnen mögen.
Post by Martin Gerdes
Ist es vielleicht regional, vielleicht ein Austriazismus?
Wer hier kennt das Wort?
Ich denke, das ist nur eine private Manier.
--
j/\a
U***@web.de
2017-09-16 12:37:00 UTC
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Post by Jakob Achterndiek
Post by Martin Gerdes
In einem Zeitungskommentar ist mir erstmalig das Wort "erstlinig"
über den Weg gelaufen.
Ich denke, das ist nur eine private Manier.
Dafür lassen sich zu viele Treffer gugeln.

Gruß, ULF
Jakob Achterndiek
2017-09-16 12:44:10 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Jakob Achterndiek
Post by Martin Gerdes
In einem Zeitungskommentar ist mir erstmalig das Wort "erstlinig"
über den Weg gelaufen.
Ich denke, das ist nur eine private Manier.
Dafür lassen sich zu viele Treffer gugeln.
Wieviele dürfen es denn sein, damit es privat bleibt?
https://books.google.com/ngrams/graph?content=erstlinig%2Cin+erster+Linie&year_start=1800&year_end=2000&corpus=20&smoothing=3&share=&direct_url=t1%3B%2Cerstlinig%3B%2Cc0%3B.t1%3B%2Cin%20erster%20Linie%3B%2Cc0
--
j/\a
U***@web.de
2017-09-16 13:14:18 UTC
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Raw Message
Moin,
Post by Jakob Achterndiek
Post by U***@web.de
Post by Jakob Achterndiek
Ich denke, das ist nur eine private Manier.
Dafür lassen sich zu viele Treffer gugeln.
Wieviele dürfen es denn sein, damit es privat bleibt?
https://books.google.com/ngrams/graph?content=erstlinig%2Cin+erster+Linie&year_start=1800&year_end=2000&corpus=20&smoothing=3&share=&direct_url=t1%3B%2Cerstlinig%3B%2Cc0%3B.t1%3B%2Cin%20erster%20Linie%3B%2Cc0
Nicht sehr häufig, jedoch schon vor mehr als 130 Jahren überliefert: https://books.google.com/ngrams/graph?content=erstlinig&year_start=1800&year_end=2000&corpus=20&smoothing=0&share=&direct_url=t1%3B%2Cerstlinig%3B%2Cc0
Frank Hucklenbroich
2017-09-16 13:47:17 UTC
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Post by Martin Gerdes
In einem Zeitungskommentar ist mir erstmalig das Wort "erstlinig" über
den Weg gelaufen.
Was es bedeutet, ist klar ("in erster Linie"), aber ich kannte es bisher
halt noch nicht. 1400 Googles sind ziemlich wenig, DU hat das Wort
nicht.
Ist es vielleicht regional, vielleicht ein Austriazismus? Wer hier kennt
das Wort?
Ich kenne es nicht.

In dem Zusammenhang lief mir kürzlich das Wort "Ersti" über den Weg, wohl
analog zum Berliner "Späti" (auch das habe ich 1986 bei meinem ersten
Berlin-Besuch noch nicht gehört, scheint neueren Datums zu sein). Achja,
der "Ersti" ist ein Erstsemester an der Uni (mein Sohn macht das gerade).
Als ich Anfang der 90er studierte, gab es das auch noch nicht.

Grüße,

Frank
x***@gmail.com
2017-09-16 17:18:50 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by Martin Gerdes
In einem Zeitungskommentar ist mir erstmalig das Wort "erstlinig" über
den Weg gelaufen.
Ich kenne es nicht.
In dem Zusammenhang lief mir kürzlich das Wort "Ersti" über den Weg, wohl
analog zum Berliner "Späti" (auch das habe ich 1986 bei meinem ersten
Berlin-Besuch noch nicht gehört, scheint neueren Datums zu sein).
Dürfte aus der DDR stammen, "Früh und spät"-Läden gab's dort
allerorten, sogar in Greifswald, der dortige wurde nur U-Boot
genannt; "Späti" kenne ich nicht.
Auch kannte man in der DDR die Institution der Frühkrippe, dort
konnten zur Frühschicht eilende Mütter ihre Kleinkinder abgeben -
ein mir bekannter Theologe erregte sich über diese Einrichtung
gar sehr.

FR
Frank Hucklenbroich
2017-09-16 19:43:41 UTC
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Post by x***@gmail.com
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Martin Gerdes
In einem Zeitungskommentar ist mir erstmalig das Wort "erstlinig" über
den Weg gelaufen.
Ich kenne es nicht.
In dem Zusammenhang lief mir kürzlich das Wort "Ersti" über den Weg, wohl
analog zum Berliner "Späti" (auch das habe ich 1986 bei meinem ersten
Berlin-Besuch noch nicht gehört, scheint neueren Datums zu sein).
Dürfte aus der DDR stammen, "Früh und spät"-Läden gab's dort
allerorten, sogar in Greifswald, der dortige wurde nur U-Boot
genannt; "Späti" kenne ich nicht.
Im Ausland gab es damals die 7/11 Läden, die sieben Tage die Woche 11
Stunden (warum eigentlich nur 11?) geöffnet hatten. Den "Späti" kenne ich
seit vielleicht 5 Jahren als Berliner Kiosk, der auch in den späten
Abendstunden geöffnet hat und vor allem Alkoholika verkauft.

In Köln wurde sowas von jeher "Büdchen" genannt.

Grüße,

Frank
Andreas Karrer
2017-09-16 20:12:35 UTC
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Raw Message
Post by Frank Hucklenbroich
Im Ausland gab es damals die 7/11 Läden, die sieben Tage die Woche 11
Stunden (warum eigentlich nur 11?) geöffnet hatten.
Gemeint war damit von 7 AM bis 11 PM, also doch immerhin 16 h.

- Andi
René Marquardt
2017-09-16 20:53:26 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Im Ausland gab es damals die 7/11 Läden, die sieben Tage die Woche 11
Stunden (warum eigentlich nur 11?) geöffnet hatten. Den "Späti" kenne ich
seit vielleicht 5 Jahren als Berliner Kiosk, der auch in den späten
Abendstunden geöffnet hat und vor allem Alkoholika verkauft.
Die gibts im Ausland auch heute noch, haben aber mittlerweile nicht nur von
7am bis 11pm offen, sondern üblicherweise rund um die Uhr, jeden Tag.
Bertel Lund Hansen
2017-09-17 06:56:39 UTC
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Raw Message
Post by Frank Hucklenbroich
Im Ausland gab es damals die 7/11 Läden, die sieben Tage die Woche 11
Stunden (warum eigentlich nur 11?) geöffnet hatten.
Geöffnet bis 23.00.

Warum 11? Wegen des Reims.
--
/Bertel
Martin Gerdes
2017-09-17 17:14:58 UTC
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Post by Bertel Lund Hansen
Post by Frank Hucklenbroich
Im Ausland gab es damals die 7/11 Läden,
https://de.wikipedia.org/wiki/7-Eleven#Name
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Frank Hucklenbroich
die sieben Tage die Woche 11 Stunden (warum eigentlich
nur 11?) geöffnet hatten.
Geöffnet bis 23.00.
Warum 11? Wegen des Reims.
In Trumpistan hat der Tag traditionell zweimal 12 Stunden (wohingegen er
hierzulande 24 Stunden hat).
Sergio Gatti
2017-09-18 06:11:48 UTC
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Post by Martin Gerdes
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Frank Hucklenbroich
Im Ausland gab es damals die 7/11 Läden,
https://de.wikipedia.org/wiki/7-Eleven#Name
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Frank Hucklenbroich
die sieben Tage die Woche 11 Stunden (warum eigentlich
nur 11?) geöffnet hatten.
Geöffnet bis 23.00.
Warum 11? Wegen des Reims.
In Trumpistan hat der Tag traditionell zweimal 12 Stunden (wohingegen er
hierzulande 24 Stunden hat).
Nix mit Trumpistan. Es hat eher mit der englischen Sprache
zu tun.
Eigentlich nicht nur eine englische Eigenart: Welche Uhrzeit
stellst du dir vor, wenn jemand mit dir ins Kino um acht
gehen will? 08.00 Uhr oder 20.00 Uhr?
Und gibt es überhaupt Gegenden, wo man normalerweise sagt,
dass man mit jemandem ins Kino um zwanzig Uhr gehen will?
Helmut Richter
2017-09-18 08:50:15 UTC
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Post by Sergio Gatti
Eigentlich nicht nur eine englische Eigenart: Welche Uhrzeit
stellst du dir vor, wenn jemand mit dir ins Kino um acht
gehen will? 08.00 Uhr oder 20.00 Uhr?
Dieser Satz enthält implizit die Regel, nach der man sich im Deutschen
so gut wie immer richtet:

a) Ausdrücke wie "um x", "fünf vor/nach x", "viertel vor/nach x",
"viertel/halb/dreiviertel x" werden *immer* mit einer Stundenangabe x
von 1 bis 12 versehen.

b) Die Ausdrücke "x Uhr" und "x Uhr y" werden praktisch immer mit einer
Stundenangabe x von 0 bis 23 versehen.

