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Unterschreiben und Schreibschrift
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Stefan Ram
2018-04-25 18:55:05 UTC
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Gibt es schon Erkenntnisse dazu, wie junge Menschen, die keine
Schreibschrift mehr erlernen, jetzt unterschreiben?
Detlef Meißner
2018-04-25 19:06:38 UTC
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Post by Stefan Ram
Gibt es schon Erkenntnisse dazu, wie junge Menschen, die keine
Schreibschrift mehr erlernen, jetzt unterschreiben?
Es gab bisher auch schon Menschen, die nicht mit Schreibschrift
unterschrieben.

Aber ich mache mir darüber keine Gedanken, weil viele Menschen bestrebt
sind, ihrer Unterschrift eine eigene Note zu geben.

Detlef
Mark Obrembalski
2018-04-26 20:15:43 UTC
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Post by Detlef Meißner
Aber ich mache mir darüber keine Gedanken, weil viele Menschen bestrebt
sind, ihrer Unterschrift eine eigene Note zu geben.
Bestrebt war ich da eigentlich nie, die Note hat sich ganz von allein
eingestellt.

Gruß,
Mark
Detlef Meißner
2018-04-27 06:33:30 UTC
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Post by Mark Obrembalski
Post by Detlef Meißner
Aber ich mache mir darüber keine Gedanken, weil viele Menschen bestrebt
sind, ihrer Unterschrift eine eigene Note zu geben.
Bestrebt war ich da eigentlich nie, die Note hat sich ganz von allein
eingestellt.
Jeder Mensch ist anders.

Detlef
Jean-Luc Horridus
2018-04-25 21:40:32 UTC
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Post by Stefan Ram
Gibt es schon Erkenntnisse dazu, wie junge Menschen, die keine
Schreibschrift mehr erlernen, jetzt unterschreiben?
Wo soll das sein? Ist die Merkelei schon so degeneriert, dass Kindern in
den Schulen keine Schreibschrift mehr beigebracht wird? Lässt man beim
Zahlenlernen schon die 3 und die 6 weg, weil das Lernen von 8 statt 10
Ziffern einfacher ist?

Jean-Luc
Detlef Meißner
2018-04-26 07:52:26 UTC
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Post by Jean-Luc Horridus
Post by Stefan Ram
Gibt es schon Erkenntnisse dazu, wie junge Menschen, die keine
Schreibschrift mehr erlernen, jetzt unterschreiben?
Wo soll das sein?
In Deutschland.
Goggle mal!
Post by Jean-Luc Horridus
Ist die Merkelei schon so degeneriert,
Was hat das mit Merkel zu tun?

Schon mal was von der Kultushoheit der Länder gehört? Und dann mal
schauen, wer dort Kultusminister ist.

Wer alles, was ihm negativ erscheint, Frau Merkel in die Schuhe schieben
will (das Verhalten erinnert mich an was), muss sehr naiv sein.

Detlef
Mokka Bombele
2018-04-26 08:11:50 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Jean-Luc Horridus
Post by Stefan Ram
Gibt es schon Erkenntnisse dazu, wie junge Menschen, die keine
Schreibschrift mehr erlernen, jetzt unterschreiben?
Wo soll das sein?
In Deutschland.
Goggle mal!
https://www.focus.de/familie/lehrerin-warnt-vor-schlimmen-folgen-schreibschrift-aus-lehrplan-verbannt-schueler-verdummen_id_7853630.html

Ach Du ScheiBe. Da hilft nur ein landesweites Verjagen aller
"Kultusminister". Wie krank ist das denn?
Post by Detlef Meißner
Post by Jean-Luc Horridus
Ist die Merkelei schon so degeneriert,
Was hat das mit Merkel zu tun?
Sie ist das Übelste, was Deutschland in seiner 2000jährigen Geschichte
geschehen ist.
Post by Detlef Meißner
Schon mal was von der Kultushoheit der Länder gehört? Und dann mal
schauen, wer dort Kultusminister ist.
Völlig wurscht. Nicht wurscht ist, daß Eltern nichts gegen diesen irren
Wahnsinn unternehmen. Keine Schreibschrift mehr? Demo, Kultusminister
verjagen, Irrsinn beenden.

Mokka
Detlef Meißner
2018-04-26 08:20:21 UTC
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Post by Mokka Bombele
Post by Detlef Meißner
Schon mal was von der Kultushoheit der Länder gehört? Und dann mal
schauen, wer dort Kultusminister ist.
Völlig wurscht. Nicht wurscht ist, daß Eltern nichts gegen diesen irren
Wahnsinn unternehmen. Keine Schreibschrift mehr? Demo, Kultusminister
verjagen, Irrsinn beenden.
Wann beginnt die von dir organisierte Demo?

Detlef
Paul Bosch-Hirtenknippel
2018-04-26 08:54:03 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Mokka Bombele
Post by Detlef Meißner
Schon mal was von der Kultushoheit der Länder gehört? Und dann mal
schauen, wer dort Kultusminister ist.
Völlig wurscht. Nicht wurscht ist, daß Eltern nichts gegen diesen irren
Wahnsinn unternehmen. Keine Schreibschrift mehr? Demo, Kultusminister
verjagen, Irrsinn beenden.
Wann beginnt die von dir organisierte Demo?
Wer betroffen ist (mit kleinen und schulpflichtigen Kindern), muß sowas
beginnen. Alles andere wäre unglaubwürdig.

Paul
Detlef Meißner
2018-04-26 08:57:40 UTC
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Post by Paul Bosch-Hirtenknippel
Post by Detlef Meißner
Post by Mokka Bombele
Post by Detlef Meißner
Schon mal was von der Kultushoheit der Länder gehört? Und dann mal
schauen, wer dort Kultusminister ist.
Völlig wurscht. Nicht wurscht ist, daß Eltern nichts gegen diesen irren
Wahnsinn unternehmen. Keine Schreibschrift mehr? Demo, Kultusminister
verjagen, Irrsinn beenden.
Wann beginnt die von dir organisierte Demo?
Wer betroffen ist (mit kleinen und schulpflichtigen Kindern), muß sowas
beginnen. Alles andere wäre unglaubwürdig.
Klar, immer die anderen.

Wenn aber die Handschrift von so großer (kukltureller) Bedeutung ist,
dann sollten doch alle Bürger ein Interesse daran haben, oder?
Und besonders natürlich die besorgten Bürger!

