Discussion:
das Sein
(zu alt für eine Antwort)
Gunhild Simon
2017-09-09 16:24:38 UTC
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Raw Message
"das Vater-sein"
http://www.spiegel.de/extra/adblock-plus-co-so-schalten-sie-ihren-adblocker-fuer-spiegel-online-aus-a-1154932.html

Ich würde das Vater-Sein Schreiben.
Denn das Sein als Vater ist ein substantiviertes
Verb.

Kann man dasanders sehen

Gruß
Gunhild
Henning Sponbiel
2017-09-09 16:28:27 UTC
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Raw Message
Post by Gunhild Simon
"das Vater-sein"
http://www.spiegel.de/extra/adblock-plus-co-so-schalten-sie-ihren-adblocker-fuer-spiegel-online-aus-a-1154932.html
Ich würde das Vater-Sein Schreiben.
Denn das Sein als Vater ist ein substantiviertes
Verb.
Kann man dasanders sehen
Ja, so: "So schalten Sie Ihren Adblocker für SPIEGEL ONLINE aus"

;-)


Henning
Martin Gerdes
2017-09-09 22:44:58 UTC
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Raw Message
Post by Henning Sponbiel
Post by Gunhild Simon
"das Vater-sein"
http://www.spiegel.de/extra/adblock-plus-co-so-schalten-sie-ihren-adblocker-fuer-spiegel-online-aus-a-1154932.html
Ich würde das Vater-Sein Schreiben.
Klar.
Post by Henning Sponbiel
Post by Gunhild Simon
Denn das Sein als Vater ist ein substantiviertes Verb.
Ja, so: "So schalten Sie Ihren Adblocker für SPIEGEL ONLINE aus"
;-)
Um diese Meldung abzuschalten, schalte man sinnvollerweise Javascript
auf Spiegel-Online aus. Mal schauen, wann sie ihren Addblockerblocker so
modifizieren, daß der Seiteninhalt ohne Javascript überhaupt nicht kommt
(so wie bei der Bild-Zeitung).
Dorothee Hermann
2017-09-09 16:34:18 UTC
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Raw Message
Post by Gunhild Simon
"das Vater-sein"
http://www.spiegel.de/extra/adblock-plus-co-so-schalten-sie-ihren-adblocker-fuer-spiegel-online-aus-a-1154932.html
Ich würde das Vater-Sein Schreiben.
Denn das Sein als Vater ist ein substantiviertes Verb.
Kann man das anders sehen?
Ich hätte jetzt "das Vatersein" geschrieben, so wie Elternschaft,
oder Muttergeld.


Der Link bringt mich auf eine merkwürdige Seite.
;-)

Dorothee
U***@web.de
2017-09-09 16:38:35 UTC
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Raw Message
Post by Gunhild Simon
"das Vater-sein"
http://www.spiegel.de/extra/adblock-plus-co-so-schalten-sie-ihren-adblocker-fuer-spiegel-online-aus-a-1154932.html
Ich würde das Vater-Sein Schreiben.
Denn das Sein als Vater ist ein substantiviertes
Verb.
In der Tat. Ich kenne auch "Sein oder Nichtsein".
Post by Gunhild Simon
Kann man dasanders
??
Post by Gunhild Simon
sehen
?

Gruß, ULF
Jakob Achterndiek
2017-09-09 16:49:17 UTC
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Raw Message
Post by Gunhild Simon
Ich würde das Vater-Sein Schreiben.
Denn das Sein als Vater ist ein substantiviertes Verb.
Ob der Satz auch umkehrbar ist?
Denn als substantiviertes Verb ist das Sein ein Vater.
?