Um die Frage aufzugreifen: "um acht" kann also morgens oder abends sein,
wobei morgens ungewöhnlich ist -- nicht sprachlich, sondern weil sehr
wenige Kinos schon vor zehn Uhr Filme zeigen. "8 Uhr" ist morgens, und
wenn abends gemeint ist, ist die Zeitangabe verwirrend. Auch
Digitaluhren im 12-Stunden-System sind nachmittags verwirrend.
Post by Sergio Gatti
Und gibt es überhaupt Gegenden, wo man normalerweise sagt,
dass man mit jemandem ins Kino um zwanzig Uhr gehen will?
Wenn man kurz vorher einen Fahrplan konsultiert und dabei festgestellt
hat, dass um 19:37 eine S-Bahn ankommt, kann es schon vorkommen, dass
man nicht erst umrechnet, sondern vereinbart, sich "um 19 Uhr 45" am
Kino zu treffen. Ansonsten wird mündlich meist System (a) verwendet,
aber eben in den dort genannten Wendungen.

In schriftlichen Einladungen, auch ganz informellen zum privaten
Geburtstag, verwendet man heute normalerweise das 24-Stunden-System,
außer wenn man durch Ausschreiben der Zahlen Mündlichkeit simuliert
"komm doch um acht vorbei".
--
Helmut Richter
Andreas Karrer
2017-09-18 10:00:22 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Sergio Gatti
Post by Martin Gerdes
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Frank Hucklenbroich
Im Ausland gab es damals die 7/11 Läden,
https://de.wikipedia.org/wiki/7-Eleven#Name
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Frank Hucklenbroich
die sieben Tage die Woche 11 Stunden (warum eigentlich
nur 11?) geöffnet hatten.
Geöffnet bis 23.00.
Warum 11? Wegen des Reims.
In Trumpistan hat der Tag traditionell zweimal 12 Stunden (wohingegen er
hierzulande 24 Stunden hat).
Nix mit Trumpistan. Es hat eher mit der englischen Sprache
zu tun.
Eigentlich nicht nur eine englische Eigenart: Welche Uhrzeit
stellst du dir vor, wenn jemand mit dir ins Kino um acht
gehen will? 08.00 Uhr oder 20.00 Uhr?
Und gibt es überhaupt Gegenden, wo man normalerweise sagt,
dass man mit jemandem ins Kino um zwanzig Uhr gehen will?
Zwischen sagen und schreiben ist hier ein Unterschied. Am Telefon sag
ich "ok, also um halb acht im restaurant", bei Mail/Whatsapp/sms/wasimmer
schreib ich 19.30 oder 19:30.

- Andi
Markus Ermert
2017-10-12 16:34:53 UTC
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Sergio Gatti <***@meine-wahrheit-deine-wahrheit.de> wrote:

[12/24 Stunden]
Post by Sergio Gatti
Nix mit Trumpistan. Es hat eher mit der englischen Sprache
zu tun.
Auch in Deutschland war das 12/12-System bis zum Zweiten Weltkrieg üblich,
auch in Fahrplänen und Veranstaltungsankündigungen („8 Uhr abends“).

Kann es vielleicht sein, dass, ähnlich wie bei der Abschaffung der
Frakturschrift, gar die Nazis ihre Finger im Spiel hatten?
Bertel Lund Hansen
2017-09-18 08:14:17 UTC
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Raw Message
Post by Martin Gerdes
Post by Bertel Lund Hansen
Geöffnet bis 23.00.
Warum 11? Wegen des Reims.
In Trumpistan hat der Tag traditionell zweimal 12 Stunden
(wohingegen er hierzulande 24 Stunden hat).
Falsch. Weder in Dänemark noch in Deutschland (Frankreich,
Spanien u.s.w.) benutzt man normalerweise 24 Stunden, wenn man
die Zeit angeben will.
--
/Bertel
Frank Hucklenbroich
2017-09-18 08:44:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Martin Gerdes
Post by Bertel Lund Hansen
Geöffnet bis 23.00.
Warum 11? Wegen des Reims.
In Trumpistan hat der Tag traditionell zweimal 12 Stunden
(wohingegen er hierzulande 24 Stunden hat).
Falsch. Weder in Dänemark noch in Deutschland (Frankreich,
Spanien u.s.w.) benutzt man normalerweise 24 Stunden, wenn man
die Zeit angeben will.
Die Ausnahme sind Fahrpläne, Programmzeitschriften und ähnliche Dinge.

Grüße,

Frank
Christina Kunze
2017-09-18 13:42:26 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Martin Gerdes
Post by Bertel Lund Hansen
Geöffnet bis 23.00.
Warum 11? Wegen des Reims.
In Trumpistan hat der Tag traditionell zweimal 12 Stunden
(wohingegen er hierzulande 24 Stunden hat).
Falsch. Weder in Dänemark noch in Deutschland (Frankreich,
Spanien u.s.w.) benutzt man normalerweise 24 Stunden, wenn man
die Zeit angeben will.
Die Ausnahme sind Fahrpläne, Programmzeitschriften und ähnliche Dinge.
Und definitiv Ladenöffnungszeiten.

chr
René Marquardt
2017-09-18 14:10:36 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Christina Kunze
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Martin Gerdes
Post by Bertel Lund Hansen
Geöffnet bis 23.00.
Warum 11? Wegen des Reims.
In Trumpistan hat der Tag traditionell zweimal 12 Stunden
(wohingegen er hierzulande 24 Stunden hat).
Falsch. Weder in Dänemark noch in Deutschland (Frankreich,
Spanien u.s.w.) benutzt man normalerweise 24 Stunden, wenn man
die Zeit angeben will.
Die Ausnahme sind Fahrpläne, Programmzeitschriften und ähnliche Dinge.
Und definitiv Ladenöffnungszeiten.
Ausser bei 7-11:

Loading Image...
Christina Kunze
2017-09-18 14:12:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by René Marquardt
Post by Christina Kunze
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Martin Gerdes
Post by Bertel Lund Hansen
Geöffnet bis 23.00.
Warum 11? Wegen des Reims.
In Trumpistan hat der Tag traditionell zweimal 12 Stunden
(wohingegen er hierzulande 24 Stunden hat).
Falsch. Weder in Dänemark noch in Deutschland (Frankreich,
Spanien u.s.w.) benutzt man normalerweise 24 Stunden, wenn man
die Zeit angeben will.
Die Ausnahme sind Fahrpläne, Programmzeitschriften und ähnliche Dinge.
Und definitiv Ladenöffnungszeiten.
https://i.imgur.com/MlAyPlP.jpg
Deutschland?
Auch hier stehen interessanterweise die Bürozeiten auf dem Schild rechts
nach 24-h-System.

chr
René Marquardt
2017-09-18 14:28:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Christina Kunze
Post by René Marquardt
Post by Christina Kunze
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Martin Gerdes
Post by Bertel Lund Hansen
Geöffnet bis 23.00.
Warum 11? Wegen des Reims.
In Trumpistan hat der Tag traditionell zweimal 12 Stunden
(wohingegen er hierzulande 24 Stunden hat).
Falsch. Weder in Dänemark noch in Deutschland (Frankreich,
Spanien u.s.w.) benutzt man normalerweise 24 Stunden, wenn man
die Zeit angeben will.
Die Ausnahme sind Fahrpläne, Programmzeitschriften und ähnliche Dinge.
Und definitiv Ladenöffnungszeiten.
https://i.imgur.com/MlAyPlP.jpg
Deutschland?
Gibts in Deutschland 7-11 "Spaetis"?
Post by Christina Kunze
Auch hier stehen interessanterweise die Bürozeiten auf dem Schild rechts
nach 24-h-System.
Guckst du nochmal genau hin ;)
Da steht von frueh um 5 bis abends um 11. Von frueh um 5 bis mittags
um 11 haben in den US fuer gewoehnlich nur kleine, private Donut-Shops
offen, so wie dieser: Loading Image...
(schwer zu erkennen: Mo-Fr 5-11:30, Sa 6-11:30, So zu.)
U***@web.de
2017-09-18 15:04:47 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by René Marquardt
Post by Christina Kunze
Post by René Marquardt
Post by Christina Kunze
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Bertel Lund Hansen
Falsch. Weder in Dänemark noch in Deutschland (Frankreich,
Spanien u.s.w.) benutzt man normalerweise 24 Stunden, wenn man
die Zeit angeben will.
Die Ausnahme sind Fahrpläne, Programmzeitschriften und ähnliche Dinge.
Und definitiv Ladenöffnungszeiten.
https://i.imgur.com/MlAyPlP.jpg
Deutschland?
Gibts in Deutschland 7-11 "Spaetis"?
Dieser große Spätkauf öffnet morgens erst um achte.

https://www.rewe.de/marktseite/rewe-markt-r%C3%BCsselsheim-adam-opel-stra%C3%9Fe-59-61

Gruß, ULF
U***@web.de
2017-09-17 10:52:57 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Hucklenbroich
Den "Späti" kenne ich
seit vielleicht 5 Jahren als Berliner Kiosk, der auch in den späten
Abendstunden geöffnet hat und vor allem Alkoholika verkauft.
In Köln wurde sowas von jeher "Büdchen" genannt.
Durch Kundschaft begehbare Kioske, wie sie sich
auch in Wiesbaden finden, muten mir begrifflich
recht irritierend an.