Detlef
Roman Racine
2018-04-26 11:01:29 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Paul Bosch-Hirtenknippel
Post by Detlef Meißner
Post by Mokka Bombele
Post by Detlef Meißner
Schon mal was von der Kultushoheit der Länder gehört? Und dann mal
schauen, wer dort Kultusminister ist.
Völlig wurscht. Nicht wurscht ist, daß Eltern nichts gegen diesen irren
Wahnsinn unternehmen. Keine Schreibschrift mehr? Demo, Kultusminister
verjagen, Irrsinn beenden.
Wann beginnt die von dir organisierte Demo?
Wer betroffen ist (mit kleinen und schulpflichtigen Kindern), muß sowas
beginnen. Alles andere wäre unglaubwürdig.
Klar, immer die anderen.
Wenn aber die Handschrift von so großer (kukltureller) Bedeutung ist,
dann sollten doch alle Bürger ein Interesse daran haben, oder?
Und besonders natürlich die besorgten Bürger!
Eine vergleichbare Diskussion ist in der Schweiz vor einigen Jahren auch
kurz aufgeflammt, ich habe seither kaum je etwas davon gehört. Dem Vernehmen
nach soll es auch Unmut gegeben haben, als das Erlernen von Stenografie
angesichts der flächendeckenden Einführung von Tonbandgeräten aus dem
Unterricht gestrichen wurde.

Ich für meinen Teil habe mich von der Schreibschrift, die in meiner
Schulzeit noch ausführlichst gelehrt und benotet wurde, weitgehend
verabschiedet. Abgesehen davon, dass ich etwa 99% aller Texte digital
erfasse, ist sie für die von mir benützten Schreibgeräte (grösstenteils
Kugelschreiber) nicht notwendig. Dazu kommt die bessere Lesbarkeit von
Blockschrift, besonders für Leute aus Kulturkreisen, die entweder keine oder
eine andere Schreibschrift erlernt haben.

Man kann auch jedem alten Zopf eine angeblich wichtige kulturelle Bedeutung
beimessen. Die Menschen vor z.B. 100 Jahren entschieden sich nicht nach
sorgfältigem Abwägen bewusst für Schreibschrift, weil sie damit ein
wichtiges Kulturgut pflegen wollten, sondern hatten schlicht keine andere
Möglichkeit, um Texte schriftlich zu erfassen.

Gruss

Roman°
U***@web.de
2018-04-26 15:11:25 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Mokka Bombele
Völlig wurscht. Nicht wurscht ist, daß Eltern nichts gegen diesen irren
Wahnsinn unternehmen. Keine Schreibschrift mehr? Demo, Kultusminister
verjagen, Irrsinn beenden.
Wann beginnt die von dir organisierte Demo?
Sobald die Ordnungsbehörde offensichtliche Falschidentitäten akzeptiert.

Gruß, ULF
noebbes
2018-04-26 09:08:09 UTC
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Post by Mokka Bombele
Völlig wurscht. Nicht wurscht ist, daß Eltern nichts gegen diesen irren
Wahnsinn unternehmen. Keine Schreibschrift mehr? Demo, Kultusminister
verjagen, Irrsinn beenden.
Die Kultusminister tragen doch nur die Verantwortung für das was auf
anderer Leute Mist gewachsen ist, Ahnung von dem was sie da verantworten
haben die nicht. Das ist nur ein weiterer Beitrag zur Abschaffung
Deutschlands. Ist bald aus mit dem land der dichter und Denker weil
keiner mehr da ist der Dichte oder Denken könnte.
Detlef Meißner
2018-04-26 09:44:17 UTC
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Post by noebbes
Post by Mokka Bombele
Völlig wurscht. Nicht wurscht ist, daß Eltern nichts gegen diesen irren
Wahnsinn unternehmen. Keine Schreibschrift mehr? Demo, Kultusminister
verjagen, Irrsinn beenden.
Die Kultusminister tragen doch nur die Verantwortung für das was auf
anderer Leute Mist gewachsen ist, Ahnung von dem was sie da verantworten
haben die nicht. Das ist nur ein weiterer Beitrag zur Abschaffung
Deutschlands. Ist bald aus mit dem land der dichter und Denker weil
keiner mehr da ist der Dichte oder Denken könnte.
Und mit der Rechtschreibung geht's auch bergab!

Detlef
noebbes
2018-04-26 10:24:25 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by noebbes
Post by Mokka Bombele
Völlig wurscht. Nicht wurscht ist, daß Eltern nichts gegen diesen irren
Wahnsinn unternehmen. Keine Schreibschrift mehr? Demo, Kultusminister
verjagen, Irrsinn beenden.
Die Kultusminister tragen doch nur die Verantwortung für das was auf
anderer Leute Mist gewachsen ist, Ahnung von dem was sie da verantworten
haben die nicht. Das ist nur ein weiterer Beitrag zur Abschaffung
Deutschlands. Ist bald aus mit dem land der dichter und Denker weil
keiner mehr da ist der Dichte oder Denken könnte.
Und mit der Rechtschreibung geht's auch bergab!
Ja, die Fipptehler sind mir auch schon aufgefallen. Man müsste jetzt nur
noch intellektuell in der Lage sein zwischen Tippfehlern und
Rechtschreibfehlern zu unterscheiden.
Detlef Meißner
2018-04-26 10:27:18 UTC
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Post by noebbes
Post by Detlef Meißner
Post by noebbes
Post by Mokka Bombele
Völlig wurscht. Nicht wurscht ist, daß Eltern nichts gegen diesen irren
Wahnsinn unternehmen. Keine Schreibschrift mehr? Demo, Kultusminister
verjagen, Irrsinn beenden.
Die Kultusminister tragen doch nur die Verantwortung für das was auf
anderer Leute Mist gewachsen ist, Ahnung von dem was sie da verantworten
haben die nicht. Das ist nur ein weiterer Beitrag zur Abschaffung
Deutschlands. Ist bald aus mit dem land der dichter und Denker weil
keiner mehr da ist der Dichte oder Denken könnte.
Und mit der Rechtschreibung geht's auch bergab!
Ja, die Fipptehler sind mir auch schon aufgefallen. Man müsste jetzt nur
noch intellektuell in der Lage sein zwischen Tippfehlern und
Rechtschreibfehlern zu unterscheiden.
Für Intellektuelle kein Problem!

Detlef
H.-P. Schulz
2018-04-26 10:52:55 UTC
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Post by noebbes
Ja, die Fipptehler sind mir auch schon aufgefallen. Man müsste jetzt nur
noch intellektuell
.... À propos "intellektuell": Wie wär 's, Du verzögest dich einfach
wieder nach dspm und dtt? In diesen Schwerintellektuellen-NGs findet
deine intellektuelle Potenz doch weit eher Würdigung als hier in
dieser Dummi-NG.
Hans-Juergen Lukaschik
2018-04-26 16:08:37 UTC
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Hallo noebbes,

am Donnerstag, 26 April 2018 12:24:25
Man mÃŒsste jetzt nur noch intellektuell in der Lage sein zwischen
Tippfehlern und Rechtschreibfehlern zu unterscheiden.
Ist doch ganz einfach. Handschriftlich, schlecht zu korrigieren,
Rechtschreibfehler. Über die Tastatur eingegeben, leicht zu
korrigieren, Tippfehler.