Ceterum censeo:
DER SPIEGEL ist das neue Labskaus* aus der Küche der Journalistik.
* Alte Fehrensleute nannten es auch Kühlraumfegsel.
--
j/\a
René Marquardt
2017-09-09 19:24:54 UTC
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Raw Message
Post by Jakob Achterndiek
DER SPIEGEL ist das neue Labskaus* aus der Küche der Journalistik.
* Alte Fehrensleute nannten es auch Kühlraumfegsel.
Vom Sturmgeschütz der Demokratie zum Tumblr-Abklatsch.
Lars Bräsicke
2017-09-09 16:50:11 UTC
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Raw Message
Post by Gunhild Simon
"das Vater-sein"
http://www.spiegel.de/extra/adblock-plus-co-so-schalten-sie-ihren-adblocker-fuer-spiegel-online-aus-a-1154932.html
Ich würde das Vater-Sein Schreiben.
Denn das Sein als Vater ist ein substantiviertes
Verb.
Kann man dasanders sehen
das Vatersein.
Gunhild Simon
2017-09-09 17:53:18 UTC
Permalink
Raw Message
Am Samstag, 9. September 2017 18:50:48 UTC+2 schrieb Lars Bräsicke:
(auch an Dorothee)
Post by Lars Bräsicke
Post by Gunhild Simon
"das Vater-sein"
http://www.spiegel.de/extra/adblock-plus-co-so-schalten-sie-ihren-adblocker-fuer-spiegel-online-aus-a-1154932.html
Ich würde das Vater-Sein Schreiben.
Denn das Sein als Vater ist ein substantiviertes
Verb.
Kann man dasanders sehen
das Vatersein.
Ja. Das sowieso.

Habe ich vergessen vorauszuschicken.

Statt ein Wort durchzukoppeln, kann man meistens besser eine Zusammenschreibung nehmen.
Durchkoppeln sieht oft plump aus und
empfiehlt sich wohl eher, wenn es schwer zu
zergliedern wäre.
Also:
Kaffeetrinken statt Kaffee-Trinken

Gruß
Gunhild
Helmut Richter
2017-09-09 18:12:03 UTC
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Raw Message
Post by Gunhild Simon
Statt ein Wort durchzukoppeln, kann man meistens besser eine Zusammenschreibung nehmen.
Durchkoppeln sieht oft plump aus und
empfiehlt sich wohl eher, wenn es schwer zu
zergliedern wäre.
Kaffeetrinken statt Kaffee-Trinken
Oder das Kalten-statt-warmen-Kaffee-Trinken.
--
Helmut Richter
Martin Gerdes
2017-09-09 22:44:42 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Gunhild Simon
Statt ein Wort durchzukoppeln, kann man meistens besser eine Zusammenschreibung nehmen.
Durchkoppeln sieht oft plump aus und
empfiehlt sich wohl eher, wenn es schwer zu
zergliedern wäre.
Kaffeetrinken statt Kaffee-Trinken
Die "Einfache Sprache" feiert fröhliche Urständ. Zu ihr gehört auch das
Extreme Durch-Koppeln (sprich: in der "Einfachen Sprache" wird jedes
Kompositum durch-gekoppelt, da der Lese-Fähigkeit des Ziel-Publikums
wohl nicht einmal ein zwei-teiliges Kompositum zugemutet werden kann).
Sergio Gatti
2017-09-12 09:43:57 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Gerdes
Post by Gunhild Simon
Statt ein Wort durchzukoppeln, kann man meistens besser eine Zusammenschreibung nehmen.
Durchkoppeln sieht oft plump aus und
empfiehlt sich wohl eher, wenn es schwer zu
zergliedern wäre.
Kaffeetrinken statt Kaffee-Trinken
Die "Einfache Sprache" feiert fröhliche Urständ. Zu ihr gehört auch das
Extreme Durch-Koppeln (sprich: in der "Einfachen Sprache" wird jedes
Kompositum durch-gekoppelt, da der Lese-Fähigkeit des Ziel-Publikums
wohl nicht einmal ein zwei-teiliges Kompositum zugemutet werden kann).
Dieses Posting hatte ich am Sonntag verschickt, aber es ist
nie angekommen.

Eine hervorragende Gelegenheit, auf diese frei abrufbare
Übersetzerzeitschrift hinzuweisen:
<http://www.adue-nord.de/wp-content/uploads/2017/09/INFOBLATT_3-2017.pdf>

Ich habe die Artikel über Leichte Sprache noch nicht
gelesen, aber deine und eure Reaktionen sind bestimmt sehr
interessant.