Gruß, ULF
Frank Hucklenbroich
2017-09-17 13:41:00 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Frank Hucklenbroich
Den "Späti" kenne ich
seit vielleicht 5 Jahren als Berliner Kiosk, der auch in den späten
Abendstunden geöffnet hat und vor allem Alkoholika verkauft.
In Köln wurde sowas von jeher "Büdchen" genannt.
Durch Kundschaft begehbare Kioske, wie sie sich
auch in Wiesbaden finden, muten mir begrifflich
recht irritierend an.
Manchmal steht da auch "Trinkhalle" dran, aber das sagt niemand.

Vermutlich ein juristisches Konstrukt.

Grüße,

Frank
Gunhild Simon
2017-09-17 14:10:46 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sonntag, 17. September 2017 12:52:58 UTC+2 schrieb ***@web.de:
...
Post by U***@web.de
Durch Kundschaft begehbare Kioske, wie sie sich
auch in Wiesbaden finden, muten mir begrifflich
^^^
Post by U***@web.de
recht irritierend an.
Es geht mir um "anmuten".
Ich kenne es nur mit Akkusativ.
etwas mutet jdn/mich (irritierend) an.

Zur Sicherheit habe ich bei Duden de. nach
beispielen geforscht.
Dabei bin ich auch auf eine -altertümliche -
Variante mit Dativ gestoßen.

Dann bedeutet jemandem/mir etwas/zuviel
anmuten "zumuten".

Das kann hier nicht gemeint sein.

Gruß
Gunhild
U***@web.de
2017-09-17 14:41:11 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Gunhild Simon
Post by U***@web.de
Durch Kundschaft begehbare Kioske, wie sie sich
auch in Wiesbaden finden, muten mir begrifflich
^^^
Post by U***@web.de
recht irritierend an.
Es geht mir um "anmuten".
Ich kenne es nur mit Akkusativ.
etwas mutet jdn/mich (irritierend) an.
http://dict.leo.org/forum/viewGeneraldiscussion.php?idThread=443238

stützt in der Tat Deine Auffassung.
Post by Gunhild Simon
Zur Sicherheit habe ich bei Duden de. nach
beispielen geforscht.
Dabei bin ich auch auf eine -altertümliche -
Variante mit Dativ gestoßen.
Dann bedeutet jemandem/mir etwas/zuviel
anmuten "zumuten".
Das kann hier nicht gemeint sein.
Stimmt.

Meine Variante scheint mir nicht ungebräuchlich. https://books.google.de/books?id=mlH3BQAAQBAJ&pg=PA55&dq=%22mutet+mir+an%22&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwibgbGpuazWAhWBvxQKHcsNC7QQ6AEILTAB#v=onepage&q=%22mutet%20mir%20an%22&f=false

Sollte jedoch künftig wohl den Akkusativ verwenden.

Gruß, ULF
Markus Ermert
2017-10-12 16:27:48 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Frank Hucklenbroich
In Köln wurde sowas von jeher "Büdchen" genannt.
Durch Kundschaft begehbare Kioske, wie sie sich
auch in Wiesbaden finden, muten mir begrifflich
recht irritierend an.
Dann müssen dich die im Ruhrgebiet und in Frankfurt üblichen Trinkhallen
erst recht irritieren.
Stefan Schmitz
2017-09-16 20:18:33 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Hucklenbroich
In dem Zusammenhang lief mir kürzlich das Wort "Ersti" über den Weg, wohl
analog zum Berliner "Späti" (auch das habe ich 1986 bei meinem ersten
Berlin-Besuch noch nicht gehört, scheint neueren Datums zu sein). Achja,
der "Ersti" ist ein Erstsemester an der Uni (mein Sohn macht das gerade).
Als ich Anfang der 90er studierte, gab es das auch noch nicht.
Vielleicht nicht bei deinen Kommilitonen.
Ich habe Ende der 80er angefangen, und da war es ein übliches Kurzwort vom
gleichen Kaliber wie Studi und Perso. (Fundis und Realos gab es ja auch schon
eine Weile.)
"Burschi" habe ich allerdings erst später gehört, als sich eine entsprechende
Liste für das SP bewarb.
Christina Kunze
2017-09-17 05:03:01 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Hucklenbroich
In dem Zusammenhang lief mir kürzlich das Wort "Ersti" über den Weg, wohl
analog zum Berliner "Späti" (auch das habe ich 1986 bei meinem ersten
Berlin-Besuch noch nicht gehört, scheint neueren Datums zu sein).
Ich glaube, Du warst 1986 nicht auf der Späti-Seite zu Besuch.
WIMRE gab es das Wort vor der Wende in der DDR.
Post by Frank Hucklenbroich
Achja,
der "Ersti" ist ein Erstsemester an der Uni (mein Sohn macht das gerade).
Als ich Anfang der 90er studierte, gab es das auch noch nicht.
Nein, das hat später angefangen. Auch, dass es für Studienanfänger extra
Vorbereitungswochen gibt und überhaupt hingeguckt wird, wie die Leute so
ins Studium starten, kam bei uns erst mit Bologna.
"Ersti" ist für mich so Fachschaftsdeutsch.

chr
x***@gmail.com
2017-09-17 11:22:27 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Christina Kunze
Post by Frank Hucklenbroich
In dem Zusammenhang lief mir kürzlich das Wort "Ersti" über den Weg, wohl
analog zum Berliner "Späti" (auch das habe ich 1986 bei meinem ersten
Berlin-Besuch noch nicht gehört, scheint neueren Datums zu sein).
Ich glaube, Du warst 1986 nicht auf der Späti-Seite zu Besuch.
1986? I glaub mei Kiddl brennt.
Post by Christina Kunze
WIMRE gab es das Wort vor der Wende in der DDR.
Auf alle Fälle gab's so gloriöse Dinge wie Getränkestützpunkt,
Versorgungsstützpunkt, Bauarbeiterversorgung (vor den
Ostberliner Bauschaffenden hatten die Funktionäre mächtig
Schiß - die Erinnerung an den 17. Juni 1953 blieb stets
lebendig) und wendete ich etwas Denkarbeit auf, fiele mir
noch ein mehreres zu.
Post by Christina Kunze
Post by Frank Hucklenbroich
Achja,
der "Ersti" ist ein Erstsemester an der Uni (mein Sohn macht das gerade).
Als ich Anfang der 90er studierte, gab es das auch noch nicht.
Nein, das hat später angefangen. Auch, dass es für Studienanfänger extra
Vorbereitungswochen gibt und überhaupt hingeguckt wird, wie die Leute so
ins Studium starten, kam bei uns erst mit Bologna.
"Ersti" ist für mich so Fachschaftsdeutsch.
In Greifswald hießen die "Ersties" Finken und wurden nach Kräften
verbal gezaust - FR
Jakob Achterndiek
2017-09-17 12:24:44 UTC
Permalink
Raw Message
Post by x***@gmail.com
In Greifswald hießen die "Ersties" Finken und wurden nach Kräften
verbal gezaust - FR
Aus diesem und aus anderen Schnurren, die nicht nur du uns zuträgst,
ist zu entnehmen, daß die Greifswalder Universität offenbar durch
alle (auch schwarz-weiß-rote, braune und rote) Zeitläufte hindurch
vieles vom Stil der guten alten spätmittelalterlichen Alma Mater
hat bewahren können. - Beneidenswert; ernsthaft !!