MfG Hans-JÃŒrgen
--
http://lukaschik.de/rezepte/
www.fischereiverein-rietberg.net
Fischrezepte: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=rezepte
SeefischREZ: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=seefisch
H.-P. Schulz
2018-04-26 08:34:10 UTC
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Raw Message
Post by Stefan Ram
Gibt es schon Erkenntnisse dazu, wie junge Menschen, die keine
Schreibschrift mehr erlernen, jetzt unterschreiben?
Wieso "junge" Menschen? Ich zB habe mir im ... äääh...
fortgeschrittenen Alter Druckschrift eingeübt.
Auch die Unterschrift habe ich geändert: "Kapitälchen" sozusagen,
statt der Kleinbuchstaben. So kann man 's wenigstens lesen.
Charakter-Krakel ist es immer noch genug ... :)

Die Schreibschrift ist eine Schulschrift, die einen praktischen Zweck
hat - bzw. eben *hatte*: Zu der Zeit, als dann die Schulpflicht sich
ausbreitete, gab es noch keine Füller oder Kugelschreiber wie heute.
Wer nicht griffeln wollte (so fing für die ABC-Schützen das schreiben
Lernen an), musste zu Feder (später dann Stahlfeder) und Tintenfass
greifen.
Das An- und Absetzen der Feder war die haupt Klecks-Gefahr. Da war
eine "Verbundschrift" mit möglichst wenigen dieser Klecks-Klippen eine
wunderbare Sache.

Heutzutage ist solch eine - ziemlich doof aussehende! - Schreibschrift
praktisch obsolet.

Eine ordentliche "Druck"schrift sieht schick aus, und außerdem
verführt Druckschrift Schreiben weniger zu Schmierakelkrakel.
Detlef Meißner
2018-04-26 08:43:20 UTC
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Raw Message
Post by H.-P. Schulz
Post by Stefan Ram
Gibt es schon Erkenntnisse dazu, wie junge Menschen, die keine
Schreibschrift mehr erlernen, jetzt unterschreiben?
Wieso "junge" Menschen? Ich zB habe mir im ... äääh...
fortgeschrittenen Alter Druckschrift eingeübt.
Auch die Unterschrift habe ich geändert: "Kapitälchen" sozusagen,
statt der Kleinbuchstaben. So kann man 's wenigstens lesen.
Charakter-Krakel ist es immer noch genug ... :)
Die Schreibschrift ist eine Schulschrift, die einen praktischen Zweck
hat - bzw. eben *hatte*: Zu der Zeit, als dann die Schulpflicht sich
ausbreitete, gab es noch keine Füller oder Kugelschreiber wie heute.
Wer nicht griffeln wollte (so fing für die ABC-Schützen das schreiben
Lernen an), musste zu Feder (später dann Stahlfeder) und Tintenfass
greifen.
Das An- und Absetzen der Feder war die haupt Klecks-Gefahr. Da war
eine "Verbundschrift" mit möglichst wenigen dieser Klecks-Klippen eine
wunderbare Sache.
Heutzutage ist solch eine - ziemlich doof aussehende! - Schreibschrift
praktisch obsolet.
Eine ordentliche "Druck"schrift sieht schick aus, und außerdem
verführt Druckschrift Schreiben weniger zu Schmierakelkrakel.
Eine steile These!

Detlef
Mark Obrembalski
2018-04-26 20:23:16 UTC
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Raw Message
Post by Detlef Meißner
Eine ordentliche "Druck"schrift sieht schick aus, und außerdem verführt
Druckschrift Schreiben weniger zu Schmierakelkrakel.
Eine steile These!
Ich befasse mich nun seit einigen Jahren mit Paläographie, und kann
zumindest sagen, dass die Schreib- oder Kursivschriften regelmäßig (nicht
nur für mich) schwerer zu lesen sind als die Druck- oder Buchschriften.
Schreibschrift ist wohl genau das: leicht zu schreiben, vom Schreiber
selbst dann meist noch gut genug zu lesen, aber fürs Lesen durch andere
eher nicht so gut geeignet.

Gruß,
Mark
Detlef Meißner
2018-04-27 06:37:29 UTC
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Raw Message
Post by Mark Obrembalski
Post by Detlef Meißner
Eine ordentliche "Druck"schrift sieht schick aus, und außerdem verführt
Druckschrift Schreiben weniger zu Schmierakelkrakel.
Eine steile These!
Ich befasse mich nun seit einigen Jahren mit Paläographie, und kann
zumindest sagen, dass die Schreib- oder Kursivschriften regelmäßig (nicht
nur für mich) schwerer zu lesen sind als die Druck- oder Buchschriften.
Dass Druckschriften leichter zu *lesen* sind, ist logisch. Deshalb
verwendet man sie ja auch zum Lesen.
Post by Mark Obrembalski
Schreibschrift ist wohl genau das: leicht zu schreiben, vom Schreiber
selbst dann meist noch gut genug zu lesen, aber fürs Lesen durch andere
eher nicht so gut geeignet.
Das kommt auf die Schrift des Schreibers an. Dass die Schriften in den
letzten Jahren sicherlich nicht besser geworden sind, bestreitet wohl
niemand.
Davon mal ganz abgesehen: Wer eine miserable Klaue hat, denn
Druckschrift lässt sich auch sehr schlecht lesen.

Die Frage, die sich doch stellt: Welche Aufgabe hat das Erlernen der
Schrift bzw. der Schreibschrift?

Detlef
Heinz Brückner
2018-04-26 23:59:27 UTC
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Raw Message
am Thu, 26 Apr 2018 10:43:20 +0200 schrieb Detlef Meißner
Post by Detlef Meißner
Post by H.-P. Schulz
Heutzutage ist solch eine - ziemlich doof aussehende! - Schreibschrift
praktisch obsolet.
Eine ordentliche "Druck"schrift sieht schick aus, und außerdem
verführt Druckschrift Schreiben weniger zu Schmierakelkrakel.
Eine steile These!
Mein Vater hatte Handschriftliches für seine Kinder stets in Druckschrift
verfasst; sie konnten seine eigentlich recht ordentliche Kaiserzeit-
Schreibschrift kaum entziffern...