Egal, was man darüber denkt: Dieses Zitat aus einem
Zeitungartikel sollen wir beherzigen. Ich habe nur eine
kleine Änderung vorgenommen und DESD-Leser geschrieben. Im
Original stand "Journalisten".

"DESD-Leser sollten sich infor­mieren, bevor sie Leichte
Sprache kritisieren.
Zum Beispiel über diese Fragen:
• Wer ist die Zielgruppe von Leichter Sprache?
• Was ist die Aufgabe von Leichter ­Sprache?
• Welche Geschichte hat Leichte ­Sprache?
Sonst können DESD-Leser Leichte ­Sprache nicht richtig
bewerten.
Denn eines ist sicher:
DESD-Leser sind nicht die Zielgruppe."
Roland Franzius
2017-09-09 19:32:39 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Gunhild Simon
"das Vater-sein"
http://www.spiegel.de/extra/adblock-plus-co-so-schalten-sie-ihren-adblocker-fuer-spiegel-online-aus-a-1154932.html
Ich würde das Vater-Sein Schreiben.
Denn das Sein als Vater ist ein substantiviertes
Verb.
Kann man dasanders sehen
Das Busch-Zitieren kann man auch klein-probieren

https://www.aphorismen.de/gedicht/2713

falls das Busch-Aphorismen-Blocken gerade mal nicht eingeschaltet sein
sollte.
--
Roland Franzius
H.-P. Schulz
2017-09-10 15:18:23 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Gunhild Simon
"das Vater-sein"
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Ich würde das Vater-Sein Schreiben.
Denn das Sein als Vater ist ein substantiviertes
Verb.
Kann man dasanders sehen
Ich bin kein Durchkopplungverächter, aber hier schriebe ich einfach
'das Vater Sein', - schlicht weil es keine Missverstehensmöglichkeit
gibt.
U***@web.de
2017-09-10 15:29:47 UTC
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Raw Message
Moin,
Post by H.-P. Schulz
Post by Gunhild Simon
Denn das Sein als Vater ist ein substantiviertes
Verb.
Kann man dasanders sehen
Ich bin kein Durchkopplungverächter, aber hier schriebe ich einfach
'das Vater Sein', - schlicht weil es keine Missverstehensmöglichkeit
gibt.
Hmm. Was schreibst Du beim Kind?

Gruß, ULF
René Marquardt
2017-09-10 15:38:48 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Moin,
Post by H.-P. Schulz
Post by Gunhild Simon
Denn das Sein als Vater ist ein substantiviertes
Verb.
Kann man dasanders sehen
Ich bin kein Durchkopplungverächter, aber hier schriebe ich einfach
'das Vater Sein', - schlicht weil es keine Missverstehensmöglichkeit
gibt.
Hmm. Was schreibst Du beim Kind?
Dem Kind sein Verb.
Thomas Schade
2017-09-10 15:36:51 UTC
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Raw Message
Post by H.-P. Schulz
Post by Gunhild Simon
"das Vater-sein"
http://www.spiegel.de/extra/adblock-plus-co-so-schalten-sie-ihren-adblocker-fuer-spiegel-online-aus-a-1154932.html
Ich würde das Vater-Sein Schreiben.
Denn das Sein als Vater ist ein substantiviertes
Verb.
Kann man dasanders sehen
Ich bin kein Durchkopplungverächter, aber hier schriebe ich einfach
'das Vater Sein', - schlicht weil es keine Missverstehensmöglichkeit
gibt.
Wenn du zwei Substantive einfach hintereinander stellst, sollte sich der
davor stehende Artikel aber auf das direkt folgende Substantiv beziehen.
Es hieße dann also 'der Vater Sein'. Was immer auch das heißen möge.