Apropos "Finken": Das waren auch die ursprünglichen "Pennäler",
weil die aus ihren Schulen noch die Gewohnheit mitbrachten, ihr
Schreibzeug in einer klappernden Penna, einem Federkasten, in die
Vorlesungen mitzubringen.
--
j/\a
x***@gmail.com
2017-09-17 13:29:25 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jakob Achterndiek
Post by x***@gmail.com
In Greifswald hießen die "Ersties" Finken und wurden nach Kräften
verbal gezaust.
Aus diesem und aus anderen Schnurren, die nicht nur du uns zuträgst,
ist zu entnehmen, daß die Greifswalder Universität offenbar durch
alle (auch schwarz-weiß-rote, braune und rote) Zeitläufte hindurch
vieles vom Stil der guten alten spätmittelalterlichen Alma Mater
hat bewahren können. - Beneidenswert; ernsthaft !!
Punkt und Gedankenstrich - erstes Monitum Jacko!
Post by Jakob Achterndiek
Apropos "Finken": Das waren auch die ursprünglichen "Pennäler",
weil die aus ihren Schulen noch die Gewohnheit mitbrachten, ihr
Schreibzeug in einer klappernden Penna, einem Federkasten, in die
Vorlesungen mitzubringen.
Recht eigentlich waren Finken diejenigen Studenten, die keiner
Korporation angehörten - FR
Jakob Achterndiek
2017-09-18 10:56:51 UTC
Permalink
Raw Message
Post by x***@gmail.com
[..] vieles vom Stil der guten alten spätmittelalterlichen
Alma Mater hat bewahren können. - Beneidenswert; ernsthaft !!
Punkt und Gedankenstrich - erstes Monitum Jacko!
In der guten alten Zeit, als die Urahnen noch von Hand und mit
eingetunkter Feder schrieben und das Briefpapier holzfrei, blausa
gefärbt und teuer und überhaupt alles noch sehr altmodisch war -
damals also schrieben meine Altvorderen ihre Briefe randvoll und,
wenn doch ein Rand geblieben war, auch noch um den Briefbogenrand
herum, so daß man am Ende alle Briefe beim Lesen noch einmal drehen
und wenden und sich den Schluß und die Zusammenhänge zurecht
klamüsern mußte. Wegen der Sparsamkeit taten sie das und weil man
mit Gottes guten Gaben und den Erzeugnissen menschlichen Fleißes
mit Hochachtung umging! Und wegen derer machten sie auch in den
Brieftexten keine Absätze, sondern, und jetzt kommt die Pointe:
sondern sie machten hinter dem letzten Punkt des "Nicht-Absatzes"
einen Gedankenstrich, um zwar nicht die Zeilen, aber die Gedanken
voneinander ab zu sätzen (sic). - So wie dort etwa in der Mitte
und am Rand des Blattes: <http://buzemann.de /publ/brief.jpg>
Szüh, un sowat, dat liggt unserein'n nu int Blaut. - Salve!
--
j/\a
Andreas Karrer
2017-09-18 11:27:49 UTC
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Raw Message
Post by Jakob Achterndiek
In der guten alten Zeit, als die Urahnen noch von Hand und mit
eingetunkter Feder schrieben und das Briefpapier holzfrei, blausa
gefärbt und teuer und überhaupt alles noch sehr altmodisch war -
damals also schrieben meine Altvorderen ihre Briefe randvoll und,
Ich hatte eine Grosstante in Wiesbaden, Hauptquartier der Zeugen
Jehovas, die einmal pro Jahr eine Postkarte schickte, mit der Maschine,
engste Zeilenschaltung, von Rand bis Rand vollgeschrieben, manchmal ein
bisschen in die Adressfeldhälfte hinein, vl. Abk., Damals waren
Postkarten billiger als Briefe, in der CH zumindest kosten sie seit
wasweissich 20 Jahren gleich viel. Für den Wachtturm war ihr das Porto
nicht zu schade.
Post by Jakob Achterndiek
wenn doch ein Rand geblieben war, auch noch um den Briefbogenrand
herum, so daß man am Ende alle Briefe beim Lesen noch einmal drehen
und wenden und sich den Schluß und die Zusammenhänge zurecht
Soweit gings dann dann doch nicht.

- Andi
x***@gmail.com
2017-09-18 12:42:13 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jakob Achterndiek
Post by x***@gmail.com
[..] vieles vom Stil der guten alten spätmittelalterlichen
Alma Mater hat bewahren können. - Beneidenswert; ernsthaft !!
Punkt und Gedankenstrich - erstes Monitum Jacko!
In der guten alten Zeit, als die Urahnen noch von Hand und mit
eingetunkter Feder schrieben und das Briefpapier holzfrei, blausa
Blausa? ASch war chamois Papier angenehm an die Augen.
Post by Jakob Achterndiek
gefärbt und teuer und überhaupt alles noch sehr altmodisch war -
damals also schrieben meine Altvorderen ihre Briefe randvoll und,
wenn doch ein Rand geblieben war, auch noch um den Briefbogenrand
herum, so daß man am Ende alle Briefe beim Lesen noch einmal drehen
und wenden und sich den Schluß und die Zusammenhänge zurecht
klamüsern mußte. Wegen der Sparsamkeit taten sie das und weil man
mit Gottes guten Gaben und den Erzeugnissen menschlichen Fleißes
mit Hochachtung umging! Und wegen derer machten sie auch in den
sondern sie machten hinter dem letzten Punkt des "Nicht-Absatzes"
einen Gedankenstrich, um zwar nicht die Zeilen, aber die Gedanken
voneinander ab zu sätzen (sic). - So wie dort etwa in der Mitte
und am Rand des Blattes: <http://buzemann.de /publ/brief.jpg>
Szüh, un sowat, dat liggt unserein'n nu int Blaut. - Salve!
Du willst sophistischerweise Nachrichten von Tante Line an Base Mine
zur Richtlinie anziehen?
Ich glaube, es reicht jetzt.
Im übrigen schrieb auch im XIX. Jhdt. nicht ein jeglicher das
Blatt randvoll - schau mal in die Kataloge des Auktionshauses
Stargard, spezialisiert auf Autographen.

FR
Jakob Achterndiek
2017-09-18 17:36:12 UTC
Permalink
Raw Message
Post by x***@gmail.com
Du willst sophistischerweise Nachrichten von Tante Line an
Base Mine zur Richtlinie anziehen?
Ich glaube, es reicht jetzt.
Im übrigen schrieb auch im XIX. Jhdt. nicht ein jeglicher das
Blatt randvoll - schau mal in die Kataloge des Auktionshauses
Stargard, spezialisiert auf Autographen.
Dat is all so, as dat Ledder is. Einer jener Kataloge, nämlich
<http://www.stargardt.de/download/file/kataloge/Katalog%20690.pdf>,
zeigt als Nr. 11 den Brief eines Herrn Albrecht von Wallenstein.
Un nu kiek eins: De schrifft all äbenso as mien Lining un Mining,
sporsam un randfull: <Loading Image...>
--
j/\a
x***@gmail.com
2017-09-19 11:22:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jakob Achterndiek
Post by x***@gmail.com
Du willst sophistischerweise Nachrichten von Tante Line an
Base Mine zur Richtlinie anziehen?
Ich glaube, es reicht jetzt.
Im übrigen schrieb auch im XIX. Jhdt. nicht ein jeglicher das
Blatt randvoll - schau mal in die Kataloge des Auktionshauses
Stargard, spezialisiert auf Autographen.
Dat is all so, as dat Ledder is. Einer jener Kataloge, nämlich
<http://www.stargardt.de/download/file/kataloge/Katalog%20690.pdf>,
zeigt als Nr. 11 den Brief eines Herrn Albrecht von Wallenstein.
Un nu kiek eins: De schrifft all äbenso as mien Lining un Mining,
sporsam un randfull: <http://buzemann.de/publ/wallenstein.jpg>
Sophistereyen!
Immerhin haben wir bei einem der Ost-West-Treffen im Prag der
80er im Waldstein-Palais mal recht ordentlich getafelt.
Jedoch, hinweg mit Jackos Vernebelungen - ich möchte des geneigten
Lesers Blick auf das angezogene XIX. Jhdt. lenken und
ihn bitten, sich ein Schreiben von der Hand AvHs vor Augen
zu führen (Stargardt liefert davon die Menge) und den
Schriftspiegel zu würdigen. Dessen gegen die vertikale Achse
der Seite gekippte Anordnung kam dadurch zustande, indem AvH
im Lehnstuhl saß, das linke Bein über das rechte legte, ein Blatt
Papiers am Hosenbein mit einer Stecknadel befestigte und dann
schrieb.
Es grenzt ans wunderbare, daß ein von AvH handelndes Buch einer
Autorin Wulf sich seit Monaten in der Bestsellerliste des
SPIEGEL hält - nein, ich habe es nicht eingenommen und dieses
auch nicht vor.