Heinz
Detlef Meißner
2018-04-27 06:39:06 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Heinz Brückner
am Thu, 26 Apr 2018 10:43:20 +0200 schrieb Detlef Meißner
Post by Detlef Meißner
Post by H.-P. Schulz
Heutzutage ist solch eine - ziemlich doof aussehende! - Schreibschrift
praktisch obsolet.
Eine ordentliche "Druck"schrift sieht schick aus, und außerdem
verführt Druckschrift Schreiben weniger zu Schmierakelkrakel.
Eine steile These!
Mein Vater hatte Handschriftliches für seine Kinder stets in Druckschrift
verfasst; sie konnten seine eigentlich recht ordentliche Kaiserzeit-
Schreibschrift kaum entziffern...
Und woran lag das nun, wenn seine Schrift ganz ordentlich war?

Detlef
U***@web.de
2018-04-27 07:40:36 UTC
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Raw Message
Post by Detlef Meißner
Post by Heinz Brückner
Mein Vater hatte Handschriftliches für seine Kinder stets in Druckschrift
verfasst; sie konnten seine eigentlich recht ordentliche Kaiserzeit-
Schreibschrift kaum entziffern...
Und woran lag das nun, wenn seine Schrift ganz ordentlich war?
Womöglich daran Loading Image...
?

Gruß, ULF
Detlef Meißner
2018-04-27 10:46:28 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Detlef Meißner
Post by Heinz Brückner
Mein Vater hatte Handschriftliches für seine Kinder stets in Druckschrift
verfasst; sie konnten seine eigentlich recht ordentliche Kaiserzeit-
Schreibschrift kaum entziffern...
Und woran lag das nun, wenn seine Schrift ganz ordentlich war?
Womöglich daran https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCtterlinschrift#/media/File:S%C3%BCtterlin-Ausgangsschrift.jpg
?
Ja und? Sütterlin habe ich selbst gelernt und gelehrt.
Man muss sich natürlich auch dafür interessieren.
Meine Eltern bzw. Großeltern hatten auch eine ordentliche Schrift aus
allen möglichen Zeiten, trotzdem konnte ich die problemlos lesen.
Und - wie gesagt - Druckschrift allein ist noch keine Garantie für gut
Lesbarkeit.
Interessant in diesem Zusammenhang: Meine Klaue kann mein Smartphone
prima lesen. Zumindest was diese Fähigkeit angeht, scheint es manche
Menschen schon weit zu übertreffen.

Detlef
Christina Kunze
2018-04-27 19:51:30 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Detlef Meißner
Post by Heinz Brückner
Mein Vater hatte Handschriftliches für seine Kinder stets in Druckschrift
verfasst; sie konnten seine eigentlich recht ordentliche Kaiserzeit-
Schreibschrift kaum entziffern...
Und woran lag das nun, wenn seine Schrift ganz ordentlich war?
Womöglich daran https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCtterlinschrift#/media/File:S%C3%BCtterlin-Ausgangsschrift.jpg
Das ist später als Kaiserzeit.
Und dann ist das ja die ordentliche Version, in echt sah das vielleicht
eher so aus:

https://de.depositphotos.com/54972065/stock-photo-german-handwriting-from-1919-detail.html

Und das ist ja wohl sehr regelmäßig und eigentlich gut lesbar.

Man musste aber nicht mal Kurrent schreiben, um schwer lesbar zu sein,
in einem Archiv hatte ich mal Briefe von einer älteren Frau vom Ende des
19. Jh., sie schrieb eigentlich eine lateinische Schrift, die sah
gestochen regelmäßig aus, aber man musste sich heftig einlesen.
Fotos habe ich leider nicht davon.

chr
Paul Bosch-Hirtenknippel
2018-04-26 08:57:26 UTC
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Raw Message
Post by H.-P. Schulz
Eine ordentliche "Druck"schrift sieht schick aus, und außerdem
verführt Druckschrift Schreiben weniger zu Schmierakelkrakel.
Ist wie die Kontroverse zwischen Buchschriften: Serif (wie Times) oder
Sansserif (wie Arial). Was liest sich besser fütr lange Texte. Natürlich
Serif. So wie sich auch Schreibschrift besser liest.

Paul
H.-P. Schulz
2018-04-26 10:08:32 UTC
Antworten
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Raw Message
Post by Paul Bosch-Hirtenknippel
Post by H.-P. Schulz
Eine ordentliche "Druck"schrift sieht schick aus, und außerdem
verführt Druckschrift Schreiben weniger zu Schmierakelkrakel.
Ist wie die Kontroverse
Wo gäbe es denn da eine "Kontroverse"??
Post by Paul Bosch-Hirtenknippel
zwischen Buchschriften: Serif (wie Times) oder
Sansserif (wie Arial). Was liest sich besser fütr lange Texte. Natürlich
Serif.
Meist, ja.
Post by Paul Bosch-Hirtenknippel
So wie sich auch Schreibschrift besser liest.
"So wie .."???

Ich kann keine "so wie"-Brücke von Serifschrift im Druck zur
Schul-Schreibschrift mit der Hand entdecken.

So, und nun Husch zurück unter deinen aioe-Stein!
Stefan Schmitz
2018-04-26 19:06:50 UTC
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Raw Message
Post by H.-P. Schulz
Das An- und Absetzen der Feder war die haupt Klecks-Gefahr. Da war
eine "Verbundschrift" mit möglichst wenigen dieser Klecks-Klippen eine
wunderbare Sache.
Heutzutage ist solch eine - ziemlich doof aussehende! - Schreibschrift
praktisch obsolet.
Und was ist mit dem Zeitverlust durch ständiges Neuansetzen?
Detlef Meißner
2018-04-26 19:27:42 UTC
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Raw Message
Post by Stefan Schmitz
Post by H.-P. Schulz
Das An- und Absetzen der Feder war die haupt Klecks-Gefahr. Da war
eine "Verbundschrift" mit möglichst wenigen dieser Klecks-Klippen eine
wunderbare Sache.
Heutzutage ist solch eine - ziemlich doof aussehende! - Schreibschrift
praktisch obsolet.
Und was ist mit dem Zeitverlust durch ständiges Neuansetzen?
Wenn sich eine bestimmte Meinung manifestiert hat, dann spielt der keine
Rolle.
Ich möchte ja gern wissen, wies eine Schreibschrift doof aussehen soll.
Gut mag sein, dass sie bei manchen doof aussieht, aber sie kann auch
sehr ästhetisch sein. Und natürlich individuell.
Seltsam, dass es auch für den Computer Schreibschriften gibt.