Ciao
Toscha
--
Der neue Faschismus wird nicht sagen, er sei der neuer Faschismus.
Er wird sagen: "Ich bin ja kein Nazi, aber ..."
Dorothee Hermann
2017-09-10 16:09:08 UTC
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Raw Message
Post by Thomas Schade
Post by H.-P. Schulz
Ich bin kein Durchkopplungverächter, aber hier schriebe ich einfach
'das Vater Sein', - schlicht weil es keine
Missverstehensmöglichkeit gibt.
Wenn du zwei Substantive einfach hintereinander stellst, sollte sich
der davor stehende Artikel aber auf das direkt folgende Substantiv
beziehen.
Genau umgekehrt: 'Der Sonnenschein', 'das Hafermus', 'das Schrankfach',
'die Rechtschreibung', usw.
Post by Thomas Schade
Es hieße dann also 'der Vater Sein'. Was immer auch das heißen möge.
Das Vatersein.


Dorothee
Thomas Schade
2017-09-10 16:13:12 UTC
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Raw Message
Post by Dorothee Hermann
Post by Thomas Schade
Post by H.-P. Schulz
Ich bin kein Durchkopplungverächter, aber hier schriebe ich einfach
'das Vater Sein', - schlicht weil es keine
Missverstehensmöglichkeit gibt.
Wenn du zwei Substantive einfach hintereinander stellst, sollte sich
der davor stehende Artikel aber auf das direkt folgende Substantiv
beziehen.
Genau umgekehrt: 'Der Sonnenschein', 'das Hafermus', 'das Schrankfach',
'die Rechtschreibung', usw.
Post by Thomas Schade
Es hieße dann also 'der Vater Sein'. Was immer auch das heißen möge.
Das Vatersein.
Bist du sicher, dass du des H.-P. Schulzes kühne These vollumfänglich
erfasst hast?


Ciao
Toscha
--
If Internet Explorer is brave enough to ask you to be
your default browser You're brave enough to ask that girl out.
[Abraham Lincoln, 1863]
U***@web.de
2017-09-10 16:19:19 UTC
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Raw Message
Post by Thomas Schade
Post by Dorothee Hermann
Post by Thomas Schade
Post by H.-P. Schulz
Ich bin kein Durchkopplungverächter, aber hier schriebe ich einfach
'das Vater Sein', - schlicht weil es keine
Missverstehensmöglichkeit gibt.
Wenn du zwei Substantive einfach hintereinander stellst, sollte sich
der davor stehende Artikel aber auf das direkt folgende Substantiv
beziehen.
Genau umgekehrt: 'Der Sonnenschein', 'das Hafermus', 'das Schrankfach',
'die Rechtschreibung', usw.
Post by Thomas Schade
Es hieße dann also 'der Vater Sein'. Was immer auch das heißen möge.
Das Vatersein.
Bist du sicher, dass du des H.-P. Schulzes kühne These vollumfänglich
erfasst hast?
Er ist inkonsequent, hätte wohl auch
'Durchkoppelungs Verächter'
schreiben müssen.

Gruß, ULF
H.-P. Schulz
2017-09-10 17:44:32 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Thomas Schade
Post by Dorothee Hermann
Post by Thomas Schade
Post by H.-P. Schulz
Ich bin kein Durchkopplungverächter, aber hier schriebe ich einfach
'das Vater Sein', - schlicht weil es keine
Missverstehensmöglichkeit gibt.
Wenn du zwei Substantive einfach hintereinander stellst, sollte sich
der davor stehende Artikel aber auf das direkt folgende Substantiv
beziehen.
Genau umgekehrt: 'Der Sonnenschein', 'das Hafermus', 'das Schrankfach',
'die Rechtschreibung', usw.
Post by Thomas Schade
Es hieße dann also 'der Vater Sein'. Was immer auch das heißen möge.
Das Vatersein.
Bist du sicher, dass du des H.-P. Schulzes kühne These vollumfänglich
erfasst hast?
Er ist inkonsequent, hätte wohl auch
'Durchkoppelungs Verächter'
schreiben müssen.
Naaaien! Ganz und garrnich!
Entweder "kein Verächter der Durchkopplung" - - oder, piekfein, "bin
der Durchkopplung Verächter nicht".