FR
Jakob Achterndiek
2017-09-19 12:38:19 UTC
Permalink
Raw Message
[..] - ich möchte des geneigten
Lesers Blick auf das angezogene XIX. Jhdt. lenken und
ihn bitten, sich ein Schreiben von der Hand AvHs vor Augen
zu führen [..]. Dessen gegen die vertikale Achse
der Seite gekippte Anordnung kam dadurch zustande, indem AvH
im Lehnstuhl saß, das linke Bein über das rechte legte, ein Blatt
Papiers am Hosenbein mit einer Stecknadel befestigte und dann
schrieb.
Warum diese Marotte?
Ein gewisser Eduard Ender hat mehrere Bilder AvHs an den Gestaden
des Orinoco "por inspiración" in Öl gemalen. Die zeigen denselben
inmitten tropischer Vegetation in kompletter Garderobe mit Jabot
und Weste. Damals hatte man eben noch Stil.
--
j/\a
Frank Hucklenbroich
2017-09-19 14:00:49 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jakob Achterndiek
[..] - ich möchte des geneigten
Lesers Blick auf das angezogene XIX. Jhdt. lenken und
ihn bitten, sich ein Schreiben von der Hand AvHs vor Augen
zu führen [..]. Dessen gegen die vertikale Achse
der Seite gekippte Anordnung kam dadurch zustande, indem AvH
im Lehnstuhl saß, das linke Bein über das rechte legte, ein Blatt
Papiers am Hosenbein mit einer Stecknadel befestigte und dann
schrieb.
Warum diese Marotte?
Ein gewisser Eduard Ender hat mehrere Bilder AvHs an den Gestaden
des Orinoco "por inspiración" in Öl gemalen. Die zeigen denselben
inmitten tropischer Vegetation in kompletter Garderobe mit Jabot
und Weste. Damals hatte man eben noch Stil.
Nunja, die haben in Manaus ja auch ein durchaus eindrucksvolles Opernhaus
in den Dschungel gestellt, ans Ufer des Amazonas. War wohl so eine Mode
damals. Und Geld genug hatten die Kautschukbarone.

Grüße,

Frank
x***@gmail.com
2017-09-19 15:18:28 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Jakob Achterndiek
Ein gewisser Eduard Ender hat mehrere Bilder AvHs an den Gestaden
des Orinoco "por inspiración" in Öl gemalen. Die zeigen denselben
inmitten tropischer Vegetation in kompletter Garderobe mit Jabot
und Weste. Damals hatte man eben noch Stil.
Nunja, die haben in Manaus ja auch ein durchaus eindrucksvolles Opernhaus
in den Dschungel gestellt, ans Ufer des Amazonas.
Pff, was soll mir jenes - ich kenne das Greifswalder Stadttheater.

FR
x***@gmail.com
2017-09-19 15:15:49 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jakob Achterndiek
[..] - ich möchte des geneigten
Lesers Blick auf das angezogene XIX. Jhdt. lenken und
ihn bitten, sich ein Schreiben von der Hand AvHs vor Augen
zu führen [..]. Dessen gegen die vertikale Achse
der Seite gekippte Anordnung kam dadurch zustande, indem AvH
im Lehnstuhl saß, das linke Bein über das rechte legte, ein Blatt
Papiers am Hosenbein mit einer Stecknadel befestigte und dann
schrieb.
Warum diese Marotte?
Warum tuste'n mir det fräjen?
Post by Jakob Achterndiek
Ein gewisser Eduard Ender hat mehrere Bilder AvHs an den Gestaden
des Orinoco "por inspiración" in Öl gemalen. Die zeigen denselben
inmitten tropischer Vegetation in kompletter Garderobe mit Jabot
und Weste.
Das mit Weste und Barometer in der linken unteren Ecke habe ich
in Sichtweite an der Wand.
Post by Jakob Achterndiek
Damals hatte man eben noch Stil.
Naja, das ist wohl etwas aufgehübscht.

Zum Grundsätzlichen: Der Orinoko-Indianer lebt von drei
Erdnüssen am Tag - da solltet Ihr Euch mal ein Beispiel
dran nehmen und Euch, gerade auch Du, Jacko, auf drei
Dosenravioli beschränken, nicht wahr.

FR
Stephen Hust
2017-09-18 18:11:13 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jakob Achterndiek
In der guten alten Zeit, als die Urahnen noch von Hand und mit
eingetunkter Feder schrieben und das Briefpapier holzfrei, blausa
gefärbt und teuer und überhaupt alles noch sehr altmodisch war -
damals also schrieben meine Altvorderen ihre Briefe randvoll und,
wenn doch ein Rand geblieben war, auch noch um den Briefbogenrand
herum, so daß man am Ende alle Briefe beim Lesen noch einmal drehen
und wenden und sich den Schluß und die Zusammenhänge zurecht
klamüsern mußte. Wegen der Sparsamkeit taten sie das und weil man
mit Gottes guten Gaben und den Erzeugnissen menschlichen Fleißes
mit Hochachtung umging!
Man hat nicht einmal einen freien Rand gebraucht. Siehe diesen Brief von
Jane Austen:

<http://www.themorgan.org/collection/literary-and-historical-manuscripts/282280>

Und auch:

<https://en.wikipedia.org/wiki/Crossed_letter>
--
Steve

My e-mail address works as is.
Frank Hucklenbroich
2017-09-17 13:48:31 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jakob Achterndiek
Apropos "Finken": Das waren auch die ursprünglichen "Pennäler",
weil die aus ihren Schulen noch die Gewohnheit mitbrachten, ihr
Schreibzeug in einer klappernden Penna, einem Federkasten, in die
Vorlesungen mitzubringen.
Ich kenne "Finken" nur als Filzpantoffeln, vor allem in der Schweiz (da
mitunter auch "Hüttenfinken" genannt).

Grüße,

Frank
Jakob Achterndiek
2017-09-17 15:34:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Hucklenbroich
Ich kenne "Finken" nur als Filzpantoffeln, vor allem in der Schweiz (da
mitunter auch "Hüttenfinken" genannt).
Na szüh:
Man wird so alt wie 'ne Kuh
un lernt ümmer noch daßu.
:)
--
j/\a
Andreas Karrer
2017-09-17 20:59:39 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Hucklenbroich
Ich kenne "Finken" nur als Filzpantoffeln, vor allem in der Schweiz (da
mitunter auch "Hüttenfinken" genannt).
Finken sind Hausschuhe im allgemeinen.

Das Wort Pantoffeln gibt es im Schweizerdeutschen auch, "Hausschuhe"
allerdings nicht. Filzpantoffeln in der Art von
Loading Image...
oder Loading Image...
oder diese riesigen Latschen, die man mit Schuhen "betritt"
Loading Image... nennt man in meiner
Umgebung Filzpantoffeln.

Hüttenfinken sind diese Art von grob gestrickten Strümpfen mit
angenähter Ledersohle. In D heisst das möglicherweise Hüttensocken.
Loading Image...

Ändifinken ("Ende-Finken") habe eine dicke Sohle und sind aus
Filzbändern geflochten. Früher waren das Filzresten (Enden), heute
werden sie so fabriziert.
Loading Image...

Die Tigerfinkli, die ich im Kindergarten gern gehabt hätte, die aber
nur für Mädchen waren, haben kein Tiger- sondern ein Leopardenmuster.
Loading Image...

- Andi
René Marquardt
2017-09-17 21:15:37 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Karrer
Die Tigerfinkli, die ich im Kindergarten gern gehabt hätte, die aber
nur für Mädchen waren, haben kein Tiger- sondern ein Leopardenmuster.
https://www.nostalgie4you.ch/images/ts100.jpg
Die mit den Streifen heißen Zebrafinken.
Quinn C
2017-09-19 17:44:36 UTC
Permalink
Raw Message
Post by René Marquardt
Post by Andreas Karrer
Die Tigerfinkli, die ich im Kindergarten gern gehabt hätte, die aber
nur für Mädchen waren, haben kein Tiger- sondern ein Leopardenmuster.
https://www.nostalgie4you.ch/images/ts100.jpg
Die mit den Streifen heißen Zebrafinken.
Wenn die Kinder sie erst ein paar Tage anhatten, mutieren sie zu
Schmutzfinken.
--
gugelfechten, vb., sich närrisch aufführen, narren, fantasieren,
gauglen und gugelfechten ZWENGEL formularbuch (1568) 39b. --
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
Quinn C
2017-09-19 17:43:32 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Karrer
Hüttenfinken sind diese Art von grob gestrickten Strümpfen mit
angenähter Ledersohle. In D heisst das möglicherweise Hüttensocken.
https://www.mercerie-onlineshop.ch/public/img_up/huettenfinken_sohlen_online_kaufen_.jpg
Hüttenschuhe bei uns.
--
GUGELFUHR(E), f., scherz, spasz, narrheit,
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
Frank Hucklenbroich
2017-09-17 13:46:50 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Christina Kunze
Post by Frank Hucklenbroich
In dem Zusammenhang lief mir kürzlich das Wort "Ersti" über den Weg, wohl
analog zum Berliner "Späti" (auch das habe ich 1986 bei meinem ersten
Berlin-Besuch noch nicht gehört, scheint neueren Datums zu sein).
Ich glaube, Du warst 1986 nicht auf der Späti-Seite zu Besuch.
Nur kurz, für einen Tag. Immerhin war ich auf dem Fernsehturm.
Post by Christina Kunze
WIMRE gab es das Wort vor der Wende in der DDR.
Gab es da tatsächlich Kioske, die spät abends geöffnet hatten? Zu dieser
Zeit hatte der hiesige westdeutsche Supermarkt, immerhin in Köln,
Öffnungszeiten, die an eine Bankfiliale erinnerten: Morgens von 9 - 12 Uhr,
dann Mittagspause, dann nochmal von 15 - 18 Uhr. Für Berufstätige zwecklos.
Kioske natürlich länger, Ende der 80er gab es in Uni-Nähe tatsächlich
welche, wo man noch bis 24 Uhr Bier kaufen konnte (üblicherweise kleine
begehbare Läden), das war bei Parties sehr beliebt.
Post by Christina Kunze
Post by Frank Hucklenbroich
Achja,
der "Ersti" ist ein Erstsemester an der Uni (mein Sohn macht das gerade).
Als ich Anfang der 90er studierte, gab es das auch noch nicht.
Nein, das hat später angefangen. Auch, dass es für Studienanfänger extra
Vorbereitungswochen gibt und überhaupt hingeguckt wird, wie die Leute so
ins Studium starten, kam bei uns erst mit Bologna.
So scheint mir das auch, das hat damals niemanden interessiert.
Post by Christina Kunze
"Ersti" ist für mich so Fachschaftsdeutsch.
Stimmt.