Detlef
H.-P. Schulz
2018-04-26 19:35:23 UTC
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Raw Message
Post by Stefan Schmitz
Post by H.-P. Schulz
Das An- und Absetzen der Feder war die haupt Klecks-Gefahr. Da war
eine "Verbundschrift" mit möglichst wenigen dieser Klecks-Klippen eine
wunderbare Sache.
Heutzutage ist solch eine - ziemlich doof aussehende! - Schreibschrift
praktisch obsolet.
Und was ist mit dem Zeitverlust durch ständiges Neuansetzen?
Man kann auch mit "Druckschrift" eine recht schnelle Hand haben.
Mir persönlich liegt die Druckschrift jedenfalls besser, weil ich bei
Schreibschrift immer zum Verkrampfen neige. Ich habe sehr große Hände,
- was beim Halten eines Schreibgeräts ganz eigene Probleme mit sich
bringt. (Vielleicht habe ich es auch nie richtig, also passend,
gelernt ...)

Außerdem kann ich mir *diesen* "Zeitverlust" ganz locker leisten. Eile
ist sowieso einer leserlichen Hand abträglich.
Bertel Lund Hansen
2018-04-27 06:15:02 UTC
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Raw Message
Post by H.-P. Schulz
Man kann auch mit "Druckschrift" eine recht schnelle Hand haben.
Schnell genug jedenfals.
Post by H.-P. Schulz
was beim Halten eines Schreibgeräts ganz eigene Probleme mit sich
bringt. (Vielleicht habe ich es auch nie richtig, also passend,
gelernt ...)
Viele Leute in Dänemark haben nie das Halten eines Schreibgeräts
gut gelernt. Sie benutzen verschiedene krampfartige Methoden, und
wenn sie z.B. eine Abhandlung mit Kugelschreiber schreiben
sollten, würden sie Schaden bekommen.

Das Problem hat damit zu tun, dass sie das Halten selbst lernen,
ehe sie in der Schule kommen. Dann ist es zu spät so was zu
korrigieren.
--
/Bertel - aus Dänemark
Martin Gerdes
2018-04-29 17:17:57 UTC
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Raw Message
Post by H.-P. Schulz
Post by Stefan Schmitz
Das An- und Absetzen der Feder war die Haupt-Klecks-Gefahr.
Eigentlich nicht. Hauptklecksgefahr (und Hauptbruchgefahr) für die
Federn waren die jeweiligen Aufstriche. Wer mal mit einer Spitzfeder
geschrieben hat, kann das gut nachvollziehen.
Post by H.-P. Schulz
Post by Stefan Schmitz
Da war eine "Verbundschrift" mit möglichst wenigen dieser Klecks-Klippen eine
wunderbare Sache.
Ex falso quodlibet.
Post by H.-P. Schulz
Post by Stefan Schmitz
Heutzutage ist solch eine - ziemlich doof aussehende!
Schreibschrift praktisch obsolet.
Klar. Wir haben ja auch schon seit Jahrzehnten das papierlose Büro. Wenn
Texte mit Computern erstellt sind, braucht man sie ja nicht mehr
auszudrucken.
Post by H.-P. Schulz
Post by Stefan Schmitz
Und was ist mit dem Zeitverlust durch ständiges Neuansetzen?
Man kann auch mit "Druckschrift" eine recht schnelle Hand haben.
Viele haben sie aber nicht. Ich habe täglich mit Leuten zu tun, die vor
meinen Augen eine Unterschrift zu leisten haben. Es _gibt_ Leute, die
unglaublich schnell und leserlich Druckschrift schreiben. Die meisten
aber, die heute mit Druckbuchstaben unterschreiben, tendieren zum
funktionellen Analphabetismus. Das hat mehr mit Malen zu tun als mit
Schreiben.

Ich bin mal gespannt, wie unsere Juristerei mittelfristig auf diese
Entwicklung reagiert. WIMRE muß eine Unterschrift nach aktueller
Rechtslage verbunden sein.
Post by H.-P. Schulz
Mir persönlich liegt die Druckschrift jedenfalls besser, weil ich bei
Schreibschrift immer zum Verkrampfen neige. Ich habe sehr große Hände,
- was beim Halten eines Schreibgeräts ganz eigene Probleme mit sich
bringt.
Ein dickeres Schreibgerät hilft dabei meistens (es ist auch für
Schreibgewohnte bequemer).
Post by H.-P. Schulz
Außerdem kann ich mir *diesen* "Zeitverlust" ganz locker leisten. Eile
ist sowieso einer leserlichen Hand abträglich.
Das wohl, andererseits ist Schreiben Übungssache. Wer selten schreibt,
schreibt im Durchschnitt langsamer als der, der häufig schreibt.

So mancher, der sich sonst mit dem Schreiben schwer tut, gestaltet seine
Unterschrift zum Kunstwerk.

Ich kenne eine junge Frau, die allgemein Druckschrift schreibt. Ihre
Unterschrift schreibt sie verbunden -- in Kurrentschrift. Ich bin mir
nicht sicher, ob sie die Buchstaben allein identifizieren könnte. Auch
diese Unterschrift ist mehr Bild als Schriftzug.
Oliver Jennrich
2018-04-29 18:07:52 UTC
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Raw Message
Post by Martin Gerdes
Viele haben sie aber nicht. Ich habe täglich mit Leuten zu tun, die vor
meinen Augen eine Unterschrift zu leisten haben. Es _gibt_ Leute, die
unglaublich schnell und leserlich Druckschrift schreiben. Die meisten
aber, die heute mit Druckbuchstaben unterschreiben, tendieren zum
funktionellen Analphabetismus. Das hat mehr mit Malen zu tun als mit
Schreiben.
Ich bin mal gespannt, wie unsere Juristerei mittelfristig auf diese
Entwicklung reagiert. WIMRE muß eine Unterschrift nach aktueller
Rechtslage verbunden sein.
Sicher nicht. "Eine Unterschrift setzt ein aus Buchstaben einer üblichen
Schrift bestehendes Gebilde voraus, das nicht lesbar zu sein
braucht. Erforderlich, aber auch genügend ist das Vorliegen eines die
Identität des Unterschreibenden ausreichend kennzeichnenden
individuellen Schriftzuges, der einmalig ist, entsprechende
charakteristische Merkmale aufweist, sich als Wiedergabe eines Namens
darstellt und die Absicht einer vollen Unterschriftsleistung erkennen
lässt." Sagt der BGH. Insbesondere ist nur 'eine übliche Schrift'
gefordert, *nicht* eine irgendwie 'verbundene Schrift'.
--
Space - The final frontier
Manfred Hoß
2018-04-26 21:05:08 UTC
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Raw Message
Post by Stefan Schmitz
Post by H.-P. Schulz
Das An- und Absetzen der Feder war die haupt Klecks-Gefahr. Da war
eine "Verbundschrift" mit möglichst wenigen dieser Klecks-Klippen eine
wunderbare Sache.
Heutzutage ist solch eine - ziemlich doof aussehende! - Schreibschrift
praktisch obsolet.
Und was ist mit dem Zeitverlust durch ständiges Neuansetzen?
Bei der Schreibschrift, die ich in jungen Jahren gelernt haben, muss sehr
häufig die Schreibrichtung gewechselt werden. Den Zeitverlust solltest du
nicht außer Acht lassen.