*So* geht so-was!
U***@web.de
2017-09-11 11:50:44 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by H.-P. Schulz
Post by U***@web.de
Post by Thomas Schade
Post by Dorothee Hermann
Post by Thomas Schade
Post by H.-P. Schulz
Ich bin kein Durchkopplungverächter, aber hier schriebe ich einfach
'das Vater Sein', - schlicht weil es keine
Missverstehensmöglichkeit gibt.
Wenn du zwei Substantive einfach hintereinander stellst, sollte sich
der davor stehende Artikel aber auf das direkt folgende Substantiv
beziehen.
Genau umgekehrt: 'Der Sonnenschein', 'das Hafermus', 'das Schrankfach',
'die Rechtschreibung', usw.
Post by Thomas Schade
Es hieße dann also 'der Vater Sein'. Was immer auch das heißen möge.
Das Vatersein.
Bist du sicher, dass du des H.-P. Schulzes kühne These vollumfänglich
erfasst hast?
Er ist inkonsequent, hätte wohl auch
'Durchkoppelungs Verächter'
schreiben müssen.
Naaaien! Ganz und garrnich!
Entweder "kein Verächter der Durchkopplung"
Dann schreib auch: "Das Sein des Vaters".
Post by H.-P. Schulz
- - oder, piekfein, "bin
der Durchkopplung Verächter nicht".
*So* geht so-was!
Bei mir schon, versuchte nur zu klären, nach
welchen Regeln Du hier begonnen hattest.

Gruß, ULF
U***@web.de
2017-09-10 16:15:51 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Dorothee Hermann
Post by Thomas Schade
Wenn du zwei Substantive einfach hintereinander stellst, sollte sich
der davor stehende Artikel aber auf das direkt folgende Substantiv
beziehen.
Genau umgekehrt: 'Der Sonnenschein', 'das Hafermus', 'das Schrankfach',
'die Rechtschreibung', usw.
Das ist Zusammenschreibung, nicht Hintereinanderstellung.

Warum frißt das (nicht: die) Pferd Blumen?

Gruß, ULF
Roland Franzius
2017-09-10 16:10:27 UTC
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Raw Message
Post by Thomas Schade
Wenn du zwei Substantive einfach hintereinander stellst, sollte sich der
davor stehende Artikel aber auf das direkt folgende Substantiv beziehen.
Es hieße dann also 'der Vater Sein'. Was immer auch das heißen möge.
Deziediert kontragredient zum die Mutter Sein und paraplex zum die
Eltern Sein.
--
Roland Franzius
H.-P. Schulz
2017-09-10 17:51:52 UTC
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Raw Message
Post by Thomas Schade
Post by H.-P. Schulz
Post by Gunhild Simon
"das Vater-sein"
http://www.spiegel.de/extra/adblock-plus-co-so-schalten-sie-ihren-adblocker-fuer-spiegel-online-aus-a-1154932.html
Ich würde das Vater-Sein Schreiben.
Denn das Sein als Vater ist ein substantiviertes
Verb.
Kann man das anders sehen
Ich bin kein Durchkopplungverächter, aber hier schriebe ich einfach
'das Vater Sein', - schlicht weil es keine Missverstehensmöglichkeit
gibt.
Wenn du zwei Substantive einfach hintereinander stellst, sollte sich der
davor stehende Artikel aber auf das direkt folgende Substantiv beziehen.
Sollte?
Deshalb schrieb ich ja "keine Missverstehensmöglichkeit". Denn da der
Artikel 'das' nicht zu 'Vater' passt, ist zwangsläufig das nächst
stehende Nomen neutralen Genus ins Auge zu fassen: das Sein.

Allgemein und überhaupt sind solch Sachen wie "Vater Sein" oder auch
"Vatersein" fragwürdiger Stil, und man sollte (!) sich nach besseren,
eleganteren Möglichkeiten umschauen, wie zB einem Infinitiv mit 'zu'.
U***@web.de
2017-09-11 11:52:49 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by H.-P. Schulz
Allgemein und überhaupt sind solch Sachen wie "Vater Sein" oder auch
"Vatersein" fragwürdiger Stil, und man sollte (!) sich nach besseren,
eleganteren Möglichkeiten umschauen, wie zB einem Infinitiv mit 'zu'.
Wilhelm Busch pflegte der Kleinschreibung.

Willst Du https://www.aphorismen.de/gedicht/2713
auch noch umformulieren?