Grüße,

Frank
Christina Kunze
2017-09-17 19:29:48 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Christina Kunze
Post by Frank Hucklenbroich
In dem Zusammenhang lief mir kürzlich das Wort "Ersti" über den Weg, wohl
analog zum Berliner "Späti" (auch das habe ich 1986 bei meinem ersten
Berlin-Besuch noch nicht gehört, scheint neueren Datums zu sein).
Ich glaube, Du warst 1986 nicht auf der Späti-Seite zu Besuch.
Nur kurz, für einen Tag. Immerhin war ich auf dem Fernsehturm.
Post by Christina Kunze
WIMRE gab es das Wort vor der Wende in der DDR.
Gab es da tatsächlich Kioske, die spät abends geöffnet hatten?
Ich erinnere mich an einen Laden, keinen Kiosk. Aber die Öffnungszeiten
weiß ich nicht mehr, fürs Einkaufen waren damals noch meine Eltern
zuständig.

chr
Heinz Lohmann
2017-09-18 01:57:17 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Christina Kunze
Post by Frank Hucklenbroich
In dem Zusammenhang lief mir kürzlich das Wort "Ersti" über den Weg, wohl
analog zum Berliner "Späti" (auch das habe ich 1986 bei meinem ersten
Berlin-Besuch noch nicht gehört, scheint neueren Datums zu sein).
Ich glaube, Du warst 1986 nicht auf der Späti-Seite zu Besuch.
WIMRE gab es das Wort vor der Wende in der DDR.
Post by Frank Hucklenbroich
Achja,
der "Ersti" ist ein Erstsemester an der Uni (mein Sohn macht das gerade).
Als ich Anfang der 90er studierte, gab es das auch noch nicht.
Nein, das hat später angefangen. Auch, dass es für Studienanfänger extra
Vorbereitungswochen gibt und überhaupt hingeguckt wird, wie die Leute so
ins Studium starten, kam bei uns erst mit Bologna.
"Ersti" ist für mich so Fachschaftsdeutsch.
Da wundert es mich doch, dass sich nicht die Freshmen und Sophomoren
durchgesetzt haben, wo doch als Abschluss der Bätschelohr angestrebt wird.
--
mfg
Heinz Lohmann
Tamsui, Taiwan

Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat. W.B.
U***@web.de
2017-09-18 10:07:54 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Heinz Lohmann
Da wundert es mich doch, dass sich nicht die Freshmen und Sophomoren
durchgesetzt haben, wo doch als Abschluss der Bätschelohr angestrebt wird.
Wenn Du schon phonetisch schreibst, warum nicht "Bätschla"
oder "Bätschler"? Weil die Leute in der Aussprache faule
Kompromisse eingehen?

Gruß, ULF
Martin Gerdes
2017-09-19 16:12:34 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Heinz Lohmann
Da wundert es mich doch, dass sich nicht die Freshmen und Sophomoren
^^^^^^^^
Post by Heinz Lohmann
durchgesetzt haben, wo doch als Abschluss der Bätschelohr angestrebt wird.
Der Bätschla.

Müßte obiges in heutiger Sprache nicht "Freshpersons" heißen?
Heinz Lohmann
2017-09-20 01:41:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Gerdes
Post by Heinz Lohmann
Da wundert es mich doch, dass sich nicht die Freshmen und Sophomoren
^^^^^^^^
Post by Heinz Lohmann
durchgesetzt haben, wo doch als Abschluss der Bätschelohr angestrebt wird.
Der Bätschla.
Das mit den Ohren gefiel mir einfach.
Post by Martin Gerdes
Müßte obiges in heutiger Sprache nicht "Freshpersons" heißen?
Sind auf Englisch sind "men" nicht auch einfach nur Menschen?

Wie auch immer: Darum soll man sich in anderen Ländern kümmern.
--
mfg
Heinz Lohmann
Tamsui, Taiwan

Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat. W.B.
Diedrich Ehlerding
2017-09-20 15:42:29 UTC
Permalink
Raw Message
Heinz Lohmann meinte:

["Freshmen" für "Erstsemester"]
Post by Heinz Lohmann
Post by Martin Gerdes
Müßte obiges in heutiger Sprache nicht "Freshpersons" heißen?
Sind auf Englisch sind "men" nicht auch einfach nur Menschen?
Seit wann sind Tatsachen für die Frage relevant, wie eine bestimmte
Formulierung auf PCisch lauten muss?

Diedrich
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
Frank Nitzschner
2017-09-17 06:24:28 UTC
Permalink
Raw Message
In dem Zusammenhang lief mir kürzlich das Wort [....], wohl
analog zum Berliner "Späti" (auch das habe ich 1986 bei meinem ersten
Berlin-Besuch noch nicht gehört, scheint neueren Datums zu sein).
Späti ist eine, IMHO lokale, Berliner Bezeichnung für die
in den 80ern aufkommenden HolFixe in der DDR. Diese waren
zumeist Früh- und Spätverkaufsstellen mit Sonntagsöffnung.
Der am Postplatz in Dresden hat ziemlich lange durchgehalten,
bevor ihn die Ladenschlußverordnungen abgewürgten:
Loading Image...
Und in Dresden wurde der auch so genannt wie es dranstand.
Der Späti ist heutzutage vielleicht eine ähnliche Slangentwicklung
wie Bundi --> Wessi..

Grüsse
Frank
Christina Kunze
2017-09-17 06:36:41 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Nitzschner
In dem Zusammenhang lief mir kürzlich das Wort [....], wohl
analog zum Berliner "Späti" (auch das habe ich 1986 bei meinem ersten
Berlin-Besuch noch nicht gehört, scheint neueren Datums zu sein).
Späti ist eine, IMHO lokale, Berliner Bezeichnung für die
in den 80ern aufkommenden HolFixe in der DDR. Diese waren
zumeist Früh- und Spätverkaufsstellen mit Sonntagsöffnung.
Der am Postplatz in Dresden hat ziemlich lange durchgehalten,
http://ursulastrozynski.de/rainerahrendt/fotografie/media/grafische%20fotografie/125.jpg
Und in Dresden wurde der auch so genannt wie es dranstand.
Der Späti ist heutzutage vielleicht eine ähnliche Slangentwicklung
wie Bundi --> Wessi..
Mir ist so, als ob "Spätverkaufsstelle" die offizielle (oder zumindest
eine zeitungstaugliche) Bezeichnung gewesen wäre.
So haben wir diese Läden in Berlin jedenfalls genannt.
WIMRE wurde auch "Späti" gesagt.

chr
x***@gmail.com
2017-09-17 11:25:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Nitzschner
Späti ist eine, IMHO lokale, Berliner Bezeichnung für die
in den 80ern aufkommenden HolFixe in der DDR. Diese waren
zumeist Früh- und Spätverkaufsstellen mit Sonntagsöffnung.
Der am Postplatz in Dresden hat ziemlich lange durchgehalten,
http://ursulastrozynski.de/rainerahrendt/fotografie/media/grafische%20fotografie/125.jpg
Kinder, was ich immer sage: Hauptsache, das Ambiente stimmt - FR
René Marquardt
2017-09-17 13:20:41 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Nitzschner
Späti ist eine, IMHO lokale, Berliner Bezeichnung für die
in den 80ern aufkommenden HolFixe in der DDR. Diese waren
zumeist Früh- und Spätverkaufsstellen mit Sonntagsöffnung.
Kennsch nich.
Frank Nitzschner
2017-09-17 16:19:25 UTC
Permalink
Raw Message
Post by René Marquardt
Post by Frank Nitzschner
Späti ist eine, IMHO lokale, Berliner Bezeichnung für die
[...]
Post by René Marquardt
Kennsch nich.
Ich könnte mich auch nicht entsinnen, dass die in Dresden jemand
als Späti bezeichnet hätte..