Gruß
Manfred.
Bertel Lund Hansen
2018-04-27 06:20:59 UTC
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Raw Message
Post by Manfred Hoß
Bei der Schreibschrift, die ich in jungen Jahren gelernt haben, muss sehr
häufig die Schreibrichtung gewechselt werden. Den Zeitverlust solltest du
nicht außer Acht lassen.
Das klingt merkwürdig. Ich kann ganz schnell Handschrift
schreiben - lesbar. Ich kann auch relativ schnell mit nur
Grossbuchstaben schreiben, aber nicht so schnell. Druckschrift
geht langsamer, weil ich es nicht als 'Brauchschrift' benutze.
--
/Bertel - aus Dänemark
Martin Gerdes
2018-04-29 17:17:57 UTC
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Post by Bertel Lund Hansen
Post by Manfred Hoß
Bei der Schreibschrift, die ich in jungen Jahren gelernt haben, muss sehr
häufig die Schreibrichtung gewechselt werden. Den Zeitverlust solltest du
nicht außer Acht lassen.
Das klingt merkwürdig. Ich kann ganz schnell Handschrift
schreiben - lesbar.
Übungssache, Sache der individuellen Sorgfalt und Konzentration.
Post by Bertel Lund Hansen
Ich kann auch relativ schnell mit nur Grossbuchstaben schreiben, aber nicht so
schnell. Druckschrift geht langsamer, weil ich sie nicht als 'Gebrauchschrift'
benutze.
Sehr viele Erwachsene kombinieren Druck-Großbuchstaben mit verbundenen
Kleinbuchstaben. Bei alten Leuten wie uns ist die Handschrift eine
ziemlich individuelle Angelegenheit. Und doch dürften die meisten von
uns keine Seite Brief ohne Verschreiber mehr hinbekommen, nicht
deswegen, weil sie die richtige Schreibung nicht mehr wüßten, sondern
weil sie nicht hinreichend bei der Sache sind. Das war in früheren
Jahrhunderten anders: Viele Leute verbrachten täglich Stunden mit dem
Schreiben von Briefen -- und diese mußten auch leserlich sein,
schließlich wollte man den Empfänger nicht rätseln lassen. Diese Übung
ist heute quasi verlorengegangen, einfach deswegen, weil die Leute nicht
mehr so viel von Hand schreiben.

Schreibrichtungwechsel sind in der Handschrift schon ein Thema. Ich
erinnere mich noch, wie unser Lehrer uns von dem schwierigsten aller
Buchstaben gewarnt hat, nämlich dem r. Man hat damals (Lateinische
Ausgangsschrift) für ungelenke Kinderhände extra eine vereinfachte Form
des r kreiert, quasi als Hilfe zum Erlernen der "eigentlichen",
komplizierten Form.

NB: Auch in der lateinischen Handschrift gibt es zwei Formen des r --
wie in der gebrochenen Schrift -- allerdings werden diese jeweils
durchgehend eingesetzt und nicht abhängig vom Vorbuchstaben.
Detlef Meißner
2018-04-27 06:42:36 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by Stefan Schmitz
Post by H.-P. Schulz
Das An- und Absetzen der Feder war die haupt Klecks-Gefahr. Da war
eine "Verbundschrift" mit möglichst wenigen dieser Klecks-Klippen eine
wunderbare Sache.
Heutzutage ist solch eine - ziemlich doof aussehende! - Schreibschrift
praktisch obsolet.
Und was ist mit dem Zeitverlust durch ständiges Neuansetzen?
Bei der Schreibschrift, die ich in jungen Jahren gelernt haben, muss sehr
häufig die Schreibrichtung gewechselt werden. Den Zeitverlust solltest du
nicht außer Acht lassen.
Und bei Druckschrift muss man die Richtung nicht ändern?
Davon mal ganz abgesehen: Es käme auf einen Test an.
Und wer viel in Schreibschrift schreibt, ist mit Druckschrift bedeutend
langsamer.

Detlef
Stefan Schmitz
2018-04-27 21:09:40 UTC
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Raw Message
Post by Manfred Hoß
Post by Stefan Schmitz
Post by H.-P. Schulz
Das An- und Absetzen der Feder war die haupt Klecks-Gefahr. Da war
eine "Verbundschrift" mit möglichst wenigen dieser Klecks-Klippen eine
wunderbare Sache.
Heutzutage ist solch eine - ziemlich doof aussehende! - Schreibschrift
praktisch obsolet.
Und was ist mit dem Zeitverlust durch ständiges Neuansetzen?
Bei der Schreibschrift, die ich in jungen Jahren gelernt haben, muss sehr
häufig die Schreibrichtung gewechselt werden. Den Zeitverlust solltest du
nicht außer Acht lassen.
Wer schreibt als Erwachsener noch so, wie er es im ersten Schuljahr gelernt hat?
Mit den ganzen Schnörkeln von damals wäre mir das auch zu langsam und ich würde
Druckschrift bevorzugen.
Christina Kunze
2018-04-28 03:52:05 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Wer schreibt als Erwachsener noch so, wie er es im ersten Schuljahr gelernt hat?
Mit den ganzen Schnörkeln von damals wäre mir das auch zu langsam und ich würde
Druckschrift bevorzugen.
Der Grundansatz bleibt sehr häufig erhalten. Die Leute, die in der
Schule noch deutsche Schreibschrift gelernt haben, schrieben später auch
die lateinischen Buchstaben meist eher zackig und schmal aufrecht.
So kenne ich das von meinen Großeltern und ihren Freunden (geb. alle
zwischen 1900 und 1920).
Vorausgesetzt natürlich, sie schrieben in ihrem Erwachsenenleben
überhaupt nennenswert, sonst war die Schrift natürlich unbeholfen, das
ist heute ja auch nicht anders.

Ungarische Handschriften von Leuten aus meiner Generation erkenne ich
ziemlich zuverlässig, sie hatten eine ziemlich typische
Schulausgangsschrift.