Gruß, ULF
H.-P. Schulz
2017-09-11 12:30:12 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Moin,
Post by H.-P. Schulz
Allgemein und überhaupt sind solch Sachen wie "Vater Sein" oder auch
"Vatersein" fragwürdiger Stil, und man sollte (!) sich nach besseren,
eleganteren Möglichkeiten umschauen, wie zB einem Infinitiv mit 'zu'.
Wilhelm Busch pflegte der Kleinschreibung.
Willst Du https://www.aphorismen.de/gedicht/2713
auch noch umformulieren?
Genau das ist aber kein Beispiel fürs hier Behandelte, denn es gibt
keinen Artikel, drum ist 's schlicht ein Infinitiv ohne 'zu', drum ist
'sein' auch umstandslos - und korrekt - klein geschrieben.

(Das wäre mal überhaupt einer eingehenderen Erörterung bedürftig:
Infinitiv mit 'zu' vs Infinitiv ohne 'zu'.)
U***@web.de
2017-09-12 08:01:01 UTC
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Raw Message
Post by H.-P. Schulz
Post by U***@web.de
Post by H.-P. Schulz
Allgemein und überhaupt sind solch Sachen wie "Vater Sein" oder auch
"Vatersein" fragwürdiger Stil, und man sollte (!) sich nach besseren,
eleganteren Möglichkeiten umschauen, wie zB einem Infinitiv mit 'zu'.
Wilhelm Busch pflegte der Kleinschreibung.
Willst Du https://www.aphorismen.de/gedicht/2713
auch noch umformulieren?
Genau das ist aber kein Beispiel fürs hier Behandelte, denn es gibt
keinen Artikel, drum ist 's schlicht ein Infinitiv ohne 'zu', drum ist
'sein' auch umstandslos - und korrekt - klein geschrieben.
Dir ist schon klar, daß der Duden da mittlerweile
Großschreibung empfiehlt? Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Infinitiv#Rechtschreibung

Gruß, ULF
H.-P. Schulz
2017-09-12 09:55:13 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Post by H.-P. Schulz
Post by U***@web.de
Post by H.-P. Schulz
Allgemein und überhaupt sind solch Sachen wie "Vater Sein" oder auch
"Vatersein" fragwürdiger Stil, und man sollte (!) sich nach besseren,
eleganteren Möglichkeiten umschauen, wie zB einem Infinitiv mit 'zu'.
Wilhelm Busch pflegte der Kleinschreibung.
Willst Du https://www.aphorismen.de/gedicht/2713
auch noch umformulieren?
Genau das ist aber kein Beispiel fürs hier Behandelte, denn es gibt
keinen Artikel, drum ist 's schlicht ein Infinitiv ohne 'zu', drum ist
'sein' auch umstandslos - und korrekt - klein geschrieben.
Dir ist schon klar, daß der Duden da mittlerweile
Großschreibung empfiehlt? Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Infinitiv#Rechtschreibung
Nee, ist nicht "klar". Där Dooodn ist schon seit zwanzig Jahren nicht
mehr satisfaktionsfähig.

Es war schon ein doller Marketing-Coup, sich - als stinknormaler
kommerzieller Verlag - als quasi "amtliche" Institution zu etablieren:
Einer sagt 's dem anderen, und der nächste glaubt 's Jenem!
Der Duden, der Duden-Verlag, hat _keinerlei_ öffentliche Bestellung.
Es gibt ihn schlicht nicht, den Rechtschreibung-Kodex!
U***@web.de
2017-09-12 10:49:20 UTC
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Raw Message
Moin,
Post by H.-P. Schulz
Post by U***@web.de
Post by H.-P. Schulz
Post by U***@web.de
Post by H.-P. Schulz
Allgemein und überhaupt sind solch Sachen wie "Vater Sein" oder auch
"Vatersein" fragwürdiger Stil, und man sollte (!) sich nach besseren,
eleganteren Möglichkeiten umschauen, wie zB einem Infinitiv mit 'zu'.
Wilhelm Busch pflegte der Kleinschreibung.
Willst Du https://www.aphorismen.de/gedicht/2713
auch noch umformulieren?
Genau das ist aber kein Beispiel fürs hier Behandelte, denn es gibt
keinen Artikel, drum ist 's schlicht ein Infinitiv ohne 'zu', drum ist
'sein' auch umstandslos - und korrekt - klein geschrieben.
Dir ist schon klar, daß der Duden da mittlerweile
Großschreibung empfiehlt? Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Infinitiv#Rechtschreibung
Nee, ist nicht "klar". Där Dooodn ist schon seit zwanzig Jahren nicht
mehr satisfaktionsfähig.
Ich denke, reiten/Reiten ist schwer (zu erlernen).