Grüsse
Frank
René Marquardt
2017-11-09 14:52:56 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Nitzschner
In dem Zusammenhang lief mir kürzlich das Wort [....], wohl
analog zum Berliner "Späti" (auch das habe ich 1986 bei meinem ersten
Berlin-Besuch noch nicht gehört, scheint neueren Datums zu sein).
Späti ist eine, IMHO lokale, Berliner Bezeichnung für die
in den 80ern aufkommenden HolFixe in der DDR. Diese waren
zumeist Früh- und Spätverkaufsstellen mit Sonntagsöffnung.
Der am Postplatz in Dresden hat ziemlich lange durchgehalten,
http://ursulastrozynski.de/rainerahrendt/fotografie/media/grafische%20fotografie/125.jpg
Und in Dresden wurde der auch so genannt wie es dranstand.
Der Späti ist heutzutage vielleicht eine ähnliche Slangentwicklung
wie Bundi --> Wessi..
Grad kam mir dieses Bild zum Thema unter:

Loading Image...

Putzig.
x***@gmail.com
2017-11-09 18:41:44 UTC
Permalink
Raw Message
Post by René Marquardt
Post by Frank Nitzschner
Der Späti ist heutzutage vielleicht eine ähnliche Slangentwicklung
wie Bundi --> Wessi..
https://i.imgur.com/DoudXPM.png
Tippe schwer auf den Berliner Wedding - leider ist das
Schild am Abgang zum U-Bhf. nicht zu entziffern.
Aufgenommen im Januar - der Mist vom silvestrigen Feuerwerk
liegt noch auf'm Trottwar.

FR
René Marquardt
2017-11-09 19:37:19 UTC
Permalink
Raw Message
Post by x***@gmail.com
Post by René Marquardt
Post by Frank Nitzschner
Der Späti ist heutzutage vielleicht eine ähnliche Slangentwicklung
wie Bundi --> Wessi..
https://i.imgur.com/DoudXPM.png
Tippe schwer auf den Berliner Wedding - leider ist das
Schild am Abgang zum U-Bhf. nicht zu entziffern.
Aufgenommen im Januar - der Mist vom silvestrigen Feuerwerk
liegt noch auf'm Trottwar.
Wilmersdorgf, Bundesallee in Richtung Trautenaustraße.
Und der Mist, der da auf dem Trottoir rumliegt, sind
wohl eher Herbstblätter.

http://www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/nach-dem-mord-an-der-bundesallee-polizei-bittet-um-mithilfe
Frank Zeeb
2017-11-11 10:39:20 UTC
Permalink
Raw Message
Post by René Marquardt
Wilmersdorgf, Bundesallee in Richtung Trautenaustraße.
Und der Mist, der da auf dem Trottoir rumliegt, sind
wohl eher Herbstblätter.
So habe ich das auch herausgefunden. Ansatz war, welche Shell-Tankstelle
in Berlin (es gibt nur 15) in der Nähe eines U-Bahn-Hofes liegt. Das
sind nur 2 oder 3, die kann man dann mit Google-Earth abrufen ... und
dann das Ergebnis mit spaetifinder.de verifizieren. U-Bahnhof ist
Güntzelstraße

Gruß
Frank
René Marquardt
2017-11-11 13:05:59 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Zeeb
Post by René Marquardt
Wilmersdorgf, Bundesallee in Richtung Trautenaustraße.
Und der Mist, der da auf dem Trottoir rumliegt, sind
wohl eher Herbstblätter.
So habe ich das auch herausgefunden. Ansatz war, welche Shell-Tankstelle
in Berlin (es gibt nur 15) in der Nähe eines U-Bahn-Hofes liegt. Das
sind nur 2 oder 3, die kann man dann mit Google-Earth abrufen ... und
dann das Ergebnis mit spaetifinder.de verifizieren. U-Bahnhof ist
Güntzelstraße
Man hätte natürlich auch mit rechts auf das Bild klicken
und die Option "nach diesem Bild suchen" auswählen können,
dann wäre der Artikel, wo ich das Bild her habe, geliefert worden.

Aber: https://xkcd.com/763/
Klaus Dahlwitz
2017-11-11 15:56:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by René Marquardt
Man hätte natürlich auch mit rechts auf das Bild klicken
und die Option "nach diesem Bild suchen" auswählen können,
dann wäre der Artikel, wo ich das Bild her habe, geliefert worden.
Man kann auch wie ich die Ecke auf den ersten Blick erkennen, auch wenn
ich mit Sicherheit seit 6 Jahren nicht dort war.

Klaus
--
Hier poste ich und kann nicht anders
Quinn C
2017-11-10 22:25:45 UTC
Permalink
Raw Message
Post by René Marquardt
Post by Frank Nitzschner
Späti ist eine, IMHO lokale, Berliner Bezeichnung für die
in den 80ern aufkommenden HolFixe in der DDR. Diese waren
zumeist Früh- und Spätverkaufsstellen mit Sonntagsöffnung.
https://i.imgur.com/DoudXPM.png
"Spätkauf - Late Buying"
Post by René Marquardt
Putzig.
Mir kommt da der Verdacht, daß man mir abgelaufene Lebensmittel
anbieten will.
--
die pfaffen mit ihren platten,
die münch mit ihren gugeln schon
bergreihen 26 ndr.
René Marquardt
2017-11-10 22:37:05 UTC
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Post by Quinn C
Post by René Marquardt
Post by Frank Nitzschner
Späti ist eine, IMHO lokale, Berliner Bezeichnung für die
in den 80ern aufkommenden HolFixe in der DDR. Diese waren
zumeist Früh- und Spätverkaufsstellen mit Sonntagsöffnung.
https://i.imgur.com/DoudXPM.png
"Spätkauf - Late Buying"
Post by René Marquardt
Putzig.
Eben.
Post by Quinn C
Mir kommt da der Verdacht, daß man mir abgelaufene Lebensmittel
anbieten will.
Und mir fällt auf, daß es weder für Spätkauf noch für Ladenschlussgesetz
adäquate englische Übersetzungen gibt, weil das Konzept hier eigentlich
unbekannt ist.
Dafür muss ich am Sonntag bis Mittags warten, bis ich den Biernachschub
kaufen kann.
Quinn C
2017-11-10 23:12:47 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Quinn C
Post by René Marquardt
Post by Frank Nitzschner
Späti ist eine, IMHO lokale, Berliner Bezeichnung für die
in den 80ern aufkommenden HolFixe in der DDR. Diese waren
zumeist Früh- und Spätverkaufsstellen mit Sonntagsöffnung.
https://i.imgur.com/DoudXPM.png
"Spätkauf - Late Buying"
Post by René Marquardt
Putzig.
Eben.
Post by Quinn C
Mir kommt da der Verdacht, daß man mir abgelaufene Lebensmittel
anbieten will.
Und mir fällt auf, daß es weder für Spätkauf noch für Ladenschlussgesetz
adäquate englische Übersetzungen gibt, weil das Konzept hier eigentlich
unbekannt ist.
Und weil Englisch ja nur in Texas gesprochen wird ...

"Open late" z.B.

Das Ladenschlussgesetz in Quebec heißt "Act respecting hours and
days of admission to commercial establishments".
<http://legisquebec.gouv.qc.ca/en/ShowDoc/cs/H-2.1>

Hier ist das freilich immer nur eine mehr schlecht als rechte
Übersetzung der einzig offiziellen französischen Version.

England hat einen "Sunday Trading Act", Queensland ein "Trading
Hours Regulatory Framework". Daher mein Vorschlag: "Trading hours
law".
--
Was den Juengeren fehlt, sind keine Botschaften, es ist der Sinn
fuer Zusammenhaenge. [Young people aren't short of messages, but
of a sense for interconnections.]
-- Helen Feng im Zeit-Interview
René Marquardt
2017-11-10 23:32:17 UTC
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Post by Quinn C
Post by René Marquardt
Post by Quinn C
Post by René Marquardt
Post by Frank Nitzschner
Späti ist eine, IMHO lokale, Berliner Bezeichnung für die
in den 80ern aufkommenden HolFixe in der DDR. Diese waren
zumeist Früh- und Spätverkaufsstellen mit Sonntagsöffnung.
https://i.imgur.com/DoudXPM.png
"Spätkauf - Late Buying"
Post by René Marquardt
Putzig.
Eben.
Post by Quinn C
Mir kommt da der Verdacht, daß man mir abgelaufene Lebensmittel
anbieten will.
Und mir fällt auf, daß es weder für Spätkauf noch für Ladenschlussgesetz
adäquate englische Übersetzungen gibt, weil das Konzept hier eigentlich
unbekannt ist.
Und weil Englisch ja nur in Texas gesprochen wird ...
"Open late" z.B.
Das Ladenschlussgesetz in Quebec heißt "Act respecting hours and
days of admission to commercial establishments".
<http://legisquebec.gouv.qc.ca/en/ShowDoc/cs/H-2.1>
Hier ist das freilich immer nur eine mehr schlecht als rechte
Übersetzung der einzig offiziellen französischen Version.
England hat einen "Sunday Trading Act", Queensland ein "Trading
Hours Regulatory Framework". Daher mein Vorschlag: "Trading hours
law".
Na, wenigsten hast du im Eigenstudium herausgearbeitet, was
ich mit "adäquat" gemeint habe.