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Davon hängen dann auch die ausgeschriebeneren Handschriften ab:

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chr
Manfred Hoß
2018-04-28 04:58:36 UTC
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Raw Message
Post by Stefan Schmitz
Post by Manfred Hoß
Post by Stefan Schmitz
Post by H.-P. Schulz
Das An- und Absetzen der Feder war die haupt Klecks-Gefahr. Da war
eine "Verbundschrift" mit möglichst wenigen dieser Klecks-Klippen eine
wunderbare Sache.
Heutzutage ist solch eine - ziemlich doof aussehende! - Schreibschrift
praktisch obsolet.
Und was ist mit dem Zeitverlust durch ständiges Neuansetzen?
Bei der Schreibschrift, die ich in jungen Jahren gelernt haben, muss sehr
häufig die Schreibrichtung gewechselt werden. Den Zeitverlust solltest du
nicht außer Acht lassen.
Wer schreibt als Erwachsener noch so, wie er es im ersten Schuljahr gelernt hat?
Ich kenne niemanden, der das tut, möchte aber auch nicht ausschließen, dass
es so jemanden gibt.
Post by Stefan Schmitz
Mit den ganzen Schnörkeln von damals wäre mir das auch zu langsam und ich würde
Druckschrift bevorzugen.
Eben darum bin ich auf Druckschrift umgestiegen. Ich nehme an, ohne das
sicher sagen zu können, dass die meisten Erwachsenen, die in Druckschrift
schreiben, das aus dem gleichen Grund tun.

Gruß
Manfred.
Bertel Lund Hansen
2018-04-28 06:01:08 UTC
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Post by Manfred Hoß
Post by Stefan Schmitz
Mit den ganzen Schnörkeln von damals wäre mir das auch zu langsam und ich würde
Druckschrift bevorzugen.
Eben darum bin ich auf Druckschrift umgestiegen.
Das wundert mich. Ich habe zusammengebundene Schrift in der
Schule gelernt, und so schreibe ich immer, wenn ich nicht anders
beschlossen habe, aber meine Schrift änderte sich schon in der
Schule, so dass ich schneller schreiben konnte. Dasselbe sehe ich
bei Leuten von meiner Generation.

Heute schreiben viele junge Leute langsam mit ungebundenen
Buchstaben und krampfartigen Handstellungen.
--
/Bertel - aus Dänemark
Diedrich Ehlerding
2018-04-28 07:37:15 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Wer schreibt als Erwachsener noch so, wie er es im ersten Schuljahr gelernt hat?
Doch, das kommt vor. Ich kenne zwei Frauen, deren Handschrift ich spontan
als "Kleine-Mädchen-Handschrift" einsortiere. Beide sind über 50, und sie
schreiben flüssig, weder unbeholfennocht mühsam gemalt; aber alle
Buchstaben sehen aus wie aus dem Ei gepellt.

OK, eine ist Grundschullehrerin. Da dürfte das berufsbedingt sein. Die
andere ist aber im pädagogischen Dunstkreis tätig.
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
Gunhild Simon
2018-04-28 10:28:40 UTC
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Post by Diedrich Ehlerding
Post by Stefan Schmitz
Wer schreibt als Erwachsener noch so, wie er es im ersten Schuljahr gelernt hat?
Doch, das kommt vor. Ich kenne zwei Frauen, deren Handschrift ich spontan
als "Kleine-Mädchen-Handschrift" einsortiere. Beide sind über 50, und sie
schreiben flüssig, weder unbeholfen noch mühsam gemalt; aber alle
Buchstaben sehen aus wie aus dem Ei gepellt.
OK, eine ist Grundschullehrerin. Da dürfte das berufsbedingt sein. ...
Ja, ich kenne auch jemanden mit der gleichen Manier.
Sieht perfekt aus.

Ich selbst habe beim Herstellen von Arbeitsblättern
und bei Tafelanschrieben (So heißt das wirklich!)
meine unleserliche Schrift automatisch
umgestellt auf lateinische Ausgangsschrift.

Gruß
Gunhild
Detlef Meißner
2018-04-28 11:19:37 UTC
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Raw Message
Post by Gunhild Simon
Ich selbst habe beim Herstellen von Arbeitsblättern
und bei Tafelanschrieben (So heißt das wirklich!)
meine unleserliche Schrift automatisch
umgestellt auf lateinische Ausgangsschrift.
Ich schreibe inzwischen VA.

Detlef
Gunhild Simon
2018-04-28 12:26:02 UTC
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Raw Message
Post by Detlef Meißner
Ich selbst habe ...
umgestellt auf lateinische Ausgangsschrift.
Ich schreibe inzwischen VA.
Ja, das wurde angeraten.

Daran, wie schwer mir es war - oder besser
erschien, ohne wirklich umgesetzt zu werden -
erkannte ich die Schwierigkeit des
Schreibenlernens überhaupt. Zum Glück empfinden
das kleine Kinder anders. Darin zeigt sich ihre
Lernbegierde - und die Akzeptanz von Schule.

Ich, als Grundschullehrerin, wollte vor 30 Jahren
meiner vermeintlich unangepaßten Kinderladentochter
dies
ersparen. Ich brachte sie in eine "Freie Schule".

Fortsetzung des Kinderladens - lauter uangepaßte
Individuen, die auf Schneckenjagd gingen.
Lesen, Schreiben, Rechnen als Fächer in den
geordneten Bahnen eines Schulbetriebs waren nicht konstatierbar.

Immerhin - Naturliebe und -verständnis sind
geblieben.

Ich aber war verblendet.

Als das Projekt nach einem Jahr scheiterte und das
Kind in eine normale Grundschule kam, war es an mir,
den Schreib-/Leselehrgang nachzuholen. Das war mühsam
und aufwendig. Eine familiäre Belastung.

Ich geniere mich noch heute dafür.