Welche Schreibung präferierst Du mit und ohne
Klammerinhalt?

Gruß, ULF
H.-P. Schulz
2017-09-12 13:20:55 UTC
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Post by U***@web.de
Moin,
Post by H.-P. Schulz
Post by U***@web.de
Post by H.-P. Schulz
Post by U***@web.de
Post by H.-P. Schulz
Allgemein und überhaupt sind solch Sachen wie "Vater Sein" oder auch
"Vatersein" fragwürdiger Stil, und man sollte (!) sich nach besseren,
eleganteren Möglichkeiten umschauen, wie zB einem Infinitiv mit 'zu'.
Wilhelm Busch pflegte der Kleinschreibung.
Willst Du https://www.aphorismen.de/gedicht/2713
auch noch umformulieren?
Genau das ist aber kein Beispiel fürs hier Behandelte, denn es gibt
keinen Artikel, drum ist 's schlicht ein Infinitiv ohne 'zu', drum ist
'sein' auch umstandslos - und korrekt - klein geschrieben.
Dir ist schon klar, daß der Duden da mittlerweile
Großschreibung empfiehlt? Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Infinitiv#Rechtschreibung
Nee, ist nicht "klar". Där Dooodn ist schon seit zwanzig Jahren nicht
mehr satisfaktionsfähig.
Ich denke, reiten/Reiten ist schwer (zu erlernen).
Welche Schreibung präferierst Du mit und ohne
Klammerinhalt?
Sorry, bin etwas desorientiert: Wo ist von reiten/Reiten die Rede, wo
sind Klammern bzw. deren Inhalt?
x***@gmail.com
2017-09-12 15:41:38 UTC
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Raw Message
Post by H.-P. Schulz
Post by U***@web.de
Post by H.-P. Schulz
Post by U***@web.de
Post by H.-P. Schulz
Post by U***@web.de
Post by H.-P. Schulz
Allgemein und überhaupt sind solch Sachen wie "Vater Sein" oder auch
"Vatersein" fragwürdiger Stil, und man sollte (!) sich nach besseren,
eleganteren Möglichkeiten umschauen, wie zB einem Infinitiv mit 'zu'.
Wilhelm Busch pflegte der Kleinschreibung.
Genau das ist aber kein Beispiel fürs hier Behandelte, denn es gibt
keinen Artikel, drum ist 's schlicht ein Infinitiv ohne 'zu', drum ist
'sein' auch umstandslos - und korrekt - klein geschrieben.
Dir ist schon klar, daß der Duden da mittlerweile
Großschreibung empfiehlt? Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Infinitiv#Rechtschreibung
Nee, ist nicht "klar". Där Dooodn ist schon seit zwanzig Jahren nicht
mehr satisfaktionsfähig.
Ich denke, reiten/Reiten ist schwer (zu erlernen).
Welche Schreibung präferierst Du mit und ohne
Klammerinhalt?
Sorry, bin etwas desorientiert: Wo ist von reiten/Reiten die Rede, wo
sind Klammern bzw. deren Inhalt?
Das Sein bestimmt das Bewußtsein, soviel zumindest sollte
nunmehr klar sein - FR
Christina Kunze
2017-09-12 19:24:43 UTC
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Post by x***@gmail.com
Post by H.-P. Schulz
Post by U***@web.de
Ich denke, reiten/Reiten ist schwer (zu erlernen).
Welche Schreibung präferierst Du mit und ohne
Klammerinhalt?
Sorry, bin etwas desorientiert: Wo ist von reiten/Reiten die Rede, wo
sind Klammern bzw. deren Inhalt?
Das Sein bestimmt das Bewußtsein, soviel zumindest sollte
nunmehr klar sein - FR
In diesem Fall bestimmt der durchaus seiende Satz eher Nichtbewusstsein
seines Inhalts, wie mir scheint.