Blue laws fiel mir übrigens nach Druck auf die Sendetaste ein,
welche zB den Nichtverkauf von Alkohol und Matratzen am
Sonntagvormittag regeln, und den Verkauf einschließlich
Beratung von Autos auf sechs Tage einschränken.
Sergio Gatti
2017-11-11 13:04:33 UTC
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Post by Quinn C
Das Ladenschlussgesetz in Quebec heißt "Act respecting hours and
days of admission to commercial establishments".
<http://legisquebec.gouv.qc.ca/en/ShowDoc/cs/H-2.1>
Hier ist das freilich immer nur eine mehr schlecht als rechte
Übersetzung der einzig offiziellen französischen Version.
Wieso denn das? Gibt es keine gescheiten FR->EN-Übersetzer
in Quebec? Oder zahlen die Behörden in Quebec so wenig, dass
alle guten Übersetzer lieber für Privatunternehmen arbeiten?
Andreas Karrer
2017-11-11 13:49:20 UTC
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Post by Sergio Gatti
Post by Quinn C
Das Ladenschlussgesetz in Quebec heißt "Act respecting hours and
days of admission to commercial establishments".
<http://legisquebec.gouv.qc.ca/en/ShowDoc/cs/H-2.1>
Hier ist das freilich immer nur eine mehr schlecht als rechte
Übersetzung der einzig offiziellen französischen Version.
Wieso denn das? Gibt es keine gescheiten FR->EN-Übersetzer
in Quebec? Oder zahlen die Behörden in Quebec so wenig, dass
alle guten Übersetzer lieber für Privatunternehmen arbeiten?
Vermutlich wird im Zweifelsfall vor Gericht die frz. Version
gelten, egal wie gut der Übersetzer ist.

In der Schweiz ist das nicht so. Die Gesetze und Verordnungen werden
(auf Bundesebene) in drei Sprachen publiziert und alle sind gleich
verbindlich. "Zur Gesetzesauslegung müssen also alle drei
Sprachversionen herangezogen werden. Das Bundesgericht tut dies auch
regelmässig."
(https://www.bk.admin.ch/themen/lang/04925/04939/index.html?lang=de)

Wie ist das in der EU?

- Andi
Quinn C
2017-11-11 16:01:44 UTC
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Post by Sergio Gatti
Post by Quinn C
Das Ladenschlussgesetz in Quebec heißt "Act respecting hours and
days of admission to commercial establishments".
<http://legisquebec.gouv.qc.ca/en/ShowDoc/cs/H-2.1>
Hier ist das freilich immer nur eine mehr schlecht als rechte
Übersetzung der einzig offiziellen französischen Version.
Wieso denn das? Gibt es keine gescheiten FR->EN-Übersetzer
in Quebec? Oder zahlen die Behörden in Quebec so wenig, dass
alle guten Übersetzer lieber für Privatunternehmen arbeiten?
Erst mal war das eine flapsige Bemerkung von mir. Ob das konkrete
Gesetz schlecht übersetzt ist, kann ich nicht beurteilen, da mir
die englische Juristensprache oft genug merkwürdig vorkommt, auch
wenn sie korrekt angewandt wird.

Eine generelle Tendenz gibt es freilich schon. Englisch ist nun
mal keine offizielle Sprache in Quebec, es genießt nur
Minderheitenschutz. Ob ein Gesetz oder eine offizielle
Verlautbarung ins Englische übersetzt wird, und wieviel Geld
Behörden dafür aufwenden, ist daher interessengeleitet.

Zum Minderheitenschutz gehört, daß man ein Recht auf einen
Gerichtsprozeß in englischer Sprache hat. Daher gehe ich davon
aus, daß die Gesetze, die Individuen betreffen, wie das
Strafrecht, sehr gut übersetzt sind. Die Steuerbehörden haben
ausgezeichnete Übersetzungen und guten Kundenservice auf Englisch.

Das Ladenschlußgesetz, um das es hier geht, betrifft aber zum
einen Unternehmen, und wird zum anderen hauptsächlich im
Schriftverkehr verhandelt werden und selten in einem Gerichtssaal.
Und da stellt sich die Regierung auf den Standpunkt, daß die
Unternehmen halt dafür sorgen müssen, daß sie Mitarbeiter haben,
die das juristische und Behördenfranzösisch verstehen. Das sichert
ja zudem auch Arbeitsplätze für französischsprachige, einheimische
Fachleute, ein m.E. durchaus gewollter Effekt.

Immerhin hat es mich ein wenig Mühe gekostet, die englische
Version überhaupt zu finden, denn die Webseiten der einschlägigen
Behörden haben nur ein eingeschränktes Angebot auf Englisch.
--
Manche Dinge sind vorgeschrieben, weil man sie braucht, andere
braucht man nur, weil sie vorgeschrieben sind.
-- Helmut Richter in de.etc.sprache.deutsch
H.-P. Schulz
2017-09-17 07:42:09 UTC
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Post by Martin Gerdes
In einem Zeitungskommentar ist mir erstmalig das Wort "erstlinig" über
den Weg gelaufen.
Was es bedeutet, ist klar ("in erster Linie"), aber ich kannte es bisher
halt noch nicht. 1400 Googles sind ziemlich wenig, DU hat das Wort
nicht.
Ist es vielleicht regional, vielleicht ein Austriazismus? Wer hier kennt
das Wort?
Das Wortbildungsmuster ist bekannt. Ich verorte es - allerdings ohne
vertiefte Recherche - im Korporations- und/oder Landserbereich.

vgl. sonstig, anderweitig, vorrangig, erstklassig ...

Diese -ig-Ableitung ins Adjektiv bzw Adverb ist ja universalpassig(!),
von da her auch immer ein bisschen primitiv.

Ähnlich gelagert: die -mäßig-Ableitung, die glaube ich, klar und
deutlich Korpssprache ist; Kasino auch - aber das ist ja nur ersteren
organische Fortsetzung.

kolossal!
U***@web.de
2017-09-17 10:51:04 UTC
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Post by H.-P. Schulz
Das Wortbildungsmuster ist bekannt. Ich verorte es - allerdings ohne
vertiefte Recherche - im Korporations- und/oder Landserbereich.
vgl. sonstig, anderweitig, vorrangig, erstklassig ...
Diese -ig-Ableitung ins Adjektiv bzw Adverb ist ja universalpassig(!),
von da her auch immer ein bisschen primitiv.
Genau, 'zeitig', 'eilig' und 'behäbig' (letzteres
in der denominalen Ableitung zumindest verwischt)
sind Primitivsprache...
H.-P. Schulz
2017-09-17 19:00:41 UTC
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Post by U***@web.de
Post by H.-P. Schulz
Das Wortbildungsmuster ist bekannt. Ich verorte es - allerdings ohne
vertiefte Recherche - im Korporations- und/oder Landserbereich.
vgl. sonstig, anderweitig, vorrangig, erstklassig ...
Diese -ig-Ableitung ins Adjektiv bzw Adverb ist ja universalpassig(!),
von da her auch immer ein bisschen primitiv.
Genau, 'zeitig', 'eilig' und 'behäbig' (letzteres
in der denominalen Ableitung zumindest verwischt)
sind Primitivsprache...
Hast ja Recht, - in der Pauschalität ist das Diktum sicherlich nicht
haltbar.
Wenn wir das vom Hinreichenden ins Notwendige wenden, wird schon eher
ein Schuh draus. ;-)
Heinz Brückner
2017-09-17 12:19:36 UTC
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Post by H.-P. Schulz
Ähnlich gelagert: die -mäßig-Ableitung, die glaube ich, klar und
deutlich Korpssprache ist;
Mir hauptsächlich bekannt aus dem "Appartement (B.Wilder)": "kubelikmäßig".
http://www.moviepilot.de/movies/das-appartement

Heinz
Diedrich Ehlerding
2017-09-17 20:52:26 UTC
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Post by H.-P. Schulz
Diese -ig-Ableitung ins Adjektiv bzw Adverb ist ja universalpassig(!),
von da her auch immer ein bisschen primitiv.
"freudig", "kundig", "bedächtig", "eisig", "riesig", "geistig", "lustig",
"heilig" u.v.a.m. sind DSEN primitiv?
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
H.-P. Schulz
2017-09-18 08:59:16 UTC
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Raw Message
Post by Diedrich Ehlerding
Post by H.-P. Schulz
Diese -ig-Ableitung ins Adjektiv bzw Adverb ist ja universalpassig(!),
von da her auch immer ein bisschen primitiv.
"freudig", "kundig", "bedächtig", "eisig", "riesig", "geistig", "lustig",
"heilig" u.v.a.m. sind DSEN primitiv?
Einfach auch mal Thread lesen machen!
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