Gruß
Gunhild
Detlef Meißner
2018-04-28 16:19:32 UTC
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Raw Message
Post by Gunhild Simon
Post by Detlef Meißner
Ich selbst habe ...
umgestellt auf lateinische Ausgangsschrift.
Ich schreibe inzwischen VA.
Ja, das wurde angeraten.
Daran, wie schwer mir es war - oder besser
erschien, ohne wirklich umgesetzt zu werden -
erkannte ich die Schwierigkeit des
Schreibenlernens überhaupt.
Kommt auf die Methode an. ;-)
Post by Gunhild Simon
Zum Glück empfinden
das kleine Kinder anders. Darin zeigt sich ihre
Lernbegierde - und die Akzeptanz von Schule.
Eine Umgewöhnung ist, wenn sich erst einmal etwas manifestiert hat, je
bekanntlich schwer. Da hilft nur ganz viel Übung.
Ist bei der neuen Rechtschreibung ja auch nicht anders.
Post by Gunhild Simon
Ich, als Grundschullehrerin, wollte vor 30 Jahren
meiner vermeintlich unangepaßten Kinderladentochter
dies
ersparen. Ich brachte sie in eine "Freie Schule".
Das kommt davon, wenn man der Meinung ist, Kinder würden sich beim
Lernen quälen, und davor will man sie bewahren.
Post by Gunhild Simon
Fortsetzung des Kinderladens - lauter uangepaßte
Individuen, die auf Schneckenjagd gingen.
Lesen, Schreiben, Rechnen als Fächer in den
geordneten Bahnen eines Schulbetriebs waren nicht konstatierbar.
Immerhin - Naturliebe und -verständnis sind
geblieben.
Ich aber war verblendet.
Deine Ausbildung hätte dir aber was anderes sagen sollen - oder die
Ausbildung war schon eine stark tendenzielle, so eine aus den 68ern.
Post by Gunhild Simon
Als das Projekt nach einem Jahr scheiterte und das
Kind in eine normale Grundschule kam, war es an mir,
den Schreib-/Leselehrgang nachzuholen. Das war mühsam
und aufwendig. Eine familiäre Belastung.
Und ein völliges pädagogisches Versagen.
Alles Experimente, die auf dem Rücken der Schüler (und Eltern)
ausgetragen werden. Und natürlich wurde niemand zur Rechenschaft gezogen.
Prinzipiell hätte man das Schulgeld zurückfordern müssen.
Post by Gunhild Simon
Ich geniere mich noch heute dafür.
Fehler machen wir alle. Du hast es ja nur gut gemeint. ("Das Gegenteil
von gut ist nicht böse, sondern gut gemeint." - Sollte man hier Gut und
Böse schreiben?)
Aber hier siehst du mal wieder, was dabei herauskommt, wenn Menschen
zusammenkommen, die alle dasselbe meinen.

Detlef
Jakob Achterndiek
2018-04-26 09:07:08 UTC
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Raw Message
Post by Stefan Ram
Gibt es schon Erkenntnisse dazu, wie junge Menschen, die keine
Schreibschrift mehr erlernen, jetzt unterschreiben?
Ja. Die unterschreiben in der von ihnen gepflogenen
Einzelbuchstaben-Schrift.
--
j/\a
Bertel Lund Hansen
2018-04-26 09:37:07 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Stefan Ram
Gibt es schon Erkenntnisse dazu, wie junge Menschen, die keine
Schreibschrift mehr erlernen, jetzt unterschreiben?
Wenn ich ein Paket bei der Auslieferungsstelle abholen will, muss
ich dafür unterschreiben. Mein Handschrift ist normalerweise sehr
deutlich (ich war Lehrer), aber heute muss ich auf einen kleinen
Tablet schreiben, und dabei kommen merkwürdige 'Zeichen' vor. Das
ist kein juridisches Problem. Ein Grafolog würde ohne zweifel
feststellen können, dass ich die Kragenzehen produziert habe.
--
/Bertel - aus Dänemark
Klaus Dahlwitz
2018-04-26 09:42:22 UTC
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Permalink
Raw Message
Post by Bertel Lund Hansen
Wenn ich ein Paket bei der Auslieferungsstelle abholen will, muss
ich dafür unterschreiben.
Bei den Packstationen der Deutschen Post/DHL unterschreibe ich
prinzipiell aus unergonomischen Gründen mit 3 Kreuzen.

Klaus
--
Winterspeck heißt jetzt Frühlingsrolle!
x***@gmail.com
2018-04-26 10:27:15 UTC
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Raw Message
Post by Bertel Lund Hansen
Post by Stefan Ram
Gibt es schon Erkenntnisse dazu, wie junge Menschen, die keine
Schreibschrift mehr erlernen, jetzt unterschreiben?
Wenn ich ein Paket bei der Auslieferungsstelle abholen will, muss
ich dafür unterschreiben. Mein Handschrift ist normalerweise sehr
deutlich (ich war Lehrer), aber heute muss ich auf einen kleinen
Tablet schreiben, und dabei kommen merkwürdige 'Zeichen' vor. Das
ist kein juridisches Problem. Ein Grafolog würde ohne zweifel
feststellen können, dass ich die Kragenzehen produziert habe.
Die "Kragenzehe" ist zwar eine durchaus originelle, jedoch
unverständliche Wortschöpfung. Solltest Du vielleicht Krähenfüße
gemeint haben, so wisse, daß dieses Wort im Alter sich
einstellende Fältchen im Gesicht bezeichnet. Von einer
schlecht lesbaren Handschrift wird gesagt, sie sähe aus, als
wäre eine Krähe übers Papier gelaufen, oder auch schlicht Sauklaue.

Mir kam gerade ein Brieftelegramm von 1936 aus Doorn an den
Bruder meines Urgroßvaters vor Augen, schwungvoll signiert mit
Wilhelm II. in violettem Kopierstift (im Hofmarschallamt hatte es
sicher Mitarbeiter, die SKH das Unterfertigen abnahmen).
Wurden Brieftelegramme mit der normalen Briefpost transportiert
und am Bestimmungsort von Eilboten zugestellt?
Und der Kopierstift ist wohl ein verschollenes Schreibgerät - FR
Detlef Meißner
2018-04-26 10:32:33 UTC
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Raw Message
Post by x***@gmail.com
Und der Kopierstift ist wohl ein verschollenes Schreibgerät - FR
Nö, hier liegt noch eins rum.

Detlef
Quinn C
2018-04-26 17:25:28 UTC
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Raw Message
Post by x***@gmail.com
Mir kam gerade ein Brieftelegramm von 1936 aus Doorn an den
Bruder meines Urgroßvaters vor Augen, schwungvoll signiert mit
Wilhelm II. in violettem Kopierstift (im Hofmarschallamt hatte es
sicher Mitarbeiter, die SKH das Unterfertigen abnahmen).
Wurden Brieftelegramme mit der normalen Briefpost transportiert
und am Bestimmungsort von Eilboten zugestellt?
Das kann ich nicht sagen. Kurz vor Internet gab es den Telebrief - von
Postamt zu Postamt gefaxt und dann mit der Eilpost ausgeliefert.
Post by x***@gmail.com
Und der Kopierstift ist wohl ein verschollenes Schreibgerät - FR
Zu meiner Zeit in Deutschland traf ich den in jedem Wahllokal.

<http://www.mercateo.com/kw/kopierstift/kopierstift.html>
--
es sol kain leitgeb eim paurnknecht nicht mer parigen
dann sein gurtelgewant, ... swert und gugel wert ist
österr. weist.
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