chr
x***@gmail.com
2017-09-12 22:20:59 UTC
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Post by Christina Kunze
Post by x***@gmail.com
Post by H.-P. Schulz
Sorry, bin etwas desorientiert: Wo ist von reiten/Reiten die Rede, wo
sind Klammern bzw. deren Inhalt?
Das Sein bestimmt das Bewußtsein, soviel zumindest sollte
nunmehr klar sein.
In diesem Fall bestimmt der durchaus seiende Satz eher Nichtbewusstsein
seines Inhalts, wie mir scheint.
Nun, lieben Freunde, laßt uns von der ekstatischen Zeitlichkeit
des Seins als Sorge handeln - FR
U***@web.de
2017-09-13 10:16:16 UTC
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Post by H.-P. Schulz
Post by U***@web.de
Post by H.-P. Schulz
Post by U***@web.de
Post by H.-P. Schulz
Post by U***@web.de
Post by H.-P. Schulz
Allgemein und überhaupt sind solch Sachen wie "Vater Sein" oder auch
"Vatersein" fragwürdiger Stil, und man sollte (!) sich nach besseren,
eleganteren Möglichkeiten umschauen, wie zB einem Infinitiv mit 'zu'.
Wilhelm Busch pflegte der Kleinschreibung.
Willst Du https://www.aphorismen.de/gedicht/2713
auch noch umformulieren?
Genau das ist aber kein Beispiel fürs hier Behandelte, denn es gibt
keinen Artikel, drum ist 's schlicht ein Infinitiv ohne 'zu', drum ist
'sein' auch umstandslos - und korrekt - klein geschrieben.
Dir ist schon klar, daß der Duden da mittlerweile
Großschreibung empfiehlt? Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Infinitiv#Rechtschreibung
Nee, ist nicht "klar". Där Dooodn ist schon seit zwanzig Jahren nicht
mehr satisfaktionsfähig.
Ich denke, reiten/Reiten ist schwer (zu erlernen).
Welche Schreibung präferierst Du mit und ohne
Klammerinhalt?
Wenn Du das sagst.
Post by H.-P. Schulz
Wo ist von reiten/Reiten die Rede,
In meinem von Dir mitzitierten Beispiel.
Post by H.-P. Schulz
wo
sind Klammern bzw. deren Inhalt?
Daselbst.
H.-P. Schulz
2017-09-15 12:53:51 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Post by H.-P. Schulz
Post by U***@web.de
Ich denke, reiten/Reiten ist schwer (zu erlernen).
Welche Schreibung präferierst Du mit und ohne
Klammerinhalt?
Wenn Du das sagst.
Post by H.-P. Schulz
Wo ist von reiten/Reiten die Rede,
In meinem von Dir mitzitierten Beispiel.
Ach so! Das las ich, als wäre es ein Bezug auf Früheres, sozusagen
eine Wiederaufnahme.

Matthias Opatz
2017-09-10 23:29:52 UTC
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Raw Message
Post by H.-P. Schulz
Ich bin kein Durchkopplungverächter, aber hier schriebe ich einfach
'das Vater Sein', - schlicht weil es keine Missverstehensmöglichkeit
gibt.
Also, für mich ist das die *falscheste aller vorgeschlagenen Varianten.

Und das Missverstehen fängt schon damit an, daß "Vater" kein Neutrum ist.

Matthias
Detlef Meißner
2017-09-10 18:01:05 UTC
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Raw Message
Post by Gunhild Simon
"das Vater-sein"
http://www.spiegel.de/extra/adblock-plus-co-so-schalten-sie-ihren-adblocker-fuer-spiegel-online-aus-a-1154932.html
Ich würde das Vater-Sein Schreiben.
Denn das Sein als Vater ist ein substantiviertes
Verb.
Kann man dasanders sehen
Das Sein und das Nichts.

Detlef
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